Frage zur Erdachse | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Frage zur Erdachse

MiBe

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Ich habe derzeit ein Denkproblem:
Welche Folgen hat es- u.a. auf die Erdrotation- ,wenn bei Bohrungen, etwa auf der Suche nach Öl, die Erdachse beschädugt wird ?

Können böswillige Staaten, z.B. die USA, mutwillig die Erdachse zerstören und damit die Erdrotation zum Erliegen bringen ?
Das Motiv wäre etwa, dass in der USA und somit in ganz Amerika dann immer nur die Sonne scheint und auf der anderen Hälfte der Erde, also im "alten Europa", im Nahen Osten, wo die USA ihre Feinde vermutet, dann immer Dunkelheit herrscht?
 
Äh, sorry, aber wie stellst du dir denn soetwas vor?
Soetwas ist soweit ich weiß NUR durch Meteoriteneinschläge und ähnliches möglich.
Und wenn dann die Sonne auf die USA scheinen würde, bitte, denk doch, da würde Alles verbennen vor Hitze, und bei uns alles gefrieren! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />
Und die Erdachse kann man nicht zum erliegen bringen, bzw.: nur der mond kann das schaffen, er hat nämlich die erde von einer umdrehungszeit von 9stunden, auf 24stunden gebracht!
 
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MiBe

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Ich weiß, dass die Erde um ihre Achse rotiewrt, und dass genau dadurch Tag und Nacht entsteht.

Da hatt eich irgendwann die Idee, das böswillige Staaten, also natürlich die USA, mutwillig die Erdachse zerstören könnten, um Einfluss auf die Tag-/Nacht-Verteilung zu nehmen.
Dann würde dort immer Tag sein und in den Ländern, denen die USA feindselig gegenübersteht, immer Nacht.
Das wäre doch ein Motiv ?
 
Sorry, aber denk doch nach und lies meine Antwort!
Die USA würden verbrennen vor Hitze! Wäre als für beide nicht gut!
Und wie sollten sie die Erdachse verändern? Den Mond der Erde näher bringen? Ein ziemlich sinnloses Unterfangen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />
 

MiBe

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Aber in Skandinavien hinter dem Polarkreis scheint ja im Sommer auch die Sonne ohne Unterbrechung und es verbrennt auch nichts.

Die Tagestemperaturen würden sich nicht ändern, nur nachts würde es nicht kühler, weil es ja keine Nacht mehr gibt.

Die Erdachse kann man sicher mutwillig oder versehentlich stören, indem man sie zB anbohrt.

Was der Mond mit der Erdachse zu tun haben soll, erschließt sich mir allerdings nicht.

Physikalisch ist das offenbar möglich - der Mond rotiert ja, soweit ich weiß, auch nicht - weshalb wir immer die gleiche Seite von ihm sehen.
 
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Also es ist schon ein Unterschied zwischen Skandinavien und den USA! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />

Der Mond hat nichts mit der Erdachse zu tun, aber mit ihrer Rotationsgeschwindigkteit, denn wenn man die Erdachse ändert, dreht sie sich immer noch, wenn man aber den Mond näher an die Erde bringt, dreht sie sich immer langsamer soweit mir bekannt ist!

Und wenn ich fragen darf, was meinst du mit Anbohren der Erdachse? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
 
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MiBe

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Die Achse führt von Grönland, wo der "magnetische Pol" ist, durch den Erdmittelpunkt und müsste irgendwo in der Antaktis dann enden (also gegenüber von Grönland).

Wenn man sie anbohren oder beschädigen wollte, müsste man das also an den Enden der Achse tun, da sie sonst zu tief unter der Oberfläche liegen würde.
auf der Suche nach Öl ist das versehentliche Anbohren also unwahrscheinlich, da es in Grönland und der Antarktis kein Öl gibt.
Theoetisch halte ich eine böswillige Manipulation an den Enden der Achse seitens der USA als technisch entwickeltes Land aber für durchaus denkbar.
 
Hmmm, naja, ich halts nicht für warscheinlich dass da was passieren würde, aber von Geodäsie hab ich leider keine Ahnung! Warten wir mal ab was die anderen dazu sagen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
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MiBe

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Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass der Mond sich mit der Zeit immer weiter von der Erde entfernt - natürlich in sehr großen Zeitmaßstab, dann werde wir in einigen Millionen Jahren keinen Mond mehr haben.

Dann müsste sich gemäß deiner Argumentation die Erde immer schneller drehen (wenn sie sich bei Annäherung des Mondes langsamer drehen würde).
 
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Also:
Ja, der Mond entfernt sich jedes Jahr ein wenig von der Erde.
Nein, ich meinte das folgendermaßen:

Der Mond hatte durch seine nähe so einen Einfluss, dass er die Rotationgeschwindigkeit der Erde "abnahm".
Durch das entfernen ist dein Einfluss niedriger geworden, jedoch blieb die Rotationsgeschwindigkeit, trotz des Entfernens ziemlich gleich.
Wenn der Mond der Erde näher kommen würde, würde er wieder einen höheren Einfluss haben.

Dies bedeutet aber NICHT, dass wenn der Mond sich entfernt, die Erde sich wieder schneller dreht!
 

Iceland

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Hi,

ich hoffe mal, du meinst deine Frage rein fiktional <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />

Wenn man die Rotationsachse einfach nur "anbohrt", sollte erstmal garnix passieren.

Generell bin ich der Meinung, daß es nicht möglich ist die Erdrotation mal eben anzuhalten.
Ich meine mich jedoch zu erinnern, daß der Mond die Erdrotation bremst, also verlangsamt.

Aber mal angenommen, es ginge doch- und dein "böses Amerika" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" /> würde es schaffen, dann wäre das eigentlich ein Kamikazemanöver- denn wenn sich die Erde nicht drehen würde, gäbe es auch kein Magnetfeld mehr (welches ja durch den sich drehenden Erdkern entsteht).

Damit wäre dann endgültig schluß mit der Menschheit und allem anderen Leben auf der Erde.

Gruß
Oli
 
Hi,

ich hoffe mal, du meinst deine Frage rein fiktional

Wenn man die Rotationsachse einfach nur "anbohrt", sollte erstmal garnix passieren.

Generell bin ich der Meinung, daß es nicht möglich ist die Erdrotation mal eben anzuhalten.
Ich meine mich jedoch zu erinnern, daß der Mond die Erdrotation bremst, also verlangsamt.

Aber mal angenommen, es ginge doch- und dein "böses Amerika" würde es schaffen, dann wäre das eigentlich ein Kamikazemanöver- denn wenn sich die Erde nicht drehen würde, gäbe es auch kein Magnetfeld mehr (welches ja durch den sich drehenden Erdkern entsteht).

Damit wäre dann endgültig schluß mit der Menschheit und allem anderen Leben auf der Erde.

Gruß
Oli

Danke, genau das wollte ich die ganze Zeit sagen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
 

MiBe

Mitglied
Inwieweit steht das Magnetfeld aber in Zusammenhang zur Evolution?
 
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Hach, also:

Wenn es kein Magnetfeld gibt, dann hätte die UV-Strhalung der Sonne, alles Leben auf der Erde vernichtet!

Aber den Rest überlass ich glaub' ich den spezialisten hier, ich hab eben nicht viel Wissen über dieses Thema.

Aber eins muss ich noch sagen (is mir grad wieder eingefallen):
Das Magnetfeld hat soweit mir bekannt ist nichts mit der Erdrotation zu tun.
Der Erdkern is außen flüssig, innen Fest. Das Flüssige außen bewegt sich auf und ab. Es erzeugt dabei Elektrische Ströme, die das Magnetfeld erzeugen!
 
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Iceland

Mitglied
Wenn es kein Magnetfeld gibt, dann hätte die UV-Strhalung der Sonne, alles Leben auf der Erde vernichtet!

nicht ganz... tatsächlich gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen "kein" Magnetfeld mehr.
Das liegt an der schon erwähnten Umpolung des Magnetfeldes der Erde.
D.h., das Magnetfeld wird immer schwächer (zur Zeit leider auch) bis es irgendwann "kollabiert"- sich aber relativ schnell wieder mit umgedrehter Polung (Süd-Nord) wieder aufbaut (Polsprung).
Der gesamte Vorgang dauert zwischen 100.000- und 1 Mio. Jahre und wiederholt sich dann wieder.
Wir stehen einem solchem Phänomen übrigens kurz bevor (wird jedenfalls von Wissenschaftlern vermutet)
Man darf da aber auch nicht vergessen, daß wir ja auch NOCH eine Atmosphäre haben, die uns schützt.

Auch wenn das alles höchst katastrophal werden wird (ich hoffe, ich werde das nicht mehr erleben), wäre noch kein vollständiges Aussterben auf der Erde vorherzusehen.
Schließlich gibt es uns ja auch noch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/schwitz.gif" alt="" />

Wenn die Erde still stünde, wäre dieser Moment (indem es kein Magnetfeld gäbe), kein Moment mehr- sondern ein Dauerzustand.
Da sehe ich dann kaum noch eine Chance.

Wobei ich mir nicht ganz sicher bin was dann im Laufe der Zeit mit unserer Atmosphäre passieren würde (ich glaube mich zu erinnern, daß die auch betroffen wäre) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />.

Aber eins muss ich noch sagen (is mir grad wieder eingefallen):
Das Magnetfeld hat soweit mir bekannt ist nichts mit der Erdrotation zu tun.
Der Erdkern is außen flüssig, innen Fest. Das Flüssige außen bewegt sich auf und ab. Es erzeugt dabei Elektrische Ströme, die das Magnetfeld erzeugen!

Prinzipiell hast du recht. Das hängt aber auch mit der Drehbewegung zusammen (Corioliskraft)...

Gruß
Oli
 

kls

Mitglied
Hi,

ich weiss immer noch nicht so ganz, wie ernst oder unernst die Frage gemeint ist. Also versuche ich mich mal an einer Antwort, für die das gleiche gilt.

Drehte sich die Erde um eine stillstehende ACHSE, so würde ein Bohrer, der da reingetrieben wird, eine Nut hineinfräsen.

Drehte sich die Erdachse mit der Erde mit, so wäre das keine ACHSE, sondern eine WELLE (Feinmechaniker, wo bleibt euer Aufschrei?!), und es passierte gar nichts.

Drittens und überhaupt: Der Erddurchmesser liegt so etwa bei 12000 km, der Abstand zwischen Erdoberfläche und Erdachse/-welle also bei etwa 6000 km. Die längsten Tiefbohrungen erreichen gerade einmal 12 km (siehe SuW, Heft 11/05). Unterhalb der Erdkruste steigen Drücke und Temperaturen derartig an, dass an ein Vordringen auch nur in die Nähe einer realen Achse/Welle gar nicht zu denken ist. Also überlassen wir solche Fragen den spinnerten Verschwörungstheoretikern.

Grüße,

kls
 

blue_scape

Mitglied
Hallo,

Physikalisch ist das offenbar möglich - der Mond rotiert ja, soweit ich weiß, auch nicht - weshalb wir immer die gleiche Seite von ihm sehen.
und wie der Mond rotiert. Wir bekommen es nur nicht mit, da seine Rotationsdauer der Umlaufzeit um die Erde entspricht.

Bei der Wortwahl "die Erdachse anbohren" werde ich das Gefühl nicht los, dass du dir die Erdachse als Metallstab durch unseren Globus vorstellst.

Gruß - Nico
 

Martin_D

Mitglied
Unabhängig von der technischen Realisierbarkeit:

Bei einem Abremsen der Erdrotation würde Rotationsenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Die Temperaturen würde so weit ansteigen, dass alle Ozeane verdampfen würden.

Ich glaube, dass will nicht mal die USA. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 

dasgem

Mitglied
Wobei ich mir nicht ganz sicher bin was dann im Laufe der Zeit mit unserer Atmosphäre passieren würde (ich glaube mich zu erinnern, daß die auch betroffen wäre) .

Ja, da war doch was...

Ist es nicht so, dass die Erde ihre Atmosphäre sogar nur wegen des Magnetfelds hält, weil es den Sonnenwind und die kosmische Strahlung ablenkt und so verhindert, dass die Atmosphäre abgetragen wird? Ich meine mal gehört zu haben, dass der Mars genau deswegen keine richtige Atmosphäre mehr hat (viel zu schwaches Magnetfeld).

Oder? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Gruß
gem
 

chipsy

Mitglied
Ich bin dafür, dass man die Erdachse endlich mal in vernünftige Lager aufhängt. Nadellager oder wenigstens Teflongleitlager (kennen ja einige hier von ihren Dobsons).
Dann könnte man noch am Polarstern einen Antrieb konstruieren, der die Erddrehung beliebig ändern kann.
Damit könnte man die Zeit beherrschen (ein Tag als eine Erddrehung), sie kann dann beliebig in die Länge gezogen oder auch verkürzt werden. Wenn ich an der Steuerung des Erdrotationsmotors säße, würde ich sofort die Ferien verlängern und die Arbeitstage verkürzen. Und natürlich bei gutem Seeing den Erdball anhalten, damit wir in Ruhe (ohne diese lästige Motorenausgleicherei an der Montierung oder das Herumgeschubse am Dobson) das Universum durch unsere Teleskope anschauen könnten.
 

Aragorn

Mitglied
Ist es nicht so, dass die Erde ihre Atmosphäre sogar nur wegen des Magnetfelds hält, weil es den Sonnenwind und die kosmische Strahlung ablenkt und so verhindert, dass die Atmosphäre abgetragen wird? Ich meine mal gehört zu haben, dass der Mars genau deswegen keine richtige Atmosphäre mehr hat (viel zu schwaches Magnetfeld).
Imho hängt dies eher von der mittl. kinetischen Energie der Gas-Moleküle ab. Reicht diese aus (Temperatur und Molekülmasse) um die potentielle Energie des Gravitationsfeldes zu überwinden, kann der Planet seine Atmossphäre nicht halten.

mfG
Helmut
 

MiBe

Mitglied
Der Fernsehprofessor hat aber mal erwähnt, dass sich "in Kürze" (damit meint er immer einige Millionen Jahre) das Magnetfeld wegen seiner Verknäuelungen in den Feldlinien ohnehin abbauen werde-um sich nach weiteren Millionen Jahren mit umgekehrter Polung neu zu erstellen.

Werden wir also die Atmosphäre verlieren, wird die Erdrotation ohnehin zum Erliegen kommen, die Ozeane verdampfen und das intelligente Leben auf der Erde dann aussterben ?
 

supersonic

Mitglied
............da wird doch wohl der alte Velikovsky mit seinen Analysen & Vermutungen nicht doch Recht behalten wollen?

Sorry, ich habe davon keinen blassen Schimmer, wie Du schon geschrieben hast.........in plus/minus Millionen Jahren.

Gruß
Volker
 

Pascha

Mitglied
Heja MiBe!
Keine Sorge, das ist nicht möglich!
Die Erdachse ist eine gedachte Strecke, die an den Polen endet. Auch Nordgrönland ist noch etwas vom Pol entfernt. Konkret sind nur Erdkern, -mantel und -kruste. Letztere ist an zwei Stellen etwas angekratzt: Tiefbohrung Windischeschenbach und Tiefbohrung Kolahalbinsel. In beiden Fällen ist es bis zum Erdkern noch weit.
Die Umpolung des Erdmangnetfeldes ist schon oft abgelaufen, ohne sichtbare Hinweise auf Zerstörungen, Massensterben oder sonstigen Katastrophen.
Wenn Du derartiges liest, bedenke, dass die Leute Katastrophen lieben, am liebsten in der Glotze vom Sessel aus. Und dann gibt es da die amerikanischen Horrorfilme Gemach, gemach! Wenn das Eis in Grönland abschmilzt. kommt keine große Flutwelle, die über München bricht.
Ansonsten folge den Infos von chipsy.
Allzeit klaren Himmel Pascha
 

Iceland

Mitglied
Während des Polsprungs (speziell während der "Schutzlosen Phase", also wenn das Magnetfeld "kollabiert") wäre es sicher nicht ratsam, sich den Sonnenstrahlen auszusetzen.
Schließlich fehlt hier dann ein nicht unwesentlicher Teil unserer Schutzhülle.

Katastrophal wäre das sicherlich- jedenfalls für mich, denn ein Leben, in dem ich die Sonne fast permanent meiden müsste, stelle ich mir grauenhaft vor- man bedenke nur mal die Konsequenzen für das tägliche Leben.

Das hat auch nichts mit Katastrophengeilheit zu tun!!!
Im Übrigen aber auch nicht wirklich mit der eigentlichen Frage- das Anhalten der Erdrotation hat nichts mit dem Polsprung zu tun, sondern mit einem kompletten Verlust des Magnetfeldes der Erde (Ich betone nochmals, daß das natürlich SEHR unrealistisch ist)!!!

Beim Polsprung wird sich die Atmosphäre jedenfalls sicherlich nicht verabschieden- wäre dem so, gäbe es schon längst keine Atmosphäre mehr.

Ich denke jetzt wurde alles zu diesem Thema gesagt.

Schau dir die Erklärung von Herrn Lesch nochmal genau an- ich kenne diese Spezielle zwar noch nicht, aber Erfahrungsgemäß kann man damit nix verkehrt machen.
Und guck vielleicht mal unter Google nach "Polsprung", da sollte dann alles Detailliert zu finden sein.

Gruß
Oli
 

blue_scape

Mitglied
Hallo Oli,

Während des Polsprungs (speziell während der "Schutzlosen Phase", also wenn das Magnetfeld "kollabiert") wäre es sicher nicht ratsam, sich den Sonnenstrahlen auszusetzen.
Schließlich fehlt hier dann ein nicht unwesentlicher Teil unserer Schutzhülle.
du hast die Folge noch nicht gesehen? Dann klick mal den Link da oben an und sieh sie dir an. Offenbar baut sich in der "schutzlosen Phase" ein zur Sonne gerichtetes Magnetfeld in der Hochatmosphäre auf. Venus wird als Vergleich herangezogen, die auch kein Magnetfeld hat, dafür aber eine sehr dichte Atmosphäre.

Gruß - Nico
 

cygnusx

Mitglied
Heureka, ich habe die Antwort gefunden.

Wir bohren vom Nordpol durch den Erdmittelpunkt hindurch exakt zum Südpol, entnehmen den Bohrkern, in dem sich ja die gesamte Erdachse befindet. Aus Gründen der Drehimpuls- und Energieerhaltung dreht sich dieser Bohrkern und beinhaltet die gesamte Rotatiosnenergie der Erde. Der Bohrkern wird in handliche Stücke zerteilt und an die Länder gegeben, die sich durch gefährdende Ölbohrungen unangenehm hervortun. Die rotierenden Bohrkernstücke können dann in Wärmekraftwerken dazu verwendet werden, durch mit ihrer Rotation verbundenen Reibung Wasser aufzuheizen und damit Turbinen anzutreiben, die vollkommen schadstofflos Elektrizität erzeugen und weitere Öl-Bohrungen unnötig werden lassen, auch deshalb, weil die rotierenden Bohrkerne gleichzeitig als Schwungscheiben für Wasserstoffgetriebene Fahrzeuge dienen können, wobei der Wasserstoff selber wieder mit Hilfe von rotierenden Bohrkernen .......

Rotierende Grüße
cygnusx
 
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