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Specht

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Liebe Sternfreunde,
ich wollte einmal einen kuriosen M13 aus der Vergangenheit zeigen (20 Jahre alt), eine analoge Einzelaufnahme, in der Entwicklungsdose entwickelt und in der Dunkelkammer vergrößert. ;-)
salü+cs, volker.
Beobachtungsort
Saarbrücken, alter Spechtgarten
Aufnahmedatum
21. Juli 2000
Belichtungszeit
10 Minuten, Einzelaufnahme
Aufnahme Details
Aufnahmeoptik: Zeiss C-63/840mm, fokal
Weitere technische Details
Film: Ilford HP5 (400 ASA, s/w), Fotopapier Gradation hart
...und es hat damals genauso viel Spaß gemacht, wie heute. Vielleicht sogar mehr. All das Haptische der Analog-Technik hatte doch etwas Handwerkliches und mir hat das damals (allerdings Tagfotografie) viel Spaß gemacht!

Heute erschafft eine Computer mit Hilfe fremdersonnener Algorithmen ein digitales Bild... damals war's noch jeder selbst, der hinlangte und etwas "entwickelte" und auf die Welt brachte. Auch das Zeiss C-63... das war doch was. :D

lg
Niki
 
Ich habe meine Dias abfotografiert um den Kontrast zusteigern und mein Fotolabor war die umgebaute Dusche in meiner Studentenbude.... :). Aufnahmeoptik (fokal) Kosmos LW 50 (2-Zöller) f=10, 500mm Brennweite, Montierung Orion 30 auf Tischsäule. Piggyback-Aufnahmen mit Handnachführung am Fadenkreuz mit 135mm Brennweite bis 50 min am Stück mit dem Fotoapparat an der Gegengewichtsstange.
 
Ich finde die analoge Aufnahme sehr schön. 5 Sterne:y::y::y::y::y:

da erkenne ich noch den Unterschied: körniges Foto, bei der Digitalen Fotos ist eher fast alles gleich in der Körnung ( Pixel ) der Nachteil bei der Analogen Fotografie ist der Preis hoch vom Entwickeln.
hab den Wechsel ins 21 Jahrhundert gemacht. Digitale Welt willkommen. ne die haben auch ihre Tücken. musste meine Z6 ins Nikon Center einsenden= Tote Pixel im Sensor. gut das ich die 3 Jahres Garantie habe.

wo ich die Eingefangen habe? machte Serien aufnahmen: Venus und Plejaden M45
keine Ahnung warum und weshalb eingestellt war alles auf M= Manuelle Einstellung?
Grüsst
Ale
 
...besonders schwierig fand ich die Filmentwicklung in der Dose. Den Film musste man ja in absoluter Dunkelheit aus der Kleinbildpatrone bekommen, entweder rausziehen oder die Metallringe seitlich entfernen und aufbiegen. Anschließend den Film in die Dose einspulen. Um das im Totaldunkel hinzukriegen, musste ich da schon vorher im Licht mit alten Filmen viel üben.
Das Fieseste waren allerdings die kleinen Luftblasen, die sich gerne beim Eingießen des Entwicklers am Film bildeten. Es gab da zwar Methoden (Rotations- oder Kipptechnik), aber die Bläschen lauerten meistens an den besten Bildern.
...und es hat damals genauso viel Spaß gemacht, wie heute. Vielleicht sogar mehr. All das Haptische der Analog-Technik hatte doch etwas Handwerkliches und mir hat das damals (allerdings Tagfotografie) viel Spaß gemacht!
Ich denke da oft daran, wenn ich meine Mondfotos im Garten mache. Mit der alten Technik dauerte das so zwei, drei Tage. Aber es hatte schon was... ;-)
salü, volker.
 
... jetzt könnte man mit PixInsight noch eine ABE versuchen und den Background etwas denoisen und... oder nee, eher doch nicht... ;):LOL:
 
Schaun wir mal, was in 20 Jahren ist. Ob dann jeder Amateurastrofotograf einen eigenen Mikrosatelliten im Orbit hat mit 'nem kleinen Apo+Cam?

"Der TS Mikrosatellit mit der ASI794MC Pro Extreme und 50/250 SpaceCat, für nur 1599 EUR. Lieferzeit 3 Tage nach dem Start der nächsten SpaceX-Falcon-9. Aufnahmen bei -150 °C ohne Kühlung auf der Nachtseite. Seeing 100 %. Clouds 0 %. Immer."
 

Medieninformationen

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Kugelsternhaufen
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Specht
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Bild-Metadaten

Dateiname
nostalgischer_m13.jpg
Dateigröße
163,8 KB
Aufnahmedatum
Do, 02 Juli 2020 2:05 PM
Abmessungen
500px x 484px

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