Betrugsfall auf Ebay Kleinanzeigen ( Lunt LS60 m. B1200 ) | Seite 15 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Betrugsfall auf Ebay Kleinanzeigen ( Lunt LS60 m. B1200 )

Heliklaus

Aktives Mitglied
Wer hat es wirklich?
DerDie:

oder DerDie


Gruß Wolfgang
Hat sich aufgeklärt.
Johanna hat mir geschrieben, das sie die Bilder ihrer Schwester gegeben, damit sie nochmal eine Anzeige hochläd, um die Verkaufschancen zu verdoppeln.
 

nightrider

Aktives Mitglied
Hat sich aufgeklärt.
Johanna hat mir geschrieben, das sie die Bilder ihrer Schwester gegeben, damit sie nochmal eine Anzeige hochläd, um die Verkaufschancen zu verdoppeln.

Bei mir war es diese Antwort hier (auf meine Frage, ob sie wisse, dass es die identische Anzeige auch in Berlin gibt):

"Hallo Jörg, vielen Dank für deine Nachricht, das ist allerdings beabsichtigt so, um eine höhere Reichweite zu erlangen. Das Teleskop befindet sich in Würzburg. Lg Maria R. (Schwester von Johanna aus Berlin)"

:LOL:
 

Heliklaus

Aktives Mitglied
Die Anzeige aus Berlin wurde aber nach meiner Unterhaltung mit ihr gelöscht, weil es irreführend wäre und sie sich entschuldigt hat. :unsure:
 

Romeo9

Neues Mitglied
Ich bin auf einen Anbieter bei Ebay Kleinanzeigen gestoßen der mir nicht koscher ist (seit kurzer Zeit erst bei EbayK. angemeldet). Er bietet ein Celestron C11 mit Montierung ieq45 für etwa 1400 Euro an. Obwohl ich in seiner Nähe wohne und ihm jede Nacht und Tag Zeit angeboten habe, will er nur versenden, da er so viel arbeitet. Ich denke, wenn man es kauft und bezahlt, wird man nie ein Teleskop erhalten. Man muss schon mächtig aufpassen, bei den gebrauchten Teleskopen. Anzeige ist weiterhin online, also fallt da nicht drauf rein!

 

Ehemaliges Mitglied 24639

Ich habe eine iOptron EQ45 und wer das schreibt
... Beleuchteter Polsucher mit Ausrichtungsverfahren...
hat keine Ahnung oder die Montierung oder beides nicht.
Gruß *entfernt*
 

Romeo9

Neues Mitglied
Hallo,
ja richtig, ihr habt recht gehabt, ich bekomme keine Antwort, weil ich heute eine Warnung von ebay-Kl bekommen habe und sie die Verkaufsanzeige rausgenommen haben.
Wo ist nur der Betrugszweck, wenn man Abholung und Zahlung vor Ort angibt und kein Geld im Vorraus will?! :unsure:
Ich denke die Masche geht folgendermaßen, er bietet nur Abholung z.B. in Hamburg an, wenn du aus München bist, kannst du nicht mal eben hinfahren, also bittest du ihn vielleicht doch zu versenden. Er willigt ein, du überweist das Geld und bekommst schwere Steine per Post. Dein Vertrauen hat er dann dadurch gewonnen, dass du glaubst, dass er nur eine „sichere“ Abholung anbietet…. Sobald du wirklich hinfahren willst, kommen nur Ausreden oder gar nix mehr…
 

MeisterDee

Aktives Mitglied
…….sensationell………der Schmied.

Auch wenn die Anzeige bald wieder verschwindet, es wird zwischenzeitlich genug Leute geben, die darauf reinfallen.
Ein gigantisches Geschäft, das es beinahe unmöglich macht, fremden Menschen gegenüber auch nur ein Minimum an Vertrauen entgegen zu bringen.
Irgendwann vertrauen wir uns selbst nicht mehr……..

CS

Dietmar
 

Ehemaliges Mitglied 78007


falls nicht bereits bekannt …

Geschäft ist Geschäft:


….
 

VisuSCor

Aktives Mitglied
Sachen gibt's...

tatsächlich muss man wohl auch als Verkäufer auf eBay-Kleinanzeigen auf der Hut sein. Mein aktuelles Erlebnis von gestern:

Ich habe einige DVDs zum Verkauf angeboten. Plötzlich bekomme ich eine WhatsApp Message, Absender mit einer exotischen Länderkennung (ein afrikanisches Land). Gleichzeitig der Hinweis von WhatsApp, dass es sich und einen Firmen-Account handelt.

Fragt mich in glasklarem Deutsch, ob DVD xyz noch zu haben sei. Ich: ja. Der Interessent: er würde sie gern an seinen Bruder in Bonn schicken lassen. Was denn der Preis inkl. Versand wäre. Ich nannte den Preis, 4 Eur.

Antwort er (sie?) würde mir 200 Eur schicken. Ich solle dafür eine Telefonkarte kaufen und mitschicken. Dafür würde ich 20 Eur extra bekommen. Ob das ok wäre für meinen Aufwand...

Meine Antwort: kein Interesse und die Nummer blockiert.

Ich vermute stark, dass es da in irgend einer Form um Geldwäsche geht, möglicherweise werden in der Folge weitere, größere Transaktionen angeboten. Ich kann nur jedem raten, die Finger von so etwas zu lassen!

Schönen Abend

CS.Oli
 

Ehemaliges Mitglied 78007

Es spricht nichts dagegen, wenn wir uns als Käufer oder Verkäufer ausnahmsweise wie die Pferdehändler benehmen und vor dem Kauf dem Gaul ins Maul schauen … und beim Verkauf dem Käufer in die Augen schauen.

Der Marktplatz, auf dem die Drei stehen, kann eher selten etwas für Versäumnisse der Drei.
 

TriffiD

Aktives Mitglied
Ich vermute stark, dass es da in irgend einer Form um Geldwäsche geht
Nein, vermutlich nicht ganz. Wärest du darauf eingegangen hättest du tatsächlich eine Buchung von 200,-€ auf deinem Konto gefunden. Du hättest die Telefonkarte gekauft und versandt. Einige Tage später wäre das Geld von deinem Konto zurückgebucht worden.
Das Konto von dem es kam wurde gehackt/gephished. Davon überweisen die Verbrecher so viele 200,-€ Beträge wie möglich an die geköderten "Helfer", die sich denken, dass ihnen nichts passieren könne, weil das Geld ja schon auf ihrem Konto ist.
Während der Kontoinhaber des gehackten Kontos im Grunde nur für Vorsatz haften muss, er sein Geld zurück bekommt (egal wie dämlich er sich angestellt hat) und die Täter natürlich nicht ermittelt werden, sind deine 200,-€ weg.

Früher waren das durchaus höhere Beträge. Dabei wurde man sogar gelegentlich von einem "netten Menschen" auf der Straße angesprochen, er hätte ein total tolles Angebot für ein Auto. Leider bräuchte er ein Konto in Deutschland, um sich Geld aus der Heimat schicken zu lassen. Er bittet das Opfer mit ihm zur Bank des Opfers zu gehen und dort eine Expressüberweisung über soundsoviel tausend Euro abzuwarten. Das Geld kommt auch, das Opfer hebt es ab und gibt dem Verbrecher das Bargeld. Am nächsten Tag kommt dann die Rückbuchung.
Die Menschen werden aber langsam vorsichtiger, deswegen versuchen sie es jetzt mit kleineren Beträgen, wo man vielleicht nicht so nachdenkt.

Ich würde an Unbekannte stets nur so viel Geld überweisen, wie ich im Zweifel zu verlieren bereit bin.

Es spricht nichts dagegen, wenn wir uns als Käufer oder Verkäufer ausnahmsweise wie die Pferdehändler benehmen und vor dem Kauf dem Gaul ins Maul schauen
Wenn die dann mal dabei nicht zuschnappen...
Mit größeren Mengen an Bargeld in der Tasche zu denen zu kommen, um Ware abzuholen ist auch nur so lange sicher, wie man mehr kräftige junge Leute mitbringt, als die Gegenseite aufzubieten hat. Vor ein paar Jahren hieß es, die Überfälle in solchen Fällen würden sich häufen.

Gruß
Sebastian
 

Ehemaliges Mitglied 78007

Ich würde an Unbekannte stets nur so viel Geld überweisen, wie ich im Zweifel zu verlieren bereit bin.

Hallo Sebastian …

die Kunst bestünde darin, vor dem Kauf (Überweisung) den Unbekannten zum Bekannten zu machen …

… und danach erst Geld zu überweisen.

Ist gut fürs Gefühl, Weltanschauung und Verarbeitung der „einkalkulierten“ eigenen Verluste. Meine ich.

Gruß
*entfernt*
 

Joachim Jürss

Aktives Mitglied
Moin zusammen,

habe eben angefangen, den interessanten Thread zu lesen und sehe später erst: Das geht hier ja schon ein Jahr und über 15 Seiten! Wow! Ich hab jetzt nicht alles gelesen, möchte aber meine Erfahrungen auch teilen.
Bei mir geht es nicht um Ebay sondern um Amazon. Dort wird man mittlerweile ja auch zahlreich von Verbrechern abgezockt. 2018 bin ich auf einen reingefallen, der ein NexStar 8SE (damit wollte ich seinerzeit wieder einsteigen) für 800,- Euro angeboten hat. War am Black-Friday damals, daher habe ich das Schnäppchen gewittert. Geld überwiesen und gleich voller Freude einen Kumpel angerufen. Der hat den Braten aber gleich gerochen. Also habe ich mich unverzüglich an Amazon gewendet. Long Story short: Die haben das überprüft, den Betrug bestätigt und mir zügig die komplette Summe zurücküberwiesen!!!
Ich verstehe jeden, bei dem das Hirn kurzfristig einen Overload hat, wenn man ein vermeintliches Schnäppchen entdeckt. Es darf einem nur nicht zwei Mal passieren, dann ist man selber Schuld! ;-)
Ich hatte Glück, aber jetzt bin ich auch übervorsichtig...

Grüße und CS - Joachim
 

TriffiD

Aktives Mitglied
Hallo Reinhold!
die Kunst bestünde darin, vor dem Kauf (Überweisung) den Unbekannten zum Bekannten zu machen …
Entschuldige bitte. Ich kann nicht anders. Ich habe es versucht aber...

Lieber Dimitri,
weißt du noch, wie wir uns damals kennen gelernt haben? Das war bei Ebay - mein Gott, wie die Zeit verfliegt. Und was haben wir seitdem nicht alles zusammen erlebt. Erinnerst du dich an den gemeinsamen Urlaub auf den Malediven, wo deine Frau Olga im Restaurant so lachen musste, dass die Bratensauce noch drei Tische weiter spritzte? Dass anschließend eine Erbse aus ihren Nasennebenhölen entfernt werden musste, tut mir heute noch leid. Ich hoffe sie kann wenigstens wieder etwas riechen.
Dann die Geburt deiner zweiten Tochter und die schwere Zeit mit der Krankheit deines Vaters.
Nach so vielen Jahren denke ich, dass es nun Zeit ist, über das Messerset zu sprechen, dass du damals angeboten hast. Meinst du wir können noch was am Preis machen? Immerhin ist das Set jetzt gut 8 Jahre älter und kaum mehr als "wie neu" zu bezeichnen. Ich überweise dir also das Geld und sobald ich die Ware habe, kann deine Schwester Nadja gehen, wohin sie will. Sie lässt dich grüßen. Leider hat sie bei mir im Heizungskeller keinen Handyempfang, aber das hat ja bald ein Ende.
Ich grüße dich wärmstens
dein Freund Sebastian
;)
 

Ehemaliges Mitglied 78516

wie man mehr kräftige junge Leute mitbringt, als die Gegenseite aufzubieten hat.
Es gibt ein paar recht einfache Dinge, die man bei Abholung bei einem selbst beachten kann. So mache ich das immer bei hochpreisigen Dingen.
Man kommt dabei noch nicht mal unhöflich rüber, der ehrliche Käufer fühlt sich zusätzlich wohl.

Nicht alleine daheim sein. Wenn der Käufer klingelt, Tür öffnen und darum bitten, vor der Tür die Schuhe auszuziehen :) Eventuelle Begleitungen müssen draußen warten. Käufer immer die Treppe vorauslaufend ein Stockwerk höher ins Gästezimmer oder ein Stockwerk tiefer in den Keller geleiten, dort den schon vorher bereitgestellten Gegenstand präsentieren. Während dem Aufstieg/Abstieg den Käufer ohne dass er es bemerkt genau unter die Lupe nehmen.
In dieser Zeit entwickelt sich bei mir zu 100% ein gewisses Bauchgefühl, ob man Anspannung spürt oder sonst was.

Es ist schon mal für einen potenziellen Räuber ein größeres (auch kopfliches) Problem, mir etwas abzunehmen, eine Treppe rauf oder runter an meiner Familie vorbei zu stolpern und sich seine Schuhe vor meiner Tür neu zu anzuziehen oder zu binden, als mit angezogenen Schuhen vom Esszimmertisch aus die 5 Schritte zur Tür raus zu sprinten. Wenn man denen das Gefühl gibt, man sei vorbereitet, überlegen die sich das wirklich 10 Mal.

Ich hatte schon 2 mal so Fälle, da kam mir was nicht so richtig gut vor. Die Käufer haben sich den Gegenstand relativ kurz und emotionslos angesehen, sich für meine Begriffe eine Ausrede einfallen lassen und haben mein Haus wieder verlassen. Und alle ehrlichen Käufer empfanden mein Vorgehen bisher in keinster Weise als unhöflich.
 

Herby480

Aktives Mitglied
Nutzt in eurem Interesse die Funktionen ( Nutzer bewerten oder blokieren ). Bei blokieren gebt ihr an weshalb. Das ist wichtig, da eBay dann darauf aufmerksam wird.
Die Bewertung nat. auch. Wenn nicht Top da steht, würde ich garnicht auf Anzeigen anschreiben.
 

Ehemaliges Mitglied 78516

Na unter DEN Umständen würd ich dir gleich noch mein Auto zum gefahrlosen Transport anbieten. Einen Tak zerstören. Sowas geht ja mal gar nicht.
 

TriffiD

Aktives Mitglied
Es gibt ein paar recht einfache Dinge, die man bei Abholung bei einem selbst beachten kann.
Ich meinte eher den Fall, dass man ein Teleskop für 1500,- abholt und bar bezahlen will. Das wird häufig als sicherer dargestellt, weil man nicht so unbedingt davon ausgeht, vor Ort überfallen zu werden. Auf die Möglichkeit wollte ich nur hinweisen.
Aber sei es wie es sei - ich persönlich würde jedes Bedrohungsmanagement als außerordentlich unangenehm empfinden und lasse es deshalb lieber ganz sein. Andere machen das anders.
Einzig der spezielle Fall, dass ich den Käufer z.B. hier aus dem Forum kenne, wäre etwas Anderes. Wenn wir beide uns über irgendwas einigen würden, dann ginge ich davon aus, dass alles glatt ginge... bei Niki wäre ich mir nach der Schuhgeschichte nicht mehr so sicher. :unsure:
Gruß
Sebastian
 
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