Blue Moon

P_E_T_E_R

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The New York Times

Mr. Bezos, the founder and chief executive of Amazon, also owns Blue Origin, a rocket company. In a convention center ballroom here, Mr. Bezos described on Thursday a dreamy, ambitious vision of the future: a trillion people in space, living not on moons or planets, but bucolic space colonies in a style originally envisioned by a Princeton physicist, Gerard K. O’Neill.

Zur Erinnerung, der leider früh verstorbene Gerald K. O'Neill von der Princeton University hatte nicht nur auf seinem eigentlichen Fachgebiet, der experimentellen Teilchenphysik, bahnbrechende Ideen, er hatte auch die kühne Vision von einer Kolonisierung des Weltraums in riesigen bewohnten Space-Habitats:

The High Frontier: Human Colonies in Space

Und dafür entwickelte er zahlreich innovative technische Konzepte, insbesondere die Idee vom Mass Driver, einem elektromagnetisch angetriebenen Katapult, mit dem er Material zum Bau seiner utopischen Kolonien vom Mond auf die dort erforderliche Fluchtgeschwindigkeit von 2,4 km/s beschleunigen wollte. Da der Mond keine abbremsende Atmosphäre besitzt, würde das dort gut funktionieren.

Davon ist Jeff Bezos sicher noch sehr weit entfernt, aber er schwärmt schon mal davon und er will eine bemannte Station am Mondsüdpol errichten. Dort gibt es nämlich gefrorenes Wasser. Und nicht nur das, er will ja auch kräftig investieren, mit 1 Milliarde $ pro Jahr in Amazon Stocks. Geld hat er ja genug ...

Credit: Wikipedia


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Reaktion: hhh

ThN

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@P_E_T_E_R

> er will ja auch kräftig investieren, mit 1 Milliarde $ pro Jahr in Amazon Stocks.

Wie soll man sich das vorstellen? Die Auftragnehmer akzeptieren Amazon Aktien als Zahlungsmittel? Bezos leiht sich Geld und hinterlegt Aktien als Sicherheit? Das könnte sich im Falle eines Börsen-Crashes (solls ja geben :whistle:) ganz schön als Bumerang erweisen...

Oder, Bezos hat Unmengen an liquiden Mitteln rumliegen für die er sonst keine Investitionsmöglichkeiten in seinem Kerngeschäft sieht? - Dazu bräuchte er seine Aktien aber nicht anrühren.

> Geld hat er ja genug ...

Man könnte es zum Teil auch Umleitung (trickreich) vermiedener Steuern nennen.

Thomas
 

Optikus

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Moin,

sicher ist das auch ein gutes Stück Selbstdarstellung, aber man muss abwarten, was davon als realistisch angesehen und umgesetzt wird. Gegenüber dem trägen Walfisch NASA haben die privaten in den letzten 10 Jahren ja durchaus vorzeigbares hingestellt.

Es war und ist spannend, was sich da tut.

Leider kann man das weder von den Aktivitäten der NASA noch ESA wirklich behaupten, da sind die Apparate und Strukturen dahinter wohl einfach zu groß.

CS
Jörg
 

DocHighCo

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Wie soll man sich das vorstellen? Die Auftragnehmer akzeptieren Amazon Aktien als Zahlungsmittel?
Hallo Thomas,

warum nicht? Aktien sind heutzutage wie Geld auf der Bank, nicht mehr die bunten Papiere für den Safe wie vor hundert Jahren. Es gibt da noch komische Vorstellungen. Aber wahrscheinlich bietet er nur einen Teil seiner Aktien am Markt an und finanziert damit sein Weltraumprogramm. Er wird auch sicher versuchen andere Investoren anzulocken.
Ich halte das nicht mal für einen Publicity Gag. Denn was macht einer mit zig-Milliarden, wenn er weiß, daß er in ungefähr 30 Jahren genauso Tod ist wie jeder andere? Amazon verbinden jetzt schon die wenigsten noch mit Jeff Besos. Eine Yacht so groß wie ein Flugzeugträger bauen, auf der er 14 Tage im Jahr verbringt? Wozu? Dann will er vielleicht doch lieber die Jeff Besos Moon City anstossen, die an ihn erinnert.

Gruß

Heiko
 

MiMeDo

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Er verkauft jedes Jahr Aktien für eine Milliarde.
Das Geld bekommt dann Blue Origins.
Gruß, Thorsten
 

ThN

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Donnerwetter! Ich hab mal nachgeguckt: Börsenwert (Ende April 2018) 775 Mrd. $. Da kann man ruhig einmal im Jahr für eine Milliarde verkaufen. Das kümmert den Kurs nicht...

Thomas
 
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