Rotationsrohrschellen

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Hallo Uwe

also wenn du meine ehrliche meinung daruber hoeren moechtest, sag ich dazu nur folghendes.

wenn es darum geht, dass der tubus nicht verrutscht, wenn man ihn drehen muss, gibt es guenstigere und leichtere varianten.

das problem bei den metall-versionen ist das enorm zusaetzliche gewicht.
und vorallen auch der preis.

das steht, zumindest fuer mich, zu keiner relation.

eine guenstige variante ist, wenn man einfach eine aluschiene
mit ca. 2mm dicke und ca. 10 -20 mm breite, je nach tubusumfang, nimmt und diese um den tubus biegt.

die enden biegt man dann auf und bohrt jeweils 1 loch in die enden.

danach einfach noch eine fixierschraube rein und eventuell noch die unterseite der aluschiene mit velourfolie bekleben, damit der tubuslack nicht so abgekratzt wird.

anbei ein bild
Link zur Grafik: http://www.ccsu.priv.at/albums/astro/Equipment/mini-IMG_4544.JPG

CS
cu
 
Hallo Uwe,

wenn Du Dir die Halterung zu den Schellen selbst baust, sparst Du Dir eine Menge Geld. Tips hast Du ja bekommen.

Für welches Gerät sind die denn gedacht?
Ich habe mich auf der AME nämlich verkauft. Habe 3 massive und gute Rohrschellen aus Alu gekauft in der Annahme, sie seien für 12", sie sind aber nur für 10", Durchmesser 305mm.
Könnte ich Dir extrem günstig einfach weitergeben. Wenn`s paßt, schicke mir eine Mail.

Viele Grüße
Winfried
 
Hallo,

die Selbstbaukonzepte sind ohne Frage interessant und preiswert. Zur Zeit schließe ich diese Varianten für mich aus.

Mich würde interessieren, wie leichtgängig sich der Tubus bei den kommerziell erhältichen Modellen bewegen läßt.

Winfried, vielen Dank für das Angebot. Mit meinen Multiplex-Rohrschellen bin ich jedoch bestens versorgt.

Vielen Dank für die Anregungen und Tips.

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Uwe,

hier ein Beispiel meiner drehbaren Rohrschellen:
Gerät: Maksutov-Newton MN68, 11 kg, Baulänge 1300 mm.
Schellen: Auminium, beide Schellen innen mit einer Nut versehen, in der das Gegenstück läuft, das auf dem Tubus sitzt. Die Nut in den Schellen ist breiter als das Gegenstück und hat ein Teflon-Innenteil jeweils oben und unten in den Schellen, auf der das Gegenstück läuft.
Das ganze geht butterweich und ruckfrei, man kann die Friktion mit den Klemmschrauben auf der Seite einstellen. Dafür besitzen die Schrauben noch einmal einen kleinen Drehteller, sodaß man die Schrauben in einer bestimmten Stellung fest anziehen kann, damit sie sich nicht öffnen können und den Teller dagegenschrauben. Damit stellt man das System ein von ganz fest, schwergängig und leicht.

Vielleicht etwas kompliziert ausgedrückt, aber vielleicht kannst Du es nachvollziehen.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

in etwa kann ich Dir folgen. Teflon und Ebonystar wird wohl auch bei dem Rotationssystem von Herrn Martini verwendet. Klingt interessant. Bei den Dobsongeräten findet Teflon ebenso Verwendung. Leider habe ich keine Rockerbox, ein Eindruck von den Gleiteigenschaften Teflons fehlt mir damit.

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Uwe,

wenn`s echtes Teflon ist und kein nachgemachtes oder wiederverwerwertbares, dann "flutscht" es nur so. Das Material ist genial.

CS
Winfried
 
Hallo Uwe,

Wenn Du stabile Schellen haben möchtest, dann kann ich Dir die von Dieter Martini empfehlen, sehr leicht stabil und sehen dazu noch recht schick aus, mag zwar so mancher anders sehen, aber naja.

Wenn Du dann die Schellen mit Verlour auskleidest, dann geht es nur so ab wie Schmitzkatze, sehr leichtes drehen, und das ohne Kratzer ;-)

CS
Stefan
 
Hallo Stefan und Winfried,

vielen Dank für die Informationen. Sollte ich mich dafür entscheiden, würde ich das Rotationssystem gern lackieren. Ich fürchte, die Gleitflächen werden beeinträchtigt, wenn man selbst lackiert. Vielleicht übernimmt Herr Martini diese Aufgabe.

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Uwe,

Die Innenseite der Schellen solltest Du sowiso mit Velour auskleiden, deswegen macht das überhaubt nichts.

CS
Stefan
 
Hi Uwe,

lese den thread erst jetzt. Ich habe mir Rotationsschellen von Parallax für meinen MN66 machen lassen. Die Alu-Innenschellen gleiten auf Teflonzapfen, Arretierung über 2 Teflonschrauben. Funktioniert sehr gut. Nachteile: teuer und schwer. Ich hatte vorher die HEQ5 und bin dann auf die EQ-6 umgestiegen, weil es gewichtsmäßig nicht zu machen war.
Auch sollte man wissen, dass die Schellen über den Tubus geschoben werden, d.h. die HS-Fassung muss runter, dann werden die Schellen über den Tubus auf die richtige Position geschoben, HS-Fassung wieder drauf. Die Schellen sind also seit 3 Jahren bei mir permanent montiert.

Dann habe ich noch die Schellen von Martini im Einsatz. Mutiplex-Wiege mit festmontiertem, Ebony-Star(?) beschichtetem Multiplex-Ring am 12"-GSO Dob, parallaktisch auf der EQ-6 montiert. Das geht auch gut, zum Drehen des Tubus sollte man aber Griffe montieren.

Fazit: die Parallax würde ich mir nicht mehr kaufen, die von Martini sind deutlich günstiger und auch gut.

Grüße

Max
 
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