Baader Morpheus Okulare, was ist davon zu halten?

porsti55

Mitglied
Hallo,

vor kurzem habe ich mir einen TSAPO 102/f7 geleistet. Nun braucht der auch neue Okulare.
Die Baader Morpheus Okus sind, meinen Wissens nach, erst im Mai diesen Jahres zum ATT vorgestellt worden.
Hat da schon mal jemand durchgeschaut und was ist von der Kombination mit meinem neuen Rohr zu halten. Das Gerät soll für mich als Universalgerät herhalten.
Gleichzeitig müssten sie noch an meinem 203/f10 MAK arbeiten, obwohl sie dort wohl als Overkill gelten werden.:confused::)

Gruß
Porsti
 

Sselhak

Mitglied
Hallo!

Ich habe die Morpheus mehrere Wochen (auch am Bino) getestet.
Vor allem am 60mm Refraktor und am 8'' Dobson.

Ergebnis: Wirklich gute Okulare, schönes Bild, angenehmer Einblick.
Hätte ich nicht zur selben Zeit zu der ich die Pärchen Morpheus (hatte die 9mm und die 17,5mm) auch zwei Pärchen TeleVue Delos gehabt (hier die 17,3mm und die 8mm) gehabt, hätte ich mit die Morpheus wohl behalten.

Im direkten Vergleich zu den Delos zeigten die Morpheus aber doch ihre Schwächen.
Das Bild der Delos war einfach kontrastreicher. Gerade am Mond und an Planeten war das deutlich zu sehen, zum Beispiel an den Wolkenbändern des Jupiter.
Und am f/6 Dobson waren die Delos wunderbar scharf bis zum Rand, die Morpheus nur in rund 80% des Sichtfeldes.

Aber ich hab auch f/6 und f/5,5. Du wirst es wohl eher im f/7 als im f/10 merken.

Dennoch sollte man auch den Preisunterschied der Delos und der Morpheus beachten.
In Summe kommt es sicher drauf an, wieviel höher man einen sehr hohen Kontrast gegenüber einem hohen Kontrast einstuft und ob man sie an schnellen oder langsamen Optiken einsetzt (und nicht zuletzt, ob man aufs Budget schauen muss).
Dennoch denke ich, dass man mit den Baader Morpheus wenig falsch machen kann (außer man ist Perfektionist).

Grüße, Mario
 

porsti55

Mitglied
Danke Mario, Danke Alex,

für die schnellen Antworten.
Bei den Delos haut mich der Preis um. Bisher war ich meist mit dem "wirtschaftlich Besten" zufrieden.
Delos würden mich wahrscheinlich in eine Klasse höher katapultieren, aber da muß ich nochmal drüber nachdenken?

Offenbar gibt es das Morpheus doch schon länger, denn Alex hat es schon seit 2015 in Gebrauch. Der Bericht darüber ist sehr aufschlußreich.
Auf jeden Fall habe ich wieder "Kopfarbeit". Trotzdem, besten Dank euch beiden.

Gruß
Porsti
 

Antares

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Hi Porsti
das wird man probieren müssen. Von den Teleskopen her erwarte ich keine Beeinträchtigungen übers Feld. Das tritt nur bei den größeren Brennweiten und schnelleren f/s auf.
Einblick sehe ich dagegen nicht als einheitlich einfach. Ein Sternfreund kommt gut damit klar, auch am Bino räumt aber ein bei manchen Eingewöhnung zu brauchen. Ich persönlich bin mit den Okularen des Sternfreundes je nach Brennweite von "komme ich gut mit klar ist angenehm" bis zu "geht nicht, hab Kidneybeans" sehr unterschiedlich im Erlebnis gewesen.
CS
 

porsti55

Mitglied
Hallo Antares,

mir ist klar, daß es auf den persönlichen Eindruck ankommt.
Mir geht es darum, ob es im vorhinein Ausschlüsse gibt um nicht auf Werbeaussagen hereinzufallen. Aber bis jetzt scheint es relativ entspannt. Ich muß offenbar nur meine Bedürfnisse mit den zur Verfügung stehenden freien Valenzen in Übereinstimmung bringen.
Es wird sich offenbar zwischen Delos und Morpheus entscheiden, wobei ich schon in Richtung Delos schiele.:cool:

Gruß

Porsti
 

bogix

Mitglied
Hallo Porsti,

Als ich mir meinen Apo gekauft habe, hab ich mir, nach diversen praktischen Tests, dazu passende Okulare und zenitspiegel gegönnt. Wenn man sich schon für den Kauf eines Teleskopes mit schlechten Preis/öffnungsverhältnis (jeder Apo), dann sollte man alle Glieder der Kette entsprechend leistungsfähig gestalten. 😎. Ich hab’s gemacht und bin auch mach vielen Beobachtungen vollends zufrieden mit dem Ergebnis.
 

Sselhak

Mitglied
Also ich habe regelmäßig Okulare getestet.
Einfach bei Onlinehändlern anfragen und ehrlich sagen, dass man kaufen aber vergleichen will.

Will ich ein Okular einer bestimmten Brennweite kaufen, sag ich das meinem Händler und bestelle dann drei oder vier dieser Brennweite. Eines behalte ich, die anderen gehen (dank 14-Tage Rückgabe bei Onlinekäufen) zurück.
Wenn man das vorher mit dem Händler bespricht und erklärt (und die Okulare sorgsam behandelt so dass keine Gebrauchsspuren bleiben) war das bisher nie ein Problem.
Es hieß sogar oft "Klar, kein Problem, machen ja die meisten so.".

So hatte ich zum Beispiel beim Kauf der 8mm Delos zugleich die Baader Morpheus und die ES 82° in ähnlicher Brennweite hier. Ich hab ein paar Abende in Ruhe an meinem Teleskop verglichen (nicht klemmen, nur stecken, damit keine Klemmspuren bleiben).
Die Delos blieben, ES und Morpheus wurden zurückgeschickt.
Alles recht problemlos heutzutage (zumindest bei den netten und verständnisvollen Händlern)

Grüße, Mario
 

OlafTL

Mitglied
Was mich persönlich an den Morpheus störte war diese im ausgeklapptem Zustand schwabbelige Augenmuschel. Ich brauche beim Beobachten einen gewissen Halt rund um das Auge . Die Morpheus Augenmuschel war extrem unangenehm , das Gummi ist zu dünn und zu schmal . Habe sie eingeklappt und verwendete die M43 Verlängerung . Danach besserte sich das Einblickverhalten , nun war der Augenabstand aber zu kurz was sich in Blackouts widerspiegelte . Meine Lösung war eine weitere M43 Verlängerung zu montieren. Also 2 Stück M43 Verlängerungen und die Augenmuschel. Damit war ich dann wirklich zufrieden. Allerdings wurde es dadurch auch etwas unförmig und lang . Ich hatte mir das 12,5er Morpheus aber nur aus Neugier und zum Austesten zugelegt. Insgesamt finde ich die Morpheus etwas billig gemacht , gegen meine Delos und Pentax Xw haben sie bis auf den Preis keine Argumente, Grüße Olaf
 

bogix

Mitglied
Hallo Porsti,

auch wenns nun bissl Offtpoic wird:
zum Thema wie ich getestet hab ein paar Stichpunkte:

gesamte Testdauer: ca. 4 Jahre (2015 - 2018)

Umfang: Ethos, Nagler, Panoptic, Delos, Plössl und Radian von Televue---> fast alle Brennweiten, gesamte Serie 82 Grad von ES, 92 Grad LER, alle Maxvision 68 Grad und ein paar Pentax, Speers Whaler, Vixen, verschiedene 100 Grad TS und diverse andere, allerdings hier keine gesamten Serien sondern nur immer die, die ich grad die die Finger bekommen habe.

Testreihe: ich habe immer gleiche Brennweiten (falls es sie gibt, sonst die nächstliegende) an einem Abend ausprobiert, um die Bedingungen gleich zu halten. Ausserdem kamen verschiedene Objekte vors Teleskop: OS/KS, PN, Gx, DS und Planeten
Hier konnte ich dann die verschiedenen Aspekte eines Okulars gut durchtesten.

Somit konnte ich ein für mich persönlich aussagekräftiges Ergebnis erzielen. Meist wurden mehrere Testabende mit dem gleichen Equipment gemacht um verschiedenen Seeing´s vors Rohr zu kriegen.

Hier bin ich dann nach Jahren (im Gegensatz zu meinem ersten Eindruck) bei den Delos gelandet. Diese sind laut o.g. Tests für mich die Besten. Das "kleine" Gesichtsfeld von 72 Grad stört mich nicht, ich brauche nicht mehr. Ich finde es angenehmer, mit einem Blick das ganze Blickfeld zu kriegen und nicht mit den Augen rumrollen zu müssen. Wobei ich auch 2 Ethos und 1 ES im Köfferlein hab.

Bezüglich Zenitspiegel: Da ich nun einen guten APO hatte und die für mich geeignetsten Okulare fehlt mir noch ein Test des "Zwischenstücks". Ich war mit der Performance des APO´s im Vergrösserungsbereich von 150 + noch nicht zufrieden.

Somit holte ich mir auch folgende Zenitspiegel:

- Standardspiegel der immer dabei is
- TS Quarz 99% Dilectric
- Televue Everbrite
- Baader BBHS
- Williams Zenitspiegel

Hier dann wieder o.g. Testreihe an insgesamt drei Abenden mit verschiedenen Objekte und Vergrösserungsstufen. Glücklicherweise hatte ich einen sehr guten Abend dabei, wo ich sinnvoll 200 fach und mehr nutzen konnte.
Der Test erfolgte dann komplett nur mit eigenen Ethos/Delos.

Somit entschied ich mich für den Baader, weil mir der am Besten gefiel. Und somit komme ich zu meiner derzeitigen Kombi, die für mich absolut großartig performed und ich damit sehr zufrieden bin. Sehr schöner Kontrast (ich habe mit keinem anderen Teleskop, dass nicht 16" plus hat, soviele Reflexionsnebel gesehen), Sternfarben wunderschön, wenn Seeing es zulässt auch mit einem 4,5er Delos nadelfeine Sterne.

Abschließend jedoch noch ein paar Gedanken:

Die Unterschiede zwischen den meisten o.g. Okularen sind oft nicht groß. Es handelt sich hier um Nouancen, die man oft nicht auf den ersten Blick sieht. Auch bei dem Zenitspiegel tut sich zwischen einem TV und Baader nicht viel auf.
Ich persönlich lese zwar viel und, noch wichtiger, Frage bei Leuten nach, die Anwendererfahrung haben, aber das eigene Testen is für mich unersetzlich.
Es ist mit Sicherheit nicht die einzige oder beste Vorgehensweise aber für mich ist/war es das. Auch war mein Ziel die kompromisslose Maximierung der Leistung (deswegen betrieb ich auch den Aufwand. Die Suche nach dem richtigen APO war ein ähnlicher Vorgang). Mein Ansatz war es, wirklich umfassend zu testen und alle Aspekte, soweit möglich, abzuprüfen.
Und die Frage aller Fragen: lohnt der ganze Aufwand? Für mich eindeutig ja. Natürlich gibts im Jahr nur wenig optimale Nächte, in dem man die volle Leistung auch abrufen kann, aber auch in weniger guten oder mässigen Nächten erkennt man die Möglichkeiten, die das Setup bietet.
Darüberhinaus konnte ich mir selber nahezu alle Fragen beantworten, die sich im Laufe meines bisherigen Astrolebens aufgetan haben.
Schlussendlich will ich hier jedoch auch nochmal allen Freunden, Bekannten, Händlern und sonstigen Sternfreunden danken, die mir dabei geholfen haben. Alleine wären die Testreihen sicherlich nicht so umfänglich möglich gewesen!

CS

Matthias
 

starfire

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Hallo zusammen,

ich erlaube mir, meine Erfahrungen hier zu teilen. Ich besitze seit 20 Jahren einen 130 mm Astrophysics Apo mit 838 mm Brennweite. Ich muss mit Brille beobachten, das schränkt meine Auswahl der Okulare schon deutlich ein. Absolut die für meine Augen besten Okulare waren letztlich die Delos und DeLite Okulare, ich zeichne u.a. fast ausschließlich den Mond bei 279x mit dem 3mm DeLite oder 4,5 mm Delos. Ein Sternfreund hat die Pentax XW Serie, die sich mit den Delos nichts tun, er kommt mit diesen am besten klar, bei mir waren es die Delos beim direkten Vergleich. Preislich sind sie sicher am oberen Ende zu finden, aber ich spare lieber drauf und habe dann die für mich perfekten Okulare. In mehreren Jahren habe ich augenbedingt so meine Okulare nahezu komplett gewechselt. So sind es jetzt je 2x Baader Eudiaskopisch (=Celestron Ultima) 35 mm, 2x Meade Serie 4000 Japan 26 mm fürs Bino, ein 2" 27 mm Panoptic seit schon 20 Jahren, je 1x 3 + 7 + 18,2mm DeLite, 4,5 + 10 + 14 mm Delos. Sicher sehr hochpreisige Okulare, für mich aber der richtige und kompromisslose Einsatz u.a. mit Brille, auch ideal für meinen kleinen 60 mm Takahashi Apo und den 63 mm Telementor. Gruß Jens Leich
 

porsti55

Mitglied
Hallo Matthias, Hallo Jens,

besten Dank für eure Beschreibungen.
Das nenne ich mal ambitioniert! Soweit will ichs nicht treiben. Da fehlt mir der Wille, ehrlich. Aber trotzdem bringen mich eure Beschreibungen weiter, denn ich lerne daraus, dass man keine Kompromisse eingehen sollte. Jeder Kompromiß ist ein Stachel im Fleisch, der solange bohrt, bis er herausgezogen wird.

Gruß

Porsti
 

bogix

Mitglied
Hallo Porsti,

dazu habe ich auch einen Test gemacht:

130mm APO im Mittelpreissegment mit verschiedenen ES 82 Grad Okularen und einem "normalen" Zenitspiegel ggü. meines
Setups.

Hier hat man gefühlt ca. 90% der "Maximalleistung" und das für gerade mal das halbe Geld (hab mal die ganzen Setups zusammengerechnet). Damit kann man auch schön beobachten. Auch kenne ich viele Beobachter, die sich im mittelpreisigem Segment austoben und damit über Jahre hinweg absolut zufrieden sind.

Was einen Kompromiss darstellt hängt meines Erachtens von den eigenen Zielen/Wünschen ab. :)

CS

Matthias
 

porsti55

Mitglied
Hallo Matthias,

da gibst Du mir ein neues Stichwort, nämlich "Zenitspiegel".
Ist zwar "OT", aber kommt vom Spiegel nicht polarisiertes Licht zurück? Damit müsste der doch einen Lichtverlust von 50% bewirken oder bin ich da auf der falschen Schiene?

Gruß

Porsti
 

Lots

Mitglied
Hi,

ich habe seit über 3 Jahren das Morpheus 4,5mm an meinem 8" f/6 Dobson am Start und bin sehr positiv überrascht.
Der Kontrast + Schärfe sind super. Große Augenlinse. Die Randabbildung bei f/6 ist gut. Das Einblickverhalten mit / ohne Brille 1a. Das Gewicht ist leicht für ein 1,25" / 2" Okular.
Klar gibt es auch Kritikpunkte: Es wurde oben schon die schlapprige Augenmuschel genannt. Gerade beim auf und zu klappen hat man immer etwas Befürchtungen auf die Augenlisne zu fassen. Es kommt im Vergleich zu den Tele Vue Etho Okular etwas "billig" in der Vearbeitung daher (mehr Plastik). Und die Schwärzung an den Linsenkanten ist wohl auch nicht optimal.

Nun bin ich am Überlegen ein 14mm Okular zu kaufen. Da kommen für mit das 14mm Morheus und das 14mm Delos Okular in Frage, mal sehene...

cs
Lothar
 

OlafTL

Mitglied
Hallo, für mich würde sich bei f/6 auch die Frage stellen : 14 oder 12, 5 mm . Ich finde die Abstufung der Morpheus Reihe in diesem Bereich etwas fragwürdig gewählt . Ich hatte eine zeitlang das 12,5er , hatte öfters mal gelesen das das 14er der Ausreisser sein soll . Na wie auch immer , seit ich mein 12er Delos habe suche ich nicht mehr , Gruss und CS Olaf
 

porsti55

Mitglied
Danke Lothar,

Plastik hatte ich in diesem Preissegment eigentlich nicht erwartet.
Aber sei es drum, wenn sie gut abbilden...

Was mich aber noch antreibt, ist das Vorhandensein einer Barlow-Gruppe im Okular.
Das schränkt die Verwendung einer externen Barlow wohl ein?
Beim Hyperion war das seinerzeit ja eine Werbeaussage "Ein Okular-zwei Brennweiten".
Dazu findet man zumeist keine Aussage bzw. kann man davon ausgehen, daß bei Weitwinkel-Okus generell ein Barlow-Element verbaut ist?

Gruß
Porsti
 

P_E_T_E_R

Mitglied
da gibst Du mir ein neues Stichwort, nämlich "Zenitspiegel".
Ist zwar "OT", aber kommt vom Spiegel nicht polarisiertes Licht zurück? Damit müsste der doch einen Lichtverlust von 50% bewirken oder bin ich da auf der falschen Schiene?
Das verwechselst Du mit einem Herschelkeil für die Sonnenbeobachtung, wenn dieser unter dem Brewster-Winkel abgewinkelt ist.

Gewöhnliche Zenitspiegel zeigen typischerweise unter normalen Anwendungsbedingungen nur äußerst geringe Polarisationeffekte. Das betrifft insbesondere auch die heute üblichen dielektrischen Breitbandspiegel mit extrem vielen Schichten.

Credit: Edmund Optics

Edmund.jpg
 

porsti55

Mitglied
OT und very expensive, noch muß ich mein Hobby selbst finanzieren und kann nicht auf staatliche Fördergelder zugreifen.
Wenn ein Oku 100€ mehr als mein neues Rohr kostet ist wohl der Gipfel weit überschritten.
Ich glaube nicht, daß es soviel besser abbilden kann als ein gutes Mittelklasseoku für angenommen 200...300€.
Kann vlt. in einem eigenen Fred weiter diskutiert werden?


Hallo Peter,

besten Dank. Du hast es erfasst wie ich auf die Frage kam. Allerdings habe ich noch keinen so exklusiv beschichteten Spiegel. Aber ich werde mal mit dem Polfilter meines Herschelkeils auf meinen Spiegel schauen. Hätte ich gleich machen sollen, dann hätte ich mir die Frage ersparen können.
Trotzdem ist es eine Anregung über eine Neuanschaffung eines Zenitspiegels nachzudenken.

Gruß
Porsti
 
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