Die Venus Katastrophe??????

Rainmaker

Mitglied
Hallo Uwe,

sorry aber ich konnte den "Artikel" beim besten Willen nicht zu Ende lesen, sonst hätte ich endgültig den Glauben an eine Art rudimentäre Grundintelligenz beim Homo sapiens verloren.

MfG

Rainmaker
 

Stef1308

Mitglied
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach2.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach2.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" /> arme Welt...

CS Stefan
 
Hallo Uwe,

Habe den "Text" zur Gänze durchgelesen, diese jeglicher Sinnhaftigkeit entbehrenden "Hypothesen" ("Pseudothesen" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />)
zeigen wieder einmal äußerst eindrucksvoll wie tief der Sumpf der Schwachsinnigkeit bei unzureichenden physikalischen Kentnissen reichen kann. Einfach grauenhaft, direkt fanatisch.

Schöne Grüße
Daniel Martins
 

AstroCarsten

Mitglied
Hallo,

was soll man da noch sagen? Mir hat´s jedenfalls die Sprache verschlagen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />

Realistisch betrachtet kann es sich nur um einen Fake handeln! Sowas kann doch niemand ernsthaft verbreiten. Oder?! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Verwunderte Grüße

Carsten
 

MiMeDo

Mitglied
Im letzten S&W steht, dass es vor 470 Millionen Jahren
einen grossen Crash im Asteroidengürtel gab, aus dem die
sog. "Flora-Familie" hervorging.

Noch heute(!) soll jeder dritte(!!) Meteor der die Erde trifft
von diesem Crash stammen!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/ooo.gif" alt="" />

Nun stelle man sich nen Crash mit Venus vor 13000 Jahren,
also weniger als ein 30000stel der Zeit vom Flora-Crash vor,
aus dem der gesamte Asteroidengürtel entstanden sein soll...
...was da noch heute alles von runterkäme... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />

Gruss <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Thorsten
 

Nobody

Mitglied
Hallo,

Das einem bei solchen Spekulationen die Haare zu Berge stehen, ist die eine Sache - aber wie bitteschön kommen die eigentlich gerade auf die Venus? Hätte es der Mars nicht auch getan, da hätten die armen Außerirdischen die Bahn nicht so stark ändern müssen...? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />

Kopfschüttelnde Grüße,
Claudia
 

Benny

Mitglied
Zuerst wollte ich schon nach Absatz 1 aufhören ('Supernovas' vs. Supernovae), alsbald verlies mich erneut der Mut als die grünen Mänekiken versuchten Jupiter mit dem von Masse und Zusammensetzung völlig ungeeigneten Planeten Ve... ach wurscht, ich hab so schon wieder 2 Minuten meines Lebens verschwendet - Martin Heinrich go Home <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

CS Benny
 

Trekkie1701

Mitglied
Lassen wir ihm in seinem Glauben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Argumentativ ist es kein Problem fast jeden Satz von ihm auszuhebeln.
Das gesamte gesellschaftliche und politische System wird kippen müssen... <-- <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Venus in den Jupiter um nukleare Brennprozesse zu entzünden... <-- <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Naja, belassen wir's dabei mal. Der hat's wahrscheinlich schwer genug. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" />
Grüße
Jan
 

maximilian

Mitglied
Hallo!

Grundsätzlich finde ich es gut und begrüßenswert, daß hierzulande echte Rede- und Druckfreiheit herrscht. Ich finde es weiterhin gut und begrüßenswert, daß sich wirklich jedermann zu jedem Thema Gedanken machen und diese auch öffentlich äußern darf. Ich finde es sogar gut und begrüßenswert, daß namhafte Verlage (in diesem Fall Ullstein) sich nicht zu schade dafür sind, solche Gedanken zu drucken. Ich finde es wirklich toll, daß es in unserer Gesellschaft Schriftsetzer, KFZ-Mechaniker, Elektriker, Hoteliers und Berufssoldaten (um nur einige Berufe von promineten Vertretern der Grewi(*)-Literaturszene zu nennen) gibt, die nicht nur die Bildzeitung lesen und abends am Stammtisch über die Bedrohung ihrer Arbeitsplätze durch Rumänische Billigarbeiter lamentieren, sondern sich echte Gedanken über komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge machen.
Ich habe vor diesen Menschen den allergrößten Respekt. Weil sie in ihrer Freizeit an sich arbeiten, den schwierigen Weg gehen, anstatt den einfachen zu nehmen. Weil sie den Mut haben, sich öffentlich lächerlich zu machen. Weil vielen von diesen Menschen ihre Bücher so sehr am Herzen liegen, daß sie sie im Selbstverlag auf eigene Kosten (und wie die beispielhafte Liste der Berufsbezeichnungen oben schon zeigt, haben die eigentlich kein Geld für sowas übrig) drucken lassen (**). Weil sie von ihrer Botschaft wirklich überzeugt sind.

Wollte ich nur mal gesagt haben. Natürlich sieht diese Venustheorie aus wie halbverdaute, unverstandene, bunt zusammengewürfelte Däniken-Phantasien mit einem kleinen Schuß "Heinrich" als Dressing für diesen Salat. Ist es wahrscheinlich auch. Aber ich halte es für extrem unfair, überheblich und sogar ein wenig niederträchtig, sich vom hohen Roß herab darüber lustig zu machen, wenn man sich nicht einmal die Mühe macht, das Buch zu lesen und den Argumenten des Autors auf den Grund zu gehen. Und weil ich dieses Buch garantiert nicht lesen werde, tue ich dem Autor auch kein Unrecht an, indem ich mich ohne zusätzliche Informationen über ihn lustig mache... Ich finde, zumindest das hat er verdient.

Grüße, Maximilian

(*) Grewi=Grenzwissenschaften
(**) Ich habe einige solche "selbstgemachte" Bücher daheim, mache sogar mit seitenlangem, handschriftlichen Begleitbrief des Autors, die ich nicht missen möchte. Auch wenn die Theorien haltlos sind, so sind es immerhin eigene Gedanken, die sich mancher etablierte Wissenschaftler/Fachidiot sein ganzes Leben lang nicht machen braucht.
 

y_Auriga

Mitglied
Hallo Maximilian,

Ich bin genau Deiner Meinung!

Leider ist es meisten so, wie man an den Antworten hier sehr gut sehen kann, das Anders- und Querdenker von vorneherein erstmal abgelehnt werden weil sie das doch so schön zusammen gezimmerte Weltbild teils oder sogar gänzlich auf den Kopf stellen. Da werden die alten Reaktionen nach Schema “F” aktiviert und solche Menschen Lächerlich gemacht, Denunziert und Öffentlich Fertig gemacht!

Denn: Es kann nicht Sein was nicht Sein darf!!!

Die Sache mit der Venus find ich auch etwas weit hergeholt, aber ich würde mir niemals ein Urteil über den Autor erlauben ohne das ganze Buch gelesen zu haben und selbst wenn ich nach der Lektüre des Buches immer noch der Meinung bin das es “Quatsch” ist habe ich nicht das recht den Autor so hinzustellen wie es die meisten tun!

Dazu noch ein passender Spruch von A.E.

Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“

Astronomische Grüße
Ulf

So und jetzt - Volle Deckung! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />
 

MikeWölle

Mitglied
Hallo Maximilian,

auch ich möchte dir zu deinem Posting volle Zustimmung geben!
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/i_respekt.gif" alt="" />CS Mike
 

AstroTigger

Mitglied
Hallöchen

Ich stimme dir, Maximilian, durchaus zu, dass man nicht einfach so aburteilen sollte und freue mich, dass wir in einer Gesellschaftsform leben, in der auch solche Ideen geäußert werden dürfen. Auch ich finde es immer wieder bewundernswert (um nicht "erschreckend" zu sagen) das solche Leute sogar Bücher über ihre Thesen verfassen.

Aber ich finde eben nicht, dass wir Astronomen es sind, die solche Autoren herablassend behandeln (wir machen uns nur ein wenig darüber lustig :) ), sondern meine persönliche Erfahrung ist genau umgekehrt.

Würden sich diese Autoren in ihren hunderten von Stunden Arbeit, die sie zum Schreiben ihrer Werke aufwenden nur einmal 30min sich ERNSTHAFT mit einem Astronomen unterhalten, liesen sich solche Schnitzer vermeiden. Das "ernsthaft" ist darauf bezogen, dass wenn man sich mit so jemandem unterhält, er sich als einsamer Ritter einer genialen Idee gegen eine doktrinierte Wissenschaft fühlt und für Argumente in keinster Weise zugänglich ist. Sehr schnell werden diese Leute gar Beleidigend (à la "Das kann doch jeder halbwegs vernünftige Mensch erkennen, dass ich Recht und alle andern Unrecht haben").

Ich habe wirklich schon viele solcher Diskussionen gehabt. Da nimmt man sich die Zeit, den Ideen der anderen wirklich einmal zuzuhören. Und dann findet man einen Gesprächspartner vor, der nicht bereit ist sich meine Fragen und Anmerkungen anzuhören. Solche Leute sind genau das, was sie allen anderen immer lauthals vorwerfen - "nicht offen für neue Ideen"

Leider bin ich wohl zu gutartig (solche Gespräche überhaupt zu führen) und zu naiv (vielleicht kann man den Personen ja die Zusammenhänge aus astronomischer Sicht erklären). Und nach jedem Gespräch nehme ich mir vor "nie wieder" - aber irgendwie scheinen solche Leute mich immer wieder zu finden.

Gruß
Andy
 

Trekkie1701

Mitglied
Also:
ich hab überhaupt kein Problem damit, wenn jemand auch mal gegen den Strom denkt. Nur muss man sich auch überlegen, wie sinnvoll es ist, gegen den Strom zu denken. Denn alle, die jetzt für diesen "Querdenker" gesprochen haben, haben in ihren Beiträgen doch immer wieder vermerkt, dass diese Idee der "Venus Katastrophe" doch sehr weit hergeholt sei. In vielerlei Hinsicht bin ich auch ein "Gegen-den-Strom-Denker" . Also viele Dinge, die heutzutage scheinbar notwendig sind (wie das "Komasaufen" auf irgendwelchen Partys) mach ich gar nicht mit. Damit scheide ich auch häufig aus einigen Gruppen aus und werde als Langweiler o.ä. bezeichnet.
Dennoch sollte man überlegen, inwiefern man gegen den Strom schwimmt. Warum sollte man gegen eine allgemeine akzeptierte Wahrheit angehen, die sowieso schon in vielen Bereichen bewiesen ist?!
Und, dass viele von denen keinen Argumenten zugänglich sind, kenn ich aus eigener Erfahrung.
Ich habe das selber schon des Öffteren mitkriegen müssen.
So lange das, womit er gegen den Strom schwimmt, Hand und Fuß hat, würde ich mich selbst nicht so weit zum Fenster rauslehnen, indem ich ihn als blöd o.ä. darstelle. Doch manchmal fällt einem zu gewissen Ideen, die mancheiner aufbringt, nichts mehr ein als sich darüber schmunzelnd zu amüsieren.
Grüße
Jan <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
 

y_Auriga

Mitglied
Hallo Jan,

erstmal Herzlichen Glückwunsch und Respekt das Du bei dem wirklich dämlichen Komasaufen nicht mitmachst und keine Angst Du bist nicht Langweilig sondern Verantwortungsbewusst Dir und Deiner Gesundheit gegenüber! Und Gruppen aus denen Du deswegen Ausscheidest auf die kannst du getrost verzichten. Schau dir diese Gruppen mal in 5 - 10 Jahren noch mal an und du wirst sehen was ich meine!

…Warum sollte man gegen eine allgemeine akzeptierte Wahrheit angehen, die sowieso schon in vielen Bereichen bewiesen ist?!…
Wenn Keppler auch so gedacht hätte, hätten wir jetzt immer noch das Ptolemäischen (Geozentrische)Weltbild!
Siehe hier, ganz unten!

Astronomische Grüße
Ulf
 

AstroTigger

Mitglied
Hallöchen

Wenn Keppler auch so gedacht hätte, hätten wir jetzt immer noch das Ptolemäischen (Geozentrische)Weltbild!
Naja, ganz so einfach ist es ja nicht. Es gab damals (vermeintliche) religiöse Gründe die gegen das kopernikanische Weltbild sprachen.

Qualitativ war das Heliozentrische Weltbild von Anfang an überlegen. Es beschrieb korrekt das Zustandekommen der Planeten-Schleifen (was wohl überhaupt erst zu seiner Entwicklung geführt hat).

Galileo Galilei konnte zeigen, dass die Venusphasen die er beobachtete nicht mit dem geozentrischen Weltbild übereinstimmen konnten, wohl aber mit dem heliozentrischen.

Also nochmals, die Qualität des Heliozentrischen Weltbildes war von Anfang an besser, allerdings war es zunächst ungenauer, da man noch auf Kreisbahnen (evtl. mit Epizyklen) setzte. Kepplers Idee der Ellipsen setzt sich - nach Jahrhunderten der Kreisbahnen - trotzdem schlagartig durch - jeder erkannte deren Nutzen zur genauen Vorherberechnung der Planetenpositionen.

Gruß
Andy
 

y_Auriga

Mitglied
Hallo Andy,

sicherlich hast Du recht, aber Du hast mich Falsch verstanden das war nicht was ich Meinte. Mir ging es hier darum das man “allgemeine akzeptierte Wahrheiten“ nicht immer als der Weisheit letzter Schluss ansehen sollte sondern auch Dinge die als gesichert gelten immer hinterfragen sollte!

Astronomische grüße
Ulf
 

Trekkie1701

Mitglied
Dann sollte man diese aber auch sinnvoll hinterfragen. Und zwar mit sinnvollen Kritiken. Dass man sich nicht alles annehmen muss, was irgendwo gesagt/geschrieben wird, ist auch klar. Doch lassen sich einige Dinge einfach sehr genau beweisen. Und wenn man sie hinterfragt und nur noch mehr Beweise für die Richtigkeit findet, muss man sie irgendwann auch so hinnehmen.
Ich denke, hier gillt es abzuwägen, wie sinnvoll das Hinterfragen bzw. das Gegenangehen ist.
Grüße
Jan <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
 

bachmaier

Mitglied
Diese Geschichte scheint mir die Verballhornung einer Gruppe von ähnlichen Geschichten zu sein. Es steckt wohl mindestens Velikovsky mit drin zu sein, die Velikovsky selbst schon variiert hat sowie die Niburu - Geschichte( bei der angeblich ein größerer Planet auf einer hochellyptischen Bahn regelmäßig ins Innere des Sonnensystems kommt und Katastrophen auslösen soll. Wissenschaftlich war auch Velikovsky schon isoliert - die Geschichten sind himmelsmechanisch schon so unwahrscheinlich fast unmöglich ( um einen Planeten von einer Kreisbahn in eine andere Kreisbahn zu bringen, muß der Körper an zwei Stellen die Geschwindigkeit ändern - außerdem müßte der Körper auf sehr wenigen Umläufen die Bahn ändern wenn er nicht ein gewaltiges Chaos verursachen sein. Ich hätte auch kein Problem, wenn Außenseiter unkonventionelle Ansichten verbreiten, bin aber nicht naiv genug hier nur uneigennützig handelnde Wissenschaftsrebellen am Werk zu sehen - viele Zeitschriften wie etwa PM verbraten Varianten der Story alle paar Jahre - zur Zeit ist " Niburu" anscheinend der Hit. PM ist noch harmlos - viele andere wie "RaumZeit" scheinen vom systematischen Erfinden solcher Stories zu leben. Es gibt auch eine Tendenz solcher Autoren, von anderen die Widerlegung solcher Geschichten zu verlangen, bevor sie selbst überhaubt nur Hinweise, die für die Story sprächen vorzulegen; die Widerlegung wird aber als Angriff aufgefaßt, daraus eine Verschwörungstheorie gebastelt und mit Hilfe der Fans die große Rebellennummer gefahren. Hört sich ein bißchen streng an aber wenn man sich mit diesen Themen öfter beschäftigt, dann kommt einen dieses Schema einfach zu oft unter. Dagegen wäre echte Kritikfähigkeit im Wissenschaftsbetrieb tatsächlich öfter gefordert.
Felix
 
Bei solch Sinnfreien Artikel kann man nur sagen
das die Menschliche Dummheit grenzenlos scheint.
Aber na ja es muss ja auch Unterhaltung für die Dummen
geben,siehe Bildzeitung.

mfg Patrick
 

MikeWölle

Mitglied
Hallo an alle,

wer sagt euch den, dass die Intention des Autors ist die reine Wahrheit zu verbreiten, bezeichnet er nicht selber sein Werk als Beletristik?
Wo steht den geschrieben, dass in einem Buch über ein wissenschaftliches Thema alles seriös sein muss?
Ein Buch wird meist in der Absicht geschrieben Geld zu verdienen, wenn der Autor also genug Leser findet die bereit sind ihr Geld dafür auszugeben hat er sein Ziel erreicht.
Ein gutes Beispiel sind die Mondbücher von Paunger und Poppe. Die verdienen seit vielen Jahren ausgezeichnet mit immer wieder neuen Auflagen von Mondjahresbüchern deren Inhalt sich mit Haareschneiden bei passender Mondphase und ähnlichen Scherzen befassen.
Wer so etwas liest und glaubt ist selber schuld, aber es wäre doch blauäugig den Autoren einen Vorwurf zu machen.
CS Mike
 
Hallo Mike,

Wo steht den geschrieben, dass in einem Buch über ein wissenschaftliches Thema alles seriös sein muss?
Nirgendwo, aber, dass ein Buch welches den Aspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt seriös zu sein hat ist doch selbstverständlich. Sollte dies nicht der Fall sein, so gibt es genug andere Kategorien wo die entsprechenden Werke einzuordenen sind. Nicht jedes wissenschaftliche Buch muss einen Lehrbuchcharakter aufweisen, es kann auch nur unterhaltsam sein. Aber: Einem Buch das Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt müssen derzeit als erwiesen geltende Fakten und definitiv keine wagen (aus dem Ärmel gezauberten oder der Phantasie des Autors entsprungenen)Vermutungen zugrundeliegen, diese bewiesenen Erkenntnisse machen den Unterschied zw. wissenschaftlicher und pseudowissenschaftlicher Literatur (welche den Anspruch auf etwas ehebt was sie nicht ist) /Lektüre aus.

Schöne Grüße
Daniel Martins
 

MikeWölle

Mitglied
Hallo Daniel,
naja das ist eben die Frage, ob dieses Buch Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt, oder sich einfach, auf sagen wir mal originellen, Abwegen mit Astronomie befasst. Der Autor erwähnt ja, dass er schon versucht hat seine Themen als eine Art Filmvorlage zu verkaufen. Ohne das Buch selbst zu kennen, wage ich mal zu behaupten, dass ihm wohl klar ist, dass es hier um seine spektakulären Fantasien geht und nicht um wahre Begebenheiten.
CS Mike
 

Titan1

Mitglied
Hallo,

Als Science-Fiction Buch wäre das sicherlich interessant. Ich denke als wissenschaftliche These, ist diese Idee zu weit hergeholt.
Aber es könnte sich tatsächlich mal eine "Venuskatastrophe" ereignet haben, schaut mal in die neue SuW "Hatte die Venus mal einen Mond?"
Dort wird beschrieben, dass die Venus mal einen Mond hatt, der vielleicht genauso entstanden ist, wie unser Mond.
Dann ist wieder ein großer Asteroid eingeschlagen, der die Venus dazu gebracht hat in die andere Richtung zu rotieren, was dazu geführt hat, das der Venusmond von den Gezeitenkräfte abgebremst wurde und auf die Venus zurückfiel.

Zu lesen gibt es das auf S.14 (unten rechts) - S.15 von den beiden Astronomen Alex Alemi und David J. Stevenson.

Ist nur ein kleiner Artikel und soll kein Scherz sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />.




Viele Grüße
Chris
 

marhei

Mitglied
Herzliche Grüße aus dem frühen Mittelalter von Mar-Hei, dem Autor des Buches "Die Venus-Katastrophe - wie das Sonnensystem verändert wurde". Denn genau in diese Zeit fühle ich mich versetzt, als ein einfacher Seemann beweisen konnte, dass die Erde eine Kugel ist, aber eine breite Phalanx gebildeter und eingebildeter Kirchen- und sonstiger Fürsten die Scheibe favorisierten. Wie damals haben auch heute die pöpelnden Schreier die präsentierten Belege wohl nicht einmal eingesehen.
In dem Buch vermute ich, dass Außerirdische vor über 13000 Jahren mit dem Versuch scheiterten, einen zwischen Mars und Jupiter befindlichen Planeten in den Jupiter eindringen zu lassen. Über das Motiv kann man streiten. Folgend die Indizienkette: Erst auf einer Schwarzweiß aufnahme der NASA identifiziert sich der Große Rote Fleck auf dem Jupiter eindeutig als ein riesiger Impactkrater. Nach der Kollision mit dem Jupiter wurde aufgrund der höheren Winkelgeschwindigkeit des breiigen Planetenkerns die äußere Kruste abgesprengt und bildete den Asteroidengürtel (das Wort Gürtel ein Witz! Legt eine Röhre mit 10 m Durchmesser um Berlin und verteilt darin eine Walnuss, das ist das richtige Verhältnis). Die mitunter riesigen, bis zu 25 Kilometer großen Krater beweisen, dass diese nur entstehen konnten, als die Asteroiden noch Teil einer ehemaligen Planetenkruste waren, andernfalls wären die Asteroiden bei einem Impact förmlich zerplatzt. Als Projektil eines kosmischen Crashs kommt aufgrund ihrer Charakteristiken nur die heutige Venus infrage (extrem hohe Oberflächen temperatur durch fehlende Planeten kruste sowie die kaum wahrnehmbare, dazu noch retrograde Rotation). Und jetzt kommen Außerirdische auf den Plan, denn die exakt kreisrunde Umlaufbahn der Venus befindet sich heute viel näher an der Sonne, als sie nach einem Zusammenstoß gemäß physikali scher Gesetze eigentlich sein dürfte. Ohne eine "Einbremsung" wäre sie für immer bis zum Jupiter extrem elliptisch verlaufen und eine ständige Gefahr für die Erde geblieben.
Und weil unsere Vorvorderen keineswegs ungebildeter als einige heutige Zeitgenossen waren, sollte man die überaus zahlreichen weltweiten Überlieferungen über die Mega-Katastrophe der Frühgeschichte, die Venus-Entstehung, keineswegs unterschätzen. Dass gleichzeitig für viele Mysterien des Altertums (z. B. Die Himmelsleiter von Nazca) überzeugende und logische Lösungen angeboten werden, unausbleiblich.
 

Arndt

Mitglied
Mein lieber Schwan,

der beste SciFi-Trash seit langem, Douglas Adams wäre stolz auf Dich! Super geschrieben, man könnte glatt meinen, Du glaubst wirklich an diese Ausgeburt fiebriger Alptraumphantasien. Respekt! Nur eins muss ich kritisieren - Du hast Deine Hausaufgaben in Astronomiegeschichte nicht gemacht, denn im Mittelalter glaubte kein gebildeter Mensch mehr, dass die Erde eine Scheibe ist, und Kolumbus hat nun auch aber ganz bestimmt nicht erst entdeckt, dass die Erde eine Kugel ist. Das wertet Dein ganz, ganz hervorragendes Alienmärchen leider etwas ab.

So, und nun geh' wieder woanders spielen, ja?

Herzhaft lachend,
Arndt (der sich schon mal Chips und Cola bereit legt...)
 
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