M33

#1
Hallo,

gerne möchte ich Euch mein Foto von gestern Nacht (05.10.2018) von M33, der Dreiecksgalaxie, zeigen.
Ich habe vor kurzem erst mit geguideten Aufnahmen begonnen und stehe daher noch recht am Anfang der Astrofotografie. Umso mehr freue ich mich über mein Ergebnis. Über Anregungen und Kritiken freue ich mich natürlich auch!

Die Daten:
GSO 8" f6
EQ6 Synscan guided: OAG mit Alccd5l-IIm
Canon 1000D unmodifiziert
25*315 Sekunden, 5 Darks
Deep Sky Stacker + Fitswork

Viele Grüße
Andreas
 

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#2
Hallo Andreas,

ich finde auch, das ist schon ziemlich gut. Man erkennt schön die Spiralarme von M33. Du hast aber anscheinend eine ziemlich Vignettierung im Bild (der dunkle Bereich links und rechs unten). Hast Du mit Okularprojektion gearbeitet?

Gruß

Heiko
 
#3
Hallo Heiko,

danke für Deinen Kommentar. Nein, ich habe mit der Kamera direkt am OAZ gearbeitet. Diese Vignettierung habe ich jedoch auch bei meinen anderen Aufnahmen. Was kann ich dagegen machen, Flats?

Viele Grüße
Andreas
 
#4
Hallo Andreas,

dein M 33 als solcher sieht schon mal nicht schlecht aus, es fehlt natürlich noch vielmmehr Belichtungszeit, da kann man in der Folge ja noch nachlegen. Wie Heiko schon schrieb: die Vignettierung ist echt heftig. Sie ist auch nicht zentrisch im Bildfeld sondern deutlich nach rechts verschoben. M. E. könnte das daran liegen, dass dein Fangspiegel im Newton nicht genau zentrisch unter dem OAZ zu liegen kommt. Ich würde an deiner Stelle noch mal die Justierung bei deinem Newton überprüfen. Ansonsten ist es natürlich so, dass eine wirkungsvolle Bekämpfung der Vignettierung nur mit guten Flats gelingt, da kommt man in der Deep Sky-Fotografie sowieso nicht drum herum. Vielleicht kannst du aber noch das Gröbste beseitigen, indem du in Fitswork die Ebnen-Funktion aufrufst und dann im Pull down-Menue "Hintergrund ebnen variabel" wählst. Mit den beiden Parametern experiementieren, nachdem du vorher M 33 und die helleren Sterne maskiert hast. Nach dem entsprechenden Bearbeitungsschritt in Fitswork sollte schon deutlich weniger Vignettierung sichtbar sein. Nachteil ist allerdings ein Anstieg des allgemeinen Hintergrundrauschens, dass man ggf. auch wieder korrigieren muss. Viel Glück beim ausprobieren.

Viele Grüße

Stefan
 
#5
Hallo Stefan,

vielen Dank für Deine TIpps! Ich habe die Vermutung, dass die Kamera im OAZ etwas verkippt ist, bzw. mein OAZ nicht richtig justiert ist. Da werde ich mich mal ransetzen.
Die Ebnen-Funktion habe ich nun mal ausprobiert. Die kannte ich bisher garnicht. Hilft wirklich, danke sehr!
Anbei nochmal eine geebnete Version. Ich hoffe, ich finde die Woche Zeit um noch ein paar Photonen zu fangen für das Bild.

Viele Grüße
Andreas
 

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#6
Hallo Andreas,

die zweite Version ist schon deutlich gefälliger. In beiden Bildern sind die dunklen Gebiete im zentralen Bereich gut herausgearbeitet und die wichtigsten HII-Regionen sichtbar. Also doch ein guter Anfang.

Mit mehr Belichtungszeit kannst du am Rauschen und der Farbe arbeiten. Ist die Kamera mit dem OAZ verschraubt? Die Sterne am rechten Rand sehen nicht so rund aus ;-)
 
#7
Hallo Alexander,

danke! Die Kamera mit OAG ist in den 2" OAZ eingeklemmt. Gestern habe ich noch ein paar Bilder gemacht und vorher den OAZ justiert. Das scheint schon geholfen zu haben.
Anbei die Version mit nun 37x310 sek.

Vielen Dank für Eure Kommentare
Andreas
 

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