Monde machen tolle Sachen

gutmensche

Mitglied
Günter ist ein Relativbewegungsschmetterlingssammler - aber ohne irgendwelchen tieferen Erkenntnisse.
Heiko,
Fehldiagnose, denn
Hier bei uns in Nord Amerika haben wir den "Monarch" Schmetterlinge. Warm zu bleiben is fuer sie wichtig und die ziehen jeden Herbst runter nach Mexiko, und der Nachwuchs kommt in drei Etappen, Generationen zurueck; All das, um nur immer unter genug Sonnenschein zu sein. Fuer die aeusseren Sonnensystemkoerper ist das Problem gleichartig, Sonnenenergie faellt mit dem Quadrat ab. Die scheinbare Gegenbewegung der Monde in ihren Sonnennaehen sollte, nach meiner Meinung, auf bestimmten Stellen mehr Waerme geben.
Wenn Monarchs auf Europa (dem Mond) waeren, wuerden sie sich da wohlfuehlen, wo jede 84 Stunden Ihr Mond scheinbar im Sonnenschein hadert. Wie man sagt, Guenter hat ne Methode in seiner Marotte. (method to his madness).
Danke fuer die Anregung, der kleine guenter.
 

Hoschie

Mitglied
Hallo,

ist das, was der Gutmensch zu erklären mag, einfach so zu verstehen:

Er spricht immer von der Sonnenbewegung am Firmament des Europahimmels, und das ist falsch. Was er eigentlich meint, ist die scheinbare Bahn der Sonne gegenüber dem Fixsternhimmel.
Hallo Andreas, so sehe ich das auch. Ich bin dem gestern kurz auf dein Leim gegangen, indem ich genau diesen Denkfehler beging!
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Nur näherungsweise, da die Umlaufperiode von Europa um die Sonne ja stark moduliert ist, nicht konstant. Sie variiert ungefähr zwischen Null und der doppelten Umlaufperiode von Jupiter (dann knapp 6 Jahre). Wenn du das mit berücksichtigst in P_2, dann ist auch die synodische Umlaufzeit nicht konstant.
Kannst Du das mal näher erläutern? Was verstehst Du unter der Umlaufperiode von Europa um die Sonne, im Unterschied zur Umlaufperiode von Jupiter? Und zwar im Rahmen der hier betrachteten kreisförmigen Orbits. Dass die Bahngeschwindigkeit in einem elliptischen Orbit variiert, ist ja klar, aber darum ging es ja in dieser Debatte bislang noch gar nicht.
 

h_c_greier

Mitglied
Danke, ja, 1220 Monate in einem Jahr ist anders als unsere ~12, aber das bedeuted nicht automatisch dass das vorgeschlagene scheinbare Zurueckdrehen zu klein zum Enddecken ist, aka " mouse milk
Die 1220 Tage bedeuten nicht "ein Jahr", sondern wenn Jupiter 1 Umdrehung um die Sonne macht (11 Jahre + 315 Tage), dann macht der Mond Europa 1220 Umdrehungen um Jupiter, und das in gebundener Rotation.

Sind die "lustigen Muster" Eur-opa's Versuche auf null, rueckwaerts, null, und wieder schneller auszusehen, ohne zu bremsen und zu beschleunigen
Gemeint war nur, dass der Rechner mit dem Zeichnen der Punkte hinterher hinkt, weil die Rotation so schnell ist.
Eher humoristische Aussagen wie "es entstehen komische Muster", werden falsch verstanden. Zugegeben könnte das in diesem Fall an der Sprachbarriere liegen.

Mir ist mittlerweile klar, dass, wenn grundlegendes Verständnis fehlt, man sich auf solche Zitate reduziert, die nichts mit der Situation zu tun haben. Wenn man Unrecht hat stürzt man sich eben auf die Nebensächlichkeiten und klopft den Text des Diskussionspartners auf ebensolche ab.

Wie man sagt, Guenter hat ne Methode in seiner Marotte. (method to his madness)
Da kann ich nur zustimmen.

cs,
harald

--
 
Zuletzt bearbeitet:

gutmensche

Mitglied
Das ist doch vergleichbar mit der rückläufigen Bewegung der äußeren Planeten zur Oppositionszeit, und zwar rückläufig gegen den Bezug des Sternenhimmels. Dennoch laufen die Planeten jede Nacht von Ost nach West über den irdischen Himmel.
Andreas,
Ja, Vergleichbar in dem Sinne, dass gegensaetzliche Umlaufrichtungen zu scheinbaren Rueckwaertsbewegungen fuehren. z.B. Wenn man den Europa als Sonnenstrahl beobachten koennte, wuerde der Mond in Sonnennaehe zum Stillstand kommen, rueckwaerts gehen, und dann wieder richtig weitermachen nach rechts, zu seinem nachlaufendem Bahnpunkt rechts neben Jupiter. Vom Sonnenschein gesehen eine Schleife um mehr zu ernten.
Gruesse: guenter g
 

gutmensche

Mitglied
Mir ist mittlerweile klar, dass, wenn grundlegendes Verständnis fehlt,
Harald,
Richtig, Wie solch Computerprogramm funktioniert ist mir voellig unklar. Es kann aber sein, dass in dem Programm die Moeglichkeit von gegenseitigen Drehrichtungen nicht genug aus gebildet ist. Nicht zu vergessen das Humor eines der besten Lehrer ist, und das "komische Muster" wirklich zu gut war , vorbeigehen zu lassen. Das erinnerte mich an den Schnoerkel (letztes unten) von der New South Wales Uni link in Beitrag #4. bitte ansehen!
bitte weiter schmunzeln, der kleine guenter.
 

Hoschie

Mitglied
Hallo Peter,
man kann die Bewegung von Europa aus zwei Kreisbahnen konstruieren. Die Bewegung von Europa im heliozentrischen Bezugssystem ist dann die Bewegung von Jupiter um die Sonne (P_2 = 11.3 Jahre) plus der Bewegung von Europa um Jupiter (P_3 = 3.5 Tage). (Epizykel ist allerdings nicht die richtige Bezeichnung, weil die Epizykel ja der kinematischen Beschreibung einer Kreisbewegung um die Sonne im geozentrischen Bild dienen, um die scheinbare Taumelbewegung der Planeten zu beschreiben.)

Beschränkt man sich auf die tangentiale Komponente dieser Bahn, und vernachlässigt die radiale Komponente, erhält man eine Kreisbahn mit sinusförmig modulierter (Winkel-) Geschwindigkeit und Modulationsperiode von 3.5 Tagen.

CS hoschie
 
Zuletzt bearbeitet:

winnie

Mitglied
> Wenn man den Europa als Sonnenstrahl beobachten koennte, wuerde der Mond in Sonnennaehe zum Stillstand kommen, rueckwaerts gehen, und dann wieder richtig weitermachen nach rechts,

Du schreibst einen wirren, unverständlichen Kram - also ehrlich... o_O
Bei der ganzen Schleifenbilderi hast du leider vergessen, daß sich Europa bei einem Umlauf auch genau einmal um sich selbst dreht. Deshalb läuft die Sonne völlig normal am Europa-Himmel, wie es auch die Stellarium-Demonstration weiter oben gezeigt hat.
Du kriegst das Ganze nicht in dein Hirn, das ist das Problem. Ewige Wiederholungen einer falschen Beobachtug machen sie auch nicht richtiger. Geh mal in dich und nimm es, wie es ist. Uns brauchst du nicht zu überzeugen.
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Nur näherungsweise, da die Umlaufperiode von Europa um die Sonne ja stark moduliert ist, nicht konstant. Sie variiert ungefähr zwischen Null und der doppelten Umlaufperiode von Jupiter (dann knapp 6 Jahre). Wenn du das mit berücksichtigst in P_2, dann ist auch die synodische Umlaufzeit nicht konstant.
Die Bewegung von Europa im heliozentrischen Bezugssystem ist dann die Bewegung von Jupiter um die Sonne (P_2 = 11.3 Jahre) plus der Bewegung von Europa um Jupiter (P_3 = 3.5 Tage). Beschränkt man sich auf die tangentiale Komponente dieser Bahn, und vernachlässigt die radiale Komponente, erhält man eine Kreisbahn mit sinusförmig modulierter (Winkel-) Geschwindigkeit und Modulationsperiode von 3.5 Tagen.
Hoschie, Du meinst also gar nicht wie Du schreibst, dass die "Umlaufperiode" moduliert ist, sondern dass die tangentiale Umlaufgeschwindigkeit moduliert ist. Letzteres ist hier aber völlig irrelevant. Es geht nämlich gar nicht um die tangentiale Komponente, sondern um die vollständige Umlaufgeschwindigkeit, und die ist bei einer gleichförmigen Kreisbewegung konstant und nicht moduliert. Eben so, wie man es in der Animation von Harald verfolgen kann. Das gilt sowohl in einem siderischen als auch in einem synodischen Bezugssystem. Der einzige Unterschied besteht in der geringfügig längeren synodischen Periode. Die Formel dafür steht ja oben. - Nichts für ungut, Peter
 

Hoschie

Mitglied
ja genau. Die tangentiale Umlaufgeschwindigkeit, wobei ich eigentlich auf die Winkelgeschwindigkeit Europas zur Sonne hinauswill, die nicht konstant ist und sogar das Vorzeichen wechselt. Sorry, wenn ich mich da begrifflich nicht deutlich ausgedrückt habe.

Wegen der gebundenen Rotation findet dieser Vorzeichenwechsel hier einmal in jeder synodischen Periode statt, und wenn man dann die synodische Periode von Zenit bis Zenit misst, ist sie immer konstant. Deswegen kein gutes Beispiel. Die synodische Rotationsgeschwindigkeit ist aber nicht konstant, auch nicht unter Vernachlässigung der Exzentrizitäten. Das ist mein Punkt. Würde man die synodische Periode auf kürzeren Intervallen messen, oder wäre die Rotation nicht gebunden ...

So, ich hoffe ich habe mich diesmal verständlicher ausgedrückt. Denn eigentlich isses ja wunpe - sobald man ellipsenförmige Bahnen erlaubt, isses ohnehin vorbei mit den schönen Konstanten.

Ersma,
Hoschie
 

P_E_T_E_R

Mitglied
ja genau. Die tangentiale Umlaufgeschwindigkeit, wobei ich eigentlich auf die Winkelgeschwindigkeit Europas zur Sonne hinauswill, die nicht konstant ist und sogar das Vorzeichen wechselt. Sorry, wenn ich mich da begrifflich nicht deutlich ausgedrückt habe. Wegen der gebundenen Rotation findet dieser Vorzeichenwechsel hier einmal in jeder synodischen Periode statt ...
Hoschie, das hast Du völlig missverstanden. Wir betrachten hier nicht den Winkel zwischen Europa und der Sonne, etwa von einem virtuellen Beobachtungspunkt im Zentrum vom Jupiter, sondern wir betrachten den Zenitwinkel der Sonne von einem ortsfesten Punkt am Äquator von Europa. Als Funktion der Zeit nimmt dieser Winkel kontinuierlich zu und da oszilliert nichts und da wechselt auch kein Vorzeichen:

phi = phi_0 + 360° * t / P_syn

und die Winkelgeschwindigkeit ist konstant:

dphi / dt = 360° / P_syn

Wenn die Zeit vom Zenitdurchgang gezählt wird, dann ist phi_0 = 0, also

phi = 360° * t / P_syn

Code:
     t        phi
   
     0         0        Mittag
  P_syn/4     90°       Sonnenuntergang
  P_syn/2    180°       Mitternacht
3/4 P_syn   270°       Sonnenaufgang
    P_syn    360°       Mittag
usw.
Die synodische Rotationsgeschwindigkeit ist aber nicht konstant, auch nicht unter Vernachlässigung der Exzentrizitäten. Das ist mein Punkt.
Doch, ist sie. Für kreisförmige Orbits ist sie wie oben beschrieben exakt konstant, und für den realistischen Orbit von Europa ist das wegen seiner sehr geringen Exzentrizität von nur 0,009 eine exzellente Näherung.

Gruß, Peter
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Das Missverständnis im Eingangspost bezüglich einer hin- und herlaufenden Sonnenbewegung für einen Beobachter auf dem Jupitermond Europa wurde von Andreas bereits erschöpfend erklärt:

Hallo,

ist das, was der Gutmensch zu erklären mag, einfach so zu verstehen:

Er spricht immer von der Sonnenbewegung am Firmament des Europahimmels, und das ist falsch. Was er eigentlich meint, ist die scheinbare Bahn der Sonne gegenüber dem Fixsternhimmel. Diese Bahn ist tatsächlich mit der 3.5 Tage Periode des Europaumlaufs moduliert. Im "Europa-Perihel" müsste es tatsächlich zu einem Stillstand und kurzzeitiger rückläufigen Bewegung der Sonne kommen. Allerdings hat dies nichts mit einer Rückwärtsbewegung am Europahimmel zu tun.

Das ist doch vergleichbar mit der rückläufigen Bewegung der äußeren Planeten zur Oppositionszeit, und zwar rückläufig gegen den Bezug des Sternenhimmels. Dennoch laufen die Planeten jede Nacht von Ost nach West über den irdischen Himmel.

Gruß
Andreas
Zusammen mit der schönen Animation von Harald sollte jetzt hoffentlich allen klar geworden sein, was Sache ist.

Gruß, Peter
 

Hoschie

Mitglied
Hallo Peter und Harald,

ich glaube ihr versteht beide nicht was ich schreibe. Ich habe hier mal eine Skizze angefertigt, dann wird es hoffentlich klar was ich sagen will. omega(t) ist der siderische Rotationswinkel von Europa. Ich verwende die Notation

omega_1 := omega(t=t_1),.................................siderischer Rotationswinkel zum Zeitpunkt t_1
omega_12 := omega_2 - omega_1,..................einen relativen Winkel

synodisch.jpg


Der synodische Rotationswinkel oder Zenitwinkel zeta(t) ist dann

zeta(t) = omega(t) + phi(t)

Nun wird aus der Zeichnung hoffentlich klar, warum phi(t) keine lineare Funktion ist, oder warum d phi(t)/dt nicht konstant ist. Zum Beispiel ist phi_01 (Mittag bis Sonnenuntergang) kleiner als phi_23 (Mitternacht bis Sonnenaufgang. Insbesondere ist
d phi(t)/dt in der Nähe von t_0 negativ, und bei t_2 maximal.
phi(t) ist also moduliert, aufgrund der Orbitalbewegung von Europa um Jupiter. Also ist auch d zeta(t)/dt nicht konstant. Jedoch ist die Länge eines synodischen Tages (oder Monats) konstant, wegen der gebundenen Rotation, das habe ich nicht abgestritten.

Also genau das, was auch Andreas weiter oben und in Peters Zitat schrob.

CS Hoschie
 

gutmensche

Mitglied
Die 1220 Tage bedeuten nicht "ein Jahr", sondern wenn Jupiter 1 Umdrehung um die Sonne macht (11 Jahre + 315 Tage), dann macht der Mond Europa 1220 Umdrehungen um Jupiter, und das in gebundener Rotation.
Harald,
Nur um das richtig zu machen, Ich sagte 1220 Monate, nicht "Tage", von denen Jupiter ja ~43 000 im Jahr hat. Und die 1220 Umdrehungen sind "Monate"genannt, und
Ja, wie unser Mond, ist Europs, sogar Charon "gebunden" . Daher sollte man von der Sonne gesehen, durch die Sonnenstrahlen belichtet, den Europa gegen den Jupiter Hintergrund ( transitz.B. ) kurzzeitig rueckwaerts gehen sehen; Immer auf der hinteren Seite des Mondes.
Wuensche: cs und ct, (thoughts) vom kleinen guenter.
 

P_E_T_E_R

Mitglied
ich glaube ihr versteht beide nicht was ich schreibe ...
In der Tat, ich für meinen Teil habe jedenfalls erhebliche Schwierigkeiten, Deine Skizze und Deine Ausführungen zu verstehen. Dabei hilft auch nicht, dass Dein phi(t) ganz und gar nichts mit dem von Harald und mir verwendeten phi(t) für den Zenitwinkel der Sonne zu tun hat. Das ist dann eher dazu angetan, einen eigentlich simplen Sachverhalt zu vernebeln.
 

gutmensche

Mitglied
Das ist dann eher dazu angetan, einen eigentlich simplen Sachverhalt zu vernebeln.
Formeln koennen auch zum Vernebeln fuehren. Hier ist der Europa - Flug ohne Formeln. Bei einem Dreh gekuppelt mit einem anderen Dreh, wie in einem Spirograph werden Rueckwaertsbewegungen, kurven moeglich, sogar normal. Europa macht seinen Dreh um den Dreh des Jupiters. (Epizykle) Waehrend des Perihels von Europa sind Jupiter, Europa und die Sonne in einer Linie, was bedeuted, dass im Perihel, zu der Zeit, dem Gebiet , die Umlaufrichtungen von Jupiter und Europa parallel sind.
Durch sie gebundene Rotation folgt die Mondoberflaeche in der Drehrichtung.
Die Umlauf- Geschwindigkeit von Europa um Jupiter ist 5% groesser als die der Beiden um die Sonne.
Da zur Zeit des Perihels die Richtung des Europaumlaufs, (und der Oberflaeche) entgegen der Richtung des Gesamtumlaufs geht., muesste diese Verbindungslinie Europa- Sonne rueckwaerts gehen. Wie gesehen im Spirographmodel moeglich und sogar noetig.
Um momentan rueckwaerts zu fliegen muss man zwei mal anhalten, daher muesste die Juiter -Europa- Radiuslinie um den Perihelpunkt eine Art Pendelschwingung machen.
Als Resultat sollte ein vorbereiteter Beobachter, senkrecht hoch sehend, diese Abweichungen der Sonne von der Jupiter-Europa-Sonnenlinie sehen koennen. Und
Dieses Gebiet auf Europa, sollte also, wenn das jeden Monat (84 Stunden) wieder im Perihel ist, dort zweimal senkrecht von der Sonne bestrahlt werden .
Es were vielleicht moeglich gleichzeitig auf der Innenseite des Mondes mit Spiegeln den Jupiterschein ( reflektierten Sonnenschein) zu sammeln um auch da besser zu heizen.
gutes Wochenende g gutschein
 
Zuletzt bearbeitet:

h_c_greier

Mitglied
Freunde der Sonne (oder besser hier "des Sonne-Jupiter-Europa Systems),

sind schon ein paar komische Käuze hier im Forum....:cool:
Interessant, wie sehr man aneinander vorbeireden kann. Was der gute Mensch macht ist ja richtig mantraartig.

Klarerweise pendelt der Winkel zwischen den Radien Sonne-Jupiter und Sonne-Europa "hin und her", was durch den Umlauf des Mondes um seinen Mutterplaneten (gibt es einen Vaterplaneten?) entsteht. Der Gute Mensch zieht aber daraus den falschen Schluss, dass nämlich deswegen der Tageslauf (= die Bahn) der Sonne für einen Beobachter auf Europa auch pendelt. Das ist aber nicht der Fall, wie man sich anhand der gezeigten Videos/Animationen klarmachen kann.

Der gute Mensch würfelt auch laufend Begriffe durcheinander und spricht z.B. bei Europa (= Mond) von einem "Perihelion", was aber keiner so machen würde. Die Endungen der Vorsilben Peri- und Ap(h)o- beziehen sich immer auf das Drehzentrum, bei einem Mond Jupiters also auf -> tadaaa: Jupiter, man spricht daher von dem Perijovum oder den Perijoves (Jovis -> Latein: Jupiter). Wobei der sonnennächste Punkt Europas natürlich nicht zwangsläufig mit dem Perijovum zusammenfallen muss, es sei denn die Knotenlänge der Europa-Bahn stimmt gerade zeitlich (sprich winkelmäßig) mit der Richtung Sonne-Jupiter überein.

cs,
harald

--
 

gutmensche

Mitglied
Klarerweise pendelt der Winkel zwischen den Radien Sonne-Jupiter und Sonne-Europa "hin und her", was durch den Umlauf des Mondes um seinen Mutterplaneten (gibt es einen Vaterplaneten?) entsteht. Der Gute Mensch
Harald,danke fuer die Bestaetigung. Wir haben eine Mutter, die Sonne, viele Vaeter ( dank der Griechen) Bei den Franzosen ist sogar Der Sonne Vater. (Le soleil)-- re: "Gutmenschen", das Wort habt Ihr waerend meiner langen Abwesenheit (seit 1954) erfunden, aber interessant.
Die Endungen der Vorsilben Peri- und Ap(h)o- beziehen sich immer auf das Drehzentrum, bei einem Mond Jupiters also auf -> tadaaa: Jupiter, man spricht daher von dem Perijovum oder den Perijoves (Jovis ->
richtig, deswegen nenne ich den Punkt wenn Jupiter,-Europa, Sonne auf einer Linie sind Perihel, denn Europa ist wirklich dann an naehesten der Sonne, nicht nahe Jupiter. Das gemeinsame Drehzentrum ist ihr "Barycentre" Hauptcentrum) Meine Theory (Schnapsidee) verlangt, dass die Perijovums an Europas Sonnenaufgang oder/und Sonnenuntergang stattfinden.
Wobei der sonnennächste Punkt Europas natürlich nicht zwangsläufig mit dem Perijovum zusammenfallen muss,
Richtig, Am waren Europa Perihel*, (obwohl die Jupiterschwerkraft da bleibt), ist die Zentrifugalkraft der Umlaufgeschwindigkeit auf Null gekommen, was zu einem "Fallen", oder freiem "Zug zur Sonne", an der Stelle fuehren sollte. Am Aphelion, waere das Umgekehrte zur Folge, Europa segelte mit zwei Umlaufgeschwindigkeiten zusammen um die Sonne, (sehe 26+ km/sek Beitrag 17 von Hoschie), was die Zentrifugalkraft verdoppelten sollte, eine erhebende Erfahrung (erhoehte Exzentrizitaet).
Diese beiden Ebbe und Flut, oder Gezeiten-artigen Einfluesse sind neutral wenn Europa direct vor oder hinter Jupiter auf der Laufgahn liegt, so zu sagen im Gleichen Sonnenabstand, daher gleicher Geschwindigkeit um die Sonne.
Gezeiten oder " "Tides" In Perihels oder Aphelis veranlasst durch Geschwindigkeitsunterschiede nicht Abstand.
Dankend fuer mich zu gedulden, gg.
 
Zuletzt bearbeitet:

Andreas_L

Mitglied
Mannomann,

bei so viel Dreh, kriegt man einen Drehwurm, oder dreht am Rad.

Daher sollte man von der Sonne gesehen, durch die Sonnenstrahlen belichtet, den Europa gegen den Jupiter Hintergrund ( transitz.B. ) kurzzeitig rueckwaerts gehen sehen.
Da müsste auch der Europaschatten auf Jupiter kurzzeitig rückwärts laufen. Kann mich nicht erinnern, das schon mal beobachtet zu haben. Vielleicht sollten wir zu einer intensiven Beobachtungs-Kampagne aufrufen. Wer es schafft, den rückwärts laufenden Schatten auf Video festzuhalten, darf dem Günter zur Belohnung auf die Schulter klopfen.

Wünsche eine geruhsame Nacht,
Andreas
 

h_c_greier

Mitglied
Hallo Andreas,

Vielleicht sollten wir zu einer intensiven Beobachtungs-Kampagne aufrufen. Wer es schafft, den rückwärts laufenden Schatten auf Video festzuhalten, darf dem Günter zur Belohnung auf die Schulter klopfen.
Letzteres = ein gefährliches Unterfangen, weil dann gutmensch eventuell zurückklopft 🤯.

Ich hab ja nix gegen Leute die hier was fragen, weil sie's nicht wissen oder was wissen wollen. Aber absurde Theorien aufstellen und dann völlig stur und lernresistent weiter drauf rumreiten obwohl widerlegt ist schon ein kauziges Verhalten. Was in diesem Fall am meisten nervt ist für mich nicht mal das Durcheinanderwürfeln von den Begriffen, sondern dieses Nicht-Eingehen auf die Antworten anderer Teilnehmer.

Aber so isses halt in Internetforen manchmal...

cs,
harald

--
 

gutmensche

Mitglied
das Durcheinanderwürfeln von den Begriffen, sondern dieses Nicht-Eingehen auf die Antworten anderer Teilnehmer.
das passiert, wenn man die anderen Beiträge nicht liest.
Mein Problem ist, dass viele Beitraege ueber mein Bildungsniveau gehen, und ich nur im Rahmen meiner Moeglichkeiten antworten kann. Wenn die Einwaende, Wiederlegungen, falsifications in meiner einfachen Sprache gefasst waeren, heatte ich darauf gemaess antworten koennen
Da müsste auch der Europaschatten auf Jupiter kurzzeitig rückwärts laufen.
Auch gegen den Sternenhintergrund, aber nur nahe des Perihels'
Danke und Alles gute: der kleine guenter. g.
P.S. hatte Transits von Deimos und Phobos gefunden, aber deren Perihelion Umlaufgeschwindigkeit ist ja nur um 5.6 % und 9% vermindert, nicht kurzzeitig umgedreht., nicht auf 105 % reduziert wie Europas, oder noch mehr wie an anderen, schnellere, inneren Monden.
.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hoschie

Mitglied
Suche mal bei den äußeren Planeten, z.B. Saturn, deren Umlaufperioden sind viel länger. Die Rotation der inneren Monde ist ebenfalls häufig gebunden. Vielleicht wäre ein guter Denkansatz, sich zu überlegen was passiert, wenn man die Umlaufperiode des Planeten gegen unendlich schickt und er dann stillsteht.

CS Hoschie
 

gutmensche

Mitglied
Suche mal bei den äußeren Planeten, z.B. Saturn, deren Umlaufperioden sind viel länger. Die Rotation der inneren Monde ist ebenfalls häufig gebunden.
Hoschie,
Richtig, ich wollte mich auf Europa beschraenken, weil die Umlaufgeschwindigkeiten nahe gleich sind. Wenn die Hyothese stimmt, wird dass schon kommen.
Der Ruecklauf wuerde auch erfolgen, wenn der Mond auf Geradestraecke waere, wie ein Zirkuskarussell das drehend auf einem Gueterzug geladen waere ( Blumenfluecken waerend der Fahrt verboten) Ideal zum Austausch waere Gleichgeschwindigkeit. Momentaner "Standstill" am Kontaktpunkt, wie z.B bei der Tour de France/Marathon rennenden
Getraenkuebergabe.
Danke fuers Verstehen, gutschein (scheint gut zu sein.
P.S. the Theorie ist, das nahe dem Perihel, durch die nahe Null-Gschwindigkeit bessere Waermeuebertragung durch Sonnenstrahlung stattfindet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben