Brennweite bei 8" Newtons / Okulare | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Brennweite bei 8" Newtons / Okulare

Tutulla

Mitglied
Hallo!

Ich möchte intensiv in die Hobby-Astronomie einsteigen, mit dem Ziel, zu einem späteren Zeitpunkt auch mit einer digatalen Spiegelreflexkamera zu fotografieren.

Bisher habe ich Erfahrungen mit kleinen Refraktoren gesammelt (60/600 und LidlScope 70/700) und möchte jetzt "richtig" einsteigen.

Nachdem ich eine Menge hier gelesen habe und diverse Fragen schon beantwortet sind, stelle ich mir folgendes vor:

- 8" Newton, da noch handhab- und bezahlbar bei großer Öffnung.
- visuelle EQ6 (bevor ich anfange zu fotografieren, möchte ich mich erst visuell sicher fühlen, später möchte ich die EQ6 Foto/GoTO tauglich machen), da das Gewicht bei späterer Fotografie eine Astro5 ans Limit bringt.

Da mir sowohl Planeten als auch DeepSky vorschwebt, habe ich an einen Allrounder gedacht (z.B.: GSO 200/1000). Dabei habe ich folgende Fragen:

1) Ist f/5 die richtige Wahl (Koma-Korrektur) oder sollte man ein Orion 200/1200 oder sogar ein 200/1600 Newton bevorzugen (sind die Geräte wegen der Baulänge noch vernünftig einzusetzen)?

2) Sollte man unbedingt auch 2" Okulare einsetzen? Wieviel Qualität verschenkt man beim Einsatz von 1 1/4" Okularen?

3) Ist mein Gedankengang richtig, oder sollte ich prinzipiell etwas anders machen (bezogen auf das spätere Ziel, zu fotografieren)?

Für Anworten und Meinungen wäre ich dankbar!

Gruß,
Tutulla
 

André_Walczak

Mitglied
Hallo Tutulla,

also die Idee, mit dem 8" Newton finde ich gut, das sind wirklich bezahlbare Universalgeräte, wobei ich generell sagen muss, dass ein Newton mit f/6, also gerade ein 8" f/6 das so ziemlich universellste Teleskop überhaupt ist, da visuell maximales Gesichtsfeld machbar, ist aber auch problemlos maximale Vergrößerung und bei der Fotografie kann mann auch einiges machen, aber ein guter f/5 Newton geht auch noch, ein f/4er ist schon wieder eher eine Astrokamera, was aber nicht heißens soll das man nich auch damit gut beobachten kann, aber die Obstruktion ist natürlich deutlich größer und die Okularfrage wird schon verdammt kritisch.

Gerade wenn es auch um die Fotografie geht, dann sehe ich die EQ-6 natürlich etwas kritisch....klar die trägt soviel wie sonst nichts in der Preisklasse, das ist einfach so, allerdings ist es nicht jedermanns Sache die so zurecht zu basteln, dass auch alles gut funktioniert, wobei sich ja angeblich in letzter Zeit die "Basismontierung" verbessert haben soll, naja...wie gesagt, vorher mal genau schlau machen was da nötig ist.

1) Ist f/5 die richtige Wahl (Koma-Korrektur) oder sollte man ein Orion 200/1200 oder sogar ein 200/1600 Newton bevorzugen (sind die Geräte wegen der Baulänge noch vernünftig einzusetzen)?

Lass dir gesagt sein, dass ein Newton eigentlich ein Teleskop ist, welches gerade bei Öffnungsverhältnissen bis f/6 denkbar schlecht zur Fotografie geeignet ist, den gerade die schnellen Newtons leiden an vorallem an Bildfeldwölbung, Koma und Astigmatismus. Das ist einfach so.
ABER!
Der Markt hält ja Fokalkorrektoren/Newtonkorrektorn (meist Komakorrektor gennant) bereit. Mit diesen Teilen machst du aus einem solchen fotografischen Krüppel, einen guten Astrographen, der diese ganzen Abbildungsfehler sehr stark vermindert oder praktisch beseitigt. Mit dem richtigen Korrektor wird so auch aus einem f/4 Newton ein geniales Fotoobjektiv!

Willst du aber universell bleiben, dann würde ich an deiner Stelle wirklich den f/5 oder den f/6 Newton im Auge bahalten, alles andere ist so lang, dass die auftretenden Hebellängen es schwierig werden lassen sowas stabil zu montieren, da kann dann auch die EQ-6 nichts mehr ändern, aber auch die Mechanik des Teleskops muss entsprechend robust uns verwindungssteif sein.

Eine wirklich schöne Kombination fänd ich selbst übrigens, einen mechanisch gut gebauten f/6 8" Newton auf einer Losmandy G-11 Montierung. Das ist robust, universell und gut ausbaubar.




2) Sollte man unbedingt auch 2" Okulare einsetzen? Wieviel Qualität verschenkt man beim Einsatz von 1 1/4" Okularen?


ÖÖhmm.....diese fragestellung lässt mich ein bischen daran zweifeln, dass du richtig begriffen hast wann 2" eingesetzt werden, aber um grundsätzlich deine Frage zu beantworten: Es gibt qualitativ hochwertige Okulare in 2" und in 1,25", es gibt aber auch einfache Okulare in 2" und 1,25". Dann ist natürlich noch die Frage nach dem Teleskop an welchem das Okular eingesetzt werden soll.
Es gibt auch sauteure 2" Okulare die eigentlich gut sind, wobei gut hier relativ zu sehen ist, denn es kann eben sein, dass die mit bestimmten Teleskopen ganz schlecht harmonieren und man deswegen ein mieses Bild hat.
Aber der grundsätzliche Unterschied ist ja einfach der, dass ein 2" Okular eine größere Feldblende hat ein kleines 1,25" Okular und dadurch natürlich ein wesentlich größeres reeles Bildfeld hindruch passt, deswegen kann man eben sagen, dass ein 2" Okular für Übersichtsbeobachtungen geeignet ist und ein 1,25" eher für alles was höhere Vergrößerungen benötigt, so ganz grob jedenfalls, wie gesagt ist doch alles sehr abhängig vom verwendeten Fernrohr.



3) Ist mein Gedankengang richtig, oder sollte ich prinzipiell etwas anders machen (bezogen auf das spätere Ziel, zu fotografieren)?

Also viel kann man dazu nicht sagen, weil du ja nicht gerade viel schreibst.
Dinge über die du dir Gedanken machen musst sind z.B. wie die Nachführkontrolle stattfinden soll, bzw. was für ein Leitrohr du benutzen willst.
Auch ist es für Anfänger Illusorisch gleich mit so viel Brennweite anzu fangen, das wiederum erübrigt etwas meinen voran gegangenen Gedanken, den als Leitrohr sollte erstmal das Hauptteleskop herhalten, als Optik sollte ein Normalobektiv oder leichtes Tele dienen. Sowas sollte dann Piggyback auf das Teleskop montiert werden oder an der Gegengewichtsstange der Montierung befestigt werden. Damit lernst du recht schnell das worauf es beim Nachführen ankommt und kannst diese Erfahrungen dann auch dazu einestzen dich später an größere Brennweiten heran zu trauen. Generell kann auch eine kleinere Fotooptik viel Freude bereiten, ein kleiner Refraktor mit entsprechender fotografischer Eignung zum Beispiel macht sehr viel Spaß und ist recht einfach zu handhaben.

Die alte Fotografenweisheit möchte ich auch nicht verbergen: Bei der Fotografie kommt es allem voran auf die Montierung an! Lieber bei allem anderen Sparen aber nicht bei der Montierung, den die Einheit aus Montierung und Stativ ist wichtiger als alles andere! Also lieber fette Montierung für großes Geld und erstmal kleine und günstigere Optik drauf. Das ist eigentlich immer der Weg mit dem es sich am einfachsten Arbeiten lässt.

Viel Spaß noch und clear skies,
André
 

Tutulla

Mitglied
Hallo!

Vielen Dank für die Ausführungen. Dazu gleich ein paar Nachfragen:

Lass dir gesagt sein, dass ein Newton eigentlich ein Teleskop ist, welches gerade bei Öffnungsverhältnissen bis f/6 denkbar schlecht zur Fotografie geeignet ist, den gerade die schnellen Newtons leiden an vorallem an Bildfeldwölbung, Koma und Astigmatismus. Das ist einfach so.
ABER!
Der Markt hält ja Fokalkorrektoren/Newtonkorrektorn (meist Komakorrektor gennant) bereit. Mit diesen Teilen machst du aus einem solchen fotografischen Krüppel, einen guten Astrographen, der diese ganzen Abbildungsfehler sehr stark vermindert oder praktisch beseitigt. Mit dem richtigen Korrektor wird so auch aus einem f/4 Newton ein geniales Fotoobjektiv!
Ist hier die Qualität des Korrektors allein ausschlaggebend oder kommt es wieder auf die Kombination mit dem Teleskop an?

... die Mechanik des Teleskops muss entsprechend robust uns verwindungssteif sein.
Wie sieht es da mit dem GSO 2008 aus? Gibt es da eine Empfehlung für einen bestimmten Tubus/Hersteller?

Eine wirklich schöne Kombination fänd ich selbst übrigens, einen mechanisch gut gebauten f/6 8" Newton auf einer Losmandy G-11 Montierung. Das ist robust, universell und gut ausbaubar.
Aber hier sprechen wir vom mehr als dreifachen Preis, ist das wirklich gerechtfertigt?

ÖÖhmm.....diese fragestellung lässt mich ein bischen daran zweifeln, dass du richtig begriffen hast wann 2"
Da mag durchaus sein, es wäre ja auch mein erster Schritt in die "große" Welt. Ich möchte auf jeden Fall noch dazu lernen, deshalb bin ich für jede Erläuterung dankbar.

Also viel kann man dazu nicht sagen, weil du ja nicht gerade viel schreibst.
Ich möchte halt nur sicherstellen, dass ich mir im Vorfeld nicht schon bestimmte Dinge verbaue. Insbesondere bzgl. Nachführung hatte ich da im Hinterkopf, dass sich die EQ6 mit vertretbarem finanziellen Aufwand auch nachträglich zu einer fotofähigen Montierung aufrüsten lässt und dabei noch Reserven für einen kleineren Refraktor als Leitrohr hat. Das war zumindest der Eindruck, den verschiedene Beiträge in diesem Forum hinterlassen.

Wie gesagt, das wäre mein erster Schritt in die "große" Welt und zunächst soll der visuelle Aspekt im Vordergrund stehen. Die Fotografie soll dann später kommen. Nur je mehr Fehler ich da im vorhinein vermeiden kann, umso besser.

Interessant wäre auch zu wissen, was man im ersten Schritt erfahrungsgemäß (zum "Gucken") noch an Zubehör benötigt.

Gruß,
Tutulla
 

Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo Tutulla,

überleg Dir Mal folgendes:
Ein 8" F/6 Newton als Dobson ist so ziemlich das beste und günstigste Allroundteleskop für
visuelle Anwendung welches Du kriegen kannst.
Ein 8" F/6 Newton ist dann so ziemlich das größte Gerät, welches Du noch einigermaßen bezahlbar
parallaktisch montieren kannst, dann aber als Einsteigergerät für nachgeführte
Fotogrtafie mit Langzeitbelichtung für Anfänger kaum beherrschbar, die Lösung ihn dann
zunächst als Leitrohr zu verwenden hast Du schon gelesen.

Was wäre, wenn Du visuell mit einem 8" F/6 Dobson beginnst, auf eine gute Monti sparst und zwischendurch
jede Menge Beobachtungsspass hast und auch noch was dabei lernst.
Dann kommt die Monti und die ersten fotografischen Versuche, wenn das Spass macht, irgendwann
ein spezielles Rohr dafür. Eine Monti, die den 8" F/6 leidlich getragen hat, nimmt etwas weniger
Hebel und Gewicht keineswegs übel, Leitrohr und Zubehör wollen ja auch getragen sein und
der Dobson steht fürs Schnelle und Visuelle immer parat.

Ich finde das so oder ähnlich eigentlich ziemlich überlegenswert, zumal wenn man
Sorge hat, sich am Anfang etwas zu verbauen, also mit den Anschaffungen haushalten muss. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 

Sven_Wienstein

Mitglied
Rückfrage

Hi Tutulla,

ich möchte mal mit einer Rückfrage beginnen. Die Meinung, dass 2" Okulare qualitativ besser sind, und dass man mit 1,25" Okularen "weniger sieht" oder irgendwas verschenkt, taucht sehr oft auf.
Kannst Du vielleicht in etwa beschreiben, woher Du diese Vorstellung hast? Und zwar in der Hoffnung, dagegen etwas tun zu können.
Eine Erläuterung, wie es sich mit 2" verhält, findest Du hier ganz ausführlich: http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare1.html#Gesichtsfelder

Nun zum eigentlichen Thema. André hat alles schon sehr weitgehend erläutert und ich möchte unterstreichen, dass der wichtigste Punkt für die Astrofotografie die Montierung ist, die eine solide Basis sein muss.
Du fragst, ob der Mehrpreis einer G-11 gerechtfertigt ist, und ich muss sagen, ja, er ist gerechtfertigt. Der beste Grund dafür ist eigentlich so zu erklären, dass man im Grunde nicht merkt, dass man eine G-11 hat. Ganz einfach deshalb, weil man die Montierung sorglos verwenden kann. Allein die Rutschkupplungen der G-11 sind ein ungeheurer Komfort-Gewinn, weil das Teleskop bei der Beobachtung so leicht zu Handhaben ist, wie ein Dobson. Mit stellt zu Beginn der Beobachtung die Kupplungen ein, und schubst einfach drauf los, wohin man gerade will. Klar, bei einer Goto-Version ist dieses Feature unnötig. Die EQ-6 und viele andere Montierungen aber erfordern immer den Griff zum Klemmhebel. Manche ziehen die Klemmung dann nur halb an, und haben dann so einen halbherzigen, mechanisch nicht gerade begeisternden "Rutschkupplungs-Effekt".
Der Wert einer G-11 liegt aber weiterhin auch in der guten Verarbeitung und vielen durchdachten Details. Zum Beispiel ist der Polsucher sehr einfach und dennoch sehr genau zu verwenden, denn anstelle mit Datumsskalen und Ortszeitkorrektur herumzurechnen bringt man einfach Polaris und zwei schwächere Nachbarsterne mit den Markierungen der Strichplatten zur Deckung. Ein anderes Gimmick ist der stillstehende RA-Teilkreis mit einer sehr feinen Teilung (die meisten Montierungen haben nur recht kleine Teilkreise und damit nur eine grobe Teilung). "Stillstehend" bedeutet, dass bei Drehung des RA-Motors der RA-Teilkreis seine Einstellung beibehält. Bei manchen anderen Montierungen verstellt der Motor den Teilkreis, wenn er sich dreht. Bei normaler Nachführung dreht der Motor sich dauernd, und somit verstellt sich der Teilkreis mit einer Geschwindigkeit von 15° pro Stunde, also 0,25° pro Minute und das ist ein halber Vollmonddurchmesser. Bei den Losmandy-Montierungen ändert sich die Position des Teilkreises dagegen nur, wenn man die Montierung über die Rutschkupplungen bewegt. Das heißt wenn der Motor einfach nur dem Himmel nachführt, ändert sich nichts, und das ist richtig, weil ja die Himmelsposition des beobachteten Objektes gleich bleibt.

Natürlich muss jeder selbst wissen, ob er einen solchen finanziellen Aufwand betreiben will oder überhaupt kann.

Noch kurz zur Optik, eigentlich im gleichen Tenor: Wenn erstmal eine gute Montierung angeschafft ist, dann kann man im Rahmen von deren Tragkraft eigentlich recht leicht die Optik wechseln. Man wird zwar nicht die Teleskope wechseln, wie die Socken, aber wenn man sich auf dem Gebrauchtmarkt für 200 oder 300 Euro mal eine weitere, fotografische Optik leistet, dann ist das im Vergleich zum Montierungspreis eine kleine Investition. Kauft man aber eine Montierung, mit der man nach einer Weile fotografisch nicht mehr zufrieden ist, dann wird der Umstieg auf eine bessere Montierung immer eine ziemlich große Ausgabe sein. Jedenfalls gilt das für den Bereich, in den Du aufsteigen willst.
Ansonsten möchte ich nochmal diesen Artikel anbringen: http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html
Die Montierungs-Problematik ist Dir ja schon bewusst, aber Dir sollte klar sein, dass man nicht von 0 auf 100 Fotos durch das Teleskop machen sollte. Das kann leicht sehr frustrierend sein.

Clear Skies
Sven
 

Tutulla

Mitglied
Re: Rückfrage

Hallo!

Zunächst möchte ich allen ein großes Lob für die schnellen und ausführlichen Antworten aussprechen. Ich kenne den Aufwand für solche Forenbeiträge und weiß das sehr zu schätzen. Also nochmals: Vielen Dank.

Ich fasse das ganze mal so zusammen:

1) Ein 200/1000 Newton (evtl. auch 200/1200) scheint soweit OK.

2) Über die EQ6 gehen die Meinungen erfahrungsgemäß auseinander. Eine G-11 sprengt meinen finanziellen Rahmen definitiv, zumal ja schon die visuelle Ausrüstung nicht nur aus Montierung und Teleskop-Tubus besteht. Es scheint in dieser (Gewichts-)Klasse aber auch keine wirklichen Alternativen zu geben.

3) Die Okular-Frage ist mit dem genannten Link beantwortet. Der Artikel beschreibt sehr klar und verständlich, was mir dazu gefehlt hat.

4) Der Tipp mit dem Dobson zum Einstieg hat natürlich was. Für mich persönlich kommt das glaube ich weniger in Frage, da ich mich hinsichtlich der späteren Fotografie schon im Vorfeld mit der parallaktischen Montierung auseinandersetzen möchte.

5) Zur Fotografie bleibt festzuhalten: erst mal Huckepack mit kurzen Brennweiten, dann Brennweiten steigern und erst dann durchs Teleskop, hab ich verstanden.


Knackpunkt bleibt also die Montierung zur Fotografie und die Frage, ob die nachträglich aufgerüstete/fotofähige EQ6 handhabbar ist. Die Bastelei wäre nicht das Problem und Geduld und Spucke würde ich wohl auch mitbringen.

Es bewahrheitet sich auch hier wohl die Erkenntnis, dass man einige Erfahrungen einfach selber machen muss.

Sofern ihr noch konkrete Tipps oder Empfehlungen für bestimmte Produkte habt (unter den genannten Aspekten), wäre ich natürlich erfreut, die hier zu lesen!

Besten Dank und viele Grüße,
Tutulla
 

Sven_Wienstein

Mitglied
Re: Rückfrage

Hi Tutulla,

trotzdem möchte ich nochmal an die Eingangsfrage meines Postings erinnern. Es wäre mir sehr wichtig, darauf eine Antwort zu bekommen, weil viele Sternfreunde diese "Vermutung" haben. Wenn das z.B. durch bestimmte Werbung verursacht wird, dann sollten wir da den Finger in die Wunde legen.

Clear Skies
Sven
 

Tutulla

Mitglied
Re: Rückfrage

Hi!

trotzdem möchte ich nochmal an die Eingangsfrage meines Postings erinnern. Es wäre mir sehr wichtig, darauf eine Antwort zu bekommen, weil viele Sternfreunde diese "Vermutung" haben. Wenn das z.B. durch bestimmte Werbung verursacht wird, dann sollten wir da den Finger in die Wunde legen.

Eigentlich kann ich gar nicht genau sagen, woher die "Vermutung" stammt. Ich denke da spielt der Gedankengang "mehr Öffnung -> mehr Licht -> besser" eine Rolle. Allerdings findet man auch kaum eine vernünftige/verständliche Erklärung. Bei Aussagen wie: "... in ein Okular mit 2" Einsteckdurchmesser ein größeres Lichtbündel reingeht, als bei 1,25"..." folgert man im Umkehrschluss natürlich 1,25 ist schlechter als 2, obwohl die Aussage im Kontext betrachtet ja erst mal wertfrei ist.

Bei mir war es wohl eher die Kombination aus Unkenntnis und o.g. Denkweise!

Gruß,
Tutulla
 

Berberich

Mitglied
Re: Rückfrage

Zum 2" Okular und der Möglichkeit dazu:
Ich würde mir auf jeden Fall ein Gerät mit 2" Auszug kaufen. Gründe: die sind meist besser verarbeitet, da man 1 1/4 Zoll Auszüge meist "billig" macht, um den Preis niedrig zu halten. Viele (Z.B. Galaxy und GSO) haben zudem einen (manchmal sogar 1:10 untersetzten) Crayford-Auszug, an dem Du Deine Freude haben wirst. Als 2" Okular braucht man eigentlich nur ein (gutes) 32 oder 40er, um den Überblich zu behalten. Manche Okulare haben auch beide Anschlußmöglichkeiten, was den Vorteil haben kann, daß man, je nach Okular und Einsteckvariante besser an den Focus kommt.
Viele Grüße
Winfried
 
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