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Kleiner 110er Newton eine parabolische Gurke?

Hallo an die Optik-Spezialisten !
Vor einem Jahr wollte ich ein kleines Bastelprojekt "114mm Fotonewton"starten.( Forum 8.10.2018)
Der Hauptspiegel stellte sich als Kugelspiegel heraus. Jetzt konnte ich wieder einen
neuen gebrauchten 110er Hauptspiegel in den bestehenden Tubus zum testen einbauen.
Ich konnte mir ein Ronchi-Okular ausleihen und mit der DSLR ein paar Ronchigramme
knipsen.
Jetzt bitte ich um Eure Hilfe. Sind diese Ronchigramme aussagekräftig?
Ist eine weitere Bastelei sinnvoll, oder Spiegel zurück?
Bild 1 intrafokal- Bild 4 extrafokal.

Vielen Dank im Voraus !
IMG_1173.JPG
IMG_1172.JPG
IMG_1166.JPG
IMG_1165.JPG

Schönen Gruß
Wolfi
 
Noch ein paar Bilder von extrafok-intrafok.
Das Ronchi-Okular habe ich leider nicht senkrecht zur Bildebene ausgerichtet.
Die Bilder wurden nicht ausgerichtet.
IMG_1167.JPG
IMG_1168.JPG
IMG_1169.JPG
IMG_1170.JPG


CS
Wolfi
 

winnie

Mitglied
Moin!

"110 mm" liest sich stark nach TAL-1 an...
Übrigens - weil wir das Thema in der Vergangenheit schon mehrfach hatten: Es gibt keine parabolisierten 114er Newtons f/8. Ebenso war der TAL-1 (110/700 mm) auch "nur" ein Kugelspiegel, dafür ein sehr guter.
 

Astrozoom GM

Mitglied
Hallo Wolfgang,

ich habs mal rausgesucht, damit Interessierte das Thema nachvollziehen können.
Es war schon in 17, die Zeit fliegt. ;)


Damals ging es umd die schellen f/4er bzw f/4,4.
Was hast Du nun an Land gezogen?

Gruß
Günther
 
Hallo in die Runde!
2017 war das? Wo ist denn bloß die Zeit geblieden.
Sorry, die Spiegelfläche hat 112mm Durchm. Brennweite habe ich noch nicht bestimmt. Aber er passte gut in die alte Baustelle. Fokus hat gleich gepasst. Also denke ich 500 mm . Ein f4.4 ohne Namen.
Der Aussage nach von Günther und Jörg
passt die Qualität des Spiegels. Also weiterbasteln und den Tubus noch optimieren.
Ist die gringe Krümmung der Linien in den Ronchigrannen vernachlässigbar oder bin ich da zu feinfühlig ?
Schöne Grüße
Wolfi
 

Astrozoom GM

Mitglied
Hallo Wolfgang,

nach meiner Meinung

.....Ist die gringe Krümmung der Linien in den Ronchigrannen vernachlässigbar oder bin ich da zu feinfühlig ?
zwei Mal ja.;)

Ganz perfekt ist m.E. in der Klasse schlicht nicht zu erwarten, der Test hat auch seine Grenzen (welcher nicht?) aber der Spiegel lohnt es wirklich, sich weiter damit zu befassen.
Viel Spass beim Basteln.....und halte uns bitte auf dem Laufenden.

Gruß
Günther
 
Hallo Horia,
zu testen hatte ich einen künstlichen Stern mit einer Lochblende von 50 µm Durchmesser.
Lichtquelle ist eine weiß LED.
Der Abstand vom Teleskop zum Stern so ca. 40m.
Schönen Gruß
Wolfi
 
Das freut mich.
Danke für Deine Einschätzung.
Vielleicht kannst Du mir noch eine Frage beantworten.
Wie würde sich ein schlechter oder verspannter Fangspiegel auf das Ronchigramm
auswirken?
Vielen Dank!

Gruß
Wolfi
 
Danke Arno!
Das ist eine gute Beschreibung.
Jetzt kann ich auch die leichte Krümmung der Linien deuten.
Wie Horia bereits schrieb, leicht unterkorrigiert.
Aber würde sich ein schlechter oder verspannter Fangspiegel auf das Ronchigramm
auswirken?

Schönen Gruß
Wolfi
 

Arno_Imig

Mitglied
Hallo Wolfi, :)
eine Verspannung erzeugt oft einen Astigmatismus.
Der ist auch in der Beschreibung zu finden.

Hat dein Rochi-Okular auch mindestens 10 Linien pro mm? Sonst ist es zu unepfindlich.
Um eine höhere Empfindlichkeit des Rochi-Okulars zu erzeugen, kannst du zusätzlich noch eine hochwertige! Barlowlinse verwenden.

CS
Arno
 
O.k. einen Astigmatismus kann ich nicht feststellen. Die Linien bleiben intra- u. extrafok. immer gleich ausgerichtet. Erkenne ich das richtig?
Das verwendete Ronchi-Okular hat 10Linien pro mm. Den tollen Tipp mit der Barlow werde ich mal versuchen.
Danke für die Antwort!

Grüße
Wolfi
 

Arno_Imig

Mitglied
Ich sehe auch nur eine Unterkorrektur - kein Asti.

Ich vermute, dass die Spärische Korrektur aber auch von Abstand des KS abhängig ist.
Je weiter die Entfernung des KS, je weniger Fehlmessung. Mit Barlow und unterschiedlichen Entfernungen ( 10m - 50m - 100m) kannst du ja evtl. noch experiementieren.

VG
Arno
 
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