Shreevy

harte Nuss: NGC 7023

Meine erste Langzeitbelichtung ... 30x 5 Min. also 2,5h und das erste gestackte Bild, in dem ich FLATs verwendet habe. Der Kern ist mir mächtig ausgebrannt ... war schon auf den Rohdaten so. Mir sind diagonal verlaufende superfeine Strichspuren aufgefallen ... ähnlich einem Rauschen. Weiß jemand von euch, was dafür verantwortlich sein könnte?
Ist es vielleicht das Stacking? Habe die Standard Methode für das Ergebnis und die Median Methode für die Lights etc. gewählt.

30x 5 Min. Lights, 30x 5 Min. Darks, 30x FLATs, 20x BIAS
Skywatcher Equinox 120 mit 0,85 Reducer/Flattener
ohne weitere Filter
Canon EOS1200D (astromodifiziert)
Skywatcher NEQ6-Pro Syncscan
Guiding über ASI120MC und PHD2 an 240mm Sucher
EBV mit DSS, anschl. Photoshop und Finish mit Lightroom

Die Sterne sind teilw. eierförmig. Muss den Grund hierfür noch finden ... Die 10 Min. Belichtungen, die ich vorher angefertigt hatte, waren noch punktförmig.

Ich hätte gerne die Dunkelwolken mehr zur Geltung gebracht, wusste aber nicht wie.

Hier ein Link mit voller Auflösung:

https://www.dropbox.com/s/5pwlv6bggj08jy6/NGC_7023_PS_LR.jpg?dl=0


Bitte spart nicht mit Kritik, will besser werden!

VG & CS
Sharif
Zustimmungen: Okke_Dillen
Hallo Sharif,

das sieht doch schon gut aus. Der Hintergrund wirkt etwas stark geglättet, hast Du da viel entrauscht ?

Ich mache das mit Ebenenmasken in gimp. Der Irisnebel ist zur Zeit auch ein Ziel von mir. Bei der ersten Aufnahmeserie entstand bei mir beim Stacken auch ein Muster. Irgendwie merkwürdig, denn beim Kokonnebel, aus der selben Nacht, trat das nicht auf. Das Masterdark war identisch. Jetzt habe ich gestern Nacht nachgelegt, mal sehen ob da auch wieder ein Muster entsteht.

Eliminieren konnte ich das übrigens mit fitswork, Funktion Zeilen gleich hell. Meine Streifen waren senkrecht, so dass ich das Bild vorher einmal kippen musste.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

ja, hab in der Tat den Regler ziemlich weit nach rechts gezogen. Nur so konnte ich mit meinem beschaulichen Wissen in EBV dieses diagonal verlaufende Rauschmuster etwas in den Griff kriegen. Wie das in PS oder gimp mit Ebenen funktioniert ... das wird ein ganz eigenes und wieder neues Thema für mich werden. Danke für den Tipp in fitswork. Werde ich beim nächsten Projekt im Hinterkopf behalten.
Bin schon gespannt auf deine Version von NGC7023 ... arbeitest du mit ner DSLR oder einer CCD?

VG & CS
Sharif
 
Hallo Sharif,

du hättest mal das gestackte Summenbild hochladen sollen,
da kann man leichter sehen wo Potenzial für Verbesserungen liegen.
Das streifenförmige Muster kommt höchstwahrscheinlich durch eine Drift, das heißt die Montierung wurde schlecht eingenordet.

VG Cl.-D.
 
Hallo Joschi,

super Idee ... werde es später (heut nacht oder morgen) in die dropbox packen und den Link dann hier bereitstellen. Weiß nämlich noch gar nicht, wie ich ein Histogramm bewerten soll.

VG
Sharif
 
Hallo Sharif,

ich zweckentfremde da meine Asi120mc Planetenkamera mit meinem Mini-Newton Selbstbau.
Jetzt habe ich insgesamt schon 1360 x 8 Sek. Lights und es ist immer noch nicht so viel vom Nebel zu sehen. Echt ein schwieriger Kandidat.

Zum Glätten schau Dir mal die Anleitungen von astrohardy auf youtube an. Gerade zur Freeware gimp werden die Ebenenmasken super erklärt. Zum Entrauschen verwende ich das Plugin G'Mic Funktion: Enhancement - Anisotropic smoothing

Gruß,
Holger

 
Hallo Holger,

danke für die weiteren Tipps und viel Erfolg beim Lichtsammeln! Bin trotzdem gespannt auf das Ergebnis. Man liest ja schon ab und zu mal davon, dass einige Astrokollegen mit den ZWO Kameras mehr Aufnahmen machen als sonst üblich, dafür aber mit kürzerer Belichtung.

VG
Sharif
 
@Joschi:

Hier der Link zu der FTS-Datei von DSS:

https://www.dropbox.com/s/ownr29nisedjsg2/NGC7023.fts?dl=0

VG
Sharif
 
An einer ungenauen Einnordung dürfte es eigentlich nicht liegen ... benutze das PolarAlignment Tool von SharpCap. Wenn die Prozedur abgeschlossen ist, erhalte ich einen exzellenten Wert. Dieser verschlechtert sich zwar etwas, wenn ich die RA-Achse wieder um 180° zurück drehe, aber PHD liegt eigentlich die ganze Zeit über im Bereich zwischen -1"/+1".

VG&CS
Sharif
 
Hallo Sharif,

ich habe mir das Summenbild auch gerade angesehen. Das Muster ist ja wirklich schwer in den Griff zu bekommen. Mit den Ebenenmasken geht es aber etwas besser ohne alles zu glätten.

Deine Version ist im Zentrum extrem hell, hast Du da eventuell das Histogramm rechts beschnitten ?

Den Fehler habe ich früher auch häufig gemacht bis ich in Anleitungen aus dem Internet darauf aufmerksam wurde.
Jetzt mache ich das über den Gammaregler in fitswork und später noch in gimp zusätzlich mit Ebenenmasken.

Gruß,
Holger
 

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