Astrofotgrafie - Teleskop Entscheidung | Seite 13 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Astrofotgrafie - Teleskop Entscheidung

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noideaforaname

Mitglied
Moin,

Na geht doch. Und Kritik gibt es auch keine von mir, vor allem weil ich meine ersten Ergebnisse von vor zwei Jahren die Tage Mal von der Platte gesichert habe und mir nochmals kritisch angeschaut habe.

Von mir nur ein Kommentar dazu... Mach den Hintergrund nicht auf komplett schwarz. Genau das selbe hat man mir auch gesagt zu Beginn. Und da hatten sie Recht ;)

CS

Ralph
 

Oliver_Schulz

Mitglied
Na aber hallo, das ist doch ein sehr gelungener Einstieg!
Herzlichen Glückwunsch und viel Freude an diesem tollen Hobby!

Viele Grüße
Oliver
 

NGC_2024

Mitglied
Von mir auch Glückwunsch.


Ein Hinweis zur Bildkritik:
Du wirst dir selbst der härteste Kritiker werden.

Zur Objektauswahl:
Probiere einfach, ich hab damals auch alles mögliche mit 300mm/500mm abgelichtet.
Auch Galaxienen, einfach um zu sehen was passiert und ein Gefühl für die Brennweite zu bekommen.

Gruß Norbert
 
Was lange währt wird endlich gut ;)
Glückwunsch von mir, für das erste Bild schon sehr gut, dir ist ein guter Start gelungen! Alles weitere kommt in den nächsten Monaten und Jahren!
 

Terrorernie

Mitglied
Sebastian,
Glückwunsch zum ersten Bild!! Sieht doch super aus, für das Erste! Wenn ich da so an mein erstes Bild denke... :unsure:.

Den Tipp mit dem Hintergrund hast Du ja schon gehört. Wenn Du den Schwarzwert in Photoshop (oder womit Du bearbeitest) so auf 15/15/15 setzt, dann ist das ein etwas natürlicher Hintergrund.

Maximale Erfolge,
Ernie
 

Miquel Prado

Mitglied
Vielen dank für die Glückwünsche!

Kritik ist übrigens sehr willkommen!

Berichte mal, wie lief die Session so und die anschließende Bearbeitung?
Nun im Prinzip war (und ist) jeder Arbeitsschritt ein einziges Lernen, Recherchieren und Ausprobieren. Und manchmal bleibt man halt länger irgendwo hängen. Bei mir hat das reinfuchsen in NINA länger gedauert, vor allem wollte das Platesolving nicht funktionieren. Das hochgelobte und schnelle ASTAP funktioniert mal gar nicht. Dafür der nicht empfohlene Platesolver 2 einwandfrei und zügig :) Auch die Einnordung mit MGEN-3 funktioniert für meinen Geschmack zu lange. Das hat wenig gemeinsam mit dem Beispielvideo von Lacerta :). Nach jeder Korrektur der Montierung muss man zuerst wieder auf "Sterne Suchen" klicken. Auch sind die Messwerte nicht unbedingt reproduzierbar. Ich hoffe aber das wir besser wenn der Himmel mal besser ist. Und zugegeben, ich habe versucht unter 5 Bogenminuten zu kommen, was gar nicht nötig gewesen wäre. Später werde ich auch den iPolar ausprobieren. Vielleicht geht das schneller.
Eine eher peinliche und dumme Sache war die Notwendigkeit das Kamera Rad von "M" wie Manuell auf "B" wie Bulb umzustellen. Ich dachte das sei eine Softwareeinstellung in NINA oder im Kameramenü die ich übersehen habe _jungeschlagen: und bin fast verrückt geworden. :censored: Ich habe immer nicht verstanden was NINA wollte (aber wer versteht schon die Frauen :D). Zudem kam noch, dass sie partout keine Flats machen wollte, weil man hier dann wieder "M" braucht. Das sagt einem vorher keiner!! (ist wahrscheinlich zu selbstverständlich). Zu meiner Verteidigung, ich hatte bisher nur eine vergleichsweise günstige Sony Kompaktkamera in Verwendung und Fotografie war (bisher) nicht mein Hobby.
Und dann APP und Photoshop. Auch hier 0 Ahnung. Kostet halt alles seine Zeit da rein zu kommen. Ich weis nicht wie die Leute das früher ohne Internet gemacht haben. Da sage ich mal "Respekt!"
Schwarzer Hintergrund ist verpönt ich weiß. Darum habe ich den Schwarzwert bewusst nicht auf 0 sondern auf 4 gestellt :) 15/15/15 war nicht nötig. Ich habe die Sterne einfach maskiert und den Hintergrund separat bearbeitet. Einfach komplett schwarz ausgemalt :) Da waren ja sowieso keine Nebel, Farben oder sonstiges. Bei meinem Foto war das noch gut machbar.

So und ich wäre ja nicht ich wenn ich meinen kurzen Bericht nicht noch mit einer Frage "abrunden" würde :giggle:

Ich speichere das Bild nach APP in TIFF, 16bit, und Adobe RGB 1998 (anstelle von sRGB v2.1 oder sRGB v4.0)

Wenn ich nun das Bild in PS öffnen möchte bekomme ich die Folgende Meldung:
x.JPG
Weiß jemand was ich hier wählen soll?

Und diese Texte, Pfeile und Kreise die in den Bildern die immer aufpoppen wenn man mit dem Mauszeiger drüber fährt. Ich sehe das oft in den Astrobin Bildern. Macht man das mit Photoshop oder wie am besten?

CS, Sebastian
 
Zuletzt bearbeitet:

astro_alex80

Mitglied
Das hochgelobte und schnelle ASTAP funktioniert mal gar nicht. Dafür der nicht empfohlene Platesolver 2 einwandfrei und zügig :)
Also bei mir ist das genau umgedreht :unsure:


Und diese Texte, Pfeile und Kreise die in den Bildern die immer aufpoppen wenn man mit dem Mauszeiger drüber fährt. Ich sehe das oft in den Astrobin Bildern. Macht man das mit Photoshop oder wie am besten?
Du meinst wahrscheinlich die Annotationen mit Stern und Objektbezeichnungen, die kommen automatisch, wenn du das Bild auf Astrobin hochlädst, neuerdings powered by Pixinsight.

In PS geht das nur von Hand am besten als neue Ebene.

Viele Grüße,
Alex
 

Maddin75

Mitglied
Hallo Sebastian

Auch von mir Glückwunsch zu deinem gelungenen Firstlight! Da haben dich viele hier lange Zeit auf dem Weg dazu begleitet!

Vielleicht wäre es jetzt der richtige Zeitpunkt diesen Monsterthread zu beenden und für Fragen zum Bild selber, EBV, Montierung, AP-Technik oder was auch immer einen eigenen Thread im entsprechenden Unterforum zu stellen ;)

CS Martin
 

MeisterDee

Mitglied
Später werde ich auch den iPolar ausprobieren. Vielleicht geht das schneller.
Hallo Sebastian,
ich schätze, dass Dir der iPolar gefallen wird.
Einnorden geht tatsächlich schnell, und vor Allem sehr, sehr einfach.

Auch wenn Einnordungsfunktionen in MGEN und Montierung vorhanden sind, bevorzuge ich das separate Gerät. Eben weil es so einfach geht.

Aber das Beste daran: Nie mehr auf die Knie!

CS

Dietmar


Übrigens, ein schönes Bild ist Dir da gelungen! Macht Spaß, nicht war?
 

mosofreund

Mitglied
Moin Sebastian,

auch von mir Glückwunsch zum ersten Bild, was dir wirklich gut gelungen ist.
Da bin ich gespannt, was du noch zeigen wirst. Einfach machen, auch wenn jetzt nicht mehr die günstige Zeit für lange Astronächte ist. Der Weg ist lang und manchmal stolperig.... , um so schöner, wenn sich langsam Erfolge einstellen.

LG
Wolfgang
 

Miquel Prado

Mitglied
Bezüglich des Farbraums in Photoshop.. Ich lese oft man soll den AdobeRGB Farbraum wählen, da dieser einen grösseren Farbumfang gegenüber sRGB bietet. Gleichzeitig finde ich aber auch die folgenden Statements:

1) Bearbeiten: Wenn du das Foto weiter bearbeiten möchtest, solltest du auch einen erstklassigen Monitor besitzen, der den gesamten AdobeRGB-Farbraum darstellen kann. Denn Farben, die man bearbeiten möchte, sollte man logischerweise auch sehen können.

2) Publizieren: Wer fotografiert, um seine Bilder anschließend im Internet zur Verfügung zu stellen, sollte auf jeden Fall sRGB verwenden, denn viele Browser verstehen kein AdobeRGB, u.a. auch Mobilgeräte.

Welchen Farbraum wählt ihr aus? Habt Ihr die Probleme aus Punkt 2) auch beobachtet?

Schöne Grüße
Sebastian

PS
Ergänzung zu meiner Session (Post 367):
Ein Fokussieren mit Bahtinov Maske funktionierte gar nicht. Lag es nun an dem verwendeten Filter, am Stadthimmel oder an der kurzen Brennweite.. ich weiß es nicht. Die typischen "Bahtinov Sternlinien" waren einfach absolut nicht zu sehen.
Ich habe mir dann so beholfen, dass ich im Live View einfach mal einen hellen Stern maximal vergrößert habe und dann den Fokus derart eingestellt, bis sich der Stern auf möglichst wenige Pixel verteilte (in dem Fall 2-3 Pixel . Ich habe das Gefühl, dass diese Methode auch zu einem sehr guten Ergebnis führt..
NINA bietet auch die Funktion sich im Live View die einzelnen FHMW Werte der Sterne anzeigen zu lassen. Aber die sprangen derart hin und her dass ein sinnvolles fokussieren so nicht möglich war.

PPS
Ich würde diesen Threat vorerst gerne "sparsam" weiterlaufen lassen, da meine Fragen verschiedener Art sein können und ich möchte nicht für jede Frage gleich einen neuen Threat öffnen. Auch möchte ich alte Threats nicht "entern" was anscheinend nicht gern gesehen wird.
Danke für euer Verständnis
 

Miquel Prado

Mitglied
M13_PS_Final.jpg


Der Herkules hat wieder einen Haufen gemacht :giggle: - M13 am 23.04.2020

Diesmal nur 23 Lights weil er dann zu hoch stand und die obere Balkonkante schob sich ins Bild :)
dafür aber länger belichtet.
TS-Optics 61 EPDH 61x274mm, MGEN-3
EOS 6Da, ISO 800, Filter: IDAS LPS D2
23x180" Lights, 50 Flats, 60 Darks, 50 Darkflats
Bildbearbeitung in APP und PS
CS
 

joetaiga

Mitglied
Den Anhang 136775 betrachten

Der Herkules hat wieder einen Haufen gemacht :giggle: - M13 am 23.04.2020

Diesmal nur 23 Lights weil er dann zu hoch stand und die obere Balkonkante schob sich ins Bild :)
dafür aber länger belichtet.
TS-Optics 61 EPDH 61x274mm, MGEN-3
EOS 6Da, ISO 800, Filter: IDAS LPS D2
23x180" Lights, 50 Flats, 60 Darks, 50 Darkflats
Bildbearbeitung in APP und PS
CS
In den Daten steckt sicher noch viel mehr. Die Sterne sehen gut aus, da geht noch viel.

Der Hintergrund ist komplett schwarz. Der Kern ist komplett weiß. Normalerweise zieht man den Schwarzpunkt nicht in den Hintergrundberg. Der muss komplett freistehen im Histogramm. Auf der anderen Seite darf man die Höhen nicht kappen, in dem man den Weißpunkt verschiebt. Gestreckt wird immer über die Mitten, oder vielleicht noch über eine S-Kurve. Sonst verliert man erstens Informationen zweitens sehen die Bilder aus wie Lochkarten. APP macht das eigentlich automatisch schon richtig über den Preview Filter. Probier mal in APP den Preview Filter auf 10% zu setzen, dann müsste das passen. Man braucht in der Nachbearbeitung nur noch wenig am Histogramm machen. Bisschen Strecken und den Schwarzpunkt so an den Berg schieben, dass die schwächsten Sterne nicht verschwinden. Das kannst du solange wiederholen bis das Rauschen anfängt.
 

Miquel Prado

Mitglied
In den Daten steckt sicher noch viel mehr. Die Sterne sehen gut aus, da geht noch viel...
Ich habe auch einiges in PS im "Kamera RAW Filter" gemacht. Es wahrscheinlich ein wenig mit dem Kontrast übertrieben. Und "Dunst entfernen" ziemlich weit aufgedreht. Alles mit dem Ziel den Hintergrund dunkler zu bekommen. Per Tonwertkorrektur wollte ich das nicht machen, da ich den Histogrammpeak nicht abschneiden wollte. Insgesamt ist der Hintergrund ziemlich schwarz das stimmt. Ich finde das noch ok. So sieht der Kugelsternhaufen sicherlich aus, wenn man ihn vom Weltall aus betrachtet. Vielleicht ist der Kern zu hell, das kann gut sein. Ich wollte mehr "Kugeleffekt" rein bekommen..
Danke für die Tipps!
CS

PS
Mich würde wirklich mal interessieren was ein Profi da rausholt. Dann könnte ich meine Arbeit besser einschätzen. Kann ich dir (oder jemandem) das 10% APP TIFF mal schicken?
 

joetaiga

Mitglied
Es gibt auch noch Google Drive, One Drive etc. Schicken ist schwierig, da das File zu groß ist für Mail.

Mich würde der Rohstack und das Bild mit dem Preview Filter interessieren.
 

joetaiga

Mitglied
Auf dem Bild ist der Kern schon überbelichtet. Evtl. wäre der ungestreckte Rohstack besser. Was mir noch auffällt, sind die vertikalen Streifen. Ist nicht viel, aber sichtbar. Aber kalibriert sind die Bilder ja. Ist das ein Artefakt der Canon?

Naja, ist aber schon Kritik im Detail. Meine ersten Bilder sahen so nicht aus. Ich muss die mal rauskramen. M5 oder M13 waren auch dabei. Mein Start in die Astrofotografie war aber auch anders. Ich beobachte schon Jahrzehnte visuell und nachdem ich mir eine Säule gebaut hatte und die Montierung eingenordet war, hab ich mir zum Spaß mal einen T2 Adapter für meine SLR gekauft um zu schauen, ob man da überhaupt was sieht. Informiert habe ich mich vorher 0. Hätte nie gedacht, dass das funktioniert und seit dem erweitere ich mein Equipment Stück für Stück und bin damit jeweils immer wieder ein Stück weiter gekommen.
 

astro_alex80

Mitglied
Hallo Sebastian,

gut das du deinen Rohstack zur Verfügung stellst.
Schaue mir den gerade an. Da scheint die Kalibierung leider ziemlich durcheinander geraten zu sein.

Siehe die hellen und dunklen Stellen
Hier als Übersicht:
Sebastian_1.JPG


Hier im Detail:
Sebastian_2.JPG


Scheint als wenn die Kalibrierungsframes (zumindest die Flats) ggü. den Light verdreht waren (verdreht wurden beim umwandeln, etc).

Wirft natürlich die Frage auf, ist das mit den Bias, Darks, Flatdarks auch passiert?

Das nur mal als erstes kurzes Feedback.

Grüße,
Alex
 

joetaiga

Mitglied
Das würde die Streifen erklären. Die Flecken müsste das Lightpollution Tool in APP aber komplett weg bekommen. Da vermisse ich die Probelizenz von APP wirklich, das Tool ist dem in Siril deutlich überlegen.

Ich hab mal probiert das Bild so zu bearbeiten, wie ich es mit meinen Kugelsternhaufen mache. Interessant zu sehen, wie gut der Preview Filter in APP arbeitet. Besser habe ich es manuell auch nicht hinbekommen. Ich habe soweit gestreckt, wie es ging. Jetzt verstehe ich auch, weshalb du den Hintergrundberg im Histogramm komplett abeschnitten hast. Die Blacken habe ich mit dem Korrekturstempel weggemacht. Bearbeitet habe ich komplett mit Freeware (Siril und Gimp).

So Gradienten habe ich eigentlich nie. Ist bei dir viel Lichtverschmutzung?

Hier ist erstmal die Übersicht:
M13.jpg


Und hier noch ein Crop:
M13crop.jpg


Ich denke, das ist das was in dem Bild drin ist ohne es zu vergewaltigen. Ich bin aber natürlich auch nicht der EBV Überprofi. Von der Aufnahme ist alles ok, Schärfepunkt getroffen, die Sterne sind zwar etwas verzogen, sieht man aber nur bei >100%. Bei mehr Brennweite wird das aber auffallen. Ich würde mit der Belichtungszeit etwas runter. Den Kern sieht man schon ohne strecken in der linearen Ansicht. Es geht am Rand noch etwas an Tiefe aber dann brennt der komplette Kern aus. Man könnte das aber mit einer Ebenenmaske angehen.

Hier ist zum Vergleich ein Crop vom Kern einer Aufnahme vom letzten Jahr, damit du siehst, was ich meine. Bis ins Zentrum ist der Haufen aufgelöst, aber gleichzeitig habe ich am Rand die maximale Tiefe. Wenn der Kern zu stark belichtet ist, hat man diese Option nicht. Entweder man lässt den Kern ausbrennen oder man hat die Tiefe. Beides ist schwierig. Das sind aber Erfahrungswerte, die auch Erfahrene machen müssen, wenn sie auf ein neues System/Kamera umsteigen.
M13_Kern.jpg

Was du aber auch sehen kannst, ist der Umstand die Aufnahme von dir handwerklich top ist. Da gibt's nichts zu meckern. Noch ein wenig mit der Kallibration und EBV üben und das braucht sich nicht zu verstecken.
 

Anhänge

markusbodensee

Mitglied
Hallo Sebastian,

zur EBV kann ich nur wenig beitragen. Ich möchte dir nur mit auf den Weg geben, so oft wie möglich aufzubauen und zu belichten, der Übung halber gerne auch bei Vollmond und ISO 100. In einem Jahr wirst du ansehnliche Bilder erstellen und gleichzeitig stolz auf deine Firstlights sein :)

@ Joachim: Toller Beitrag von Dir!

CS

Markus
 

astro_alex80

Mitglied
Hallo Sebastian,
eine Sache ist mir noch aufgefallen. Die Sternabbildung im Rotkanal ist deutlich größer als in grün und blau.
Das erzeugt beim Strechen rote Halos um die roten Sterne.

Aufgrund des großen Abbildungsmaßstabs von 4,93 Bogensekunden/Pixel denke ich nicht, dass es unmittelbar von einer schlechter Farbkorrektur der Optik stammt.

Wenn ich mich richtig erinnere verwendest du eine EOS 6da.
Hast du Infos zum Umbau. Wurde ein Klarglas mit vollem Durchlass eingebaut?

Falls ja empfiehlt sich der Einsatz eines zusätzlichen UV/IR-Sperrfilters vor der Kamera.

Gute (Apo)-Refraktoren sind auf das visuelle Spektrum korrigiert jedoch verschlechtert sich naturgemäß die Korrektur sobald es weiter in den nahen IR oder am anderen Ende des vis. Spektrums in den UV Bereich geht.

Im nahem IR Bereich sind Kamerasensoren noch sehr empfindlich, weswegen dann die Sterne im Rotkanal aufgeblasen werden.

Nicht falsch verstehen, will dein Bild nicht negativ auseinander nehmen, nur denke das die Info, wenn's mal an tiefer belichtetere Aufnahme und helle Sterne im Bildfeld geht, hilfreich sein kann - bevor du dich wunderst wo die roten Halos herkommen.

Grüße,
Alex
 

Miquel Prado

Mitglied
Guten Abend in die Runde, vielen Dank für eure Hilfe. Sehr bemerkenswert Joachim was du da herausgeholt hast ich bin beeindruckt! Den Haufen hast du sehr gut dargestellt. Da sieht man gut dass der Kontrast in meinem Bild viel zu stark ist und das Ganze dadurch unnatürlich wirkt.
Alex, der Kamera Umbau ist komplett ohne Glas (in so fern voller Durchlass), aber ich habe bei der Aufnahme auch den Hutech IDAS LPS D2 Filter verwendet (gefasster 2" Filter im Baader Adapter).

Woher die großen Flecken kommen bzw. ob etwas bei der Kalibrierung schief gelaufen ist wüsste ich auch liebend gerne.. Die Flecken sind auch auf den einzelnen Flats zu sehen. Der hell/dunkel Bereich der Darkflats ist nicht auf allen einzelbildern sichtbar. Da hätte ich vor dem Stacken wohl besser aussortieren sollen.

Die Flecken sind im Master Flat auch zu sehen:

Das Master Darkflat ist dagegen ab der Mitte deutlich dunkler:


Die Lichtverschmutzung war schon stark, das stimmt, darum habe ich (wie bei M52 auch) den Filter benutzt.

Bias habe ich nicht gemacht, da ich Darkflats gemacht habe.

Und woran kann es liegen dass die Sterne leicht verzogen sind? Das ist mir nämlich auch aufgefallen.
Kann mir das nicht erklären. (war bei M52 überhaupt nicht der Fall). Die Sterne sind auf allen Einzelbildern gleich verzogen. Da nimmt nichts zu oder ab.

Schöne Grüße
Sebastian
 
Zuletzt bearbeitet:

astro_alex80

Mitglied
Das passt und muss auch so sein, dass die Flecken im Masterflat sichtbar sind.
Liegen die Flecken auf den Light an der gleichen Stelle oder wird die Orientierung irgendwo im Processing verändert?
(Wenn ich mich richtig erinnere, wandelst du die RAWs vorm stacken um oder?)

Das Master Darkflat ist dagegen ab der Mitte deutlich dunkler:
Man müsste sich mal die (ADU-) Werte im umgestrechten Master-Darkflat anschauen, um zu sehen wie weit der obere und untere Bereich auseinander liegen. Nach einem typischen Master-Darkflat sieht das aber nicht aus.

Hast du die Darkflats gemacht, als die Kamera noch am Teleskop war? War der Sucher der Kamera abgedeckt?
 
Status
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