Erfahrungen mit ED60-Sucher von TS

#1
Hallo,

ich würde mir gerne einen neuen Sucher anschaffen. Der alte gradsichtige Sucher ist mir etwas zu unpraktisch.
Bei der Suche nach einem passenden Sucher bin ich auf den TS 60mm Vario-Sucher gestoßen.
Für einen Sucher mit ED-Optik und beleuchtetem Fadenkreuzokular ist dieser schon preislich sehr interessant.
Hat den schon jemand ausprobiert und im Einsatz? Ist es ein "echtes" ED-Objektiv oder doch nur ein
"Pseudo-ED" wie bei dem Bresser AR102xs Refraktor.

Uwe
 
#2
Ja - Geradsicht oder Winkeleinblick ist natürlich genauso eine Geschmacks- und Gewohnheitsfrage wie bei Großferngläsern 45° oder 90°. Für beide Möglichkeiten gibt es glühende Verfechter sowie nachvollziehbare Argunmente. Ich habe mir auch für den Dob vor Jahren einen 8x50 mit 90° und aufrechtem Bild bei APM gekauft, das lag mir einfach mehr als das im-Kopf-herumdrehen. Wobei das noch eher ein 'Problem' beim Refri mit Zenitprisma ist, als beim Newton (da kann ich die Karte einfach drehen).

Hier stellt sich mir aber eher die Frage: warum muss ein 10x-Sucher unbedingt 'richtige' ED-Gläser haben (nicht dass das nicht schön wäre…) - auch als Achro dürfte sich doch damit 'hoppen lassen'. Vielleicht liegt ja auch noch ein Argument im Zusatznutzen, der TS ist ja wohl noch als Leitrohr brauchbar und auch sonst recht modular aufgebaut. Für mich reichte zum Aufsuchen ein 'Pseudo-ED', aber vielleicht habe ich ja noch nichts Passendes nahe alpha lyrae o.a. sehr hellen Sternen aufgesucht - dann wäre es zumindest ein ästhetisches Problem.

gefundener Gruß
Manfred
 
#4
Hallo,

mir würde auch ein Achromat genügen, aber wenn ich mir den Preis für eine vergleichbaren 60mm Sucher mit 90° Amiciprisma anschaue, der noch nicht mal ein beleuchtetes Fadenkreuzokular hat, dann könnten man sich auch den ED60-Sucher kaufen. Eine passende Halterung für den Sucher habe ich ja schon, so brauche ich nur den Tubus. Ein 90°-Einblick wäre für mich zwar besser, aber 45° ginge auch.
Bleibt nur die Frage um was es sich für ein ED-Objektiv es sich handelt und ob man damit wirklich bis 100-fach vergrößern kann. Durch den modularen Aufbau kann der Sucher auch schnell in ein Leitrohr verwandelt, und wieder in einen Sucher zurück gebaut werden.

Uwe
 
#5
Hallo Freunde,

Ich finde den eigentlich ganz interessant, weniger als Sucher, da würde es auch ein FH tun. Mehr als Zweitrohr auf einem Geräte langer Brennweite wie einem SCT oder einem großen Dobson. Dann als Kombi aus Sucher und zuweilen Ultra-Weitfielder (10x bei rund 7° und 6mm AP mit einem 24er Pano). Wenn da nicht der seltsame Schiebefokussierer wäre, der diesen Namen nicht verdient hat. Mit einem brauchbaren 1,25"-OAZ wäre das aber ein spannendes kleines Fernrohr. Man müsste halt mal ausprobieren, wie das das f/4,13-Objektiv bei höheren Vergrößerungen macht.
Ich kenne aber auch niemanden, der dieses Gerät besitzt.

Bis dann:
Marcus
 

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