EAA für große Himmelsobjekte mit CMOS-Kamera und Fotokamera-Objektiv | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

EAA für große Himmelsobjekte mit CMOS-Kamera und Fotokamera-Objektiv

VisuSCor

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Liebe Astrokolleginnen und -kollegen,

erst wollte ich mich bei Holger einklinken, hab dann aber doch einen Rückzieher gemacht und beschlossen, einen eigenen Thread zu starten. Holgers Thread dreht sich um sein spezielles Objektiv und es geht dort um Astrofotografie und ich will "nur" live Beobachtungen mit LiveStacking. Also EAA...

Nachdem ich mit meinem 80/480 Apo und dem C8 bereits erste Erfolge mit EAA hatte, ist mir ein Rikenon Kameraobjektiv untergekommen und nachdem man mir in CN zugeraten habe, hab ich das Teil gekauft und experimentiere nun, ob ich große Himmelsobjekte damit sichtbar machen kann.

Das Setup besteht aus einem Rikenon 50 mm f/1.7 Objektiv mit einer ASI 224

001cameraandlens.jpg


Die Adaption war recht einfach, da das Rikenon ein M42 Gewinde besitzt, leider nicht ganz kompatibel mit T2, aber es gibt Adapter

002DSC03267kl.jpg


Dazu ein paar Spacer, um in den Fokus zu kommen - fertig. Um aus dem Fenster raus testen zu können, hab ich noch eine kleine Monti gebastelt:

005DSC03256klein.jpg


Später bzw. hoffentlich heute Abend, will ich aber so arbeiten:

006.20200804_112702kl.jpg


Erste Versuche haben gezeigt, dass eine offene Blende zwar kurze Belichtungszeiten im Millisekundebereich ermöglicht, aber die Sterne sind dann halt groß und unscharf - je heller, desto schlimm. Also einblenden. Blende 5.6 scheint ein guter Kompromiss zu sein. Damit sind die Belichtungszeiten ähnlich wie mit dem f/6 Apo aber das ist nicht weiter schlimm - es geht ja um das FOV.

Wichtiger ist erstmal, dass das Live-Stacking in SharpCap sehr gut funktioniert. Ein wichtiger Pfeiler für erfolgreiches live-Beobachten. Leide hatte ich gestern aus dem Dachfenster nur die Gelegenheit, die Funktion an einigen Sternen zu testen. Alles DSO waren ausser Reichweite oder hinter Wolken.

Jetzt hoffe ich auf heute Abend und werde dann weiter berichten.

CS.Oli
 

VisuSCor

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ein erstes Ergebnis von letzter Nacht fand ich eher ernüchternd:

M16uM17 t Stack_13frames_39s_WithDisplayStretch.jpg


mal sehen ob ein IR Cut-Filter etwas bringt...

CS.Oli
 

DocHighCo

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Hallo Oli,

solche kleinen billigen M42 Objektive (wobei, ich kenne das Rikenon nicht) habe ich auch schon für die normale Astrofotografie probiert und fand die Ergebnisse eigentlich auch ernüchternd. Die sind nicht für die Sternfotografie gemacht. Meine Sternabbildungen waren noch miserabler.
Auf der einen Seite ist es zwar manchmal erstaunlich, daß man da überhaupt mit etwas Bildbearbeitung was ansehnliches erzeugen kann, auf der anderen Seite ist es im Vergleich mit selbst einfachen APOs oder selbst kleinen Spiegeln doch nicht wirklich überzeugend. Der Spaß am Versuch und am Tüffteln ist es allemal wert, das auzuprobieren.
Aber da gutes Wetter und Beobachtungszeit mir auch zu kostbar geworden sind, um dafür meine besseren Sachen stehen zu lassen, habe ich es aufgegeben das weiter zu verfolgen. Um mit Fotoobjektiven gute Bilder zu zaubern, auch für EAA, muß man wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen. Man darf nicht vergessen, daß eine unsaubere, unscharfe Abbildung das Licht des "schnellen" Objektivs über viele Pixel verschmiert und damit den ganzen Lichtgewinn wieder zunichte macht.

Gruß

Heiko
 

VisuSCor

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Hallo Heiko,

sowas dachte ich mir schon... ich mach das aber auch aus Spaß nebenher und konzentriere mich ansonsten auf den APO und das C8, die mir 'auf die Schnelle' tolle Ergebnisse liefern, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Das Ding hier kann ich zum Spielen halt mal zwischen zwei Wolkenlücken aus dem Fenster halten, was beim CPC800 einfach nicht geht.

CS.Oli
 

AstroPZ

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ein erstes Ergebnis von letzter Nacht fand ich eher ernüchternd:

Den Anhang 151229 betrachten

mal sehen ob ein IR Cut-Filter etwas bringt...

CS.Oli
Hi Oli,

da ich jetzt auch meine ersten (nicht ganz so erfolgreiche) Versuche mit SV305, 6"/700mm und SharpCap hatte.

Ist das ein Live-Stacking Bild mit SharpCap?

Mit welchen Kamera Aufnahme Daten?
Wie war Live-Stacking eingestellt?
Wieviele Sterne wurden detektiert?

Danke und Gruß
Peter
 

VisuSCor

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Hallo Peter,

siehe Beitrag 1 in diesem Thread: das ist die ASI224 mit diesem billigen Foto-Objektiv. Nur ein Versuch.

Meine anderen guten Ergebnisse mit dem C8 und dem Apo sind hier zusammengefasst: EAA goodies - Photo Gallery - Cloudy Nights und werde diese Galerie auch weiter pflegen.

Die Fragen zum Live-Stacking habe ich unter Deinen Beitrag im anderen Thread geschrieben. Konkret bei diesem Bild hat das live Stacking funktioniert aber ich hab nicht kontrolliert, wieviele Sterne detektiert wurden. Sowas schau ich nur nach, wenn es garnicht funktionieren sollte.

CS.Oli
 

VisuSCor

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noch ne Anmerkung zu dem live gestackten Bild oben: mit dem Objektiv hat man natürlich ein riesiges FOV, da brauchts keine Nachführung. Ich hatte die Kamera einfach auf der Behelfsmontierung mit dem Objektiv dran und laufen lassen. Bei jedem neuen Versuch halt wieder ein Ticken weitergedreht.

CS.Oli
 

AstroPZ

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noch ne Anmerkung zu dem live gestackten Bild oben: mit dem Objektiv hat man natürlich ein riesiges FOV, da brauchts keine Nachführung. Ich hatte die Kamera einfach auf der Behelfsmontierung mit dem Objektiv dran und laufen lassen. Bei jedem neuen Versuch halt wieder ein Ticken weitergedreht.

CS.Oli
Ja, ohne Nachführung, das war mein Plan.
Aber mit größerer Brennweite (kleinerem FOV) und kleinem Chip funktioniert das ja wohl nicht.

Gruß
 

VisuSCor

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sooooo... heute Nacht wollte ich eigentlich mit dem Olifraktor arbeiten aber da doch immer wieder Schleierwolken aufkamen und ja auch Mond ist, hab ich im Dachfenster noch ein bissl mit dem 50 mm Objektiv gespielt.

Inzwischen habe ich eine Möglichkeit gefunden, einen UHC Filter zu nutzen. Das hat einiges gebracht! Hier nochmal M16 und M17 deutlich besser. Und links ein Nebel für den ich keine Bezeichnung gefunden habe.

M16M17 50mmUHC ASI224 31frames_93s.jpg


das Ganze ist nicht nachgeführt! Insgesamt 31 Frames zu je 3 s mit Gain 300 an der ASI 224. Die Blende am Objektiv war auf 4 eingestellt. Ich hab das Bild etwas beschnitten und verkleinert.

Ausserdem habe ich noch M24 und M25 visualisiert:

M24M25M17 50mmUHC ASI224 _14frames_42sTXT.jpg

Hier waren es 14 Frames zu je 3 Sekunden. Das Bild ist nicht beschnitten, deshalb sieht man hier auch die Drift.

Sieht für mich schon besser aus als die ersten Versuche. Ich hab auch versucht, den Filamentnebel zu erwischen. Das wurde aber nix, auch wegen dem hellen Mond heute.

CS.Oli
 

VisuSCor

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noch ein Versuch von letzter Nacht:

M31 50mm UHC ASI224 65frames_520s.jpg


Das Bild ist ein 100% Ausschnitt. Es waren nun 65 x 16 s live gestackt in SharpCap, keine Nachbearbeitung. Ich denke hier schlägt einfach der Abbildungsmaßstab von über 15 px / arcsec zu, den man mit der ASI224 bei einem 50mm-Objektiv hat.

Hier noch das was ich vom NGC7000 einfangen konnte. Dieses Bild ist verkleinert auf 800 px Breite

NGC7000 50mm UHC ASI224 34frames_544s.jpg

34 x 16 s live gestackt in SharpCap, keine Nachbearbeitung

Mein Fazit ist deshalb erstmal, dass man für die großen Felder nicht um eine hochauflösende Kamera mit einer Optik herum kommt für die der Abbildungsmaßstab einigermaßen passt.

Zum Vergleich hier noch ein Ausschnitt von M31, den ich mit dem Olifraktor 80/480 Apo und der ASI224 die Nacht vorher gemacht hatte:

M031 Olifraktor UHC ASI22 424frames_384s.jpg

Das waren 24 x 16s ebenfalls mit UHC Filter live gestackt mit SharpCap. Ebenfalls keine Nachbearbeitung, nur das Bild auf 800 px Breite verkleinert.

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:

AstroPZ

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...
solche kleinen billigen M42 Objektive (wobei, ich kenne das Rikenon nicht) habe ich auch schon für die normale Astrofotografie probiert und fand die Ergebnisse eigentlich auch ernüchternd. Die sind nicht für die Sternfotografie gemacht. Meine Sternabbildungen waren noch miserabler.
...
Hi Alle,

ich hab' mir auch für meine SV305 ein günstiges Pentax Zoom Objektiv mit C-Mount Anschluss zugelegt.
Die Ergebnisse waren, einfach gesagt, schlecht. ;)

Was ist also ein günstiger, praktikabler Weg zu einem astronomisch geeigneten Objektiv für so eine CMOS Kamera mit kleinem Chip zu kommen?

Wahrscheinlich einfach einen günstigen Refraktor mit kurzer Brennweite nehmen, oder?
Welche würden sich da anbieten?

Gruß
Peter
 

DocHighCo

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Hallo Peter,
Wahrscheinlich einfach einen günstigen Refraktor mit kurzer Brennweite nehmen, oder?
ich denke da hast Du recht. Für das was ein akzeptabel gutes Teleobjektiv kostet, bekommt man heutzutage auch schon kleine Refraktoren, die mit einem kleinen Chip funktionieren würden (von Schnäppchen auf dem Flohmarkt und Glückstreffern abgesehen). Da braucht man dann noch nicht mal einen Flattener. Günstig ist aber auch da relativ.
Ich habe z.B. jetzt ein Evoguide 50 (ein Leitrohr/Miniapo) von Skywatcher gekauft. Es gibt darüber gemischte Meinungen und ich muß den selber noch ausprobieren. Ohne den Flattener soll das aber mit kleinem Sensor ganz OK sein.

Gruß

Heiko
 

VisuSCor

Mitglied
Hallo Peter,

ich finde das grad schwer einzuschätzen. Spontan würde ich sagen: einen ED-Apo 80 mm oder 72 mm, Vollapo wäre besser. Je nachdem was sich gebraucht anbietet.

Dann habe ich heute morgen das hier gesehen: Orion mit Startravel120

Das ist ein einfacher Fraunhofer... da könntest Du auch einen 80er Startravel nehmen. Den gibt es für 80 Eur gebraucht.

Ich weiß allerdings nicht welche Tricks der Stefan drauf hat... die Sterne haben ja heftige Halos, aber der Nebel sieht super aus. Ich hab bei CN auch schon einen Schleiernebel gesehen, der mit einem 80/400 Fraunhofer aufgenommen war und super aussah. Aber da waren dann Filter im Spiel, die ein Vielfaches der Optik kosten.

Ich würde vermutlich den Startravel probieren und wieder verkaufen wenn es nicht klappt.

CS.Oli
 

DocHighCo

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Hallo Oli,

da sind wir aber wir beim gleichen Problem wie im anderen Thread - das kleine Bildfeld mit kleinem Sensor bei längerer Brennweite. Ich glaube Peter spricht hier von typischen Teleobjektivbrennweiten von ca. 135 bis 280mm, die mit kleinem Sensor noch Sinn machen.

Heiko
 

VisuSCor

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DocHighCo

Mitglied

Nein, würde ich nicht sagen. Es ist nur so wie im richtigen Leben. Man muß mitdenken, was gebraucht wird und zu welchem Budget. Wenn ich nicht zu höflich wäre, würde ich da Lieferanten auch oft gerne ein "Read the f...ing specs!" (nicht auf Dich gemünzt) entgegenschleudern, wenn man sieht, was an Angeboten auf Anfragen zurückkommt .

Gruß

Heiko
 

DocHighCo

Mitglied
Ich würde dann eher an sowas denken:
oder noch günstiger das hier:

Wie gesagt, das zweite habe ich und werde es ausprobieren.

Gruß

Heiko
 

VisuSCor

Mitglied
Das wäre immer noch undersampelt aber natürlich schon weit besser als das was ich oben probiert habe.

Verglichen mit meinem Olifraktor 80/480 mit Reducer und ASI224 hast Du aber nicht soo viel mehr Feld. Da müsste dann schon die ASI183 ran, was auch für das Sampling besser wäre. Grau und Rot ist der Evoguide.

astronomy_tools_fov.png

erstellt mit astronomy.tools

Oder liege ich da wieder mit irgendwas falsch?

Edit: vom Preis her ist der EvoGuide natürlich günstiger als mein Eigenbau... da hat das Objektiv schon 300 Eur gekostet - und das war ein Sonderpreis.

CS.Oli
 
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AstroPZ

Mitglied
Ich würde dann eher an sowas denken:
oder noch günstiger das hier:

Wie gesagt, das zweite habe ich und werde es ausprobieren.

Gruß

Heiko
Das geht in die Richtung, was ich meine. Aber gegenüber so einem C-Mount Objektiv deutlich teurer.

Ich habe jetzt den Sensor der SV305 mal in Stellarium ausprobiert.
Wenn man zB M13 als Standardobjekt nimmt, dann sieht man, dass eine Brennweite von 200mm gut wäre.
400mm wäre schon wieder zuviel. Das heisst die "normalen" kleinen Teleskope hätten schon eine zu lange Brennweite.

Aber Sucher- oder Guiding-fernrohre für heutige Chips (wichtig nicht die grossen Chips der DSLRs) wären wohl das richtige.

Gruß
Peter
 

AstroPZ

Mitglied
Das wäre immer noch undersampelt aber natürlich schon weit besser als das was ich oben probiert habe.

Verglichen mit meinem Olifraktor 80/480 mit Reducer und ASI224 hast Du aber nicht soo viel mehr Feld. Da müsste dann schon die ASI183 ran, was auch für das Sampling besser wäre. Grau und Rot ist der Evoguide.

Den Anhang 158591 betrachten
erstellt mit astronomy.tools

Oder liege ich da wieder mit irgendwas falsch?

CS.Oli
Genau, so habe ich mir das jetzt auch nochmal in Stellarium angeschaut.

Für die kleinen Chips der günstigen CMOS Kameras braucht man wirklich eine kleine Brennweite, unter 200mm.

Das astronomy.tools muss ich mir mal genauer anschauen.

Gruß
Peter
 

VisuSCor

Mitglied
Und ich Idi habe das Original 50 mm Sucherfernrohr von meine CPC 800 verkauft, weil ich dachte ich brauche es nicht mehr :ROFLMAO:

CS.Oli
 

DocHighCo

Mitglied
Wenn man zB M13 als Standardobjekt nimmt, dann sieht man, dass eine Brennweite von 200mm gut wäre.

Ich schau bei solchen Versuchen immer, ob der Mond mit etwas Rand noch gut reinpasst, dann hat es für mich ein brauchbares Bildfeld. Mehr wäre Widefield, da gibt es meist nur große schwache Nebelgebiete (außer vielleicht Andromeda und Orionnebel), die andere Herausforderungen stellen und mit viel weniger Feld hat man dann fernere einzelne Galaxien oder planetarische Nebel als geeignete Objekte, die auch lichtschwach sind und größere Anforderungen an die Ausrüstung wegen Belichtungszeit und Genauigkeit stellen.

Gruß

Heiko
 

VisuSCor

Mitglied
Ich schau bei solchen Versuchen immer, ob der Mond mit etwas Rand noch gut reinpasst, dann hat es für mich ein brauchbares Bildfeld.

Dann ist die ASI294 für mein C8 ja quasi die ideale Besetzung, die ich gerade bestellt habe. :) Und die ASI224 passt ideal zum Olifraktor mit Reducer... nur haben die beiden dann jetzt quasi ein identisches Bildfeld... :unsure:

Ok. Das war jetzt definitiv OT. :rolleyes:

CS.Oli
 

AstroPZ

Mitglied
Ich schau bei solchen Versuchen immer, ob der Mond mit etwas Rand noch gut reinpasst, dann hat es für mich ein brauchbares Bildfeld. Mehr wäre Widefield, da gibt es meist nur große schwache Nebelgebiete (außer vielleicht Andromeda und Orionnebel), die andere Herausforderungen stellen und mit viel weniger Feld hat man dann fernere einzelne Galaxien oder planetarische Nebel als geeignete Objekte, die auch lichtschwach sind und größere Anforderungen an die Ausrüstung wegen Belichtungszeit und Genauigkeit stellen.

Gruß

Heiko
Guter Tipp, hab's in Stellarium auch noch mit dem Mond probiert.
Passt mit deutlich Rand in die Sensorfläche.
200mm Brennweite passt also.

Die Sucherfernrohre haben wohl so 150mm. Wird leider oft nicht angegeben.
Aber haben die auch genug optische Qualität?
Also das C-Mount Zoom Objektiv war wirklich enttäuschend.

Mein modifiziertes Sucherfernrohr hat auch praktischerweise einen 1 1/4 Okularanschluss.
Habe ich schon ewig nicht mehr benutzt, seit Telrad.
Ok, etwas zum ausprobieren.

Gruß
Peter
 

DocHighCo

Mitglied
nur haben die beiden dann jetzt quasi ein identisches Bildfeld...
Prima, dann kannst Du Stereo aufnehmen!

Die Sucherfernrohre haben wohl so 150mm. Wird leider oft nicht angegeben.
Aber haben die auch genug optische Qualität?
Die normalen Sucher würde ich nicht nehmen. Das sind meist optische Krücken. Alles was die können müßen, ist ja zu zeigen wo man ungefähr ist und vielleicht irgendwo einen Stern als gleichmäßiges Lichtfleckchen abbilden, daß man darauf guiden kann. Auf ein verzerrtes Bildfeld oder leichte Unschärfe kommt es da nicht an. Die verlinkten oben sollten besser sein.

Gruß

Heiko
 

DocHighCo

Mitglied
Na ja, wenn man ihn nur als Sucher oder Leitrohr einsetzt, dann tut er doch seinen Dienst und ist dafür ganz nützlich. Mehr braucht es ja nicht.

Heiko
 

AstroPZ

Mitglied
So, um meine Abschweifung abzuschliessen, das hier wäre, denke ich, eine noch preisgünstige Alternative zu einem normalen Foto-Objektiv:


Hat eine Brennweite von 228mm. Das passt also für kleine Chips.
Und wahrscheinlich ist die optische Qualität nicht schlecht.

Gruß
Peter
 

Optikus

Mitglied
Moin, googel mal nach pentax 67 4.0 300 ED IF, das hat einen extrem guten Ruf und einen Bildkreis der für einen KAF50100 reicht... Adaption easy.

CS
Jörg
 
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