Fototagebuch zum Aufbau meiner Sternwarte in neu überarbeiteter Ausführung

Horst0552

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Fototagebuch zum Aufbau meiner Sternwarte

Aufbau meiner Sternwarte -05/08/2014

Hallo liebe Sternenfreunde,

im Sommer 2013 habe ich beschlossen mir auf dem Grundstück meiner Eltern, am südwestlichen Stadtrand von
Stadtoldendorf, eine Sternwarte zu bauen.

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Zunächst habe ich ein Gartenhaus aufgestellt, das einen unterirdischen Kanal zu der noch zu erstellenden Sternwarte
hat.

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Hier habe ich dann im Sommer 2013 das Gartenhäuschen aus dem Baumarkt aufgebaut.

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Nach meinem Umzug Anfang Mai 2014 ging es dann an die Vorbereitungen zum Aufbau der Sternwarte.

Zunächst musste erst einmal wieder Ordnung geschafft werden, um die weiteren Bautätigkeiten auszuführen.

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Um eine bessere Motivation für die doch erschwerlichen Arbeiten zu haben, habe ich schon mal das Teleskop ange-
schafft, welches dann in der Sternwarte auf einer Betonsäule montiert werden soll.

Ein 10" Newton mit f/4, und eine AZ EQ6 GT von Sky-Watcher.

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Horst0552

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Hinter dem Häuschen in östlicher Richtung soll die Sternwarte aufgebaut werden. Die Betonsäule ist 80 cm
tief. Aufgesetzt wird ein 30cm Rohr mit einer Höhe von 60cm. Die Halterung für die Montierung wird so ein
gesetzt, dass die Montageplatte dann 80cm über dem Boden ist.

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Nun muss noch fleißig Boden bewegt werden ( 4m3 ), um dann eine Stahlbetonplatte von 3,5m x 3,5m
anzufertigen.

Aufstellen möchte ich dann noch vor dem Winter die Kuppel von Scope Dome wie hier zu sehen ist.

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Hier mal Einzelheiten zum Erstellen der Betonsäule:

Der Betonklotz in der Erde ist insgesamt 80 cm hoch. Das Loch, das mein Sohn gegraben hat, hat eine
Kantenlänge von 50 cm, und ist 60 cm tief. Den Rand sauber abgestochen, so dass der Beton guten Kontakt
zum gewachsenen Boden hat.

Hier mal ein Foto, bei dem die erste Mischerladung eingefüllt ist.

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Die Armierungsstähle haben eine Länge von 1 Meter. Die viereckige Schalung hat eine Kantenlänge von 40 cm bei
einer Höhe von 20 cm.

Wenn anschließend noch die 30 cm Betonsäule mit 60 cm Höhe gegossen wird, ist das Gesamtgewicht der
Betonsäule = 540 kg.

Zur begehbaren Betonplatte muss natürlich eine Körperschalldämmung vorgenommen werden.

Heute Abend sah die Baustelle so aus.

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Die Arbeiten machen Fortschritte, aber es wohl auch noch ein Weilchen dauern bis Alles fertig ist.
Ich hoffe aber, dass ich dieses Jahr mein Teleskop noch unter die Kuppel bekomme.

Heute haben wir aber erst mal Kantensteine gesetzt.

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Der Zwischenbereich soll mit gewaschenen Kies befüllt werden.

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Es ist jetzt 12:35 Uhr am 11.08.2014.
Mein Sohn und ich machen gerade Mittagpause. Am Samstag haben wir noch Bauschutt zerkleinert und mit
in die Packlage für die Betonplatte eingearbeitet.

Heute haben wir dann weiter Kies eingebracht und den Betonklotz für die Säule Trittschall gedämmt.
Hier eine Fotomontage: Dazu haben wir 1 cm Styroporplatten mit Silicon angeklebt, das Überstehende
abgeschnitten und mit Kies angefüllt.

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Am Nachmittag wird die Schalung vorbereitet, und für Morgen habe ich eine Rüttelplatte geordert.
 

Horst0552

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Der Tag ist zu Ende, und wir haben die Einschalung für die Bodenplatte fertig. Von der Mitte zum Rand habe ich
ein leichtes Gefälle. Etwa 4mm auf einem Meter. So läuft bei Regen das Wasser immer zum Rand.

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Morgen werden wir alles zum Betonieren fertigmachen.
Auch die Armierung ( 4 Matten ) müssen noch zugeschnitten werden.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -13/08/2014

Heute war brauchbares Wetter und wir haben die untere Schicht der Platte fertiggestellt. Erst war meine
Idee, etwa 5cm Beton einzubringen, und dann darin die Stahlmatte zu versenken. Das war jedoch keine
gute Idee. Nachdem wir den ersten m2 eingebracht haben, war mir klar, dass wir darin nur mit Mühe eine
Stahlmatte versenken können. Also haben wir die Matte eingebracht, und den Rest auf der Folie liegen
gelassen.
Im Weiteren haben wir dann den Beton aufgebracht, und die Matte leicht unter Rütteln hochgezogen.

So sieht das dann aus:

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Die Dicke der unteren Betonschicht ist etwa 7 cm. Dafür haben wir etwa 6 Stunden benötigt. Im Weiteren
wollen wir dann die obere Matte auflegen und die Deckschicht aufbringen.

Hier das heutige Ergebnis:

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Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -14/08/2014

An Vieles haben wir gedacht, bloß nicht an ein Dach für unsere Baustelle. So haben uns heute einige Regenschauer
überrascht.

Es musste improvisiert werden.

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Die gestern aufgebrachte untere Schicht ist etwa 7 cm dick. Darauf liegt dann die obere Stahlmatte. Mein
Sohn bediente die Mischmaschine, und ich habe den Beton mit dem Reibebrett verrieben und mit einem Richtscheid abgezogen.

Der Säulenklotz ist 1 cm höher als die äußere Einschalung. dadurch hat die Platte ein leichtes Gefälle nach außen.

Ich hoffe nur, dass das beim Montieren des Basisringes der Kuppel nicht stört.

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Ein Kissen schützt die Knie.

Unsere arbeitsfreie Zeit ( Urlaub ) ist nun zu Ende, und nächste Woche geht es wieder in die Fabrik.
Die Montage der Kuppel von ScopeDome ist im Oktober geplant.
 

Horst0552

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Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -17/08/2014

Ich möchte bis zur Lieferung und -- Aufbau der Kuppel über die weiteren vorbereitenden Arbeiten berichten.

Am letzten Abend hat es erst einmal kräftig geregnet.

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Am Freitag den 15.08. habe ich dann mal unter die Plane geschaut.

Ich hab mir gedacht, wenn man Diamant mit Diamant schleifen kann, kann man auch Beton mit Beton schleifen.

Ein Kantenstein war mein Schleifklotz.

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Hier das Endergebnis:

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Als nächstes muss nun die Säule errichtet werden.
Weiter möchte ich auch danach die Oberfläche noch mit Quarzsand und Zement versiegeln.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -22/08/2014

In dieser Woche habe ich den Rand der Platte verputzt. Mit einem Gemisch aus 2 Teilen Quarzsand und 1 Teil Zement.

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Weiter dann die Säule aufgestellt und zunächst mal zur Hälfte mit Beton befüllt. Die Aufnahme für die Montierung
habe ich mit Seilklemmen an der Stahlarmierung fixiert.
Morgen geht es weiter, wenn es nicht regnet.

Tja,
ihr wisst doch auch, dass man bei 30 Tagen im Monat mindestens 28 Tage alles Mögliche machen kann.
In den 3 Jahren, in denen ist Astronomie betreibe ist es mir nur etwa 1 bis 2 mal im Monat möglich gewesen
den Himmel zu fotografieren. Sei es am Tag oder in der Nacht. Es sei denn, man möchte unbedingt Wolken
fotografieren. Was natürlich auch interessant sein kann.

Mein Plan ist, das Ende Oktober die Kuppel steht, und meine AZ-EQ6 GT aufgebaut ist.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -23/08/2014

Die Betonsäule ist fertig.
60 cm über der Platte und körperschallentkoppelt bis 80 cm unter der Platte.
Eine M10 Schraube hält die Deckplatte hoch. Die Abklebung der Gewindestangen wird entfernt.

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Horst0552

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Die Schraube habe ich gegen eine Gewindestange mit Mutter ausgetauscht. Sie verhindert, dass die Deck-
platte beim Ausrichten im Beton versinkt.

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Mit 3 Muttern habe ich die Deckplatte in Waage gebracht. Nun kann alles abbinden.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -25/08/2014


Heute ist Montag, und ich habe heute Abend der Kopfplatte ein neues Gewinde und Ausrichtbolzen gegönnt.

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Durch die geplanten Leerrohre in der Säule musste ich das Gewinde leicht versetzen. Der Bolzen muss ja nach Norden zeigen.

Der Bolzen ist aus einer M10 INBUS-Schraube mit 8.8er Material gefertigt.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -29/08/2014


Hurra, Material ist da !
Mein Sohn hat mit seiner Eigenbau CNC-Fräse eine neue Halterung für die Aufnahme der Handsteuerung angefertigt.
Muttern und Unterlegscheiben für M16 sind auch gekommen. Auf der Deckplatte habe alle 6 Muttern leicht festgezogen.

- Vorsicht, der Beton ist noch nicht durchgehärtet!

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Mit 3 Gewindebolzen habe ich die Kopfplatte mit der Wasserwaage ausgerichtet, und fest angezogen. Anschließend
auch die übrigen 3 Bolzen mit den Muttern verschraubt. Die Höhe der Handhalterung ebenfalls justiert und festgezogen.

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Wenn das Wetter gut ist, möchte ich morgen mal die Montierung aufsetzen, um zu sehen, ob die Halterung
für die SynScan an der richtigen Stelle ist.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -31/08/2014


Regen -Sonne -Regen -.... Dennoch eben mal ein Test gemacht. Ich habe die Montierung aufgesetzt und sie mal +/-180°
um die RA-Achse gedreht. Das Spiralkabel vom Handgerät zieht dabei die SkyScan nicht aus der Halterung.

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Die Halterung kann also so bleiben.
 

Horst0552

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Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -06/09/2014

Die meisten Vorarbeiten sind gemacht, die Kuppel ist bestellt und ich warte auf die Lieferung. Zeit, um sich
über die Elektrik Gedanken zu machen.

Hier mal ein Betrachtung zum EMV-Gesetz ( elektromagnetische Verträglichkeit )

Nach § 4 des EMVG müssen Betriebsmittel so beschaffen sein, dass die von ihm verursachten elektromag-
netischen Störungen kein Niveau erreichen, bei dem ein bestimmungsgemäßer Betrieb von anderen Betriebs-
mitteln nicht möglich ist. Weiter müssen die Betriebsmittel so störfest sein, dass in der Umgebung anderer
Geräte ebenfalls ein bestimmungsgemäßer Betrieb möglich ist.

Für mich bedeutet das, dass während des Betriebes der Sternwarte, mit all ihrer Elektronik, Amateurfunkbe-
trieb möglich ist, auch wenn die Sternwarte unter der Antenne angeordnet ist. Auch muss die Sternwarte
funktionieren, wenn ich Sendebetrieb mache. Und das mit einer Leistung bis zu 750 Watt. Damit kann man
durchaus rund um die Welt funken.

Darum werde ich die Verdrahtung der einzelnen Komponenten nach EMV-Gesichtspunkten selber durchfüh-
ren, denn alle Verbindungsleitungen könne Antennen sein, und Störungen aussenden, wie auch Störsignale
empfangen. Beim Betrieb im Kurzwellenbereich ist die Wellenlänge der elektromagnetischen Welle zwischen
160 Meter und 10 Meter. Die verwendeten elektronischen Bauteile sind somit klein gegenüber der Wellen-
länge.

Störauswirkungen haben somit hauptsächlich hochfrequente Ströme auf den Anschlussleitungen. Die müssen
für eine bessere EMV minimiert werden. Das erreicht man durch Ferrite, wie wir sie aus der PC-Technik ken-
nen.

Bei meiner AZ EQ6 GT habe ich das 12 Volt -Stromanschlusskabel durch einen Ringkern gewickelt. Dabei ist
darauf zu achten, dass zwischen Anfang und Ende etwa 1 cm Abstand gehalten wird. ( wegen der kapa-
zitiven Entkopplung )

Hier die Ausführung bei der Montierung:

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Verwendet habe ich ein Ringkern mit 35,5mm Durchmesser von Epcos mit N30-Material.

Erfahrungsgemäß sind aufgebrachte Klappferrite für Kurzwelle nicht besonders gut geeignet. "Bremsen" aber
die HF-Ströme von Handy's und WLAN Kommunikation.

Ob das mit dem HAND-CONTROL-Gerät so geht muss ich testen. Jedoch werde ich das weiterführende
RS232-Kabel durch ein Ringkern wickeln.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -07/09/2014


Nicht nur die Technik muss stimmen, sondern auch außen herum soll es ansprechend sein.

Hier das Ergebnis unserer Arbeit dazu, die mein Sohn und ich in der letzten Woche geleistet haben.

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Wenn das Unkraut gewachsen ist, muss ich mich auch darum kümmern. Im nächsten Frühjahr will ich dann Rasen
nachsähen.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -23/09/2014

Es ist Dienstag der 23.09.2014 .
Die Kuppel ist beim Lieferant fertig gebaut, und auf dem LKW zu mir unterwegs.

Nun kann es spannend werden !!
Da ich auf Grund der besonderen Gegebenheit ( Funkamateur ) für meine Sternwarte eine zusätzliche
elektromagnetische Verträglichkeit haben möchte, habe ich schon mal mit vorbereitenden Arbeiten begon-
nen. Im Basisring der Kuppel werden die Stromleiter N,L mit 230 V auf den drehenden Teil durch Rollen und
Kontaktringe übertragen. Dazu müssen die Rollen mit jeweils dem Neutralleiter N und der Stromphase L ver-
bunden werden. Immer da wo es möglich ist, sollten die beiden Drähte miteinander verdrillt werden. Ein
möglicher hochfrequenter Störstrom darf dabei keine Schleife bilden ( oder Fläche einschließen ).

Die Drähte am besten Am Ende mit einem Kabelbinder zusammenbinden, im Schraubstock festhalten, und
dann von Hand ohne Spannung die Drähte umschlingen.

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Sind die Störströme in den einzelnen Stromleitern gleich groß, und auch 180° Phasenverschoben ( Hin-und
Rückstrom gleich groß ), so heben sich die elektrischen Felder auf. Dem zufolge dürfen dann auch am Ende
des Base-Ringes die Drähte nicht wieder mit dem Anfang verbunden werden. Um das Ganze noch für
Hochfrequenz zu verbessern, werden Gleichtaktdrosseln eingefügt. Ein Ringkern wird mit etwa 7 Windungen
der verdrillten Leitung bewickelt.

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Bei so einer Anordnung wird der Gegentaktstrom, der ja keine Störung hervorruft gefördert, und der stören-
de Gleichtaktstrom durch den Blindwiderstand der gewickelten Gleichtaktdrossel minimiert.
Ich bereite schon mal vor.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -24/09/2014


Der LKW aus Polen hat es geschafft, meine Sternwarte unbeschadet ins Weserbergland zu schafften. Die
einzelnen Teile haben wir schon mal im Garten ausgebreitet.

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Geplant ist, dass am Wochenende der mechanische Aufbau erfolgt. Wie ich schon mal grob sehen kann,
ist der Vorfertigungsgrad sehr groß. Ich hoffe es passt alles gut zusammen.
 

Horst0552

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Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -25/09/2014

Nach dem nun die Kuppelteile da sind, habe ich mit meiner Verdrahtung vom Base-Ring begonnen. Der schon
beschriebene Ringkern ist mit einem Kabelbinder stehend befestigt.

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Der Draht ist 1,5m2 Litze und zusammen mit dem weiterführenden Draht in eine Kabelöse eingequetscht. Bei
einer elektrischen Kontaktierung immer einen Federring verwenden. Hier natürlich auch rostfrei. Der verdrillte
Draht wird zwischen den Rollen auch mit Kabelbindern lose fixiert. Dazu rechts und links ein 4 mm Loch bohren.

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Für den Anschluss an das weitere Base-Ring-Segment wird etwa 50 cm Überstand benötigt. Morgen geht es
weiter mit Base-Ring 2.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -26/09/2014


Der Base-Ring ist aus GFK und etwa 5mm dick, also nicht Leitend. Wie man in einer Fotoserie beim Hersteller
sehen kann, ist diese Verdrahtung letztendlich in einem Bereich verlegt, der nur mit Werkzeug zugänglich ist.
Natürlich ist er auch vor Berührung und Wettereinflüssen geschützt.

Die Rollen sind aus Aluminium, und haben am Umfang Rillen. Sie übertragen die Stromphase und den Neutral-
leiter auf den darüber liegenden beweglichen Teil. Die Stromabnehmer hier sind ebenfalls aus Alu, und natür-
lich auch vor Berührung geschützt.

Für das Fetten der stromführenden Teile werde ich ein Batterie-Pol-Fett mit der Fettkennzeichnung M2C-30
nach DIN 51502 nehmen.

Hinsichtlich der Drosseln möchte ich für den Frequenzbereich von 3,5 MHz bis 7,2 MHz eine gute Wirkung
erzielen. Das ist mit dem N30-Material von Epcos gut zu erreichen. Zusätzlich werde ich in die Anschluss-
kästen am Eingang und Ausgang dieser Stromübertragung noch je einen X2 -Entstörkondensator einbauen.
Die Kuppel steht im Wirkungsbereich meiner 80m/40m -Amateurfunkantenne.

Experimentelle Messungen haben ergeben, dass grenzwertige Störaussendungen im Kurzwellenbereich in
einer Entfernung von 10m bis 20m zur Antenne mit einem Signal bis zu -60 dBm festzustellen sind. Der
Grundstörpegel ( man-made-noise ) liegt in diesem Frequenzbereich bei etwa -100 dBm. Bei einer Störaus-
sendung, die bei einer Prüfung nach EN 55014-1 noch gerade unter dem Grenzwert liegt ist also durchaus
beim Amateurfunkbetrieb mit starken Störungen zu rechnen. Der Störempfang kann dann bis zu 40 dB über
den Grundstörpegel liegen. Was natürlich den Empfang der Amateurstation beeinträchtigen kann. Hier
kommt dann wieder §4 EMVG zu tragen, wie ich oben schon mal beschrieben habe.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -27/09/2014


Am Abend habe ich mal die Impedanz von dem bewickelten Ringkern im Frequenzbereich bis 10 MHz gemes-
sen.

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Die Einfügungsdämpfung im 50 Ohm-System liegt im Mittel bei 20 dB. Das entspricht einer Impedanz von 900 Ohm.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -04/10/2014

Am 03.10. wurde das erste mal meine Betonsäule mit Montierung AZ EQ6 GT und 10" f/4 Newton vereinigt.
Da herrlicher Sonnenschein war, habe ich mal die Sonne fotografiert.

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Richtig gut waren die Bedingungen nicht. Die Sonne schien mit etwa 76000 Lux, und die rel. Luftfeuchte war 79 %.
Da dies meine erste parallaktische Montierung ist, habe ich die Nacht mit Übungen verbracht ( einnorden, und
Ausrichten nach Sternen, Kennenlernen der Handsteuerung usw. ).

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -05/10/2014


Hier mal meine 2te Sternennacht mit der neuen Ausrüstung.

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Wenn das Wetter gut bleibt, soll am 11.10. die Kuppel montiert werden.
 

Horst0552

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Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -10/10/2014

Am Vorabend des -- Aufbaues und Montage.

Der Wettergott wird uns sicherlich gut gesonnen sein.
Das Montagematerial wurde geliefert und ist vollzählig, und die Vorbereitungen sind getroffen.

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Es kann montiert werden.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -11/10/2014

Das Wetter war schön, und wir haben zum Abend Richtfest begehen können.
Mit 5 Personen wurde aufgebaut, do so manches mal hätten wir erst Lesen, und dann Bauen sollen.

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Nun haben wir endlich eine Kuppel über der Optik ( Dach über‘m Kopf ).
Da kann es zumindest schon mal nicht mehr rein regnen.
In den nächsten Tagen erfolgt dann das finetuning. Doch das schaffe ich dann mit meinem Sohn sicherlich alleine.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -12/10/2014

Mein Sohn ist Allergiker, aber bisher nie so stark mit GFK in Berührung gekommen.
Rote Hautstellen waren die Folge. Genaues Hinsehen zeigte uns, das die GFK-Teile mit einer feinen Staub
schicht versehen war. Die armen Arbeiter beim Hersteller. Hoffentlich kommt dort der Arbeitsschutz nicht
zu kurz. Alles feucht abwischen wird sicherlich Abhilfe schaffen.

Heute habe ich : Keinen Sonntag gehabt, oder doch ? Ich habe die Rollen justiert, und damit Unebenheiten
und Fertigungstoleranzen ausgeglichen.

2 Löcher im Zahnkranz musste ich neu bohren. Warum kann ich nicht sagen. Jedenfalls läuft jetzt alles rund,
und leicht. Ein bisschen Luft ist allemal besser, als wenn es irgendwo klemmt. Weiter habe ich auch noch
2 Tuben Silicon verarbeitet. Hier mal ein Foto in der Abendsonne.

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Bei dieser Sternwarte wird die Spannung ( Strom ) für die Kuppel über den Laufring übertragen. Die Laufrol-
len sind aus Aluminium und der obere Kontaktring aus Edelstahl. Dieser trägt auch das Gewicht der Kuppel.
etwa 250 kg für 8 Rollen.

Der seitlich zentrierende Kontaktring ist aus Aluminium. Nach gründlicher Säuberung beim Zusammenbau
habe ich diese Stromübergangsstellen mit Batterie-Polfett großzügig gefettet.

Als nächstes werde ich mal die Übergangsverluste ermittel, und dann darüber berichten.


Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -13/10/2014

Ein Heizlüfter mit einer Heizleistung von 2,4 kW bei 230 V habe ich zur Messung der Übergangsverluste benutzt.

Als erstes habe ich mit meinem Ohmmeter den Übergangswiderstand der Stromschienen gemessen. Am Ausgang kurzgeschlossen, und in den Eingang hinein gemessen. Es zeigte einen Wert von 0,2 Ohm.

Beim Anschluss des Heizlüfters war dann an den Stromschienen ein Spannungsabfall von ca. 2 Volt. Das sind bei
einem ermittelten Strom von ca. 9,5 A Übergangwiderstände von insgesamt 210 mOhm. Also etwa 0,1 Ohm pro
Leiter.

Für den Shutter und der dafür erforderlichen Elektronik erwarte ich eine maximale Leistungsaufnahme von 150 Watt.
Etwa 700 mA werden dabei durch die Stromschienen fließen. Der Spannungsabfall ist dann für diese Stromschienen-
kontakte insgesamt 147 mV.

Da brauch man sich bei dieser drehenden Kontaktierung hinsichtlich der Verluste keine Gedanken machen.
Durch die Fettung mit Batterie-Polfett wird Wasser abgewiesen und die Kontaktmaterialien weitgehends vor
Korrosion geschützt.

Morgen will ich mal meinen Heizlüfter anschließen und die Kuppel dabei von Hand drehen. Mit einem Mittel-
wellenempfänger mit Ferritantenne werde ich dann auf Knackstörungen achten.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -14/10/2014

Einen Tag weiter.

Ich habe wie oben geschrieben den Heizlüfter angeschlossen und die Kuppel gedreht. Sie läuft übrigens so
gut wie ich sie mit dem Fett geschmiert habe.

Wie hier zu sehen: Der Strom war etwa 10 Ampere und ich konnte am Oszilloskop auch beim Drehen der
Kuppel keinerlei Unregelmäßigkeiten feststellen.

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Auch mit meinem Mittelwellenempfänger aus dem Supermarkt waren in unmittelbarer Nähe der Stromschiene keine
Störungen festzustellen. Weiter stellt sich für mich die Frage, wie ich die Parkposition wählen soll.
 

Horst0552

Mitglied
Hinsichtlich der Wettersituation möchte ich sie so einstellen wie hier gezeigt.

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Feuchtigkeit um die Tür herum kann nach Süden immer gut trocknen, weiter läuft im Norden nicht so viel Wasser
herunter, und die Betonplatte wird dort nicht so nass.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -16/10/2014


Da ich viele Kabel und herumhängende Leitungen nicht mag, werde ich mich für den Aufbau meiner Sternwarte auf
ein neues Abenteuer einlassen.

Ich habe eine LX 850 von Meade geordert, auch mit dem Hintergrund das mein Sohn Interesse zeigt.

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Geliefert wird vielleicht noch im Dezember und ich werde auch dann über den -- Aufbau und Inbetriebnahme
berichten.

Bis dahin gibt es aber Experimente mit der AZ EQ6 GT. Die ich dann später azimutal für Sonne-, Mond-und
Planetenbeobachtungen nutzen möchte.

An der Kuppel stehen zum Wochenende weitere Verdrahtungsarbeiten an, die ich unter EMV-Gesichtspunkten
durchführen werde.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -18/10/2014


Wochenende und schönes Wetter. Gut geeignet um die Kuppel Wetterfest zu machen und weiter auszubauen.

Um den inneren Verkleidungsring kreisrund zu bekommen, musste hier und da etwas korrigiert werden.
Fertigungs-und Aufbautoleranzen verlangen die Nacharbeit einiger Löcher. Auch mussten bei einigen Halteeisen
Scheiben untergelegt werden.

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Alles ist nun mit einer Toleranz von +/-2mm kreisrund.

Die Außenfuge zwischen Kuppel und Ringverkleidung haben wir noch mit Silikon ausgespritzt.
Dazu vorher mit Abklebeband sauber abgeklebt, dann Silikon aufgebracht und mit nassem Finger mit Seifenlauge
glatt gezogen.

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Abklebung entfernt und noch mal mit dem Finger glatt gezogen.

Gegen 18:00 Uhr waren wir fix & fertig, mein Sohn und ich.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -19/10/2014


Nach dem arbeitsreichen Samstag folgte eine wunderbare Sternennacht. Fast wie eine Belohnung. Was nun tun ?
Montierung auf die Säule, eingenordet und nach 3 Sternen ausgerichtet. Das erste mal kam auch meine Neuerwerbung
APO-TS90/600 mit dem Riccardi Reducer zum Einsatz. Es muss noch viel geübt werden,aber hier mal meine ersten
Ergebnisse.
Andromeda-Galaxie M31

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Horst0552

Mitglied
Und der Flammennebel mit Pferdekopfnebel

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Um 02:00 Uhr bin ich von draußen reingekommen, und um 04:00 Uhr lag ich endlich im Bett.
Aber voll zufrieden. Es mach tierisch viel Spaß mit guter Ausrüstung.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -22/10/2014

Es geht weiter, auch wenn das Wetter schlecht ist ! Schon 2 Tage leichter Dauernieselregen , hervorragend um
Undichtigkeiten festzustellen. An den Befestigungsschrauben der Tür habe ich leichten Wassereintritt bemerkt.

Hier mal ein Foto:

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Die Muttern auf der Innenseite der Kuppel konnte ich noch etwas fester ziehen. Zunächst sah alles gut aus.
Jedoch nach einer Stunde war wieder Wasser festzustellen. Also werde ich mal bei trockenem Wetter die
Schrauben einzeln lösen, und von außen unter den Schraubköpfen ( Edelstahl- Schlossschrauben ) mit Sili-
kon abdichten.

Weiter ist mir aufgefallen, dass der Schließzylinder nach innen geneigt ist. Bei Regen läuft also auch Wasser
hinein, das bei Minusgraden das Schloss einfrieren lässt. Wie ich damit umgehe, weiß ich noch nicht !

Weiter habe ich gerade mal die Teile im Schaltgehäuse für den Shutter, Beleuchtung und Wetter positioniert.
Wie ich bei der Sichtung des Inverters für den Shuttermotor festgestellt habe, wird bei mir für gleichzeitigen
Amateurfunkbetrieb eine zusätzliche Entstörung notwendig sein.

Dazu werde ich zum Motor eine Gleichtaktdrossel einfügen, sowie die 230 V Zuführung über 2 EMV-Filter
führen.

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Rechts am Gehäuse werde ich das Hygrometer fest verschrauben.
Die Antenne für die Funk-Fernbedienung ragt durch ein Loch oben aus dem Gehäuse herausführen.
Nun muss gebohrt und geschraubt werden.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -23/10/2014

Habe noch mal recherchiert und werde zum Abdichten der Türschrauben Carloflex 410 UV verwenden.
Weiter habe ich mir Gedanken über die Zuführung des Schutzleiters PE zur rotierenden Kuppel gemacht.
Für die elektrische Sicherheit ist der Schutzleiter so wichtig, dass ich nur eine dauerhaft feste und sichere
Verbindung haben möchte.

Weiter ist wichtig, dass das auch bei der Rotation der Kuppel gewährleistet ist. Zudem muss es auch bei Mi-
nustemperaturen funktionieren. Dazu habe ich mir eine hochflexible 2,5 mm2 Kupferlitze besorgt. Sie ist zu-
dem silikonisoliert, und somit auch bei Minustemperaturen einsetzbar.

Hier mal die Verbindung im Innenbereich der Kuppel:

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Grün/gelber Schrumpfschlauch kennzeichnet diese Leitung zum Schutzleiter. Die Schrauben der Befestigung
des Home-Sensor-Winkels nehme ich zur Durchführung nach draußen. Dort will ich dann die Weiterführung in
einer Schleife machen. Das zeige ich, wenn ich es durchgeführt habe.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -25/10/2014

Samstag der 25. Oktober,

das Wetter war gut, und es mussten noch einige Quadratmeter Verbundsteinpflaster gelegt werden. Erst gegen
Mittag war wieder die Sternwarte dran. Ich bin ja momentan dabei eine sichere und VDE-gerechte Erdverbindung
für den rotierenden Teil der Kuppel zu schaffen.

Dazu habe ich diese Winkel angefertigt.

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Wie es damit weiter geht, und was ich damit vorhabe werde ich morgen berichten.
 

Horst0552

Mitglied
Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -26/10/2014

Wie ich oben gezeigt habe, verbinde ich den rotierenden Schutzleiter mit der Durchführungsschraube des Home-
Sensor-Winkels. An dieser Stelle wird der Schutzleiter somit nach draußen geführt.

Da dürfen dann natürlich keine Hindernisse im Wege sein. Doch die 8 äußeren Befestigungsbolzen können hier stören.

Dazu solche Schutzwinkel.

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Um ein Eindringen von Wasser zu minimieren habe ich noch großzügig Silikon aufgebracht.
Ein Blechstreifen an der Außenseite des Home-Sensorwinkels führt den Schutzleiter weiter und sorgt dafür, dass das
Kabel außerhalb der Schutzwinkel abgelegt wird.

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Das ist zwar nicht der "Hit", doch was besseres ist mir nicht eingefallen.

Auf keinen Fall wollte ich eine bewegliche Erdverbindung innerhalb der Kuppel haben. An der Stelle des Netzanschluss-
kastens am Basisring führe ich den Schutzleiter wieder nach innen, und verdrahte ihn dort.

Durch diese von mir durchgeführten Maßnahmen hat nun der bewegliche Teil der Kuppel eine dauerhaft fest ange-
schlossene Erdverbindung.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -29/10/2014

Es tut sich nicht viel !
Die Tage werden kürzer, zum Glück dabei auch die Nächte länger, und Arbeiten ist auch noch angesagt.
Trotzdem habe ich mal gebohrt, geschraubt und verdrahtet.

Eine bessere elektromagnetische Verträglichkeit bekommt man, wenn Verbindungsleitungen so kurz wie möglich
gehalten werden. Die Anordnung der Komponenten ist für eine kurze Leitungsführung wichtig.

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Der hier gelieferte Inverter ist "made in Korea". Der Hersteller schreibt für die CE-Konformität ein EMV-Filter vor.
Doch dieses wurde leider nicht mitgeliefert. So das ich am 230V Eingang des Inverters 2 EMV-Filter deutscher
Herstellung in Reihe schalten werde. Die Verbindungsleitungen sind dabei nur wenige cm lang.

Auch die Verbindungsleitung zum Hygrometer ist durch direktes Anflanschen an das -- Aufbaugehäuse auf wenige
cm reduziert.

Den Heizwiderstand habe ich für einen besseren Wärmeübergang mit Wärmeleitpaste montiert.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -01/11/2014

Wetter war gut, und es gibt noch viel zu tun.
Heute hat meine Sternwarte noch einen Ablagetisch in der Rundung bekommen. Ein Leimholzbrett aus Buche mit
einer Breite von 1,2m und einer maximalen Tiefe von 40 cm.

So sieht das aus.

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An den Aluprofilen wird dann die Steuerung und weitere Elektrik montiert.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -03/11/2014

Der Hersteller meiner Kuppel hat für die Elektrik und Elektronik folgendes Konzept vorgesehen:
Und so will ich auch durchführen, zumal ich alle Komponenten dazu gekauft habe.

Der rotierende Teil der Kuppel hat für das Öffnen und Schließen des Shutters ein 230 V-Drehstrommotor, der
durch einen Inverter angesteuert wird. Dieser muss dann natürlich auch mit 230 V versorgt werden. Die
Elektronik für den Shutter mit den Endschaltern wird ebenfalls mit 230 V versorgt. Das Öffnen und Schließen
soll in jeder Kuppelstellung möglich sein. Somit muss dann auch immer eine Spannungsversorgung vorhanden
sein. Die Stromleiter werden durch Kontaktrollen auf die sich drehenden Stromschienen übertragen,

wie ich oben schon mal gezeigt habe. Die Verbindung des Schutzleiters ist dabei natürlich besonders proble-
matisch. Aber ich meine, meine aufgezeigte Lösung ist ein guter Kompromiss. Denn dadurch ist eine dauer-
hafte und sichere Erdverbindung gewährleistet. Natürlich muss ich dafür Sorge tragen, dass die außen liegende
Erdleitung immer frei ist.

Im rotierenden Teil der Kuppel sind die Endschalter, der Motor mit dem Getriebe und der schon oben gezeigte
Schaltkasten berührbar. Diese Teile sind natürlich elektrisch absolut sicher. Die mit 230 V betriebenen Geräte
haben eine Schutzleiteranschluss, der natürlich auch angeschlossen ist. Dieser ist dann einmal über das Getriebe
mit dem Zahnkranz, aber auch zusätzlich über meinen verlegten Schutzleiter angeschlossen. Die Sensoren haben
nur Kleinspannung.

Die Elektrik für die Rotation ist gleichartig ausgeführt ( Getriebe-Motor, Inverter, Steuerelektronik mit Home-Sensor
und Encoder für die Position ). Diese Elektronik hat dann allerdings noch einen Rechneranschluss. Und dadurch auch
eine Verbindung zur Elektronik der Montierung. Weiter kommunizieren die beiden elektronischen Steuerungen unter-
einander drahtlos.

Und es gibt auch noch eine drahtlose Fernbedienung.

Weiter eine Anleitung in englischer Sprache, womit ich aber so meine Probleme habe. Ich hatte nie Lust englisch zu
lernen und zu sprechen.

In meinem Gartenhäuschen ( Schalt-und Rechnerzentrum ) soll dann für Alles noch ein 230 V Trenntrafo installiert
werden, den ich dann auf der Sekundärseite Nulle, und die Sternwarte und übrige Elektrik und Elektronik über ein
30 mA FI ( Fehlerstromschalter ) versorgen will.

Also ein FI, wie er auch für Feuchträume vorgeschrieben ist.

Nebenbei will ich alles etwas EMV-fester machen. Zusätzliche Filter und Gleichtaktdrosseln sind dazu erforderlich.

Das Buchen-Leimholzbrett, das hinten eine Leiste hat ( damit nicht runterfällt ) , habe ich mit OSMO Dekorwachs
gestrichen. Mal sehen ob es gut geht.

Es gibt also noch viel zu tun.

ich habe heute Abend den elektrischen Anschluss der Heizwiderstände für die Getriebe hergestellt.

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An allen Stellen ist doppelte oder dreifache Isolation mit hochwertigen Schrumpfschlauch vorhanden. Das ist nötig,
weil dieser Heizwiderstand mit 230 V betrieben wird. Auch werde ich das Zuleitungskabel an einer Befestigungsschraube
mit einer Klemmschelle fixieren.
 

Horst0552

Mitglied
Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -04/11/2014

Ich habe mal eine Skizze gemacht, wie ich mir die Elektroversorgung meiner Sternwarte vorstelle.

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Wenn ich keinen Trenntrafo vorsehe, dann würde der FI meiner Wohnung auslösen und alles wäre spannungslos.
Außerdem kann ich so auf der Primärseite noch eine Notbeleuchtung vorsehen. Ich habe von meinem Gartenhaus
leider keine eigene Leitung zur Stromverteilung ( Zählertafel ). Natürlich sollte alles so aufgebaut und installiert sein,
dass der Fehlerstromschalter (FI) niemals abschalten muss.

Mal allgemein gesagt: Warum habe ich mir diese Sternwarte ausgesucht ?

Mit 59 Jahren habe ich dieses Hobby begonnen. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für Experimente und für Eigenbau. Sie
lässt sich gut zur ebenen Erde aufbauen. Es ist eine große Eingangstür vorhanden, die das Hineingehen auch für älter
werdende Menschen erleichtert.
Sie ist absolut Wetterfest und lässt sich wenn gewünscht auch über den PC fernsteuern. Sie ist ausreichen groß für
Teleskope, die man in 250 m ü.NN. zum Einsatz bringen kann. In dieser Größe ( 3 Meter ) hat sie sicherlich ein gutes
Preis/Leistungsverhältnis. Baukasten --Möglichst schnell fertig sein, und dann nur noch um die "Optik" hauptsächlich
Astrofotografie kümmern.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -06/11/2014

Ich mache weiter mit dem -- Aufbau.
Gerade habe ich die Heizung und den Temperaturfühler am Shutter-Motor-Getriebe angebracht.

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Die Kontaktflächen habe ich mit Wärmeleitpaste versehen, für einen besseren Wärmeübergang.
Die Verlegung der Leitungen in diesen flexiblen Kanälen ist eine tolle Sache !

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Mal sehen was das Wochenende bringt.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -07/11/2014

Heute mal ein anderes Foto. Meine Hobbyecke.

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Der Arbeitsplatz eines Funkastronomikers.

Mit dem Lötkolben in der Hand, sehe ich Sterne an der Wand. Und der Mond in seiner Ruh, schaut mir auch dabei zu.

Der Grundplatten-- Aufbau der Shutterelektronik wird gerade verdrahtet.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -09/11/2014

Den Samstagnachmittag habe ich damit verbracht, den Schaltkasten im rotierenden Teil der Kuppel anzuschließen.

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Horst0552

Mitglied
Hallo allen Lesern,

leider werden in im Forum die Fotos nicht mehr gezeigt, weil ich sie nur verlinkt hatte.
Jetzt mache ich alles noch mal neu, weil ich auch auf meiner Amateurfunkseite Links zu
meinen Beiträgen habe.

In diesem Beitrag sind es mehr als 250 Fotos. Es ist sehr mühselig, denn ich kann immer
nur 5 Anhänge ( Fotos ) einem Beitrag zufügen.

Den Beitrag über meine Erfahrungen mit der LX850 StarLock werde ich auch noch mal
neu einstellen.

Gruß
Horst
 

Admin Xenforo

Mitarbeiter
Admin
Hallo Horst,

ich erhöhe das mal auf 20 Bilder für alle. Danke für den Hinweis!

leider werden in im Forum die Fotos nicht mehr gezeigt, weil ich sie nur verlinkt hatte.
Ich welchem Beitrag ist das genau? Wenn es für Dich in Ordnung ist, würde ich Deine Bilder nachträglich einbinden und auf den Server von Astronomie.de hochladen.

In diesem Beitrag sind es mehr als 250 Fotos. Es ist sehr mühselig, denn ich kann immer
nur 5 Anhänge ( Fotos ) einem Beitrag zufügen.
Wenn ihr aufgrund solcher tollen Beiträge wie Horst mehr Bilder im Upload benötigt, schreibt uns bitte per Unterhaltung oder Mail. Dann können wir die Begrenzung entsprechend für Euch persönlich hochsetzen.

Wir finden solche Beiträge toll, da sollte es nicht an der Begrenzung scheitern!

Schönen Sonntag

Stefan
 

Horst0552

Mitglied
Alle zuführenden Leitungen habe ich mit 6 Windungen durch hochpermeable Ringkerne (Epcos N30) geführt.

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Zum Abend habe ich dann das erste mal das 10"-F/4 Newton Teleskop montiert und auch kollimiert.

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Mal sehen, was die Nacht bringt.

Die Nacht hat mit einem ausführlichen Abendessen, das es bei der Nachfeier zum 86ten Geburtstag meiner Mutter
gegeben hat, angefangen. Doch vorher hatte ich wie oben zu sehen schon alles hergerichtet. Das ist der Vorteil, wenn
man eine abschließbare Sternwarte hat.

Doch leider war die nutzbare Nacht mal wieder viel zu kurz.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -07/12/2014

Etwas zum Thema Kondenswasser in der Kuppel. Wasser fließt ja bekanntlich immer nach unten. Bei meiner Kuppel
ist aber unten auch die Übertragung der Versorgungsspannung für die Shutterelektronik.

Damit das Wasser nicht in den spannungsführenden Teil gelangen kann, habe ich durch Aufbringen von
Kunststoffabdeckungen eine Wasserrinne geschaffen.

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Mit dieser Abdeckung werden dann auch die Befestigungsschrauben zum horizontalen Laufring abgedeckt.
Die haben ja bekanntlich Spannungspotenzial.

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Ein Kabelniederhalter verhindert ein Scheuern des Stromkabels beim Drehen der Kuppel am feststehenden Sockel.
Nun muss ich mal beobachten wie viel Wasser sich in der Rinne sammelt, wenn überhaupt.

Jedoch ist unter der Rinne der Außenbereich der Kuppel, und ich kann dort wenn nötig Wasserabläufe anverschiedenen
Stellen vorsehen.

Die Abdeckungen haben an der Unterseite 2 umlaufende Nuten, in die bei der Montage Dichtmasse eingetragen wird.

Es ist Alles noch lange nicht fertig! Aber wichtig ist, dass schon mal ein Dach über'm "Rohr" vorhanden ist.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -20/12/2014

Das Wetter war schlecht, und wir haben die Abdeckungen am Laufring angebracht.

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Alles gut abgedichtet, und ich muss nun mal sehen wie viel Kondenswasser sich tatsächlich sammelt. Die Schrauben
vom Laufring sind somit verdeckt, und nicht mehr berührbar.

Jetzt ist es auch hier elektrisch sicher.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -24/12/2014

Beim Drehen der Kuppel wurde die Schutzleiterverbindung nicht so gut geführt. Ich musste zusätzlich noch
Bolzen montieren, und den Führungswinkel etwas verlängern.

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Ende vom Jahr 2013 und 2014.


Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -17/01/2015

In meiner Sternwarte ist immer noch Baustelle, wie man hier sehen kann.

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Unter meinen Ablagetisch aus Boschprofilen habe ich 2 Schubladen gebaut. Eine für einen Laptop und eine zweite für
die Steuerung der Kuppel. Da muss man sich als älter werdender Mann nicht so viel bücken.

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Als nächstes folgt dann wieder Verdrahtung.

USB-Kabel zur Säule habe ich schon mal eingezogen.
Wie ich oben schon mal geschrieben habe, will ich letztendlich ja noch eine LX 850 von Meade aufbauen.
Im Sommer 2014 habe ich sie bestellt. Jetzt ist sie endlich angekommen.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -28/01/2015

Die Montierung AZ EQ6 GT habe ich abgebaut. Die Kopfplatte der Halterung ist entfernt.

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Ein praktisches Experiment hat gezeigt, dass meine Amateurfunkantenne weit genug von der Sternwarte entfernt ist.
Die Störaussendung des LX850-Netzteils liegt bei einem Laststrom von 1A unter dem Grundstörpegel im unteren
Kurzwellenbereich.

Das Netzteil werde ich auf der Deckplatte der Betonsäule platzieren.

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Eine zusätzliche Entstörung werde ich somit nicht vornehmen. Den 230V-Anschluss schließe ich fest an der
Steckdose an.

Der weitere Aufbau folgt.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -29/01/2015


Bin wieder da,
die Cinch-Buchsen für die 12 Volt Versorgung wurden endlich geliefert. Der eingelassene Kabelkanal der Betonsäule
soll auch 12 Volt Anschlussbuchsen bekommen.

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Das Zuleitungskabel hat einen Querschnitt von 2,5 qmm. Bei einer Kabellänge von ca. 3 Meter ergibt sich dabei ein
Widerstand von etwa 43 mOhm. Pro Ampere Strom also 43 mVolt Spannungsabfall.

Das Netzteil dazu möchte ich unter meinem Ablagetisch montieren. Profilaktisch sehe ich einfach mal eine Gleichtakt-
drossel zur HF-Stromentstörung vor.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -31/01/2015

Heute konnte ich ein wenig in der Sternwarte tun. Die Spannungsversorgung an der Säule habe ich fertiggestellt.

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Zu den 230 V Steckdosen sind noch 6 Anschlüsse für 12 Volt dazu gekommen.

Für die Spannungsversorgung habe ich gestern noch einen Trenntrafo für 230 V, einen Fehlerstromschalter und ein
Netzteil für 12 Volt geordert.

Auf der Deckplatte der Halterung habe ich, wie oben schon mal angekündigt, das Netzteil der LX850 platziert.

Die Grundplatte der Montierung ist mit der Kopfplatte verschraubt.

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Der Ausrichtbolzen sitzt bei dieser Montierung im Süden.

Nun habe ich dieses bei Teperaturen um 0°C verschraubt. Wenn es zum Sommer warm wird, werde ich mal überprüfen
ob noch alles fest ist.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -15/02/2015


Wieder mal ein schöner Tag.

Die Verdrahtung in meiner Säule hat mir nicht gefallen.

Also noch mal Alles neu.

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Die 230V-Dosen werden direkt vom Haus versorgt. Für einen Heizlüfter oder auch andere elektrische Geräte.

Die 12V möchte ich aufteilen, weil mein gekauftes Schaltnetzteil 2 Ausgänge hat. Zum Netzteil gehen dann 2 x 4-quadrat
Leitungen.

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Die neue LX850-Montierung von Meade soll dauerhaft auf der Säule verbleiben. Die AZ EQ6 GT möchte ich portabel
vor der Sternwarte im azimutalen Betrieb einsetzen.

Hinter der Warte ist das Dorf mit all seinen Lichtern, so dass dahin ohnehin nicht beobachtet werden kann.

Das ist Richtung Nord-Ost-Ost.

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Dazu habe ich auf den Pflaster 4 Alubleche geschraubt. So ist das Stativ immer nach Norden ausgerichtet, und auch
in Waage.

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In der letzten Nacht habe ich die AZ EQ6 GT das erste mal azimutal betrieben. Beim Ausrichten ist auch "try and error"
angesagt. So richtig gut ist das in der Gebrauchsanleitung nicht beschrieben.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -17/02/2015


So wie oben gezeigt, hat es nicht funktioniert.
Bei azimutalen Betrieb ist die Parkposition in Richtung Norden bei 0° Azimut. Weiter zum Horizont mit 0° Elevation.

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Die Anschlussplatte zeigt nach Süden, und das Teleskop ist dann auf der rechten Seite. Im Betrieb sieht das dann so aus.

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Was nicht gut ist, dass es für den Handcomputer keine vernünftige Ablage gibt.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -17/02/2015

Heute habe ich Boschprofile bekommen, und schon mal das Gestell für den Schaltschrank aufgebaut. Links neben
den Kasten kommt noch ein Brüstungskanal.

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In den Schaltschrank soll der Trenntrafo und Fehlerstromschalter.
 

Horst0552

Mitglied
Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -22/02/2015

Gestern habe ich die LX850 auf der Säule montiert.

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Am Abend gab es mal einige Wolkenlücken, und ich konnte schon mal grob nach Norden ausrichten. Einen Polsucher
gibt es bei der LX850 leider nicht. Eigendlich schade.

In der hohlen RA-Achse sind Anschlussleitungen verlegt. Da kann man nur hoffen das die "Park-Position" eine gute
Übereinstimmung mit den Prismenbefestigungen für's Guiding und Teleskop hat.

Die Montierung war bisher noch nicht eingeschaltet. In der nächsten klaren Nacht folgt dann die Inbetriebnahme und
das Scheinern. Auch bietet die LX850 ein automatisches " Drift Alignment". Wie ich das so lese in der Anleitung Seite 42,
ist das ein automatisches Scheinern.

Die StarLock-Kamera macht dabei Aufnahmen, und die Autostar II ( Handcomputer ) gibt Korrekturen für das Einstellen
am Ausrichtbolzen und Polhöhe angeben. Bin mal gespannt wie das funktioniert.

Ich werde berichten.

Hier ein Foto, wo man sehen kann, das unter der Kuppel auch noch Platz für grüßere Teleskope vorhanden ist.

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Bin gerade dabei die LX850 zu scheinern.
Das automatische "Drift Alignment" funktioniert nicht gut, weil die Montierung im Süden und Osten Sterne sucht,
wo aber kaum helle Sterne sind. Nach dem sie noch in 45 Minuten nichts gescheites gefunden hat, habe ich es auf-
gegeben, und mich entschlossen manuell zu scheinern.

Ich mache es das erste mal. Mal sehen wie es klappt.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -26/02/2015


Die erste Nacht war nicht so erfolgreich. Doch heute klappte es etwas besser. Auch das Guiding mit der StarLock hat
funktioniert. Ich habe das Leitrohr mal für 5 Minuten verschlossen. Die LED blinkte, und zeigte an, dass das Guiding
nicht in Betrieb war. Danach habe ich den Deckel wieder entfernt, und in etwa 30 Sekunden war wieder eingelockt.

Von M44 habe ich mal 20 Aufnahmen gemacht mit ISO 200 und 120 Sekunden Belichtungszeit.

Mit der Ausrüstung wie oben zu sehen, und der EOS 60Da.

Hier das Ergebnis. Mit Fitswork bearbeitet.

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Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -07/03/2015


Morgen soll schönes Wetter sein. Mal sehen was machbar ist. Ich habe schon mal den Schaltkasten vorbereitet.

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Ein Trenntrafo mit nachgeschalteten Fehlerstromschalter, und ein 12V-Netzteil sind schon mal vorverdrahtet.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -08/03/2015

Es wurde über Ablagemöglichkeiten diskutiert. Da kam mir die Idee, doch noch eine Ablage zu bauen. Mein Sohn hat
auf seiner selbst gebauten CNC-Fräse mir eine Ablage gefräst aus den übrig gebliebenen Rest von der Kunststoffplatte
für die Laufringabdeckung.

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Ein Ring aus Polystyrol schützt vor Herunterfallen.

Die Montierung musste dann noch mal abgebaut werden, so dass die Ablage mit 4 Auflagewinkel an der Säule befestigt
werden konnte. Für Stecker der 12V-Versorgung für Heizmanschetten habe ich ein ausreichend großes Loch in die Ablage
gebohrt.

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So sieht es dann fertig aus. Da ich noch mit der EOS 60Da und Handfernbedienung arbeite, kann ich diese bei den
Aufnahmen dort gut ablegen. Auch der Handcomputer der LX850 kann dort gut abgelegt werden.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -18/05/2015

Das Wetter war mal ein paar Tage trocken, und ich konnte etwas für die äußere Optik tun.

2 mal habe ich mit begehbarer Betonfarbe gestrichen.

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Für die nächsten warmen Abende ist noch Elektroverdrahtung geplant. ( Beleuchtung, Steuerung, ... usw. )

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -19/05/2015

Viel wurde über die Wetterbedingungen in der Sternwarte diskutiert.

Da kam mir die Idee, für kalte und feuchte Tage die Temperatur in der Sternwarte um eine geringe Differenz zur
Außentemperatur anzuheben. Natürlich nur für die Zeit der Nichtbenutzung.

Ich möchte Experimentieren mit einem Differenzregler, den ich mir in den letzten Tagen aufgebaut habe.

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Dafür stelle ich einen Heizlüfter auf, der einerseits mit seinem eingebauten Regler die Maximaltemperatur begrenzt,
aber nur dann mit 230 V versorgt wird, wenn zwischen Innen-und Außentemperatur eine eingestellte Differenz
unterschritten wird. In die Elektrozuleitung zur Sternwarte habe ich auch einen Arbeitszähler ( kWh ) eingebaut. Mal
sehen was ich dann mit dem Heizer verbrauche.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -07/07/2015

In den letzten Tagen habe ich ein wenig mit Holz gearbeitet. Für meinen Ablagetisch in der Sternwarte habe ich
2 Schubladen aus Sperrholz gefertigt.

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Für Kleinkram und Krimskrams.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -09/07/2015

Mein Arbeitstisch in der Sternwarte macht Fortschritte.

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Am linken Boschprofil führe ich die Datenleitungen hoch. Dazu habe ich dort ein 40 mm HT-Rohr angeschraubt.

Darin ist das überschüssige Kabel gefaltet.

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Die Zuführung der Leitungen erfolgt im Beton, so dass man nicht darüber fallen kann.

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Derzeit führen 3 Kabel zur Säule und Montierung. Ein RS232-Kabel für die StarLock, eine USB-Verlängerung und ein
USB-Anschlusskabel.

Weiter habe ich auch noch den oben beschriebenen Temperaturdifferenzregler am Boschprofil montiert. Der eine Fühler
ist nach außen geführt. Für den Innenfühler muss ich dann entsprechend dem Heizgerät noch einen Platz suchen, so
dass er auch eine thermische Rückführung ( Beaufschlagung ) bekommt.

Am kommenden Wochenende will ich dann mal den Fußboden mit Betonfarbe streichen, wenn das Wetter mitspielt.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -21/07/2015

Heute möchte ich mal 2 Fotos zeigen.
Hier mal die wüste Baustelle mitte Juni:

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Den Boden habe ich 2 mal mit Betonfarbe gestrichen. Als Untergrund für einen möglichen Bodenbelag. Da bin ich
noch am suchen.

Die abschließende Verdrahtung der Kuppelelektronik ist noch nicht fertig. Ich bewege derzeit alles von Hand.

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Zumindest habe ich aber schon mal erreicht, dass am Boden keine Kabel mehr liegen. Eine dimmbare Beleuchtung
habe ich ebenfalls eingebaut.

Auch bei diesem Foto kann man sehen, dass die Spiegelhalterung dicht am GPS-Empfänger ist. Der Empfang wird
dadurch erheblich negativ beeinflusst.

Ich habe in einigen Beträgen gelesen, dass über Säulendurchmesser gesprochen wurde. Bei mir hat die Säule ein
Durchmesser von 30 cm bei einer Höhe von 60 cm. In die Erde geht es dann noch mal bis 80 cm.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -25/07/2015

Am Himmel nichts los bei mir.

Warum RS232 als Ausgang der StarLock zum PC, und nicht USB ? Egal, es war ein Konverter auf USB dabei, den ich
mit einem Klemmteil am Boschprofil befestigen möchte.

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Mein Sohn hat dieses Teil auf seiner eigenbau CNC-Fräse gefertigt. Damit alles seine Ordnung hat, und nichts lose
herumliegt.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -01/09/2015

Das was ich mit der Sternwarte erreichen wollte, habe ich auch geschafft. In kurzer Zeit ist man am Himmel einsatzbereit.

Heute um 22:35 Uhr kam mir die Idee vom Mond Fotos zu machen.

nach 2 Minuten habe ich die Warte aufgeschlossen und mit Strom versorgt. Während des Hochfahrens und Ausrichten
der Montierung habe ich den Shutter geöffnet und zum Mond ausgerichtet.

An die EOS 60 Da die RCC I montiert und im Tubus vom 10 Zoll Newton vergraben.

Nach den Feineinstellungen der Position und Schärfe konnte ich dann um 22:48 Uhr das erste Foto machen.

Nach nur 13 Minuten hier das Ergebnis der ersten Aufnahme mit Fitswork bearbeitet.

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Bis Mitternacht habe ich noch weitere Fotos und Videos mit der Skyris 132 C gemacht. Gegen Mitternacht wollte ich
Schluss machen.

Alle Systeme runter gefahren, und nach etwa 3 Minuten war ich wieder in der Wohnung. Jetzt ist es 00:55, und ich
gehe Schlafen.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -02/10/2015

Inzwischen habe ich es mir in der Sternwarte etwas wohnlich gemacht. Sie einen Teppichboden bekommen. Auf dem
Hof großzügig ( 1 cm Luft ) zugeschnitten.

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Der Rest vom Rohr für die Säule diente als Schablone. Um ihn verlegen zu können musste er natürlich noch mal
eingeschnitten werden. Dieser Schnitt liegt dann in südlicher Richtung.

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Beton ade -Teppich juchhe !

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -19/10/2015

Wassereinbruch im Bereich des Türschlosses.

Schon vor einigen Tagen ist es mir aufgefallen das bei längeren Regenschauern im Bereich der Tür, in der Sternwarte
Wasser war.

Es zeigte sich, dass es durch das Türschloss kam.

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Nachdem ich das Türschild abgebaut hatte, sah es von außen so aus.

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Schon ordentlich viel Dreck nach einem Jahr. Nach dem Ausbau des Schlosses konnte ich sehen, dass das Wasser
nahezu ungehindert hineinfließen kann. Also irgendwie abdichten.
 

Horst0552

Mitglied
Am Schloss mit Silikon, und am Türgriff mit dem guten Getriebefett, damit nichts festfrieren kann.

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Mit Fett und Silikon habe ich dabei nicht gespart. Alles wieder zusammengebaut und gesäubert.

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Es wird sich zeigen ob alles dicht ist . Regen haben wir momentan ja genug.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -08/11/2015

Wie ich feststellen konnte war mein Teppich in der Sternwarte ein Wanderteppich. Eine gummierte Fliesunterlage aus
dem Fachhandel brachte Abhilfe.

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Jetzt rutscht nichts mehr, und alles ist gut.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -08/11/2015

Rost --Der Feind der Beständigkeit !!

Schon nach wenigen Wochen ist mir Ende letzten Jahres aufgefallen, dass die Stützrollen für den Shutter nicht voll-
kommend rostfrei sind. Eine Nachfrage beim Lieferant der Sternwarte ergab als Antwort: " Aus Polen gibt es an dieser
Stelle nichts besseres" Es soll sogar vor Monaten noch Schlimmer gewesen sein.

Hier mal einige Fotos der Stützrollen.

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Die schlimmsten Rollen sahen so aus.

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Die spontane Reaktion des Lieferanten der Sternwarte war, dass machen wir rostfrei.

Ich habe dann einen Rollensatz ausgebaut, und zur Nachkonstruktion zur Verfügung gestellt. Die Maße müssen
natürlich stimmen.

Nach einer Konstruktions- und Reifezeit sind dann komplett rostfreie Stützrollen entstanden. Vor einigen Tagen
bekam ich dann die Rollen, um eine Probemontage zu machen. Es zeigte sich, dass noch ein wenig geändert werden
musste. Aber das war für mich als gelernten Werkzeugmacher absolut kein Problem.

Das sind nun die fertigen Rollen für meine Sternwarte.

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Bereits vorhandene rostfreie Schrauben, Muttern und Abstandshüsen wurden wieder verwendet. Doch durch die
neue Konstruktion dann noch etwas kräftiger, und natürlich komplett rostfrei. Auch die Kugellager!

Hier ein Rollenpaar.

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Durch Unterlegscheiben auf der GFK-Fläche habe ich jetzt die Stabilität und Festigkeit zusätzlich verbessert.
Das war in der mitgelieferten Aufbauanleitung der Sternwarte nicht eindeutig ( oder garnicht ) beschrieben.

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So sehen dann die Rollen montiert aus. Die große Scheibe ist eine Karosseriescheibe. Zusätzlich noch je eine
Federscheibe.

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Hier mal ein Vergleich von Alt und Neu.

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Und ein weiteres Foto.

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Damit ist für mich erst einmal die Arbeit erledigt. Vier Stunden haben wir benötigt, um die Rollen auszutauschen.
Teilweise hat mir dabei mein Sohn Sören geholfen. Ich bin mir sicher, dass ich hier nie wieder Rost sehen werde.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -18/11/2015

Zum Monatsanfang beobachtete ich nach einer kalten Nacht eine Betauung des Innenbereiches der Sternwarte. Die
Montierung und das aufgesetzte Teleskop waren vollkommen betaut. Wie ich am 19.05. schon mal zeigte, habe ich
einen Differenztemperaturregler aufgebaut. Er regelt einstellbar einen geringen Temperaturunterschied zwischen
Außen-und Innentemperatur.

Den Fühler für Außen habe ich im Bodenkranz der Sternwarte geschützt untergebracht.

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Der Innenfühler befindet sich im Luftstrom des Heizlüfters. Diesen habe ich auf die geringste Leistungsstufe gestellt.
Der warme Luftstrom sorgt für eine termische Rückführung der Regelung.

Aus dem Mollier h,x-Diagramm vom Wasser kann man sehen, dass bei einer Temperatur von ca. 10 °C eine Erhöhung
von 2 Grad die relative Feuchtigkeit um ca. 10 % reduziert.

Zu jeder Wetterbedingung gehört auch eine Taupunkttemperatur. Fällt die Temperatur unter diese, oder erhöht sich
der Wassergehalt in der Luft, dann fällt auf den kalten Oberflächen Wasser aus. Etwas, dass ich auf keinen Fall will.

Meine erste Idee war, zu bestimmten Zeiten und Tagen mit einer Schaltuhr diese Beheizungsregelung einzuschalten.

Anfang November habe ich damit begonnen.

In meiner Zufuhr zur Sternwarte habe ich auch einen kWh-Zähler. Bis gestern zum 18. November, also in 18 Tagen habe
ich mit dieser Regelmethode ganze 72 kWh verbraucht. Das sind schon mal etwa 18 Euro Energiekosten. Also 1 Euro pro
Tag oder 30 Euro im Monat.

Da lohnt es sich schon mal nachzudenken, ob man hier nicht etwas Energie sparen kann.

Dazu habe ich eine Vorstellung und Idee, über die ich im nächsten Beitrag berichten möchte.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -19/11/2015

Wie hier festgestellt wurde , sind Heizlüfter Stromfresser.

Momentan habe ich eine Außentemperatur von 8°C und es regnet. Gleichzeitig wird es jedoch auch kälter. Mit einem
guten Feuchtemessgerät messe ich im Augenblick eine rel. Feuchte von 91% . Im Drehkranzbereich und auch am Shutter
ist zwar alles Wetterfest, aber es kann allerdings ein erheblicher Luftaustausch stattfinden.

Ob nun erwärmen oder runter trocknen, es ist immer energieaufwändig. Ich glaube jedoch, dass ein Aufwärmen besser ist,
weil nicht nur die Luft, sondern auch die Ausrüstung erwärmt wird. Ein Luftentfeuchter arbeitet meistens mit Peletier-Ele-
menten, und die Luft kühlt sich runter. Halt Absenken auf den Taupunkt, und diesen auch noch weiter reduzieren.

Die Montierung und Aufbauten haben dadurch keinen Vorteil. Ein neuer Windstoß bringt wieder frische Feuchtigkeit.

Ich werde wohl zunächst weiter meine Erwärmung einsetzen, aber den Einsatzpunkt energiesparend festlegen.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -19/11/2015

Hi, ich habe gerade mal die Luftfeuchtigkeit und Temperatur gemessen.

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Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -20/11/2015

Wir haben diskutiert, ich verstehe aber nicht, warum man eine Kuppel nicht bezeizen sollte. Ist ja letztendlich eine Frage
des benötigten Energieaufwandes, und ob man sich das leisten möchte.

Selbst mein Auto hat eine Beheizung. Sogar der Fahrersitzt ist beheizt.

Bei dem was ich machen möchte geht es ja nur darum, eine Betauung in der Zeit der Nichtbenutzung zu vermeiden.

Wie auf den nachfolgenden Bildern zu sehen ist, ist im Bereich des Shutters ein umlaufender Luftspalt von etwa 2 bis
2,5 cm vorhanden.

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Auch im oberen Bereich ist natürlich alles absolut Wetterfest, aber die Luft kann hier gut entweichen.

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Unten am Drehkranz gibt es einen umlaufende Spalt von etwa 1 cm Breite bei 2,6 m Durchmesser. Das sind dann etwa
800 ccm. Die Wetterbedingungen sind so, dass ich mit einer Wetterstation mit 2 Außenfühlern auch unter der Kuppel
die gleiche Temperatur und Luftfeuchtigkeit messe wie außen.

Würde ich jetzt nur entfeuchten, dann wäre sicherlich in wenigen Augenblicken, oder mit dem nächsten Windstoß die
Feuchtigkeit wieder im Innenraum.

Bei der baulichen Situation meiner Sternwarte hilft hier m.E. nur ein Aufheizen des Innenraumes, um dadurch auch zusätzlich
die Ausrüstung ( Montierung und Teleskop ) am weiteren Auskühlen zu hindern. Ich will ja nur eine Differenztemperatur-
reglung machen. Vielleicht unter der Kuppel so etwa 1° -5° wärmer als außen. Die Regelung passt sich somit der Außen-
temperatur an.

An der Innenseite der Kuppel darf sich ruhig Kondensat bilden. Das kann nach unten ablaufen.

Heute habe ich mit der Post einen Feuchtigkeitsregler bekommen.

Den möchte ich verwenden um den Einschaltpunkt der Beheizung festzulegen.

Darüber werde ich in den nächsten Tagen berichten.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -20/11/2015

Ich konnte es nicht erwarten, und muss schon mal die ersten Fotos vom Regler zeigen. Er ist made in china, hat eine CE-
Kennzeichnung und funktioniert zunächst gut.

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230 V und den Feuchtefühler habe ich angeschlossen. In die Steckdose gesteckt zeigt er nach etwa 5 Minuten eine mit
meiner Wetterstation vergleichbare Luftfeuchtigkeit an.

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Eingewickelt in einen nassen Lappen war die Anzeige nach ca 1,5 Minuten bei 80 %, und nach 5 Minuten bei 99 %.
Der Schaltpunkt ist präziese auf 1 % einstellbar. Weiterhin eine Hysterese bis zu 50 % -Punkten.

Meine Idee ist nun, bei einer relativen Feuchte von 95 % die Differenzbeheizung in Betrieb zu nehmen. Sie soll dann
die Innentemperatur der Kuppel im Vergleich zur Außentemperatur um wenige °Celsius anheben.

Fällt die rel. Feuchte dann un 3 % ab, soll die Heizung wieder ausschalten.

Mit dem Einsatzpunkt, der Hysterese und der Position der Fühler werde ich in den nächsten Tagen experimentieren.

Dabei ermittle ich dann die benötigte Energie und beobachte den Innenraum hinsichtlich einer möglichen Betauung.
Zusätzlich messe ich dann auch noch die Oberflächentemperaturen mit einem Infrarotthermometer.

Auf gehts !!

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -21/11/2015

Ich habe auch über‘s Isolieren nachgedacht. Aber bei dieser Sternwarte ist Alles rund. Das macht es schon schwierig.
Wenn man es dann nicht 100 %tig macht, sieht es vermurxt aus. Darum habe ich diesen Gedanken erst einmal verworfen.

Die freie Öffnung nach aussen ist etwa 1000 Quaratzentimeter. Das ist schon eine Menge. Für einen stabilen Überdruck
in der Warte ist sicherlich eine Luftbewegung von 5-10 cm /sec nach draußen erforderlich ( da habe ich aber keinerlei
Erfahrung ). Auch muss die Luft mit Feuchtigkeit erwärmt, und in die Warte hineingeführt werden. Auch hier wieder Alles
rund.

Eine Möglichkeit wäre allerdings der Zuführungskanal für die Stromversorgung. Aber hier müsste ich dann noch zusätzlich
eine Austrittsöffnung vorsehen. Und viel bauen.

Denn in so einen Kanal muss die Luft auch erst einmal hinein.

Mal sehen welche Ergebnisse ich mit käuflich zu erwerbenden Gegenständen ( Regler und Heizlüter ), wie oben beschrieben,
erzielen kann.

Momentan messe ich draußen wie drinnen eine Temperatur von 3,2 °C und eine rel.Feuchte von 75 %.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -25/11/2015

Einige Nächte sind nun vergangen, und ich stelle fest, dass meine Entscheidung zur Beobachtung der Luftfeuchtigkeit richtig
war.

Bisher ist sie im Bereich der Montierung immer unter 95 % geblieben. Somit hat die Heizung noch nicht tätig werden müssen.
Allerdings kondensiert oder gefriert schon mal Wasser an der Innenseite der GFK-Kuppel. Die Kuppelhaut kühlt in der Nacht
unter den Taupunkt ab. Ist das unter 0°C, dann gefriert auch Wasser.

Meist sind jedoch solche Nächte von der Luftbewegung her gesehen recht ruhige Nächte. Also schon Windstill. Es kommt
sicherlich nur wenig frische Außenfeuchte in die Sternwarte.

Bei meiner Temperatur und Feuchtemessung konnte ich beobachten, dass dann die relative Feuchtigkeit unter der Kuppel
sogar geringer wird. Sie ist dann auch niedriger als draußen.

Die Montierung mit Teleskop blieb trocken. Mit meinem Infrarottermometer konnte ich ein Temperaturgefälle nach außen
feststellen. Der Fußboden, die Säule mit Montierung und Teleskop waren am wärmsten.

Die GFK-Haut der Kuppel dann sogar mit einigen Graden unter Null, am kältesten.

Wie ich oben geschrieben habe, wurden bei meiner Schaltuhr gesteuerten Heizung in jeder Nacht 4 kWh Energie benötigt.
Das waren somit 1Euro pro Nacht. Seit dem 21.11. war aber die rel.F. noch nicht über 95% ( Einschaltpunkt meine Tempe-
raturdifferenzheizung ), und die Heizung hat noch nicht geschaltet. Also jetzt in jeder "Nichtheizungs-Nacht" 1 Euro gespart,
und dabei war die Montierung mit Teleskop trocken.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -27/11/2015


Ich war gerade noch mal in meiner "Kuppel".
Natürlich sind mir die gebräuchlichen Dämmmaterialien bekannt. Aber wenn ich mir vorstelle all die Rundungen damit zu
dämmen, da überkommt mich gerade nicht die Lust dazu.

Es muss ja an jeder Stelle der GFK-Haut ein Kontakt zur Dämmung vorhanden sein. Also keine Lufteinschlüsse. Vielleicht eine
dünnere Dämmung in mehreren Schichten übereinander.

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Und der Shutter muss sich auch noch öffnen lassen.
Gefühlsmäßig würde ich die aufzubringenden Streifen nicht breiter als 10 cm machen. Natürlich muss auch alles sauber
geschnitten sein.

Manch einer wird sicherlich sagen: Ist doch egal wie das aussieht. Ich will aber das es auch gut aussieht.

Eine weitere Frage kommt dann bei mir auf. Wo bleibt das Wasser, dass nicht an der Innenhaut kondensiert? Das bleibt dann
doch weiterhin im Innenraum und erhöht die rel. Feuchte.

Außerdem kann jeder Zeit frische feuchte Luft durch die vorhandenen Luftschlitze im Drehkranz und Shutter in den Innenraum.
Kühlt es sich langsam in der Nacht runter, dann fällt Feuchte aus.

Nun ist ja GFK ohne UV-Einwirkung recht robust, und wird mir trotz Feuchtigkeitsbeschlag nicht so schnell wegfaulen .

Einmal im Sommer Alles schön putzen ( innen wie Kühlschrank -und außen wie Auto ) sollte das schon sauber halten. Auf die
GFK-Außenhaut habe ich im Sommer sogar Autowachs aufgetragen.

Doch jetzt ist Winter.

Ein halber 300 Liter Müllsack rübergestülpt verringert zusätzlich ein Temperaturgefälle von der Montierung zur Außenhaut.
Wie ein "Überzieher" übers Auto. ( Wärmestrahlung )

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Horst0552

Mitglied
Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -29/11/2015

Jetzt habe ich aber schon seit einer Woche eine Regelung, die durch Überschreiten einer festgelegten relativen Feuchte
aktiviert wird. Hier bin ich hinsichtlich der Schaltpunkte noch am optimieren.

Am Samstag habe ich dann mal alles ordentlich aufgebaut. So sieht es aus.

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Die Zuleitung führe ich über einen Energie Monitor.

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Gerade habe ich mal abgelesen. Der Verbrauch war insgesamt 13,4 kWh und bei meinem Strompreis dabei 3,2 Euro
kalkulierte Stromkosten für eine Woche.

Bei einer Luftentfeuchtung sehe ich das Problem bei der großen Luftwechselrate in meiner Sternwarte bei Regen und
Sturm. Trockne ich durch Kühlung, dann bin ich mit der Temperatur immer am Taupunkt. Trockneich mit Salzen, dann
habe ich womöglich einen relativ hohen Wartungsaufwand.

Mal sehen wie es weiter geht. Erst einmal werde ich jedenfalls mit meinem Heizlüfter heizen. In Betrieb genommen durch
den Feuchteregler, und dann wird durch den Differenztemperaturregler die Innentemperatur etwa 2 °C höher geregelt
als die Außentemperatur. Mit 2 K Temperaturerhöhung kann man bei einer Temperatur um die 5 °C die rel. Feuchte
schon um 10 % senken. Wichtig für mich ist, dass die Montierung und das aufgesetzte Teleskop trocken bleibt.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -05/12/2015


Meine Regelung zur Reduzierung der Feuchte läuft nun kontinuierlich durch, und habe bis jetzt durch Ermittlung mit dem
Energiemonitor kalkulierte wöchentliche Stromkosten von 3,1 Euro . Kosten so um die 15 Euro im Monat halte ich noch für
vertretbar.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -05/12/2015

Zur Optimierung der Schaltpunkte habe ich mir einen Meteorographen besorgt. Damit kann ich dann das "Wetter"
unter der Kuppel mitschreiben.

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Der Trommelschreiber kann 7 Tage aufzeichnen. Die Schaltpunkte der Beheizung sind am Feuchtigskeits-und Tempe-
raturverlauf gut zu erkennen.

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Das Wetter von heute morgen ist hier gut zu sehen. Den letzten Einschaltwert für die relative Feuchte habe ich um 3 %
verringert.

Momentan habe ich eine rel. Feuchte so um die 75 %. Dabei schaltet natürlich nichts.

Parallel zum Aufzeichnen der Wetterdaten schaue ich mir natürlich immer die Montierung an, ob irgend etwas nass ist.
Hier besonders das Gegengewicht. Das erwärmt sich durch die große Masse nur sehr langsam.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -06/12/2015

Das Wetter ist momentan recht trocken, doch leider ziehen immer wieder Wolken durch. Mit Sterne fotografieren ist
also heute Nacht nicht. Da ich bisher noch nie die rel. Feuchte über die Nacht beobachtet habe wundert es mich, dass
sie sich über die Zeit doch so lebhaft verändert.

Hier mal ein Foto: Der angezeigte Luftdruck ist auf Meereshöhe bezogen.

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Wie auch zu sehen ist, war die Beheizung am Samstag 3 mal im Betrieb.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -08/12/2015


Zunächst möchte ich noch mal erwähnen, wie ich auch schon mal geschrieben habe, dass ich die Innenfläche meiner
Kuppel nicht wärmeisolieren will. Auf Grund der Kugelform und des Vorhandenseins vieler Unebenheiten sehe ich da
große Schwierigkeiten.

Sie bleibt so wie sie ist und wird regelmäßig gereinigt und geputzt. Somit darf sich auch auf der Innenseite Tauwasser
bilden.

Auch die Undichtigkeiten am Drehkranz und am Shutter werde ich so belassen. Dadurch habe ich in der Sternwarte eine
relativ große Luftwechselrate. In der Nacht zum Montag kam eine Regenfront mit einer Lufttemperatur die etwa 2 °C über
der Innentemperatur der Sternwarte war.

Diese Luft hat dann durch den Regen eine rel. Luftfeuchtigkeit von nahezu 100%.

Da der Innenraum aber etwas kälter als die “Regenluft“ ist, würde das Wasser dieser Luft sofort auf den kalten Flächen
kondensieren.

Doch bevor das passiert, erkennt der Feuchteregler die hohe Luftfeuchtigkeit und setzt die Temperaturreglung in Betrieb.
Diese vergleicht dann die Außentemperatur ( mit 100% rel.F. ) mit der Innentemperatur, und schaltet den Heizlüfter.

Diese Regelung regelt dann die Innentemperatur etwa 3°C über die Aussentemperatur. Dadurch erreiche ich, dass die
Montierung mit dem aufgesetzten Teleskop immer über der Taupunkttemperatur bleibt. Eine Betauung die Teile findet
dann nicht mehr statt.

In meiner Sternwarte darf dabei die Innenfläche der Kuppel ruhig nass werden. Da kommt anschließend Meister Propper
und macht alles sauber.

Durch das Aufzeichnen von Feuchte und Temperatur kann ich die Schaltpunkte für die rel.Feuchte und Temperaturdifferenz
besser festlegen und optimieren.

Derzeit liege ich mit den Energiekosten bei dieser Vorgehensweise um die 3 Euro pro Woche. Für mich noch ein vertretbarer
Betrag.

Weiter mit: -- Aufbau meiner Sternwarte -09/12/2015

So muss ich doch feststellen, dass meine Sternwarte noch keinen richtigen Sommer erlebt hat.

Zumal ich sie ja erst seit Oktober 2015 habe, und der letzte Sommer war zumindest bei uns hier nicht sonderlich warm.
Mitunter war es unter der Kuppel "gefühlt" sogar kühler als draußen in der Sonne.

Von Juni bis August waren es auch nur 2 oder 3 Nächte in denen ich fotografieren konnte. Am Tag keine Sonne und in
der Nacht keine Sterne. Dazu die Helligkeit der Sommernächte und des Mondes.
Hier im Forum hat mal jemand geschrieben: „ Wolken weg Mond da – Mond weg Wolken da“

Natürlich ist es richtig hier einen Luftaustausch zu erreichen, um einen Temperaturausgleich zu bekommen. In wieweit
die natürliche Konvektion, die durch die vorhandenen Luftspalte im Basisring und Shutter hilft, werde ich dann sehen.
Sollte es bei meiner Sternwarte nicht reichen, muss sie natürlich aktiv belüftet werden.

Um das zu testen warte ich mal auf den nächsten Sommer.

Ende vom Jahr 2015

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -04/01/2016

In den letzten Tagen haben wir uns hier im Forum intensiv mit Klimabedingungen in Sternwarten beschäftigt, und aus-
einandergesetzt.

Daraufhin habe ich mir vor 3 Wochen einen UHU-Luftentfeuchter zugelegt. Heute Abend habe ich ihn mal in die
Wohnung geholt, um zu wiegen. Etwa 21 Tage sind seitdem vergangen.

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Die Waage zeigte eine Gewichtszunahme von 230 gr. Somit also 230 Milliliter Wasser.

Es werden mit einem Entfeuchter somit etwa 10 Milliliter am Tag entfeuchtet. Ob das alleine ausreichend ist, muss ich
mir noch überlegen.

Meine Sternwarte hat etwa 12 qm Volumen, und durch die Luftschlitze doch eine recht hohe Luftwechselrate. Das ich
dann womöglich im Sommer eine Zwangsbelüftung zur Kühlung vorsehen muss werde ich sehen, wenn mal wieder
Sommer ist.

Doch parallel zu dieser Entfeuchtung lief noch mein Heizlüfter mit der bereits oben beschriebenen Regelung. Auf dem
Foto ist auch der Temperatur und Feuchteverlauf der letzten Woche zu sehen. Die durchschnittlichen Energiekosten
liegen dabei bei 3,8 Euro / Woche.

Folgende Schaltwerte habe ich derzeit:
Feuchteregelung EIN bei 92% rel.F. Feuchteregelung AUS bei 85% rel.F.
Und einer Temperaturdifferenz von 2 Kelvin.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -23/01/2016


Hallo zusammen, was das Wetter angeht, waren die letzten beiden Nächte sehr ereignisreich. Wie ich sehen konnte war
in der Nacht zum Freitag das Thermometer auf -15°C gefallen. Am Nachmittag ( ca. 15:00 Uhr ) habe ich bei -4°C dieses
Foto gemacht.

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Wie es aussieht, ist es direkte Eisbildung gewesen. Gefrorene Wassertropfen konnte ich nicht ausmachen. Der Verlauf
der letzten Nacht ist hier zu sehen. Es kam warme feuchte Luft von Westen. So gegen 3:00 Uhr schaltete die Heizung
das erste mal ein. Folgende Situation habe ich vorgefunden.

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Die Deckplatte der Säule mit den Gewindestangen waren nass. Gut das Stefan hier Alles aus nicht rostenden Material
macht.

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Auch kamen Tropfen von oben.

Doch die Montierung und das Teleskop blieben trocken. Das ist für mich erst einmal die Hauptsache.

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Schon vor einiger Zeit bemerkte ich, dass am Bodenkranz Luft herein strömte. Jetzt konnte ich hier auch Feuchtigkeit
feststellen.

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Das werde ich bei nächster Gelegenheit abdichten. Doch dazu brauche ich höhere Außentemperaturen.
Der nächste Frühling kommt bestimmt.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -01/02/2016

wieder mal ist schlechtes Wetter, und der Innenraum der Sternwarte kalt. Warme feuchte Luft dringt durch den Basis-
ring in die Sternwarte ein. Im Bodenbereich des Ringes ist es feucht, wie ich oben schon mal gezeigt habe.

Auch heute Abend war dort wieder Feuchtigkeit.

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Die Innenverkleidung habe ich demontiert und geschaut wie es darunter aussieht.

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Anschließend den Basisring gereinigt und getrocknet.

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Meine Idee nun den Basisring an der Oberkante mit Fensterdichtband zu bekleben, und dadurch das Eindringen von
feuchter Luft an dieser Stelle zu reduzieren. Das Dichtband hat dabei eine Stärke von 4 mm.

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Nun kann aber auch noch Außenluft oberhalb des Zahnkranzes in den Innenraum gelangen. Hier ist meine Idee, eine
Dichtbürste für Zimmertüren zu verwenden.

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Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -02/02/2016

komme gerade von der Arbeit, und habe mir aus dem Baumarkt 10 Meter Dichtschnur mitgebracht. Sie hat 1 cm
Durchmesser.

Die innere Basisringverkleidung hat zum Boden einen Spalt von etwa 6 bis 8 mm . Hier habe ich die Dichtschnur hinein
gedrückt.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -04/02/2016 Hallo, die oben gezeigten Dichtbürsten habe ich dann auf der Innen-
seite angeschraubt.

Beim Durchbohren sollte man Holz darunterlegen. Sonst splittert der Kunststoff der Dichtbürste. An dieser Stelle habe ich
auch eine Karosseriescheibe und eine Stoppmutter verwendet. Sonst natürlich alles Edelstahl.

Bei der ersten Montage musste ich feststellen, dass alles ein wenig schwergängig war. Also noch mal wieder demontiert
und die Bürsten um 4 mm gekürzt. Danach lief alles freigängiger.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -06/02/2016

So stelle ich mir zunächst das Regelkonzept vor.

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Den Grenzwert der Feuchte sehe ich zunächst bei etwa 90 %, und das delta-T bei 2 Kelvin. So suche ich nun nach einer
konstruktiven Lösung für eine Belüftung, sowie auch nach einem Lüfter, der auch noch bei sehr hohen rel. Luftfeuchten
nach Herstellerangaben betrieben werden darf. Parallel dazu werde ich aber erst einmal den Basisring etwas Luftdichter
machen.

Doch zunächst nehme ich mal meinen schon vorhandenen Heizlüfter.
Bei dieser Methode erwärmt man auch zusätzlich die Geräte. Das ist meines Erachtens etwas nachhaltiger. Zumindest
solange ich in meiner Sternwarte immer noch eine hohe Luftwechselrate habe. Da dauert es nur wenige Minuten, und
die feuchte Luft ist mit dem nächsten Windstoß wieder da. Sind aber die Geräte 2 -3 Grad über der Außenlufttemperatur,
dann kann sich an den Geräten kein Kondensat bilden.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -07/02/2016

ich möchte mitteilen, dass die Abdichtung mit den Türdichtbürsten nicht funktioniert.

Nach der Bearbeitung des 2ten Viertels zeigten sich zu viele Berührungsstellen mit den Befestigungsschrauben des Basis-
ringes und des Zahnkranzes. Ich habe wieder alle Bürsten entfernt, und die vorhandenen Löcher mit Alu -Klebeband ver-
deckt. Nun muss ich mir eine andere Dichtmöglichkeit überlegen, oder mit den Undichtigkeiten klar kommen.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -08/02/2016


Wie ich oben schon mal geschrieben habe, will ich die Kuppel gezielt belüften Dazu möchte ich aber den Basisring nach
innen weitgehendst dicht haben. Hier kommt nahe am Erdboden bei bestimmten Wetterlagen sehr feuchte Luft herein.
Diese kondensiert dort und macht am Boden alles nass. Die Temperatur der 10cm Betonplatte liegt dabei unter der Tau-
punkttemperatur, und alles was darauf direkt befestigt ist auch. Das habe ich bereits schon mal auf einem Foto gezeigt.

Jemand von Euch hat hier einen Link gepostet, wo er zeigt, dass er durch "Wandlüfter" seine Sternwarte aktiv belüftet.
So möchte ich das bei mir auch machen.

Doch bei dieser Sternwarte muss ich diese Lüftungssysteme dann in und an einer Kugel ( die Kuppel ) montieren. Das ist
konstruktiv nicht einfach zu lösen.

Diese Lüftung soll laufen, wenn die Luftfeuchte unter einem festgelegten Wert liegt und die Außentemperatur kälter als
die Innentemperatur ist. Das wird sicherlich die meiste Zeit sein. Sollten bei dieser Vorgehensweise in der Kuppel dann
mal die rel. Feucht zu hoch werden, Dann werde ich sie aktiv reduzieren. Das möchte ich ( wie ich auch schon mal ge-
schrieben habe ) durch eine Beheizung, oder Enttauung machen.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -09/02/2016

hier möchte ich mal einen Teil des Rotationsmechanismus zeigen. Er ist nach außen vollkommen offen. Dahin kann er
auch abtrocknen.

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Etwa 10cm oberhalb dieser Konstruktion möchte ich 2 Lüfter installieren. Die Luftwechselrate wird dabei bis zu
150 m3 / Stunde betragen . Das ist dann das 15-fache des Kuppelvolumes. Im Dombereich des Shutters sind mehrere
dm3 Luftspalt für die Abluft.

Das möchte ich aber nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit und steigenden Außentemperaturen machen. Sondern nur dann
wenn die Luftfeuchtigkeit gering ist, und die Außentemperatur niedriger als die Innentemperatur. Wenn ich von Heizen
rede, dann meine ich eine Erwärmung der Innentemperatur bis zu 2 Grad über die Außentemperatur. Für den seltenen
Einsatzfall der Sternwarte fürs Fotografieren werde ich natürlich früh genug die Erwärmung außer Betrieb nehmen.

Wenn ich jetzt mal 1 Jahr zurück blicke, dann stelle ich fest, dass ich etwa 10 mal die Sternwarte für die Astrofotografie
brauchen konnte ( wegen Wolken und schlechtem Wetter ). Mit Vorbereitung vielleicht 20 Tage. 345 Tage im Jahr wartet
Alles auf den nächsten Einsatz.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -20/02/2016

Es hat mich immer geärgert, dass sich die Befestigungsschrauben vom Türschild lösten.
Wie man sieht, sind sie sehr kurz, und ragen nur 2 bis 3mm in die Tür hinein.

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Horst0552

Mitglied
Meine erste Idee war, das Schloss zu zerlegen, und das Türschild mit metrischen Edelstahlschrauben durch den GFK
hindurch mit dem Grundblech des Schlosses zu verschrauben.

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Ich musste dann jedoch feststellen, dass das Schlossgehäuse vernietet war. Da aber hinter dem Bodenblech des
Schlosses im Bereich der Schrauben etwa 5 mm Luft war, habe ich Löcher hinein gebohrt und M4 Gewinde geschnitten.

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Dann Alles wieder zusammengebaut. Die M4 Senkkopfschrauben musste ich etwas kürzen, damit sie den Schließmecha-
nismus nicht behindern.

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Wie man sieht, ist seit dem letzten Mal ( siehe oben ) wieder viel Umweltschmutz angefallen. -Also, wieder mal putzen
angesagt.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -21/02/2016

Da ist ja immer noch das Projekt der Klimatisierung meiner Sternwarte. Für die Belüftung habe ich nach einem einfachen
und robusten Lüfter gesucht.

Entschieden habe ich für einen 230 V Wechselstromlüfter. Der Motor ist ein Spaltpolmotor ¬Außenläufer. Weiterhin
ist er auch kugelgelagert.

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Sein Nennvolumenstrom ist 160 m3 / Stunde. Natürlich aber nur bei Pfs = 0 Pa. Das Lüftungssystem möchte ich in
die Kuppelwandung im Bodenbereich einbauen. Ein gewinkelter Lüftungskanal aus dem Baumarkt soll dabei den
Lufteintritt bilden.

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Die Lüftungsklappen im Innenbereich verhindern einen allzu starken Luftzug bei ausgeschaltetem Lüfter. Die untere
Kuppelwand hat eine Neigung nach außen. Durch das Eigengewicht der Lamellen bleiben diese geschlossen.

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Der Lüfter muss also gegen das Eigengewicht der Lamellen anarbeiten. Weiter muss auch noch ein Innenschutzgitter
konstruiert werden. Auch außen muss ein Insekten-und Berührungsschutzgitter eingebracht werden. Ich hoffe mal,
dass der Lüfter mit 160 m3 genügend Kraft hat.

Das fertige Gehäuse soll aus drei POM -Kunststoffsegmenten bestehen. Mein Sohn wird sie auf seiner Eigenbau-Portal-
fräse bearbeiten.

Doch zuvor werden erst einmal Probeteile aus Holz gefertigt. Das ist billiger.

Für die endgültigen Teile sind aber vorher noch Optimierungsarbeiten an der Fräse erforderlich. Es wird also noch ein
wenig Zeit bis zur Fertigstellung vergehen.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -24/02/2016


Mal einen kurzen Beitrag zur derzeitigen Wettersituation.

Auf der Nordseite meines Hauses messe ich derzeit eine rel. Feuchte von 99% bei einer steigenden Temperatur von 8,5°C.
Die Nacht zuvor war die Temperatur noch bei -3°C. Derzeit läuft meine Heizung in der Sternwarte und hält die Feuchtigkeit
zwischen 86% und 92%. Die mittlere Innentemperatur ist dabei etwa 2° höher als die Außentemperatur. So zwischen 10°C
und 12°C.

Es ist jetzt 3:00 Uhr. Ich war gerade mal draußen und habe nachgesehen. Es regnet und es ist auch sehr windig, aber warm.

In der Sternwarte ist nur der Bodenring leicht feucht. Die Temperatur der Betonplatte ist unter der Taupunkttemperatur. Ansonsten ist die Ausrüstung und die Kuppel trocken. Die Innentemperatur ist 11°C. Die Kosten liegen momentan bei
3,7 Euro / Woche. Damit habe ich aber kein Problem.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -12/03/2016


es ist etwas Zeit vergangen, und wir ( mein Sohn und ich ) sind wieder ein Stück weiter gekommen. Für eine bessere Arbeits-
genauigkeit haben wir an der CNC-Fräse noch Umbauarbeiten vorgenommen.

Nun sind auch schon die ersten beiden Gehäuseteile für die Lüfter fertig.

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Als Berührungsschutz sind am Luftaustritt Edelstahldrähte eingelassen. Wie oben schon mal gezeigt schließen sich
die Klappen im Ruhezustand und verhindern einen ungewollten Luftaustausch an dieser Stelle.

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Das zweite Innenteil hat die Wölbung der Kuppel ( ein Radius von etwa 1,5 m ) und liegt dann auf der Innenwandung
an.

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Nun muss noch das Außenteil konstruiert werden, an das dann auch der Luftansaugstutzen angeschraubt
wird. Dort wird dann noch ein Sieb angebracht, das Kleintiere fern hält.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -23/03/2016

hier noch mal die Prototeile. Alles passt recht gut zusammen.

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Probeweise zusammengeschraubt sieht es dann so aus.

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Noch überlege ich, wo ich das Lufteintrittssieb anbringe. Am runden, oder flachen Teil des Eintrittskrümmers.

Dieses Lüftungsteil habe ich bei uns im Baumarkt gekauft, und ist von der Fa. Marley . Es ist sehr stabil, hat 2,5 mm
Materialstärke und soll auch UV-fest sein.

Hier ist der 1500 mm Radius zwischen den Teilen zu sehen. Alles hergestellt auf der Eigenbau- CNC-Portalfräse von
meinem Sohn.

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Der Lüfter dreht sich, und öffnet die Luftaustrittsklappen. Als nächstes erfolgt der Einbau in die Kuppel. Einen Platz
habe ich mir schon ausgesucht.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -25/03/2016

das Lufteintrittsgitter habe ich für den runden Teil vorgesehen. Aus Polystyrolresten habe ich mit der Laubsäge
2 Ringe gesägt.

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Mit Silikon habe ich Fliegengitter dazwischen geklebt. Drei M3 Messing-Senkkopfschrauben halten den Ring fest.

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Dem Einbau steht nun nichts mehr im Wege. Am Ostersamstag soll das Wetter schön werden. Zur elektrischen
Kontaktierung werde ich Steckverbinder von Harting nehmen.

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Die Verbindung zu den Lüftern ( zwei möchte ich installieren ) werde ich am Basisring vorsehen. Das aber nur dann,
wenn in der Sternwarte keine Beobachtungen stattfinden, und sie in Parkposition steht.

Für den Betrieb der Sternwarte mit dem Teleskop muss der Stecker der Lüfter ( mit einem Anschluss der Steuerphase )
in die Kontaktbuchse gesteckt werden. Die Lüfter sind dann außer Betrieb, und die Steuerung der Sternwarte mit
Montierung in Betrieb.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -26/03/2016

Der erste Lüfter ist eingebaut. Mit einem Bohrfräser und Handbohrmaschine habe ich das Loch in die Kuppel
eingearbeitet.

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Das Außenteil dann an zwei kleinen Stellen mit doppelseitigen Klebeband ausgerichtet und fixiert. Dann die 4 Halte-
löcher durch die Kuppel gebohrt. Das Außenteil wieder entfernt und auf die Kugelfläche ( Radius 1500 mm ) am
äußeren Rand eine feine Silikonraupe gelegt.

Das Innenteil mit Lüfter positioniert, und das Außenteil aufgeschraubt.

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Nach dem Aushärten werde ich das heraus gequollene Silikon entfernen. So sieht es dann mit Ansaugkrümmer von
außen aus.

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Und so von innen bei eingeschaltetem Lüfter.

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Seit etwa 3 Stunden scheint nun schon die Sonne auf die Sternwarte. Die Innentemperatur ist momentan 13,6°C bei
59% rel. Feuchte.

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Die Außentemperatur auf der Nordseite des Gartenhäuschens messe ich bei 13,7°C und 54% rel. Feuchte.
Die Epoxi-Deckharzschicht der Kuppel reflektiert somit das Sonnenlicht sehr gut. Ich nehme an, das es die
gleiche Harzschicht wie bei Segelflugzeugen ist. Da soll es innen ja auch nicht so warm werden.
 

Horst0552

Mitglied
Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -28/03/2016

insgesamt möchte ich zwei Lüfter einbauen. Die maximale Luftwechselrate wird dann bis zu 300 m3/Stunde sein.
Bei einem Kuppelvolumen von etwa 15 m3 wird somit in einer Stunde bis zu 20 mal die Luft getauscht. Sollte das
aus irgend einem Grund zu viel sein, dann werde ich am Lufteintrittsstutzen eine Drosselung einbauen.

Um die ungewollte Undichtigkeit am Basisring so gering wie möglich zu haben, habe ich einen 3 cm breiten Schaum-
stoffstreifen mit doppelseitigem Klebeband aufgeklebt.

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Der verbleibende Luftspalt ist dann kleiner 5 mm.

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Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -29/03/2016


Für eine gezielte Belüftung der Sternwarte möchte ich auch für eine geordnete Abluft sorgen. Bei den Laufrollen des
Shutters ist der Luftspalt etwa 2 cm, und das auf einer Länge von 2,25 m auf jeder Seite. Also insgesamt etwa 9 dm2.

Wenn man bei windigen Wetter in der Sternwarte ist, dann kann man schon eine erhebliche Luftbewegung spüren.
Das bringt je nach Wetterlage Schmutz und Feuchtigkeit in den Raum. Meine Beobachtung hat gezeigt, dass der
Shutter zu 98 % geschlossen ist.

Darum meine Entscheidung für diese Zeit diesen Spalt manuell abzudichten. Am Kuppeldom sollen dabei etwa 3 dm2
Abluftöffnung frei bleiben. Wieder wurde ich im Baumarkt fündig.

Eine Wärmedämmung für Wasserrohre habe ich mir für die Abdichtung ausgesucht.

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Sie ist für 18er Rohre und hat einen Außendurchmesser von 4 cm. Der freie Spalt beim geschlossenen Shutter ist
zwischen 3 cm und 3,5 cm. 1,5 m von diesem Isolierrohr habe ich links und rechts hinein geklemmt. Am unteren Ende
die freie ungleichmäßige Öffnung mit einem Lappen zugestopft.

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Oben im Kuppeldom bleiben etwa 0,75 m frei. Hier sind dann auf jeder Seite etwa 1,5 dm2 freie Öffnung nach außen
vorhanden.

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Die nächste Arbeit ist die Anfertigung der zweiten Lüftereinheit. Der EMB-Lüfter ist schon bestellt.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -04/04/2016


Auch der zweite Lüfter ist eingebaut.

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Weiter habe ich am Wochenende mal die Temperaturen beobachtet. In der Kuppel und an der Nordseite des Garten-
häuschens messe ich mit einer Wetterstation Temperatur und Luftfeuchte.

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In der Sternwarte war es an diesem Wochenende niemals wärmer als 1 Grad über der Außentemperatur. Diese war
am Sonntag mit ca. 4 Stunden Sonnenschein bis zu 20°C.

Ich habe am Wochenende festgestellt, dass sich die Innentemperatur der Sternwarte auch ohne Belüftung nicht mehr
als 1 °C ( Messtoleranz ) über die Außentemperatur erwärmt hat.

Durch den Einbau der Lüfter habe ich jetzt die Möglichkeit durch Belüftung und rel. Feuchteregelung das Innenklima
der Sternwarte zu beeinflussen.

Als nächstes werde ich eine kombinierte Regelung dazu aufbauen.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -07/04/2016

Nachdem ich nun beide Zulüfter installiert habe und einige Lüftungsexperimente gemacht habe, musste ich mein altes
Regelungskonzept ein wenig ändern. Erst wenn die Innentemperatur deutlich ( > 3°C) über der Aussentemperatur ist
sollen die Zulüfter laufen.

So sieht dann mein neues Konzept aus.

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Die Innentemperatur soll dann in 3 Bereichen überwacht werden. Dazu möchte ich den "alten" Fensterdiskriminator
TCA965 von Siemens nehmen. An den Schaltpunkten hat dieses IC eine Hysterese.

Als Temperaturfühler verwende ich die schon installierten KTY10.

Die nächste Arbeit ist somit das Dimensionieren und Erstellen einer elektronischen Schaltung dazu.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -02/05/2016

Hurra die SONNE scheint.

So wie der Mai begonnen hat, kann es für den Rest des Monats weiter gehen. Der ganze Tag war Sonnenschein pur.
Temperaturen um die 20 °C im Schatten. Gegen 16 Uhr habe ich die Fotos gemacht . Bis dahin hat die Sonne mehr
als 8 Stunden die Kuppel aufgeheizt.

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Dennoch war es in der Sternwarte nicht wärmer als draußen.

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Die Anschlüsse für die Zulüfter sind schon auf dem Drehkranz verlegt.

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Nur im "Standby-Betrieb" , also in der Parkposition werden die Lüfter kontaktiert . Der Betrieb der Sternwarte ( Mon-
tierung und Kuppelsteuerung ) sollen nur dann möglich sein, wenn dieser Stecker in den Betriebs-Stecksockel einge-
steckt wird. Eine Strombrücke ermöglicht dann den Sternwartenbetrieb.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -10/05/2016


Bei einer Darstellung von M3 habe ich festgestellt, dass etwas mit dem Seeing oder Nachführung nicht stimmt.
Meine Überlegungen haben dahin geführt, dass hier womöglich das Kuppelseeing eine Rolle spielt.

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In der Nacht wird durch den klaren Himmel die äußere Umgebungstemperatur kälter als die wärmespeichernden
Gerätschaften und Fußboden der Sternwarte. Eine Konvektion kommt zustande, und die etwas wärmere Innenluft
steigt durch den Öffnungsspalt nach außen.

Bei der oben gezeigten Stellung des Teleskopes tritt das einfallende Licht durch die unterschiedlich warmen Luft-
schichten in das Teleskop. Dabei muss man natürlich bedenken, dass ja eine lange Zeit belichtet wird, und dann diese
Fotos womöglich noch logarithmiert werden. Das bringt dann Schlieren in Richtung der strömenden Luft.

Eine Rolldachhütte hat hierbei sicherlich ein besseres Verhalten, weil die Auskühlung, und somit aufströmende Luft
über einen größeren Querschnitt stattfindet. Doch nun habe ich mal diese Kuppel, und möchte das auch nicht mehr
ändern.

Wie ich glücklicherweise festgestellt habe, wird es unter der Kuppel kaum wärmer als die Außentemperatur. Dennoch
habe ich die nächtliche äußere Abkühlung, die ich aber auch nicht verändern kann.

Als erstes habe ich folgendes Experiment gemacht.
Meinem 10 Zoll Newton habe ich zusätzlich einen Tubus verpasst. Die Lichteintrittsöffnung liegt dann näher in Rich-
tung Öffnungsspalt.

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Das erste Experiment war die Aufnahme von M101. Wie da zu sehen ist, ist der Seeing-Einfluss besser geworden.
Allerdings waren auch gute Sichtverhältnisse vorhanden.

Sicherlich ist am oberen Ende der Kuppelöffnung das Kuppelseeing schlechter, so dass Objekte hoch am Himmel da-
durch mehr beeinflusst werden. Bei tief stehenden Objekten ist mir das noch nicht so aufgefallen. Werde es aber weiter
beobachten, und auch immer einen zusätzlichen Tubus verwenden. Um mit der Lichteintrittsöffnung dichter an den
Kuppelspalt zu kommen.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -05/06/2016


Auch heute war es schön warm, und die Sonne zeigte sich auch . Wie man sieht, war es in der Sternwarte spürbar
kühler aus draußen.

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Jetzt um 22:00 Uhr, in der Abkühlphase des Abends messe in der Sternwarte 19,3°C und draußen 18,8°C.
Also 0,5 K Differenz.

Und das ohne laufende Lüfter.

Dennoch arbeite ich immer noch an der Regelung für die Klimatisierung unter der Kuppel. Es soll eine Belüftung
( Abkühlung ) und die Entfeuchtung der Sternwarte geregelt werden. Die neue Elektronik soll an der gleichen Stelle
des Regelgehäuses Platz finden .

Es wird ein bisschen eng, wird aber wohl passen.

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Die Temperaturerfassung der Außen-und Innentemperatur funktioniert schon. Als Fühler verwende ich KTY10. An
den Reglern mit der Schalthysterese arbeite ich gerade. Die Schalttransistoren für die Relais sind schon platziert.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -08/06/2016


Ich habe mein Regelkonzept noch einmal überarbeitet. Für die Regler nehme ich jetzt Operationsverstärker ( AD822 ).
Die Temperaturen erfasse ich weiterhin mit dem KTY 10. Mit Konstantstromquellen werden sie versorgt ( 2 mA ) und
die anliegenden Spannungen werden dann mit einem LM324 weiter verarbeitet.

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Zu der Außentemperatur wird für die Feuchtereglung 1 K aufaddiert, und für die Zuluftregelung zusätzliche 2 K.
Diese Addition lässt sich mit einem Einstellpoti noch leicht nach oben verschieben. Die Regler arbeiten mit einer
Hysterese von +/-1K.

Hier das fertige Entwicklungsmuster auf Lochrasterplatte aufgebaut.

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Verbaut sind 6 Operationsverstärker, 8 Konstantstromquellen und 3 Schalttransistoren. Auf der Leiterbahnseite noch
mehrere SMD-Widerstände,-Kondensatoren und -Dioden.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -13/06/2016

Wieder ein Stückchen weiter. Zum Testen der Funktion habe ich mir in einem gewinkelten Blech 2 Potis mit Serienwi-
derstand gebaut. Im Bausatz meines vorhandenen Reglers sollten nach Schaltbild KTY10 verbaut sein. Es sind jedoch
KTY81-220. Für den Temperaturbereich von -5°C bis 30°C habe ich dann die Temperatursteller aufgebaut. Der Wider-
standsbereich ist von 1562 Ohm bis 2080 Ohm.

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Mit dem kleinen 100 Ohm Poti verändere ich die Addition auf die Außentemperatur um den Faktor 2 von (+1K und
+3K) auf (+2K und +6K).

Der Test bei verschiedenen Temperaturen hat gezeigt, dass der Regler wie erwartet funktioniert.

Nun kann es an den Einbau in die Sternwarte gehen.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte -09/10/2016


Etwa 4 Monate sind seit meinem letzten Beitrag hier vergangen. Etwa 20 Nächte konnte ich inzwischen für fotogra-
fische Aufnahmen mittelmäßig bis gut nutzen. Siehe hier bei astrobin.com. Die Überwachung und Regelung der
Feuchte ist im gleichen Gehäuse fest eingebaut.

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Nach bereits gezeigten Regelkonzept wird eine Betauung der Montierung, sowie aufgesetzten Teleskop verhindert.
Jedoch experimentiere ich noch mit dem genauen Standort des Feuchtefühlers, sowie dem Schaltpunkt und der Hys-
terese des Feuchtereglers. Die Temperaturerhöhung habe ich auf 2 Grad Celsius ( 2 K ) gesetzt.

Die Energiekosten belaufen sich derzeit auf etwa 1,6 Euro pro Woche.

Die Belüftung ist auch Betriebsbereit. Jedoch war es in der Sternwarte nie wärmer als + 3 K zur Außentemperatur.
Somit waren die Lüfter auch bisher nie im Betrieb. Ich überlege, ob ich sie nicht einfach zyklisch laufen lasse, für einen
gezielten Luftaustausch mit der Außenluft. Dieses würde ich durch ein ohmsche Veränderung des Innenfühlers mit
einer elektronischen Schaltuhr durchführen.

Weiter habe ich im Sommer die Dichtschnur am Basisring durch einen klebe-Isolierstreifen ausgetauscht.

Durch viele warm-kalt-Zyklen drückte sie sich heraus.

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Dann auch noch eine Sommerreinigung durchgeführt. Den Innenbereich habe ich mit Haushaltsreiniger abgewaschen.
 

Horst0552

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Dazu habe ich etwa zwei Stunden benötigt. In gleicher Zeit dann noch eine Außenreinigung.

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Durch eine saubere und glänzende Oberfläche bleibt die gute Energiereflexion der Oberfläche ( für eine geringe innere
Erwärmung ) erhalten. Wie man auch sieht, musste ich an der Betonplatte auch etwas reparieren. Ein Armierungseisen
war zu dicht an der Oberfläche.

Was aber immer noch nicht fertig ist, ist die Steuerung der Kuppel ( Drehen, Öffnen und Schließen ).

Die anderen Dinge waren mir erst einmal wichtiger.

Ende 2016

Weiter mit: Aufbau und Erhalt meiner Sternwarte -27/06/2017

Beobachtet habe ich in den letzten Tagen einen etwas feuchten Teppich unter meinem Ablagetisch.

Hier noch mal das Foto kurz nach dem Einbau des Tisches.

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Erst wollte ich den Tisch dicht an den Drehkranz positionieren. Da gab es aber beim Drehen Probleme. Ich musste den
Tisch etwas weiter in den Raum stellen.

Der Ausschnitt am Bodenkranz stellt nun das Problem dar.

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Der feststehende Ring liegt auf dem Beton auf, und ist mit Dichtmasse abgedichtet. Mit ein oder zwei "Dichtraupen"
auf der Auflagefläche.

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Durch meinen Ausschnitt für den Tisch habe ich diese Abdichtung sicherlich beschädigt.

Die Innere Basisverkleidung habe ich an dieser Stelle mal entfernt.

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Hier werde ich mal den Staubsauger ansetzen.

Doch - Wo kommt das Wasser rein. Mein Verdacht ist die Einführung des Aussentemperaturfühlers.

Ich habe das Röhrchen zwar abgedicht, aber vielleicht nicht 100%tig.

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Nun muss repariert und überarbeitet werden.

an den Basisring habe ich mehrere Kabelschellen geschraubt. Wie man sieht, rosten dort auch verzinkte Schrauben.

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Diese werde ich durch rostfreie ersetzen.

Hier eine "Macro" - Aufnahme von der Schraube.

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Meine Untersuchungen haben ergeben, dass das Wasser durch die Undichtigkeit am Kabelaustritt des Aussentem-
peraturfühlers hinein gekommen ist. Beim Bohren von Innen nach Außen bin ich mit dem Bohrer in der Aussenwan-
dung des Basisringes nach unten abgerutscht.

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Das alte Loch habe ich zunächst erst einmal mit Aluklebeband von 3M Scotch zugeklebt. Die braune Dichtmasse ist
aqua-fermit. Dann den Basisring von Innen trocken gelegt, und neu mit Silikon abgedichtet.

Dann habe ich beschlossen, den Innenbereich des Basisringen zu belüften. Der Basisring ist vierteilig, und ich will
jeweils an den Enden eine Belüftung vorsehen.

Diese Belüftung habe ich dann aus 32 mm HT-Stopfen gefertigt.
Das möchte ich jetzt hier zeigen.

Um den Stopfen im Dreibackenfutter spannen zu können, habe ich mir aus POM-Kunststoff ein Innenteil gedreht.

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Anschließend den Stopfen plan gedreht und gleichmäßig in die Stirnseite Löcher gebohrt.

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Danach habe ich den Lüftungsstopfen vorsichtig auf dem Flansch im Backenfutter eingespannt, und das Herstellen
eines Spannringes vorbereitet.

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Mit dem Einstechstahl habe ich dann einen Einstich vorgenommen. Aber nicht ganz abgestochen. Als ich das beim
ersten mal versuchen wollte, habe ich mein Drehteil unfreiwillig aus dem Backenfutter ausgespannt.

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Anschließend abgesägt und weiter bearbeitet.

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Damit keine kleinen Tiere hineinkrabbeln habe ich dann noch eine Fliegengaze eingebracht.

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Zunächt den Spannring mit einen Seitenschneider bearbeitet, und die Gaze hineingedrückt. Den Überstand habe ich
mit Schere und Seitenschneider entfernt.

Mit dem POM-Stopfen dann den Spannring hineingedrückt.

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Nun geht es an den Einbau im Basisring. Dazu zunächst den Mittelpunkt angezeichnet und mit einen Metallzirkel
das Loch im Durchmesser von 32 mm angezeichnet.

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Mit einem 32 mm Stufenbohrer habe ich anschließend das Loch gebohrt. Mit Hilfe des Anrisses kann ich kontrollieren,
ob der Bohrer mir aus der Mitte läuft.

Noch ein bischen nachgefeilt, und den Lüftungsstopfen eingepasst.

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Für das Herstellen eines Lüftungsstopfens habe ich etwa 1,5 Stunden gebraucht.

5 habe ich schon eingebaut, 3 muss ich noch.
 

Horst0552

Mitglied
16. Juli 2017 - Meine Sternwarte nach der Reparatur und Reinigung.

1000 Tage und Nächte steht sie nun schon in meinem Garten.

Von außen habe ich sie gesäubert wie so oft mein Auto. -- gewaschen und gewachst --
Und von innen wie mein Kühlschrank. Einfach mit warmen Wasser und etwas Reinigungsmittel abgewaschen.
Sowie den Fussboden wie mein Wohnzimmer. -- mit dem Staubsauger gesaugt --

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Wie ich mir vorgenommen habe, ist zum Beginn meines Rentnerdaseins hinsichtlich optischer Beobachtungsmöglich-
keiten alles fertig geworden.

Auch die StarLock der LX850 funktioniert einwandfrei. Das Guiden läuft automatisch ( wenn eingeschaltet ). Wird die
LX850 nicht manuell verstellt, sucht sich die StarLock einen hellen Stern in Bildmitte, und hält in mit der motorischen
Achsenverstellung ( RA + DEC ) im "Fadenkreuz" .

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Doch es gibt immer noch eine kleine Baustelle. Obwohl ich die original Steuerung von ScopeDome habe, weiß ich noch
nicht ob ich sie auch in Betrieb nehme.

Vielleicht Teile davon.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 23/07/2017

Bei den letzten starken Regenschauern habe ich Undichtigkeiten an den Shuttergriffen beobachtet.
Mitgeliefert wurde ein gebogener Möbelgriff. Allerdings für eine gerade Montagefläche.

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An dieser Stelle kann natürlich Wasser eindringen. Da ich momentan den Shutter noch nicht motorisch öffne, ist
diese Stelle mechanisch sehr beansprucht.

Als Lochabstand habe ich 224 mm gemessen. Im Internet bin ich dann auch bei einem Baumarkt fündig geworden.
Ein Möbelgriff aus 12 mm Edelstahl-Vollmaterial.

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Dazu habe ich mir dann ebenfalls aus Edelstahl Montageteile gefertigt. Bei gegebenen Lochabstand und dem Kugel-
radius von etwa 1500 mm ergibt sich über den Sinus gerechnet ein Winkel von 4°16'.

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Diese gefräste Fläche habe ich dann innen ausgedreht, so dass ein Ring mit 1,5 mm Dicke stehen bleibt.

Oder Da = 18 mm und di = 15 mm .

Angeschraubt mit etwas Silikon an dem Shutter sieht es dann so aus.

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Auf jeden Fall stabiler und auch wasserdicht.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 02/09/2017

Wie auf den Fotos weiter oben zu sehen ist, hat die Betonfarbe in den letzten 2 Jahren erheblich gelitten. Frost im
Winter hat sich auch negativ ausgewirkt.

Meine Beobachtung geht dahin, dass über den Beton und Undichtigkeiten am Bodenring die Feuchtigkeit eindringt.
Bei Sonneneinstrahlung und Wärme verdunstet die Feuchtigkeit, und in den kalten Nächten, wenn die Temperatur
unter den Taupunkt sinkt, kondensiert sie am Bodenring und läuft als Wasser herunter. Das will ich verhindern.

Mein Sohn und ich haben die alte Farbe mit einer Diamanttopfscheibe und Winkelschleifer abgeschliffen. Den Silikon-
rand rings herum entfernt, und Alles noch mal von Hand nachgearbeitet.

Danach habe ich die Betonfläche 2 mal mit Epoxi-Laminierharz beschichtet.

So sieht es bis jetzt aus.

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Dabei habe ich darauf geachtet, dass das Harz etwas unter den Bodenring gelaufen ist. Der Bodenring ist somit mit
Epoxi am Beton verklebt.

Als nächstes werde ich dann nach einem leichtem Anschleifen die Fläche noch zweimal mit 2-Komponenten Bootslack
beschichten. die Farbe soll RAL7040 sein.

Ansonsten funktioniert alles sehr gut.

Hier mein letztes Ergebnis aus 2 Nächten.

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Es bleibt spannend und mach viel spaß.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 24/09/2017

In den letzten Tagen war es mal wieder trocken. So konnten wir die Betonplatte mit 2K-PU-Bootslack beschichtet.

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3 Anstriche haben wir mit Streichen und Rollen aufgebracht. Das Wasser muss jetzt über den Rand ablaufen.
Wenn Alles ausgehärtet ist, wird der Kies wieder angeharkt. Geholfen hat mein Sohn Sören.


Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 28/09/2017

Mein weiteres Vorhaben ist, meine Sternwarte autark mit einer 12,8 Volt Spannungsquelle zu versorgen.
Dazu habe ich einem LiFePO4-Akku mit 19AH Kapazität besorgt.

Folgende Entladekurve habe ich bei diesem Akku ermittelt.

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Wie man sehen kann, konnte ich aus einem bis 13,8 Volt aufgeladenen Akku mehr als 98% der Nennkapazität heraus-
holen. Die Spannung liegt dabei zwischen 13,4 V und 12 V bei 2 A Entladestrom.

Dies sind die Komponenten die ich u.a. dabei verbauen werde.

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Hierbei kommt es auch darauf an, dass diese Anlage keine Störaussendungen verursacht, die meinen Amateurfunkem-
pfang auf Kurzwelle beeinträchtigt.

Erste Experimente mit einem PV-Laderegler chinesischer Herkunft sind dabei negativ verlaufen. Die Störaussendung
bei 3,7 MHz lag dabei in der Störleistung um den Faktor 10000 über dem von mir zugelassenen Wert.

Weitere erste Versuche auf dem Labortisch mit einem deutschen Fabrikat sind jedoch sehr positiv.

Es erfolgt nun die Verdrahtung im Gartenhaus vor meiner Sternwarte.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 28/09/2017

Am heutigen Tag habe ich die Komponenten aufgebaut und verdrahtet. Das PV-Modul hat einen DC-Trennschalter,
und Akku sowie der Verbraucheranschluss sind mit KFZ-Sicherungen abgesichert.

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Der von mir installierte Solar Controller erlaubt es, den Minuspol des Akkus mit dem Kühlkörper sowie der Masse zu
verbinden. Unter den Betonplatten im Gartenhaus haben wir einen 1,5 m Kreuzerder in den Boden geschlagen und
das Gestell daran geerdet. Im PV-Ladebetrieb konnte ich keine Störemission mit meiner KW-Antenne im Garten über
dem allgemeinen Störnebel feststellen.

Die nächste Ausbaustufe ist die unterbrechungsfreie DC-Versorgung für die Sternwarte.
Der Akku darf nämlich nicht tiefentladen werden.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 30/09/2017

In der letzten Nacht hat es stark geregnet. Über das Türschloss kam wieder Wasser in den Innenraum.

In diesem Beitrag habe ich schon mal darüber berichtet.

Der Gleitring zwischen Türgriff und Beschlag hat soviel Luft, dass dieser Spalt ( wie letztes mal versucht ) nicht mit
Fett zu dichten war.

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So habe ich einen neuen Ring aus POM gedreht. Erst im zweiten Versuch ist es mir gelungen die Maße so hinzukrie-
gen, dass ohne fühlbaren Spalt der Griff zu bewegen war.

Anschließend dann wieder mit Fett zur Abdichtung zusammengebaut.

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Mal sehen ob es dicht bleibt.


Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 01/10/2017

Es hat wieder stark geregnet, und die Schlossbefestigung ist immer noch nicht dicht. Also wieder alles auseinander-
gebaut,

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nun noch mal alle Öffnungen abgedichtet,

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und wieder zusanmmengebaut.

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Die vier Befestigungsschrauben für das Kastenschloss habe ich zunächst nicht fest angezogen. Das will ich erst machen,
wenn die elastische Dichtmasse durchgehärtet ist.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 05/10/2017

Inzwischen hat es in den letzten Tagen einige male sehr heftig geregnet. Am Schloss ist Alles dicht gewesen. Die
Muttern Der Schlossschrauben habe ich jetzt noch mal fest angezogen.

Zur Versorgung meiner Sternwarte mit Solarstrom habe ich die Spannungsgrenzwerte der LX850 und auch der Atik-
Kameras betrachtet. ATIK sagt, dass die Spannung nicht größer als 13,8 Volt werden darf. Getestet habe ich, dass die
Elektronik noch bei 10,5 V funktioniert. Die Kühlung habe ich dabei noch nicht betrachtet.

Für die LX 850 bekomme ich vom Händler die Aussage, dass die Spannung 12 V sein soll ( steht aber auch so bei den
technischen Daten ) . Experimentell habe ich ermittelt, dass auch bei 11 Volt die LX 850 noch gut funktioniert.

Die Leistung der Getriebemotoren ist dann natürlich entsprechend geringer.

Bei dem von mir verwendeten Solarcontroller ist die max. Abschaltspannung 11 Volt. Ab dieser Spannung will ich dann
mit meinem schon vorhandenen bis 14,5 V einstellbaren 7 Ampere Netzteil den Akku wieder aufladen.

Bei einem Ladestrom von 2 A ergibt sich diese Ladekurve:

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Als Rückstellspannung wähle ich 12,5 V. Bis dahin vergehen etwa 15 Minuten Ladezeit bei 2 Ampere.

Die 12 Volt Spannungsversorgung der Sternwarte bleibt dabei am Akku angeschlossen. Da das Netzteil bis zu 7 A
Strom liefert, kann gleichzeitig die Sternwarte betrieben, und der Akku aufgeladen werden.

Bei 12,5 V schaltet das Netzteil aus, und die Sternwarte wird bis zur Spannung von 11 Volt ausschließlich vom Akku
betrieben.

Diese Betriebsart, also gleichzeitiges Entaden und Laden in der Nacht, ist als eine Art Notbetrieb zu sehen.


im Prinzipiellen sieht der Stromlaufplan so aus.

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Der 19 Ah-Akku ist in den Plusleitungen mit KFZ-Sicherungen abgesichert. Die Diode D verhindert die Entladung des
Akkus über das Netzteil im ausgeschaltetem Zustand.

Am Load-Ausgang des Solar-Controllers habe ich ein 12 V Relais angeschlossen. Wenn die Akku-Spannung > 12,5 V ist,
öffnet der Relaiskontakt, und das Netzteil zur Not-Aufladung wird ausgeschaltet. Kommt die Spannung wieder unter
11 Volt, dann fällt das Relais ab. Das Netzteil schaltet wieder ein.

Hier ein Foto vom Aufbau.

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Horst0552

Mitglied
Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 09/11/2017

wie ich hier in meinem Fototagebuch schon mal gezeigt habe habe ich zum Freigeben des Reglers für die Entfeuch-
tung einen digitalen Feuchtemesser eingesetzt.

Diesen hier:

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Jetzt im Herbst sind die Tage und Nächte wieder sehr feucht. In vielen Versuchen habe ich für den Feuchtefühler einen
entsprechenden Montageplatz gesucht, aber nicht gefunden.

Auch ist die Feuchteerfassung oberhalb 80 % rel. Feuchte recht fragwürdig.

Somit habe ich im Internet nach einem anderen Feuchteregler Ausschau gehalten. Hier habe ich einen Feuchteregler
gefunden, den ich als Ersatz für den elektronischen Regler testen möchte.

So sieht er aus:

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Da der Mikroschalter nur kleine Ströme schalten kann, schaltet in Folge ein 230 V - Relais den Laststrom ( bis 20 A ).

Als nächstes erfolgt der Einbau in die Sternwarte.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 12/11/2017


Mit diesem Hygrostaten habe ich mehrere Schaltversuche bei hohen Luftfeuchtigkeiten gemacht. Es hat sich gezeigt,
dass auch bei rel. Feuchten über 90 % noch ein Schalten möglich ist.

Somit habe ich den Hygrostaten an meiner Säule positioniert, und das Schaltkabel durch den Kanal im Boden zum
Rand der Sternwarte geführt. An der Stelle wo vorher der elektronische Regler war habe ich dann das Schaltrelais
positioniert. Von dort gehen dann die geschalteten 230 V zu meinem Temperaturregler. Dieser regelt dann die Innentemperatur wenige ( bis zu 3 Kelvin ) Grad über die Außentemperatur.

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Derzeit laufen dort mit meiner Wetterstation Aufzeichnungen von Temperatur und rel. Feuchte, zur Findung des op-
timalen Schaltpunktes des Hygrostaten und delta T des Temperaturreglers.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 11/12/2017

Schon 2 Monate ( außer Wolken, Regen und Schnee ) ist am Himmel hier nichts los.

So konnte ich dann aber Experimente mit der Feuchteklimaregelung in meiner Sternwarte machen. Dazu habe ich den
Hygrostaten auf einen Ausschaltwert von ca. 92 % rel.F. eingestellt, und die Temperaturregelung auf ein delta K von
etwa 2 Grad.

Meine Wetterstation stand in 1/2 m Höhe neben der Säule auf der gegenüberliegenden Seite vom Heizlüfter.

Folgendes Wetter habe ich mitgeschrieben:

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Der Energieverbrauch in den letzten 3 Wochen lag dabei bei etwa 12 kWh / Woche.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 13/02/2018

Mit Beginn des neuen Jahres habe ich auch die PV-Anlage für die Erzeugung der 230 V fertiggestellt.

Bisher habe ich dafür 6 PV-Module mit 280 Wp montiert. Heute war damit bei Sonnenschein zum Mittag etwa
700 Watt Solarleistung zu "ernten".

Hier die Anlage mit Sternwarte in der Abendsonne:

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In meinem Schuppen am Wohnhaus sind der Wechelrichter und die Akkus untergebracht.
Auch mein Hobby Amateurfunk "DK6AE" versorge ich damit.

Insel-Wechselrichter mit Akkus:

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In letzter Ausbaustufe habe ich dann 4200 Wp PV-Leistung und eine 230V-Leistung des Wechselrichters von max.
5 kW.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 02/05/2018

Nach der Inbetriebnahme der 230 V Versorgung zum 1.1.2018 habe nun schon 12 x 270 Wp-Module installiert.

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Auch sind vor kurzem die LiFePO4 Akkus dazu gekommen. Insgesamt 150Ah bei 48V.

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Wie ich weiter oben schon mal beschrieben habe, kann ich nun auch die Feuchteregelung der Stenwarte mit gespei-
chertem Solarstrom betreiben. Die nutzbare Speicherkapazität ist momentan max. 6 kWh.

Aber auch meinen übrigen Hobbybereich , und Teile meiner Wohnung versorge ich nun mit Solarstrom.

Leider ist es ja nun mal so, dass bei der Astrofotografie heute ohne elektrische Energie kaum etwas funktioniert. Somit
habe es mir auch zur Aufgabe gemacht, die nötige elektrische Energie für den Betrieb meiner Sternwarte mit Hilfe der
Sonnenenergie selber zu erzeugen. Dadurch bin ich autark mit der Energieversorgung meiner Sternwarte.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 06/05/2018

Meine Sternwarte ist inzwischen im vierten Jahr, und wieder mal war der jährliche Frühlingsputz angesagt.

Nach der gründlichen Innen- und Aussenreinigung war wieder alles wie neu.

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Auch die Versiegelung der Betonplatte im letzten Herbst hat den Winter mit den sehr kalten Temperaturen sehr gut
überstanden.

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Der Übergang zum Basisring ist absolut dicht, so dass auch hier keine Feuchtigkeit mehr in den Innenbereich gelan-
gen kann. Somit ist auch Innen Alles absolut trocken.

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Meine Feuchteregelung funktioniert mit dem Hygrostaten und meiner Temperaturdifferenzregelung wie ich es erwar-
tet habe, und eine Betauung der Ausrüstung wird dadurch verhindert. Die in die Kuppel eingebauten Lüfter sind bisher
noch nicht in Betrieb gewesen.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 07/05/2018

Heute ist eine sehr gute Nacht zum Fotografieren.

Dabei wird die Kommunikation zur Sternwarte über WLAN sicher gestellt. Ein Repeater wird dabei auf dem Hof aufge-
stellt und betrieben. Dadurch wird eine Verbindung zum WLAN-Router hergestellt.

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Über TeamViewer überwache und kontrolliere ich die Aufnahmen in der Sternwarte.

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Wie hier die Aufnahme von M13 mit der EOS 60Da von Canon und dem Skywatcher ESPRIT 150ED.

Derzeit laufen Aufnahmen von M63 und ich mache Amateurfunk im 80-Meter-Band.

Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 09/11/2018

der Sommer ist nun vorbei, und die Tage und Nächte werden feuchter. Mit meiner Wetterstation habe ich wieder die
Wetterbedingungen in der Sternwarte mitgeschrieben.

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Das Ergebnis ist für mich sehr befriedigend.

Es taktet der Temperaturregler mit dem Heizlüfter bei einem delta K von 2 bis 3 Kelvin. Der Hygrostat schaltet diese
Regelung bei hoher Feuchte ein, und bei gefallener Feuchte wieder aus.

Betauungen konnte ich an keiner Stelle beobachten, solange die Sternwarte geschlossen bleibt und eine nächtliche
Auskühlung der Einrichtung verhindert wird.


Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 10/11/2018

schon lange habe ich mir überlegt, wie ich in meiner "Kugel" - Sternwarte Ablageplätze schaffe. War nicht einfach, weil
ja alles rund ist.

Jedoch in der Rückseite ( dort wird ja auch der Shutter platziert ) habe ich ein Möglichkeit gesehen.

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Durch den Aufbau der Kuppel ragen dort M6-Schrauben in den Innenraum. Diese habe ich durch längere ersetzt,
so dass ich dort etwas montieren kann.

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Je ein Buchensperrholzteil wird dort durch 3 Schrauben gehalten. Als Regalbretter habe ich dann auch Buchenleim-
holz genommen. Wie ich es auch bei meinem Ablagetisch verwendet habe.

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So auf dem Boden liegend kann man die Gesamtablagefläche gut sehen. Mit Leinöl habe ich die Hölzer geölt.

Angebaut sieht es dann so aus.

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Den Ablagetisch habe ich dann auch noch mal geölt. Nach vier Jahren sieht er jetzt wieder wie neu aus.


Weiter mit: Aufbau meiner Sternwarte - 06/01/2019

Hallo , allen ein frohes und erfolgreiches Jahr 2019.

Im Sommer 2018 habe ich beschlossen, die ScopeDome - Steuerung doch nicht weiter aufzubauen. Die Elektronik
für den Shutter habe ich so weit zurück gebaut, dass nur noch der Wechselrichter mit den Endkontakten in Betrieb ist.

In einer Sternennacht im November hatte ich dann das erste mal Temperaturen bei -6 °C. Das Schneckengetriebe
vom Shuttermotor war beim Schließen so schwergängig, dass ich mit der Hand nachhelfen musste.

Somit habe ich dann beschlossen die Getriebeheizung effizient zu montieren. Dazu habe ich aus Alu ein Wärmeüber-
trager gebaut. Dieser greift mit Alulamellen in das Getriebegehäuse ein.

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Diese Teile habe ich mit meiner Fräsmaschine u.a. auch auf einem Rundtisch gefertigt.

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Horst0552

Mitglied
Eingefügt sieht das dann so aus.

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Natürlich alles schön mit Wärmeleitpaste in die Lamellen eingefügt. Obendrauf dann den Heizkörper von ScopeDome.

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Heute Nacht habe ich den Shuttermotor mit Getriebe wieder in der Sternwarte montiert.

Nun muss nur noch der Heizwiderstand ( 50W ) angeschlossen, und am Wechselrichter das Laufverhalten eingestellt
werden.

LG und CS
Horst
 
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