ich möchte mich vorstellen

Philip91

Mitglied
Hallo liebe Astro-Freunde,

ich freue mich nun auch endlich Teil dieser ziemlich spannenden Community zu sein.
Mein Name ist Philip, 28 Jahre alt und komme aus Soltau (zwischen Hamburg und Hannover).
Seit einigen Wochen beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Thema Astrofotografie. Ich bin zufällig bei YouTube über ein Video gestolpert, wo jemand ein Foto des Himmels mit seinem Handy aufgenommen hat. Ich dachte: "das doch quatsch... paar Regler verstellen und schon kann ich Sterne auf meinem Handy sehen?!" Naja ich habs spaßeshalber mal versucht und war SOFORT fasziniert davon, was man alles mit einem kleinen Handy aufnehmen kann.
Nach einiger Überlegung habe ich mir nun eine Canon 700D mit Stativ, Canon EFS 18-55mm 1:3.5-5.6 IS STM und einem Canon EF Lens 50mm 1:1.8 STM zugelegt um den Sternenhimmel zu fotografieren. Bis auf meine kleine Handy-Session habe ich noch keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet. Ich freue mich also auf viele hilfreiche Kommentare, Tipps und Tricks.

Leider konnte ich die Kamera noch nicht testen weil mir das Wetter im Norden immer wieder einen saftigen Strich durch die Rechnung macht. Meine Zeit wird kommen und dann möchte ich euch auch gerne an meinen ersten Ergebnissen teilhaben lassen.

Ich denke das war es erstmal von mir. Ich freu mich :)

Liebe Grüße aus dem Norden!!
Philip
 

VisuSCor

Mitglied
Das hört sich gut an, aber ein paar Tage wirst Du Dich noch gedulden müssen. Das Wetter sieht nicht so gut aus im Norden. Wenn Du Glück hast, dann geht am Montag abends was. Wohl hauptsächlich Mond...

CS.Oli
 

Philip91

Mitglied
Ja das habe ich leider mitbekommen. Ich bin ja nun totaler Neuling auf dem gesamten Gebiet. Ich denke das ich mich ganz entspannt mit dem 50mm auf das ein oder andere Sternbild konzentrieren werde. Vielleicht versuche ich eine Übersichtsaufnahme vom Orion zu machen. Ich weiß es nicht genau. Ich arbeite mich nebenbei durch Stellarium und schaue mir alles mögliche an um am Tag X nicht dazustehen und nicht zu wissen was ich machen soll. Ich gehe davon aus, dass die ersten Aufnahmen sehr ernüchternd sein werden. Nach einiger Spielerei ist das fokussieren tatsächlich der Knackpunkt momentan. Ich lasse mich überraschen. Vielleicht hat ja jemand den ein oder anderen Anfänger Tipp für meinen ersten Abend :p
 

VisuSCor

Mitglied
Vielleicht macht es ja Sinn, die Schlechtwetterzeit mit einem guten Buch über Astrofotografie zu überbrücken?
CS.Oli
 

Philip91

Mitglied
ahh verstehe. Ich habe bisher nur sehr viel im Internet gelesen. Scheint einige versierte Blogger zu geben die über ihre Anfänge berichten und es den Einsteigern recht gut erklären soweit ich das beurteilen kann. Ich schaue mich mal nach Lektüre um.
 

mettling

Mitglied
Hallo Philip,

Willkommen auf Astronomie.de. :)

Von Soltau ist es ja eigentlich nur ein Sprung nach Neu-Allermöhe bei Bergedorf. Da trifft sich regelmäßig der Hamburger Astronomieverein, die GvA: GvA-Hamburg
Da werden sowohl Einsteigerworkshops veranstaltet, als auch welcher speziell für Astrofotografie. Du solltest da mal vorbei schauen, es lohnt sich. Auch als Vorbereitung, wenn das Wetter irgendwann mal wieder besser wird.

Bis dann:
Marcus
 

Philip91

Mitglied
Vielen Dank Marcus für den Tipp!
ich musste google maps aktivieren um herauszufinden wo das sein soll :D Kann man sich ja mal durch den Kopf gehen lassen ob das was für mich ist.

liebe Grüße
 

SkyBob

Mitglied
Hallo Philip.
Willkommen in der spanenden Comunity.

eine Canon, ein Stativ, ein 50mm (ich schätze maldas Pancake für ca 130€?).
Das schreit nach Landscape und/oder Milchstraßen Fotos. ^^

Bevor der Frust übermannt kann ich dir folgendes ans Herz legen.
Beschäftige dich in der Wartezeit mit lesen folgender Dinge, damit dir auf anhieb was brauchbares gelingt.^^
- Stacken von Astrofotos, denn ohne Nachführung kommstdumit Einzelbelichtung nicht weit.^^
- speziell dazu - Lightframes, Darkframes, Biasframes. Flatframes kannst du erst mal für den Anfang vernachlässigen,
wenn du zum Reinschnuppern in dieses Hobby Geld sparen willst. Gibt zwar auch kostengünstige Methoden,
aber die einfachen kosten Geld ^^
- Programm Sequator, ein kostenloses Programm womit man Himmelsobjekte mit Erdobjekten Stacken kann.
- auch interessant währe DSS (DeepSkyStacker) für Himmelsausschnitte ohne Erdobjekte. Kann Sequator aber auch.
DSS istauch Kostenlos.
- für PC Kostenlos (als AndroidApp wenige €) Stellarium.
Mit den richtigen Einstellungen am PC, kannst du vorher sehen was auf deinen Bildausschnitt der Kamera bei welchem Objektiv passt,
und wo und wann die Objekte am Himmel stehen.
Gibt aber auch kostenlose Handyapps für unterwegs. Aber zu Hause plane ich vorab gerne mit Stellarium.

Zu guter letzt noch 2 hilfsmittel die ich mir besorgen würde.
- eine Objektivheizmanschette (mein Favorit von Fertigmanschetten, da über USB zu betreiben,
die schmale Version von CooWoo mit dem Leistungsregler).
gibts günstig bei Amazon.
- evtl eine Scharfstellhilfe (Scheinerblende oder Bahtinovmaske) da tuts am Anfang was selbst gebasteltes.

Und im Winter gute warme Bekleidung. Evtl. vorher tagsüber mal testen.
Denn frieren verdirbt einem schnell die Laune ^^

Ansonsten VIEL Spass und Erfolg !
Und natürlich Clear Sky (CS) !

Gruß
Markus
 

DudeXX

Mitglied
Hallo Philip,
ziemlich genau so hat es bei mir auch angefangen vor ungefähr 5 Jahren.. ganz schnell kam dann eine kleine Nachführung dazu, ein paar Festbrennweiten und schließlich ein 5" Newton. Dann kam auch schnell der Frust, denn trotz der inzwischen recht teuren Ausrüstung, war ich mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Es fehlt eben gefühlt immer noch irgendwas an der Ausrüstung, um wirklich gute Bilder zu erhalten.
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich nach einer längeren Pause wieder angefangen, mich mit der Astrofotografie zu beschäftigen. Ich bin tatsächlich zurückgekehrt zur minimalen Ausrüstung: eine kleine Montierung mit Nachführung in beiden Achsen, ein Guidingscope mit Kamera und die Spiegelreflex mit einem guten Tele. Und schon ist die Motivation wieder stark gestiegen, weil die Ergebnisse meinen Vorstellungen entsprechen.
Langer Rede kurzer Sinn: am Anfang besser nur kleinere Schritte gehen und nicht zu viel auf einmal vornehmen. Dennoch: wenn du dir eine Montierung kaufst, lieber eine Nummer größer, sonst wird es bald schon wieder eng. Das ist nämlich momentan mein Problem :)

Und wirklich empfehlen kann ich dir das Buch "Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera" von Stefan Seip. Da lese ich heute noch regelmäßig Dinge nach - gerade für die grundlegende Bildbearbeitung ist das Buch eine große Hilfe für mich.

Ansonsten viel Spaß und klare Nächte!
Christoph
 

Philip91

Mitglied
Hallo Markus :)

eine Canon, ein Stativ, ein 50mm (ich schätze maldas Pancake für ca 130€?).
Das schreit nach Landscape und/oder Milchstraßen Fotos. ^^
Ja ich denke das wird die Richtung sein auf die ich mich an Anfang konzentrieren sollte.
Ja genau dieses :D

Bevor der Frust übermannt kann ich dir folgendes ans Herz legen.
Beschäftige dich in der Wartezeit mit lesen folgender Dinge, damit dir auf anhieb was brauchbares gelingt.^^
- Stacken von Astrofotos, denn ohne Nachführung kommstdumit Einzelbelichtung nicht weit.^^
- speziell dazu - Lightframes, Darkframes, Biasframes. Flatframes kannst du erst mal für den Anfang vernachlässigen,
wenn du zum Reinschnuppern in dieses Hobby Geld sparen willst. Gibt zwar auch kostengünstige Methoden,
aber die einfachen kosten Geld ^^
- Programm Sequator, ein kostenloses Programm womit man Himmelsobjekte mit Erdobjekten Stacken kann.
- auch interessant währe DSS (DeepSkyStacker) für Himmelsausschnitte ohne Erdobjekte. Kann Sequator aber auch.
DSS istauch Kostenlos.
- für PC Kostenlos (als AndroidApp wenige €) Stellarium.
Mit den richtigen Einstellungen am PC, kannst du vorher sehen was auf deinen Bildausschnitt der Kamera bei welchem Objektiv passt,
und wo und wann die Objekte am Himmel stehen.
Gibt aber auch kostenlose Handyapps für unterwegs. Aber zu Hause plane ich vorab gerne mit Stellarium.
Das sind genau die Punkte mit denen ich mich schon eine Weile auseinandersetze. Besonders am Anfang wollte ich einfach kein Vermögen in das Hobby stecken weil ich selber überhaupt nicht weiß, wie lange ich mich dafür begeistern kann. Allerdings kann ich sagen, dass ich es jetzt schon liebe. Ich habe gestern Abend, weil ich es kaum aushalten konnte bei einem kurzen moment 17 Bilder aufnehmen können um sie anschließend im DDS zu bearbeiten. Was alleine bei diesen kurzen Schnappschüssen zum Vorschein kam ist schon Grund genug sich damit weiter zu beschäftigen.

Zu guter letzt noch 2 hilfsmittel die ich mir besorgen würde.
- eine Objektivheizmanschette (mein Favorit von Fertigmanschetten, da über USB zu betreiben,
die schmale Version von CooWoo mit dem Leistungsregler).
gibts günstig bei Amazon.
- evtl eine Scharfstellhilfe (Scheinerblende oder Bahtinovmaske) da tuts am Anfang was selbst gebasteltes.
Ich werde es in Betracht ziehen und mich diesbezüglich mal schlau machen. Danke!

Hallo Philip,
ziemlich genau so hat es bei mir auch angefangen vor ungefähr 5 Jahren.. ganz schnell kam dann eine kleine Nachführung dazu, ein paar Festbrennweiten und schließlich ein 5" Newton. Dann kam auch schnell der Frust, denn trotz der inzwischen recht teuren Ausrüstung, war ich mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Es fehlt eben gefühlt immer noch irgendwas an der Ausrüstung, um wirklich gute Bilder zu erhalten.
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich nach einer längeren Pause wieder angefangen, mich mit der Astrofotografie zu beschäftigen. Ich bin tatsächlich zurückgekehrt zur minimalen Ausrüstung: eine kleine Montierung mit Nachführung in beiden Achsen, ein Guidingscope mit Kamera und die Spiegelreflex mit einem guten Tele. Und schon ist die Motivation wieder stark gestiegen, weil die Ergebnisse meinen Vorstellungen entsprechen.
Langer Rede kurzer Sinn: am Anfang besser nur kleinere Schritte gehen und nicht zu viel auf einmal vornehmen. Dennoch: wenn du dir eine Montierung kaufst, lieber eine Nummer größer, sonst wird es bald schon wieder eng. Das ist nämlich momentan mein Problem :)

Und wirklich empfehlen kann ich dir das Buch "Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera" von Stefan Seip. Da lese ich heute noch regelmäßig Dinge nach - gerade für die grundlegende Bildbearbeitung ist das Buch eine große Hilfe für mich.

Ansonsten viel Spaß und klare Nächte!
Christoph
Hallo Christoph :)

Viele Dinge von denen du redest verstehe ich noch überhaupt nicht. Ich habe mich natürlich im Vorfeld Gedanken gemacht ob ich mir ein tolles Teleskop und Kamera etc. zulegen sollte. Ich bin aber schnell zu dem Entschluss gekommen, dass ich lieber klein anfangen möchte. Ich habe beim recherchieren schon kaum was verstanden.. wieso sollte ich mir sowas also anschaffen?^^



Ich danke euch allen für die herzliche Aufnahme und für die vielen Tipps. Man fühlt sich gut aufgehoben hier :)

Liebe Grüße,
Philip


PS: hier der Schnappschuss (nur ein Ausschnitt aus dem Foto)
Canon 700D
50mm - ISO 3200 - F4,0 - 17x8 sec + 10x8 sec
mit DSS gestackt.
Auschnitt.jpg
 

Auriga_HH

Mitglied
Hallo Philip,
willkommen hier als weiteres Nordlicht. ich bin im südlichen Hamburg zuhause. Gerade ziehe ich in eine Wohnung im 8. Stock in Hamburg-Harburg um. Das ist natürlich mit viel Fremdlicht verbunden, dafür habe ich einen blitzblanken Horizont mit Hauptrichtung Westen.
Soltau dürfte lichttechnisch deutlich besser sein. Wenn ich es mal richtig dunkel haben will, fahre ich eine halbe Stunde nach Evendorf. Die machen nachts die Lichter aus.
Auf deinem Foto ist ja beim linken Gürtelstern des Orion schon schwach der Flammenebel erkennbar. Ich wünsche dass dir der Spaß an unserem Hobby nicht abhanden kommt. Gerade die Astrofotografie wird es ja in Zukunft schwer haben (Starlink usw.)

Schönen Gruß
Helmut
 

Philip91

Mitglied
Hallo Philip,
willkommen hier als weiteres Nordlicht. ich bin im südlichen Hamburg zuhause. Gerade ziehe ich in eine Wohnung im 8. Stock in Hamburg-Harburg um. Das ist natürlich mit viel Fremdlicht verbunden, dafür habe ich einen blitzblanken Horizont mit Hauptrichtung Westen.
Soltau dürfte lichttechnisch deutlich besser sein. Wenn ich es mal richtig dunkel haben will, fahre ich eine halbe Stunde nach Evendorf. Die machen nachts die Lichter aus.
Auf deinem Foto ist ja beim linken Gürtelstern des Orion schon schwach der Flammenebel erkennbar. Ich wünsche dass dir der Spaß an unserem Hobby nicht abhanden kommt. Gerade die Astrofotografie wird es ja in Zukunft schwer haben (Starlink usw.)

Schönen Gruß
Helmut
Ja das habe ich auch gedacht. ist es so, könnte er das sein??? Evendorf kenne ich auch das liegt praktisch auf meinem Arbeitsweg. Da kann man sicherlich in Ruhe seine Aufnahmen machen.

Hallo Philip,

willkommen an Bord!

CS
Jörg
Danke! :)
 

SkyBob

Mitglied
für 3,5 minuten Gesamtbelichtung gar nicht mal so schlecht ^^

Schon klar das du die wenigen Augenblicke maximal nutzen wolltest ^^
Kenne ich selber zu gut^^

Aber Iso3200 ist zu hoch. bleibe bei max 1600 wegen dem Rauschverhältnis.
Und 8 sekunden scheinen auch schon minimal zu lang zu sein.
Du bist bestimmt von der 500er Regel ausgegangen ^^
Auch wenn nun einige aufschreien werden das es quatsch sei, aber deine Aufnahme gibt mir recht xD.
Bei APS-C Chips empfiehlt es sich den Crop-faktor deines Chips raus zu rechnen.

Somit ist die Rechnung:
500 : 1,6 (Crop-Faktor) : 50 (Objektivgröße) = 6,25 Sek Belichtungszeit für erträgliche Strichspuren (Eiersterne)

Gruß
Markus
 
Hallo Philip,
ich komme aus Hannover und betreibe seit ca. einem Jahr Astrofotografie. Ich bin aber meistens im Umkreis unterwegs, da die Lichtverschmutzung in Hannover doch schon ernom ist :confused:. Ein tolles Hobby hast du dir da ausgesucht :teleskop: - leider spielt das Wetter ja im Moment nicht so mit. Angefangen hab ich mit einer APS-C Kamera aus dem Hause Fujifilm - mittlerweile sind etliche weitere Teile hinzugekommen :rolleyes:. Man kann aber mit einer kleinen Nachführung und Bildbearbeitung schon sehr viel aus den Bildern rausholen - Astrofotografie muss also nicht immer teuer sein. Wenn du eher Milchstraßen-Motive fotografierst, dann kann ich dir Steinhude nur wärmstens empfehlen, für DeepSky Objekte stelle ich mich immer in Winsen auf ein Feld :).
Dein erstes Bild finde ich schon sehr gelungen - man merkt schon jetzt, dass du mit Herzblut bei der Sache bist. Vielleicht trifft man sich ja mal auf einem Feld - zusammen macht es natürlich gleich viel mehr Spaß ;-).
Gruß
Daniel
 

Philip91

Mitglied
Hallo Daniel!

Vielen Dank für deinen Kommentar. Nach wie vor begeistert mich das Thema jeden Tag. Ich komme aus dem Lesen kaum raus 😂 ich versuche momentan meine eigenen Erfahrungen zu sammeln, mache Fehler und versuche sie anschließend besser zu machen. Das mit dem Wetter stimmt! Ich bin gestern raus und wollte wieder etwas rumprobieren. Ende vom lied: leichte Wolken und fast voller Mond vertragen sich nicht mit astrofotografie.. Soweit so gut, den Fehler macht man nur einmal 😂

Ich beschränke mich zunächst auf die mir gegebenen Mittel. Also die canon 700D auf Stativ und ein 50mm 1.8 von canon.

Ich mache mich bereits über kleine nachführungen schlau und bin dabei auf die omegon LX 3 gestoßen. Hat damit jemand Erfahrungen? Sieht mir sehr einfach aus und für meine kleine Ausrüstung sehr passend. Mache ich damit einen Fehler?? Bei KG Tragkraft komme ich doch sicherlich auch hin wenn ich mir mal irgendwann ein 135mm objektiv zulegen sollte oder?

PS: @Daniel - melde dich gerne bei mir wenn du mal unterwegs bist. Für ein paar übungsstunden bin ich gerne zu haben 😊

Liebe grüsse und CS (CS konnte ich mir merken 😂)
Philip
 
Hallo Philip,
ja bei der aktuellen Mondphase bin ich auch selten draußen - höchstens um mal das Einordnen zu üben.

Ich kenne den LX3 leider nicht, da ich einen Star Adventurer benutze. Der LX3 wurde halt sehr minimalistisch konstruiert, wenn man ihn sich so anschaut. Was mir auf den ersten Blick auffällt:
  • 3-Wege-Neiger muss noch dazu gekauft werden (45 €)
  • Polsucher wäre vorhanden aber nicht beleuchtet soweit ich das erkenne
  • Nachführung sollte mit einer App überprüft werden - wäre mir zu nervig das jedes mal einzustellen, nachdem ich alles aufgebaut habe :D
  • Die 3KG wären mir ein bisschen wenig, da man eine Nachführung nie voll beladen soll. Gerade wenn du dann noch ein Teleobjektiv an die Canon anschließt und keine Stativschelle hast entstehen unter umständen Hebelkräfte.
Ich würde mir da eher etwas komfortableres zulegen. Du kannst dir ja mal den Skywatcher Star Adventurer angucken, der kostet auf Ebay im Bundle 370 €, hat aber einen beleuchteten Polsucher, eine Polhöhen-Wiege, ein Gegengewicht inkl. L-Winkel, verschiedene Nachführgeschwindigkeiten und du kannst ihn mit 4xAA-Batterien betreiben oder mit einer Powerbank. Außerdem hat er einen Anschluss für einen Autoguider.

Gruß
Daniel
 

Philip91

Mitglied
Hallo Philip,
ja bei der aktuellen Mondphase bin ich auch selten draußen - höchstens um mal das Einordnen zu üben.

Ich kenne den LX3 leider nicht, da ich einen Star Adventurer benutze. Der LX3 wurde halt sehr minimalistisch konstruiert, wenn man ihn sich so anschaut. Was mir auf den ersten Blick auffällt:
  • 3-Wege-Neiger muss noch dazu gekauft werden (45 €)
  • Polsucher wäre vorhanden aber nicht beleuchtet soweit ich das erkenne
  • Nachführung sollte mit einer App überprüft werden - wäre mir zu nervig das jedes mal einzustellen, nachdem ich alles aufgebaut habe :D
  • Die 3KG wären mir ein bisschen wenig, da man eine Nachführung nie voll beladen soll. Gerade wenn du dann noch ein Teleobjektiv an die Canon anschließt und keine Stativschelle hast entstehen unter umständen Hebelkräfte.
Ich würde mir da eher etwas komfortableres zulegen. Du kannst dir ja mal den Skywatcher Star Adventurer angucken, der kostet auf Ebay im Bundle 370 €, hat aber einen beleuchteten Polsucher, eine Polhöhen-Wiege, ein Gegengewicht inkl. L-Winkel, verschiedene Nachführgeschwindigkeiten und du kannst ihn mit 4xAA-Batterien betreiben oder mit einer Powerbank. Außerdem hat er einen Anschluss für einen Autoguider.

Gruß
Daniel
Das klingt nach einer soliden Geschichte. Wenn du dich mal auf die Reise machst kannst du dich ja gerne mal bei mir melden. Würde die Technik gerne mal live sehen. Videos und Texte sind immer schwer zu verstehen wenn man das nötige Wissen nicht hat. Ich glaube wenn ich das mal sehen würde es mir leichter fallen das Prinzip und die Elektronik zu begreifen 😂

Lieben grüss
 
Hallo Philip,
ja, in echt kann man viele Dinge erst richtig nachvollziehen. Sobald mal wieder ein schöner Tag in Aussicht ist, können wir uns ja mal treffen. Ich melde mich dann :).
Gruß
Daniel
 
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