Jeff Bezos plans to go suborbital himself | Seite 4 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Jeff Bezos plans to go suborbital himself

Demokrat

Aktives Mitglied
Musst Du auch hier nicht lesen, Micha... klick einfach weiter... :coffee:

Du scheinst öfter der Einzige zu sein, der immer wieder mal die absolute Kontrolle über Threadverläufe besitzen will. Sollen wir jetzt darüber auch noch diskutieren?

Dieser Thread dreht sich um "Jeff Bezos plans to go suborbital himself" und die Diskussion beleuchtet vielfältige Betrachtungsweisen dieses Umstands, die allesamt genau damit zu tun haben. Es ist kein typisches und reines "Astro-Thema", Winnie, das ist auch ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Feld, das da beackert wird.

lg
Niki
 

Cpt.Boiler

Mitglied
das ist auch ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Feld, das da beackert wird.
wobei wir uns wahrscheinlich damit abfinden müssen, dass der "Weltraumtourismus" Fahrt aufnehmen und zunehmen wird, das grosse Geld hat schon immer seinen Weg gefunden. In 200 Jahren, wenn Raketen in Kreuzfahrtschiff-Dimensionen Partypeople für ein Techno-Weekend auf den Ballermann im (ähm auf dem) Mond befördern, werden die Leutz vergessen haben, dass um dieses Thema ihre Ur-Ur-Ur ....- Ur Grosseltern mal hitzige Diskussionen geführt haben...
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
wobei wir uns wahrscheinlich damit abfinden müssen, dass der "Weltraumtourismus" Fahrt aufnehmen und zunehmen wird, das grosse Geld hat schon immer seinen Weg gefunden.
Das geht so lange, bis es entweder ein Unglück gibt (die Reichen und Schönen wollten nach dem Absturz auch nicht mehr mit der Concorde fliegen, weswegen trotz teurer Nachrüstungen die Flotte wenige Jahre danach in die Museen gestellt wurde) oder etwas anderes hip ist. In den 90er Jahren gab es eine Zeit, da war es unter Zahnärzten cool, den Pilotenschein zu machen (ich bin nebenbei Fluglehrer, drum weiß ich das aus eigener Anschauung). Diese Mode hat keine zwei Jahre gedauert, die meisten haben danach ihre Lizenz verfallen lassen. Mir hat jemand gesagt, dass sie jetzt Rennen mit (sehr teuren) historischen Sportwagen fahren. Das ist aber auch schon ein paar Jahre her, heute machen sie bestimmt was noch exklusiveres...

Ich hoffe, dass die nächste Modewelle bei den Superreichen entweder „die Welt retten“ oder „endlich auch mal Steuern zahlen“ wird. Von beidem würden wir alle mehr profitieren als davon, dass die sich jetzt Astronautenanstecknadeln an die Brust heften können. Und eine speziell für diesen Anlass entwofene Uhr von Omega tragen, wie uns in dem Live-Feed mitgeteilt wurde. Die können wir alle bald sicher als Replica bei Amazon bestellen :)

Grüße
Maximilian

Und an Winnie: Ich habe in über zwanzig Jahren zwei Forenmitglieder auf meine Ignorierliste gesetzt. Du bist Nummer drei. Servus, Ciao, Adieu - und hoffentlich laufen wir uns nie mehr über den Weg, virtuell nicht und ich echten Leben erst recht nicht.
 

CHnuschti

Mitglied
Was für ein Käse. :rolleyes: IMO Symptome der Wohlstandsverwahrlosung.
Schon der erste Shepard Flug taugte zu sogut wie gar nichts (der hier blieb sozusagen "darunter"), ausser den Beweis anzutreten, dass man einen Amerikaner in einem Stück auch wieder runterbekommt.
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Denselben Link habe ich schon eine Seite vorher hier reingestellt
Ah - sorry, stimmt, mein Kurzzeit-Gedächtnis ist beschädigt - man soll dazwischen nicht irgendwelche SVG-Koordinaten und Skalierungs-Richtlinien studieren... ;)

Winnie kann das ja alles gerne melden, er tut auch so, als würde die Moderation schlafen, weil sie nicht sofort mit Blitz und Donner hier dreinfährt... möglicherweise schläft sie aber gar nicht und kann sich lediglich seiner Ansicht nicht anschließen. Wenn Dinge echt aus den Fugen geraten, sind sie ja recht schnell zur Stelle. Wenn sie also hier mitlesen und nicht gleich den Thread schließen, weil Winnie die Rote Fahne hisst, dann wird es in ihren Augen wohl nicht so schlimm sein... :coffee:

lg
Niki
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Schon der erste Shepard Flug taugte zu sogut wie gar nichts (der hier blieb sozusagen "darunter"), ausser den Beweis anzutreten, dass man einen Amerikaner in einem Stück auch wieder runterbekommt.
Obwohl ich Deine Meinung zu New Shepard komplett teile muss ich hier doch widersprechen. Die Suborbitalflüge von Shepard und Grissom haben viele Fehler im System (wenn man das Mercury-Programm als solches bezeichen kann) aufgezeigt, die bei den späteren Orbitalflügen möglicherweise zu kritischen Situationen geführt hätten.
Angefangen damit, dass man beim Design von Kapsel und Raumanzug einfach vergessen hat, dass Menschen auch mal Pipi müssen. Oder dass ein Periskop wie in Shepards Version der Kapsel eben doch kein Fenster ersetzt. Oder dass man die Luken so konstruieren muss, dass sie sich nicht mit einem (unabsichtlichen oder elektrisch fehlerhaften - das ist bis heute nicht geklärt) Knopfdruck aufsprengen lassen. Nicht auszudenken, wenn das bei Glenn im Orbit passiert wäre.
Dazu kam, dass die ganze Infrastrukutur komplett neu und ungetestet war. Von der Startrampe über die Bahnverfolgung, Telemetrie, Kommunikation und Bergung. Das alles testet man besser mit kurzen Hüfern als gleich mit Orbitalflügen, die ein weltweites Netz erfordern.

Grüße
Maximilian
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
.. möglicherweise schläft sie aber gar nicht und kann sich lediglich seiner Ansicht nicht anschließen.
Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass dem Forenbetreiber ein bisschen Ama...-Bashing nicht ganz unwillkommen sein dürfte :) Das Unternehmen des frischgebackenen Astronauten ist immerhin ein Konkurrent, der einen soliden und gewachsenen Markt mit unschönen Mitteln (wenn man Lohndumping und Steuervermeidung als solche bezeichen darf) untergräbt. Und nichts schweisst mehr zusammen als gemeinsame Feinde!

Viele Grüße
Maximilian
 

MiMeDo

Mitglied
Ich hoffe, dass die nächste Modewelle bei den Superreichen entweder „die Welt retten“ oder „endlich auch mal Steuern zahlen“ wird.
Das letztere dürfte eher nicht passieren (wie denn sonst sollte man auch "superreich" werden?), zu ersterem meine ich in der Pressekonferenz was von Bezos gehört zu haben (ich habe sie nur bruchstückhaft angehört). Dass er jetzt halb Blue Origin und halb "was gegen den Klimawandel" machen will. Oder so. Musk hat ja auch den Preis für's CO2-Einfangen ausgelobt, keine Ahnung wie da gerade der Stand ist.
Das Problem mit dem Klimawandel ist, dass das nochmal eine Grössenordnung schwieriger ist als den Mars zu besiedeln, vor allem weil da die ganze Welt irgendwie mitmachen muss. Wenn man ein paar Ölscheichs überreden könnte, dass sie da mitmachen um sich in Zukunft "Solarscheich" oder "Wasserstoffscheich" nennen zu können, dann wäre ziemlich viel gewonnen. Aber es gibt da natürlich so einige andere Superreiche die sich dann auf den Schlips getreten fühlen (=ihre Einkommensquelle abgesägt)... :cool:

Gruss
Thorsten
 

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Liebe User,

die Moderation möchte an dieser Stelle klarstellen, dass sie Verständnis dafür hat, dass eine Diskussion schon mal an der ein oder anderen Stelle in andere Themenbereiche ausufert. Das ist nicht nur im Forum so, sondern auch im realen Leben. Wir sehen das überhaupt nicht so eng, und solange sich alle Beteiligten an die Nutzungsbedingungen und die Netiquette halten, darf gerne weiterdiskutiert werden. Anderenfalls werden wir selbstverständlich einschreiten.
Schön wäre es jedoch, wenn ihr alle uns Moderatoren und dem Forenbetreiber nicht irgendwelche Meinungen in den Mund legt, denn unabhängig von diesen, leiten wir dieses Forum neutral.

Danke euch allen und weiterhin viel Spaß beim Meinungsaustausch.

Die Moderatoren
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
... vor allem weil da die ganze Welt irgendwie mitmachen muss.
Der ganzen Welt wird bald nichts anderes übrig bleiben, als da mitzumachen. Die ertrinkt entweder in ihrem Haus oder verbrennt auf der Flucht vor dem Waldbrand im Auto, je nachdem, ob sie im Rheinland oder in Kalifornien wohnt. Krass ausgedrückt - und ich spreche hier vom wohlhabdenen Teil unseres Planeten. Und das Auto wird man auch bald nicht mehr volltanken können, jedenfalls nicht mit dem Gehalt eines Mitarbeiters von einem großen internationalen Handels- und Weltraumtouristikkonzern.

Wie ich oben schon schrieb ist dieser Weltraumtourismus unserem Klima ziemlich egal. Verglichen mit vielen anderen Klimasünden, die wesentlich schlimmer sind. Aber er wird in der Öffentlichkeit überproportional präsentiert und wahrgenommen und es wird suggeriert, dass daran irgendetwas erstrebenswertes sein könnte. Vielleicht nur, weil Branson und Bezos für jeweils zehn Minuten die Dürre- und Flutkatastrophen aus den Schlagzeilen verdrängt haben. Ist alles nicht mehr wichtig, denn unsere Zukunft liegt sowieso im Weltall. Wenn sich so eine Einstellung durchsetzen sollte hätte das fatale Folgen.

Grüße
Maximilian

Nachtrag: Hier ein Meinung dazu in der heutigen Tagesschau. Man könnte meinen, die hätten bei mir abgeschrieben - oder umgekehrt ;) : Kommentar: Weltraumträume als Milliardärsspielzeug
 
Zuletzt bearbeitet:

Cpt.Boiler

Mitglied
Na immerhin, doch noch eine kritische Stimme in der Medienwelt. Die Idee, die Menscheit zu retten,in dem man ins Weltall auswandert ist leider aber zu gleichen Teilen Schwachsinn wie auch einfache Fortsetzung bisheriger Geschichte. Haben die Menschen ja letztlich immer schon so gemacht, wenn sie ihren Lebensraum für alle oder zumindest für einen Teil unbewohnbar gemacht haben, sind sie ganz oder eben teilweise weiter gezogen und haben neue Räume besiedelt, mit m.o.w. drastischen Folgen für diejenigen, die dort schon vorher da waren. Insofern sind Bezos, Branson &Co. weniger weitsichtig sondern eher ewig gestrig. Wobei die schon so schlau und perfide sind, selbst zu Wissen, das aus dem Auswandern ins All nix wird, aber natürlich den Marketing-Effekt gerne auskosten, wenn's hilft beim Kasse machen. Wenn sie dagegen z.B. sagen würden, wir arbeiten an der Rettung der Welt, indem wir auf einer Luxusyacht herumschippern und die Schampus-Korken knallen lassen, würde es ihnen ja keiner glauben :)
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Wenn sie dagegen z.B. sagen würden, wir arbeiten an der Rettung der Welt, indem wir auf einer Luxusyacht herumschippern und die Schampus-Korken knallen lassen, würde es ihnen ja keiner glauben :)
Hier greift dann der "ich möchte trotzdem so sein wie sie"-Faktor. Wir haben gelernt, dass man 24/7 feiern darf, wenn man "hart dafür gearbeitet hat und sich nicht scheuen muss, seinen Erfolg auch zu zeigen". (Standardspruch der Peinlichreichen, auch wenn inzwischen ihr investiertes Kapital und nicht ihre brave Arbeit neues Geld verdienen. Also: Zeig, was Du hast - alles außerhalb der Hose darf man nämlich in jede Kamera halten.)

Hier ein Meinung dazu in der heutigen Tagesschau.
Wenigstens... da freut man sich tatsächlich schon über:
"Nein, wenn Jeff Bezos ins All abhebt, um zunächst den Weg für den Weltraumtourismus zu ebnen, dann geht es mal wieder ums Geschäft, einen Milliardenmarkt - und gleichzeitig um ein überteuertes Hobby von reichen, älteren Männern, die damit ihr eigenes Ego befriedigen wollen."
(Zitat: Kommentar: Weltraumträume als Milliardärsspielzeug)

Abseits des Musk'schen Marsbesiedlungswahns und der Penisrakete gibt es doch noch ein paar, die weiter blicken... dabei müssen sie nicht mal in die Nähe des Tellerrandes blicken. Geldgier und Spieltrieb sind viel naheliegender. :coffee:

lg
Niki
 

Cpt.Boiler

Mitglied
Es ist in der Tat erstaunlich, dass er solch' ein Satz 'raushaut, ohne zu merken, was er da eigentlich sagt...

Übrigens, ich habe die ganze Zeit hier mitdiskutiert, aber jetzt zum ersten Mal Bilder angeschaut. In Punkto phallischer Symbollik geht der Punkt eindeutig an Bezos, das Ding sieht ja wirklich aus wie ein Riesenp....l, mit dem langen Antriebs-Ständer und der eichelförmigen Kapsel, die auf dem Höhepunkt des Fluges ejakuliert wird....
Aber die Analogie stimmt halt noch nicht ganz, das wird Bezos sicher auch schon gemerkt haben. Ich vermute daher, dass er für den nächsten Flug Woody Allen als Passagier einlädt, der dann auf dem Höhepunkt des Fluges wie damals in dem legendären Film im Spermium-Kostüm für einen Spacewalk ins All gespr...t wird :):)
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Ein interessanter Satz aus dem verlinkten Artikel: „So musste Amazon eingestehen, dass es durchaus vorkommt, dass Lieferfahrer:innen in Flaschen pinkeln müssen, weil sie bei ihrer Arbeit unter enormem Zeitdruck stehen.“ Mit diesem Training sind sie eigentlich ideal qualifiziert für eine Langzeitmission in der New Shepard Kapsel, die hat nämlich auch keinen „restroom:)

Grüße
Maximilian
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Es ist in der Tat erstaunlich, dass er solch' ein Satz 'raushaut, ohne zu merken, was er da eigentlich sagt...
Der Satz war m.E. vielleicht sogar das einzig sympathische an der ganzen Aktion... schließlich wissen wir alle, dass wir die Werbung, die Verpackung aller Produkte, den Versand, die Lagerung, den Erlös und damit den Gewinn bezahlen.

Jeffs Sager war also ein Abbild des Paradoxen, das in der Welt der Reichen systemimmanent ist. Die Frage bleibt: ist es obszöner, seinen Reichtum als "self-made" darzustellen, oder als "von Millionen Kunden und billigen Arbeitskräften erwirtschaftet". Das Paradoxe ist, dass "self-made" dann bedeutet, dass man ein besonders gewiefter Organisator eines Fußvolks ist, das sich für den "self-made-man" abrackert.

Jeffs Sager war also diesbezüglich erleichternd, denn wenigstens hat ein Neoliberalist mal ausgesprochen, dass es ist, wie es ist. Schließlich wissen wir das ja alle, auch wenn wir die Tatsache gerne (ebenso paradox) verdrängen, weil wir bewundern ja die Reichen und wollen sein wie sie, nur eben ohne den Ausbeutungsfaktor (ohne den es aber nicht geht).

dass es durchaus vorkommt, dass Lieferfahrer:innen in Flaschen pinkeln müssen,
Das ist keine Erfindung von Jeff, das ist eine Idio*ie sondergleichen für alle, die so einen Job machen. Der Fernfahrer hat seine Raststätten, der Paketauslieferer hätte sicher Tankstellen am Weg, die Frage ist nur, ob sich das zeitlich ausgeht - was es m.E. aber sollte, wenn man nicht Durchfall hat.

Zwei Stopps pro Tour am Klo? Drei? Oder die Campingtoilette mit Granulat im Bus hinten. Zur Not. Aber der Mensch wurde natürlich nicht gemacht, um einen Tag lang in einem Auto zu sitzen. Ob für UPS, DHL, POST, AMA... oder wen auch immer. Man kann dieses Problem im Unternehmen sicher lösen, auch in der Autoindustrie, wenn die Leute nicht auf einer Tankstelle pinkeln wollen. Wobei pinkeln ja noch einfacher geht - für männliche Fahrer.

Ich habe übrigens hinten im Bus auch meine Camping-Toilette. Das beruhigt.

lg
Niki
 

Cpt.Boiler

Mitglied
Ja, man muss die Sache wahrscheinlich realistischer sehen. Die Akzeptanz für immensen Reichtum dürfte in Ohh-Ass-Ey sicher höher sein. Und viele, die in Ausbeuter-Jobs rackern, hätten ohne diese gar kein Einkommen. Eine allzugrosser Neid auf alle 'Reichen' führt am Ende auch in die Sackgasse.
Aber wo zieht man die Grenze, ab wann wird's obszön?
Gewisse Aspekte sind aber inakzeptabel, z.B: die Steuervermeidung, aber auch hier hätte es die Politik ja in der Hand, die Regeln zu setzen. Auch könnte man z.B. für solche 'Spassflüge' staatlicherseits eben eine fette Startgebühr kassieren ('Vergnügungssteuer'). Die müsste dann aber sinnvoll z.B: in Klimaschutz investiert werden, und nicht zum Stopfen von durch politisches Missmanagement entstandenen Haushaltslöchern, wie das ja oft der Fall ist. Schwierig, schwierig ...
 

Okke_Dillen

Mitglied
nicht auf einer Tankstelle pinkeln wollen
es ist andersrum: die Tankstellen wollen nicht, daß ihre Klos dafür herhalten müssen. Deswegen sind alle TS-Klos abgeschlossen und den Schlüssel gibts an der einen offenen von drei Kassen und man steht brav in der Warteschlange. Und nicht drängeln!

Ich kann das auch irgendwo nachvollziehen, es gibt leider Zeitgenossen, die sich nicht einmal die Mühe machen, die Schüssel überhaupt zu treffen, geschweigedenn die Spuren zu beseitigen. "Ist ja nicht bei mir daheim...." :rolleyes:
1 von 10 reicht da völlig. Fragt mal nach bei der Tanke eures Vertrauens, wer die Klos reinigt....

Btw, ich kopfschüttle immer wieder über die allgegenwärtige, herbeibemühte Phallussymbolik... auwaia! :rolleyes: Schon mal bedacht?: die Aufgabenstellung ist identisch, weil strömungsdynamisch! Natur!?! Evolution!?! Bei der Form eines flachen Tellers wären wir längst ausgestorben und Raketen hätten den 1000fachen Treibstoffverbrauch!! - nur mal so am Rande ;)

Die müsste dann aber sinnvoll z.B: in Klimaschutz investiert werden, und nicht zum Stopfen von durch politisches Missmanagement entstandenen Haushaltslöchern, wie das ja oft der Fall ist. Schwierig, schwierig ...
wie wahr! Das Dumme ist, die Politik (=Lobby) ist nicht Teil der Lösung, sondern des Problems! Und schaue ich mir das Wahlverhalten an, findet das Volk das auch gut so. Alle 4-5 Jahre wieder aufs Neue... jou...

VG Okke
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Ist das wirklich ein Naturgesetz dass es ohne Ausbeutung nicht geht?
Das predigen die (vorwiegend britischen) Wirtschaftstheoretikerauch heute noch an den Unis, schließlich haben sie dort drüben die Banken-Deregulierung im Thatcherismus erfunden und damit den Neoliberalismus. Aber schon vorher kam der Mensch ja auf die Idee, dass man alles so billig wie möglich einkauft und herstellt, und dann teuer verkauft. Das nennt sich Wirtschaftslogik. Ein Axiom, dass heute von einigen führenden Wirtschaftstheoretikern allen ernsten und zu Recht bereits als Ticket in den Abgrund der Menschheit gesehen wird. Aber es funktioniert ja noch tadellos. :coffee:

Noch viel früher hab es Stadtstaaten, von Ur und Uruk (und all die Besiedelungen nochmals 5.000 Jahre zuvor nicht zu vergessen), die ganz einfach funktionierten: Einer kam und sagte: das ganze Land da gehört "uns" und "ich" bestimme darüber. Also muss mir jeder, der hier wohnt und arbeitet jährlich 3 Hühner, 2 Schweine und eine Kuh bringen, ferner monatlich Getreide, Milch, Eier und Wein. Meine Gegenleistung ist, dass ich meinen Schergen (die Ar*chkriecher, die den beschützen) nicht befehle, Euch umzubringen. Punkt. Funktionierte tadellos. Machte die Kirche auch nicht anders.

Daraus entstand unsere - ähh - Kultur. :cool:

lg
Niki
 

Felix42

Mitglied
Hallo Niki,


der Umgang mit diesem Sachverhalt hat sogar Einzug in die Literatur gefunden:

Wat willste mit'm Dolche sprich!

Kartoffeln schälen mehr will ich nicht...

:affemund:


Viele Grüße Felix
 

maximilian

Mitglied
Hallo!

Die Amerikanische Luftfahrtbehörde hat beschlossen, dass reinen Weltraumtouristen der Titel „Astronaut“ ab sofort nicht mehr zusteht: FAA changes policy on who qualifies for commercial astronaut wings on same day as Blue Origin spaceflight

Möglicherweise machen sie bei Bezos und Branson eine Ausnahme wegen deren „Verdienste“ um den Weltraumtourismus. Bin schon gespannt, ob der Papa des Niederländischen Jungastonauten seine Millionen zurückklagt, wenn seinem Sohn der mühsam erworbene Titel wieder aberkannt wird :)

Grüße
Maximilian
 
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