Okulare für 10" f6,3 Dob

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Flippes

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Hallo liebe Astro-Gemeinde,

seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines wunderschönen Orion Dobsons (Sorry, aber immer noch besch... Wetter ;-). Einige werden mich sicher noch vom Teleskop-Board kennen.

Leider konnte sich der Vorbesitzer nicht von seiner Okularsammlung bzw. Teile davon trennen (hätte ich übrigens auch nicht). Es waren nur einfache no-name 1,25" Plössels in 10 und 25 mm mit "wunderschön glänzender" Vollverchromung der Steckfassung dabei. Erwerben konnte ich noch 2"-Verlängerungshülsen in 35, 50 und 90 mm.

Natürlich will ich mir jetzt ein paar schöne 1,25 und 2" Okulare, passend zum Orion, zulegen. Preislich denke ich dabei, sagen wir mal, an "gehobene Mittelklasse-Okus" - eben passend zum Orion. Lieber verzichte ich zunächst auf die eine oder andere Brennweite und nehme das qualitativ höherwertige Okular. Aber so ein kleines, feines, weitwinkliges "Starterset" mit einem 2" wollte ich mir jetzt (bald ist ja Weihnachten) schon zulegen. Das Ausreizen von maximalen Vergrößerungen kann später erfolgen. Denke zunächst an Kugelsternhaufen und DS. Ach ja, bin (noch) kein Brillenträger.

Gruß und schon mal vielen Dank für eure Empfehlungen
Jürgen

PS:
Fairerweise sei noch erwähnt, dass mir der berühmte, bayrische Teleskophändler bei gleicher Anfrage als 2" die LV 30, LVW 42, Swan 33 und die Hyperion-Serie empfohlen hat. Zumindest preislich entspricht das so in etwa meinen Vorstellungen.



 
Hi Jürgen,

ich habe eine kleine Zusammenstellung auf meiner HP gemacht für 8" f/6, das dürfte aber auch für 10" f/6.3 gültig sein.

Gruß

Lothar
 
Hallo Jürgen,

sag bitte noch Mal etwas zur Himmelsqualität an Deinem bevorzugten Beobachtungsort (Fst in Mag).
Es hat m.E. keinen Sinn, unter 5 Mag Himmel mit einem 42er Übersichtsokular bei kanapp 7 mm AP zu beobachten, da wäre dann zunächst 30-35mm Brennweite, also etwa 5 mm AP anzustreben.
Davon hängt dann auch die weitere Abstufung der Okularbrennweiten ab.

CS
*entfernt*
 
Hallo Lothar,

danke für den Tipp, schöne Zusammenstellung!


Hallo Günther,

also den Himmel in Mag kann ich, mangels Erfahrung/Unwissen in der Einteilung, (noch) nicht so recht beziffern. Vielleicht bekomme ich ja auf diesem Wege noch ein bisschen Nachhilfe. Ich versuchs dann mal mit beschreiben.

Meine "Balkonsternwarte" befindet sich leider am Rande zweier Städte (Ludwigshafen/Mannheim) mit entsprechend aufgehelltem Himmel. In Richtung Nord und West geht nix bis kaum was. Allerdings habe ich wenigstens das Glück, von Balkonien aus in Richtung Süd bis Ost (= relativ unbesiedeltes Gebiet) zu blicken. Auch im Zenit isses soweit ok. Die Plejaden sind z. B. einwandfrei mit bloßem Auge aufzulösen. M31 sehe ich mit meinem 16 x 32 Fernglas. M42 sowieso. Auch Cassini-Teilung M 13, 57, 44 etc. sind mit Teleskop (Refraktor 4" f10) kein Problem. Die Sternbilder sind, nebst den helleren Begleitsternen, einwandfrei und auf Anhieb zu identifizieren. Die Milchstraße allerdings nicht.

Was ich aber auf jeden Fall vorhabe (darum jetzt Dobson), sind Beobachtungsabende/nächte aus unserem Pfälzerwald (ca. 20 - 30 km entfernt). Dort isses, im Vergleich zur Stadt, auf 400 - 500 m Höhe, so richtig schön dunkel, aber eben auch keine alpinen (Sicht-)Verhältnisse. Hier fällt es denn auch schwer, vor lauter Sterne auf Anhieb die Sternbilder zu erkennen. Die Milchstraße ist auf jeden Fall zu sehen und Sternhaufen sind mit bloßem Auge als Nebelfleckchen zu identifizieren.

Schätze mal, ich verbringe 70 % der Beobachtungszeit auf Balkonien und 30 % im dunklen Wald.

Gruß
Jürgen
 
hi!

meine empfehlung:

35mm panoptik
22mm lvw
13mm lvw
8mm hyperion
5mm hyperion


das 8, und das 5mm kann man gegebenenfalls später noch gegen was besseres austauschen, die anderen okulare haben schon was endgültiges an sich ;) und was ich dir noch empfehlen möchte ist ein 2" OIII filter, am besten den baader, macht mit dem 35 pano riesig viel spaß!

mit der mit der ausstattung wärst du erstmal auf lange, lange zeit gut versorgt, und vielleicht kommt dann ja je nach geschmack noch was kurzbrennweitigeres dazu.

tipp meinerseits, bitte zerreist mich in der luft ;)

schöne grüße
julian
 
Hallo Jürgen,

nun gut, das sieht dann nach viel #spassfaktor aus, wenn auch zu Hause etwas eingeschränkt.
Da F/6,4 nicht so sehr okularkritisch ist, kannst Du Dich zwecks 2" Übersichtsokular in der 100 € Klasse umsehen.
Für den Pfälzerwald ware ein Okular um 400 mm Brennweite sicher sehr interessant, das kann man über 6 mm AP sicher sehr gut nutzen. Also kommt z.B. ein 38er TSWA, oder ähnliche Brennweiten der Meade QX, Williams, ICS Weitfeld, Reese Ultra-/Superweitwinkel und all diese am Erfle-Design orientierten Okulare in Frage.
Zu Hause könnte man dann etwa 30 mm Brennweite, ebenfalls in 2" für die Aufsuche und Übersichtsbeobachtung nutzen, z.B. das 30er BW/Moonfish/Reese Ultraweitwinkel, Meade QX, Williams Swan oder auch TSWA. Im Wald wäre das dann schon die erste Vergrößerungsstufe zu dem 40er Okular welches sich zu Hause für große AP + Filternutzung anbietet.

Wenn es um die Erstanschaffung nur eines 2" Okulars geht würde ich die kleinere Brennweite empfehlen und das Okular für ganz große AP später anschaffen.
Übrigens bewegst Du Dich mit diesen Okularen noch nicht in der "gehobenen" Mittelklasse, da passen die Televue Panoptik, Pentax 2-Zöller,eventuell Baader Aspheric pp eher hin oder gleich knapp unter die Nagler Preise mit Meade UWAs oder Williams UWAN.

Darunter müsste ein Okular zw. 20 mm Brennweite und 15 mm Brennweite stehen und dann ca. 10 mm, 7 mm bis 4mm.
Sollte ich da auswählen müssen käme 18, 9, 6 dabei heraus weil ich damit am ähnlichen 8" F/6 gute Beobachtungserfahrungen habe.
Da können wir die Mittelklasse dann eher bei ca. 100 E ansiedeln und die Baader Hyüperions als beinahe schon klassischen Vertreter nennen. Gehobene Mittleklasse sehe ich z.B. bei den Speers Waler, Vixen-LVW, Panoptics.
An F/6,4 sollte kein Okular dieser Serien Probleme machen.

Als Idealbesetzung für die Hochvergrößerung und endgültige setzung würde ich ein Speers Waler Zoom 5-8 mm ansehen. Es sieht zunächst Mal teuer aus, versetzt Dich im Verbindung mit dem 10" F/6,4 aber in die Lage, die seeing- und objektbedingt anwendbare V.Max per Zoom stufenlos auszuloten. So ersetzt es schon Mal 2-3 sehr gute Festbrennweiten und das bei 80° Feld.

CS
*entfernt*



 
Re: Okulare für 10" f6,3 Dob

Hallo Jürgen,

unter den gegebenen Bedingungen würde ich auch zu einem Übersichtsokular um 30 mm empfehlen. Ob Dir Okulare um 100 Euro wie das TS-WA 32 qualitativ genügen oder ob es in Richtung Pentax XW oder gar Televue Nagler gehen muss, kannst nur Du beurteilen. Preislich dazwischen liegen noch die neuen Baader Hyperion Aspheric (z. B. das 31er), gehört hat man noch nicht viel darüber.

Ansonsten reichen am Anfang in 1,25" zwei Okulare: Ein 13,4er Speers Waler (oder gebraucht das alte 14er) und das Speers Waler Zoom 8-5 mm. Für Brillenträger wie mich ist das 80°-Feld nicht bzw. nicht leicht zu überblicken. Ich sehe ungefähr 65°. Das Herantasten an die sinnvolle Maximalvergrößerung mit dem Zoom ist aber ein unschlagbarer Vorteil.

Später kannst Du bei Bedarf noch um 20 mm was ergänzen (hier wird gerne das Vixen LVW 22 genannt). Dann noch ein 9,4er Speers Waler und die Verlängerungsringe von Günther *entfernt*, die aus dem Zoom eines mit 7-4 mm machen und Du hast ausgesorgt.

Ich hab für meinen f/5,9-Newton folgende Okulare:

TS-WA 38 (bei schlechtem Himmel alternativ das 32er)
Hyperion 21 mm
(Mir reicht's qualitativ, vielleicht auch mangels Vergleichsmöglichkeit. Meistens springe ich ohnehin gleich vom 38/32 zum 14er.)
Speers Waler 14 mm
Speers Waler 10 mm
Speers Waler 8-5 mm mit dauerhaft installiertem 30-mm-Verlängerungsring
(alles "alte" Speers")


Preislich sind die Speers bestimmt eine gute Wahl im Zusammenhang mit dem Orion. Trotzdem gilt: Wenn möglich ausprobieren, vielleicht liegen Dir die LVW/Hyperion mehr, auch wenn dann zwei bis drei Okulare im Bereich höherer Vergrößerung erforderlich sind anstelle des Speers-Zooms (siehe Beitrag von Julian).

Ciao
Martin
 
Zu Günthers Empfehlungen:

Bei Meade muß man einschränken. Genannt hast Du die UWA`s. die sind in Ordnung (4,7mm/8,8mm/14mm). Die SWA Serie ist für f10 berechnet und geht nicht sonderlich gut an Newtons. Dies betrifft vor allem das 32 sowie das 40mm aus der 4000er Serie.

Ich habe die komplette Serie für mein SC, aber, wie gesagt, nur die UWA´s sind Newton-geeignet, auch bei f6.

TeleView Panoptik oder Pentax wäre als Übersichtsokular meine erste Wahl.

CS
Winfried
 
Ihr seid echt klasse!

Danke für die Antworten. Im wesentlichen seid ihr euch ja ziemlich einig. Ist ja fast schon unheimlich... und Julian wurde auch nicht in der Luft zerissen ;-)

Also ich sehe schon, das scheinbar "legendäre" Speers Waler Zoom ist ja fast eine Pflicht. Werd ich mir auch mit ziemlicher Sicherheit beschaffen. Es gibt z. Zt. eins bei TS, mit "minimalem Muschelsprung außerhalb...des genutzten Bereichs" für 180 Euros. Kann man sowas kaufen?

Dann wäre noch das scheinbar ebenso "legendäre" Panoptik 35 mm. Gibs z. Zt. bei TS für 313 Euronen im Sonderangebot. Ist das ok?

Hab hier auch noch ein TS WA 30 mm. Wollte ich eigentlich hergeben, aber aufgrund eurer Tipps behalte ich es mal vorerst. Nützt mir aber bei dem Sch...wetter halt nix.

Gruß
Jürgen




 
Re: Okulare für 10" f6,3 Dob

Hallo Jürgen,

warum sollte Julian zerrissen werden? Noch ist nicht Ostern! :totlach2:

Zum Übersichtsokular würde ich fast sagen, halt das 30er WA fest und schau es Dir genau an.
Wenn die Abbildungsleistung gut ist hast Du ein schönes Okular für die nicht ganz idealen Bedingungen auf dem Balkon und könntest dann noch ein Okular um 38-42mm Brennweite für sehr gute Bedingungen und Nebelfilternutzung (unter allen Bedingungen) vertragen.
Das hat also meiner Meinung nach noch etwas Zeit, auch wenn das 35er Pano sicher ein gutes Okular ist und bis F/5 taugt. Du hast nun Mal jetzt F/6,4.

Das 5-8 mm Speers wird sich hervorragend an den Teleskop machen, da bin ich ganz sicher. Bei Lust auf mehr Vergrößerung kann man mittels Brennweitenverkürzungshülsen damit bis 3,5 mm Brennweite kommen aber das hat Zeit. Wenn es Mal so weit ist, PN.

Eigentlich kann man dann gleich bei den Speers bleiben. Es gibt ja noch 9,4 (10) und 13,4 (14) und 17 (18) mm Brennweiten, ebenfalls mit schönen 82° Feld.
Das 9,4er wäre dann m.E. eigentlich Pflicht und zwischen dem 13,4er und dem 17er könnte man sich entscheiden.
Ich kenne jetzt nur die "alte" Serie (Werte in Klammern) und da ist das 18er schon an F/6 nicht mehr randscharf während die Anderen auch bis F/4,5 gehen.
Da mein 18er mit Brennweitenverkürzungshülse auf 16-17 mm Brennweite gebracht deutlich an Randschärfe gewinnt, wäre das 17er eventuell an F/6,4 doch tauglich und damit eine gute Wahl. Das ist irgendwie eine sehr gute Vergrößerung an F/6, ich habe das Okular häufig im Einsatz.
Eigentlich sollte sich ein/jeder Händler im Eventualfall auf eine Auswahlbestellung einlassen, etwa in der Art 10er, 14er, 17er Speers und ein 22 LVW dazu.
Auswahlwette Zwei bis Drei aus vier. ;)

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja, noch was:

Der Vorbesitzer des Orion hat mir von seinem 2"-no-name-30mm-80°GF-Okular vorgeschwärmt. Ein Oku das er für wenig Geld direkt aus ??? (habs vergessen) geordert hatte. Gäbe es auch bei uns recht billig (< 100 €). Er meinte, es bräuchte sich vor keinem der Panoptiks, Naglers etc. zu verstecken.
Wie schon oben erwähnt, er wollte keines seiner Okus hergeben. Dieses NN dreimal nicht. (Konnte in seinem Koffer Swans und Hyperions erkennen).
Kann das sein?

Nochmal Gruß
Jürgen
 
Huch Günther, du bist ja da!

Genau so hab ich mir meine Vorgehensweise zurecht gelegt. Passt schon. Auch das mit den Speers. Scheinen ja wirklich klasse Dinger zu sein.

Wie issn das so mit Auswahlbestellungen? Wenns z. B. wie jetzt, drei Wochen am Stück kein CS-Wetter ist? Klappt das trotzdem mit den lieben Händlern? Ja überhaupt - lassen diese sich auf solche "Spielchen" ein? Mit Anzahlung oder so...?

Gruß
Jürgen
 
hi!

gut, dann bin ich ja noch in einem stück ;)

alternativ wäre natürlich das 5-8mm zoom auch eine überlegung wert, damit wäre mein oben genanntes packet nahezu perfekt abgerundet. genannt habe ich es allerdings nicht, weil du angedeutet hast, das du zwar "noch" keine brille tragen musst, aber wer weiss, vielleicht ja in naher zukunft....

das zoom ist ein tolles okular, nur ist es mir persönlich vom augenabstand zu knapp, mit brille kommt da bestimmt keine freude auf....

naja, eine tendenz in den empfehlungen ist ja klar zu erkennen :biggrin:
 
Re: Okulare für 10" f6,3 Dob

Hallo Leute,

das 80° "no-name" Okular ist mit absoluter Sicherheit doch ein 30 mm und zwar das BW/Moonfish/ReeseUWA.....und so weiter.
Habe ich auch, an F/6 deutlich randunscharf, aber wegen des größeren Feldes und des ähnlichen Schärfeverlaufs bei mir Gewinner gegen das 32er TSWA. Das ist aber reine Geschmackssache. Ob es bereits an F/6,4 schon erheblich besser ist (an F/8 ist es fast randscharf), wage ich zu bezweifeln, aber gut für den Preis ist es zweifellos.

Die Speers haben einen knappen Augenabstand, wie z.B. viele Nagler in dem Brennweitenbereich auch.
Man muss schauen, ob man klar kommt, ich komme hervorragend klar, weil ich grundsätzlich die (Lese)Brille beim Beobachten absetzte und an einem Bändchen vor dem Bauch baumeln lasse. Der "enge" Abstand lässt es zu, sich mit dem Auge in die Gummiaugenmuschel zu kuscheln und seitlichen Streulichteinfall auszuschließen. Mit meiner optimierten Box führe/schiebe ich den Dobs sogar in Hochvergrößerung durch Druck auf das Okular nach.
Ich kenne auch Brillenträger die mit dem Okular noch klar kommen aber das muss Jeder selbst testen (ohnehin immer die beste Variante). Grundsätzlich braucht man die Brille nur bei Asti, sonstige Augenfehler kann man ausfokussieren und bei Asti gilt, dass er bei geringer Vergrößerung sehr stört, zu hohen Vergrößerungen hin lässt sein Einfluß erheblich nach.
Für Leute die großen Augenabstand und "schwebenden" Einblick lieben taugen diese Okulare nicht, ich persönlich mag das "Schweben" über dem Okular nicht sonderlich. Ich schwebe lieber mit dem Auge in möglichst großem Feld (Spacewalk).

CS
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Zusammen,

also wenn einmal der Entschluss gefasst ist, ein 35mm Panoptic anzuschaffen, dann würde ich daran festhalten. Das Teil bildet nun wirklich bis zum Rand sauber ab.
Das 30mm Moonfish/BW/Dingsda/Chinaclone ist ein nettes Okular, es bildet an einem SC mit f/10 wirklich super ab, da sind die ganzen 80° wirklich prima, an schnelleren Optiken aber bricht es nach und nach ein, so dass bei f/4 die Randunschärfe so furchtbar ist, dass man in den unscharfen Sternflatschen den Fangspiegelschatten erkennen kann. Da bleiben dann noch nutzbare 60° übrig, über den Rest muss man hinwegsehen. An f/6 habe ich das Moonfish kennengelernt als "halt brauchbar" aber sicher kein Okular für die Ewigkeit, wenn man an randscharfer Abbildung seine Freude hat. Da ist das 35er Panoptic ein weit besserer Kandidat.
Nachteil des 35er Panoptic ist hingegen sein nicht besonders großes Feld. Die Feldblende hat 38,7mm. Das ist schon viel, das Moonfish 30mm hat 41mm vielleicht 42mm (scheint je nach Kaufdatum zu schwanken), wovon aber wegen der Randunschärfe wohl auch nicht mehr nutzbar ist, als das Panoptic bietet.
Ich denke hier wäre bei f/6,x das William UWAN 28mm zu nennen. Das hat eine Feldblende von 43,5mm, nutzt also das maximal 46,5mm große 2" Gesichtsfeld sehr weitgehend aus. 28mm sind zwar schon weniger als 5mm AP, aber unter aufgehelltem Himmel ist das eher von Vorteil und der Überblick bleibt ja erhalten.
Mit einem 28mm Ultraweitwinkel (das Teil hat 82° scheinbares Feld) hat man eigentlich ein Okular um 40mm noch als "Zukunftsoption" offen - und wenn es halt das 42mm Panoptic mit absolut maximalem 2" Bildfeld sein sollte. Das kann man ja einfach mal ausloten, schlicht danach, wie oft man denn unter super dunklem Himmel beobachtet und einfach noch etwas mehr Bildhelligkeit hätte.
Ich persönlich habe über die Zeit hinweg immer weniger Lust zu Balkonbeobachtungen, wegen des Streulichts. Dunkler Himmel ist durch nichts zu ersetzen, und selbst für Planetenbeobachtung stört mich aus der Stadt heraus das stärkere Seeing durch die vielen Wärmequellen der Umgebung (angefangen bei den eigenen Fenstern).

Was die anderen Okulare angeht: Ein 22mm LVW ist immer eine gute Option, auch wenn es recht nahe am von mir vorgeschlagenen 28mm UWAN liegt. Der Grund dafür: Das LVW 22 hat eben 1,25" und man möchte nicht immer das große 2" Okular vorholen, nu um ein Objekt zu suchen. Allerdings, zugegeben, ein 32mm Plössl wäre ein viel günstigeres Suchokular. Dann aber auch wirklich nur ein Suchokular, wenn man nämlich erst einmal auf den Weitwinkel-Geschmack gekommen ist.

Die weitere Abstufung, 13mm LVW oder 14mm Speers Waler, feine Sache, aber bei 13mm kann man schon auf ein Hyperion setzen und Geld sparen.
Das Speers Zoom - ich mag meines sehr gern, hat bei mir das 8mm LVW ersetzt und den Wunsch nach einem 5mm LVW (oder auch Nagler) abgeschaltet. Bei f/6,x würde ich sagen, dass es den Hochvergrößerungsbereich voll abdeckt. Stärker würde ich mit 10" f/6,3 gar nicht vergrößern wollen, weil die Kontraste dann doch nur flau werden. (Ja sicher, Mond knackscharf mit 80mm Öffnung und 240-fach... hihi...) Bei 5mm kommen 320x raus, dafür muss man erstmal das Seeing haben. Ein 4mm führt schon zu 400x, das finde ich schon übertrieben. Braucht man nicht, kann man kaum einsetzen, außer für Sterntest oder Doppelsterne. Dann lieber das Speers Zoom ganz zart verlängern, so dass es auf 4,5mm kommt. Das holt das Maximum aus dem Teleskop raus, wenn das Wetter passt, und wenn das Seeing eben schlecht ist, schiebt man das Okular zusammen und hat mit ca. 210-fach eine moderatere Vergrößerung. Ist das Seeing eh total am Ende, und man muss auf 13mm oder 14mm zurückschalten.

Von daher also in Kürze meine Empfehlung:

28mm UWAN (Wenn möglich mal auf Probe schicken lassen, um es nach persönlichem Gusto zu testen.)
13mm LVW / 14mm Speers
5-8mm Speers Zoom

Mögliche Ergänzungen: 32mm 1,25" Such-Plössl, 22mm LVW (liegt schön in der Mitte zwischen 28mm und 14mm) und Verlängerungshülse um das Speers Zoom in den Bereich 7,5mm - 4,5mm zu schieben.

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen,

ich würde mich hier gerne mit einer/mehrere Frage/n einklinken. Es wird oft das Speers 5-8 empfohlen. Es gibt doch mitunter Probleme in den Fokus zu kommen. Heißt das, dass man den Okularauszug weiter reinschrauben soll und nicht kann oder raus?

Ich habe einen neueren Skywatcher 8 Zoll Dobson f/6. Hat jemand Erfahrungen, ob das Speers hier Fokusprobleme macht?

Wenn ihr die Wahl hättet lieber ein 7mm Nagler Typ 6 später noch das 5 mm oder das Speers 5-8, würdet ihr euch lieber für das Speers entscheiden, oder 2 Nagler Okulare nehmen? Oder sollte man sich die Frage gar nicht stellen und gleich auf die Nagler setzen?

Die Kosten wären nicht zu betrachten.

Gruß Claus
 
Re: Okulare für 10" f6,3 Dob

Hi,

das SW Zoom braucht schon einen recht kurzen Fokus. Bei meinem Galaxy D10 f/5 komme ich aber locker in den Fokus. Allerdings ragt das Rohr vom OAZ dann schon etwas in den Tubus hinein. Dürfte aber so gerade noch nicht im Strahlengang liegen. Mit Zwischenhülsen (Brennweitenverkürzung) muss ich sehr weit nach innen schrauben - da gibt es dann mit Sicherheit schon zusätzliche Obstruktion wegen des OAZ.
Lösungsmöglichkeiten:

1. Hülsen mit 2" Außendurchmesser mit denen man das SW-Zoom weiter in den OAZ schieben kann.

2. Adapter 2"->1,25" ohne (oder mit sehr geringer Bauhöhe). Das bedingt allerdings mangelnden Komfort, weil 1,25" dann nur mit einer Madenschraube fixiert werden kann, weil kein Platz für eine Rändelschraube ist.

3. Modifikation des Teleskops. Entweder OAZ weiter zum Spiegel versetzen oder den Tubus kürzen und den Spiegel näher an den OAZ rücken. Arbeit :-(

Ich habe über die Variante 3 nachgedacht, bin mir aber noch nicht sicher ob ich das wirklich durchführe.

Nachteil bei Lösung 3: Hat man Okulare mit denen man weit außen fokusieren muss, dann muss man ggf. mit Verlängerungshülsen arbeiten um diese dann noch in den Fokus zu bekommen.

Problem bei allen China-Dobsons: Die Dinger haben wohl nicht umsonst "überdimensionierte" Fangspiegel und Okularauszüge mit riesigem Weg. Da dürften erhebliche Fertigungstoleranzen im Spiel sein die eine Vorhersage im Bezug auf die Fokuslage eines SW-Zooms für einen Bestimmten Tubus/Spiegel zum Glücksspiel werden lassen. Es kann passen (und meist sollte es auch passen, insbesondere unmodifiziert), es kann aber auch knapp werden.

Ich weiß: Das hilft Dir jetzt wenig *g*

Ciao, Udo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo und danke an alle,

hab inzwischen mal mit Herrn TS (Wie nennt ihr ihn hier: Wolfi?) Kontakt aufgenommen. Das mit der Auswahlbestellung wäre kein Problem. Ging ja ganz einfach. ...komisch...unglaubbar... Von wegen "Servicewüste Deutschland" - GEHT DOCH!

Also werde ich mir einfach mal je ein SW, LVW, Hyperion und das SW Zoom sowieso kommen lassen.

Habt ihr vielleicht noch ein Tipp, mit welcher Brennweite ich das Rennen dann eröffnen sollte? Denke mal mit 14 mm, das "Mitteling" - weil ich es eh brauche.
Und kann man hiervon ausgehen, dass die restlichen Brennweiten der gleichen Serie "mir dann auch passen müssten"?

Das mit 2" hab ich dann, dank eurer Tipps und angesichts meines 30er TSWAs, erst mal hinten angestellt (Na ja, so weit hinten nun auch wieder nicht! ...und nix meiner besseren Hälfte verraten ;-).

Dann noch nen Extragruß an Sven.
War inzwischen auf deiner HP - echt klasse und informativ. Kompliment! ...da gab es doch... ah hier: :respekt2:

Gruß
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

also Du wohnst östlich von hier? Dann hat man die Wolken HIER HIN geschoben!

Also, die Sache mit der Okularbequemlichkeit möchte ich differenzieren.
Wenn Dir das 14mm Speers gefällt, dann ist es sehr warscheinlich, dass Dir alle kürzeren Brennweiten gefallen, inclusive Zoom, die werden dann besser. Bei den Hyperion gilt das bezüglich Randschärfe auch, bei der Spotabbildung (also der größe der Sternpunkte) gehe ich bei f/6,3 davon aus, dass es genauso sein wird. Bei f/4 ist die Sternabbildung ganz leicht (in nicht störendem Maße) vergrößert gegenüber anderen, Weitwinkeln, namentlich dem Speers Zoom oder auch den Nagler oder den alten (!) Meade UWA der Serie 4000. Die LVW haben übrigens denselben Effekt.

Bei längeren Brennweiten wird es bei beiden Serien so, dass die Schärfe am Bildrand abnimmt. Ich kann gerade für f/6,3 nicht so genau vorhersagen, wie stark, aber bei den Hyperion weniger als bei den Speers, sicher auch daher, weil die Speers ja ein größeres Gesichtsfeld haben, so dass es bis zum Rand eben "weiter" ist, so dass mehr Unschärfe sichtbar wird. Außerdem taucht bei den Hyperions eben das Problem mit dem aufgehellten Bildrand auf (siehe Bericht auf meiner Homepage). Bei f/6 fand ich das 21mm Hyperion von der Randschärfe her sehr gut, daher meine Einschätzung, wie sich das mit der Schärfe verhalten wird. Aber ich wiederhole nochmal, ich habe 17mm und 22mm mit einem LVW besetzt, um die Probleme mit der Randaufhellung nicht zu haben und weil die LVW an meiner f/4 Optik nochmals besser sind.

Was man also vergleichen kann ist der Einblick, der ist bei allen Hyperions praktisch gleich und auch bei allen Speers sehr ähnlich.
Was Dein TS WA 30mm angeht, ist die Einstellung warscheinlich ganz in Ordnung. Sammle erstmal Erfahrung. Hast Du für die Beobachtung von Deepsky-Objekten schonmal konkret an einen 2" Nebelfilter gedacht? Ein OIII macht da eine Menge aus, sowohl aus der Stadt heraus, als auch unter sehr dunklem Himmel. Ich würde mal nach der OIII CCD-Version von Baader schielen, die scheint mir für Deine Okularpalette bis 30mm gut zu sein. Wenn irgendwann das 35er Panoptic oder gar ein 40 bis 42mm Okular kommt, dann würde ich sogar auf die "nicht CCD-Version" des Baader OIII (8nm oder 7nm Halbwertsbreite) setzen.

Clear Skies
Sven
 
Re: Okulare für 10" f6,3 Dob

Hallo Jürgen,

um es noch Mal ganz klar zu sagen, ein 30er TSWA oder ein 30er BW/Moonfish... kann niemals mit einem 35er Pano mithalten.
Wenn Du aber ein solches Okular hast kann es Dir sehr gut zeigen, was möglich ist und dann ist ein 35er Pano einfach von der Vergrößerung und der AP her zu nahe dran.
Du hast ja zwei Standorte mit sehr unterschiedlicher Himmelsqualität genannt.

Unter diesem Gesichtspunkt erscheint es mir sinnvoll, eventuelle endgültige Entscheidungen etwas zu verschieben und von selbst gemachten Erfahrungen abhängig zu machen.

Ein Okular mit 35 mm Brennweite könnte der Kompromiss für beide Standorte sein, es könnte sich aber auch erweisen, dass man bei endgültiger und hochwertiger Besetzung der Sparte 2" Okular für Übersicht Übersicht und große AP zu einer Doppellösung kommt.

Ein Beispiel mit 28er Uwan und 42er Panoptik wurde ja schon genannt.

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Claus,

beim Skywatcher 8"F/6 (Zahn und Trieb OAZ mit 2" und 1 1/4" Wechseladapter) erreicht man den Fokus mit dem Zoom knapp aber problemlos. Du kommst sogar noch einige Millimeter darüber hinaus, kannst also den optimalen Fokuspunkt in beidseitiger Annäherung suchen.
Problematisch könnte es höchstens werden, wenn Du den Hauptspiegel bei der Justierung ganz nach hinten (also weg vom OAZ und FS) gebracht hast, das zieht den Fokus halt entsprechend nach innen.
Ich habe dieses m.E. etwas lästige Wechseladapter für 1 1/4" übrigens recht zügig gegen eine "normale" 2" auf 1 1/4" Reduzierung getauscht. Diese Teile gibt es auch mit 0 optischem Weg, also ganz flach bauend. Viele dieser Teile bauen etwa 5 mm auf, die kann man sparen.

CS
*entfernt*
 
'n Abend Sven und Günther!

So, hab dann mal, wie von mir o. a., geordert.

Damit will ich auch erst mal feststellen, wie sich die von euch geschilderten Unterschiede bei mir dann in der Praxis überhaupt bemerkbar machen. Darum vorläufig alle in einer Brennweite. Meine Erahrung mit "sowohl im Preis, als auch im Winkel" gehobeneren Okularklasse hält sich nämlich in engen Grenzen. Sagen wir mal eher bei null. Darum bin ich ja auch sooooo gespannt, wie sich das Ganze mit meinem neuen Orion am Sternenhimmel anschaut. (Womit wir wieder beim Wetter wären... Also Sven, von hier sind deine Wolken nicht.)

Dass ein Panoptik oder ein UWAN in einer ganz anderen Liga spielen ist mir schon klar. Aber wie gesagt - ist ja vorerst nur (kurz) zurückgestellt. Das mit dem 1,25"-Such-Plössel halte ich übrigens auch für eine schöne Idee.

Ach ja Günther. Danke für den Hinweis im anderen SW-Zoom Thread. War von mir eigentlich, etwas ironisch ausgedrückt, eher als Kompliment gedacht. Ist für mich als Laie schon erstaunlich, auf welch hohem fachlichen Niveau manche Diskussionen hier ablaufen.

Gruß
Jürgen
 
Ach ja, vielleicht gleich noch eine kleine Frage.

Kann mir jemand von euch eine Website nennen, wo ich was mit dem fst in mag und was über das seeing erfahren kann. Besonders darüber, wie sich die Skalierung/Abstufung einteilt? Hab bis jetzt leider nix gefunden.

Oder vielleicht eine kleine Erklärung gleich hier.

Danke und gut Nacht
Jürgen
 
Moin Leute,

bekam gestern von TS ein schönes Päckchen. Inhalt: das SW Zoom, das SW 13,4 und das Hyperion 13. Hab mich dann gestern/heute hauptsächlich an M42 (Mond war schon hinterm Haus) über zwei Stunden mit den drei Okularen ausgetobt. Hier dann meine, vielleicht etwas laienhaft dargestellten, ersten Eindrücke:

Also das SW Zoom ist schnell abgehandelt. Das absolute Hammerteil. Bleibt auf jeden Fall bei mir.

Bei dem Hyperion bzw. SW bin ich mir noch nicht ganz so sicher. Im Vergleich zum SW erschien mir am Hyperion alles ein Tick heller und kontrastreicher. Auch war insgesamt etwas mehr vom Nebel zu sehen. Gewisse Strukturen und dunkle Bereiche im Nebel waren ebenfalls besser zu erkennen. Also alles etwas detailreicher. Und der Einblick war (wenn dann vorhanden; siehe unten) irgendwie... wie soll ich sagen... etwas angenehmer... etwas ruhiger. Dafür war Hyp am Rand etwas aufgehellt. Mag sein, dass ich mir das Einbilde. Ich meine auch gesehen zu haben, dass der Himmelhintergrund am SW insgesamt etwas heller war und so die Details "absoffen" (Filter???). Wie gesagt, alles nur nen Tick. Kann das sein?

Zurück zum Einblick. Der war jetzt wieder am SW klasse. Egal mit welcher Kopf- bzw. Augenstellung, sofort konnte ich im Okular was sehen. Das Hyp funktioniert nur in einer ganz bestimmten Stellung (auf der optischen Achse???). Es war schon fast peinlich, beim Wechsel auf das linke Auge überhaupt was zu sehen. Möglicherweise ist das aber nur eine Gewöhnungssache. Meine Holde jedenfalls, die vorher begeistert durch das SW gesehen hatte, gab entnervt auf (...ich seh aber nix...). Muss allerdings anmerken, dass sie normalerweise nix mit Teleskopen am Hut hat, sondern nur mal ab und zu bei mir "vorbei" schaut.

Wie auch immer, so richtig enttäuscht hat mich keines von beiden. Jetzt hab ich den Salat... Was tun??? Hiiilfe!

Gruß
Jürgen


 
Falls dann noch jemand die "äußeren" Werte interessieren (weil auch hier an anderer Stelle und in anderen Foren diskutiert):

Die SWs haben jetzt eine, wenn auch schmale, Sicherungsnut. Die Hyperions auch.

Die SWs sind sauber verarbeitet. Metallbearbeitungsspuren wie z.B. irgendwelche Grate, Drehspuren etc. sind keine zu sehen.

Die Schwärzung im Orion ist zwar "schwärzer" und dicker, dafür aber auch "glänzender". Im SW eher ein mattes, dünnes dunkelgrau-braun-grün.

Die Kante der letzte Linse (Barlow ?) ist im Hyperion, soweit ich das Beurteilen kann, überhaupt nicht geschwärzt - im SW dagegen eindeutig.

Die letzte Blende (Feldblende ?) im Hyperion ist ein schwarzer, glänzender Kunststoffreing. Im SW dagegen schön matt geschwärzt.

Dann noch der Gewichtsvergleich. Hyperion 389 g, SW 343 g!

Allermol
Jürgen




 
Hallo Jürgen,
na das wär für mich keine Frage.
Wenn die beiden echt nur einen Tick auseinander liegen, dafür das Hyp aber einen hellen Rand liefert und ein unruhiges Einblickverhalten hat, wäre das SW meine Wahl.
Könnte der etwas hellere Himmelshintergrund im SW von der längeren Brennweite stammen?

Durch ein 13er Hyperion und auch durch ein Hyperion-Zoom habe ich mal geschaut und mich hat der Blackout-Effekt auch gestört.

Für mich ist entspanntes Beobachten am Dob 1. Grundregel.
Falls Du noch eine Alternative suchst, könnte ich das 13er LVW empfehlen...
 
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