AVX - N.I.N.A. - Einnorden | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

AVX - N.I.N.A. - Einnorden

Ulfberht

Mitglied
Hallo,

ich komme aktuell nicht weiter. Wie mache ich das Polaralignment? Leider gab es noch nicht viele klare Nächte, in denen ich das üben konnte.

Hardware: AVX, T-Schiene, EOS 90D, Guidescope 50ED, ASI 120 mc-s, Telrad, Fadenkreuzokular -> dafür noch nicht benutzt
Software: N.I.N.A., PHD2, ASTAP, Stellarium

Aktuell mache ich es so:

Einstellen der Markierungen an der AVX (steht in Waage), auf der T-Schiene richte ich Telrad und Kamera an Polaris aus, kalibriere 3 Sterne, führe das Polaralignment aus. Vermutlich ist das wegen des Telrads nicht genau genug.
Dann tausche ich das Telrad gegen das Guidescope mit Kamera. Das ist jetzt nicht zum Teleskop ausgerichtet. Ich habe es hinbekommen, dass das Guiding mit 4" bis 3" läuft. Häufig sagt mir das Programm, dass die RA-Achse nicht nachgeführt werden kann. Das Platesolving mit ASTAP hat noch nicht funktioniert. Kann Letzteres an einer ungenauen Einnordung liegen?

Ich nutze am Dobson das Telrad. Der Sucher (9 x 50) war mir keine große Hilfe. Mit dem Bild der Guide-Kamera auf dem Monitor kann ich mich überhaupt nicht orientieren.

Ich habe gesehen, dass einige Starsense nutzen. Ich habe aber nicht rauslesen können, ob damit eine astrofotografietaugliche Einnordung einfach möglich ist. Da Starsense nicht fürs Guiden verwendet werden kann, müsste ich die Starsense-Kamera, weil ich nur einen Sucherschuh neben der DSLR habe, nach dem Alignment gegen die Guide-Kamera austauschen. Weil ich einfach nicht mehr weiter komme, wäre ich aktuell bereit, bei einem gebrauchten Angebot Geld zu investieren. Wenn ich aber die Anleitungen richtig gelesen habe, muss das auch mit N.I.N.A. alleine gehen. Oder verwendet man dafür eine zusätzliche Software?

Bekommt man das Polaralignment hin, ohne dass man die Sterne auf dem Monitor erkennt? Ich weiß nicht, warum ich mich so schwer damit tue, aber ich habe es mit viel Zeit hinbekommen, an einem markanten Stern die Kamera und das Guidescope mit einem Fadenkreuzokular auszurichen und ein 2-Sterne-Alignment hinzubekommen. Aber dabei breche ich mir schon einen ab; gar nicht dran zu denken, noch mehr Sterne zu kalibrieren.

Gibt es Tipps, wie das einfacher und genauer geht?

Viele Grüße

Andreas
 

DavidS42

Mitglied
Hallo Andreas,
Also das genauste Einorden funktioniert nach der Scheiner Methode bei der du die Drift zweier Sterne an zwei Positionen misst und an Hand der Drift den Azimuth und die Elevation einstellst. Ich mache das in PHD über die Guidekamera mit der Drift align Funktion. Ideal ist das nicht da Leitrohr und Teleskop/Montierung nie 100% auf einer Achse liegen und ein sogenannter cone-error auftritt. Aber da die erforderliche Genauigkeit von deiner Brennweite und Pixelgroesse abhängt, funktioniert das bis 750 mm und ner EOS 600Da ganz gut. Und es ist schnell. Aber es führen bekanntlich ja 1000 Wege nach Rom.

Mein Workflow für meinen 432 mm APO und 750 mm Newton mit einer EOS 600Da + einem 50/200 mm Leitrohr mit einer ASI120mm sieht so aus
- Am Tag Teleskop und Leitrohr auf einander ausrichten. Einfach ein weit entferntes Objekt anvisieren und in der Software deiner Wahl gleichzeitig die Livebilder deiner Kamera und der Guidekamera anzeigen lassen. Dann das Leitrohr so drehen und ausrichten bis das Bild deiner Guidecam dem deiner Kamera entspricht

Zuerst den Azimuth
- Sobald es dunkel ist, fährst du einen Stern nahe des Schnittpunkts von Meridian und Equator an. Siehe screenshot
- In PHD2 wählst du dann die drift align Funktion, wählst Azimuth, klickst auf drift und beobachtest die DEC (rot)
- Sobald die Drift stabil ist klickst auf adjust und verstellst den Azimuth. Du kannst in dem Feld Notizen machen. In meinem Fall geht die Steigung nach oben wenn ich die östliche Schraube anziehe.
- Dann klickst du wieder auf Drift und misst nochmal. Das wird solange wiederholt bis die DEC geradlinig läuft.

Jetzt gehts and die Elevation (Altitude).
- Jetzt fährst due einen Stern am westlichen oder östlichen Horizont an. Siehe screenshot
- Klickst auf Altitude, drift und misst wiederum die DEC (rot)
- Sobald die drift stabil ist klickst du auf adjust und verstellst die Elevation. Auch hier hilft es Notizen zu machen wie die DEC reagiert wenn du den Winkel veränderst.
- Dann klickst du wieder auf Drift und misst nochmal. Das wird solange wiederholt bis die DEC geradlinig läuft.

Ich komm damit in klaren Nächten auf ca. 1 Bogensekunde RMS mit einer CEM25P, hängt natürlich vom Seeing ab.
Plate solving hat nur teilweise mit der Einnordnung zu tun da es Einstellungen gibt in welcher Region gesucht wird. Ist die Einordnung grob falsch kann es schon sein das dass Solving abgebrochen wird da in dem definierten Bereich nichts gefunden wird.
Ich will dir nicht noch eine Software aufschwatzen aber ich kann KStars-Ekos empfehlen da es Planetarium, Teleskopsteuerung, Aufnahmesteuerung, Platesolving, Guiding und auch Polar alignment ineinander vereint. Funktionier auch super mit PHD2. Praktisch ist auch das dass Platesolving benutzt werden kann um das alignment zu machen.

Hoffe das hilft
C.S.
David
 

Anhänge

  • Screenshot 2021-02-22 at 23.21.37.png
    Screenshot 2021-02-22 at 23.21.37.png
    307,2 KB · Aufrufe: 28
  • Screenshot 2021-02-22 at 23.21.18.png
    Screenshot 2021-02-22 at 23.21.18.png
    1,8 MB · Aufrufe: 27
  • Screenshot 2021-02-22 at 23.54.42.png
    Screenshot 2021-02-22 at 23.54.42.png
    1,8 MB · Aufrufe: 27
  • IMG_3541.JPG
    IMG_3541.JPG
    239,5 KB · Aufrufe: 29
Zuletzt bearbeitet:

Ulfberht

Mitglied
Hallo David, vielen Dank für deine ausführliche Erklärung!

Heute soll es klar sein, da kann ich das ausprobieren. Das Ausrichten des Leitrohrs auf das Objektiv am Tag könnte für mich auch hilfreich sein.

C.S.
Andreas
 

DavidS42

Mitglied
Hallo Andreas,

Ja bei dem Saharastaub, gehen wahrscheinlich eh keinen guten Bilder aber zum Einnorden findest du sicher Sterne. Der perfekte Abend zum Üben also.
Nur Mut, das ist reine Übungssache. Das schöne an dieser Methode ist das PHD dich durch den Prozess leitet.
Das klassische Scheitern mit Fadenkreuzokular ist ungleich mühseliger. Dazu kommt noch das man überkreuz bzw. spiegelverkehrt denken muss.

Noch ein paar letzte Tipps, versuche es nicht zu übertreiben da man sich leicht in der Sache verlieren kann.
Wie genau das Guiding sein muss hängt wiedersagt von der Brennweite/Pixelgrösse deiner Aufnahmeoptik und den angestrebten Belichtungszeiten ab. Sehe leider nicht welche Brennweite du benutzt and deiner EOS.
Du kannst auch auf astronomy.tools schauen was deine Auflösung pro Pixel ist. In kurz, je kleiner die Brennweite und umso grösser die Pixel desto weniger wichtig ist die Guiding-genauigkeit.
Nach der Einnordnung, solltest du noch in PHD kalibrieren (macht PHD automatisch normalerweise) und schliesslich den Guide Assistant laufen lassen.

Und der Aufbau sollte natürlich schön ausbalanciert sein.
Nur am Rande, bei "schlechten" Montierungen kann ein leichte Ostschwere in der RA hilfreich seint. In der DEC kann man auch ein leichtes Ungleichgewicht machen wenn die Montierung Probleme mit Backlash hat. Dann aber nur einseitiges guiding in DEC einstellen. Aber probier erstmal richtig auszubalancieren, da das hier off-topic ist.

Viel Erfolg und C.S.
David
 

Ulfberht

Mitglied
Hallo David,

ich weiß nicht, warum ich erst den Tipp mit dem Ausrichten bei Tag erhalten musste ... Ich habe Kamera und Leitrohr mit Okular gestern am Mond ausgerichtet. Dann kamen Wolken auf. Leider haben Okular und ASI-Cam unterschiedliche Fokuslagen. Ich gehe davon aus, dass ich heute auch den Softwareeinsatz testen kann.

Viele Grüße
Andreas
 

DavidS42

Mitglied
Hallo Andreas,
Ja im Prinzip ist es egal wann man ausrichtet. Die Idee dahinter ist das Belichtungszeit kostbar ist und man die Nacht optimal für Bilder nutzen will und nicht mit Aufbau "verschwendet".
Das Okular und ASI Cam andere Fokuslagen haben ist normal. Nach dem Ausrichten/scharfstellen bleibt die ASI ja normalerweise im Leitrohr und ausser minimal nachstellen musst du dann auch nichts mehr machen.

Viel Erfolg weiterhin.
David
 

Druffis

Mitglied
Hallo zusammen,

@David schöne Zusammenfassung:y: vom Workflow !

Ich habe bei meinem Standort Probleme bei der Polhöheneinstellung über den westlichen oder östlichen Horizont Sterne zu finden.
Kann mir wer sagen wie hoch ich max. gehen sollte zur Einstellung? Ich finde stabile Sterne erst bei ca. 25 - 30 Grad über dem Horizont.

@ Andreas: Vielleicht hilft der Tipp, als ich die Azemuth gut ausgerichtet hatte, habe ich mit Markierungen an der Montierung und auf dem Boden gemacht wie das Stativ steht. Wenn ich es genau ( Stativ / Dreibein )wieder so aufstelle muss ich nichts neu ausrichten.

Mfg Thomas
 

Ulfberht

Mitglied
Über die Markierungen auf dem Boden hatte ich auch schon nachgedacht. Nur ist es schwierig, diese so formschön oder unauffällig und trotzdem brauchbar anzubringen, dass ich dafür die Genehmigung bekomme ... :)

Leider habe ich auch Richtung Süden bis Westen Probleme, etwas anzuvisieren. Ab Nordwesten bis Osten geht es, aber auch mindestens ab ca 20°.

Mit drift-align in PHD2 bin ich gestern gescheitert. Da habe ich mir an der Montierung einen Wolf gedreht, ohne dass ich den Eindruck hatte, dass die DEC-Linie besser wurde und ich die richtige Stellung der Montierung getroffen hätte. Es wird ja leider nicht angezeigt, ob sie nach rechts oder nach links schwenken muss. Es wurde immer ein Align-Error angezeigt. Außerdem bekam ich nach kurzer Zeit den Hinweis, dass die RA-Achse nicht nachgeführt werden könne und ich solle das Kabel überprüfen. Kamera und Kabel sind aber neu. Die Montierung hatte ich so eingestellt, dass ich durch das Loch für den Polsucher Polaris sehen konnte. Deine Anleitung, David, war schon gut und ausführlich, aber ich werde doch noch einmal nach youtube-Videos suchen. Ich habe aber den Eindruck, dass es meistens fest aufgebaute Montierungen sind, die schon eingenordet sind.

Grüße
Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:

SK100

Mitglied
Hallo Andreas,

initial mit PHD geht Pol-Drift für mich prima. Gibt auch einige brauchbare Vids (hatte ich ja bei den Anfängerfragen m.E. schon mal geschrieben). Wenn das passt, dann gerne Drift-Align. So "hingestellt + Drift" wird nix/nur Gefummel.... Und das Ganze geht supi bei Vollmond. Einfach exerzieren bis es sitzt....

CS
Silvio
 

Ulfberht

Mitglied
Hallo Silvio,

ich hatte mir so viel durchgelesen und Videos angesehen, dass ich den Überblick verloren habe. Danke noch mal für den Hinweis auf Frasax, das hatte ich gesucht. Er erklärt das drift-align und ich sehe, was ich vermutlich falsch gemacht habe. Bei der nächsten Möglichkeit probiere ich beide Varianten aus.

Grüße

Andreas
 

Ulfberht

Mitglied
Vielleicht eine blöde Frage, aber wie bekommt jetzt die Montierung mit, wohin sie zeigt. Das Alignment mit PHD2 ist ja ohne Steuerdaten für die Montierung. Sie kann dann ja noch keine goto-Befehle ausführen, weil sie davon ausgeht, dass das Alignment noch nicht durchgeführt wurde.

Muss man jetzt eine weitere Software starten, z.B. ASTAP?

Andreas
 

DavidS42

Mitglied
@Thomas,

Im Internet findet man Anweisungen die mindestens 30 Grad vorschlagen um den Einfluss der Atmosphäre zu minimieren. Sieh auch https://www.baader-planetarium.com/...r_montierungen_mit_dem_micro_guide_okular.pdf. Diese Anleitung war es die bei mir den Groschen fallen lies.
Das sollte also in deinem Fall funktionieren.

Worum es eigentlich geht sind zwei Dinge die manchmal verwechselt werden; Drift und Bildfeld Rotation.
Die Drift kann in gewissen Grenzen durch das Guiding kompensiert werden. Die Bildfeldrotation hängt nicht von der Brennweite sondern von der Sensorgrösse und unweigerlich von der Abweichung vom Himmelspol ab.
Die Bildfleldrotation nimmt mit zunehmenden Abstand von Bildzentrum und zunehmender Belichtungszeit zu.
Das Ziel ist also eine Einordnung zu erreichen die eine Drifttkompensation durch Guiding erlaubt/minimiert und gleichzeitig eine Bildfeldrotation erzeugt die sich nicht auf Einzelbelichtungen auswirkt.
Die optimale Länge der Einzelbelichtung ergibt sich aus der Hintergrundlimitierung. Also ab der Länge ab der der Zugewinn an Signal zum Rauschen nur noch minimal ist.
Soweit zu grauen Theorie. In der Praxis macht das kaum Einer, sonder hält sich and klassische Werte wie im Fall einer EOS, ISO800 und solange belichten bis die ersten Sterne ausbrennen.

Und ich kann Silvio nur beipflichten, exerzieren bis es sitzt! Obwohl ich mit Handy-kompass und Winkelmesser schon immer ganz gut hinkomme. Aber hast schon recht am Anfang ist das Gefummel da man nicht nicht weiss wieviel eine Umdrehung ausmacht. Deswegen gibt es ja Feld für die Notizen

CS
David
 

SK100

Mitglied
Hallo Andreas,

normalerweise kennt PHD die Position der Montierung. Nun habe ich die AVX nicht mehr, aber bei der CGX ist es definitiv so.
Also Montierung grob ausrichten N/Polhöhe. Einschalten, einfach anstatt 2/3 Sterne letztes Align wählen.
PHD verbinden CAM/Mont.
2 Sek. Bilder auslesen - anhand des Bildes Polaris grob in die Bildmitte bewegen (über die Einstellschrauben - nicht die Montierung drehen!)
Polar-Align Routine anschmeißen - 20 sek laufen lassen
Anhand des "Richtungspfeiles" schon erste Korrekturen machen (ich hab das immer durchlaufen lassen).
Wenn der Pfeil relativ kurz ist, mal ohne Korrekturen laufen lassen und dann "feineinstellen".
Wichtig: Am Anfang immer mal wieder in die Home-Pos. bewegen - je näher an der richtigen Einnordung je genauer auch der Algorithmus. Eigentlich reicht diese EInnordung auch für passendes Goto und auch schon zum Bilder machen.

So, hoffe habe auf die Schnelle nix vergessen....

CS
Silvio
 

Ulfberht

Mitglied
Hallo Silvio,

da muss ich noch einmal nachfragen. Mit Einstellschrauben meinst du die Schrauben für Azimut und Polhöhe, mehme ich an.

So ganz verstehe ich noch nicht, wie die Montierung jetzt die Daten übermittelt bekommt. Das letzte Alignment war ja (bisher) Murks. Die Montierung dürfte nach dem Alignment durch PHD2 doch nur die genaue Position eines Sternes, Polaris, übertragen bekommen haben. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist damit das "Himmelsbild", das die Montierung erstellt hat, trotz der richtigen Position eines Sternes falsch. Muss ich danach doch noch ein Alignment über die Montierung mit mindestens 3 Sternen durchführen?

Grüße

Andreas
 

SK100

Mitglied
Hallo Andreas,

ja war heute früh auf die Schnelle... also klar, die Einstellschrauben für Alt/Azimut sind gemeint. Und beim Pol-Drift-Align bekommst Du noch keine Positionsdaten angezeigt. Man kann nur zwischen Nord/Südhalbkugel wählen. Koordinaten gibt es erst beim Drift-Align. Ich denke die kommen über die Einstellungen in CPWI /NexRemote bzw. PHD kann da was auslesen. Vermute PHD unterstellt da schon brauchbare Aufstellung. Da für Drift bestimmte Pos. sinnvoll sind kannst Du diese dann anfahren. Lässt sich mit Worten relativ umständlich beschreiben... Ausprobieren, drehen, schrauben, verstehen :)
Aber: Du musst in jedem Fall nach dem "Scheinern" die Montierung initial align.

Nimm für den Anfang mal Pol-Drift, da erschließt sich einiges. Die Montierung muss laufen (daher LastAlign, damit sie nachführt/dreht).
Wichtig da es anfangs schon dauert bis man die Funktion "fühlt" - immer mal wieder auf "Home" fahren, je weiter Du von der Polregion wegläufst (also die Monti...) je ungenauer wird die Prognose über PHD.
Wenn Du es Intus hast, geht es schnell und der Aufstellfehler wird sehr klein. Die Alignsterne sind dann meist schon direkt im Bildfeld der Aufnahmekamera. Aber auch wenn ich mich wiederhole - solange "spielen" bis es sitzt - nimm gar keine Aufnahmekamera mehr mit (ja macht keiner - schon klar ;) )
Und wenn Du denkst, jetzt ist die Aufstellung gut.... PHD kalibrieren lassen und dann die Kalibrierung (Menüpkt. Guiding-Assistent) bewerten lassen. Die Tipps ruhig so probieren, wird meistens noch etwas besser.

CS und viel Spaß

Silvio

Der guten Ordnung halber: Ernie hatte ja bei den Anfängerfragen auf die Polar-Align-Routine der Steuerung hingewiesen. Die geht genauso gut. Aber auch da ist eine Trainingseinheit notwendig :)
 

Ulfberht

Mitglied
Am ersten Tag hatte ich nur mit der DSLR (also ohne Sucherteleskop) über CPWI ein Polar Alignment gemacht und die Ziele, dich ich anfuhr, passten. Woran ich bisher gescheitert bin, ist das Identifizieren eines bestimmten Sterns über das Kreuzokular im Sucherteleskop oder noch schlimmer, über den Laptop-Bildschirm mit der Guiding-Cam.

CPWI arbeitet anscheinend nicht mit anderen Prgrammen zusammen, weil das Celestron-Programm nicht über ASCOM mit der Montierung in Verbindung tritt. Was ich nicht bedacht habe ist, dass das Alignment erhalten bleibt, wenn die Monti ausgeschaltet wird. Dann könnte ich doch mit einem anderen Programm weitermachen.

Ich habe auf jeden Fall mehr Tipps erhalten, die ich abarbeiten kann. Danke!

Grüße

Andreas
 

Ulfberht

Mitglied
Hallo, Silvio,

auf die Idee, dass man als Montierung die Software einträgt, wäre ich nie gekommen. Nun ja, irgendwann muss ich ja die Montierung auch eingestellt haben, da ist mir CPWI nicht aufgefallen ...

Viele Grüße
Andreas
 
Oben