Abenteuer mit Meade 10" LX200 | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Abenteuer mit Meade 10" LX200

Defunct

Mitglied
Ok, da spricht auch nichts dagegen. JEDEN wird man damit zwar auch nicht abholen können, aber auf einige Erklärungen kann man dann in den Threads verweisen, das würde Sinn machen. WENN der Einsteiger sich da einlesen will (nicht alle wollen und tun das).
Natuerlich nicht.
Aber nichts anderes passiert ja jetzt auch schon dauernd: Viele nehmen Anregungen und Tipps ernst und recherchieren dann selber und dann engagieren sich auch viele erfahrenere Foristen dementsprechend. Andere wiederum sind relativ beratungsresistent, wollen aber trotzdem zum Jagen getragen werden und sind dementsprechend auch schnell von gutem Rat verlassen.
Daran wird sich nichts aendern.
Und sowas soll ja kein interaktives Forum ersetzen, sondern lediglich ergaenzen.
Die Vorkenntnisse sind - wie wir wissen - gravierend different, die Erwartungen an ein eigenes Teleskop ebenfalls. Im schlimmsten fall sind sie zu hoch, aber in vielen Fällen auch niedriger, als sie dann hier in der "Beratung" angesetzt werden. Das hat auch manchen den Spaß an einem leichten Einstieg vermasselt.
Das ist genau mein Punkt, Niki. Hier wird oft - greifen wir mal ein typisches Klischee aus der Kiste - "Zentralobstruktion" verhandelt bevor das Erwartungsmanagement was man eigentlich so sieht (fotografiert, ...) einniveliert wurde. Wir Foristen wollen halt tendenziell eher mit unserem "Fachwissen" glaenzen, oder Leute in Richtung unserer Steckenpferde dirigieren, als Ersteres zu erledigen.
Ein Gespräch samt Teleskopen unterm Himmel ist m.E. 100 x sinnvoller als das ganze Geschreibsel, das ist unendlich mühsam, auch für den Einsteiger. Trotzdem gebe ich allen recht, die versuchen, die wichtigsten Infos zentral bereitstellen zu wollen.
Bist halt (als Kompliment gedacht) "Old School".
So laeuft das aber heutzutage groesstenteils nicht mehr, denn das ist weitgehend durch Youtube und andere Social Mediakanaele ersetzt.
Unter "Fachgruppe visuelle Beobachtung" vermutet man heutzutage ein "alte Kameradentreffen" von der Stasi ... ;)
CS
 

thludwig

Mitglied
Ich hab in diesem Thread und auch in diversen anderen mehrfach gelesen, dass die Anfänger - zu denen ich ebenfalls gehöre - immer die Hochglanzfotos vor Augen haben, die man im Netz und/oder Fachliteratur zu sehen kriegt. Dass diese aus teilweise sehr langen Belichtungen oder teilweise zig-tausend gestackten Bildern bestehen, weiß der Anfänger nicht. Ich war zwar nicht der Meinung, dass ich sowas durch das Okular eines 800€-Newtons zu sehen kriege, hatte aber zumindest auf Farbe gehofft.

Gibt es denn irgendwo eine Seite, wo z.B. die Messier-Objekte so zu sehen sind, wie man sie z.B. durch ein normales sagen wir 10" Teleskop sieht? Also quasi Teleskop ausrichten, mit kurzer Belichtungszeit fotografieren, fertig. Auf so eine Seite könnte man verweisen und sagen "das kriegt man mit einem Amateur-Setup zu sehen".

Ich hab dazu mal gesucht, aber nur dieses Video gefunden und weiß nicht, ob der noch über- oder untertreibt, da ich noch nicht mit DeepSky angefangen habe :LOL:

Meine erste Beobachtung von Jupiter vor 2-3 Wochen war jedenfalls schon mal "bunt" ;-)


Gruß
Thorsten
 
Zuletzt bearbeitet:

AstroPZ

Mitglied
Hi Thorsten,

klar gibt es und zwar Seiten mit gezeichneten Bildern. Die entsprechen ziemlich gut dem tatsächlichen Eindruck.

zB hier:


oder hier:

oder:


Wobei manche Zeichnungen schon der Wahnsinn sind. Da muss man dann wieder Abstriche machen. ;)

Gruß
Peter
 

thludwig

Mitglied
OK, das sind echt gute Zeichnungen :eek:

Vielleicht sollte man darauf verweisen mit der Betonung, dass man die Objekte SO ohne fotografisches Equipment sieht und dass das nur annähernd was mit den tollen Bildern zu tun hat, die hier die Leute teilweise nach langer Belichtungsdauer präsentieren....von den "Profi-Bildern" vom Hubble ganz zu schweigen.


Gruß
Thorsten
 

mbba18

Mitglied
Hallo Thorsten,

Vielleicht sollte man darauf verweisen mit der Betonung, dass man die Objekte SO ohne fotografisches Equipment sieh
es wird gelegentlich darauf verwiesen, aber m.E. viel zu wenig.
Die Zeichnungen von manchen Künstlern, muss man teilweise so zugeben :y:, spiegeln schon das wieder was visuell, ohne Technik (EAA, Langzeitbelichtung) zu sehen ist.

Mittlerweile wird des öfteren auf EAA verwiesen, da da Farbe in's Spiel kommt.
 
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