Hilfe zum Verstehen der Bedienungsanleitung

Starnavigator NG 130 mm reflector - ich soll das Teleskop ausrichten und feststellen. Wie fest ist damit gemeint? Ich will ja den Motor nicht blockieren. Ich vermute, ich bin zu zaghaft.
 

VisuSCor

Mitglied
Hallo "Zitronenmelisse",

Um das Gerät manuell auszurichten musst Du ja die Schrauben für Azimut- und Höhenverstellung öffen, damit Du nicht gegen die Motoren drehen musst. Wenn Du diese Schrauben wieder festdrehst, dann machst Du nichts anderes als das Gerät wieder mit den Motoren zu verbinden. Blockieren kannst Du eigentlich nichts.

Netter ists wenn man kurz Hallo sagt und wir verwenden hier auch Klarnamen im Gruß und in der Anrede.

CS.Oli
 

woody_ee

Mitglied
Hi Zitronenmeli,
wie gut ist dein Englisch? Mal das Meade-Handbook herunterladen!
Die Feststellknöpfe an der Deklinationsachse ( 10. Altitude Setting Circle and Knob ) und an der Stativbasis ( 17. Tripod Base with Mounting Knob ) dienen im geöffnetem Zustand der Drehung des Teleskopes mit den Händen, wenn die Knöpfe ausreichend angezogen sind, kann der jeweilige Motor greifen und man mit der Handbox das Fernrohr zum Ziel steuern.

Hoffe, das hilft dir,
CS, Georg
 
Hallo euch beiden und danke für die promten Antworten. Mein Englisch ist nicht so schlecht, aber ich kann mir das Getriebe nicht vorstellen. Daher: Was greift wie, was muss wie fest sein. Aber die Frage hat sich jetzt erledigt. Ist die Nordausrichtung genau genug? Steht das Teleskop waagerecht genug usw. Wie gucke ich richtig durch den Leuchtpunktsucher? Ist meine Gleitsichtbrille ein Hindernis ... Auf einer Astrofarm hier habe ich Saturn und Jupiter gesehen, das Teleskop war allerdings um einiges anspruchsvoller. Leider zu weit weg und die Gäste da - sehr nette Menschen - haben nach Einbruch der Dunkelheit besondere Ziele!
LG Elke
 

VisuSCor

Mitglied
Hallo Elke,

normal hat das Stativ eine Dosenlibelle, das ist eine Art runde Wasserwaage mit einer kleinen Luftblase. Wenn die Luftblase in dem Ring ist, dann steht das Stativ gerade genug. Evt. das Teleskop vom Stativ nehmen, damit die Dosenlibelle sichtbar wird (so ist es bei meinem CPC800).

Ein Leuchtpunktsucher ist wie ein Visier bei einem Gewehr, einfach von hinten gerade reinschauen. EINSCHALTEN NICHT VERGESSEN! Ich habe auch eine Gleitsichtbrille, nehme diese aber ab wenn ich mit dem Teleskop arbeite. Ich bin aber kurzsichtig und kann zum Beispiel Sterne ohne Brille problemlos anvisieren.

Mit Deinem Teleskop solltest Du Saturn und Jupiter gut beobachten können. Klar: je besser das Teleskop, desto besser sieht man die Himmelsobjekte. Planeten sind aber mit jeden halbwegs vernünftigen Teleskop gut zu sehen.

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:

mbba18

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Hallo Elke,

für visuelle Beobachtung reicht die Nordausrichtung des Statives mit der Montierung drauf.
Dabei beachten, das die Polhöhe für Deinen Beobachtungsort eingestellt ist.

Wie Oli schon geschrieben hat, haben die Montierungen eine "Miniwasserwaage", die Dosenlibelle. Damit bekommst Du das Ganze in die Waage.

Wie gucke ich richtig durch den Leuchtpunktsucher?
Zuerst musst Du einen Stern oder Planeten in Deinem Okular zentrieren, dann justierst Du Deinen Leuchtpunktsucher/Sucher mit den Justierrädern (Leuchtpunktsucher) oder den Justierschräubchen (Sucher) am selben Stern oder Planeten, so dass der Stern oder Planet genau im Fadenkreuz ist.

Ich habe auch eine Gleitsichtbrille und habe keinerlei Probleme alles sehr gut zu beobachten.
Ich beobachte mal mit, mal ohne Brille.

Auf einer Astrofarm hier habe ich Saturn und Jupiter gesehen
Mit Deinem Teleskop solltest Du, wie Oli schon schrieb, Saturn und Jupiter beobachten können.
 
Hallo Mathias, Fadenkreuz ... na, mal sehen, ob ich das finde. Polhöhe, das müsste doch über das Handset gehen? Und Oli, das mit dem Leuchtpunktsucher habe ich wohl rausbekommen, Prinzip Kimme. Die Nachbarn waren sehr verwundert, was ich da auf der Straße gemacht habe. LG Elke
 

mbba18

Mitglied
Hallo Elke,

sorry, zweimal mein Fehler :whistle:.

Ein Leuchtpunktsucher hat kein Fadenkreuz, das haben nur "einfache" Sucher.
Aber beim Leuchtpunktsuche läuft es ähnlich wie beim Sucher mit Fadenkreuz.
Also erst den Stern im Okular schön zentrieren und dann im Leuchtpunktsucher über die Drehrädchen den Leuchtpunkt in Deckung mit Deinem Stern bringen.
Dann sind Teleskop und Sucher aufeinander abgestimmt.

Bei Deinem Teleskop bin ich, ohne nach zu denken, von einer parallaktischen Montierung ausgegangen.
Da Du eine Alt/AZ-Montierung mit GoTo hast, gibt es natürlich keine Polhöheneinstellung.
Laut dem Handbuch (hier bekommst Du eine deutsche Anleitung: Handbuch (D) StarNavigator NG 130)
soll der Tubus nach Norden zeigen ("Bewegen Sie den Tubus, bis der Tubus nach Norden zeigt. Benutzen Sie einen Kompass oder richten Sie ihn mit Polaris, dem Nordstern, aus").
Kenne ich so nicht, meine kleine Alt/AZ-GoTo Montierung kann ich einfach hinstellen, Dateneingabe (Datum, Uhrzeit etc.) zwei-Sterne- oder drei-Sterne-Alignment durchführen und die Montierung weiß wo sie steht.

Tschuldigung nochmal für meine Fehlinformationen.

P.S. noch was zur Brille.
Bei der Anschaffung neuer Okulare solltest Du auf genügend Augenabstand achten.
Augenabstand = "Ist der Abstand von der Augenlinse, bei dem man noch das ganze Gesichtsfeld des Okulars überblicken kann. Für einen entspannten Einblick empfehlen sich große Abstände"
Für Brille sollten es ca. 20mm sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Mathias,
hier freut man sich angesichts der Dürre über Bewölkung, nur lässt sich kein Stern so richtig beobachten ... Orion mit bloßem Auge entdeckt, super, und schon ist erhalb weg.
LG Elke
 
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