Erfahrungen mit der iOptron AZ Mount Pro

Aber ich lasse gern die Routine laufen um zu sehen was die Monti heute macht :D
Tat ich auch - um zuzusehen, wie der Tak gegen das Stativ fährt.
Ohne Not-Stop.

Nun, das nenn ich eine schlaue Programmierung. :poop:

Man sollte Dinge, die Menschen selten und in der Nacht verwendet, deppensicher bauen.
Ebenso sollte man deshalb die Menüs und Usability intelligent gestalten.
Wenn man intelligent genug dazu ist. :coffee:

lg
Niki
 
Hallo Niki und Wolfgang, Ihr seid witzig!
Aber es stimmt schon, da könnte man einiges "deppensicherer" machen.
Das mit dem Anheben der Knebelschrauben werde ich ausprobieren, die stehen halt quer in der Gegend herum. Auch an den Stativbeinen.
Nach den Abstandsbolzen bei Amazon werde ich auch mal schauen; die sehen gut aus bei Dir, Wolfgang.
Falls ein Update der Firmware nötig wird, da fürchte ich mich. Keine Ahnung wie. Anschluß an den PC - Ascom? USB? Da habe ich nichts in der Bedienungsanleitung gefunden. Mit Ascom nicht die geringste Ahnung.
Mein Genesis stößt nicht an die Stativbeine an, das habe ich vorher abgeschätzt. Aber bei einem längeren Rohr... Die Stativverlängerung würde auch schon wieder ca. 140 € kosten.
Heute habe ich noch alles draußen aufgebaut und meinen LED-Punkt Sucher an der Fahnenstange ans Genesis angepaßt. Außerdem habe ich die Nivellierung nochmal mit einer richtigen Wasserwaage optimiert. Mit den 3 Schrauben ein schwieriges Geschäft. Verdrehst Du eine, dann geht es in einer anderen Richtung wieder aus dem Wasser. Wie findet Ihr das Optimum?
Heute Abend um 10 Uhr wollte ich doch noch den Erfolg der Bemühungen sehen, aber nicht ein Stern zu sehen, alles vernebelt, verwolkt...
Alles wieder abgebaut. In den nächsten Tagen soll es wohl schlechtes Wetter geben.
Trotzdem allen eine gute Zeit!
Alexander
 
Diese haben eine Druckfeder. Wenn du den Knebel nach oben ziehst, kannst du die Richtung ändern wie du es brauchst ohne deine Klemmung zu öffnen.
Bin gerade wieder rein. Paar Minuten auf M3 waren machbar.
Mit den 3 Schrauben ein schwieriges Geschäft.
Wenn du die Schraube, mit der dann alles festgeschraubt wird, nicht ganz so fest anziehst, kannst du mit den drei Justierschrauben gegen die Mittelschraube noch bisschen was verstellen:ROFLMAO: oder einstellen.
Gruß *entfernt*
 
Ich hoffe er sieht noch so aus wie auf deinem Bild.
Klar, ich hab ihn bereits gerettet, als er das hölzerne Stativbein mit 0,005 Newton berührte.
Ich hab die ALT-Achse leicht gedreht und gut wars. Tak geht stets vor iOptron. Das ist klar. ;)
Tja... es gibt Dinge, die stehen nirgends, weil es sowieso alle wissen.
Oder auch nicht.

Siehe Berlebach... :alien:

lg
Niki
 
Wolfgang,
ich bin auf der Suche nach den Distanzbolzen, wie bei Dir gesehen. Nur finde ich da noch nichts.
Wie lang sind Deine Verlängerungen? Ist das ein Stück oder besteht das aus einer Muffe und einem Gewindestift? Rund oder Sechskant?
In einem Stück scheint es nur Bolzen mit M 8 Gewinde außen zu geben, innen M 6.
Es wäre nett, wenn Du mir die Details nennen könntest, denn das sieht bei Dir wirklich praktisch aus.
Beste Grüße
Alexander
 
Hallo Alexander,
ich habe nicht mehr gefunden wo ich die gekauft habe. Aber diese hier gehen von Abmessungen auch:
Gruß *entfernt*
 
Danke, da werde ich weiter schauen. Sind 40 mm nicht etwas lang?
 
Hallo Alexander,
auch eine Alternative :
Ich finde die runden nicht mehr :mad:
Gruß *entfernt*
 
Hallo Wolfgang, hallo die anderen iOptron Besitzer,
erstmal danke für die Links zu den Abstandsbolzen, Wolfgang!
Ich hatte ja schon gesagt, daß mir das Nivellieren mit den 3 Schrauben schwer gefallen ist. Heute habe ich noch etwas herausgefunden, wozu ich gern Eure Meinung hören würde.
Ich habe die Montierung wieder vom Stativ genommen, um sie während der nächsten Schlechtwetterperiode im Keller zu deponieren. Als ich den Montierungskopf auf die Tischplatte gestellt habe, habe ich zufällig gesehen, daß die Dosenlibelle ziemlich Schieflage angezeigt hat. Mit einer richtigen Wasserwaage habe ich dann den Tisch kontrolliert, der sich aber als plan und waagerecht in alle Richtungen erwies. Die Waage oben auf der Montierung jedoch bestätigte in einer Richtung die Schieflage. Obwohl glatt aufliegend bedeutet das ja, daß die Platte unter dem Montierungsgehäuse schief sitzt oder verbogen ist. Da kann es schon sein, daß das die Ursache für die ungenaue Positionierung im Betrieb erklärt? Wenn das Stativ gerade aufgestellt ist, sitzt die Montierung noch schief, was nur mit den 3 Distanzschrauben ausgeglichen werden kann - wobei ich eben ziemliche Schwierigkeiten hatte.
Morgen werde ich mal versuchen, das noch mit Fotos zu dokumentieren. Wie sind Eure Erfahrungen damit? Läßt sich das zufriedenstellend jedesmal ausgleichen? Oder ist das ein reklamierenswerter Fehler/Defekt der Montierung?
Ich freue mich auf Eure Meinungen!
Ein schönes Wochenende noch!
Alexander
 
Hallo Alexander,
im CloudyNights Forum (Equipment/Mounts/iOptron AZ Mount Pro alignment) hat der User Biz (Graham) ein PDF verlinkt, in dem er beschreibt wie die Montierung, auch bei schiefer Dosenlibelle, ausgerichtet werden kann.
Ich hab das PDF in den Anhang gestellt. Vielleicht hilft es Dir.
Gruß, Horst
 

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Hallo Sternfreunde,
erstmal dankeschön an Horst für das Level-PDF! Das liest sich gut und scheint hilfreich. Ich werde es ausprobieren!
Heute habe ich ein paar Fotos auf unserem Wohnzimmertisch gemacht, der überall in der Fläche "in der Toleranz" gerade ist. Dazu habe ich die Montierung in 4 Schritten um 360° gedreht und die Dosenlibelle und die Wasserwaage zusammen fotografiert. Da kann man die Abweichungen erkennen. Natürlich müßte man viel mehr Fotos machen, auch mit der Wasserwaage in verschiedene Richtungen zeigend, aber der Trend ist erkennbar.
Da die Blase nicht immer gut zu erkennen war, habe ich sie noch mit einem roten Ring gekennzeichnet. Die kleine Wasserwaage kann man besser ablesen.
Was mir aufgefallen ist, ist, daß die Blase in der Dosenlibelle sich nach kurzem Verschieben in der alten Position an anderer Stelle einpendeln kann. Wenn die Wasserwaage oben auf dem Gehäuse liegt, gibt es ebenfalls Abweichungen zur Dosenlibelle.
Ja, es kann sein, daß der Fehler nur daran liegt, daß die Dosenlibelle nicht richtig sitzt oder sich gar bewegt. Aber die Abweichungen sind ja auch zu sehen, wenn nur die Werte oben auf der Montierung zum geraden Untergrund verglichen werden, die Dosenlibelle also keine Rolle spielt. Ist jemandem schon so eine Abweichung aufgefallen? Kann da was schief montiert oder verbogen sein?
Den motorischen "Runddreh" mache ich ja mit der Wasserwaage obendrauf, habe es aber nicht mit den Nivellierschrauben für die volle Runde waagerecht halten können.
Und noch was: es wird soviel Wert darauf gelegt, daß die Montierung mit voller Beladung nivelliert wird und daß sie sehr genau auch im Azimut ausbalanciert sein muß. Wie macht Ihr das? Ich habe keine große Lust, nachts mit Zentimetermaß und Waage und Taschenrechner die genaue Position des Gegengewichts auszutüfteln. Das mache ich mehr pi mal Daumen. Und Ihr?
Vielleicht helfen die Bilder weiter...
Beste Grüße
Alexander
 

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Wie macht Ihr das? Ich habe keine große Lust, nachts mit Zentimetermaß und Waage und Taschenrechner die genaue Position des Gegengewichts auszutüfteln. Das mache ich mehr pi mal Daumen. Und Ihr?
Wenn Du immer dasselbe Instrument drauf tust, dann genügt es ja, einmal die Position des Gegengewichts zu bestimmen und eine Markierung auf die Stange zu machen, denke ich.

lg
Niki
 
Niki,
hauptsächlich ein Wechsel zwischen dem Genesis und dem MAK 127-1500. Die Okulare sind aber sehr unterschiedlich im Gewicht.
LG Alexander
 
Die Okulare sind aber sehr unterschiedlich im Gewicht.
Beim Okularwechsel ändere ich nicht die Gegengewichtsposition - das hält die AZ schon aus. Tubusse bis 5 Kilogramm brauchen laut Manual gar kein Gegengewicht, ergo spielen 2-3 Kilo mehr oder weniger keine Rolle.
Bei der Tubusposition ist das anders, da rutschte bei mir gerne die Kupplung durch, deshalb hab ich einen Klemmring aus Messing machen lassen - original ist der als Stahl. Solange nix rutscht geht das ja halbwegs.

Wenn Du das Gefühl hast, es ist schwerstens nicht im Gleichgewicht, kannst Du ja den Tubus etwas in der Schiene verschieben. Eh logisch. Aber solange der Motor das Teleskop problemlos in ALT schwenken kann, sehe ich wenig Probleme.

lg
Niki
 
Danke, Niki,
das klingt beruhigend. Ich hatte mich auch schon gewundert, dass soviel Wert auf die richtige Position des Gegengewichtes gelegt wurde, weil in der Anleitung eben steht, was Du auch gelesen hast. Das Genesis mit 5,3 kg voll ausgestattet, habe ich mit dem 4,5 kg Gewicht ganz außen vermutlich gut austariert. Beim Schwenken in AZ konnte ich keine Probleme feststellen.
Das mit dem Klemmring klingt interessant, wie hast Du das ausgewechselt? Und wer macht so einen in Messing? Mir ist das Genesis ja auch schon mit Schwung durchgerutscht - daher mein Interesse für Wolfgangs Distanzbolzen zur Verlängerung der Klemmhilfen.
Danke nochmals und bis bald wieder
Alexander
 
Das mit dem Klemmring klingt interessant, wie hast Du das ausgewechselt? Und wer macht so einen in Messing?
Wenn man die ALT-Kupplung aufschraubt, sieht man den konischen Klemmring. Kann man dann einfach abziehen. Ich hab Tommy von TA gebeten, mir einen aus Messing zu machen, die haben eine kleine Werkstatt für solche Dinge.

IMG_1867.JPG

lg
Niki
 
Guten Tag, werte iOptron AZ Pro Montierungsbesitzer,

mit der Montierung habe ich immer noch einige Probleme. Ich habe sie jetzt mehrere Male im Garten ausprobiert, aber einige Dinge haben nicht funktioniert wie gedacht. Manches konnte ich selber herausfinden, unterstützt auch von den Erfahrungsberichten und Hilfen hier. Ich denke, die Anfangsschwierigkeiten sind überwunden, aber dennoch gibt es Mängel. Auffallend war, daß die Montierung mitunter weit neben dem anzusteuernden Ziel lag. Alle Settings habe ich überprüft und als richtig gefunden: Sommerzeit, 60 Min., Koordinaten nach GPS., Nord. Die waagerechte Aufstellung war allerdings noch ein Problem; kleine Abweichungen.
Gestern hatte ich die Montierung wieder draußen im Garten (erst zum 3. oder 4.Mal) und habe sie noch im Hellen einrichten wollen: Stativ möglichst fest und waagerecht aufstellen, Montierung drauf und mit Hilfe der Nivellierschrauben und einer Wasserwaage (nicht die Dosenlibelle, die sitzt schief...) noch einmal waagerecht ausrichten (perfekt!). Teleskop (MAK 127/1500) aufsetzen und mit Zubehör ausbalancieren, Gegengewicht anbringen.
Weil im Forum öfters zu lesen ist, daß alles besser funktioniert, wenn man aus der Zero-Position startet und auch nach der Beobachtung dorthin zurückfährt, habe ich vor der Kalibrierungsroutine diese Position anfahren wollen, wobei anschließend die Montierung aber weder senkrecht stand noch nach Süden zeigte, in diesem Fall eher SW.
Nach einem Neustart habe ich die Routine ablaufen lassen und dann die Zero-Position angesteuert: jetzt wurde das Teleskop senkrecht gestellt, fuhr aber exakt nach Westen statt Süden, obwohl die Anzeige auf dem Display AZ 120° anzeigte. Ich habe nach einem Neustart und wieder gleichem Ergebnis versucht, die Zero-Position neu festzulegen - jetzt stand sie zwar nach Süden, aber zeigte AZ 90° an, akzeptierte aber angeblich die neue Position. Nach einem weiteren Neustart mit Routine stellte sie sich wieder gen Westen, mit AZ120°.
Ich war kurz davor, die Nerven zu verlieren, habe alles abgeschaltet und eine Pause gemacht. Eine Stunde später habe ich nochmal einen Versuch gewagt, und siehe, jetzt wurde die exakte Position angefahren, o Wunder! Hoffnung.
Später im Dunkeln, nach der Routine und einer Kalibrierung an einem zweiten Stern, traf sie dann relativ gut die angesteuerten Ziele. Alles gut?
Aber: schon vorher war mir aufgefallen, daß die Montierung im Trackingmodus öfters leise Knackgeräusche macht. In den Foren hatte ich gelesen, daß das wohl vorkommt, aber nichts bedeute. Gestern fiel mit mit dem Auge am Okular auf, daß die Montierung und der Stern bei einem Knack auch ein wenig springt. Ich habe es zunächst auf das Stativ geschoben, wo vielleicht ein Bein leicht verrutscht, etwa wie beim Anziehen der Schraube unter dem Stativspreizer. Aber jetzt stand das Stativ fest, und trotzdem diese Hüpfer. Einmal bei einem lauteren Knack ein so großer Sprung, daß der Stern aus dem Gesichtsfeld des Okulars verschwand. Ich hatte den Eindruck, daß diese Hüpfer und Knacker besonders nach dem motorischen Positionieren eines Stern (in die Okularmitte) aufgetreten sind.
Das bedeutet aber nichts Gutes. Die Nachführung muß funktionieren, insbesondere auch im Hinblick auf angeschlossenen Kameras (EAA, für später vorgesehen). Wenn dieser Fehler (oder der mit der Fehlorientierung nach Westen) weiterhin auftritt, müßte ich Ihnen die Montierung zur Reparatur bzw. zum Umtausch an den Händler zurückschicken. Was haltet Ihr davon?
Bis bald!
Gruß Alexander
 
Was hast Du denn für eine Firmwareversion drauf?
Grüsse,
Lars
 
Hallo Lars,
Genau weiß ich nicht, was denn genau die Firmware-Version sein soll - und schon garnicht, wie ich die ändern könnte (Die Webseite habe ich schon gesehen). Der Anschluß an den PC scheint mir schleierhaft, Ascom?
Die Montierung vermerkt als Firmware:
HC V2 211116
Main 210420
AZI 210420
ALT 210420
Catalog 150429
Kannst Du damit was anfangen? Hast Du diese AZ Pro Montierung?
Beste Grüße
Alexander
 
Hi Alex,
firmware passt, ist die aktuelle Version, und die läuft bei mir fehlerfrei (frühere Versionen hatten da noch einige Krankheiten, deshalb fragte ich).
Ehrlich gesagt ist mir schleierhaft, was bei Dir nicht passt. Vielleicht wäre es anfangs einfacher, mit geringerer Vergrößerung/größerem Feld zu beginnen. Was schon gesagt wurde: Waagerechte Aufstellung ist das Wichtigste. Dann darauf achten, dass das Telekop richtig herum eingesetzt ist, es ist ja ein Pfeil auf der Klemme, der nach "vorne" zeigt!
Ansonsten hier meine Routine:
Klemme waagerecht stellen und Teleskop einlegen, Klemmschrauben sind oben, "Vorne" ist dann entsprechend nach "hinten" zeigend. Man steht vor der Montierung und schaut auf die Anschlusseite mit den Steckern, die Klemme ist rechts und das Teleskop zeigt nach hinten.
Montierung anschalten und warten (oder gleich "enter") startet die Autoalign Routine. Back geht zurück zum letzten Alignment, welches vor dem Ausschalten geladen war.
Autoalign: Montierung dreht sich um 360° und neigt das Teleskop so, dass es nach oben zeigt. Wird GPS Signal gefunden, sind alle Daten passend, wenn kein GPS Signal, muss das aktuelle Datum + Uhrzeit eingestellt werden (24h Anzeige!).
Danach fährt die Montierung ein helles Objekt an. Gefällt einem das Objekt nicht (weils hinter einem Baum steht), kann man mit "back" ein anderes anfahren, es werden hier nur wirklich helle Objekt angeboten, aber man muss natürlich in der Lage sein, und das Objekt identifizieren können, also z.B wissen, dass Sirius am frühen Abend irgendwo Süden steht.
Nun bringt man mit Pfeil links un rechts das mal grob in die Richtung un drückt dann "enter", danach mit allen Tasten das Objekt zentrieren und wieder "enter". Align mit einem Stern ist nun fertig und das Objekt wird getrackt.
Menu, "select and slew" Zielobjekt auswählen und anfahren lassen. Wenn´s nicht genau getroffen wird:
Menu, "sync to target", den Anweisungen folgen und das Objekt genau ins Zentrum nehmen, "sync successful" nach enter.
Wenn alles in Waage steht, treffe ich da eigentlich immer alles gut genug, bei dem sehr kleinen Feld eines MAK mag es aber sein, dass es anfangs nicht genau genug ist bzw. man sich schwer tut, das Zielobjekt zu finden.
Ich fahre sogar einen TEC140 damit mit entsprechenden Gegengewichten, geht super. Das initiale Alignment mache ich aber mit einem kleinen 80/480 APO, stelle dann mit den Pfeilen wieder waagerecht, hänge den danach aus und baue dann den TEC ein. Sollte sich in der Höhenachse etwas verstellen weil die Klemmung rutsch, einfach grob danach wieder waagerecht stellen (manuell!!!) und danach wieder ein Objekt anfahren und danach wieder "sync to target", und schon bin ich mit der großen Optik dabei.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner, sie tut klaglos ihren Dienst, habe aber auch etwas gebraucht, bis ich die Bedienung verstanden habe.

Probier´s mal ganz in Ruhe ohne Optik auf einem Tisch draussen und versuche die genannten Schritte nachzuarbeiten.

Das wird schon!!!

Grüße,
Lars
 
Hallo Lars,
danke für Deine Ausführungen. Im Prinzip mache ich es genauso, und auch erst mit niedriger Vergrößerung. Was mich wundert, ist die ungenaue Zero-Positionierung am Anfang und einige Fehlortungen. Wurde aber mit mehreren Nachkalibrierungen besser. Was mich verunsichert und stört und ärgert, sind aber diese Knackgeräusche und Ruckeleien der Montierung. Was kann da die Ursache sein? Überladung kann bei dem Mak nicht sein, und exakt ausbalanciert war er auch. Heute habe ich tagsüber die Montierung ohne Rohr draußen neu aufgesetzt (neu aufs Stativ und waagerecht einstellen), die Zeroposition wurde anfangs wieder leicht verfehlt, genauso wie nach der Routine offensichtlich auch die Sonne. Knacken konnte ich nur einmal hören, aber es war auch relativ laut draußen. Rucken konnte ich nicht bemerken.
Ich hoffe ja auch, daß mich die Montierung noch zufriedenstellt - wie bei Dir - nur Rucken darf sie wirklich nicht.
Gute Zeit und Gruß
Alexander
 
Was mich verunsichert und stört und ärgert, sind aber diese Knackgeräusche und Ruckeleien der Montierung. Was kann da die Ursache sein?
Klingt nach mechanischer Ursache, also Getriebe. Ich würde sie zur Überprüfung kurz an den Händler retournieren. Zuvor halt mal eine Beschreibung des Fehlers per mail oder telefonisch durchgeben und besprechen.

lg
Niki
 
Hallo Niki,
den Händler habe ich schon kontaktiert. Die Rückfragen allerdings waren wenig erhellend, Angaben, die ich in meiner Beschreibung schon gemacht hatte.
Danke für Dein Interesse, ich werde weiter berichten.
Gruß
Alexander
 
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