10 Micron Montierungen

#31
Deine Antwort bestätigt nur meine vielen Recherchen zu diesem Thema Dieter.
Ich möchte mir das auf alle Fälle ersparen und nicht
solch einen langen Weg gehen, bis ich endlich die
für mich optimale Montierung gefunden habe.

Mal ganz davon abgesehen das Du vermute ich mal,
bei den Montierungen die Du davor hattest auch
noch Finanzielle Einbussen hattest durch den Wiederverkauf.

Danke für Deine Erfahrungen....diese Bestätigen mich nur noch mehr
mich für diese Montierung zu entscheiden!!!
 
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#32
Hallo Michael,

ich würde bei einer längeren Ansparphase auf eine 10micron - du klingst, als würde diese Phase nicht nur 3 Monate dauern - trotzdem 2stufig vorgehen und mir für den Übergang eine rel. günstige, z.B. eine EQ6-R holen.
Bei dem Preisniveau einer 10micron, ich schätze mal rund ca. 9.000,- für eine 1000er und ca. 11.000,- bis 13.500,- für eine 2000er ist der Wiederverkaufsverlust einer EQ6-R sowieso unerheblich. ;)
https://www.teleskop-express.de/shop/index.php/cat/c79_Montierungen-----GoTo.html




 
#33
Du hast recht mit länger als 3 Mon.
In 3 Mon. entscheidet es sich erst ob es überhaupt dazu kommt das ich für dieses Hobby mein Geld auf die Seite legen kann.
Sind halt Lebensumstände die ich selber nicht beeinflussen kann.
1/3 hab ich auch schon zusammen.
Nur wenn die Entscheidung nicht zu meinen Gunsten ausgeht dann muss ich das ersparte leider anderswo einsetzten.

Dann muss ich leider das ganze für lange Zeit auf Eis legen was ich nicht hoffe.

Lg Michael
 
#34
Hallo zusammen,

Habe schon weiter oben was geschrieben von der 10Micron.
Ergänzend noch dazu, habe an der 10Micron 1000HPS auch noch ein GPS-Empfänger dran hängen und mit LAN in meiner kleinen Sternwarte.

Ich muss nur noch Laptop und Montierung einschalten und los geht’s.
Das ganze dauert nicht mal 5 Minuten. Ich hatte mein C11HD bei 2800mm Brennweiten schon 15-20 Minuten ohne guiding laufen. Leider muss ich jetzt nochmals neu einnorden, weil ich mein Equipment kurz runtergebaut habe für die Kuppel Reparatur.

Das Einnorden geht mit der 10Micron recht „easy“.

Unsere Sternwarte hat auch ne 10Micron 4000HPS.
Sternwarte Königsdorf

Ach bevor ich es vergesse, die Montierung kannst du auch Updaten z.B. Kometen und Firmware.

Viel Spaß dabei wenn du dir die kaufst.

Viele Grüße und CS
Hans
 
#35
Hallo liebe Mitleser!
Ich muss eine Aussage die ich weiter oben im Thred abgegeben habe revidieren!
Die Aussage stimmt nicht ganz mit der Realität über ein.
Ich habe mich da auch von diversen Berichten verleiten lassen und dieses Übernommen.

"SOMIT WÜRDE AUCH DAS AUSGERICHTETE TELESKOP EINFACH RUNTER SACKEN UND DAS GEHT EINFACH NICHT".

Ich möchte nur klar stell das diese Aussage von mir nicht korrekt ist!
 
#37
Der Grund ist:
Die Teleskope sind ja im Normalfall austariert.
Also in RA und DEC so an der Montierung montiert (Ausgewogen)
das sich bei gelösten Kupplungen wie sie bei
anderen Montierungen vorhanden sind, nicht s
der gleichen tut bzw. sich in eine Richtung bewegt.

Also würde im schlimmsten Fall der Strom ausfallen dürfte da nichts passieren von dem was ich geschrieben habe.

Lg. Michael
 
#38
Zitat von TjMike:
...
Die Teleskope sind ja im Normalfall austariert.
...
Hallo Michael,

keines meines Instrumente ist perfekt austariert.
Das macht auch keinen Sinn, wenn man möchte, dass zur Reduzierung des Flankenspiels die Montierung aufgrund eines leichten Ungleichgewichts sowohl RA als auch DEC immer etwas ziehen muß.

... und visuell ist hat man sowieso wegen unterschiedlich schwerer Sucher und Okulare immer etwas Ungleichgewicht.
 
#39
Da gebe ich Dir auch recht Peter.
Nur in diesem einen speziellen Fall was diese Montierung angeht,
sollte es schon so sein das es in allen Lagen Perfekt austariert ist!

Natürlich weis ich auch darüber bescheid was das Flankenspiel betrifft.

Ich habe es nur deswegen revidiert, das nicht auf diesen
speziellen Fall bezogen irgend welche Unklarheiten aufkommen.

Lg. Michael
 
#40
Gerade bei der Astrofotografie gibts kein perfektes Austarieren. Die Hebelverhältnisse ändern sich stetig, gerade wenn man ein großes, asymmetrisch aufgebautes Filterrad nutzt. Dieses steht immer nach einer Seite ab und lässt sich deshalb nur in genau einer Position perfekt austarieren. Des Weitereren ziehen Kabel und alles mögliche am Teleskop - das wäre nicht schlimm, wenn sich nicht permanent die Hebelverhältnisse ändern würden. Man kann es eingermaßen neutral hinbekommen aber mehr ist auch gar nicht nötig. Ein bisschen Ungleichgewicht ist sogar nützlich. Wenn die Montierung keine Bremse oder eben ein selbsthemmendes Schneckengetriebe hat, wird diese bei Stromverlust oder Softwareabsturz nachgeben und wegsacken. Das Ganze ist ja kugelgelagert und da gibts bei den Massen so gut wie keine Reibung.

Im Prinzip muss das auch nicht interessieren, so lange Du Dich für eine 10micron entscheidest :)
Nur revidieren musst Du Deine Aussage sicher nicht.

Grüße
Rolf


 
#41
Das mit den Kabeln und mit Filterrad ist mir durchaus bewusst.
Ich wollte damit nur Missverständnissen vorbeugen.
Da es ja eine Aussage von mir ist die ich nicht
selber gefällt habe, sondern nur von höheren sagen
übernommen habe.

Zitat von Rolf_Geissinger:
Im Prinzip muss das auch nicht interessieren, so lange Du Dich für eine 10micron entscheidest :)
Genau darum geht es!

Lg. Michael
 
#42
Hallo Peter,

Flankenspiels die Montierung aufgrund eines leichten Ungleichgewichts sowohl RA als auch DEC immer etwas ziehen muß.
Im Normlfall ja, richtig, es sei denn, die Montierung hat kein Flankenspiel. Dann wäre genau austarieren gut, sonst verkehrt sich der Vorteil ins Gegenteil. :)

Hallo Rolf,

wird diese bei Stromverlust oder Softwareabsturz nachgeben und wegsacken
Das habe ich bis hin zu 20" Öffnung + schwere Kameras noch nicht erlebt, hm. Dass der Hebel stetig ein wenig anders ist, unbestritten. "Einigermaßen neutral", das reicht, genau. Könnte ja keiner mit der ASA arbeiten, nennen wir das Kind beim Namen. :)

Bin kein Fanboy, der Nachfolger meiner ASA wird vielleicht auch eine 2000HPS. Nur diese, ich nenn es mal Gerüchte, ich weiß nicht...?

LG, Markus



 
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#43
Hallo Sternfreunde

hier mal ein Beitrag under der Überschrift „Spaß am Hobby“ denn bei aller Technikbegeisterung ging es bei mir am Ende nur darum.

Ich habe wir vor etwas über einem Jahr eine 2000 HPS II gekauft.
Wenige Jahre zuvor hatte ich mit ein C11 auf einer CGM DX als Paket gekauft nachdem mein Hobby beruflich bedingt über 10 Jahre auf Eis gelegen hatte. Nach nicht mal einem Jahr ließ meine Aktivität mit der CGM DX schon stark nach. Ich beobachtete mich selbst von der Arbeit kommend, Himmel klar, immer häufiger mit dem Gedanken: „das dauert mit heute Abend zu lang bis ich alles so in betrieb genommen habe um Fotografieren zu können“.
Ich hab dann die 10Micron gekauft. Heute komme ich von der Arbeit nach Hause, sehe es ist klar und hab schon Lust das Teleskop auf den Balkon raus zu rollen. Ich stelle die Stativbeine auf angezeichnete Stellen schließe das Stromkabel und das USB Kabel an und setze mich rein an meinen Computer. Dann mache ich mittels Liveview ein 3 Stern Alignment und starte danach Per‘s Modelmaker. Dann hol ich mir in der Küche mein Abendessen und wenn ich zurück bin habe ich ein Pointingmodel mit 20 bis 30 Sternen und einer RMS von unglaublichen 3“ +/- 0.5“. Dann fange ich an zu fotografieren, unguided 15 Minuten ist völlig normal.

Seit der 10Microm habe ich auch im Berufsalltag wieder viel ...

Spaß an meinem Hobby!

Ich hätte von Anfang an diese Montierung kaufen sollen. Natürlich ist das eine andere Preisklasse aber das Invest in eine günstigere Lösung war verschwendet denn schon nach wenigen Monaten stand das Equipment bei klarem Himmel mehr in der Ecke als unter freiem Himmel.

Darum kann ich jedem der sich diese Technologie und Qualität leisten kann, noch dazu wenn er diesem Hobby als normal berufstätiger nachgeht, nur zu einer 10Micron raten und hoffe, dass ihr soviel Spaß damit haben werdet wie ich.

CS
Christof

 
#45
Der ModelMaker erstellt durch Scripting mittels MaximDL Bilder, und synchronisiert die durch Pinpoint Resolving festgestellte Position mit der Montierung. Das macht er, indem man ihm bis zu 100 Punkte am Himmel vorgeben kann. Nachteil ist die Notwendigkeit, recht teure Programme (MaximDL und Pinpoint) zu brauchen. Da gibt es jetzt auch schon Alternativen, die mit SGP auskommen. Theoretisch ginge es auch mit APT, das habe ich aber noch nicht versucht.

-Erich
 
#46
Hallo Christian

wenn du nach Per Frejvall (der leider verstorben ist) googlest wirst du viele Infos und Videos finden. Seine Software erstellt automatisch ein Pointingmodell für das Teleskop.
Es ist richtig, dass Modelmaker neben einer 10Micron Montierung auch MaximDL und Pinpoint als Vollversion voraussetzt.

Wer diesen Weg nicht nutzen möchte bzw. den Invest in diese Software nicht machen möchte dem möchte ich noch folgende Info geben.
Aufgrund eines Bugs in MaximDL war ich einige Wochen gezwungen ein Pointing Modell von Hand zu erstellen. Ich habe dazu über das virtuelle Keypad ca. 10 bis 15 Sterne angefahren und z.B. in APT via Liveview zentriert. Auch auf dem Weg war ich in der Lage RMS Werte zwischen 3“ und 4“ zu erreichen und letztendlich 15 Minuten unguided zu belichten.

CS
Christof
 
#47
Ok, Danke Christof,

ich bin jetzt im 10micron Forum auf ein Zusatztool ModelCreator (von astromi.ch) gestoßen, das bei mir aber nicht startet (alte Version installiert ein Update und startet dann nicht mehr). Ob das daran liegt, dass ich zum Testen keine 10micron angeschlossen habe, kann ich nicht sagen.

CS
Christian
 
#48
Hallo Christian

ich glaube das Per‘s Software sowie Modelcreator ausschließlich für 10Micron Mounts programmiert wurden. Ich selbst habe nie nach Lösungen für andere Montierungen gesucht, kann darum leider nicht sagen ob es eine gibt. Grundsätzlich gibt es Plate Solving Lösungen sowie Imaging Software, APT ist eine davon. Die Frage ist ob jemand schon eine automatisierte Lösung auf Basis freier oder günstiger Software implementiert hat? Und was vermutlich die wichtigere Frage ist: welchen Fehler die Mechanik einer günstigeren Montierung hat? Die Software löst am Ende nicht alle Probleme. Lange unguided fotografieren zu können erfordert auch eine gute Mechanik. Was man mit Mitteln wie PEC usw. mit einer NEQ6 oder einer CGM DX erreichen kann habe ich nie bis zum bitteren Ende durchexerziert. Ich vermute da kommt man mit einem guten Guider wie dem MGEN leichter ans Ziel

Apropos automatischen generieren eines Pointing Modells: gibt es das Starsense Modul von Celestron inzwischen nicht auch für Skywatcher Montierungen?

CS
Christof
 
#49
Hallo Christian

Ich bin der Author von ModelCreator. Komisch dass der bei Dir nicht startet. Gibt es irgend eine Fehlermeldung? Oder passiert einfach nichts?

Kannst Du im Eventlog Deines PC's mal nachschauen, ob es dort einen Eintrag gibt, wenn Du ihn startest? Zum starten des Eventlogs am einfachsten Windows-R (oder bei Windows10 auf den Start-Button clicken) und "eventvwr" (ohne Anführungszeichen) eingeben. Danach "Windows Logs" und "Anwendung" (oder so ähnlich). Dort sollte es einen Eintrag geben.
Falls Du dort etwas siehst, bitte an info(at)astromi.ch schicken, dann schaue ich ob ich den Fehler finden und beheben kann.

ModelCreator kann auch mit dem Simulator benutzt werden, es braucht also nicht zwingend eine 10Micron Montierung...

Danke und Grüsse
Martin
 
#50
Hallo zusammen,

ich muss zugeben, dass ich mich mit diesen automatischen Pointing-Modell Softwares nie auseinandergesetzt habe, obwohl ich es prinzipiell sehr interessant finde.

Nur interessehalber meine Frage an Euch: Gibts für Euch einen speziellen Grund, warum ihr kein Autoguiding betreiben wollt?
Das Autoguiding läuft in 3min, wenn man die passende Hardware hat (OAZ + Cam). Die Software läuft ja sowieso mit (bei mir Maxim DL).
Mit Guiding kann ich so ziemlich jede Brennweite sauber nachführen, ohne mir Gedanken über ein hinreichend exaktes Pointingmodell machen zu müssen.

Wie gesagt, ich will das mit den Pointingmodellen keinesfalls in Frage stellen. Ich könnte mir nur vorstellen, dass Autoguding schneller und universeller einzurichten geht und prinzipbedingt sehr gute Ergebnisse liefert.
Wenn Montierung + Teleskop natürlich stationär betrieben werden, sieht das anders aus. Dann macht man einmal ein exaktes Pointingmodell und ist fertig - vorausgesetzt die Brennweite ist nicht zu groß.

Grüße
Rolf
 
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#51
Hallo Rolf

Von meiner Seite her versuche ich das Guiding zu vermeiden da ich die zusätzliche Komplexität vermeiden möchte. Es kann schon so genug schief gehen, und je weniger Komponenten involviert sind, desto besser.
Auch hatte ich lange Probleme, meine erste GM1000HPS zu korrektem Guiding zu bewegen. An was das lag, weiss ich nicht genau. Mit meiner jetzigen GM2000HPSII war das gar nie eine Frage, da unguided gleich zu Beginn so funktioniert hat, wie's beworben wird (650mm Brennweite). Mit der GM1000HPS damals hatte es unguided nicht geklappt, daher versuchte ich mich im Guiding, was aber dann eben auch gescheitert ist....

Grüsse
Martin
 
#52
Hallo zusammen,

ich mache es bis jetzt so wie Rolf mit Autoguiding (PHD2).

Sehe auch nicht so den Riesenvorteil darin, unguided Aufnahmen zu machen, außer es findet sich kein Leitstern, was ich eigentlich noch nie hatte. Im Gegenteil, wie steht es mit dem Dithern ohne Guiding?
Ich habe auch den Eindruck, daß man sich in den Foren gegenseitig darin überbietet, wie lange man ohne Guiden runde Sterne erhält, 10, 20, 30 min?

Nichtsdestotrotz interessiert mich der Modelcreator, wo gibt es Infos darüber, am besten mit Manual, auf astromi.ch steht nur eine belanglose Notiz

Gerhard
 
#53
Hallo zusammen,

O.K, das kann ich verstehen, wenn man schlechte Erfahrungen mit Autoguidern gemacht hat. Meines Erachtens ist ein OAG und eine sehr empfindliche Guidingkamera Pflicht. Leitrohr und dergleichen kannste vergessen. Das macht nur Ärger.

Ich hatte früher Brennweiten zwischen 980mm und 2500mm. Wenn sich bei 2500mm die Optik nur minimal setzt (Mechanik oder Spiegel) und das im Pointingmodell nicht 100%ig abgefangen wird, wird das ohne Guiding eine Katastrophe. Ich mache halt zu 99% Schmalband mit 20 bis 30min Subframes. Da muss das absolut perfekt funktionieren.
Da ich oft das Instrument gewechselt habe, kam ein Pointingmodell für mich nie in Frage. Dr Aufwand gegenüber Autoguiding wäre in meinem Fall nicht verhältnismäßig gewesen.
Aktuell habe ich nur 616mm Brennweite, da könnte es auch ohne Guiding gehen. Für Experimente ist mir allerdings der Himmel zu schade. Ein paar Minuten Belichtungszeit reichen mir eben nicht. (Meine letzte Aufnahme hatte knappe 50 Stunden mit 20min Subs auf dem Buckel).

Viele Grüße
Rolf
 
#54
Hallo Gerhard

Nur eine belanglose Notiz? :)
Du kannst ModelCreator über den folgenden Link runterladen, oder auf meiner Seite über die Downloads gehen (das Manual ist im Installer enthalten):
http://www.astromi.ch/Files/ModelCreator/ModelCreator_Setup_0.3.2.0.zip

Beim Starten wird erkannt, dass es eine neue Version gibt. Diese aktuell bitte NICHT installieren, da es ein Problem gibt, wie von Christian gemeldet. Ich werde mir das später anschauen und einen Fix hochladen.

Grüsse
Martin
 
#55
Hallo Rolf

Ich mache üblicherweise 20-30 Minuten subframes, ebenfalls mit Schmalband Filtern. Testeshalber habe ich mal 60 Minuten probiert und hatte da ebenfalls perfekt runde Sterne.
Natürlich muss das ganze Setup so wenig (random) flex wie möglich haben, sonst funktioniert das nicht.
Ich sehe für mich keine Vorteile im Guiding. Mein Setup ist nicht permanent und ich muss jedesmal, wenn ich belichten will, ein neues Modell erstellen. Da dies automatisch und lange bevor es dunkel genug ist geschieht, ist das überhaupt kein Thema.

@Gerhard
Dithern ohne Guiding ist absolut problemlos möglich, ich mache das ebenfalls zwischen meinen Frames.

Grüsse
Martin
 
#57
Das Problem ist, dass ich nichtmal einen halben Himmel zur Verfügung habe (Hauswand direkt hinter mir und voraus auch direkt ein Haus).
Das reicht nie für ein umfangreiches Pointingmodell.
Aber das ist ja der Vorteil: Man kann das Vefahren nutzen, mit dem man am besten klarkommt. Für mich ist das klar Autoguiding mit OAG. Damit arbeite ich schnell, flexibel und 100% zuverllässig.

Grüße
Rolf
 
#58
Hallo zusammen,

ich habe zwar keine 10micron, kann aber bei Bedarf die auf der Sternwarte nutzen.
Diese soll "eingescheinert" sein, zeigt aber schon nach 5min beim 8" RC leichte Ovale (1625mm Brennweite). Daher wollte ich mich im Voraus mit den Pointingmodellen etc. beschäftigen.
Ein Guiding mit meinem MGEN habe ich nie hinbekommen, da ich immer in eine schöne Oszillation gelaufen bin.

Frage an die, die eine 10micron guiden: muss in der Monti was eingestellt werden? Die MGEN Parameter könnte ich durch Test ermitteln, muss halt das Seeing berücksichtigen.
Aber da fehlt mir momentan Zeit und vor allem Wetter zu.

CS
Christian
 
#59
Hallo Christian,

ich guide die GM 2000 HPS mit den Standardeinstellungen (Guiding-Speed), allerdings mit einem OAG und einer SX-Lodestar. Mit dem MGEN kenne ich mich gar nicht aus. In Maxim DL stelle ich die Agressiveness auf 2 oder 3, also relativ niedrig. Das wars. Natürlich den Leitstern vorher in Maxim kalibrieren lassen.

Sofern die Montierung von vorne herein gut läuft und keine heftigen Sprünge macht, sollte auch das Guiding problemlos laufen.

Nutzt ihr ein Leitrohr oder einen OAG?
Gerade bei großen Spiegeloptiken ist ein OAG IMHO Pflicht, weil diese oft ein Eigenleben haben, die ein Leitrohr nicht abbilden kann.

Grüße
Rolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
#60
Hallo Rolf,
bitte lach nicht, aber ich habe den MGEN am Sucher von meiner EQ6 genommen, mit der ich auch einen 8"RC 3-5min problemlos guiden kann.

Guiding-Speed muss bei beiden gleich sein, IMO 0.5x.

OAG muss ich mal nachfrage, ob es soetwas dort gibt (bin nicht oft oben).

CS
Christian
 

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