2" Justierlaser gesucht | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

2" Justierlaser gesucht

Dane_Vetter

Mitglied
Hallo zusammen!

Ich arbeite seit längerem mit einem 1,25" Justierlaser und einem Twist-Lock Adapter von 2" auf 1,25" - selbst zentrierend. Im Grunde funktioniert das wohl so ausreichend gut, das die Sternabbildung bei meinem 10" Newton mit einem APS-C Sensor am Rand ausreichend gut ist. Trotzdem habe ich da immer das Gefühl, das nie wirklich perfekt ist. Ich wollte das schon damals mal nachprüfen und habe mir dazu einen Concenter geholt, einfach das ich noch ein zweites Messmittel zum Gegenprüfen habe. Da mein Newton aber ein Offset hat, ist das damit leider nicht ganz einfach. Ich würde deswegen einfach gerne einen zweiten Laser zulegen, aber einen der auch für 2" ausgelegt ist - ohne Adapter. Wenn ich den Laser im Adapter festschraube, dann eiert er etwas, drehe ich ihn lose im Adapter, bleibt der Punkt auf derselben Stelle. Mir wurde vom Verkäufer auch empfohlen, den Adapter auch nicht anzuziehen, und den Laser darin locker zu lassen, so das dieser sich entspannt zentriert. Das bedeutet aber auch, das ich mein Newton immer liegend mit dem Auszug nach oben justieren muss. Ich würde das aber gerne auch mal stehend versuchen, wie das oft empfohlen wird. Das geht damit natürlich nicht.

Könnt ihr einen guten und zuverlässigen 2" Laser empfehlen?

Danke im Voraus!
 

Sosigenes

Mitglied
Hallo,

Ich benutze den HOTECH-Laser, aber nur zum nachjustieren nachdem ich mein Teleskop aufgebaut habe. Dieser Laser hat aber auch einen Adapter von 1,25 auf 2".
Die Grundjustage mache ich immer Zuhause. Ich benutze hauptsächlich dazu ein Cheshire Justierokular. Mit dem ConeCenter komme ich auch nicht besonders zurecht.

Viele Grüße
Gerd
 

Dane_Vetter

Mitglied
Danke euch. Der Hotech Laser sowie das Video sind mir bekannt. Eine Justierung per Kamera will ich vielleicht mal ausprobieren, aber ich bevorzuge doch lieber so etwas wie ein Laser da schneller und einfacher. Und ja, auch bei meiner Recherche sind die Meinung zum Hotech Laser nicht durchweg Positiv ausgefallen. Deswegen bin ich da auch etwas unschlüssig wenn ich mir den Preis dazu anschaue. Aber er wäre durchaus eine Option wenn es sonst keine Alternativen gibt.

Das Cheshire Justierokular ist mir neu, und wäre vielleicht auch eine Option. Funktioniert das auch zuverlässig wenn der Fangspiegel ein Offset hat? Aber diesen muss man wohl auch über einen Adapter nutzen, oder sehe ich das falsch? Ich finde ihn jedenfalls nicht in einer 2" Ausführung.
 

JürgenN

Mitglied
Wie gut ist Dein Laser selbst justiert? Wenn Du ihn im Okularauszug drehst, sollte sich der Punkt nicht bewegen. Ich hatte einen, ich glaube von ICS, der an sich sehr stabil (Vollmetall) aussieht, aber in ca. 3m Entfernung einen Kreis von ca. 1cm dreht, das sind dann auch 0.2° Fehler... Und das sieht man dann auch im Cheshire deutlich.

Ich justiere deshalb auch lieber mit dem Cheshire-Okular, funktioniert auch bei Offset.
 

Dane_Vetter

Mitglied
Ich muss gestehen das ich meinen Laser nicht auf 3 Meter Entfernung getestet habe. Nur von Tischhöhe auf den Boden, und da hat er getroffen. Im Auszug kommt es auch "relativ" gut hin, etwas eiert der Punkt auf der Zielscheibe. Aber hier vermute ich das der Adapter auch nicht ganz unschuldig ist. Wie gesagt, deswegen würde ich gerne ein zweite Alternative haben.
 

AstroPZ

Mitglied
Hi,

ich fände auch einen echten 2" Laser besser, aber irgendwie scheint's die nicht zu geben.

Meiner Meinung reicht es, wenn man den Adapter mit Laser im OAZ oder den OAZ selbst dreht und dann kontrolliert ob der Punkt auf dem HS oder/und in der Zielscheibe nicht eiert.

Dieser Test beweist mM, dass der Laser sein Licht parallel zur Achse des OAZ aussendet, egal ob jetzt das Laser-Gehäuse oder irgendetwas verkippt ist.

Gruß
Peter
 

Horst66

Mitglied
Im Zweifelsfall würde ich mir einen ordentlichen 2" auf 1,25" Adapter holen (z.B. den APM Deluxe, der sich selbst zentriert) hier den einfachen Justierlaser fest einspannen und dann den Laser als solchen darin justieren und diese Einheit so belassen....

Gruß Horst
 

klaus_lehmann

Mitglied
Hallo Dane,

ich benutze zum Vorjustieren einen normalen Laser & Cheshire, Feinjustage am Hauptspiegel mache ich mit dem barlowed Laser, dem ist eine Verkippung nicht sooo wichtig, Endkontrolle dann nochmal mit dem Cheshire und natürlich am Stern, den Poisson-Fleck sehe ich allerdings auch bei nicht ganz exakter Justage mit leicht verkipptem Laser. Für mich war der barlowed Laser ganz klar ein Schritt nach vorn, da ich mir bzgl. der Verkippung des Lasers auch immer etwas unsicher war. Ich nutze übrigens einen ähnlichen Clicklock-Adapter von Antares.

CS Roman
 

hermann57

Mitglied
Hallo Dane_Vetter

Wenn es was kosten darf, kann ich Howie Glatter Produkte empfehlen ....
https://www.apm-telescopes.de/index.php?page=product&info=3663
und auch die "Barlowed-Einheit" dazu
https://www.apm-telescopes.de/index.php?page=product&info=3671

die waren bei mir perfekt justiert, bzw. halten die Justierung auch.

Je nach "Okularauszug - Maßtoleranz" kann auch bei 2 Zoll Klemmung minimale Verkippung vorkommen.
Bei 1 1/4" Lasern konnte ich mir mit Scotch (oder Tesa) "removeable" Klebeband die Hülse "Passgenau" machen (0,05mm dick).

VG
Hermann
 

Dane_Vetter

Mitglied
Hallo zusammen,

danke euch für die Vorschläge und Antworten.

Ich habe mir jetzt mal ein Cheshire Justierokular bestellt, damit ich einfach mal damit noch Erfahrungen sammeln kann, auch wenn es das nicht in der 2" Variante gibt und ich das adaptieren muss.

Ich möchte es aber unabhängig davonnicht ausschließen das ich mir noch auch noch einen 2" Laser zulegen möchte. Die Seite von Horst Becker scheint wohl aktuell nicht zu funktionieren. Aber auch der Howie Glatter 2" 635 nm Laserkollimator schaut echt gut aus. Wenn die Qualität passt, ist es mir den Preis auch wert. Das ist ja auch ein Messmittel welches öfters mal eingesetzt wird.

Was ich mich jetzt noch frage ist das Thema mit dem Barlowed Laser. Ich dachte immer das die nur für RC Teleskope gedacht sind. Wenn die ein Barlowed Laser für ein normales Newton auch seine Vorteile durch höhere Genauigkeit aufweist, wäre das natürlich auch eine Option für mich.

Ich bin jetzt etwas hin und her gerissen. Ein Howie Glatter 2" 635 nm Laserkollimator, oder doch einen Barlowed Laser in 1,25"? In 2" scheine ich da nichts zu finden.
 

Quanten

Mitglied
Hast du mal das Gewicht und den Hebel deines Zubehörs gemessen?
Du kannst auch alles mal in eine Stofftasche stecken und bei der Laserjustage an den OAZ hängen.
Wenn nämlich der Tubus, oder der OAZ durch den Hebel und das Gewicht nachgibt, kann der Laser noch so genau justiert sein, die Justage wird nie stimmen!
Auch wird man je nach Schwenkbewegung des Teleskops unterschiedliche Justagezustande haben.

CS
 

Dane_Vetter

Mitglied
Das Gewicht muss ich in Zukunft wirklich mal berücksichtigen. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, wäre das dann eine mögliche Lösung wenn die Justage laut Laser stimmt, ich aber trotzdem unrunde Sterne habe?
 

AstroPZ

Mitglied
Hi,

meine unmassgebliche Meinung:
Falls der OAZ sich wirklich nennenswert verkippt (ein bisschen Verkippung wird immer auftreten), dann dieses Problem erst lösen.

Aber ansonsten ist es schon richtig die Kollimation möglichst Praxis gerecht durchzuführen (vielleicht auch mit Gewichten).

Gruß
Peter
 

Quanten

Mitglied
Ja, das kann das Problem sein.
Als Beispiel zur Veranschaulichung, ein Gewicht von ca. 600g in 20cm Entfernung vom Drehpunkt, also entweder der Antribswelle des OAZ, oder der Kugellager, oder zur Tubuswand entspricht dann dort 1,5kg.
Da zeigt sich dann die Mechanische Qualität des Teleskops.
Deshalb bringt es garnicht so viel das Teleskop in "Netto" zu justieren weil sich in der Praxis mit Zubehör dann doch alles wieder verändern kann.
So kann je nach Teleskopstellung und mechanischer Qualität der Laserpunkt gut und gerne 1-2cm aus der Mitte wandern.

CS
 

Dane_Vetter

Mitglied
Wenn es was kosten darf, kann ich Howie Glatter Produkte empfehlen ....
https://www.apm-telescopes.de/index.php?page=product&info=3663
und auch die "Barlowed-Einheit" dazu
https://www.apm-telescopes.de/index.php?page=product&info=3671

die waren bei mir perfekt justiert, bzw. halten die Justierung auch.

Je nach "Okularauszug - Maßtoleranz" kann auch bei 2 Zoll Klemmung minimale Verkippung vorkommen.
Bei 1 1/4" Lasern konnte ich mir mit Scotch (oder Tesa) "removeable" Klebeband die Hülse "Passgenau" machen (0,05mm dick).

VG
Hermann

Also ich habe mich nun überwunden, den Howie Glatter Laser mit Barloweinsatz zu kaufen. Der Barloweinsatz muss noch in den USA bestellt werden, den Laser habe ich gestern erhalten. Ich bin etwas verwundert, ich habe gehofft das dieser wie die üblichen Laser mit einer Zielscheibe funktioniert. Nur hat dieser keine Zielscheibe, und eine Bedienungsanleitung war bei dem teuren Ding auch nicht dabei. Auf Youtube finde ich hierzu auch kein Video welche die Arbeit mit so einem Laser zeigt. @hermann57 - Könntest du mir bitte die Anwendung kurz erklären? Danke!
 

hermann57

Mitglied
Hallo Dane.

Der Laser alleine hat "Stirnseitig" rund um die Strahlaustrittsöffnung "nur" eine weisse Fläche die man z.B. bei einem offenen Gittertubus bereits dazu benützen kann um den reflektierten Laserpunkt zu zentrieren ....

Aber der Reihe nach:

Voraussetzung: die Position (Tiefe im Tubus, und seitliche Drehung) des Fangspiegels ist mit einem Ceshire oder Concenter korrekt eingestellt - (FS- zum OAZ ausgerichtet).

Den Laser alleine in den OAZ geben.
Mit den Fangspiegel-Justierschrauben den Fangspiegel so justieren, dass der Laserpunkt genau mittig auf die Hauptspiegelmarkierung auftrifft
(Vorteil des Howie Glatter ist der feine Laserpunkt und die sehr gute Justage).
Damit ist der Fangspiegel korrekt eingestellt.

Jetzt den Laser herausnehmen und als erstes die TuBlug Einheit in den OAZ geben und in diese dann den Laser stecken.
In der tuBlug-Einheit ist eine Barlow Linse enthalten die den Strahl aufweitet, und dadurch die komplette Mittenmarkierung beleuchtet.
Die Reflexion der Mittenmarkierung wird jetzt dazu verwendet um den Hauptspiegel auszurichten.
Man sieht auf der schrägen weissen Projektionsfläche des tuBlug einen dunkleren Ring (von der Hauptspiegel-Mittenmarkierung) den man mit den HS-Justierschrauben sehr schön um die Strahlaustritts-Bohrung zentrieren kann.

tuBlug2.jpg


Damit ist auch der Hauptspiegel justiert -
Vorteil des tuBlug mit der Barlow Linse ist, dass Ungenauigkeiten der Fangspiegel Justage keinen Einfluss auf die HS-Justage haben ...

PS. Ich hoffe Du hast zum Zwei Zoll-Laser auch die passende Zwei Zoll-tuBlug bestellt, die zwei müssen zusammenpassen!
In meinem Post hatte ich in der Eile den Link der 1 1/4 " tu-Blug erwischt -sorry.
Bitte kontrollieren und gegebenen Falls zu korrigieren.

20210429_175735.jpg
20210429_175711.jpg


Wenn man die Genauigkeit noch steigern möchte, kommt noch die Fein Justage des HS am Stern dazu ... (am besten gelingt mir das mit einer Planeten Kamera im OAZ und dem Laptop in der Nähe der Justierschrauben).
Funktioniert halt nur wenn das Seeing ausreichend gut ist.
Alternativ hab ich das auch schon mit einem künstlichen Stern gemacht - Ziel war dabei die Sternabbildung über den gesamten Chip der Kamera zu optimieren....

Die Justage Anleitung (Justage- Primer) von Tommy Navratil hilft bei vielen Hürden !


VG Hermann
 

Dane_Vetter

Mitglied
Hallo Hermann,

erst einmal danke für die ausführliche Erklärung. Ich glaube das Problem war, das von dem TuBlug bisher nicht die Rede war. Nicht in deiner ursprünglichen Empfehlung (Laser und Barlow welche du verlinkt hast, habe ich bestellt), aber auch nicht in der Beschreibung im APM-Shop, und dort auch nicht einmal im empfohlenen Zubehör gelistet. Deswegen war mir das nicht bewusst, das es dieses TuBlug auch noch benötigt bzw. das es so etwas überhaupt gibt. Nun weiss ich es, und der Laser macht nun auch mehr Sinn, denn genau so kenne ich das von meinem bisherigen adaptieren 1/4" Laser. Auch Danke für den Hinweis das der Laser so trotzdem nutzbar ist, nur eben mit Gittertubus, auch das fehlt irgendwie in der Beschreibung, aber macht nun auch Sinn nach dem du das erläutert hast.

Ich muss ehrlich sagen, das mich der Preis für den Laser aber auch die Barlow mit zusammen 443€ zum Teil schon gereut hat. Aber mit dem TuBlug den ich jetzt noch brauche, geht es auf 720€. Damit kaufen sich andere ein 250 PDS 10" Newton. :D Hätte ich nicht schon den Laser, und hätte man nicht schon die Barlow für mich aus den USA bestellt, würde ich nun vermutlich gar nicht auf die Idee kommen. Aber ich habe nun den TuBlug in der 2" Variante bestellt, von dem noch einer auf Lager war. Ich hoffe die Investition lohnt sich. Der Laser macht auf jeden Fall einen wertigen Eindruck.

Die Justage Anleitung von Tommy kenne ich, und werde ich dann auch noch mal konsumieren. Zuerst bin ich jetzt aber gespannt, wie sich der Laser verhält, wenn ich ihm OAZ drehe.
 

hermann57

Mitglied
Hallo Dane.

Das tut mir leid wenn Du durch Missverständniss ein für Dich nicht optimales Gerät gekauft hast.
Ich vermute mal das Du ein einfaches Barlow Element zum draufschrauben bestellt hast, weil es bei der Beschreibung des Lasers vorkommt ...

In meinem zweiten Link ist das von mir empfohlene "Howie Glatter tuBlug 1 1/4" Barlow Element für Holographische Laser Kollimatoren"
abgebildet, die Funktion beschrieben, und die Bezeichnungen "tuBlug 1 1/4 Zoll Barlow Element" werden dort verwendet ( auch die von mir irrtümlich verlinkte Größe 1 1/4 Zoll scheint da auf).

Bezüglich Preis der Bauteile hatte ich geschrieben: "Wenn es was kosten darf, kann ich Howie Glatter Produkte empfehlen .... "

VG Hermann
 

Dane_Vetter

Mitglied
Hallo Hermann,

alles gut und ich lasse mich nun überraschen wie sich damit arbeiten lässt. Es ist wohl auch ziemliches Missverständnis von meiner Seite. Ja du hast recht, ich habe das Barlow Element zum drauf schrauben dazu gekauft, weil ich das wohl irgendwie falsch verstanden habe. Aber bei APM hat man mir mitgeteilt das man das auch so zusammen mit der tuBlug nutzen kann. Ich hoffe das stimmt auch so.
 

Dane_Vetter

Mitglied
@hermann57 - Ich habe heute die tuBlug erhalten, und auch gleich ausprobiert. Als Erstes ist mir der Laserstrahl aufgefallen, er war nicht mehr fein, sondern hat einen faustgroßen Punkt an die Wand geworfen. Das ist so richtig durch die Linse in der tuBlug? Dementsprechend wirft er einen riesigen Punkt auf die Mittenmarkierung vom HS, und ebenso einen fetten Punkt auf die Zielscheibe, inkl. dem Schatten der Mittenmarkierung. Ist das so richtig? Den Barloweinsatz habe ich noch nicht erhalten, ich habe einfach den normalen Einsatz mit der weissen Fläche drauf gelassen. :)

20210503_170508.jpg 20210503_170450.jpg
 

hermann57

Mitglied
Hallo Dane.
Im tuBlug ist ja eine Barlowlinse eingebaut um den Laserstrahl aufzuweiten. Erst durch den großen Lichtfleck auf dem Hauptspiegel wird der Breich um die Mittenmarkierung als Reflexion auf der weissen / schrägen Fläche im tuBlug sichtbar ...... so soll es ja sein.

Das separate Barlowelement benötigst Du zusammen mit der tuBlug eigentlich nicht, das macht eher wieder bei einem offenen Gitterrohr Tubus Sinn - wo man auf die Innenseite des OAZ und die weisse Fläche an der Stirnseite des Lasers (des Barlowelements) hinsieht, und dort den reflektierten Ring der Mittenmarkierung zum justieren verwenden kann....

VG Hermann
 

Dane_Vetter

Mitglied
Hallo Herrmann,

danke für die Erklärung. Ich dachte immer das eine Barlow den Strahl feiner macht. Warum auch immer ich das gedacht habe. Das bedeutet das ich mit dem breiten Strahl die Mittenmarkierung entsprechend in die Mitte setze. Auf der Zielscheibe muss dann der Schatten der Mittenmarkierung in das Loch treffen? Irgendwie ist dieser Schatten nicht ganz zentral im Punkt auf der Zielscheibe, und die Zwiebelringe um den Schatten bewegen sich mehr in eine Richtung und sind nicht zentral. Das kommt mir etwas merkwürdig rüber, obwohl ich den Punkt auf dem HS durch Verstellen vom FS ziemlich mittig getroffen habe. Ich muss da morgen noch mal in Ruhe damit arbeiten.

Du kennst nicht zufällig ein Video oder eine gut bebilderte Anleitung wo ich sehen kann wie das richtig aussehen sollte?

1620075399619.png
 

Dane_Vetter

Mitglied
Hallo Hermann,

besten Dank für die Infos mit Video und Link zu Seite welche das schon fast zu ausführlich erklärt. :) . Ich habe heute Abend auch gleich erneut einen Versuch gewagt. Ich bin nun auch auf den Hund gekommen, weshalb das bei mir so merkwürdig aussieht. Und zwar habe ich die kleine Scheibe mit dem verengten Loch und der weissen Fläche darauf gelassen. Das verformt den Lichtkegel irgendwie. Schraube ich das ab, leuchtet es sauber die Zielscheibe aus.

1620156970399.png
1620156994225.png


Etwas umständlich, wenn man für den FS immer den Laser aus der tuBlug nehmen muss, und dann für den HS wieder in den tuBlug stecken muss. Das ist noch etwas ungewohnt, wenn man den normalen Laser gewohnt ist. Ansonsten muss ich sagen, das hier alles geradezu perfekt ineinander rein passt. Der Laser in den tuBlug, aber auch der tuBlug in meinem Moonlite OAZ, wie perfekt dafür geschaffen. Insgesamt macht das einen sehr wertigen Eindruck, was man aber wohl in der Preisklasse fast schon für selbstverständlich halten könnte. :) Wenn ich den tuBlug drehe, bewegt sich der Kreis auch sauber in der Rundung, und eiert auch nicht. Wobei das wohl bei einem Barlowed-Laser wohl auch nicht wichtig wäre, wenn es eiern würde, im Vergleich zu einem normalen Laser.

Ich bin schon gespannt, wenn ich mit dem Newton mal wieder raus kann, und wie dann das Ergebnis aussehen wird. Wenn ich nämlich meinen vorigen 1,25" Laser mit Adapter reinstecke, ist der Laserpunkt außerhalb vom Loch. Zwar nahe dran, aber nicht genau mittig. Ich vertraue da vorerst mal auf den neuen Laser, da der 1,25" ja auch viel geeiert hat. Mal sehen. ;-)
 
Oben