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Diskussionsforen Welche Monti nutzt ihr? | Montierung, Steuerung
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emmuttersbach Offline
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Beiträge: 803
Ort: Musbach
#550992 - 10/11/2008 21:35 Welche Monti nutzt ihr?


Hallo an alle Sternfreunde,

da es immer wieder Fragen zur Kombi "Montierungen - Teleskope" gibt (speziell von Einsteigern) und wir uns da bei den Tipps auch manchmal "etwas schwer" tun, würde sicherlich nicht nur mich interessieren, welche Montierung ihr mit welchen Röhren mehr oder weniger erfolgreich visuell/fotografisch nutzt.
Auch gibt es Montierungen die hier nur selten erwähnt werden und deshalb auch schon mal untergehen (zB MAM, TAL oder Takahashi).

Hilfreich wären folgende Angaben (Ergänzungen/Berichtigungen sind willkommen):
- welche Montierung ?/Steuerung (auch Eigenbau (bitte Fehler oder Schwächen angeben!)/Modifikation)
- welches Teleskop? (auch Eigenbau (Gewicht?)/Modifikation)
- welches Zubehör? (wenn möglich Gewicht)
- bis zu welcher Brennweite visuell/fotografisch genutzt?
- Montierung auf Stativ oder Säule? (nähere Angaben helfen hier auch)
- transportabel?
- Auto- oder manuelles Guiding?
- wenn möglich: Ausschwingzeit der belasteten Monti
- Auch wichtig: wenn möglich Kombis (jetzige/frühere), die NICHT ok sind oder waren!

Die Reihenfolge der Angeben spielt keine Rolle, sollte aber sinnvoll angelegt werden.

Was fehlt?

Wenn es hier einen solchen Thread schon gibt - wo ist er?

Selbstbaugeräte will ich deswegen mit drin haben um zu zeigen, dass man sich eine Monti unter Umständen auch selbst bauen kann. Die Angabe von Fehler/Schwächen sollen anderen helfen, selbige vielleicht zu vermeiden. Eine Beschreibung oder Link zum Eigenbau wäre nicht schlecht.

Ich weiß, dass es schon eine gute Stütze bei deepsky-brothers.de gibt. Aber dort sind verständlicher Weise nicht alle Kombis aufgeführt. Ich bin mir gaaanz sicher, dass es wesentlich mehr Montis und Teleskope gibt.

Wenn ich genügend Zeit habe, werde ich versuchen Eure Angaben in eine Datei zusammenzufassen und hier veröffentlichen. Das kann auch gern jeder andere tun
Ziel ist es ein Matrix zu erstellen, die auf Erfahrungen der Benutzer beruht, auf die jeder zurückgreifen kann.

Solche Aussagen bei TS zB...
"Die GP-D2 trägt auch fotografisch Refraktoren bis 6" Öffnung, Schmidt Cassegrains bis 9,5" Öffnung (Einige Sternfreunde arbeiten sogar mit einem C-11 - hier sollte man aber ein massiveres Stativ verwenden) und Newtons bis 10" in Leichtbauweise [...]."
...bekämen dann ein Gesicht, das ich im Web so ohne weiteres nicht finden kann. (Sorry Wolfi, das ist überhaupt nichts gegen Dich, ganz im Gegenteil!)

Wer macht mit?

Ich fange mal mit meinen (derzeitigen!) Erfahrungen an:
____________________________________________________
1.
EQ-3 (1 original RA-Motor) auf original Stativ, SKM 127/1540, visuell io/fotografisch mit dieser Brennweite nio.

2.
EQ-3 (1 original RA-Motor) auf Säule, SKM 127/1540 (als Leitrohr), MTO 100/1000 (Aufnahmeobjektiv mit EOS 300D, Eigenbau-Doppelbefestigung - gesamt ca 7,5kg), visuell io/fotografisch mit Erfahrung io aber grenzwertig, Guiding manuell.

3.
Eigenbau-Monti (Steuerung EQ6) auf Säule , C8 (als Leitrohr), MAK 90/500 (Aufnahmeobjektiv mit EOS 350D, Eigenbau-Doppelbefestigung - gesamt ca 9kg), visuell io/fotografisch io (weitere Tests offen!), Guiding manuell. Schwächen: Schneckenlager in RA zu schwach. Beschreibung der Monti: http://www.muba.de/bilder/Beschreibung_Monti_3-1-1.pdf
___________________________________________________

Bitte meldet unbedingt Verbesserungsvorschläge für diese Umfrage!

Einige werden wohl sehr viele Ergebnisse haben. Bitte nur die relevanten. Relevant sind eigentlich nur "nio" und "io".

Viele Grüße
Matthias
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"Die Musik ist es, die sich der Mechanik bedient."
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Udo_S Offline
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#550998 - 10/11/2008 21:42 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hi Matthias

Kombi zur Zeit GSO 8"/f4+ Leitrohr 4,5" Newton (Astrografie)
auf eine EQ6, welche mit Boxdörfer SDI Steuerung arbeitet.
Einige kleinere Eingriffe wie Conradgetriebe einbauen, neue Lager, ein neues Schneckenradgehäuse und neues Fett waren auch noch zu bewerkstelligen. Die Kombi würde ich als i.o. bezeichnen.

zuvor hatte ich mal einen 10" Schmidt-Newton auf einer LXD 55 Monti, würde ich nicht unbedingt empfehlen.
Auf der EQ 6 visuell geht das schon besser.

Grüsse Udo
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Benny Offline
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Beiträge: 3486
Ort: Taunus
#551013 - 10/11/2008 22:05 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: Udo_S]


Hallo Matthias,

klasse Idee wie ich finde, solche Erhebungen scheinen in Mode zu kommen, super wenn es anderen hilft!

Ich beziehe mich hier auf rein visuelle Erfahrungen die ich mit meinen Montierungen gemacht habe:

EQ1: Keine Erfahrung, steht hier nur rum noch nie verwendet....

Astro3:

alte Version: Alustativ
neue Version: Stahlrohrstativ (wackeliger als die alte, hatte beide!)

70/900 Refraktor: Nicht empfehlenswert - Ausschwingzeiten über 5 Sekunden
70/700 Refraktor: Funktioniert, mit Ausschwingen muss man weiter rechnen aber weniger
90/500 Refraktor: visuell tadellos, der kurze Hebel macht es möglich.
102/1400 Maksutov: Sitzt ausreichend stabil, auch hier der kurze Hebel
114/900 Newton: Nicht mehr schön, schwingt lange nach.

EQ 3-2 (beide Achsen motorisiert mit Steuerung):

Alustativ

114/900 Newton: Ausreichend stabil montiert, kaum Ausschwingzeit.
102/1400 Maksutov: Bombenfest
102/500 Refraktor: Wegen der kurzen Baulänge ebenfalls praktisch wackelfrei
130/720 Newton: Visuell schon an der Grenze, aber noch i.O. Ausschwingzeiten von ca. 2-3 Sekunden
150/750 Newton: Fast identisch mit dem des 130/720 - diese Kombination habe ich nur an einem Abend mit einem Leihgerät versucht.

Fotografisch mit Piggyback ohne Guidingkontrolle bis 135mm i.O. wenn man genau einnordet.

TAL2M:

Massive Stahlsäule mit Füßen

114/900: Lachhaft stabil, man braucht nichtmal ein Gegengewichte und kann sich aufs Achskreuz stützen ohne dass irgendetwas wackelt, ich hoffe diese Montierung in Zukunft nochmal etwas weiter zu belasten, soll ja 8" noch klaglos tragen...

Grüße Benny
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Taunus-Astronomie
BLICK|feld

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emmuttersbach Offline
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Beiträge: 803
Ort: Musbach
#551030 - 10/11/2008 22:27 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: Benny]


Hallo Benny,
 Original geschrieben von: Benny
solche Erhebungen scheinen in Mode zu kommen, super wenn es anderen hilft!

Ich denke, dass es uns allen hilft, wenn wir die Erfahrungen anderer User nutzen. Wir können den Wust an Montierungen schlicht nicht mehr überschauen. Es gibt vielleicht eine Handvoll Händler die das können...

Wichtiger aber sind die Erfahrungen derer, die eine Monti NUTZEN. ZB war ich total überrascht, dass ich die EQ-3 auf ner Säule fotografisch mit bis zu 1000mm Brennweite ohne große Probleme nutzen konnte (Erfahrungen vorausgesetzt). Das war schon irgendwie beeindruckend - wenn auch nicht perfekt.

Viele Grüße
Matthias
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Andreas_Scheid Offline
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#551046 - 10/11/2008 23:05 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias,
gute Idee!

Also:

TS-Astro 5
Stahlrohrstativ
Zweiachsenmotorsteuerung DMD Astro-5 von TS
200/1000 Newton (GSO)
Sucher: 8x50 und Telrad
Okus von 2,5-31 (ersteres freilich selten im Gebrauch und dann auch wirklich sehr wackelig)
Worstcase-Oku: Nagler 31 (ausreichend stabil durch die lange Brennweite)

Einsatz rein visuell absulut OK (sonst mache ich auch nix)
Nachschwingzeit um 1 Sec. (muß ich aber mal genauer beobachten)
Fotografisch schätzungsweise eher grenzwertig bis zu schwach, wenn ich mir vorstelle noch mehr Gewicht (und Gegengewicht) aufzuladen.
Die Nachführung funktioniert für mich gut.

Transport in Einzelteilen OK (aber nur so)

Hoffe, das hilft.
Gruß und klaren Himmel
Andreas


Bearbeitet von Andreas_Scheid (10/11/2008 23:40)
_________________________
Ich sehe was ich sehe - wenn ich es sehe.

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oliver_p Offline
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Beiträge: 3153
Ort: OWL
#551142 - 11/11/2008 11:09 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias,

bei mir werkelt hauptberuflich eine Losmandy GM8 aka Mandy.

Beladen im Laufe der letzten Jahre u.a. mit:
- Vixen VMC200: Absolut kein Stress fuer Mandy
- Intes MK66: Dito
- Intes MN61 gut getragen, aber der lange Hebel macht sich schon bemerkbar
- Celestron C9.25 mit Aufnahmeequipment (Taukappe, Motorfokus, Filterrad, Barlow, DMK...): Kein Setup fuer Langzeitbelichtung aber absolut ok fuer Planetenwebcamaufnahmen (kein Guiding) und visuell, solange der Wind im Rahmen bleibt. Ausschwingzeit ~1-2s
- Celestron C11 mit Aufnahmeequipment: Ueberraschend stabiler als befuerchtet trotz nomineller max. Last/Ueberlast. Bisher nur bei Windstille im Einsatz, werde ich erstmal weiter so fuer Planetenaufnahmen und visuell benutzen.
- PST fuer Sonnenaufnahen: Sah lustig aus
- Russentonne: Dito
Mit Gewicht im Bereich der Maximallast ist die GM8 noch erstaunlich stabil, solange der Hebel im Rahmen bleibt. Einen dicken Newton oder langen MakNewton mit 15kg wuerde ich nicht draufpacken, ein SC mit 15kg geht visuell noch besser als erwartet.
Hier Mandy im Einsatz mit dem C11...

Die GM8 steht bei mir auf dem Standardstativ, mobiler Aufbau, Standardsteuerung. Der Losmandy Polsucher ist immer wieder ein Traum. Visuell bis ~500x im Einsatz, fotografisch bis effektiv 7000mm Brennweite und mehr... Grundsolide Montierung , sehr gut verarbeitet, die Losmandy 3" Klemmung ist gegenueber dem laecherlichen Vixenwackelsystem immer zu bevorzugen, Zubehoer wie Gegengewichte & Schienen sauteuer, Standardsteuerung ist rudimentaer aber ausreichend fuer mich. Keine quantitative Aussage zum PE, haelt sich gefuehlt aber im Bereich <=10" auf.

Dazu habe ich noch eine Vixen NP (NewPolaris).
- Mit der Russentonne: Schoen stabil
- Vixen VMC200: Grenzwertig wackelig, eigentlich zuviel.
Eine grundsolide kleine Montierung aus der "guten alten Zeit". Das Alustativ ist zu flimsig, eine stabilere Basis sollte die Stabilitaet insgesamt erhoehen. Ich habe den RA Achen Motor der EQ3 dran, den DEC Motor wollte ich immer mal adaptieren (Motorisierung bei der NP nicht vorgesehen), was aber nie passiert ist...

Viele Gruesse & CS,
Oliver
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Saturntobi Offline
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#551251 - 11/11/2008 15:08 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo,

ich nutze eine Takahashi EM200 USD 3
also die einfache Steuerung.
Sie trägt einen Tak FS 128.
Gewicht mit Kamera und Schellen etc. ca. 12-13kg.

Fotografisch kann ich sie mit 1040mm Brennweite ohne jedes Guiding nutzen bis Belichtungszeiten von 10Minuten. (länger hab ich noch nicht ausprobiert.
Einnorden mit dem Polsucher ist völlig ausreichend. Damit hatte ich bislang noch nie einen Ausschuß, selbst bei leichtem Wind nicht. Geknipst wird mit DSLR (Nikon D200).

Ich kann auch parallel noch meinen 3Zoll Refraktor montieren, für den ich mir extra Losmandy-Leitrohrschellen besorgt habe. (da wusste ich nocht nicht, dass die Montierung so super exakt läuft, Daher noch nie benutzt.

Fehlt noch was?

Viele Grüße

Tobias
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Houston, Tranquillity Base here. The Eagle has landed.

www.astrobin.com/users/tobiassimona

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JoachimRiehn Offline
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#551265 - 11/11/2008 15:54 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias,

bei mir regelmässig fotografisch im Einsatz:

ADM von Celestron mit Boxdörfer SDI Steuerung (mit Display, GoTo),
auf einem einfachen Berlebach Holzstativ
mit Doppelbefestigung manchmal bis 6kg, guiding nur manuell
Fotoobjektive bis jetzt bis 300mm
die Kombi ist bequem zu transportieren
die Monti ist getunt, neu gefettet und eine der besseren ADM (zufällig!), alles in allem i.o.

Mit Gruss, Joachim

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JohanneZ Offline
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#551302 - 11/11/2008 17:38 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias!

zum fotografischen Einsatz kommen:

- AOK WAM 450 move / FS2 (max. 40kg Zuladung ohne Gegengewichte) mit schnellen Motoren (bis max. 250x) und externen Polsucher.
- Planewave CDK 12,5" f/8 (ca. 22kg)- ist bestellt (Liefertermin voraussichtlich Ende November)
- Celestron G8 /FS 2 (max. 15kg) mit langsamen Motoren (bis max. 48x)
- Takahashi Epsilon 160 f/3,3 (ca. 6kg)
- ST-10XE + FR-03 (zusammen ca. 3kg)
- WAM 450 move auf zerlegbaren Säulenstativ, G8 auf Alustativ (beides Original)
- WAM 450 move noch transportabel (auf 2-Teile zerlegbar), allerdings mit etwas Aufwand, G8 sowieso trasportabel.
- Autoguiding mit Dualchip
- Ausschwingzeiten (noch) nicht bekannt.


Cls

JohanneZ



Bearbeitet von JohanneZ (11/11/2008 17:43)

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Gamma Offline
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#551327 - 11/11/2008 18:27 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: JohanneZ]


Hallo

Eq6 VTSB neue Lager,neues Fett, neue Teflonringe, DEnki Motoren und Getriebe 11,75:1 mit Boxdörfer MTS SDI.

6" Newton 750mm (mit Paracorr also ~862mm) (mit 2" OAZ und 63mm FS) auf Eq6, Autoguiding, bombenstabil, auch bei Wind, Leitrohr 70/900mm FH mit Leitrohrschellen und Canon 350D ca. 12kg längste Subframes bisher 10min bis 400 min Gesamtbelichtung, Sterne rund.
Ist eine sorglos Kombi, lediglich die DEC-Achse muss gut ausbalanciert werden, da die Canon ganz schön weit vom Tubus entfernt ist.


10" Newton 1250mm (@1500mm) auf Eq6 mit Leitrohr und Canon ca. 18kg. Dank miesem Wetter noch nicht viel getestet aber eher grenzwertig (fotografisch) 5min subframes ok aber windanfällig.
Hier werd ich weiter berichten wenn etwas mehr Nutzung vorliegt.

Ich benutze die Montierungen nur fotografisch.

CS

Tobias

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JohanneZ Offline
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#551338 - 11/11/2008 19:32 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: JohanneZ]


Hallo!

Kleine Korrektur:
es sollte natürlich "Losmandy G8" heißen ...


Cls

JohanneZ


Bearbeitet von JohanneZ (11/11/2008 19:33)

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emmuttersbach Offline
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#551358 - 11/11/2008 20:21 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: JohanneZ]


 Original geschrieben von: JohanneZ
Hallo!

Kleine Korrektur:
es sollte natürlich "Losmandy G8" heißen ...

Und ich suche nach ner "Celestron" G8
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webturtle Offline
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#551366 - 11/11/2008 20:29 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Zur Zeit im Einsatz:
Bresser Messier 2 Montierung mit [zensiert] Steuerung. (Stimmt ich bin ja ein ausgestossener. Muss natürlich L ittlefoot heissen)
Maede 8"/2000mm SC Tubus
Leitrohr 70mm mit Webcam zum Guiden
Canon 20D zur Aufnahme. Oft auch Aufnahmen nur durch die Canon Linsen.

Die Montierung macht es visuell wie fotografisch mit, es ist aber absolute Vorsicht angesagt und sie ist dabei eigentlich deutlich überlastet. Wind sollte möglichst keiner wehen. Aber für die billig Monti erstaunlich gut zum üben. Man muss nur die DK3 Steuerung direkt in die Tonne treten.

Daher demnächst Wechsel zur Losmandy G11.


Bearbeitet von webturtle (11/11/2008 20:30)
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emmuttersbach Offline
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#551372 - 11/11/2008 20:31 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo leibe Leute,

die Resonanz ist ja toll!

Und da sind ja auch schon so manche Montis aufgetaucht, SUPER!

Wenn das so weiter geht sollten wir recht bald schon so einige Daten zusammen haben, die eine Matrix rechtfertigen.

Ich fang schon mal an eine Tabelle zu kreieren.

Danke für alle Infos (auch für die zukünftigen!).

Schönen Abend und einen klaren Himmel wünscht
Matthias
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emmuttersbach Offline
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#551375 - 11/11/2008 20:40 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: webturtle]


Hallo Christoph,
 Original geschrieben von: webturtle
Zur Zeit im Einsatz:
Bresser Messier 2 Montierung mit [zensiert] Steuerung. (Stimmt ich bin ja ein ausgestossener. Muss natürlich L ittlefoot heissen)

Nein, Du bist nicht ausgestoßen! Schreib einfach "LF". Das ist ausdrücklich erlaubt und wir wissen, was gemeint ist.
Siehe:
http://forum2.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php?ubb=showflat&Number=547290#Post547290

Alles OK? ;\)

Viele Grüße
Matthias
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Refek Offline
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#551391 - 11/11/2008 21:04 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hi!

Dann will ich auch mal:

Montierung : Vixen GreatPolaris(GP) auf schweren Vermessungsstativ(Eschenholz)

Optik: 150/750-Newton, einst C6-N (fotografisch modifiziert), OAZ gegen 2" getauscht, 63erFangspiegel samt Aufhängung neu und Telrad anstatt Sucher - im ganzen ca. 6,2kg(gut 1kg schwerer wie die Originalversion).
Visuell in der Origilaversion sehr stabil, Ausschwingzeiten <1sec.
Fotografisch ebenfalls stabil(auch bei etwas heftigeren Windböen), ich habe allerdings den Vixen80S(80/400 Achromat) als Leitoptik mit den Telepack an der Gegengewichtstange(diese ist gekürzt) montiert.

Orion 8"f/4,5 Leichtbaunewton(kurz mal draufgehabt):
Schwieriger aber noch stabil, insofern die Leitoptik an der GGS bleibt.

Vixen VMC110L:
Ohne Gegengewichte visuell bombenstabil.

Vixen 80S:
- OK, das war jetzt ein Scherz! -

Grüsse,
auch Matthias



Nachtrag zum Vixen80S(das muss ich noch loswerden):
Insofern dieser Achromat gebraucht angeboten wird, ist dieser fotografisch nicht zu gebrauchen(irrsinnige Korrektur - Grünsaum). Sehr schwer für einen 80/400 Refraktor(2,6kg). Trotz 2"Okusteckmaß ist fokal nicht in den Fokus zu kommen, mit 2"-ZS fehlt Lichtweg intrafokal, also nur mit 1,25"-Zubehör bis max. 80x nutzbar.
_________________________
Manche Leute wollen glänzen obwohl sie keinen Schimmer haben.
-Heinz Erhard-

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JoachimS Offline
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#551404 - 11/11/2008 21:22 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo,

ich nutze nun seit nunmehr 5 Jahren meine erste gekaufte Montierung eine Takahashi P2Z Montierung mit drei verschiedenen Stativen: Dem großen Original Holzstativ FCL, einem leichten Berlebach und dem sehr kurzen Tak Holzstativ FCS.

Sehr gute stabilität mit dem kleinen Tak FC60 sowohl visuel als auch Fotografisch.
In Kombi zwei Geräte bei Sofi (TakFC60 und Orion Mak127) fotografisch immer noch sehr gut - vor allem auf Reisen!
Dann ein Test mit einem selbstgebauten 10Zoll F3,9 Selbstbau Newton mit rund 10 kg. Hier zeigen sich dann natürlich die Grenzen - aber visuel im Notfall mit rund 3-5 Sekunden Ausschwingzeit auf dem schwersten Stativ noch verwendbar.
Mit C8 visuel sehr gut, fotografisch immer noch gut verwendbar. Mit dem Tak als Leitrohr fotografisch grenzwertig aber bei Windstille noch verwendbar.
Derzeit baue ich gerade einen 190mm F5,3 MakNewton um, um ihn komplett auf ca. 9,5kg mit Off-Axis Guider zu trimmen.
Visuell hat man eine Ausschwingzeit von ca. 2-3 Sekunden, fotografisch brauche ich dann Windstille. Da ich aber nicht den Platz für eine Große Montierung habe werde ich damit noch klarkommen - aber sehr grenzwertig und mit ständigem Auge am Guider.
Modifiziert habe ich die Monti mit einer 30 - fachen Untersetzung mit einem Schneckengetriebe am Tangentialarm für die Deklination. Das funktioniert äußerst präzise! Die Monti selbst läuft ebenfalls mit ihrem Schneckenfehler von max. 5 Bogensekunden sehr genau und bewährte sich damit schon auf vielen Reisen bis nach Australien. Komplett wiegt sie dann mit Stativ und einem Gegengewichtssack gerade mal 9kg.

Die Unterschiedlichen Stative haben sich am Ende durch ihre Unterschiedliche Bauhöhe als ziemlich gleichwertig stabil erwiesen. Versuche mit einer Säule stehen nun als nächstes noch aus.

Joachim
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webturtle Offline
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#551416 - 11/11/2008 21:48 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


 Original geschrieben von: emmuttersbach
Hallo Christoph,
Du bist nicht ausgestoßen! Schreib einfach "LF". Das ist ausdrücklich erlaubt und wir wissen, was gemeint ist.
Alles OK? ;\)

Viele Grüße
Matthias

Ja, ist alles OK. Mir zaubert es nur immer wieder ein lächeln aufs Gesicht wenn ich es sehe. Beim schreiben habe ich ja gar nicht mehr daran gedacht.

Für die G11 wird es übrigens ne andere Steuerung.
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Brokatskalar Offline
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#551421 - 11/11/2008 21:58 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: webturtle]


Moin Leute

Purus:
135mm Revuenon/300D
max. 180 Sekunden

Skyview RA-Motor (Balkonsäule):
ED 80/600
max. 180 sekunden ohne Guiding.
Visuell wesentlich mehr.

EQ6/MCU (Sternwartensäule)
C200/1000N + 127/1500 Autoguiding

CS

Jürgen

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UlrichW Offline
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#551476 - 12/11/2008 01:31 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: Brokatskalar]


Hallo Matthias, Hi Leute,

nun ja, es soll halt so sein! Dann werde ich meine Erfahrungen auch mal schildern, in chronologiscger Reihenfolge.

Ein paar Anmerkungen vorher:

Ausschwingzeit ist die Zeit, die das TZeleskop braucht um nach dem fokussieren wieder ein ruhiges Bild vom Stern zu zeigen

Schwingungen sind Pendelbewegungen die sich mit der zeit abbauen. "Einmal hin und wieder zurück und dann steht der Stern" ist keine Sxchwingung sondern Auslenkung...und die
hat JEDE MMontierung!

Angaben zur max. Belichtungszeit beziehen sich immer OHNE Guiding bei exakt eingenordeter Monti mittels Polsucher!

Fehleranfällig meint, daß bei Belichtungen üer 10min häufiger mal Eiersterne entstehen.




EQ-5 mit Maksutov 127/1400

visuell ok, wenn auch die "stramme" und etwas "rauhe" Mechanik stört. Ausschwingzeit ca. 1sek.

EQ-5 mit 150/750-FH-Refraktor
visuell ok, Ausschwingzeit gut 3sek. Man merkt der Monti an, daß sie mit dem Gewicht schon stramm arbeiten muss.

EQ-5 mit 200/1000 Newton
visuell..vergiss es, Ausschwingzeit...so lange hab ich keine Zeit! VÖLLIG UNGEEIGNET


HEQ-5, MCU-Update, Getriebwechsel auf Conrad-Getriebe

Die Monti läuft rund und weich, tadellos bis auf den etwas "erhöhten" PE

HEQ-5 mit Maksutov 127/1400
tadellos, bombenstabil, fotografisch noch nicht probiert, aber sicher machbar

HEQ-5 mit 200/1000-Newton
gut, stabil, Ausschwingzeit ca. 2-3sek, fotografisch beherschbar bei relativer Windstille. Das System neigt zu Schwingungen wenn Windstöße kommen. Läuft bis ca. 1min ohne Guiding.

HEQ-5 mit ED80
fast keine Schwingungen, fotografisch bis ca. 5min ohne Guiding.


EQ-6, Standard, aufgepeppt mit MCU-Update und Conrad-Getrieben.

EQ-6 mit ED80
bombenstabil, läuft ungeguidet locker 5-10min.Leichter Wind stört nicht

EQ-6 mit 150/750-FH
stabil und wenig windanfällig, läuft bis ca. 5min fotografisch ohne guiding, allerdings mit einer größeren Anzahl Ausreisser wegen PE und Schwimgungsanfälligkeit bei herberen Stößen (Windstoss oder starke Trittschwingungen durch herumlatschende Gesellen)

EQ-6 mit 200/1000-Newton
ungeguided bis ca. 2min. Ausschwingzeit ca. 2sek. (stark abhängig vom verwendeten Schienen und Rohrschellenmaterial)
ansonsten problemarme Variante für Brennweiten bis 1000mm und Teleskopgewichten bis ca. 12-14 kg. Darüber wird es hippelig und schwingungsanfällig

Belichtungen über 10min. mit autoguiding werden fehleranfällig

EQ-6 mit 250/1200-Newton (Gewicht ca. 20Kg ohne Leitrohr)
visuell ok, Auschwingzeit ca. 2-3sek. Stark windanfällig.
Fotografisch bis ca. 1min ungeguided. Bei visuellem Guiding extrem anstrengend da die Monti sehr anfällig ist und deutlichen PE produziert. Mit Autoguiding eher besser, aber trotzdem extrem anfällig für "Ausreisser".
Ich halte die EQ-6 mit dem Newton für überlastet, machbar aber anstrengend und fehleranfällig.


Losmandy G11
Visuell tadellos, da würde auch ein 12"er gut funktionieren.
Mit dem Newton 250/1200 (24Kg voll aufgesattelt) bei dem Gewicht Ausschwingzeiten von unter 1/2 sek, eher nur Auslenkung. Fotografisch bis etwa 5min., abhängig von der Qualität der Einnordung. Fehler immer nur in DEC, also Einnordungsfehler. Visuelles Guiding angenehm da wenige Ausschläge wegen geringem PE. Autoguiding problemlos! Belichtungen um 15min sind Standard, angestrebt werden 20 und mehr Minuten. Hier spielen alle mechanischen Elemente des Teleskops eine limitierende Rolle wie z.B. Rohrschellen, OAZ, Leitrohrschellen usw. Die Montierung selber ist nur sehr selten Ursache für Probleme...wenn man sich nicht selber welche macht!
Eine richtige Austarierung ist bei der G11 essentiell!

G11 mit 150/750-FH
"shot and forgett", keine Schwingungen, läuft locker 15min ohne guiding, mit autoguider keine Probleme. Realtiv Windunanfällig

G11 mit ED80
einzig limitierende Größe ist die Einnordung.


Fazit:
Jede Montierung hat ihren Einsatzzweck, wobei ich alles unterhalb einer HEQ-5 für nicht mehr zeitgemäß erachte.
Der Vorteil in qualitativ hochwertigeren Montierungen sehe ich in der längeren Verwendungsdauer, da die Montierung selbst kaum Anlass zur Kritik gibt, wenn man sie Bestimmungsgemäß einsetzt. Es muss IMMER auch beachtet werden, welche weiteren mechanischen Mängel am Gesamtaufbau bestehen. Z.B. wirken sich die dünnen Vixen-Schinen der EQ-6 kontraproduktiv aus. Rüstet man auf 3"-Schinen ala Losmandy um, ergibt dies einen wesentlich satbileren Aufbau.
All solche Faktoren erweitern die Verwendbarkeit der Montierung gerade auch im fotografischen Bereich. Meine Einschätzung für eine vernünftige fotogarfische Last ist folgende:

EQ-5 bis 6Kg
HEQ-5 bis etwa 9Kg
EQ-6 bis etwa 12-14Kg
G11 bis etwa 20Kg

Ein paar Kilo mehr machen sich bei den China-Montiertungen mehr bemerkbar als bei der G11, die ich mit ca. 24Kg belaste.

Ein ganz wichtiger Faktor ist auch der Verschleiss einer Montierung im häufigen feldeinsatz. Bei mir sahen die China-Montierungen schin nach 1-2Jahren "benutzt" aus. Gerade die Polhöhenverstellung verbiegt sich und die Klemmen an den Stativbeinen verformen die Stahlrohre bis man sie kaum nioch einschieben kann. Der Lack ist ein Witz, wird schnell matt und gräulich (schwarze Montis). Man sieht den Montierungen regelrecht die mindere Materialqualität an.
Derartige Problem gibt es bei der G11 nicht.


Es wäre noch unendlich viel zu sagen, aber hier soll jetzt mal Schluss ein

CS
Ulrich
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Kein Stern ist so rund, daß ich ihn nicht eirig kriege!

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Rainer_Borchmann Offline
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#551483 - 12/11/2008 02:56 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


 Original geschrieben von: emmuttersbach
Hallo an alle Sternfreunde,

welche Montierung ihr mit welchen Röhren mehr oder weniger erfolgreich visuell/fotografisch nutzt.Viele Grüße
Matthias


Ich nutze eine EQ6 Prof, die ich mit AstroArt 3.x über ein Leitrohr (Zeiss Jena Bastelsatz 540/50)steuere. Das ganze steht auf einer Säule, die ich irgendwo im Schwarzwald gekauft habe. Teleskop ist ein TAL 250K mi 2130mm Brennweite. Ich fotographiere und ich spekroskopiere im Sauerland und am Niederrhein, Planeten, Sonne und Mond schaue ich mitten aus dem Ruhrpott.
Ich bin Mitglied der Fachfruppe Spektroskopie im VdS.

Gruß

Rainer
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die Spektroskopiekonferenz
v. 1.-3. Mai 2015 in Freiburg


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emmuttersbach Offline
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#551697 - 12/11/2008 20:15 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo zusammen,

die Tabelle(n) nehmen Gestalt an.

Wie!, Tabellennnn ??? \?\) :
Nun, auf Grund der erfreulicher Weise (zT) doch sehr umfangreichen Angaben werden es 2 werden müssen, damit der Überblick nicht flöten geht: eine für visuell, eine für fotografisch genutzte Monti/Optik-Kombinationen. Und wie ich selbst schon beim Sichten der Angaben feststelle, ist es erstaunlich, was manche alles so ausprobieren. Das KANN nur gut werden!

Hier ist schon eine Purus aufgetaucht. SUPER!
Interessant wären auch die ganzen Gabelmontierungen (sind ja meist Komplettgeräte) die so im Umlauf sind. Ich hatte selbst mal ein C8 Ultima PEC. Die Angaben meinerseits folgen noch hier im Thread.
Also scheut Euch nicht, auch Angaben über Montierungen zu machen, die keine Deutscher Bauart sind. Es wird ja nicht nur mit solchen beobachtet und fotografiert. Ich unterteile dann die Tabellen entsprechend nach Angaben und Bauart (Deutsche, Dobson, Gabel, Sonstige (zB Purus ;\) )).

Das soll aber NICHT heißen, dass jetzt die Angaben über Montis Deutscher Bauart genug seien... Keineswegs!

Wie gesagt: Wichtig sind die gemachten ERFAHRUNGEN, die in diese Zusammenfassung einfließen können und sollen.

Wie sagte "Nummer1": "INPUT..., ich brauche INPUT!"
Ich auch......

Liebe Grüße und vielen Dank für Eure Mithilfe!
Matthias
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Fridolin Stier
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ich Offline
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#551733 - 12/11/2008 22:26 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo,

Nach den Misserfolgen mit einem Meade LX200 8" und einer Meade LXD 750 Montierung mit einem 10" Meade SC ( das SC habe ich noch da die Optik hervoragend ist ) benutze ich eine Losmandy G11.

Zur LXD 750 möchte ich keinem raten,die Montierung sieht nur groß aus und es ist nichts dahinter.Der Schneckenfehler ist enorm (!!!!!!!!!!!!!!) und die Tragkraft ist sehr gering,mehr als 20 Kg sind nicht ratsam.

Nach eben all den Jahren,benutze ich eine Losmandy G11 mit Gemini Steuerung.
Da ich zur Zeit viel fotografiere benutze ich folgende Geräte :

Vixen R200SS 8"/f4/6 Kg
Vixen VC200 8"/f9/6 Kg
Meade 10"/f10/13 Kg

Für die Nachführkontrolle verwende ich ein paralell montiertes ETX 105 mit einer ST4.

Die Losmandy hat keine Probleme mit den beiden Geräten von Vixen und dem ETX,mit dem 10" SC und dem ETX geht die Montierung schon etwas an die Grenze der fotografischen Belastbarkeit.

Die G11 ist ein gutes "Arbeitspferd",sie hat auch ihre Tücken.........man muss sich eben etwas mit den Schnecken "herumspielen",ist etwas lästig aber dann läuft die Sache sehr gut.Beleichtungszeiten von 20 Min sind dann mit dem PEC möglich.Die größte Belastung beträgt ca. 20 Kg.

Ich verwende das Stativ von Losmandy,zur Zeit bin ich noch mobil.Mein Beobachtungsort liegt 25 km nördlich von Klagenfurt am Magdalensberg ( 1054 m ).

Grüße aus Österreich,

Wolfgang

vergoldermeister@aon.at


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stefan_h Offline
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#551745 - 12/11/2008 22:58 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: ich]


Hallo Matthias,

mein Beitrag zu deiner Liste.

Selbstbau Rockerbox für 12" Newton für visuelle Beobachtungen
Rockerbox aus 24mm Mulitplex, größere Höhenräder aus Mulitplex und Gleitlager Telfon/Ebony
sehr stabil, leichtängig und so gut wie kein Nachschwingen

Vixen GP DX auf Berlebach Uni mit Doppelklemmung in den Füßen
aufgesattelt als Doppelpack nebeneinander 105/735mm William ZS und 66/460mm William ZS
Steuerung Vixen SD1; überwiegend visuelle Nutzung, fotografisch bisher nur für Mond eingesetzt

Unterbau mit Berlebach sehr stabil, Nachschwingzeit ca. 1s

Gruß
Stefan

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NickQuick Offline
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#551777 - 13/11/2008 07:41 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: stefan_h]


Hi,

Astro3 (nicht optimiert) mit Lidl Skylux (optimiert und seit gestern mit Leuchtpunktsucher).

Das ganze ist eher wackelig aber noch halbwegs annehmbar für visuelle Beobachtungen.

In absehbarer Zeit soll aber ne bessere Monti her.
_________________________
Clear skies
Martin

Celestron C6, Skylux 70/700, HEQ5,AP 80/560ED, Heritage 130/650, Optolyth Royal 9x63
www.martins-astroseite.de

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Berberich Offline
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#551822 - 13/11/2008 09:59 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: NickQuick]


Auch mal meine Daten:

1.
Vixen GP-DX, Steuerung mit den Serienmotoren in beiden Achsen.
Darauf ein Intes Micro MN68 Maksutov-Newton, 120cm lang, 11,4 kg schwer.
Einsatz visuell.
Alustativ Vixen, mit Ablageplatte aus Holz verstärkt, darauf als "Gegengewicht" ein 10kg Netzgerät zur Stromversorgung. Zusätzlich zu den beiden Gegengewichten 2 Hantelscheiben à 5 kg. Die Gegengewichte nahe an der Montierung .
Visuell absolut in Ordnung, Nachführung und Korrektur einwandfrei und spielfrei. Fotografisch wäre die Montierung jedoch überlastet, Ausschwingzeit ca. 2-3 Sekunden.

1a.
Vixen GP-DX w.o.
Gerät: Galaxy Newton 8" f:6, 9kg, 120cm Länge, einfache Alu-Rohrschellen (GSO).
Einsatz visuell.
Verträglichkeit: Die Rohrschellen sind zu schwach, tragen das Rohr nicht zitterfrei. Im Gegensatz zum MN68 ist diese Kombination auch visuell kaum tragbar, da das gesamte System instabil ist. Sehr windanfällig, da Tubus leicht und dicker als der MN. Daher wackeliger und nur bei absoluter Windstille verwendbar. Daher war dies auch nur ein Versuchsaufbau, den ich so nicht empfehlen kann. Abhilfe schüfe nur: bessere Rohrschellen, massives Alu, stärker und dicker sowie eine schwerere Montierung (Losmany G11).

2.
Meade LX-200 in 12" f:10 auf verstärkter Meade Gabelmontierung. Hohlräume mit Stahlstangen verstärkt und eingeklebt, mit Montageschaum verfüllt. Meade Polhöhenwiege, nachträglich gaplant, da die Basis nicht eben war. Seitenteile mit Stahlplatten verstärkt (1cm) und verschraubt. Alles stationär auf 250kg Stahlsäule montiert.
Einsatz fotografisch.
Einsetzbar nur bei Windstille, trotz Umbaumaßnahmen sehr windanfällig ab Bf 3.
Bei Windstille sehr gut, bei Wind ab Bf 3 wackelt das Gesamtsystem ab Auflage Polhöhenwiege recht stark. Langzeitbelichtungen dann kaum möglich.

CS
Winfried

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Maverik83 Offline
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#551850 - 13/11/2008 11:56 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo!

Dann leiste auch ich einen Beitrag:

(chronologisch)

Syntha EQ-5
Standardsteuerung (also nur die 2 Achsen motorisiert)

C8
visuell kein Problem
Fotografie mit dem C8 bei 2000mm Brennweite und EOS350D enden in echt grenzwertigen Fotos. Guiding war mit OAG und Fadenkreuzokular sehr schwer. Gewicht betrug ~ 6,5 kg (inkl. Kamera, OAG, FK Oku)



Losmandy G11
Standardsteuerung ohne Gemini GOTO
Original Losmandy Stativ (ein seehr gutes!)
Modifikation: Nachrüstung der Präzisionsschnecken, Neueinfettung

C8
visuell kein Problem
Fotografie fand dann mit Leitrohr (102/1000mm FH Refraktor) huckepack statt.
Foto vom Setup
Autoguiding über Webcam/Laptop/Guidemaster.
Belichtungen wurden so bis 10min. gemacht, wäre aber noch mehr drin gewesen.
Gewicht der Kombination: 12kg

12" f/5 Eigenbaunewton
Visuell Grenzwertig
Fotografie unmöglich
Ursache: 18kg Tubusgewicht (mit Kamera, OAG usw. 20kg), Hebel 142cm.
OVERKILL!!!!!
Das wäre eine rein visuelle Kombination auf dauer. das war dann auch der Grund für die anschaffung der nächsten Montierung :



Losmandy HGM Titan
Original Losmandy Titan Stativ (noch tragkröftiger als das der G11 und etwas größer).
Gemini Level 4 GOTO
Ein feines Teil, ich hab sie gebraucht erstanden und konnte sie quasi "out of the box" verwenden!!!


12" f/5 Eigenbaunewton
Die Titan trägt den 12"er gut.
Visuell hats nur den Nachteil, dass der OAZ im schlimmsten Fall auf 2,10m Höhe ist - da ist eine Leiter angesagt!

Fotografie:
Bisher längste Belichtung waren 7 Minuten - da geht aber noch mehr.
Ich steuere die Titan wieder über die Kombination OAG/Webcam/Laptop/Guidemaster.

Für die schiere Größe der fast schon mobilen Sternwarte (*g*) finde ich es recht transportabel. Die Titan lässt sich in Teile mit max. 17kg zerlegen. Mit etwas Übung ist in 45min. die erste Aufnahme gestartet.

Sehr angenehm: der Polsucher ist nicht in der RA-Achse sondern seitlich. Dadurch ist die Poleinrichtung ein klacks.
Auch das Alignment mit der Steuerung (sehr für visuelle Abende zu empfehlen) geht schnell und die Monteriung lernt bei jedem angesteuerten Objekt dazu - wird also immer präziser beim GOTO.


500er Russentonne
Parallel zum 102/1000mm Refraktor meine "kurze" Kombination.
Guiding findet durch den Refraktor statt (Autoguiding wie oben)

Witzig:
Mit der Kombination hab ich schon mal bei 40km/h Wind fotografiert (9x 600s M31) - die Titan steckt das locker weg!


LG, Robert
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starbuck Offline
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#552126 - 14/11/2008 11:04 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: Maverik83]


Hallo Astrokollegen,

diese Art des Info-Austausches finde ich sehr gelungen, da hier nicht nur über Probleme der Montis (Trägt nichts, Schneckenfehler, Montagsmodell...) geredet wird, sondern auch viele positive Erfahrungen mitgeteilt werden.

Hier ist mein Beitrag:

1. Vixen Super polarismit manueller Nachführung : nur visueller Einsatz
alle Teleskope bis 7 kg Gewicht ohne Problem, die Montierung hat mir viel Freude gemacht und war gut verarbeitet, inzwischen verkauft (schade!)

2. Vixen GP-DX mit Skysensor 2000PC:
sehr gut verarbeitet, geringer Schneckenfehler
- mit C8 und offaxis Guider war Astrofotografie relativ problemlos möglich,
- mit Doppelbefestigung, C8 und ED80 als Leitrohr war die Montierung überladen und kein Astrofotos möglich.

Mit der Kombination von 4" Vixen Refraktor und ED80 habe ich wiederum sehr schöne Astrofotos machen können.

Max. Zuladung für fotografischen Einsatz: 10Kg. Wichtig ist ein gutes, verwindungssteifes Stativ!! Das Originalstativ (HAL 110) ist sehr gut und leicht, reagiert aber sehr empfindlich auf Wind!

3. Losmandy G11 mit einfacher 2-Achsen-Steuerung:
super verarbeitet, kleiner Schneckenfehler, gut belastbar.
Für mich zur Zeit das nonplusultra bzgl. Gewicht, Transportabilität und Stabilität.

10" Newton und ED80 als Leitrohr werden sehr stabil getragen, Astrofotos mit guter Einnordung bis 1100 mm Brennweite ohne guiding bis 2-3 Minuten möglich, Autoguiding problemlos möglich
Gesamtgewicht der Ausrüstung auf der G11: 22kg

Nachteil aller bisherigen Montis: Polsucher in der R.A.-Achse!!!! Auch bei guten Polsuchern finde ich das Herumgerutsche auf den Knien oder den steifen Nacken nach der Einnordung alles andere als witzig. Hier müssten die Hersteller eigentlich Lösungen wie 90 Grad-Einblicke etc. anbieten - dies würde zusätzlich auch die Qualität der Einnordung nochmal verbessern (habe mir inzwischen eine Winkelsucherlupe für SLR gekauft , um das Problem per Selbstbau zu beseitigen, Adaptation aber schwierig)

CS Stefan
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MichiP Offline
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#552145 - 14/11/2008 12:59 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: starbuck]


Hallo zusammen,

dann will ich auch mal mein altes Setup, mit dem ich wahnsinnig zu frieden war, hier rein posten.



Montierung : CGE
Optik: C11
Leitrohr: TS-106/660 Refraktor


Ich war mit der Kombination echt sehr zu frieden. Selbst Astrofotografie bei voller Brennweite mit dem C11 war kein Problem. Die Montierung hat einen sehr geringen Schneckenfehler und der Autoguider hatte wirklich nicht viel zu tun.

Viele der Fotos auf meiner HP wurden mit dem Setup gemacht:

ASTROFOTOS

Vor allem auf einer Säule lässt sich die CGE gut beladen ohne gleich Probleme zu bekommen.

Nur das C14 packt sie einfach nicht bzw. Astrofotografie ist damit einfach nicht mehr sinnvoll möglich, weshalb ich sie auch verkaufen musst. Würde mir die Monti aber auf jeden Fall wieder kaufen und kann sie nur weiter empfehlen. Preis/Leistung passen hier auch.

Grüße,
Michi

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emmuttersbach Offline
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#552283 - 14/11/2008 20:42 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo liebe "Nachtschwärmer",

zunächst einmal: Die Resonanz ist nach wie vor Klasse! Das hätte ich nie im Leben erwartet. Ich glaube, dass allein dieser Thread schon so manchem auf der Suche nach einer passenden Monti weiter helfen kann

Hier sind so viele nützliche Informationen zusammengeflossen - das ist IRRE im positiven Sinn!

Ich bin an den Tabellen dran und kämpfe mich durch die Angaben durch.
Einige haben Nebeneffekte oder anstehende Projekte kommuniziert, die ich aber in den Tabellen nicht immer unterbringen kann - bitte um Verständnis. Das ist in diesem Thread aber sicher sehr willkommen! - und soll auf keinen Fall ausgeschlossen werden! - also bitte weiter so. Ich krieg halt nur nicht alles in die Tabellen.

Ich habe folgende Eckpunkte in den Tabellen angezogen (alles in Spalten):
Visuell:
- Montierung
- Unterbau(Stativ/Säule)
- Steuerung
- Benutzte Optik
- Gewicht
- Bewertung user
- Bemerkungen.

Fotografisch:
- Montierung
- Unterbau(Stativ/Säule)
- Steuerung/Guiding
- Benutze Optik (unterteilt in Aufnahme/Leitrohr/Kamera/Gewicht Setup)
- Setup (Piggyback/Doppelbef.)
- Bewertung user
- Bemerkungen.


Die Tabelle für "fotografisch" sieht im Kopf zB so aus:


Wenn es Euch möglich ist, bitte diese Angaben machen. Ist kein Muss - aber sehr hilfreich.
Für Änderungsvorschläge, was die Tabelle betrifft, bin ich immer zu haben. Aber ich baue auf Übersicht. Katalogisiert werden Montierungen mit Setup-Varianten - nicht die Optiken - das wird sonst zu wirr.

Viele Grüße und CS
Matthias
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Knapp_Manfred Offline
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#552318 - 14/11/2008 23:10 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]



Hallo zusammen

Super hier zu Lesen, da Ich jetzt für meine EQ6 eine
Stromversorgung habe und die Nächsten Paar Wochen mir
Canon 350D kaufen möcht für mein 6," Reraktor denke Ich das die die richtige entscheidung ist.

Manfred
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Teleskope:1 mal 6"Refr von Meade LXD 75 EMC mit EQ6,
1 GAT Dobson 12,5" vielle Okulare 1 alter Reflektor T11 4,5" von Tasco.

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hurz Offline
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#552321 - 14/11/2008 23:21 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias,

auch von mir zu allererst ein dickes Lob für die gute Idee und deinen Einsatz das Ganze in eine les- oder besser überschaubare Form zu bringen! Warum ist da noch vorher keiner drauf gekommen, dass mal hier im Forum anzustoßen?

Vielleicht wäre es ja sogar möglich eine so nützliche Sache hier auf astronomie.de fest zu verlinken z.B. unter "Technik" auf der Hauptseite.

Hier aber nun mein kleiner Beitrag.
Mir geht es bei meinen Optiken und den Montierungen hauptsächlich immer um Kompaktheit und Transportabilität, so habe ich eine Celestron SE1 und eine Bresser Giro mit Skywatcher SKM127 und ED80.

Visuell:
- Celestron SE1 (aus dem Paket Celestron Nexstar 4SE)
- mitgeliefertes Stativ (mit eingebauter Polhöhenwiege)
- Nexstar Handcontroller
- SKM 127 oder ED80/600
- Gewicht der Montierung mit Stativ und Bleigelakku: ca. 8kg
- Schnelles, exaktes wenn auch lautes (beim Anfahren der Objekte) Goto. Nachführung mit diesen Teleskopen bei kleinen Vergrößerungen über die ganze Nacht genau (ab und an mal nachjustieren reicht). Eine riesen Menge an Einstellmöglichkeiten, die man teilweise wirklich selten benötigt. Trotzdem leicht zu bedienen und aufzubauen. Mit etwas Übung, vom aus dem Koffer nehmen bis zum Goto-Kalibrieren, ca. 10min. Der Aufbau mit dem SKM 127 ist seltsamerweise etwas empfindlicher. Da ich nur über eine kurze Prismenschiene verfüge, läßt sich der Mak nicht so gut ausbalancieren wie der ED80. Die Höhenachse neigt dann zum Durchrutschen.


Fotografisch:
- Celestron SE1 (aus dem Paket Celestron Nexstar 4SE)
- mitgeliefertes Stativ (mit eingebauter Polhöhenwiege)
- Nexstar Handcontroller hierrüber Autoguiding möglich mit Ascom-Schnittstelle
- SKM127 nur Mond und Planeten per WebCam. Nachführgenaugigkeit reicht in der Regel aus um eine ausreichend lange Filmsequenz fürs Stacken zu gewinnen. Mache ich aber gar nicht mehr, ist mir zu viel Geraffel (Laptop, Kabel, etc.)
-ED80 für Deepsky. Hier aber nur Piggyback mit einer Panasonic FZ7 mit einer max. Brennweite von 430mm und einer Belichtungszeit von bis zu 1 min. Gewicht ca. 350g. Gute Ergebnisse bis 300mm möglich. Autoguiding mache ich nicht mehr, siehe oben. Führe per Hand über den ED80 und 12,5mm Doppelfadenkreuzokular nach. Das zusätzliche Gewicht der FZ7 macht sich kaum bemerkbar. Mit einer DSLR und einer entsprechend langen Optik würde das wohl nicht mehr klappen.
Die Ergebnisse reichen dann auch nicht an das ran, was man hier so im Forum sieht, aber mir reicht das. Hab's ja wenigstens selbst gemacht. Also nix für Perfektionisten.



Die Bresser Giro hab ich mir erst vor kurzem zugelegt und nutze sie nur (natürlich) nur visuell. Hab mir sie mir zugelegt um wirklich alles, vom Okular über die Teleskope bis hin zur Monti, in einem 60x40x40 Koffer zu bekommen, den ich leicht in den Autourlaub mit Kind und Kegel mitnehmen kann. Das Stativ wird oben drauf geschnallt. Ich betreibe dann immer beide Teleskope parallel, packe mir auf den SKM 127 einen Telrad und suche und suche und suche... aber ich werde besser! \:\)


Visuell:
- Bresser Giro
- mitgeliefertes Stativ
- Handcontroller ;\)
- SKM 127 und ED80/600
- Gewicht der Montierung mit Stativ und Doppelbefestigung ca. 5kg
-Mit der Bresser Giro bin ich suuuuuper zufrieden. Einfach im Aufbau, wertig in der Verarbeitung, seidenweicher Lauf, und kostet mit Doppelbefestigung und DX-Stahlrohrstativ keine 200,- EUR.


Viele Grüße und CS,
Christian

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schunk Offline
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#552334 - 15/11/2008 00:25 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: hurz]


hallo matthias,

hier meine daten:
celestron sc 8,
vixen superpolaris, beide achsen motorisiert,
eschen vermessungsstativ,
visuell genutzt.
sehr stabil,
so gut wie kein ausschwingen,
sehr gut transportabel.

grüsse
thomas
_________________________
c8
vixen-sp

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eckehardt70 Offline
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#552461 - 15/11/2008 15:16 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias,

eine sehr informative Zusammenstellung hast du da angestoßen und ich finde es gut das ganze mal aus der Sicht mehrer Nutzer zu beleuchten.
Ich möche auch meine Erfahrungen mit einfließen lassen.

EQ 3
- bis 2007 genutzt
- Refraktor 90/1000 zur Sonnen, Mond- und Planetenbeobachtung visuell und fotografisch mit SLR und Webcam.
- Russentonne visuell oder zur Nachführkontrolle
- Fotografie Piggypack mit verschiedenen Objektiven bis 200mm Brennweite an Deep Sky Objekten.
Fazit Eine leicht zu transportierende Montierung , die man nicht unterschätzen sollte, wenn man ihr nicht zu viel Gewicht zumutet. Preiswert und ideal um Erfahrungen zu sammeln. Ein Holzstativ bringt einen merklichen Stabilitätsgewinn.

ADM mit Boxdörfer
-benutzt bis Ende 2007
-mit Boxdörfer SLP auf einem renoviertem Hartholzstativ
- Montierung überarbeitet ( neue Lager, neu gefettet, Laufflächen poliert, Schnecken besser eingestellt.)
-Polsucher mit eingravierten Sternbilder brachte wesentliche Erleichterung bein Einnorden im Feld.
-fotografische Nutzung mit einem Teleskop 8Zoll/f4 + Leitrohr gesamt 12kg
-visuelle Sonnenbeobachtung mit Doppelrefraktor 120/1000 und 90/1000 mit Protuberanzenansatz gesamt 9kg.
Fazit: mit den angegebenen Geräten visuell empfehlenswert. Die Originalsteuerung war einfach Schrott. Ich weis nicht, ob die heute dazu angebotene verbessert wurde.
Fotografisch gut geeignet, aber kaum noch Reserven. Bei leichtem Wind ist ein Fotografieren nicht mehr möglich.
Ein Holzstativ bringt einen enormen Zuwachs an Stabilität.
Die Montierung mit Stativ ist handlich und leicht zu transpotieren und im Feld schnell aufgebaut. Diesen Vorteil sollte man nicht unterschätzen.
Für das Geld bekommt man eine brauchbare Montierung , die man universell einsetzen kann und die dabei auch ohne Strom funktioniert. Man sollte sie nicht überladen und auf den Hebel achten, sonst endet es in Frust.

Losmandy G11 mit Standart Zweiachssteuerung
- durch den günstigen Dollarkurs im April2008 gekauft.
- fotografischer Einsatz mit 8Zoll/f4 + Leitrohr gesamt 12kg. Nachführkontrolle über ein Fadenkreuzokular.
- visuelle Sonnenbeobachtung mit Refraktoren(wie oben) gesamt 9kg.
Fazit: Meine Traummontierung! Sicher gibt es bessere Montierungen, aber die kann und will ich mir nicht leisten. Jedes Detail ist durchdacht und in hoher Qualität ausgeführt. Die Nachführung arbeitet bei meiner verwendeten Aufnahmebrennweite bestens. Mit den angegebenen Gewichten gibt es noch Reserven, die mich von einem größeren Teleskop träumen lassen(10Zoll/f6). Der beleuchtete Polsucher als Zubehör ist ein Traum und ein Muß, wenn man im Feld arbeitet.
Das massive Dreibein steht wie ein Fels und durch die optionalen Rändelschrauben ist der Montierungskopf schnell vom Stativ getrennt. Die Montierung ist ausbaubar mit Goto, das ist aber leider unverschämt teuer. Die Transportaufwände sind im Vergleich zur GP/ADM/GPDX Klasse wesentlich höher, aber noch gut zu bewältigen. Das Dreibein passt zusammengebaut und aufrecht stehend in meinen Kombi.
Die Montierung ist nicht gerade ein Schnäppchen, ist aber uneingeschrenkt empfehlenswert und jeden Dollar wert. Viele ältere Negativpunkte wie die Schnecken und der Polblock sind durch die Produktpflege optimiert worden und haben sich bei mir nicht negativ bemerkbar gemacht.

Gruß
Thomas
_________________________
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HeikoW Offline
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#552600 - 15/11/2008 22:44 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo,

das entwickelt sich ja zu einem hochinteressanten thread hier!

und hier sind meine Erfahrungen :


Vixen GP-E

auf original Holzstativ mit Vixen MT1 Motoren und DD1
Nachführung

* 80/1200 Refraktor (OTA < 3Kg)
geht visuell noch gut, allerdings schon ein recht großer
Hebel

* VMC-L 200 (OTA 5 Kg)
geht visuell ebenfalls noch recht gut, Piggyback
Fotografie bis 400 mm / Nachführung manuell (GA-4) ebenfalls
noch gut (wenn auch reichlich anstrengend)


GP-D2 (DX)
auf Tele Optic UNI-3 Stativ mit Boxdörfer SDI (GOTO)

* VMC-L 200 (OTA 5 Kg)
wird visuell spielend von der Kombi getragen

* 120/900 Refraktor (OTA 7 Kg)
visuell ebenfalls unproblematisch, auch wenn sich der Hebel
bereits bemerkbar macht aber nicht störend ist.

* 80/545 Refraktor - als Leitfernrohr, fotografisch
Piggy back Fotografie + Autoguiding mit Webcam, geht im
Prinzip, wenn auch die erreichbare Grenzgröße mit der
Webcam begrenzt ist.


Alle Kombinationen sind noch voll transportabel auch mit
einem Kleinwagen. Zusammen mit Zubehör, Taschen, Koffer,
Notebook etc. liegt das Gesamtgewicht zw. 60..70 Kg.

CS
Heiko

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Teleskopium Offline
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#552795 - 16/11/2008 16:08 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: HeikoW]


Hallo Matthias,

Ist eine Super Idee!!!

* Zeiss Refraktor 100/1000 visuell und fotografisch genutzt für Planeten- und Mondbeobachtung, kaum für DeepSky
* Zeiss Ib- Montierung im Originalzustand (trägt lt. Hersteller bis 15kg)
* Massive Stahlsäule (ca. 70kg) - daher untransportabel

Positiv:
- Seit 20 Jahren absolut wartungsfrei
- ruhiger, extrem gleichmäßiger Lauf
- sehr geringer PE
- keinerlei Schwingungen feststellbar
- absolut Wind-unempfindlich
- Gute Feinbewegung in beiden Achsen
- Mechanisch sehr gute Verarbeitung
- Wichtigste Teile rostfrei
- Langzeitbelichtungen mit Canon 350D + 200er Tele an Gegengewichtsstange bis 4min ohne Guiding möglich (erfordert nur guten Kugelgelenk-Kopf!)

Negative Punkte:
- Ib- Montierung ist recht schwer
- Kein Polsucher, vermutlich auch nicht nachrüstbar
- Einstellung von Azimut und Polhöhe bei montiertem Instrument nicht genügend feinfühlig möglich, daher ist Einscheinern nur über die Säulenfüße begrenzt möglich, wird aber bei mir nicht genau genug für Belichtungszeiten größer 40s
- lässt sich nur schwer wieder von Säule abnehmen ("saugt sich fest")
- heute nur noch gebraucht erhältlich

CS
Jürgen



Bearbeitet von Teleskopium (16/11/2008 16:16)
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Instrumente: Zeiss 100/1000-Refraktor auf Ib-Montierung, 304/1500-Dobson, 16" f4.3 Dobson Eigenbau

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emmuttersbach Offline
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#552926 - 16/11/2008 20:52 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo zusammen,

etwa 2/3 der Daten sind in die Tabelle eingehackt. Ich weiß, dass die bis jetzt angegebenen Kombis längst nicht alle Kombis sind, die so stillschweigend arbeiten oder ausprobiert wurden. Ich vermisse einige Montis.

AUSDRÜCKLICH:
Bitte -wenn möglich- unbedingt auch NoGo-Kombis angeben - das hilft ebenfalls weiter.

Ansonsten bin ich sehr dankbar für Euren "Input" (das war natürlich von "Nummer5" und nicht "Nummer1" - aber ist jetzt auch egal .

Fakt ist: ich brauche MEHR davon!, damit eine halbwegs aussagekräftige Matrix entstehen kann. Das, was wir bis jetzt haben, ist schon klasse - trotzdem macht bitte weiter.

Viele Grüße
Matthias
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matthisk Offline
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#553019 - 17/11/2008 09:16 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias,

hier meine Erfahrungen mit den Montierungen die ich bisher besessen habe und wo es grenzwertig wurde (nicht cronologisch):

Meade LXD55 u. LXD75:

Generell: Die LXD55 ist eine Astro5 Montierung mit von Meade angebauten GOTO-Servomotoren. Meadetypisch sind die sehr laut. Die LXD75 unterscheidet sich von der LXD durch eine kugelgelagerte RA-Achse und ein wesentlich stabilieres Stativ. Die Motoren/Steuerung ist gleich. Das Goto des Autostar ist im Vergleich zu meinen anderen Montierungen relativ ungenau. Das Autostar ist keine Autoguiderbuchse. Falls man guiden möchte geht das nur über seriell. Ich habe es nie probiert, aber das guiden über seriell soll nicht so der Bringer sein da zu langsam. Der Polsucher ist beleuchtet; bietet aber keine Hilfe für das schnelle einnorden. D.h. es gibt keinen Hilfe a la "Point this to cas". Es bleibt einem nur das einstellen per Uhrzeit/Datum/Abweichung vom Meridian. Fotogafisch habe ich die Montierungen nie genutzt. Die Montierung ist sehr leicht (7kg?) und gut transportabel.

Meade 6" F5 SN LXD55/75 : Wiegt ca. 7 kg und ist visuell noch in Ordnung. Fotografisch mit Leitrohr (12kg) ist das zu schwer und wackelt ohne Ende.

Meade 6" F5 LXD55/75 : Wiegt ca. 5 kg uns ist visuell in Ordnung. Fotografisch mit Leitrohr würde das von der Stabilität noch gerade gehen, aber ich weiss nict ob die Montierung genau genug ist für 750mm Brennweite.

GSO 8" F5 Newton LXD55: Wiegt ca. 9kg und geht visuell gar nicht. Fotografisch mit Sicherheit nicht mehr.

GSO 8" F5 Newton LXD75: Wiegt ca. 9kg und geht auch visuell nicht mehr vernüftig. Fotografisch mit Sicherheit nicht mehr.

AYO:

Sehr schön verarbeitete Montierung , sehr stabil und hat bei mir alles bis zum GSO 8" F5 Newton mit Gegengewichten getragen. Das war zwar schon an der Grenze aber ging noch mit 2-3 sek Ausschwingzeit bei hohen Vergrösserungen.

Vixen Porta:

trägt alles bis ca. 5kg und 750mm Brennweite. Z.Zt. ist ein Orion Europa Newton 6" F5 drauf und das funktioniert tadellos. Mehr geht aber nicht. Ich hatte mal einen Vixen ED114SS drauf (6kg) und das ging nur bis 60x. Darüber war ein Scharfstellen kaum möglich.

Vixen Sphinx:

Sehr leichte und transportable Montierung (ca 8kg). Der Polsucher ist auch sehr gut. Am Anfang hatte ich das org. Vixen Stativ. Das war zwar sehr leicht aber auch sehr instabil. Ich habe mir dann ein Berlebach Uni Stativ zugelegt, das ist erheblich stabiler. Die Steuerung ist Fotografisch gesehen noch ok. Die hat alles was man braucht, aber Geduld sollte man haben: Das Ansteuern von Objekten ist durch das lange nachlaufen der Servomotoren extrem störend. Visuell war mit das Starbook selbst mit Folien zu hell und störte die Dunkeladaption erheblich.

GSO 8" F5 Newton auf Doppelmontageschiene und kleinem 2 kg Leitrohr (ca 13kg). Sehr grenzwertig. Bei nicht genauem Austarieren und Einstellen des Getriebe- und Axialem Spiel haben die Motoren blockiert.

ATM 8" F5 Newton (15kg) ging auch visuell nicht mehr. Die Motoren haben blockiert.

Fotografisch habe ich die Sphinx nur mit einem Pentax75 auf einer Doppelmontageschiene genutzt (ca. 10kg). Kein Problem.

EQ6 Skyscan:

Was soll ich hierzu noch schreiben: super Arbeitstier, funktioniert einfach. Der Polsucher verdient eine besondere Beachtung: Das Objektiv ist so schlecht, das das Einnorden super einfach ist. Man schut durch und sieht eigentlich nur einen grossen hellen Flatschen. Den stellt man ein und gut ist. Bei der Sphinx oder beim Losmandy Polucher muss man sich erstmal orientieren bei der vielzahl von Sternen; alle sind gleich gross, nähmlich kleine brilliante Punkte - kaum zu unterscheiden ;-). Die Montierung ist gut zu transportieren, trotz 18kg Gewicht.

GSO 8" F5 Newton auf Doppelmontageschiene und kleinem 2 kg Leitrohr (ca 13kg). Kein Problem, weder visuell noch fotografisch (Vixen Prismenschiene).

ATM 8" F5 Newton visuell (ca. 15kg) kein Problem, die Ausschwingzeit ist unter 2 Sekunden. Allerdings hat meine EQ6 auch eine 3" Prismenklemme.

ATM 8" F5 Newton auf Losmandy Doppelmontageschiene fotografisch (ca. 21kg): Grenzwertig und war mir schon zu wackelig, trotz 3" Klemme. Ausschwingzeit gut 3 sek.

G11 Gemini:

Die G11 ist eine sehr gut gearbeitete Montierung mit sehr gutem Polsucher. Das Stativ ist sehr Stabil. Ich finde die G11 Gemini rotz des gleichen Gewichts wie die EQ6 nicht so transportabel. Sie ist einfach nicht so "griffig". Die Motoren stehen mehr ab und man muss mehr aufpassen wo man sie anfasst und wie man sie hinlegt. Die normale G11 hat nicht so sehr abstehende Motoren.

ATM 8" F5 Newton auf Losmandy Doppelmontageschiene fotografisch (ca. 21kg): Wird gut getragen. Ausschwingzeit ca 1 sek. Viiieeelll mehr würde ich aber nicht drauf packen.

Gruß

Matthias

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Berberich Offline
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#553040 - 17/11/2008 10:30 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: matthisk]


Nachtrag, wer`s gebraucht sucht:

Meade 8"SC auf Gabelmontierung LX-6

Visuell auf Originalstativ brauchbar, Piggy-Pack bis 200mm (analog KB) gut möglich.
Focalfotografie nur bei absoluter Windstille möglich.
Vorteil: Leichter als LX-200, einfach und schnell aufgebaut.
Nachteil: Gabel weniger massiv, sehr schwingungsanfällig, wenig bis fast kaum zusätzliche Traglast für Leitrohr, da zu schwache Motore, zudem mit Kunststoffzahnrädern, die schnell verschleißen.
War in der kurzen f:6,3/1280mm Version mein Fotogerät.
Visuell für Deep Sky empfehlenswert, fotografisch sehr grenzwertig.

CS
Winfried

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emmuttersbach Offline
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#553278 - 17/11/2008 22:38 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo an alle Sternfreunde,

ich stelle hier mal die VORLÄUFIGE Tabelle als Bild(!) ein (die für "fotografisch"). Ein *.pdf wäre mir lieber - aber da gibt es noch etwas mit den Moderatoren des Forums zu klären.

Die Tabelle ist noch UNVOLLSTÄNDIG und soll Euch nur zeigen, wie sie "bis jetzt" im Aufbau aussieht.
Ich frage ja auch immer nach Verbesserungsvorschlägen. Vielleicht fällt also dem Einen oder Anderen noch eine Verbesserung ein?

Die gelben Felder beinhalten keine oder unvollständige Daten. Da fehlen mir Angaben oder Daten, die ich recherchieren oder vom Nutzer erfragen sollte. Das ist Arbeit aber nicht wirklich ein Problem. Anhaltspunkte würden aber auf jeden Fall helfen, die gelben Felder neutral zu machen.

Eine Kategorie "Transportabel - Ja/Nein" ist bis jetzt nur in der Tabelle für "visuell" eingeplant. Ich weiß, dass diese auch für "fotografisch" Sinn macht..., aber der Platz ist eng, wenn man noch Überblick haben will.

Generell ist die Sache SO angelegt, dass DAS, was fotografisch "io" ist auch visuell "io" ist.
Wenn aber fotografisch "nio" dann visuell evtl "io". Das wird dann in der Tabelle "visuell" nach Angaben der User dort so als "io" eingegeben.

Und nun die vorläufige(!) Tabelle:



Ich bitte ausdrücklich um Verbesserungsvorschläge, wenn es welch gibt.
Viele (eigentlich alle!) werden ihre eigene Kombi finden. Wenn ich was falsch eingegeben habe bitte ich um eine kurze Rückmeldung.

Ach, noch was: Ich weiß, dass es noch mehr Kombinationen gibt...

Vielleicht macht ja dem Einen oder Anderen die Tabelle Mut, auch SEINE Erfahrungen hier einzubringen. Hilfreich sind ALLE Erfahrungen.

Viele Grüße
Matthias
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Berberich Offline
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#553324 - 18/11/2008 09:07 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo,
Nachtrag zum Meade 12" SC, wie ich es beschrieben habe:
Die mit Fragezeichen versehenen Rubriken hier

Leitrohr: Russentonne MTO-1000, ca. 3kg Gewicht
Kamera: Mamiya 645 pro (4,5/6cm)= 1200g, Fuji S3pro (960g)
Gewicht: Total ca. 48kg
Setup: Leitrohr Piggy-Pack unterhalb des Teleskops, Kamera Focal sowie mit Zeiss 4/300mm und Mamiya/Fuji als Piggy-Pack oben auf, dann ohne MTO-1000, da hier das 12" SC die Nachführung übernimmt.

...Kannst diese Daten noch einfügen.
Die Tabelle wird ein Standard werden, Gratulation. Endlich mal eine gute und praxisorientierte Darstellung dessen, was möglich ist.
Aber eine Bitte an die "User": seid ehrlich zu Euch selbst und selbstkritisch, was die Belastung anbelangt, denn damit dann diese Tabelle ein Mailenstein über die Verwendbarkeit von Montierungen werden.

Gruß
Winfried

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webturtle Offline
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#553336 - 18/11/2008 10:18 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: Berberich]


Nachtrag zur Bresser Messier 2.
Das Leitrohr ist mit Rohrschellen am Haupttubus befestigt.
Die Kamera sitzt dann im Primärfokus.

Ich hatte auch einmal mit folgendem Setup gearbeitet:
Hauptrohr zum suchen des Ziels. Leitrohr mit Rohrschellen am Hauptrohr.
Hautrohr und Kamera auf Doppelbefestigung mit 100-400mm EFS Linse an der Cam. Damit ist das Bild von Andromeda enstanden.
Ich denke dies ist auch die Grenze dessen was die Montierung noch kann. Man braucht viel Geduld. Ich hatte alleine 2 Stunden gebraucht um Andromeda in die Bildmitte und scharf zu bekommen.

Es zeigt aber, was mit der Preisunterklasse möglich ist.
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Man braucht die Dunkelheit um das Licht zu zeigen.

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KlausTietzel Offline
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#553359 - 18/11/2008 11:30 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo,

hier meine Erfahrungen:

**** welche Montierung ?/Steuerung (auch Eigenbau (bitte Fehler oder Schwächen angeben!)/Modifikation)

Celstron ADM unmodifiziert, 2-Achsen-China-Steuerung


**** welches Teleskop? (auch Eigenbau (Gewicht?)/Modifikation)

5" Mak, C8, 6" F5 Spiegel, 8" F6 Spiegel, 4" F5 Refraktor

**** welches Zubehör? (wenn möglich Gewicht)

Selbstbaudoppelbefestigung, ca 1.5Kg

**** bis zu welcher Brennweite visuell/fotografisch genutzt?

Visuell:
alle obigen teleskope Gut nutzbar, 8"/F6 mit langer Prismenschiene grenzwertig, mit Fokussiermotor vermutlich kein Problem

Fotografisch:
- Teleobjektive bis 300mm problemlos, bei Stativ a) nur bei Windstille

- Spiegel bis 6" F5, 750mm Brennweite, OK bei Stativ b), nur bei Windstille, Leitrohr: 5" Mak und 13kG Gegengewichten

**** Montierung auf Stativ oder Säule? (nähere Angaben helfen hier auch)

Version a: mit Stativ der Astro5
Version b: mit Stativ der Heq5

**** transportabel?

Problemlos

**** Auto- oder manuelles Guiding?

Manuell

**** wenn möglich: Ausschwingzeit der belasteten Monti

Ausser 8"F6: unter 1sec,
8"F6: 2-3sec

**** Auch wichtig: wenn möglich Kombis (jetzige/frühere), die NICHT ok sind oder waren!

Alle Kombis GO, 8" F6 grenzwertig, Refraktor 4" F5 auf Stativ a) grenzwertig

CS

Klaus
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'Professor: Relativität, Tensoren, Dilatanz - können Sie in einfachen Worten sagen, was das ist?'
'Ja, sicher: das sind Fachwörter.'
(Einstein)

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Benny Offline
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#553368 - 18/11/2008 12:08 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: KlausTietzel]


Hallo,

schon eine sehr aufschlussreiche Tabelle.

Nachtrag zu EQ3-2: Kamera - EOS 400D
Leitrohr: bisher noch keins, werde aber demnächst hoffentlich mal mit dem 102/500 etwas experimentieren.

Grüße Benny
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Taunus-Astronomie
BLICK|feld

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watkin Offline
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#553396 - 18/11/2008 13:29 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: KlausTietzel]


Hi,

ich nutze

- ADM unmodifiziert mit MT-1 Clones und LF-VP mod.
- DX-Stativ
- Orion 100mm f/6
- Martini Rohrschellen
- Last ca. 5 kg
- 3 kg Gegengewicht

- visuell sehr gut, Ausschwingen < 1s
- fotografisch mit Compaktdigitalkamera (max. 15s möglich) + Orion + 13er Hyp sehr gut
- fotografisch mit analoger SR + Orion afokal + unguided: bis ca. 2min ok
- manual guided mit Lidlscope (parallel) auch 10min ok (Last ca. 7kg).
- Webcam sehr gut

- Transport kein Problem

CS
Chris
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CS
Chris

Wer behauptet "Das geht nicht!", sollte nie jemanden stören, der es gerade tut.

http://hartgeloetet.blogspot.de

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NickQuick Offline
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#553497 - 18/11/2008 19:53 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: NickQuick]


Seit heute habe ich eine HEQ5 Syntrek.

Erfahrungswerte kann ich noch nicht direkt liefern. Subjektiver Eindruck mit meinem Skylux: Superstabil (natürlich).
_________________________
Clear skies
Martin

Celestron C6, Skylux 70/700, HEQ5,AP 80/560ED, Heritage 130/650, Optolyth Royal 9x63
www.martins-astroseite.de

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HeikoW Offline
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#553538 - 18/11/2008 21:27 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: NickQuick]


Hi,

auch noch einen Nachtrag, hatt' ich oben glatt vergessen.

Vixen Porta mit Refraktor 80/545, geht visuell sehr gut
bis Vergrößerungen <= 100. Bis V <= 140 so lala, darüber
macht das Scharfstellen keinen Spass mehr...

Der OTA dürfte so um die 2,5 Kg wiegen und viel mehr (auch
vom Hebel her) würde ich nicht auf eine Porta packen.

Dafür ist die Kombi aber auch extrem portabel, die kann
man zur Not auch ein paar hundert Meter weit zu Fuß tragen.

CS
Heiko

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UlrichW Offline
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Ort: Bottrop-Kirchhellen Ruhrgebiet
#553543 - 18/11/2008 21:48 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias,

Dir ist bei meinem G11-Eintrag ein kleiner Fehler passiert:

Bezüglich des 250/1200-Newton ist das fotografieren ohne guiding nur bis ca. 5min. möglich (wie ich schrieb). !0min. sind etwas des Guten zuviel!

Desweiteren ist als Leitrohr immer der ED80 im Einsatz, bzw. wenn dieser Bilder macht der 150er FH oder gar nichts!

Als Kamera dient immer eine EOS 300D, umgebaut als 310DA!

Und die Steuerung meiner G11 ist eine angepasste LF!

Soweit um die ganze Fragezeichen aus deiner Tabelle zu entfernen.

Apropos Tabelle, Du solltest so es möglich ist, für jede Kombination eines Teleskops mit einer Montierung die gleiche durchgehende Zeilenhöhe verwenden. Das macht das ganze lesbarer. Die abwechselnden Blöcke machen die Orientierung mit dem Auge recht schwer. Nur der Montierungsblock sollte wie Du es getan hast ohne Zeilen sein!

CS
Ulrich
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R_Andreas Offline
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Beiträge: 3247
Ort: Niederrhein
#553562 - 18/11/2008 23:21 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: emmuttersbach]


Hallo Matthias,

ich nutze eine Vixen GPD2 auf einem Berlebach Uni 28 Stativ mit einer FS2 Steuerung. Da drauf sitzt entweder ein 127/1200 Achro, ein 8" F6 Newton, oder nur eine Kamera mit Objektiv.

Die Montierung wird jedesmal eingenordet mit dem Polsucher, das wars. Damit kann man sie bei 1200 mm Brennweite ca. 1 Minute ohne Nachführkorrektur laufen lassen, der Ausschuss beträgt dann etwa 15%.

Beide Röhren sind fotografisch natürlich grenzwertig, das ist visuell aber kein Thema. Der große Refraktor hat noch ein Lidl Scope als Leitrohr drauf, dann sind es mit Kamera sicher 11 bis 12 kg, man benötigt schon ein drittes Gegengewicht für die GPD2, was die Überlastung kennzeichnet.

Hier ein Vorschlag von mir für Deine tolle Tabelle: Schreibe doch dazu, wie viel Gegengewicht bei jeder Montierung serienmäßig mitgeliefert wird, das ist bereits herstellerseitig ein ganz wichtiger Hinweis zur Tragfähigkeit. Bei der GPD2 sind es exakt 5,6 KG. Durch die Hebelverhälnisse kann man diesen Wert mit zwei multiplizieren, und man landet etwa bei der maximalen Tragkraft.

Die Verarbeitung, dieser Punkt fehlt bei Deiner Aufstellung, ist tadellos. Die Achsen laufen weich, bisher war nach drei Jahren keine Nachjustierung erforderlich. Natürlich rostet auch nichts, kein Lack platzt ab, trotz häufigem Außeneinsatz.

Ein Kritikpunkt: Für das Wechseln der Batterie der Polsucherbeleuchtung muss man die halbe Montierung auseinander nehmen, klare Billiglösung zu Lasten des Kunden.

Die FS2 Steuerung mit Goto ist 1A, mit fallen keine Kritikpunkte ein, die kann jeder bedienen. Die ESCAP Motoren sind leise und stark, ebenfalls Bestnote. Einziger Nachteil: Man hat ziemlich viele Kabel und neben der Handsteuerung noch eine zentrale Box zu verstauen.

Die Montierung selber hat serienmäßig einen grenzwertigen Polsucher, der des öfteren justiert werden muss. Das Berlebach Stativ ist sehr stabil, aber schwer und unhandlich. Die Beine sind sehr auslandend und der Transport eine Schinderei. Vielleicht fällt Berlebach da einmal eine intelligente Lösung zum einklappen der Ablageplatte ein.

Grüße
Andreas

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emmuttersbach Offline
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Beiträge: 803
Ort: Musbach
#554085 - 20/11/2008 21:01 Re: Welche Monti nutzt ihr? [Re: R_Andreas]


Hallo zusammen,

ich bin noch am Daten einhacken. Bitte um Geduld - ich gehe auch noch ein wenig arbeiten .

Neue Daten sind immer willkommen! - auch wenn sie Arbeit machen. Aber es ist auch schon ganz enorm was zusammen gekommen - Herzlichen Glückwunsch! an alle, die sich bis jetzt beteiligt haben.

Hat jemand eine Idee, wie man diese Tabelle am besten präsentiert?

Liebe Grüße und viel Spaß beim Schneeschippen!
Matthias
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