Astronomie bis 80?

#31
Hallo Günther,

ich hatte letztes Jahr einen schweren Unfall, seitdem muss ich bei allen mechanischen Dingen sehr aufpassen. Ich denke, Dein Ansatz ist schon wichtig, denn vieles, was in jungen Jahren schwupp die Waldfee erledigt wurde hat sich ausgeschwuppt und werden zur Quälerei.

Mich hat der Thread auf die Fährte gesetzt und ich werde, was Du auch anmerkst, deutlich mehr in die Richtung fester Aufbau und Remotearbeit setzen, um auch bei weniger optimaler Befindlichkeit noch etwas machen zu können. Am Tag vorbereiten und einrichten geht immer noch viel leichter als bei eingeschränkter Mobilität Nachts rumzufuhrwerken.

CS
Jörg
 
#32
Hallo Astrofreunde......

Ihr habt zwar allesamt mehr oder weniger Recht mit Euren Alöters- Befürchtungen. Aber bitt nicht Zuviel Stöhnen hier auf dem Board..!
Sonst bekommen wir hier auch noch OP Berichte und wie es danach aussah.!Lächel, etwas zwinkernd gemeint, und Niemandem der sich hier geäussert hat zu wehe tun . Aber.....etwas mehr Elan und Zuversicht sollte in einer Runde mit solch ansprechendem Hobby schon sein. " ich bin der Mit dem 10" Dobson auf der Schubkarre " Es hat auch nicht Jeder "diese Garten- Möglichkeit" aber unser Hobby lebt doch als Greis nicht nur vom im Frost vor sich hinbibbern...!? Denkt an die vielen Foren hier an denen Ihr Euch doch jetzt schon interessiert beteiligt. Dann gibt es die Astronomie Videos und Bilder im Internet . Wenn ich mir Vorträge, Videos und Bilder und dazugehörige Berichte ansehe,.. dann kann ich vor lauter Spannung und Interesse jetzt schon ( bin einen Monat vor 74 ) den Frost draussen ersparen und bin auch so astronomisch gefesselt. In diesem Sinne , den Kopf nicht schon vorher hängen lassen. Und wenn der Kopf und die Augen nicht mehr zum Zenit sehen könne, dann aber doch wohl immer noch zum Buch oder Bildschirm.
Es grüß Euch Alle aus bester Oldielaune die Astrolaus Rainer aus Schwelm
 
#33
Hallo Gemeinde.

Astronomie bis 80? Warum denn nicht? Ich versuche es darüber hinaus. Ich bin im 80.,und bleibe dem schönen Hobby treu, bis es eben nicht mehr geht. Ich muss feststellen, dass alle, von den mitt50- bis knapp 80ern, mir aus der Seele gesprochen haben. Sehr interessante und schöne Beiträge. Hat mir richtig gut gefallen!

Gruß
Wilfried

 
#34
Zitat von Wilfried71:
Sehr interessante und schöne Beiträge. Hat mir richtig gut gefallen!
Mir auch!

Ich bin 84 und ich gebe zu, dass ich mein "grosses" Fernrohr ( 5" Refraktor) dieses Jahr nur noch selten auf der Terrasse aufgestellt habe, das "Kleine" (110 mm Selbstbau Dobson) etwas häufiger. Lichtverschmutzungsbedingt sind meine Ziele nur noch im Sonnensystem. Aber eigentlich beschäftige ich mich fast jeden Tag irgendwie mit der Astronomie, seien es die diversen Astro-Zeitschriften, oder Foren im Internet wie dieses hier oder kleine Basteleien an der Ausrüstung. Und ein Highlight ist der jährliche Besuch an der Astromesse in Schwenningen (etwa 1h Autofahrt von meinem Wohnort in der Schweiz).

Und ist der Weg auch noch so steil, a bisserl was geht alleweil!

Liebe Grüsse

Martin
 
#35
Martin, Du sollst uns ein Vorbild sein!!! Schön zu lesen, welch ein trostreicher Ausblick.

Hab gestern meine Zipperlein alle gut verpackt und einfach mit raus in die Kälte genommen, da haben wir als Jammerteam so eine Freude gehabt am Mond und diese ungebetenen Körpergäste mussten mal die Klappe halten. Geht doch....

liebe Grüsse von Anette
 
#36
Genau Annette,
erfreuen wir uns am Mond und an dem ,was das Firmament sonst noch so zu bieten hat. Das beste Mittel gegen die ungebetenen
Körpergäste,die ganz von alleine kommen, meistens nicht wieder richtig verschwinden, sondern andere animieren auch zu kommen. Obwohl: Man könnte gut auf alle verzichten! Aber nicht auf´s Hobby, das uns Jahrzehnte stille Freude bereitet hat. Wenn ich an den Anfang denke, oder an meine Kindheit vor über 70 Jahren, als der Himmel samtschwarz, die Milchstrasse von Nordost nach Südwest, als heller diffuser Streifen, die Plejaden, h + chi, selbst der Andromedanebel, mit bloßem Auge deutlich sichtbar waren, ja da kommt man ins Grübeln, ob bei dem kümmerlichen sichtbarem Rest, das alles noch lohnt? Trotzdem mache ich weiter. Erstaunt war ich über meinen extrem lichtstarken 6" Newton mit den richtigen Okularen (bis 100°)an der Milchstrasse, endlich mal wieder ein Blick dorthin! Ein wahres Sternengewimmel.Es wird Zeit, daß es bald klar wird!

Viele Grüße
Wilfried
 
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#37
Hallo

Wir werden Älter, da gibt,s nichts zu machen, es gibt halt Starke Menschen unter uns die machen durch bis 90? mm wenn,s so ist, ist,s gut.

Oh du schöner Sternenhimmel weit und fern sind deine viel Sterne, Große ganz Große, Nebel und Galaxien, immer gibt,s die zu sehen,
oh was kommt aber da auf uns zu, unsere Enkel
haben da nicht mehr viel davon, nur vom hören, du gewaltige Lichtverschmutzung, nehmst uns weg, das Sternenlicht,
stück für stück, wie weit wird es gehen, arme Zukunft.

Mit Gruß Manfred
 
#38
Liebe Freunde und Freundinnen der Astronomie,

ich bin, was die Lichtverschmutzung anbelangt ganz optimistisch, denn neulich las ich zu diesem Thema einen großen Bericht in der Presse, es wird also langsam ernsthaft thematisiert und bei uns in Wien z.B. macht man sich auch wegen des Insektensterbens nun große Gedanken, die Stadtbeleuchtung irgendwie zu dimmen und nach oben hin abzuschirmen. Wenn irgendwo der Anfang gemacht wird und sich die Vorteile langsam bemerkbar machen, werden andere Gemeinden nachziehen, ihr werdet sehen, die Menschheit lernt, davon bin ich überzeugt.

Gruss von Anette
 
#39
hallo Anette,

leider kann ich deinen Optimismus, was die Lichtorgien angeht, nicht teilen. Bei den Städten und Gemeinden magst du recht haben. Aber jeder Ar... hängt sich doch inzwischen das Haus mit Bewegungsmeldern voll, oder den Hof mit x00-Watt-Strahlern.

Vor ein paar Tagen, in der letzten klaren Nacht, bin ich wieder mal spazieren gegangen. Ich gehe gern durch die Baumschulen südlich von Hamburg. Dort ist weit und breit nichts beleuchtet. Milchstraße und M31 sind selbst hier, 15 km vom Stadtzentrum Hamburgs entfernt, freiäugig zu sehen, ok - nach Norden ist es schon sehr hell.

Aber komme ich durch ein Dorf, so werde ich von automatisch anspringenden Lampen "eskortiert". Einige springen sogar auf der anderen Straßenseite an, und ich glaube nicht, dass das besser wird.

Übrigens, der Sternhimmel ohne jede Technik hat für mich immer noch großen Reiz, daher die langen Spaziergänge im Dunkeln.

Zum eigentlichen Thema - nächstes Jahr werde ich auch 70. Das sind fast 6 Jupiter-Jahre, mehr als 2 Jahre auf Saturn und Uranus stand zur Zeit meiner Geburt nahe dem nördlichsten Punkt der Ekliptik. Ob ich ihn da nochmal zu sehen bekomme? Er steht bereits wieder in der Gegend Fische/Widder. Ich bin also noch sehr jung, nicht einmal 1 (Uranus)Jahr alt.

Zeitlose Grüße
Helmut
 
#40
Ah Helmut, ich dachte immer - wegen Deines Fotos auf dem Balkon - dass Du ein Jungspund wärst - aber alles klar, als Uranier! Das erzeugt die Frage, wie sich dort der zeitliche Verfall gestaltet? Ob Uran-angereicherte Nachtcremes gegen Falten helfen würden - aber jedenfalls würden Anwender nicht so irdisch alt werden mit dieser Rezeptur.

ganz uranische Grüsse (er beherrscht mein astrolügisches Haus)
von Anette
 
#42
Dazu muss ich auch noch eins loswerden was gar nichts mit Astro zu tun hat:

Viele Jahre ging ich gern auf Weihnachtsmärkte. Die stimmungsvolle halbdunkle Beleuchtung mit wenigen kleinen kerzenartigen Lämpchen fand ich so schön.

Die gibt es nicht mehr. Alles ist nahezu taghell erleuchtet und wenn noch kleine Lämpchen, dann 30 000 auf einmal. Besinnliche Stimmung will bei mir dadurch nicht mehr aufkommen. In diesem Jahr war ich noch nicht wieder auf dem Weihnachtsmarkt, lockt mich auch nicht mehr. Der Lichterwahn ist allgegenwärtig. Der Zeitgeist ist einfach gegen uns.

Die Meinung, je heller desto besser, muss einfach aus den Köpfen raus, übrigens auch bei Autoscheinwerfern (Blendung durch Xenon-Protzer).

Helmut
 
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#43
Hallo

Hama scho Zwei Themen hier ist echt Interessant, Astronomie bis 80 und dazu ------ Lichterwahnsinn.

Ist Schon Wahnsinn viele aber echt sehr viel Fassaden sind von Weihnachtswahnsinn beleuchtet, das sollte man Kosten Pflichtig beantragen müssen, melde pflicht geben,
ist es so wichtig das man um sein Haus Balkon Garten Gebüsch Baum Zaun Gartenhecke, Beleuchteter Weih-nachts berümpel aus Plastik, mit Musik, plus 4 meter großer Luftgefüllter Gummi Nikolaus haben muß.

Auf einigen Strasen lenkt so was von Fahren ab.

Ich mag auch Weihnachten und Kerzenlicht, Plätzchen, u,a.

Mit Gruß Manfred
 
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#44
Hallo,

um im Thema zu bleiben,

mein Ziel nach dem Arbeitsleben ist Frankreich, irgendwo in der Ardeche ein kleiner Hof, beschauliches Leben und der dunkle Nachthimmel ...

Das geht auch mit der Rente noch und da ich frankophil wie frankophon bin angesichts des kurzen Wegs ans Mittelmeer in die Wärme eine bessere Perspektive als im heimischen Mistwetter ...

CS
Jörg
 
#45
Ich sag mal so: Soisses ;)

Vor 40 Jahren stand ich auf dem Feld (nicht auf dem Hochaus ;) ) und versuchte mit meinem Quelle-Fernrohr Saturn und Jupiter zu finden und fühlte mich wie ein König als ich die Saturnringe bzw. Jupitermonde endlich(!) sah.

Vor 20 Jahren experimentierte ich (sehr technikaffin) mit den ersten WebCams im Astroumfeld herum und probierte CCDs mit Minichips aus. Mit relativ geringem Aufwand gelang es mir (für mich persönlich) recht ansprechende Bilder von Mond und Planeten zu machen.

Vor 10 Jahren dann der Schritt zur Remote-Sternwarte. Skripte schreiben, die Aufnahmen machten sich während ich im Bett lag und auch die Verarbeitung der Bilder geschah schön im warmen Arbeitszimmer.

Aktuell mit Mitte 50 steht bei mir persönlich die sensorische und intellektuelle Wahrnehmung im Vordergrund: Visuell statt digital, schriftliche Beschreibung und zeichnen statt Bild gucken, lokal statt remote, Balkon statt Autofahrt, 4" APO auf Alt/Az statt Lichteimer, kalte Füße statt warmem Bett allerdings auch Stadt statt Land. Im Gegensatz zu früher stecke ich es übrigens nicht mehr so gut weg wenn ich von 2-4 Uhr nochmals kurz in die Sterne geguckt habe ;).

Die Vergangenheit hat mir gezeigt, dass es schwierig für mich ist über meine eigene astronomische Zukunft zu spekulieren. Nichtsdestotrotz habe ich mir in letzter Zeit Gedanken über die nächsten 10-20 astronomischen Jahre gemacht (hört hört): Aktuell denke ich, dass ich mit dem kleinem Instrumentarium (s.o.) und dem Beobachten vom Balkon aus auch für die Zukunft ganz gut aufgestellt bin. Die Objektauswahl werde ich dann der Entwicklung der Lichtverschmutzung und Sehleistung anpassen müssen. Ich kann mir übrigens auch gut vorstellen, dass mit Entwicklungen im Bereich digitales Okular ganz andere und neue Möglichkeiten für die visuelle Beobachtungen im Alter ergeben.

Ein Alterssitz mit viel klarem Nachthimmel bei angenehmen Temperaturen steht auch ganz weit oben auf der Liste ;).

Grüße Ralph
 
#46
schlimmstenfalls - in feeeeerner Alterszukunft pumpelt man (frau aber auch) mim Rollator ins Planetarium einmal im Jahr ... und noch später dann wirds Doboson-Urnen geben mit Okus dranne zum Sternen-Staub bestaunen....den können Hinterbliebene hin und her rocken .....damit der Inhalt biodynamisch bleibt...aber bis dahin keuch ich noch meine Röhren raus!!!! Grübelt Anette

 
#47
Hallo Anneddsche,

jetzt kommt die Morbidität durch ...

soweit denk' ich nicht, ich möchte wie mein Vater auch im Alter möglichst fit bleiben und eine "Senioren"-Umschaltung vermeiden.
Irgendwann werden die Grenzen enger gesteckt, was geht und was nicht, aber man muss das positiv angehen, sonst kriegt man irgendwann den Blues und das raubt einem die Freude an der Welt.

Hab ja auch keine Angst vor STRG+ALT+ENTF :smiley61:

CS
Jörg
 
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#49
Hallo Anette

Ha das ist aber was, da fehlen jetzt nur noch Gelände fähige Reifen
ein Rasenmäher Motor für die Pampe.

Vor ca 3 Jahren hab Ich das dings gesehen AME Astromesse,
wenn eine 87 Jährige Person allein da rein steigen möchte,
geht das noch.

Erfindungen für Astro Senioren kann man immer machen, Rollstuhl
Elektrisch oder auch nicht, mit in die höhe verstellbare Sitze um ans Okular zu kommen.

Junge Ingenieure erfindet.

M Knapp
 
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#50
Hallo,

was man alles so an Ausrüstung für uns ältere Jahrgänge bewundern kann. Jetzt bräuchte man noch einen Getränkehalter an der Armstütze des Rollwagens für das Extragläschen Doppelherz, damit das Herz geschützt ist, wenn man sich wieder einmal über das schlechte Seeing, den Lichtsmog usw. aufregt :D

VG in die Runde

Stefan
 
#51
Hallo Anette,

jetzt weiß ich endlich wo die Sternschnuppen herkommen.

Von wegen Staubpartikel in der Atmosphäre und so...
mit so einer Sternen-Flak trifft man immer.

:respekt:

Grüße
Volker
 
#52
Hallo zusammen,
im Forum Treffpunkt ist ein link zu einem TV Beitrag über Rafael Benner. Der gute Mann ist 75 und noch voll aktiv.
Ich kurz vor dem 60. habe gerade etwas aufgerüstet um dann wenn es so weit ist diesem fantastischen Hobby mehr Zeit zu widmen. Werde mir dann die dunklen Ecken in Deutschland suche um zu beobachten. Freue mich schon darauf.
CS Thomas
 
#53
Hi Thomas,

liebsten Dank für den tollen Link über R.Benner ..... wenn er sagt, dass ihn das Sternenlicht verjünge, gibt es keine Zweifel....vor allem weil er auf dieser irren hohen Kirschbaumleiter herumturnt, mir wäre da schon mulmig.

CS Anette
 
#54
Jaa Anette,.....

Dein Bildbeitrag mit dem " Astroroller für Zipperleingeplagte " kommt schon in die Nähe der von Rheuma, Gicht, und Arterienverkalkung geplagten Astroplatzhirsche der ü- 90er Lebenslauf- Serie. Fehlt allerdings noch die Ganzkörper- Heizmanschette sowie die Warmgetränke Schlauchzuführung. Ich würde glatt drauf sparen, wenn ich jetzt so an unsere derzeitigen Frostnächte denke. Und anstatt zu Bett zu gehen, sogar Nächte durchmachen würde!
Also ist mein Beitrag zwar nicht so ganz ernst gemeint, aber wenn ich so die Entwicklung der Technik für Hobby- Astronomie ansehe, stehen wir doch eigentlich schon kurz bevor! Hätten sich Tycho Brahe, Copernicus oder Kepler jemals träumen lasse das einfache Hobby- Astros aus dem warmen Wohnzimmer heraus ihre PC- gesteuerten Galaxien Fotomaschinen steuern können..? Na also..! Vielleicht ist von mir phantasievoll aufgemotzte Astrorolle doch schon soweit wenn Du mal an die 90er Pforte klopft... Lächel..

Voller Überzeugung an die Zukunft
Astrolaus Rainer
 
#55
Hallo

Was soll Ich dazu Sagen, Ich schaue lieber mit meinen Augen am Okular die Sachen egal was da oben ist an, ist doch noch Live,
auch wen Ich alt werde bin egal bis Ich nicht mehr kann, das kommt für jeden Menschen, das gilt auch für Sportler aller art, Modellbau Freaks, Musikanten, ist so.

Jungs jeder Mensch hat selbst seine Seance sein gewisses Alter zu Steigern, und gewisser massen gesund zu bleiben, nicht Rauchen, weniger Alkohol,
gewisse Ernährung ändern, ab 60 anpacken, Etwas Radfahren, Schwimmen ,Bewegung, mehr Gemüse, Obst, Weniger Fettreiche Nahrung, weniger Sünden- süsses.
Gut sind Kräuter aus dem Garten Sellerie, Lauch, Knoblauch, Schwarzkümmel, Rosmarin, Thymian, Salbei.

Es gibt viel Gicht, Reuma Arthrose, Herz Kreislauf, und und.

Ich wünsche jeden hier sein hohes Alter zu erreichen.

Mit Gruß Manfred
 
#56
Hallo Thorsten,

naja, vielleicht stellt sich nach Jahren des aktiven Tuns tatsächlich eine Art Ernüchterung ein. Am Anfang war man natürlich noch sehr neugierig zu erleben und zu sehen, wovon die anderen immer sprechen. Irgendwann aber hat man es gesehen, mehrfach sogar.
Irgendwann auch hat man seit Setup zusammen und wenn man sich nicht immer wieder neue Baustellen aufreißt, hat das sogar den Vorteil, dass man seine Gerätschaften gut beherrscht.

Nun zu den Ausreden, an dem Punkt wähne ich mich schon vorbei, weil ich sage, es ist MEIN Hobby, ich gestalte es so, wie ich das will und wenn es dabei Zeiten gab oder gibt, wo ich nur viermal im Jahr beobachten will, dann ist das so, schließlich muss das ja nur für einen Menschen ok sein, nämlich für mich.

Zu den Gerätegrößen, nun, diese Entscheidung habe ich schon vor vielen Jahren getroffen wo ich noch weit mehr mittendrin war, da war mir schnell klar, am Dobson wird 16" die maximal für mich händelbare Größe. Zwischenzeitlich habe ich den Dobson, wenn man so will nochmal abgeschlankt, indem die Optik in einen schlankeren, leichteren Truss umgezogen ist.

Teleskopanzahl, nun die habe ich deutlich reduziert, da waren man zeitgleich bestimmt so acht Teleskope da und ich kann da aber locker und vermitzt über mich selber grinsen. Das gehört einfach in eine Zeit, wo man noch heiß war wie Frittenfett und die ich keinesfalls missen möchte.

Das Hobby aufgeben, mhh. Ich sage mal so, ich beziehe meine Wurzeln in dem Hobby auf die Zeit wo ich noch ein kleiner Bub war, im Fernsehen dem Onkel Bublath an den Lippen ging und freudig war wie Hulle, als in der Nachbarstadt das damals neue Planetarium eröffnet hatte. Ich bekam auch mal ein kleines Teleskop aus dem Versandkatalog, aber in meiner Kindheit war ja kein Erwachsener um mich herum, der mit mir mal nachts rausgefahren wäre. Also, die Fanszination für Sterne, Weltall und auch Raumfahrt war schon immer da, ich wüsste nicht, warum sich das in den kommenden Jahren ändern sollte, auch wenn ich irgendwann sagen würde, ich verkaufe das Geraffel komplett.

 
#57
Genau - mein Hobby!!! Das bringt es auf den Punkt. Da dürfen wir rumspinnen was geht. Ich wurd mal gefragt, ob mir das langsam nicht alles zu langweilig wird, sei doch immer das Gleiche da oben....

ich bin auch immer die Gleiche! Das gehört einfach zu mir, möglicherweise liegt es daran dass ich die frühesten Kindheitsjahre in der Keplerstrasse wohnte und später dann in den Kopernikusweg umgezogen bin. ... als Kind wußte ich noch nichts von diesen Herren, doch es muss ein Omen gewesen sein. Und wenn sich das mal alles erschöpft, wird auf jeden Fall eine sehr erfüllende Dankbarkeit bleiben, dass alles erlebt haben zu dürfen. ... und dann ab in einen kompostierbaren Dobson in horizontaler Lage auf der anderen Seite der Erdkruste.....

Grüsse von der Seite wo man die Sonne noch sieht.
 
#58
Hallo

Der Tag der kommt für alle, das Ende wie bei einem Boxer, der nicht mehr in den Ring kann, das Ende wie einem Rennfahrer, nein nicht wie Schumi,
da war ein Stein Schuld, der könnt immer noch am Steuer sein, das Ende eines Fisches der in den Angelhaken beist, der landet auf dem Teller.

Was ich merkte in den letzten paar Jahren immer mehr Arbeitsdruck, immer weniger Rücksicht, für Jung und Ältere Arbeiter, sehr viele Bekannte Freunde und Verwandschaft berichten von der Quall,
es geht immer nur um Leistung, ohne Gehaltserhöhung, wie weit kann ein Mensch das ertragen, du bist weg ein anderer kommt immer das gleiche Spiel,
vor dem Jahr 1990 war das noch nicht so, und dazu die Traurig wenig Rente Altersarmut.

Für mich ist es wichtig, als alter Mensch da nicht vor 90 zugrunde zu gehen.

Manfred
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Neustes Astronomie Foto

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