Justierung Skywatcher MAK 127 mm

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emmuttersbach

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Hallo zusammen,

ich habe ein echtes Problem mit meinem Skywatcher MAK.

Nach ca. 8 Jahren Abstinenz habe ich es vor etwa 4 Monaten gebraucht gekauft und visuell wegen Wetter und Zeit bis dato nur an Mond und Erde ausprobieren können.
Jetzt ist es endlich mal klar und ich habe frei. Doch mit Entsetzen musste ich feststellen, dass der HS nicht richtig justiert ist.

Also machte ich mich ran, untersuchte erst mal die Justiermöglichkeiten, justierte am Stern (eine echt fummelige Angelegenheit!) - und siehe da - ein super knackscharfes Bild! :)
Dann alle Schrauben vorsichtig festgezurrt bis sie gleichmäßig fest saßen. Bild immernoch super scharf - Teleskop wurde aber nicht geschwenkt.

Nach 3 Nächten Zwangspause gehe ich wieder ran (gestern), um meine Kamera zu testen. Diesmal suchte ich einen Stern zum Scheinern und das Teleskop blickte in eine völlig andere Richtung, als bei der Justage. Und da war dann die Justierung wieder hin! Ein test am eingestellten Stern zeigte eine völlige Dejustierung! :help:
Ich habe es gestern weitere Justierversuche unterlassen.

Frage:
Ist die ganze Angelegenheit am Skywatcher wirklich so empfindlich oder stelle ich mich nur zu blöd an?

Bei meinem ehemaligen C8 war die ganze Justierung ein Klacks (da wird der FS justiert) und ich kontrollierte die Justierung vielleicht 1x im halben Jahr - aber da verstellte sich kaum etwas (4 oder 5x "nachjustiert" binnen 6 1/2 Jahren).

Wäre dankbar für ein paar Tipps. Auch, welche Justierhilfe ich am MAC verwenden sollte (draußen ist echt zu kalt für so 'ne Fummelei!).

Gruß
Matthias

PS.: Es muss natürlich "MAK" heißen...
 
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Hallo miteinander,

Update:

so, nun habe ich es nochmal probiert (am künstlichen Stern). Es ist wirklich eine fummelige Sache. Ich habe ca 3 Stunden rumjustiert - und wenn ich ehrlich bin, bin ich mit dem Ergebnis nicht so doll zufrieden. Der Spiegel "scheint" fest zu sitzen, aber eine rein visuelle Justierung ist mir zu ungenau. Das wahre Ergebnis sehe ich erst an Aufnahmen mit der Kamera - und das ziemlich deutlich.
Gibt es denn keine genauere Möglichkeit für MAK's oder SC's?

Außerdem noch eine Frage: Justiert man extra- oder intrafokal?
Und noch eine: Wenn die Abschattung des FS am unscharfen Stern außermittig zB "unten" ist, wohin soll ich dann den HS hinjustieren?
Bin schon ganz kirre.

Gruß
Matthias
 
Hi Matthias, den Skywatcher MAK 127 gibt es wohl in 2 Ausführungen:
einmal mit " schmaler " Hauptspiegelzelle
Link zur Grafik: http://www.staroptics.it/astronomia/Skywatcher/skywatchermc127eq3.jpg


und einmal mit " breiter " Hauptspiegelzelle.
Link zur Grafik: http://www.vegaoptics.de/images/user/12708/produkte/Mak102SPL.jpg

Welche hast Du denn?

Zumindest die Ausführung mit der " schmalen " Hauptspiegelzelle ist konstruktiv so bescheuert, daß die Kolli nicht immer halten kann!

Dazu hatte ich mal was geschrieben, wie man sich da helfen kann...:

http://www.tbrumm.de/Optimierung_Skywatcher_Mak_127.htm

 
Hi Wolf,

nach so einer Seite habe ich nun TAAAAGE gesucht (allerdings immer in Zusammenhang mit "Justieren"), danke!

Ja, ich habe die 1. Variante.
Soweit hatte ich das Teil noch nicht auseinander geschraubt. Aber ich glaube, ich komme nicht mehr drum herum. Werde dann wohl doch die OP-Handschuhe anziehen.

Hast Du den Gummiring nun drin gelassen?
Mir schwebt da als Staubschutz eine andere Lösung vor.

Gruß
Matthias
 
Oh ha!, OP-Handschuhe gerade ausgezogen.

Das ist ja wirklich die abnormalste Spiegelfixierung die ich je gesehen habe.

Übrigens: Ist es "normal", wenn ich im Tubus Späne finde??? Und das nicht zu knapp???

Da mich jetzt der Ehrgeiz gekrallt hat, werde ich aus dem Teil das Maximale rausholen. Aber kaufen würde ich es nicht noch einmal.

Also:
Der "Labberring" wurde fixiert im Bereich der "Feststellschrauben" (ich nenne sie mal so). Die Einstellschrauben (Maden) wurden vom Radius des Tubus her direkt hinter die Feststellschrauben verlagert (da ist noch genügend Platz - oder wie der Fachmann sagt "Fleisch" :)).

Die Einschraubtiefe des "Labberringes" scheint willkürlich zu sein. Darum habe ich dem Tubus für die Fixierschrauben dieses Ringes Langlöcher verpasst, um Schwierigkeiten mit dem Fokus aus dem Weg zu gehen.
Auffällig war auch, dass die Feststellschrauben nach 1 1/2 Umdrehungen nicht mehr im Gewinde des "Labberringes" saßen. Das bedeutet, dass der "Labberring" zu tief eingeschraubt war.

Also @ "Wolf":
Vielen Dank für Deine Info, die mich veranlasst hat, das Teil zu inspizieren (was ich eigentlich vermeiden wollte - jetzt liegen alle Einzelteile lose rum :( ).
Ich versuche das Teleskop zu dem zu machen was es sein soll: einem justierbaren MAK!

Gruß
Matthias
 
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