Vixen Ferngläser - ein kleiner Erfahrungsbericht

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steve11

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Hallo Binogemeinde,

im Forum wurde schon einige Male nach den Ferngläsern von Vixen gefragt. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, einige davon zu testen und zwar jeweils das 8x32 und 10x42 Ultima und Apex Pro. Auch durch das Foresta 10x42 konnte ich einen Blick werfen, schied es aber wegen seiner gegenüber dem 10x42 Ultima recht deutlich schwächeren Optik (Kontrast, Schärfe) von vornherein aus. Beim Foresta frage ich mich übrigens, wie Vixen die Wasserdichtigkeit erreicht, denn das Glas hat Außenfokussierung. Die Apex Pro Ferngläser - in den USA als Celestron Regal vertrieben - haben eine Ausstattung, die durchaus Oberklassenniveau erreicht. Die Armierung ist griffig und trotzdem unempfindlich. Für Daumen und Zeigefinger gibt es definierte Griffflächen, mit deren Hilfe das jeweilige Glas, jedenfalls bei mir, sehr gut in der Hand liegt. Drehaugenmuscheln mit Einrastungen an den Endstufen und Brillenträgerokulare vervollständigen zusammen mit funktionalen Köchern und Schutzdeckeln den sehr positiven Verarbeitungseindruck dieser Baureihe. Wasserdichtigkeit und Stickstofffüllung sind ebenfalls gegeben bei diesen sehr robust wirkenden und angenehm leichten Dachkantgläsern.
Leider hielt die Optik nicht ganz das, was die Ausstattung versprach. Zwar waren der Kontrast und vor allem die Schärfe in der Bildmitte hervorragend und geradezu auf - sagen wir Leicaniveau. Die Randschärfe ließ aber insbesondere beim 8x32 zu wünschen übrig. 2/3 des Bilddurchmessers wurden scharf abgebildet, dahinter fällt die Schärfe merklich und zum Rand hin immer deutlicher ab. Phänomenal beim 8x32 war andererseits der Nahpunkt von ca. 1,8 m. Das habe ich so bisher nur beim 8x32 Minox gesehen. Das 10x42 zeigte zwar etwas weniger Randunschärfe, dafür aber mehr Farbsäume bei Motiven, die einen hohen Kontrast aufwiesen.
Beide Gläser, insbesondere aber das 8x32 hatten sehr große Probleme mit unerwünschten Lichtreflexen. Bei tiefstehender Sonne war dadurch, je nach Betrachtungswinkel, teilweise kaum noch eine vernünftige Beobachtung möglich. Dieser Eindruck bestätigte sich dann - wenn auch weniger gravierend - nachts am Mond oder an meiner obgligatorischen Teststraßenlaterne. Von dieser Reflexorgie irritiert, nahm ich mein 10x50 Leica zur Hand um einmal zu vergleichen, was da los war und siehe da: auch im Leica waren bei tiefstehender Sonne und Gegenlicht Reflexe erkennbar, die mir zuvor kaum aufgefallen waren. Doch dort waren sie so schwach oder so gut abgemildert, dass sie kaum einmal störend ins Gewicht fielen. Das Kriterium der Reflexfreiheit spielt allerdings nur bei besonderen Beobachtungsbedingungen eine Rolle, die in der Praxis beim Gebrauch eines Fernglases eher selten auftreten. Mond- und Planetenbeobachtung sind schließlich nicht unbedingt die Domäne des astronomischen Fernglasgebrauchs - abgesehen vielleicht von der Mondfinsternis demnächst. Das eigentliche Problem, welches ich mit den Apex Pro und zwar wiederum beim 8x32 in besonderem Maße hatte, waren die zu stark ausgeprägten kissenförmigen Verzeichnungen. Gerade Linien waren zum Bildfelrand sehr stark verbogen. Beim Schwenken des Glases verlor das Bild seine flächenmäßige Homogenität so, dass ich nach längerem Beobachten einen Anflug von Seekrankheit verspürte. Ich vermute, dass diese Verzeichnungen optisch in einem Zusammenhang mit der sehr großen Mittenschärfe dieser beiden Gläser stehen. Diesen Eindruck hatte ich ebenfalls kürzlich beim 8x32 Nikon HG, einem ebenfalls extrem scharf abbildenden Fernglas, zur Zeit das in dieser Hinsicht vielleicht stärkste Glas seiner Klasse überhaupt. Auch bei diesem Glas hatte man beim Schwenken einen "Karusselleffekt", wenngleich auch milder als bei Vixen. Vielleicht gibt es hier wieder eines der optischen Gegensatzpaare, bei denen Verbesserungen auf der einen Seite immer zu Lasten der anderen Eigenschaft geht. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich nach einiger Zeit an die von mir bemerkten Verzeichnungen gewöhnt. Da ich aber wirklich ein Intensivnutzer von Ferngläsern bin und diese nachts wie tagsüber fast täglich gebrauche, möchte ich meinen Augen etwas gönnen, was ihnen einfach guttut.

Im direkten Vergleich zu den Apex Pro zeigten die Ultimas (In den USA als Celestron Ultima vertrieben) eine etwas größere Bildhelligkeit bei etwa gleichem Kontrast und fast, aber nicht ganz gleich guter Mittenschärfe auf. Die Ultimas haben in Sachen Reflexe ähnliche, vielleicht nicht ganz so stark ausgeprägte Probleme wie Apex Pro. Das Bild ist aber insbesondere beim 8x32er Ultima wesentlich harmonischer und mit deutlich weniger Verzeichnungen um einiges angenehmer zu betrachten. Das Sehfeld ist trotz deutlicher Randunschärfe mit 8,3 Grad beachtlich ebenso wie das beim 10x42 Ultima mit 6,6 Grad (weniger Randunschärfe als beim 8x32 Ultima) und damit umfangreicher als jeweils bei den Apex Pro. Insgesamt erschien mir die Optik der Ultima Porroprismengläser etwas besser als die der Apex Pro. Den gleichen positiven Eindruck hatte ich auch beim Blick durch das 10x50 Ultima, das sich zusätzlich durch eine sehr gute Bildhelligkeit bei gegenüber dem 10x42 eingeschränkter Sehfeldgröße auszeichnet. Die Ultimas sind klassische Weitwinkel-Porrogläser "Made in Japan" mit stülpbaren Gummiaugenmuscheln und einer recht hochwertig wirkenden Kunstlederarmierung. Das Gewicht beider Gläser ist bauartbedingt angenehm leicht - 520g bzw. 625 g. Sie weisen auch den Nummerncode auf, dessen Bedeutung hier im Forum schon einmal aufgeschlüsselt wurde. Das 10x42 hat übrigens das gleiche Gehäuse wie das 8x32er. Objektivseitig wurden lediglich die Röhren durch ein ca. 5 cm längeres Endstück verlängert. Zum Lieferumfang gehören ein sehr guter Köcher, Plastikschutzdeckel und ein Reinigungstuch (!). Wenn man den Preisunterschied bedenkt und Wasserdichtigkeit kein entscheidendes Kriterium ist, ist klar, auf welche Gläser meine Wahl fallen würde. Für Brillenträger sind freilich die Apex Pro aufgrund des größeren Austrittspupillenabstandes wiederum besser geeignet. Die hier besprochenen beiden Ultima Gläser sind mit Brille bedingt - je nach Brillenmodell etc. - geeignet. Doch dürfte in den meisten Fällen selbst bei einem geringfügig reduzierten Sehfeld genügend Sicht übrig bleiben. Bei der Beobachtung des Sternenhimmels zeigten alle hier besprochenen Gläser mittig die berühmten Nadelstiche ohne erkennbare Astigmatismen.

Steve


 
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Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Hallo allerseits,
Zum obigen Bericht paßt es sehr gut, dass ich bereits vor hatte, einen Testbericht über das Glas Vixen Foresta 8x42 zu machen.
Nun habe ich den konkreten Anlass dazu.
Ich wollte schon seit längerer Zeit ein Astronomie-taugliches Übersichtsglas mit möglichst großem (absolutem) Gesichtsfeld, mit dem man schöne Spaziergänge in der Milchstraße machen kann.
Da habe ich alle Internet-Seiten und die Prospekte der Hersteller durchwühlt und habe - ausgenommen die Theatergläser - folgende Hitliste der Ferngläser mit den größten (absoluten) Gesichtsfeldern erstellt. Folgende Kriterien habe ich dabei beachtet:
- großes Gesichtsfeld
- gut freihändig haltbar
- geeignet für Brillenträger
Bei meinem Nikon 7-15x35 konnte ich sehr gut studieren, welche Vergrößerung ich noch zitterfrei halten kann (maximal 8x). Die Hitliste sah dann so aus, in der absteigenden Reihenfolge der Gesichtsfelder:

1. Nikon Action EX / Minolta Activa 7x35: 9,3°
2. Vixen Foresta 8x42: 8,8°
3. Zeiss ClassiC Dialyt 7x42: 8,6°
4. Nikon Action EX / Minolta Activa 8x40: 8,2°
Minolta Classic Sport 8x42: 8,2°
5. Swarovski EL 8x32: 8,0°
TS 8x40: 8,0°

Da nun Vehrenberg das gesamte Vixen-Sortiment im Ausverkauf hat und das Foresta-Modell auf 149 Euro reduziert wurde, habe ich die Gelegenheit genutzt und das Glas für zwei Wochen zur Probe mitgenommen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Herrn Vehrenberg.
Hier die Daten des Foresta 8x42:
* wasserdichtes Gehäuse mit Stickstofffüllung
* FMC-Vergütung
* Prismen aus BaK-4
* Weitwinkelokulare (70°!)
* großer AP Abstand für Brillenträger (17 mm)
* Minimale Einstellentfernung: 3,5m
* ein- und ausdrehbare Augenmuscheln
* Stativgewinde
* Gewicht: 765 g

* Verarbeitung
Das Gehäuse ist sauber verarbeitet, es macht einen soliden Eindruck. Es ist gummiearmiert und liegt sicher und ruhig in der Hand. Im Unterschied zu vielen anderen japanischen Herstellen, die in China produzieren (z. B. Nikon, Minolta) steht noch "Made in Japan" drauf.
Der Mitteltrieb ist für meine Finger gut erreichbar, läuft etwas schwer (was nicht unbedings schlecht ist, denn er verstellt sich nicht so leicht) ohne Spiel und auch die Knickbrücke geht straff genug. Alle optischen Flächen scheinen FMC vergütet.
* Einblick ohne Brille
Ohne Brille muss ich die festen Drehaugenmuscheln ganz herausschrauben. Wenn ich dann meine Augen an das Fernglas anlege, habe ich leichte Probleme mit dem richtigen Augenpunkt. Sofort wenn das Auge ein wenig von der idealen Position wegbewegt wird, werden Teile des Bildfeldes grau. Um ein ruhiges Bild zu haben ohne diesen Effekt, muss ich die Augen noch etwas vom Fernglas entfernen. Also müsste man die Augenmuscheln noch mehr herausdrehen können. Dann überblickt man aber nicht mehr das gesamte Gesichtsfeld.
* Einblick mit Brille
Mit Brille und mit hereingedrehten Augenmuscheln ist der Einblick angenehm. Ich mit meiner Brille habe ich dann den idealen Augenabstand. Allerdings kann ich mit Brille nicht mehr das ganze Gesichtsfeld, sondern nur ca. 6° von den 8,8° überblicken.
* Kontrast, Farbwiedergabe
Das Glas liefert ein helles, farbneutrales und kontrastreiches Bild. Es zeigt keinerlei Bildfeldwölbung. Geraden bleiben Gerade, Parallelen bleiben parallel. Das Bild erscheint in natürlichen Farben. Ich konnte keine Farbsäume oder unnatürliche Verfärbungen feststellen. Kein farblicher Unterschied feststellbar mit und ohne Fernglas.
* Mittenschärfe
Die Mittenschärfe ist sehr gut. Man kann sehr kleine und feine Details gut erkennen. Der Kontrast ist ebenfalls gut. Ein Kollege hat hier im Forum die Mittenschärfe des Foresta-Glases mit der des Nikon 10x42 SE verglichen. Ich selbst habe leider noch nicht durch das Nikon SE-Glas durchgeschaut.
* Rand(un)schärfe
Bedingt durch das große Gesichtsfeld hat das Glas eine sehr ausgeprägte Randunschärfe. Diese ist auf der Achse (waagerecht) weniger ausgeprägt als in der oberen und unteren Bildhälfte. Vor allem in der unteren Bildhälfte am Bildrand (von der Bildmitte abwärts ca. ab der Hälfte des Radius) wird das Bild schnell ausgesprochen Unscharf. Diese Unschärfe kann man auch mit Nachfokussieren nicht wegbekommen. Man kann die untere Hälfte des Bildes einfach nicht scharfstellen. Wie bereits sehr oft gesagt, stört diese Eigenschaft bei der freihändigen Beobachtung nicht. Man sollte bedenken, dass unsere Augen viel weniger vom Gesamtbild, was wir sehen, detailscharf abbilden (ich schätze ca. 5° von 120°, was wir auf einmal überblicken können). Bei den Augen wird das Bild, je weiter von der Mitte weg, desto unschärfer. Deshalb entspricht diese Unschärfe am Rand dem natürlichen Eindruck, wenn man ohne Fernglas beobachtet.
* Gesichtsfeld
Wenn man durch das Fernglas guckt, hat man nicht sofort den Eindruck eines Weitwinkelglases. Man sieht halt ein rundes Bild mit schwarzen Rändern, wie in den anderen Ferngläsern auch. Verglichen mit meinem Nikon 7-15x35 (5,8° bei 7x) schien mir der Unterschied zwischen den beiden Gläsern gar nicht so groß. So habe ich selbst am Himmel nachgemessen und dafür die nördliche Krone genommen (dort hat man viele hellere Sterne auf einem relativ kleinen Raum). Im Foresta kann man alle 7 Hauptsterne auf einmal sehen, im Nikon maximal 4. Wenn die Abstände im Karkoschka exakt sind, dann hat das Foresta genau ein Gesichtsfeld von 8,8° (die beiden Sterne delta und eta CrB kriege ich mit Mühe gerade noch an zwei Randpunkte des Gesichtsfeldes).
* Mitten- und Randschärfe in der Nacht
Im zentralen Teil des Sehfelds (etwa ein Durchmesser von 5,5° von den 8,8° am Himmel) sind Sterne im Foresta Glas punktförmig. Außerhalb des Zentrums werden die Sterne schnell unscharf (keine Striche, sondern eher kleine Klümpchen mit unscharfem Rand, deshalb ästhetisch gar nicht so schlecht)
* Reflexe bei der Betrachtung starker Lichtquellen
In dieser Disziplin hat das Foresta recht große Probleme. Die Venus oder den Jupiter bekommt man gar nicht scharfgestellt, anstelle eines kleinen Kreises bekommt man eine undefinierbare Matschepampe. An bestimmten Stellen, wenn man in der Nähe des Jupiters duch den Sternenhimmel streift, ohne den Jupiter im Blickfeld zu haben, geistert plötzlich der Jupiter durch das Bild. Ähnlich passiert es mit der Venus. In der Nähe des Mondes hat man überhaupt Schwierigkeiten, noch Sterne zu sehen. So z. B. war bei einer Nacht, wo der Vollmond in der Nähe der Krippe im Krebs war, von der Krippe im Foresta gar nichts zu sehen (wohl gemerkt mit dem Mond ein gutes Stück außerhalb des Sehfeldes), hingegen konnte ich die Krippe mit dem Nikon (7x35) problemlos sehen.

Fazit:
Das Foresta ist ein sehr schönes Glas um in einer mondlosen sternenklaren Nacht durch die Milchstraße zu wandern. Mit 8,8° Gesichtsfeld hat es ein konkurrenzlos großes Gesichtsfeld und man kann schon kleinere Sternbilder (z. B. nördliche Krone, Leier) oder z. B. die Scheren des Skorpionen komplett im Blickfeld haben. Brillenträger müssen auf jeden Fall probieren, ob sie das Gesichtsfeld mit Brille überblicken können.
Von den zwei Wochen Schiurlaub in der Schweiz hatte ich das Glück, mit dem Vixen Foresta eine Nacht mit einem perfekten wolkenlosen Sternenhimmel zu erleben, wovon man hier in Köln nur träumen kann.
Für 149 Euro (aktuelles Angebot bei Vehrenberg) ist das Glas eine sehr gute Alternative zu den Standard Porro-Gläsern von Nikon, Minolta & Co. Der reguläre Preis (400 bis 500 Euro) wäre mir aber bei den angesprochenen Schwachpunkten viel zu hoch.

Sternenklare Nächte wünscht Euch

Gabriel
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Hallo Gabriel,

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Insgesamt scheint es mir so zu sein, dass das Foresta 8x42 von der Qualität her in etwa im Bereich der Nikon Action-Gläser liegt. Deshalb ist mir auch der recht hohe Preis von 400-500 Euro völlig schleierhaft. Was das Sonderangebot bei Vehrenberg betrifft - nun, das ist wohl schon gelaufen, da V. das Foresta schon nicht mehr führt.

Aus diesem Grund hatte ich gestern bei einem lokalen Fotohändler zwei Nikon Actions in der Hand. Leider vergaß ich, mir die Typenbezeichnungen zu notieren. Das eine wahr in jedem Fall ein CF für 149 Euro (das habe ich hinterher als das Action VI 8x40 CF identifiziert (Frank Schäfer hat hier eine starke Bildfeldwölbung attestiert). Das andere hatte am okularseitigen Ende der Knickbrücke (oder an der Seite?) Egre II stehen, war aber in jedem Fall ein Nikon Action. Laut Auskunft meines Händlers sei es das Vorgängermodell und hat auf mich einen etwas solideren Eindruck (festerer Mittelrieb, bessere Randschärfe, gutes Handling) gemacht. Der Pupillenabstand war recht klein (kein Brillenträgerglas, d.h. keine Augenmuscheln zum umklappen). Der Preis liegt wohl auch um 150 Euro, wobei etwas Rabatt wohl drin ist. Kann mir jemand sagen, welches Action-Modell bzw. welche Generation das gewesen sein könnte?
Gruß,

CVn
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Hallo Gabriel,

das ist doch mal ein interessanter Bericht! Seit Jahren versuche ich im Internet Statements zu diesen Ferngläsern zu finden, bisher tote Hose. Was Du schreibst, klingt auch nicht gerade verlockend. Stimmt bei Deinem Glas die Kollimation nicht so ganz? Den Effekt der im unteren Teil stärker ausgeprägten Randunschärfe kenne ich von meinem Minolta Classic Sport. Schaut man sich da die Austrittspupillen genauer an, so machen die keinen allzu symmetrischen Eindruck. Objekte in Bildmitte sind zwar in beiden Fernglashälften an der richtigen Stelle, nur nimmt halt die Schärfe asymmetrisch zum Zentrum ab.

> Der reguläre Preis (400 bis 500 Euro) wäre mir aber bei den angesprochenen Schwachpunkten viel zu hoch.

Den Eindruck hatte ich bei manch anderem Vixen Glas in der Vergangenheit ebenfalls. Was mich bei den Ultima Gläsern etwas gestört hat, das war die aus meiner Sicht nicht besonders solide erscheinende Mechanik und die Belederung. Ich habe mehrmals Leute getroffen, bei deren Ferngläsern sich die Belederung gelöst hat. Einen allzu robusten Eindruck hatte ich von den Ferngläsern nicht. Kann aber sein, daß ich mich hier täusche und die Ferngläser leben länger als ich vermuten würde <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Frank.
 
Nikon

> Der Preis liegt wohl auch um 150 Euro, wobei etwas Rabatt wohl drin ist. Kann mir jemand sagen, welches Action-Modell bzw. welche Generation das gewesen sein könnte?

Hallo CVn,

das Nikon Action Egret II stammt noch aus dem vorigen Jahrhundert <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Irgendwo habe ich einen alten Nikon Katalog von anfang der 90-er, da müßte das Glas drin sein. Das Egret II ist der Vorgänger vom Action VI und der ist ja auch nicht mehr aktuell. Die alten Nikon Porro Gläser hatten klare Vorteile in der Verarbeitung. Die Presspassungen aus Plastik der modernen Fernglasfertigung sind nicht jedermanns Geschmack. Ein Nachteil ist der knappe Einblick und die etwas ältere Vergütung. Man muß so ein Fernglas halt ausprobieren. Ich ärgere mich heute noch, daß ich das Nikon 8x40 Dachkant aus demselben Katalog verkauft habe. So wie ich das sehe, bekommt man nach 10 Jahren für vergleichbare Preise nicht unbedingt was besseres ...

Frank.
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Hallo Frank,

Stimmt bei Deinem Glas die Kollimation nicht so ganz?
Ich kann das nicht mehr festestellen, da ich das Glas zurückgegeben habe. Ich habe aber genau den selben Effekt mit der Unschärfe festgestellt, den Du auf deiner Homepage bei den Minolta-Gläsern beschreibst.
Übrigens: ich habe wie bereits mehrfach erwähnt, ein Nikon Zoom-Glas 7-15x35 ca. 10 Jahre alt, noch "made in Korea" und ich bin erstaunt, in wie vielen Disziplinen dieses Glas mit anderen Gläsern mithalten kann. Im Vergleich zu Vixen Foresta war das Nikon bis auf die Mittenschärfe in allen Punkten dem Vixen überlegen. Und die Mittenschärfe ist beim Nikon gar nicht mal so schlecht.
Meine Tochter allerdings (13 Jahre alt), als sie einen Blick durch beide Gläser geworfen hat, hat das Vixen auf anhieb als besser gefunden.
Im Vergleich mit einem Leica Trinovid 8x42, das ich voriges Jahr leihweise von einem Freund in den Urlaub mitgenommen habe, war das Nikon klar besser. Da war ich von Leica massiv enttäuscht, obwohl nach allem, was hier geschrieben steht, das eigentlich nur ein Ausrutscher gewesen sein kann. Da mein Freund eine große Stange Geld auf sein Glas ausgegeben hat und ganz stolz darauf war, wollte ich ihn nicht enttäuschen und habe meine Meinung über das Glas für mich behalten.

CS,
Gabriel
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

> Meine Tochter allerdings (13 Jahre alt), als sie einen Blick durch beide Gläser geworfen hat, hat das Vixen auf anhieb als besser gefunden.

Hallo Gabriel,

dann solltest Du die Einschätzung Deiner Tochter als Testbericht gelten lassen. Vixen Europe wird's freuen, positive Testberichte scheinen noch Mangelware zu sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Allerdings ist das mit den Tests am Tag so eine Sache. Piepmätze beobachten und Sterne gucken sind eben zwei verschiedene Dinge. Ich hatte kürzlich zwei solche Fälle. Ein Leitz Trinovid 7x42: für Tagbeobachtung ein tolles Glas. Alt aber genial! Nachts habe ich dann festgestellt, daß die Kollimation nicht ganz perfekt ist. Ein Objekt in Bildmitte erscheint in der linken Bildhälfte ein klein wenig links vom Zentrum und rechts genau umgekehrt. Das ist genau die Art der Dejustierung, die man mit Schielen nicht kompensieren kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Bei längerem Beobachten gibt es manchmal Doppelsterne. Das fällt am Tag absolut nicht auf, da man keine punktförmigen Objekte hat. Für Tagbeobachtungen ist das Leitz eine Wucht und im Design schlägt es die klobigen Trinovid von Leica um Längen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Der zweite Fall ist ein "High-End" Fernglas von Bresser. Macht am Tag ebenfalls eine sehr gute Figur: helles Bild, guter Kontrast und nur mäßige Randunschärfe. Guckt man in die Sterne, dann schlägt die Randunschärfe viel stärker zu als am Tag. Dazu kommt, daß man Jupi nicht so recht auf ein Scheibchen reduzieren kann. Beim Hin- und Herfokussieren fällt auf, daß ein heller Stern bei defokussiertem Bild ziemlich zerzaust daherkommt. Ein Teleskop mit so einem "Sterntest" würde man wahrscheinlich wegen sphärischer Fehlkorrektur dem Händler zurückschicken. Keine Ahnung, wo das Problem bei dem Bresser Glas liegt. Aber auch hier merkt man, ein tolles Bild am Tag kann bei Nacht eine herbe Enttäuschung sein.

Frank.
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Hallo Frank,

wie Du schreibst, kann ein Fernglas, das tagsüber sehr gut ist, beim Sternegucken enttäuschen, eine Feststellung , die ich auch schon gemacht habe.
Aber auch das Umgekehrte ist möglich: Mein Leica 10X50BA Trinovid mußte sich anstrengen, um, astronomisch genutzt, mit dem Zeiss Jena Dodekarem 12X50 mitzuhalten, am Tage war es um Längen besser, hier wirkte das Bild des Jenaglases deutlich trüber und kontrastärmer.
Es gibt halt optische Fehler, die am Tage mehr auffallen und andere, die erst beim Sternegucken sichtbar werden.

Schöne Grüße

Manfred
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Hallo Frank,
Für Tagbeobachtungen ist das Leitz eine Wucht und im Design schlägt es die klobigen Trinovid von Leica um Längen
Gibt es denn einen so riesen Unterschied zwischen Leitz Trinovid und Leica Trinovid?
Gruß,
Gabriel
 
Leitz vs. Leica

> Gibt es denn einen so riesen Unterschied zwischen Leitz Trinovid und Leica Trinovid?

Na klar. Leitz hat richtige Ferngläser gebaut, Leica ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Aber mal im ernst, es gibt sicher Unterschiede. Allein im Prismensystem: die alten Leitz Trinovid und der Rest aus der alten Serie, wo schon Leica drauf stand, hatten Uppendahl Prismen. Die neuen haben wohl Schmidt-Pechan Prismen. Die Vergütung hat sich mit der Zeit auch weiterentwickelt, so daß die neuen Trinovid's optisch ein gutes Stück besser sind. Dann haben die neuen ihre Stickstofffüllung und Schiebeaugenmuscheln, die alten waren nicht wasserdicht und hatten Gummiaugenmuscheln zum Umklappen. Trotzdem finde ich die alte Serie einfach schöner. Und das 7x42 hat bei 140m Sehfeld eine fantastische Schärfe bis nahe an den Rand. Mit so einem Fernglas macht das Beobachten einfach Spaß.

Frank.

Nachtrag: nur um sicher zu gehen, natürlich baut Leica hervorragende Ferngläser! Aber manchmal kann ein Leser das Augenzwinkern nicht verstehen, mit dem etwas geschrieben wird <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Tag- Nacht- und sonstige Spezialgläser

HAllo Manfred,

das ist natürlich schon auch alles erklärbar aus den Grundeigenschaften der Gläser (und der Beobachter).
Nachdem mir die Gemeinde hier die Diskussion über "Standards" bei Ferngläsern wegen zu verschiedener
Anforderungen nicht angenommen hat, machen wir das jetzt halt mal andersrum:

1) Beobachter: mindestens 4 Kategorien:

1.1 Junger Mensch, kann noch bis 30cm Zeitung lesen (Auge fokussiert z.B. Bildfeldwölbungen glatt weg)

1.2 50% der >40jährigen: können nicht mehr so weite Bereiche fokussieren (so ca. 2m-unendlich), viele
können auch die Pupille nicht mehr bis auf 7mm öffnen (große AP's verschenkt). Meist
Freunde der klassischen Pupille 5 WW-Standardporros - ich kann noch 7mm aufmachen, aber dabei wirds
schon vom Auge her unschärfer (bei 7mm ist außerdem nur noch indirektes Sehen neben dem gelben Fleck empfindlich
genug, daher bringen's nur WW-Gläser, die neben dem gelben Fleck genug Platz lassen)

1.4 Brillenträger, die mit Brille beobachten müssen (Astigmatismus und andere Linsenfehler) - die anerkannten
Feinde der "einfachen" Weitwinkelgläser und schlechten Tag-Kontrastseher (wegen des durch die Brille seitlich
einfallenden Streulichts). Wollen Augenabstände bei den Okularen, bei denen man ohne Brille nur noch "Kidney-
Bean" Blackouts hat (Bild springt je nach Augenposition bohnenförmig teilweise ins Schwarze). Lieben kleine
randscharfe Gesichtsfelder.

1.5 Allgemeine Unscharfseher mit nicht erkannten optischen Defekten (finden Gläser mit kleiner AP toll scharf!)
da sind übrigens auch viele temporäre Fehler zu nennen (Übermüdung, Blendung usw.) : suchen das Fernglas,
das dies alles kompensiert.

1.6 Zeiss und Leica-Seher (außerdem Österreicher) die bei jedem anderen Glas nur unscharf schwarz sehen.

(1.5 und 1.6 warten noch auf wissenschaftliche Charakterisierung!)

Grundeigenschaften der Gläser:

2) alles, was bei einem kleinen Refraktor und dessen Okularen sofort zur Disqualifizierung führt, ist bei Ferngläsern
normal:

2.1 Bildfeldwölbung: Mitte scharf, Rand unscharf - Nachfokussieren auf Rand ergibt Rand scharf Mitte unscharf.
Test: Auge entspannen (auf Unendlich stellen, ergibt sich von selbst) Mitte fokussieren - Rand fokussieren.
Alle billigen Ferngläser haben "reverse Kellner" Okulare, die für die "schnellen" Objektive eigentlich nicht gut
genug sind (typisch: "aspherical" - sollte als Schimpfwort verstanden werden, heißt im Klartext: mit Asphären
aufgemotzte RK-Okulare statt eigentlich notwendiger 4-5Linser - aber auch schlechte 4-5Linser sind unbrauchbar)

2.2 Streulichtempfindlichkeit, Reflexe: Beobachtung in der Nähe starker Lichtquellen (Mond, Straßenlaterne)
unmöglich - bei Dachkantgläsern mit der "feinen" Variante diffuses Streulicht (bewölkter Himmel) kann zu
grauen Aufhellungen im Abstand von ca. 30-50° führen (beim direkten Ansehen kein Problem).
Test: grob: Straßenlaterne aus ca. 5m Abstand - von der Mitte wegdrehen bis ca. 90° seitlich.
Für mich das absolute KO-Kriterium.

2.4 Farbfehler: ein Achromat hat, obwohl er so heißt, eben doch einen Farbfehler. Test brutal: Mond oder Straßen-
laterne (diesmal möglichst so 50-100m weit weg) am Rand des Gesichtsfeldes, Test realistisch: dasselbe in der
Mitte bis ca. 2/3 zum Rand. Farbränder finde ich nicht soo schlimm, obwohl es am Mond nicht schön aussieht.

2,5 allgemeine Randunschärfe (nicht wegfokussierbar): führt zu Problemen bei Naheinstellung, da dann der von
beiden Augen gesehene Bereich bei beiden Rohren im Unschärfebereich liegt. Sonst eine Frage des Ausmaßes:
wenn am Rand Sterne zu Kugelsternhaufen werden ist bei mir Schluß.

2.6 mechanische Instabilität: wackelnde Okularbrücke, schlechte Kollimation (Schielen etc.) Dioptrienausgleich
verstellt sich leicht - am Anfang leicht zu prüfen, aber wer weiß wie es nach 2-3 Jahren aussieht? Vorteil
der "Billiggläser" hier: kann man selbst nachkollimieren - die stickstoffgefüllten wasserdichten nicht (die also nur
vom Tophersteller mit ECHTER Langzeitgarantie nehmen -die von z.B. Minox ist lächerlich - kein kostenloses
Nacheinstellen sondern nur kostenlose Ersatzteile)!

2.7 Vergütung: Fully Multi (FMC) gilt als Optimum, seit ich wesentlich dunklere "Monoschichten" kenne - z.B.
bei den Russen- glaube ich das auch nicht mehr so ohne weiteres. Auf alle Fälle sollte es aber "fully" sein.
Jedenfalls ist Kontrast das wichtigste, was es gibt (Kontrast ist meist der Auslöser für die Beurteilung "scharf")
und das geht nur mit guter Vergütung. Gemeiner Test: bunte Vögel gegen hellen Himmel, Äste gehen auch.

2.8 BaK4 Prismen, runde Austrittspupillen: für viele das klassische Qualitätskriterium - für mich nur, wenn
die vorhergehenden erfüllt sind (Unterschied zwischen sehr gut und Spitze).

2.9 Haptik (wie es sich anfühlt), Design: beeinflußt einen oft mehr als man denkt. Problem für Docter Nobilems.

2.10 Gewicht:


und so weiter- muß ins Bett. Gruß
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Hallo CVn,
Insgesamt scheint es mir so zu sein, dass das Foresta 8x42 von der Qualität her in etwa im Bereich der Nikon Action-Gläser liegt.
Das sehe ich genauso. Ich habe das Foresta-Glas mit einem Nikon Action Vorgänger-Glas verglichen und in vielen Punkten (z. B. Randschärfe, Reflexe) fand ich das Nikon besser.
Das andere hatte am okularseitigen Ende der Knickbrücke (oder an der Seite?) Egre II stehen, war aber in jedem Fall ein Nikon Action.
Wie Frank schon geschrieben hat, ist das Egret II der Vorgänger von der Action VI-Serie. Ganz so uralt wie er sagt ist es gar nicht. Ich habe meine Fernglas-Kataloge von Nikon durchsucht. Bis einschließlich im Katalog aus dem Jahr 2000 hat jedes Action-Modell einen eigenen Namen, so trägt das Action 8x40 den Namen "Egret II". Das Modell bei deinem Fotohändler könnte also aus den Jahren 1997 bis 2001 stammen. Irgendwann im Jahr 2001 hat man die neue Action der VI. Generation eingeführt. Das sieht man im Katalog an den veränderten Abmessungen und den Wegfall der Bezeichnung "Egret II". Wahrscheinlich ging diese Änderung mit einer Verlagerung des Produktionsstandortes nach China einher. Interessant wäre ein Blick auf den Produktionsstandort (Korea? Taiwan? China?) Steht meistens ganz klein und unscheinbar unter der Nikon-Bezeichnung und der Seriennummer vorne auf der Knickbrücke. Und wie Frank schon sagte, muss ein älteres Modell nicht unbedingt schlechter sein als die neuen Modelle. Mein Exemplar ist über 10 Jahre alt und ich bin damit sehr zufrieden. Augenmuscheln zum Umklappen ist bei meinem Modell allerdings dabei.
CS,
Gabriel
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Zitat:
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Insgesamt scheint es mir so zu sein, dass das Foresta 8x42 von der Qualität her in etwa im Bereich der Nikon Action-Gläser liegt.

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Das sehe ich genauso. Ich habe das Foresta-Glas mit einem Nikon Action Vorgänger-Glas verglichen und in vielen Punkten (z. B. Randschärfe, Reflexe) fand ich das Nikon besser.
Hallo Gabriel,

hier wäre ich etwas vorsichtiger. Das Vixen Foresta mag bei der Randschärfe ein glatter Reinfall sein, in punkto Vergütung sollte Vixen die Nase aber vorn haben. Nikon spart bei den Action Modellen kräftig an der Vergütung und ich würde vermuten (belegen kann ich es natürlich nicht), daß das Foresta am Nachthimmel zumindest heller und kontrastreicher ist. Ob der Nominalpreis angemessen ist, das ist eine andere Frage ...
Ganz so uralt wie er sagt ist es gar nicht.
Da hast Du recht. Ich habe gestern abend auch nochmal in die Prospekte geschaut und im Prospekt von 2000 lachte mich das Egret II an. Ob es davor ein Egret (I) gab? In einem älteren Prospekt findet sich eine Serie, die lief unter dem Namen Sporting II oder so ähnlich.

Inzwischen habe ich erfahren, daß das tolle 10x35 E II von Nikon Deutschland nicht mehr angeboten wird. Es scheint, daß das Programm etwas gestrafft wird. Das ist echt schade, denn mit der E II Serie hatte man die Chance, ein sehr gutes Fernglas zwischen den extrem teuren HG Gläsern und dem Rest der China Produktion zu erwerben. Damit ist es wohl nun vorbei. Wenn das bei Nikon hierzulande so weiter geht, dann werde ich wohl endgültig zur Konkurrenz abdriften <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />.

Frank.
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

Hallo nochmal,

ich werde versuchen, bei meinem nächsten Besuch auf die oben genannten Details zu achten und dann evtl. berichten.
Etwas anderes ist mir noch eingefallen: Beide Nikon-Gläser hatten innen im Glas auf jeder Seite jeweils einen weißlichen Klebeklecks (sah eben aus wie ein getrockneter Tropfen Klebstoff, mit dem irgendetwas fixiert worden ist). Ist das normal?
Zirkumpolare Grüße,

CVn
 
Re: Vixen Foresta 8x42: Erfahrungsbericht

> Beide Nikon-Gläser hatten innen im Glas auf jeder Seite jeweils einen weißlichen Klebeklecks

Hi CVn,

wenn sich das Häufchen nicht im Strahlengang befindet, dann sollte das ok sein. Damit werden wohl die Prismen zusätzlich in ihrer Lage fixiert. Ob der kleine Klecks noch eine andere Funktion hat, weiß ich nicht.

Frank.
 
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