Ein freundliches "Hallo" in die Runde

Mr. Spock

Mitglied
Liebe Astro-Community,

einen herzlichen Gruß an alle Astro-Infizierten. Mein Name ist Peter und ich wohne in Oberfranken (das ist im nördlichen Teil von Bayern). Für die Astronomie interessiere ich mich seit einem halben Jahrhundert, aber jetzt erst verdichten sich die Anzeichen, dass ich tatsächlich ernst mache und – im fortgeschrittenen Anfängeralter – mein erstes Teleskop erstehen werde. Manche Dinge wollen gut überlegt sein und brauchen einfach etwas länger . Ich melde mich hier an, weil ich dieses Forum – als stiller Leser – sporadisch seit langer Zeit immer mal wieder besucht habe und als echten Fundus geballten Wissens mit vielen netten Menschen kennen und schätzen gelernt habe. Und jetzt habt Ihr mich offiziell an der Backe und ich habe viele Fragen, die sich wahrscheinlich jeder Anfänger stellt (und hier schon gestellt hat) und deren Antwort man sicher über die Suche finden würde … wenn man sich nicht so deppert anstellt.

Als ambitionierter Amateur-Fotograf wird natürlicherweise die Astrofotografie einen Schwerpunkt bilden. Derzeit kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, jetzt schon Teilbereiche der Astronomie (Astrofotografie) auszuschließen. Von nächtlichen Landschaften über Sonne, Mond und Planeten bis zu Galaxien und explodierten Supernovä finde ich einfach alles spannend .. was die Wahl der Erstausrüstung nicht wirklich erleichtert.

Zwei Überlegungen haben mich in der Vergangenheit vor allem daran zweifeln lassen, ob ich wirklich Zeit und Energie (und Geld) in die Beschäftigung mit den Sternen stecken soll. Erstens: Was immer man knipst, was immer man an Inspiration und Transpiration in ein Bild investiert – es gibt immer mindestens einen, der es viel, viel besser kann als man selbst und im Internetzeitalter sind diese wirklich atemberaubenden Aufnahmen nur ein paar Mausklicks entfernt. Das gilt für die Fotografie allgemein, für die Astrofotografie aber ganz besonders. Das kann auch ganz schön frustrierend sein. Zweitens: Ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich, wie ich das praktisch machen soll. Die praktische Astronomie findet ja eher nachts statt und dauert im Fall der Astrofotografie auch gerne mal etwas länger. Tagsüber bin ich aber berufstätig und zumindest momentan finde ich den Gedanken etwas befremdlich, die Nacht auf irgendeinem Feldweg oder einer stockdusteren Waldlichtung zu verbringen, während daneben die Kamera automatisiert vor sich hin knipst. Aber ich bin eben noch Anfänger und vielleicht funktioniert auch alles ganz anders.

Was aber ganz sicher ist: Astronomie ist … faszinierend.

Euer
Mr. Spock
 

Andimaterie

Mitglied
Hi Mr Spock
Herzlich willkommen im Forum und in der Astronomie. Du darfst Dich hier übrigens auch mit Vornamen reintrauen, wir beißen nicht...
Dass Dich derzeit fast alles interessiert ist durchaus normal, aber es ist auch richtig, dass hierdurch die Geräteauwahl nicht erleichtert wird. Du hast Dich bestimmt schon die Aberhunderte von den 'Welches Teleskop' Threads gelesen. Am Anfang steht also die Entscheidung, womit Du starten willst. Und: Welches Budget, welcher HImmel. Vielleicht besuchst Du mal eine Sternwarte, einen Stammtisch, die Starparty in Lillinghof usw. Die Frage visuell oder Fotografieren ist essentiell, ein Kompromiss nicht so einfach.
Ja, es gibt immer Leute mit noch viiel besseren Bildern. Wenn für einen der Spaß im Vordergrund steht ist das höchstens Ansporn.
Tag/Nacht/Beruf: Jep, kein einfaches Thema. Man findet irgendwann seinen Weg dadurch. Im Winter deutlich einfacher.
Viel Spaß
CS , Gruß aus MITTELFranken
Andreas
 

Mr. Spock

Mitglied
Hallo,

wenn zuhause ein Teleskop herum steht und der Garten hinterm Haus groß und einigermaßen dunkel ist, dass werde ich nicht umhin kommen, auch mal den einen oder anderen Besucher/Bekannten/Verwandten mal durch Okular sehen zu lassen. Das macht ja auch Spaß und andere für die Astronomie zu begeistern ja nicht schlecht, aber ich denke für mich steht die Astrofotografie ganz klar im Vordergrund. Zudem bin ich sehr technik-affin und was ich bisher so gelesen und ge-youtube-d habe, ist schon absolut faszinierend.

Starparty in Lillinghof. Das ist schon mal ein guter Tipp. Ehrlich gesagt habe ich mir erstmal eine Montierung zugelegt und wollte sehen, was so mit einer DSLR und einem mittleren bis langen Teleobjektiv geht. Ob das alles überhaupt so mein Ding ist. Und dann wird es wohl erstmal irgend was günstiges werden (Newton 200/800 ... oder so). Damit müsste man sich eine Weile beschäftigen können und vor allem Erfahrungen mit Astrofotografie sammeln können. So zumindest der grobe Fahrplan.

Ich bin gerade dabei, eine kleine Excel-Tabelle zu erstellen mit Deep Sky Objekten (Größe Helligkeit) und was damit mit verschiedenen Brennweiten / Offnungen / Kamerasensoren möglich wäre. Keine Ahnung, ob das so üblich ist, aber das ist mein Einstieg.

Ciao
 
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