Das Nichts auserhalb des Universums | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Das Nichts auserhalb des Universums

Hasamoto

Mitglied
Das Nichts hat eine eigenschaft die unvergleichbar ist.

Sich zu füllen.

Und ich glaube das es somit erheblich zur beschleunigten expansion des Universums beiträgt.

Stimmt ihr mir da zu?
 

maximilian

Mitglied
Literarisch wertvoller wird die Aussage, wenn man die enthaltenen Begriffe von Poetron bearbeiten lässt:


Nur eine Bitte an das Nichts Universum.

Ach ausserhalbes Etwas du!
Nichts, meine nötige Hilfe.
über der Welt für immer!
Füllt - du mußt es leben!
Welch fröhlicher Tag!
Universum du.
Begehrlich im ewigen Raum.
Nichts zwischen Kosen und Toben.
Universum ach so grundsätzlich.


Gedicht Nummer 8910616

oder:

Die Dunkelheit

Welch grausames Glück!
Dunkelheit und Energie, ja Energie.
Die Energie - Füllen und wollen!
Die Dunkelheit - grün und herzlich!
Grün! Auch du, Universum, sei grün!
Und träume vom ewigen Glück!

Und einsamer Unfug vergiftet die Herzen!

Gedicht Nummer 8910627
 
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Juergen_Q

Mitglied
Das Nichts ist ein Absurdum.

Alles, was ist, hat eine Wesenheit, sonst könnte es
nicht sein.
Das Nichts hat keine solche, also kann es nicht sein.


Gruß

Jürgen
 

Hasamoto

Mitglied
Jupp hast recht Arno
Hätte auch erstmal Hallo schreiben können

und Maximilian
Ein sehr interessantes Gedicht^^

Aber ich meine das Nichts AUSERHALB des Universums
Sonnst hätte ich das Universum geschrieben^^

Und Juergen_Q
Ich meine das auch alles was nicht exestent ist für uns, hat eine eigenschaft, und wenn ich mit meiner Vermutung recht habe, würde es nicht nur erklären warum die Ausdehnung des Universums sich beschleunigt, sondern auch warum es entstanden ist.
Ganz zu schweigen von der Dunklen Materie.
 
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Hallo,

bevor man über das NICHTS diskutiert, sollte man definieren was das NICHTS überhaupt ist. Die beste Definition, die ich kenne, ist die Folgende:

Das absolute NICHTS ist "eine Brille ohne Gläser, der das Gestell fehlt."

Nun können wir wissenschaftlich an die Sache herangehen. Die Eigenschaften des NICHTS.

Was könnten die Eigenschaften dieses NICHTS sein? Sich zu füllen? Das kann ich nicht nachvollziehen. Das Brillengestell mag diese Eigenschaft besitzen, sich mit Brillengläsern zu füllen, allein jedoch ist das Gestell kein NICHTS mehr! Umgekehrt wird auch kein Schuh draus.

Somit hinterfrage ich jetzt die schiere Existenz des NICHTS und postuliere, daß es nicht NICHTS gibt. Anders ausgedrückt, es gibt überall ETWAS. Aber woher kam dieses ETWAS? Vor dem Big Kaboom muß es jemanden, also ETWAS, gegeben haben, der die Lunte angezündet hat, oder zumindest zum ersten Male angezündet hat, falls die nachfolgenden Kabooms Selbstläufer sein sollten.

Und nun haben wir den durchschlagenden Beweis für die Existenz JENES, welches ein Gott ist, egal wie man IHN nennen mag. Denn sollte es diesen (diese, dieses) nicht geben, woher kam der erste Big Bang? Man mag argumentieren, das das NICHTS sich eines Tages so unendlich langweilte, daß es beschloß, ETWAS zu werden. Ja Hallo??!??

Also, mit der Frage nach der Existenz des Schöpfers aus dem Weg, so verhaltet euch denn nun auch so, den eines Tages ist Payback Day! Tuet Gutes, und gebet reichlich, damit euch nicht gegeben werde! :smiley60: :smiley64:

Grüße, euer Coyote
 

Hasamoto

Mitglied
Ich habe mal in der Schule einen versuchsaufbau gemacht.

Ich nahm eine Plexiglaskuppel indem ein Balon war
und habe das innere einen unterdruck ausgesetzt.

der Balon hat sich daruf hin aufgeblassen.

Jetzt stehlen wir uns das mal in anderen Dimensionen vor
Wir nehmen etwas von der grösse eines Atoms und setzen es einen unterdrück aus der dem Nichts auserhalb des Universums gleicht.

Was würde passieren?

Der grund für meine Vermutung ist die tatsache das ,das univensum immer schneller ausdehnt.
Bei einer Explosion wie dem Urknall müste die geschwindichkeit abnehmen oder gleichbleibend sein.

Das währe auch der grund warum wir bisher die auswirkung von Dunkler enegie messen können aber nicht ihren ursprung ermitteln können.

Weil er auserhalb des universums liegt.

zumindest ist das so meine vermutung


 
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maximilian

Mitglied
Hallo!

Zitat von Hasamoto:
Ich nahm eine Plexiglaskuppel indem ein Balon war
und habe das innere einen unterdruck ausgesetzt.

der Balon hat sich daruf hin aufgeblassen.

Ja, schon. Nur ist das keine beschleunigte Ausdehnung deines Ballons gewesen, sondern eine Ausdehnung, die mit der Zeit langsamer wird. Denn irgendwann nimmt der Druck im Ballon so stark ab, dass ihn die Ballonhülle selbst gegen das umgebende Vakuum halten kann. Und selbst ohne Ballonhülle darum würde sich eine Luftblase im Vakuum nicht beschleunigt ausdehnen, denn es fehlt schlichtweg die Energie für so eine Beschleunigung.
Das Gas kühlt sich bei der Expansion ab (Stichwort: Thermodynamik) und der Druck, also die Kraft, welche die Gasteilchen auseinander treibt, nimmt proportional dazu ebenfalls ab. Für eine beschleunigte Expansion müsste er aber zunehmen (Stichwort: Dunkle Energie), vollkommen unabhängig davon, was wohin expandiert.

Diese Analogie kann also die beobachtete beschleunigte Ausdehnung unseres Universums nicht erklären, fürchte ich.

Dazu passt vielleicht Gedicht Nummer 8911941 ganz gut:

ausdehnende kennende Räume

Die Räume, jene wie es nun sei,
Sie ausdehnen ja so beschleunigt!
Sie kennen!
Universum, bedenke!
Welch gribbliges Glück!
Räume!
Ausdehnende Räume für Universum.

Viele Grüße
Maximilian
 

dako76

Mitglied
Vorallem, da das "Nichts" jenseits des Universums kein "klassisches" Nichts im Sinne von einem mit nichts gefülltem Raum (mitsamt seiner Naturgesetze) ist. Selbst der Begriff "jenseits", was ja eine räumliche (gerne auch zeitliche, dann kommt man zum selben Schluss) Komponente ausdrückt, macht keinen Sinn, da dieses "Nichts" keinen Raum beinhaltet ... im Übrigen auch keine Zeit. Im weitergehenden Sinne hat das Universum somit auch gar keine geografische Grenze, die sich in irgendeiner gearteten Form immer weiter nach vorne (was ja in Ermangelung eines Raumes außerhalb gar keinen Sinn macht) schiebt.
 

Hasamoto

Mitglied
Gravitation und Schwerkraft exestieren auch auserhalb der zeit da sie eine Konstante ist soweit ich weiss. sonnst würde ein Schwarzes Loch in sich zusammenfallen.

also erklärt mir mal warum es auserhalb des Universums es anders sein sollte.
 

dako76

Mitglied
1. Es gibt gar kein "außerhalb" des Universums, bzw. wo oder was soll dieses außerhalb sein?
2. Selbst wenn es ein wie auch geartetes außerhalb gäbe, wären Aussagen über dieses außerhalb unwissenschaftlich, schon allein aufgrund der Definition des "Universums".
3. Nach derzeitiger allgemeiner Lehrmeinung entstand die Gravitation während des Urknalls (innerhalb "unseres" Universums) durch Aufspaltung der "Urkraft" in die GUT Kraft (später dann Kräfte) und die Gravitation. Gerade daraus kann man schließen (so man dies denn akzeptiert), dass die Gravitation eben doch etwas Universums spezifisches ist.
 

winnie

Mitglied
Moin Namenloser!

> also erklärt mir mal warum es auserhalb des Universums es anders sein sollte.

Scherzkeks: Kommt hier mit einer Vorstellung vorbei - "Theorie" kann man's ja nicht nennen - und sollen ihm seine Phntasie auch noch erklären... <kopfschüttel>

Ich schließe mich dem Geschriebenen oben an: es gibt kein "außerhalb des Universums" - das ist ein Widerspruch in sich (Paradoxon).
Was ist nördlicher als der Nordpol? :Trost:
 

maximilian

Mitglied
Zitat von winnie:

Der Polarstern. Der Himmelsnorpol. Manchmal sogar irdische Flugzeuge und Satelliten.

Warum soll es nicht irgendeine Art von „ausserhalb unseres Universums“ geben? Damit beschäftigen sich die Theoretiker schon seit langem. Man muss der Wissenschaft jede Frage stellen dürfen, die einem einfällt. Und wenn sie die heute noch mit „tut uns leid, das wissen wir nicht“ beantworten muss (so wie in diesem Fall), dann muß das nicht für alle Zeiten gelten.

Viele Grüße
Maximilian
 
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dako76

Mitglied
Zitat von maximilian:
Warum soll es nicht irgendeine Art von „ausserhalb unseres Universums“ geben?
Welcher Art außerhalb denn? Und wie schon geschrieben: Dann ist allein aufgrund der wissenschaftlicen Definition des Begriffs "Universum" keinerlei Aussage dazu möglich.

Damit beschäftigen sich die Theoretiker schon seit langem.
Wer macht das denn und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage macht er das und welche Methoden der Falsifizierbarkeit seiner Aussagen bietet er an?

Man muss der Wissenschaft jede Frage stellen dürfen, die einem einfällt. Und wenn sie die heute noch mit „tut uns leid, das wissen wir nicht“ beantworten muss (so wie in diesem Fall), dann muß das nicht für alle Zeiten gelten.
Nein, muss es nicht, im Falle des Universums ist es aber so, dass, selbst wenn du etwas findest, was vermeintlich außerhalb wäre, und wenn du dann verifizierbare Aussagen dazu treffen kannst, feststellen wirst, dass es trotz aller vorherigen Annahmen auch innerhalb "unseres" Universums sein wird.

Was an der Stelle vom Verständnis her u.a. weiterhelfen könnte, ist z.B. sich damit zu beschäftigen, was überhaupt "das Universum" ist.

Viele Grüße!
David
 

maximilian

Mitglied
Hallo!

Zitat von dako76:
Damit beschäftigen sich die Theoretiker schon seit langem.
Wer macht das denn und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage macht er das und welche Methoden der Falsifizierbarkeit seiner Aussagen bietet er an?

Oh je, wo soll ich da anfangen ;) ? Gegenfrage: Welcher theoretische Physiker beschäftigt sich nicht mit der Frage nach möglichen anderen Universen (Stichworte: String Theorie, Multiversen, Urknall, ... als Ausgangspunkt vielleicht das hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Many-worlds_interpretation )?

Und hier, als ein Beispiel unter tausenden, ein aktuelles seriöses (!) paper, das sich mit der Möglichkeit von Interaktionen zwischen verschiedenen Universen auf Quantenebene befasst: http://journals.aps.org/prx/abstract/10.1103/PhysRevX.4.041013
Nicht, dass ich davon auch nur das geringste verstehen würde...

Jetzt steht aber der Merkurtransit auf dem Plan als gänzlich diesem Universum zugehöriges Ereignis!

Viele Grüße
Maximilian
 

dako76

Mitglied
Zitat von maximilian:
Oh je, wo soll ich da anfangen ;) ? Gegenfrage: Welcher theoretische Physiker beschäftigt sich nicht mit der Frage nach möglichen anderen Universen (Stichworte: String Theorie, Multiversen, Urknall, ... als Ausgangspunkt vielleicht das hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Many-worlds_interpretation )?
Absolut korrekt, sie beschäftigen sich damit, inwiefern Theorien, welche von anderen Universen (oder besser Welten) ausgehen, Phänomene innerhalb unseres Universums erklären könnten.

Sie können sich aber auf keiner wussenschaftlichen Basis damit beschäftigen, was diese Universen (sollte es sie geben) beinhalten, allein deshalb, weil alles, auf das unsere Physik fußt innerhalb unseres Universum nach der Planckzeit (also universumsspezifisch) oder vor der Planckzeit breits existierte und sich somit der (seriösen) wissenschaftlichen Erkenntnis entzieht.

Sollte es dennoch möglich sein ein vermeintlich anderes Universum wissenschaftlich zu ergründen, wird sich herausstellen, dass es keine anderen Universen sind, sondern dass sie zu "unserem" Universum gehören. "Unser Universum" ist schon per Definition die Grenze unseres wissenschaftlichen maximalen Horrizonts.

Alleine deshalb ist es entsprechend auch nicht möglich, irgendeinen Falsifizierungsansatz zu konstruieren für postulierte andere Universen oder außerhalb von Universen liegendem "Nichts". Was das ganze dann zu einer Glaubensfrage und keiner Frage der Wissenschaft macht.
 

maximilian

Mitglied
Zitat von dako76:
Sollte es dennoch möglich sein ein vermeintlich anderes Universum wissenschaftlich zu ergründen, wird sich herausstellen, dass es keine anderen Universen sind, sondern dass sie zu "unserem" Universum gehören. "Unser Universum" ist schon per Definition die Grenze unseres wissenschaftlichen maximalen Horrizonts.

Da scheint es verschiedene Definitionen bzw. Ansichten zu geben, sonst würde ein Artikel wie der vorhin von mir verlinkte nicht in einem Fachjournal veröffentlicht werden. Offensichtlich gibt es Physiker, die begründen können, dass Wechselwikungen zwischen unterschiedlichen Universen möglich sein können.

Jetzt muss ich aber unbedingt an die Sternwarte, der Merkur wartet nicht... das Thema werde ich aber auf die Tagesordnung für unseren wöchentlichen Astrotreff nehmen, da sind einige Kollegen sicher auch interessiert.

Viele Grüße
Maximilian
 

winnie

Mitglied
Moin Maximilian!

>> Was ist nördlicher als der Nordpol?

> Der Polarstern. Der Himmelsnorpol. Manchmal sogar irdische Flugzeuge und Satelliten.

Tschuldige, das ist wohl der größte Blödsinn, den ich je gehört habe zu dem Thema. Möchte mal eine Flugzeug-Navigationsanzeige sehen, die mehr als +90° n.Br. anzeigt...

> Warum soll es nicht irgendeine Art von „ausserhalb unseres Universums“ geben?

...weil es keinen Nachweis dafür gibt (außer rechnerische Modelle), aber das hat mit unserer makroskopischen Realität, in der wir leben, nichts zu tun.
Unser TE kommt aber daher uns stellt diese Annahme unbegründet in den Raum (sinnbildlich ;) ) und fordert eine Erklärung für seiner "Erleuchtung". Tschuldige nochmals: Solche Quacks haben wir hier regelmäßig, die uns das Universum erklären wollen und auf Deubel komm raus Bestätigung suchen. Letzte Beispiele waren - glaube ich - der Urknall und die Lichtgeschwindigkeit...

"Das Nichts außerhalb des Universums" hat wohl eher was mit Philosophie zu tun anstatt mit Astronomie, wie wir sie betreiben. Also: OT-Thema.
 

konfokal

Mitglied
@Micha,
Zitat von winnie:
Hasamoto fragte: Warum soll es nicht irgendeine Art von „ausserhalb unseres Universums“ geben?
weil es keinen Nachweis dafür gibt (außer rechnerische Modelle)
Verstehe ich das richtig: Atome sind erst vor gut hundert Jahren entstanden, gab's vorher nicht. Gab schließlich keinen Nachweis.
Tschuldige, das ist wohl der größte Blödsinn,...
Hm, scheint auch keinen Himmelsnordpol zu geben. Auf welcher Höhe genau liegt absolut Nord, Deiner Meinung nach - Eisscholle, Meereshöhe, was ist bei Wellengang...?
Solche Quacks haben wir hier regelmäßig, die uns das Universum erklären wollen
Die verrücktesten Fragen aufzuwerfen und Ideen zu diskutieren bringt oft weiter, als unbemerkt falschen Annahmen aufzusitzen und verkehrte Behauptungen aufzustellen. Letzteres gibt keiner gern zu, kommt aber leicht vor und kann jedem passieren. Ersteres dagegen...

@max:
Wie kannst Du nur so gemein sein zu mir - ich hab' einen Hexenschuß und Lachen tut mir höllisch weh... :)

Gruß,
Mathias
 
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maximilian

Mitglied
Zitat von winnie:
Tschuldige, das ist wohl der größte Blödsinn, den ich je gehört habe zu dem Thema.

Das kann Blödsinn sein, aber auch eine Frage des Standpunktes bzw. der Definition. Wenn ich nur die Erdoberfläche betrachte, ist der Nordpol ihr nördlichster Punkt. Per Definition (wobei eine Definition so ziemlich das unwissenschaftlichste ist, was wir Menschen uns bisger ausgedacht haben). Aber da die Frage nicht so eindeutig gestellt war, sind auch andere Antworten zulässig. Und genauso sind Fragen zulässig, die sich mit „ausserhalb des Universums“ befassen. Und die Definition des Begriffs „Universum“ darf bei dieser Gelegenheit auch gleich kritisch beäugt werden.
 

dako76

Mitglied
Zitat von maximilian:
Und genauso sind Fragen zulässig, die sich mit „ausserhalb des Universums“ befassen. Und die Definition des Begriffs „Universum“ darf bei dieser Gelegenheit auch gleich kritisch beäugt werden.
Naja, es ist halt die Frage, was man möchte. Möchte man einfach so vor sich hinphilosophieren: klar. Ist man an naturwissenschaftlicher Erkenntnis (für sich selbst, nicht für die Menschaheit) interessiert, ist es sinnvoll, sich zunächst einmal auf das zu stützen, was etablierte Lehrmeinung ist und diese zu verstehen. Dazu gehören eben auch Definitionen von Fachbegriffen. Und aus naturwissenschaftlicher Perpektive ist "Universum" ein klar definierter Fachbegriff, offensichtlich nicht deckungsgleich mit der allgemeinsprachlichen (ähnliche sehr offensichtliche Beispiele auch "Kraft", "Energie" usw.).
Direkt am Beginn eines Erkennznisprozesses etablierte Fachbegrifflichkeiten anzuzweifeln verspricht dagegen keinen ernsthaften Wissenszugewinn.

Zitat von maximilian:
Da scheint es verschiedene Definitionen bzw. Ansichten zu geben, sonst würde ein Artikel wie der vorhin von mir verlinkte nicht in einem Fachjournal veröffentlicht werden. Offensichtlich gibt es Physiker, die begründen können, dass Wechselwikungen zwischen unterschiedlichen Universen möglich sein können.
Ganz ernsthaft: Wenn dich das interessiert und zwar wirklich interessiert, dann google nicht einen Fachartikel, in dem es um eine rein mathematische Betrachtung von Quanteneffekte geht und stelle das als einen Hinweis auf eine unklare Defintion des Begriffs "Universum" hin ... ganz abgesehen davon, dass auch dieser Artikel mitnichten irgendetwas außerhalb unseres Universums umschreibt.

Stattdessen kann es helfen, sich zunächst einmal überhaupt mit dem Begriff "Theorie" (und zwar auch in wissenschaftlicher und nicht umgangssprachlicher Bedeutung) auseinanderzusetzen und dann einmal den "normalen" Weg des Erkenntnisgewinns zu beschreiten, der auch in einem Physikstudium beschritten wird.

Und lass es dir gesagt sein von jemandem, dessen Arbeit tagtäglich die Physik ist: Der von dir verlinkte Aufsatz hat nichts, aber auch rein gar nichts damit zu tun, was "außerhalb" (so wiedersinnig dies noch dazu ist) unseres Universums ist.

Viele Grüße!
David
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Zitat von maximilian:
Zitat von winnie:
Der Polarstern. Der Himmelsnorpol. Manchmal sogar irdische Flugzeuge und Satelliten.
Vielleicht habt ihr ja schon davon gehört, dass man für schlappe 27.000 Euro pro Person eine Schiffsreise mit Atomantrieb auf dem russischen Eisbrecher "50 Let Pobedy" (50 Jahre Sieg) zum Nordpol buchen kann:

Kreuzfahrt im russischen Eisbrecher: Kurs 90°N

Ein Kollege von mir hat sich vor einigen Jahren diesen extravaganten Spaß gegönnt und mir ausführlich auch mit Photos von Eisbären und den bei der Ankunft am Pol üblichen Zeremonien berichtet.

Aber das Allerverrüchteste an seiner Erzählung war, dass einige von den Passagieren unzufrieden mit dem Umstand waren, dass das Eis mit der symbolischen Markierung "90° N" mehr als 4000 Meter über dem Meeresgrund an dieser Stelle läge und eine echte Betretung des echten Nordpols zwangsläufig einen Tauchgang erforderlich mache!

Möglicherweise bieten die Russen bald auch solche Expeditionen zum "wahren" Nordpol am Meeresgrund an. Kostet dann vermutlich so viel wie ein Privatausflug zur ISS.
 

maximilian

Mitglied

CosMos4_0

Mitglied
Hallo,

a) ein "Nichts" ist etwas, was gerne etwas sein möchte, nämlich: ein "Nichts". Und darum hat es "keine" Eigenschaft (oder Drang), "sich füllen" zu müssen bzw. wollen, denn dann wäre es ja ein trauriges "Nichts", dass mit sich nicht zufrieden wäre. Also: woher den "Anspruch" nehmen, zu behaupten, dass das "Nichts" sich füllen wolle ?

b) ein "Nichts" ist ferner nicht etwa "Etwas ohne Alles", im Gegenteil. Das "Nichts" ist vielmehr "Alles, wo nicht zugleich auch Etwas ist". Damit ist das "Nichts" zugleich auch omnipräsent und größer als alles andere "Etwas".

c) das "Nichts" im Universum (und darüber hinaus) ist in etwa vergleichbar mit der "Null" in der Mathematik: auch diese "Null" ist keinesfalls etwa "Nichts", sondern vielmehr "alles" (vgl. Gauß: "Null als Summe aller positiven und negativen Zahlen", also die größte jemals zu bilden mögliche Summe).

d) und das "Nichts" ist obendrein - im Gegenteil zum platonischen Atom der alten Griechen - das EINZIGE im Universum, was wirklich "unteilbar" ist, denn es ist nicht möglich "ein bißchen Nichts" oder "ein Teil vom Nichts" darzustellen.

e) bis z) dann später mal...
 

Sternwind

Mitglied
Hallöchen,

Nur "Der Niemand" kann das wahre Wesen des "Nichts" erschauen,
denn er ist das personifizierte "Nichts".

Daher kann man ja einfach Niemand nach dem Wesen des "Nichts" fragen ...

philosophisches Auuuutsch und Sorry
Tilo
 
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