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Allan Gee 2 kurz

Foxi

Mitglied
Hi Sternies
wer hat von euch den AllanGee 2 diese kurze Version? wie zufrieden? Vignettierung? Abbildung?

brauch für ein C11 einen Reducer sollte man da diesen kurzen wählen oder eher den langen (alten) laut Baader empfehlen die zum Fotografieren die
alte Version...... steht ganz unten...


hab den noch gefunden

oder eben die Sauteueren Starizona, bloß hab auch da schon gehört das es viel TamTam drum gibt und auch nicht mehr leisten
als die anderen....
 

Kerste

Mitarbeiter
Hi!

Die Optik vom Alan Gee ist in jedem Fall die selbe; du kannst dir aus dem normalen Alan Gee den UAG selber basteln – umgekehrt geht nicht, weil sonst die beiden Verlängerungshülsen fehlen. Für die Fotografie wurde er halt so gerechnet, dass er mit den beiden Hülsen tief im Okularstutzen sitzt.

Der UAG ist einfacher im Handling, den hatte ich aber auch nur mal am Bino ausprobiert – da hat er gut funktioniert; aber für Foto würde ich ihn schon an der Stelle im Strahlengang verwenden, für die er gerechnet wurde – also die ursprüngliche lange Konfiguration, nicht der UAG-II.

Der Lepus ist für ACF-Teleskope ohne Koma, nicht für klassische Schmidt-Cassegrains.

Fotografiert habe ich aber weder mit der einen noch der anderen Version.

Beste Grüße,
Alex
 

Foxi

Mitglied
Ok Danke
Unbedingt muß man den Gee nicht ins Blendenrohr schieben, geht auch bei einen OAZ reinschieben
hatte den langen Gee , schon mal am C9! mit Crayford... der lange geht auch für f3,5 , aber ich denk Wunschdenken...
bei 5,9 war er nicht schlecht, aber am Rand doch nicht so gut wie behauptet wird ...

und wie der Neue ist?? und ob man besser den nehmen sollte als den alten? ich denk der wäre Handlicher ?
schlimm ist weil einem keiner mehr beratet, nur per Mail und meist wird nicht das beantwortet was man fragt..

und da wird man auch wieder die 121mm brauchen zum Chip denk ich...beim alten hat man eine Hülse kürzer gemacht
und diesen Neuen Adapter zum reinschieben oder schrauben dran gemacht, und 121mm passten mit den 44mm der Kamera...
wie es bei dem kurzen ist?????? wird man auch wieder einen Adapter brauchen...
 

Kerste

Mitarbeiter
Baader wird dir am Telefon hoffentlich auch nichts anderes sagen, als auf der Webseite steht.
Der Universal Alan Gee II (UAG II) enthält die optischen Elemente des Alan Gee II in einer Standard-2"-Steckhülse mit zusätzlichem teleskopseitigem T-2-Gewinde, sodass die Adaption an das Teleskop einfacher wird.
=> das ist absolut die selbe Optik wie im Alan Gee II, nur halt
vorkonfiguriert zum Anschluss an Maxbright® II und mit T-2 Schnellwechslers z.B. des Mark V Großfeld-Binokular
Damit wird er genauso gut oder schlecht funktionieren wie der Alan Gee II, wenn du ihn nicht im Blendrohr, sondern dahinter platzierst. Die beiden dünnen Verlängerungshülsen fehlen dem UAG-II aber, er ist für ein Bino gedacht.

Du spielst beim Reducer am SC mit mehreren Variablen:
  • Abstand Reducer <> Sensor bzw. Feldblende, daraus ergibt sich der Reduktionsfaktor. Die Formel dazu steht in der Anleitung vom Alan Gee Baader Alan Gee II Telekompresor (Shapley-Linse f/5,9) | Bedienungsanleitung und Anwendungen (PDF) auf Seite 5 und gilt unabhängig davon, in welchem Gehäuse die Linsen stecken – Alan Gee II oder UAG II.
  • Der Abstand vom Hauptspiegel des Teleskops zu Fangspiegel und Schmidt-Platte, den du änderst, wenn du auf einen anderen Punkt fokussierst. Ein SC ist so gerechnet, dass es einen perfekten Abstand gibt, an dem es die beste Abbildung liefert: What are the optimum back focus distances for Celestron SCTs? | Celestron – wenn auf den fokussiert wird, passt die Abbildung zur Optikrechnung. Je weiter du davon abweichst, desto schlechter wird das Bild, aber es bricht nicht sofort ein, sondern schrittweise. Auf 8" SC-XLT Tubus (OTA) mit 3" Schiene (76mm) - Teleskope (OTA's) - Astronomie gibt es als FAQ die Frage "Gibt es einen idealen Arbeitsabstand für die Celestron Schmidt-Cassegrains?", lies dir mal die Antwort durch. Wenn du auf einen anderen Punkt fokussierst, ändert sich auch die Brennweite und damit die Vergrößerung.
    Es taucht ja immer wieder mal eine Konstruktion im Forum auf, bei der der Fokuspunkt des Teleskop extrem weit nach hinten verlagert wird. Fokussieren kann man, aber zur Bildqualität und zur effektiven Brennweite schreibt da kaum einer was :)
Daraus folgt:
  • Der Alan Gee ist für die Positionierung im Blendrohr gerechnet, dann funktioniert er am besten => Wenn du mit einer modernen Kamera mit kleinen Pixeln fotografierst, hast du eine hohe Auflösung und betreibst den Reducer am besten an der Position, für die er gerechnet wurde. Aber du kriegst auch an anderen Positionen ein brauchbares Bild. Um ihm wie vorgesehen im Blendrohr zu platzieren, ist halt die etwas umständliche Mechanik notwendig.
  • Wenn du ihn am Bino verwendest, dann für niedrige Vergrößerungen und mehr Bildfeld. Da kannst du weiter vom Idealwert abweichen, ohne dass Bildfehler auffallen (mir war nichts aufgefallen), und wenn doch, ist das große Bildfeld interessanter. Wenn du hoch vergrößern willst, schaltest du eh keinen Reducer vor, das wäre kontraproduktiv. Dann wird er eher durch einen Glaswegkorrektor ersetzt.
  • Außerdem logisch: Wenn du den Reducer mit einem anderen Abstand benutzt, um auf f/3,x runterzukommen, schrumpft natürlich auch das ausgeleuchtete Bildfeld. APS-C wird dann nicht mehr ausgeleuchtet. Das ist bei jedem Reducer so – die reduzieren die Brennweite und damit den Bildkreis; das Bild wird kleiner, aber heller.
  • Wenn du ihn fotografisch in einem Okularauszug verwendest, ist er auch nicht an der idealen Position, sondern dahinter. Damit funktioniert er nicht mehr ideal (aber wohl gut genug – wahrscheinlich erklärt das deine Unzufriedenheit mit der Randabbildung), nur hast du noch eine Variable mehr: Hauptspiegelfokussierung und Position vom Okularauszug. Da kann keiner mehr so leicht vorhersagen, wie sich das optische System gerade verhält bzw. was du bei dir für Abstände einstellst.
Um deshalb nochmal die Baader-Webseite zum UAG II zu zitieren:

Fotografischer Einsatz​


Der UAG II kann prinzipell auch mit einer Kamera (bis maximal APS-C) betrieben werden; der Abstand des UAG II zur Kamera sollte 121mm betragen. Da der Alan Gee II ursprünglich für die Montage im Blendrohr des Teleskops gerechnet war, empfehlen wir für den rein fotografischen Einsatz dennoch den klassischen Alan Gee Telekompressor Mark II (T-2 Bauteil #20) (#2454400) in einer der beiden fotografischen Konfigurationen, die in seiner Bedieungsanleitung beschrieben sind.
Um auf den Kameraabstand zu kommen, gibt's dann eine Armada an T-2-Verlängerungen. Wenn du nur ein Bino verwenden willst, ist der UAG die einfachste Methode; wenn du Foto und Bino willst, nimm den normalen Alan Gee, der für beides konfiguriert werden kann, aber ein Lesen der Anleitung erfordert.

Baader hat ja einige ziemlich ausführliche Anleitungen, weil sein Zubehör viel kann, aber man auch wissen sollte, was man eigentlich macht.

Beste Grüße,
Alex
 

Foxi

Mitglied
Hi Alex vielen Dank für deine Mühe

Ich will nur Fotografisch arbeiten-kein Bino und auch kaum Visuell damit....
das heist eher ich sollte den Neuen nehmen oder??
und wichtig keinen OAZ oder wie??
und beim Neuen auch 121mm zum Chip?? (Kamera ist Canon 80D)
das heist den Neuen AG direkt auf das SC Gewinde schrauben,mit passenden Adapter....
ich hätte zwar gerne den OAZ verwendet und ihn da reingesteckt, wegen Drehen der Kamera mit
dem Drehbaren OAZ !

bin mir nach wie vor Unschlüssig alten oder Neuen AG ...... den alten könnte man auch mal auf f3,5 versuchen, wird wahrscheinlich
eh nichts gscheits sein , aber wer weis.....
 

Foxi

Mitglied
Und P.s Baader Anleitung ja.....aber ich find zum Neuen nur eine Anleitung für Bino......
nirgends was zur Verwendung Fotografisch oder mit OAZ -Adapter für DSLR-Verlängerung-Abstand usw.....
oder in Verbindung mit OAG...
 

Kerste

Mitarbeiter
Du willst für Foto den Alan Gee Telekompressor Mark II (T-2 Bauteil #20) (#2454400) und nicht den UAG (wie gesagt, die unterscheiden sich nur im Gehäuse).

Für den UAG findest du nur eine Anleitung für das Bino, weil er eben speziell für das Bino ausgelegt ist. Wenn du ihn trotzdem fotografisch nutzen willst, musst du nur so viele T-2-Verlängerungen dazwischen schrauben, bis der Abstand stimmt bzw. der gewünschte Reduktionsfaktor erreicht ist.

Der normale Alan Gee II (den du alt nennst) ist der flexiblere und ermöglicht Konfigurationen, die fotografisch wohl besser funktionieren. Also: Für Foto nimmst du idealerweise den klassischen Alan Gee Telekompressor Mark II (T-2 Bauteil #20) (#2454400), wie Baader auch schreibt, und setzt ihn ins Blendrohr.

Es ist tatsächlich etwas seltsam, dass der fürs Bino Universal Alan Gee heißt – aber er passt in den universelleren Anschluss (2"-Steckanschluss), während die Optik im einfacheren Gehäuse universeller nutzbar ist (aber auch komplizierter in der Anwendung).

Einen Off-Axis-Guider musst du anstelle einer T-2-Verlängerung einbauen – das Gehäuse des OAG hat ja eine bekannte Länge und ersetzt somit einfach eine T-2-Verlängerung.Ich würde ihn aber möglichst nah am Teleskop anbringen und hoffen, dass der Strahlenkegel hinter dem Reducer nicht so schmal ist, dass das Prisma vom OAG kein Licht mehr abkriegt. Für das Finetuning der Abstände hat Baader die VariLock-Verlängerungen, die sich millimetergenau einstellen lassen können.

Und zum Drehen der Kamera gibt es T-2 Schnellwechsler :)

Beste Grüße,
Alex
 

Foxi

Mitglied
VariLock-Verlängerung hab ich, und einen T-2 Schnellwechsler auch......
und dann schaun ob ich noch was brauch zum kürzer werden oder eben länger..

also besser den alten Gee nehmen als diesen Neuen ? so wie ich dich/euch Verstanden habe... (Nur Fotografie)
und ist halt auch noch f5,9 gegenüber f6,3 Reducern ob 3,5 möglich sind am C11 glaub ich kaum....
 

Kerste

Mitarbeiter
Ja.

Prinzipiell kannst du den alten Alan Gee auch selbst in eine 2"-Steckhülse und hast dann den UAG.
 
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