Schneckengetriebe selbstgemacht

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Hallo Frank,

das ist ne feine Sache! Und die Genauigkeit ist zu diskutieren, er hat das Rad immerhin geläppt!

Also ich denke, sowohl für analog alsauch CCD könnte die Selbstherstellung von Schneckenrädern durchaus interessant sein! Man muß halt nur sehr sorgfältig arbeiten.

Gruß und
 
Hallo, Ralf!

Jaja, in meiner Anmerkung "Sachen gibt's :-))"
schwingt (für mich als Hobby-Drehmaschinenbesitzer)
durchaus eine Menge an Respekt für Idee und
Ausführung dieses Herren mit !

Normalerweise "macht" man soetwas ja wohl eher
mit speziellen Zahnformfräsern, einem Rundtisch
und Teilscheiben auf einer Fräse.


Gruß Frank


Homepage
 
Hallo Frank,

danke für den interessanten Link.
Ich habe etwas ähnliches gefunden, nur sind die Zahnräder etwas größer und es handelt sich um eine split-ring-Monti.

Hier der link: http://martin.cibulski.bei.t-online.de/ gear_cutting/index_de.htm

Wenn´s nicht funzt, dann unter split ring Montierung googlen.

CS

Stefan
 
Hey, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

hab meine "Scheckenräder" vor 15 jahren genauso gemacht aber mit einem 12er Muttergewindebohrer im Futter.

Grüße
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> RoRo
 
Hallo, ihr Schneckenfräser! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Ich sehe wohl, daß da ein Schneckenradrohling auf den Support gespannt wird. Was ist das für ein Werkzeug, das ins Backenfutter eingespannt ist???
Wie fängt man an, wenn das Rad noch glatt ist? Fährt man es einfach gegen das Werkzeug und schon geht alles von alleine? Ein Drehbänkle hab ich nämlich auch und würde gerne in die Produktion einsteigen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> . Müsste vorher allerdings noch einen Fräserenglischkurs belegen... (Wenn Ihr mir nicht helft.)

Gruß, Peter
 
Hallo Peter,

Welches Werkzeug da eingespannt ist kann ich auch nicht sagen möglicher weise eine Schnecke aus verschleißfestem material, an einigen Stellen geschlitzt und die so entstandenen Zähne hinterschliffen sodass ein schneidfähiges Werkzeug entsteht, die Goldfarbe könnte eine Titanbeschichtung sein.

Wenn du alles richtig gemacht hast dreht sich dein Messingrad wenn du mit dem Querschlitten und dem Messingrad gegen das sich drehende Werkzeug fährst.

Ich empfehle aber das nur von Ausgebildeten Leuten zu machen.


Grüße
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> RoRo
 
Ja, ich glaube das lass ich doch lieber...
Nehm´ich mein Drehbänkli halt wieder zum zu lange Schrauben abdrehen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Hallo RoRo,

hast du deine Räder damals auch benutzt? Wenn ja, welche Erfahrungen hast du denn damit gemacht? Würde mich mal interessieren.

Ich selbst habe das auch gemacht wie du, mit einem 14er Gewindebohrer an der Standbohrmaschine. Das Gewinderad habe ich bei meiner Monti mit sehr gutem Erfolg in Deklination verbaut. Allerdings verwende ich es nur zum Korrigieren während der Nachführung, nicht zum Positionieren.

Gruß und
 
Hi,

schön das du mich darauf anspricht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> !

Die Schneckenräder sind in einer Montierung verbaut die auf über 100kg Gewicht kommt und deshalb nicht transportabel ist. Das Grundstück auf der sie aufgebaut werden sollte wurde kurz nach der Fertigstellung leider Verpachtet, sodass das gute Stück seit mehreren Jahren im Keller steht.

Ausführlich testen konnte ich deshalb den Antrieb nicht. Während des Aufbaues konnte ich einige Tests durchführen, die meines ehrachtens keine schlechten Ergebnisse brachte ohne aber den Periodischen Fehler genauer angeben zu können, was aber nicht auftrat waren schnelle Nachführschwankungen, der Stern lief infolge ungenauer Einnordung immer langsam aus dem Fadenkreuz. Die Flanken des Schneckenrades habe ich tuschiert diese haben ein gutes Tragbild gezeigt, der Durchmesser der Räder beträgt dabei ca.140mm (das dek. Rad habe ich leider etwas überschnitten sodass sich die Zähne schon wieder verkleinert haben).

Alles in allem halte ich diese art der Schneckenräder wenigstens für den visuellen Einsatz für sinnvoll, ob noch mehr drin steckt müssten versuche zeigen. Eventuell greift jemand der Teile für die Selbstbauer herstellt den Gedanken auf.
Kann mich noch errinnern das dem Meister damals fast das Kinn fast auf die Drehmaschine gefallen ist als er gesehen hat wie sich das Rad gedreht und die Zähne in den Umfang geschnitten wurden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Kleiner Fehlerchen stecken noch in der Moni, wenn ich also noch mal ein Plätzchen finden sollte währen in jedem fall noch kleinere Nacharbeit nötig, damals gab es halt keine Möglichkeit sich auf diese art und weise auszutauschen wie das jetzt der Fall ist.


Grüße
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> RoRo


Das Teil aber auf einer Bohrmaschine zu schneiden erschwert das ganze noch mal. Erklär mal genauer wie du das gemacht hast.
 
Hallo Clavius, hallo RoRo,

ich habe heute wieder mal einen Versuch zur Schneckenradherstellung gestartet. Hat leider nicht so gut geklappt wie letztes Mal. Das größte Problem ist bei der Gewindebohrer-Methode in der Drehbank, dass sich die Schnitte wieder genau treffen. Das heißt, dass der Gewindebohrer genau wieder die erste Steigung trifft. Wegen dem "Eigenleben" des frei laufenden Gewindebohrers ist das eben mehr oder weniger Zufall. So richtig berechnen läßt sich der Spaß leider auch nicht. Wenn's aber zufällig passt, wird's tatsächlich ein Schneckenrad! Hat mich echt fasziniert...

Gruß Nirosta
 
Hi,

damals hatte ich einen sogenanten Muttergewindebohrer zur Hand, das ist ein Gewindebohrer der sehr lang ist mit ihm können mit einer Handbohrmaschine Gewinde direkt geschnitten werden.

Damit sich der Gewindebohrer nicht wegdrückt ist es am besten man nimt einen der eine Zentrierung vorne an der Stirnseite hat und setzt dort einen Körner dran.

Die berechnung des Schneckenrad Ausendurchmessers hat mir auch einiges an Kopfzerbrechen bereitet, der versuch den durchmesser von der normalen Schneckenfertigung abzuleiten ist mir damals nicht gelungen glaube wegen des Modules das ja bei unseren Zähnen nicht vorhanden ist. Ich hatte wohl auch etwas glück bei der Durchmesserwahl, sicher ist es nich verkehrt wenn der Durchmesser so gewählt wird das wenn bei fertig geschnittenem gewinde die Gewindesteigung ein vielfaches des Umfanges ist, wobei noch zu Überlegen währe welcher Durchmesser eigentlich gemeint währe ich glaube ich hatte damals den Fußkreis (Zahnrad) genomen.



Grüße
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> RoRo


Welchen Durchmesser hastdu denn genommen



 
Hollo Nirosta,

die Gewindebohrer haben meist ein Bohrung von der Herstellung für die Supportspitze, dafür müste sich doch eine geeigneter Dorn anfertigen lassen der genug Gegenhalt und Freiheit zum Schneckenradrohling bietet, damit der Gewindebohrer nicht ausweicht.
Gerade fällt mir noch ein, in älteren Ausgaben von Friderich´s Tebellenbuch waren einige Beispiele zur Schneckenradberechnungen angegeben, mit Darstellung und Rohmasstabelle.

Gruß Günter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo RoRo,

tschuldige bitte die späte Antwort, aber eine Mandelentzündung hatte mich kurzfristig abgelenkt...

Die Schneckenräder, die ich bisher gemacht habe, sind aus Aluminium und haben einen Durchmesser von ca. 225 mm, eine Dicke von leider nur 10mm. Ich habe halt das genommen, was ich hatte. Und das waren Aluspeichenräder aus Etikettiermaschinen.

Ein Rad habe ich kugelgelagert auf einen Support montiert. Diesen Support mitsamt dem Rad habe ich manuell(!) gegen den sich in der Standbohrmachine drehenden M14 (oder war´s M18?, bin leider momentan nicht zu Hause, werde mal nachgucken) Gewindebohrer gehalten. Leicht Druck ausgeübt und losgings! Nach einigen Umdrehungen des Rades hatte ich die gewünschte Schittiefe im Umfang des Rades erreicht!

Übigens: Man muß keine Sorge haben, daß die Zahnfolge des Rades nicht kongruent wird. Ich habe nichts vorher ausgerechnet und auch unterschiedliche Durchmesser mal in dieser Weise "bearbeitet". Es gab nie Überlappungen. Damals zeigte ich mal einem Maschinenbauer so ein selbstgemachtes Gewinderad. Bei dem pendelte ebenfalls die Kinnlade auf Kniehöhe, als er es sah. Er konnte sich nicht erklären, wieso die Zähne sich nie überlappten. Und über die (optische) Genauigkeit wunderte er sich auch. Ich muß sagen, ich genoß seine Ungläubigkeit... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Ich werde eins dieser Räder mal probeweisein in meine neue Montierung einbauen und testen. Für Deklination dürfte es allemal reichen, das kann ich jetzt schon sagen. Auf die Ergebnisse in RA bin ich sehr gespannt. Sollten sie wider Erwarten gut sein, beiße ich mir allerdings ins Hintgerteil, weil ich für RA bereits ein Schneckenrad bei Kremp gekauft habe... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Ich plane, wenigstens einen Tag, am Wochenende, zum ITV zu kommen. Dann bringe ich mal ein Gewinderad aus meiner "Produktion" mit. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Grüße und
 
Hallo Nirosta,

ich hatte auf RoRo´s Beitrag schon auf die Problematik der Überlappung der Zähne nach einem Umlauf des Rades geantwortet. Bis heute habe ich im Ganzen 5 Versuche durchgeführt, drei davon betrafen Aluräder, beim Rest handelte es sich um Zahnradrohlinge aus Stahl. Du kennst sowas sicherlich, es sind Stahlscheiben, in deren Umfänge später die Zähne gefräst werden sollen. Der Durchmesser der Alumaterialien betrugen ca. 225 mm, die der Stahlscheiben ca. 120mm.

In allen Fällen passte die Zahnfolge genau. Ich denke, daß du mit dem Einsatz einer Drehbank recht genaue Gewinderäder herstellen kannst. Wenn du die Einheit Rad/Schnecke noch läppst, müßtest du mindestens auf "Maschinenbaugenauigkeit" kommen. Auf jeden Fall würden mich deine Ergebnisse/Erfahrungen brennend interssieren!

Grüße und

 
Hallo,
Ich hab die Schneckenräder meiner Montierungen alle
mit einem M 24 Maschinengewindebohrer gefräst.Diese
Gewindebohrer haben einen Drall und arbeiten sehr gut.
Meine Erfahrung hat gezeigt,dass man in den Rohling
keine Rundung drehen sollte,der Gewindebohrer fräst diese
selbst.Auch sollt der Umfang ein Vielfaches der Steigung
sein.Bei einem Durchmesser des Rades von 260 mm hab ich
noch keinen Fehler entdeckt,der grösser als 5" ist.
Beim ersten Anstellen des"Fräsers" soll man nicht zaghaft
sein,ruhig sofort 0.5 mm tief gehen.
Diese Räder sind sehr genau,das Verfahren ist doch o.k.!
Es gibt nur ein Argument dagegen,das ist der Wirkungsgrad,
bedingt durch den Flankenwinkel von 60°wirken 50% der
Axialkräfte in Radialrichtung,daher mein grosser
Schneckendurchm.(24mm).
Auf jeden Fall bewähren die Räder ohne Kompromisse an
meinen doch schweren Montierungen,die man hier sehen kann.
Homepage
 
Sehr schöne Montierungen!

Hallo Jean,

deine Montierungen gefallen mir sehr gut. Ich habe sie schoneinmal auf deiner Homepage bewundert. So macht Astro Spaß! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Was ich damals nicht wußte, daß die Antriebe auf die Art wie du sie beschrieben hast hergestellt worden sind. Wie ich sehe, verwendest du ja sogar Goto-Software. Und hast Bilder in deiner Galerie, die auch bei 3 Minuten ohne Korrektur punktförmig geworden sind. Da bin ich ja ganz baff.

Dies scheint für mich der bisher schlagendste Hinweis zu sein, daß man mit größerdimensionierten Gewinderädern zu sehr guten Nachführergebnissen kommen kann. Da ich selber ja auch noch zwei Gewinderäder mit ca. 225 mm Durchmesser habe, steht für mich fest, daß ich mindestens in Deklination eins verbauen werde. Und dein Beispiel macht mich doch sehr sehr neugierig, eins auch in RA auszuprobieren.

Gehe ich richtig in der Annahme, daß M24 einem Modul 1 entspricht?

Vielen Dank nochmals für deinen sehr interessanten Hinweis!

Grüße und
 
Re: Sehr schöne Montierungen!

Hi,
M 24 hat 2.5 mm Steigung.
D.h.die Zahnteilung am Rad ist 2.5 mm.
Modul=Zahnteilung / 3.14 , das entspricht hier 0.8
Dies sollte man behalten:
MODUL 1 = 3.14 mm Zahnteilung,MODUL 2 = 3.14x2=6.28 mm usw.
Einfach ausgedrückt ist die Teilung der Abstand von Zahn
zu Zahn "auf dem Teilkreis".
Das mit der Genauigkeit ist ja klar,je grösser das Rad,
um so kleiner die Winkelwirkung eines Teilfehlers.
Bedingt durch die Fertigung ,eine starre Maschine vorausgesetzt,sind diese Raeder so genau,wie die gekauften.
Irgendjemand fräst die ja auch. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Und ich bin mir ziemlich sicher;die kochen auch nur mit
Wasser <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Was das Läppen betrifft,damit glättet man nur die Flanken,
ein Teilungsfehler wird nicht beseitigt,da das Werkzeug
nur der Zahnteilung folgt,mit all ihren Fehlern.
Das Ziel jeglicher Fertigung ist ja nicht,keine Fehler
zu machen,sondern die Summe aller Fehler klein zu halten.
 
Re: Sehr schöne Montierungen!

Hallo Jean,

alles klar! Du hast mir mit deinen Info´s sehr weitergeholfen. Ich denke, den anderen hier ging´s auch so.

Ich kann´s jedenfalls kaum noch erwarten, meine alten Räder wieder hervorzuholen. Oder nochmal welche zu machen.

Gute Nacht nach Luxembourg und
 
Re: Sehr schöne Montierungen!

Hallo Ralf, Jean und alle andern,

da bin ich allerdings auch verblüfft, dass Jean's Schneckenräder so gut funktionieren. Ich habe meine Versuche mit einem Hand-Gewindebohrer M14x1,5 und Durchmesser 50mm gemacht. Es kann ja durchaus möglich sein, dass mit großen Rädern und großen Gewindebohrern bessere Ergebnisse zu erzielen sind. Meine Ergebnisse haben mich jedenfalls etwas ernüchtert, ich habe sie mittlerweile auf meine Schneckenradseite http://zellix.bei.t-online.de/schn.htm gestellt. Bitte nicht erschrecken, es ist auch ein wenig Mathematik dabei. Dabei verglich ich auch die Schnecke (Trapez-Gewinde) mit einem metrischen Gewinde anhand von Datenblättern. Danach ist ein Gewindebohrer durchaus für ein Präzisions-Schneckenrad zu gebrauchen. Theoretisch müßte allerdings der Gewindebohrer "zwangsgeführt" sein wie bei der "richtigen" Schneckenradfertigung.

Gruß von Nirosta
 
Re: Sehr schöne Montierungen!

Hallo allerseits,

ich bewundere diese Ausführungen, hätte ich doch auch nie geglaubt dass man ein Schneckenrad "so einfach" selbermachen kann.
Mangels Platz, Werkstatt, Freizeit und "stationärer Lebensplanung" kommt das für mich noch nicht in Betracht, aber vielleicht ja mal später...

Aber eine Frage noch: was ist denn genau das Läppen? Und wie macht man das (selber)?

Grüße, Henning
 
Re: Sehr schöne Montierungen!

Hallo,
Handgewindebohrer haben eine gerade Nut,wenn die eine
Schneide das Rad verlässt,muss die zweite Schneide sich
den Gang suchen.
Der Maschinengewindebohrer hat eine Nut,die wendelförmig
ist,wie ein Spiralbohrer.D.h.die zweite Schneide greift
ein,während die erste noch im Gang ist.Das Rad wird also
zur richtigen Drehung "gezwungen".
Man sollte keine Rundung in den Rohling drehen.
Die Teilung NICHT auf dem Teilkreis rechnen,der Aussend.
muss ein Vielfaches der Steigung sein.Genau auf dem A.d.
muss der Gewindebohrer ja nach einer vollen Umdrehung
die erste Zahnlücke wieder treffen.
Am Anfang ohne Zögern auf eine Frästiefe gehen,die ruhig
0.5 mm betragen kann,damit sofort Zwangsführung entsteht.
Und vor allen Dingen ;laufen lassen.Ich hatte den M24
mit 300 U /min laufen.
Ich hab bei einer namhaften Firma Schneckenräder gesehen,
welche eine einfache Schrägverzahnung hatten,denkbar
ungünstig,die laufen trotzdem,auch bis 4°/sek; goto.
Auch ist so ein selbstgefrästes Schneckenrad stabiler,
da die Breite des Zahnfusses gleich der Steigung ist
 
Re: Sehr schöne Montierungen!

Hi,
Läppen ist das Glätten der Teile,indem man diese ineinander
laufen lässt,unter Beifügung eines Poliermittels.
Ich hab diesen Vorgang an der Monti durchgeführt mit einer
Paste,weche unsere Frauen nehmen,um Edelstahltöpfe zu
polieren.Auch Schlämmkreide geht (Zahnpaste).
 
Re: Sehr schöne Montierungen!

Hallo Nirosta,

ich kann da in puncto verwendete Gewindebohrer Jean nur bestätigen: man sollte einen Maschinengewindebohrer verwenden. Die anderen schlagen durch die grade Nut zu sehr. Vielleicht ist u.a. deshalb auch der hohe Teilkreisfehler zu erklären. Sobald ich wieder zu Hause bin, werde ich meine Räder auch mal ausmessen.

Grüße und
 
Hallo,
würde das jeder Dreher hinbekommen?selbst bin keiner <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />
wie kann man sich das vorstellen:maschinengewindebohrer(egal welches gewinde/verhältnis Durchmesser Schneckenrad?)
spannt mit Gegenlager in drehbank ein-ein externer großer Kreuzschlitten mit horizontal aufgespannten Schneckenradrohling-dessen Bohrung auf Dorn mit Kugelager und großen flansch aufliegt
nun Maschinengewindebohrer anschmeißen(drehen lassen)und Kreuzsupport samt Rohling 0,5 mm richtung bohrer bewegen
Rohlingklemmung loslassen-bohrer fräst zähne ein-dann bohrer ausschalten?!
wenn ich 450er Schneckenrad haben will-Modul 1,25 möglich ?M? Gewindebohrer,
Dicke Rohling?
Bohrer als Schneckenwelle?!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,
Natürlich geht das <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
Der Schneckenradrohling muss von Anfang an frei laufen.
Gewindebohrer laufen lassen,und dann beherzt binnen 5-10
Sekunden auf etwa 0.5 mm Tiefe gehen.
Bei dir entspräche das einem Gewindebohrer M36x4
Radaussendurchm. 448.4 mm
Als Zähnezahl ergibt sich 352
Reine Fräszeit ungef.1/2 Std.
Ich habe meine Räder nicht auf einer Drehbank,sondern auf einer Fräsbank hergestellt.
Den Dorn mit seinen Lagern hatte ich in einen alten
Teilkopf eingespannt,den Gewindebohrer in den Fräskopf.
So kann man den Gewindebohrer schön mittig Radbreite
zentrieren.
Das Fräsen geht fast so schnell,wie hier das Schreiben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi Ralf,

bei mir kratzt es auch schon 4 Wochen im Hals, braucht keiner sowas <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> .

Sind ja prima infos und good news aus dem Thread herausgekommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Das mit dem Durchmesser der keine Rolle zu spielen scheint Blick ich zwar nicht, aber das will ja überhaupt nix heisen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> , der Gewindebohrer mit der Wendelnut heißt übrigens Sacklochgewindebohrer weil er für Bohrungen verwendet wird die nicht durchgängig sind, die Späne drehen sich durch die Wendelnut praktisch selbst nach oben raus.

Mein Rad war übrigens Gleitgelagert auf den Quersupport der Drehmaschine, hatte etwas mühe den Gewindebohrer weit genug aus dem Futter der Drehmaschine heraus zu spannen, sonst währ ich nähmlich nicht in die mitte des Rades gekommen - aber alles in allem hat es sehr gut geklappt.


Grüße
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> RoRo

Vieleicht trifft man sich mal auf dem ITV






 
Hallo RoRo,

stimmt, Sacklochgewindebohrer. Die Länge der Bohrer hat bei mir auch "nur" zu einem Rad mit 225mm Durchm. geführt. Da müßte man sich was einfallen lassen. Ich habe auch nur die normalen zu Hause.

Jaja, die Infos aus dem Thread, insbesondere Jean´s Erfahrungen sind seeehr anregend...

Also ich wollte am Wochenende, zur eigentlichen Eröffnung des ITV vorbeischauen.

Bis dahin sind die netten Parasiten im Hals entweder verhungert und oder so wie bei mir, mit Antibiotika vergiftet worden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> !

Fohes Schaffen bis dahin und
 
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