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Neue Diskussionskultur im Netz?

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Flo2910

Mitglied
Übrigens ist jeder analoge Freundeskreis, jeder Verein mit echten sozialen Kontakten ebenso eine wahre Fundgrube für die bizarrsten Auswüchse menschlichen Verhaltens. Jeder der mal in einem Dorf Musik-, Schützen-, Taubensport oder Modellflugverein war, kann davon ein Liedchen singen. Mir ist jeder Internet Nerd lieber, als der erste Vorsitzende des Ortsvereins).

Wie war, wie war! 😅
LG Flo
 

Cpt.Boiler

Mitglied
Übrigens, man kommt auch hier überrasschend schnell, und überraschend einfach, in den erlauchten? oder berüchtigten? (je nach Perspektive :)) Kreis der zumindest teilweise gelöschten. Gut, für alles gibt es Pro und Contra. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, auch im Stillen für sich, über die Eingangsfrage des TO nachzudenken.
-cb
 

silver

Mitglied
Guten Morgen!

Zu #1.
Dem T r o l l -Trend in Kommentarbereichen muss ja was entgegen gesetzt werden. Das war auch in früheren, spezialisierten Internetforen usus. Bloß gab es in denen weniger T r o l l -Persönlichkeitstypen als heute in den Kommi-Spalten. Also sind die Waffen gegen T r o l l e auch anders. Moderatoren, Algorithmen und auch die anderen Teilnehmer und der Gesetzgeber lernen jetzt erst, damit umzugehen.

Von @Wintergatan : "Ich glaube gelegentlichen eine Entwicklung hin zu einem Wettlauf um Aufmerksamkeit, Empörung, Political-Correctnes und Social-Justice-Warrior zu sehen. So als würde man sich nach Provokation und Drama sehnen und es notfalls gezielt herbeiführen."
Das sind teils Auswüchse des obigen Lernprozesses, teils bewusst forciertes Einziehen gesellschaftlicher Werte. #MeTwo ist ja so eine Aktion gewesen, wo es den social justice warriors um political correctness ging. Mir als Boomer waren die Schilderungen, die unter #MeTwo damals kamen und auch ihr Ziel - weniger Rassismus - , auch sehr fremd. Zunächst. Ich konnte mir, Boomer und weiss, kaum vorstellen, dass es im Deutschland des 21. Jhrdts so eine Welle braucht. Aber ganz offensichtlich braucht es die Welle.
Denn "so etwas wie Rassismus", wie Merkel mal sagte, gibt es eben tatsächlich auch bei Ottilienormalverbrauchern wie mir. Das hab ich erst durch die Welle #MeTwo begriffen: ich selbst habe einen inneren Rassisten und der ist auch aktiv, wenn ich ihn nicht bewusst an die Kandare nehme. Das war ein ganz fetter Augenöffner. Und ich hab schon sehr gute Fortschritte gemacht, meinen inneren Rassisten jeweils zu erkennen und mein Verhalten tatsächlich anzupassen. Denn ich will kein Rassist sein. Punkt.


Seitdem bin ich den social justice warriors und political correctness viel aufgeschlossener. Wenn sich die zugrundeliegende Zielsetzung so einer Welle mit meinen eigenen und eigentlichen Werten deckt, unterstütze ich die Welle. Und lerne dabei auch Neues. So geht gesellschaftliche Evolution im 21. Jhdt. Find ich ziemlich feste toll.

LG Silver
 

Cpt.Boiler

Mitglied
Tja, wenns' so einfach wäre..
Ein grundlegender problematischer Aspekt in obiger Ausführung ist, dass es eben gerade *nicht* von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht etc. etc abhängt, ob jemand rassistisch denkt oder handelt. Aus meiner Sicht z.B. ist #meetoo und ähnliches nicht weniger rassistisch und geschlechter-diskriminierend als die Seite, die die Bewegung bekämpfen will, nur halt eben andersrum.
Du hast es in deinem letzten Satz gut auf den Punkt gebracht: wenn die Welle sich mit deinen Werten deckt, unterstützt du sie. Das ist vollkommen legitim, etwas zu unterstützen, was man gut findet. Es ist aber nicht hinreichend, das dann auch als allgemeinverbindliche Norm anzusehen.
-cb
 

silver

Mitglied
Der Hashtag lautete #MetWo und stand für die 2 Herzen, die in der Brust von Einwanderern schlagen.
#MeToo steht für Erlebnisse von Frauen, die von Männern begrabscht und sonst wie objektifiziert werden.
Man kann zur Verteidigung eines Status Quo nicht sagen, die Objektifizierung passiere beidseitig und man müsse auch both sides anhören, den Vergewaltiger wie die Überlebende einer Vergewaltigung.

[Der Text wurde von der Moderation geändert bzw. entfernt.]
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

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Ich melde mich dann hier aus der Moderatorenkabine mit der Erinnerung, auch bei diesem höchst emotionalen Thema sachlich zu bleiben.

Danke euch,
Volker
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo,

wie sich Rassisimus äußert ist ja auch Definitionssache. Und da reißen alle möglichen Gruppen die Deutungshoheit an sich, wenn sie Aufmerksamkeit brauchen und ihre Ziele verfolgen. "[zensiert]", "Moor", "Eskimo" war für mich als Kind und Jugendlicher einfach eine Bezeichnung für bestimmte Völker und Leute, die irgendwo wohnen, genau wie Araber, Asiate oder Iberer. War ich deswegen ein Rassist, weil ich "Moorenköpfe" gegessen habe, beim Berliner, Hamburger oder Wienerschnitzel aber nicht und beim "Zigeunerschnitzel" schon wieder? Ich weiß, es gibt dafür Begründungen, aber wem sind die schon noch bewußt bei einem Begriff der sich lange eingebürgert hat und schon längst nicht mehr die ursprüngliche Bedeutung hat - außer man reißt das wieder ans Tageslicht, um seine eigene Locke zu drehen.
"Eskimos" sollen z.B. Inuit genannt werden - meinetwegen. Aber Germanen war auch der Oberbegriff für alle "Barbaren" auf der anderen Rheinseite. Die Stämme dort hatten sich auch nicht als Germanen bezeichnet. Ist das jetzt Rassismus, wenn mich die ganze Welt als "german" bezeichnet?
Also, das ist ein schwieriges Thema. Man muß aufpassen hier nicht das berechtige Interesse von Menschen nach Schutz, Gerechtigkeit und Strafverfolgung, wie beim Belästigen von Frauen etc., mit der Instrumentalisierung dieser Themen von bestimmten Gruppen für eigene Zwecke zu verwechseln.

Gruß

Heiko
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Aus meiner Sicht z.B. ist #meetoo und ähnliches nicht weniger rassistisch und geschlechter-diskriminierend als die Seite, die die Bewegung bekämpfen will, nur halt eben andersrum.
Selbst wenn Dir meine partiell anhaltende Unverständlichkeit zu manchen Aspekten unserer Unterhaltung vielleicht schon unangenehm auffällt... #metoo war doch weniger eine rassistische Bewegung als ein Zusammenschluss von sexuell missbrauchten Frauen, die an die Öffentlichkeit gingen. Hier zu sagen, dass die Geschädigten und ihre Bewegung genauso schlimm sind, wie die Täter, ist meines Erachtens eine etwas zynische Erklärung, die Opfer seien dadurch eigentlich genauso Täter... verstehe ich so nicht ganz.

lg
Niki
 

Miquel Prado

Mitglied
Wie immer im Leben ist es aber eine Frage davon wie man es sagt.
Für mich ist das der springende Punkt. Kritik ist ok, aber es muss unpersönlich bleiben.
Das "wie" ist aber u.a. eine Frage der Erziehung und unterliegt gesellschaftlichen Einflüssen.
Und da tut sich einiges, leider im negativen Sinne. Unabhängig von der Möglichkeit neuer Kommunikationswege (Internet) ist eindeutig ein weltweiter Moralverfall zu beobachten. Empathie nimmt stetig ab. Das spiegelt sich dann auch in der Art der Kommunikation in Foren wieder. Dagegen kann man natürlich Maßnahmen ergreifen wie Zensur oder User Account sperren, es ändert aber nichts am Grundproblem.

Es sollte jedem klar sein, ohne der Gewalt der Exekutive hätten wir schon lange Mord und Totschlag auf den Straßen.
Und sei es nur um sich zu verteidigen.
Der Mensch ist leider nicht naiv. Der Mensch ist leider primitiv.

VG, Sebastian
 
Zuletzt bearbeitet:

Cpt.Boiler

Mitglied
@Demokrat
wer Opfer, und wer Täter ist, wird in einem Rechtsstaat druch Gerichte anhand eindeutig feststellbarer Beweise u./o. Indizien festgestellt, und nicht dadurch, dass in einem Internetforum/Tweet/Hashtag etc. jemand einfach von jemand anderem/anderer als Täter bzeichnet wird.

Und, um das klarzustellen, selbstverständlich ist nicht jede Person, die sich unter dem Thema meT(w,x,z.z..)oo äussert, quais umgekehrt diskriminierend eingestellt. Hier ist meine Äusserung leider etwas pauschal geraten. Ich meine aber, der Anteil ist -leider -sehr hoch, und sehr viele in diesem Sinne geäusserten Statements weisen meines Erachtens eben schon ähnlich diskiriminierende Züge auf wie die, gegen die sie sich richten.
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo CB,

wir sollten uns hier beruhigen.:coffee:
Auch ich bin nicht unbedingt mit "silver" auf einer Linie. Das hat sie mir auch schon deutlich klargemacht :)
Sie formuliert manchmal recht kräftig. Es gehört aber auch zur Diskussionskultur, daß man da mal drüber stehen kann. Ich würde sie deswegen nicht abwürgen wollen. Bei der BW zu Zeiten des Nato-Doppelbeschlusses etc. und den damit verbundenen Demonstrationen hatten wir einen Spruch am Kaserneneingang. Sinngemäß: "Wir stimmen nicht mit eurer Meinung überein, aber wir verteidigen euer Recht sie zu sagen!". Das gilt für mich noch heute. Ich stimme nicht mit allem überein. Ich bin aber ein entschiedener Verfechter der Meinungsfreiheit und schlucke dafür auch manchmal eine Kröte, wenn das nicht unbedingt immer erwidert wird.

Gruß

Heiko
 

Cpt.Boiler

Mitglied
@DocHighCo
von abwürgen war nicht die Rede. Wer aber entsprechend 'kräftig formuliert', muss aber m.E. auch enstpechend belastbare sachliche Argumente vorlegen können,vor allem, wenn es um eine direkten Angriff auf eine Person geht, und darum dieser Person strafrechtlich relevante Dinge zu unterstellen.
Meinungsfreihit wird daruch m.E. nicht berührt.
 

Marktplatz-Moderator

Forenleitung
Mitarbeiter
Moderator
Um das an dieser Stelle nochmals klar zu stellen, liebe User, öffentliche Zwistigkeiten zwischen zwei Mitgliedern werden nicht geduldet.
Persönliche Differenzen sind persönlich und können persönlich in Unterhaltungen geklärt werden.

Danke fürs Beachten.

Volker
 

Marktplatz-Moderator

Forenleitung
Mitarbeiter
Moderator
Liebe User,

wir haben uns entschieden, die letzten beiden Threads der beiden Kontrahenten, in denen es um persönliche Differenzen ging, zu löschen, da diese Art Beiträge auf Grund unserer Nutzungsbedingungen nicht erlaubt sind.
Es ist aber auch außerhalb unserer Bedingungen nicht erwünscht, einen persönlichen Streit offen aufzuführen, wie ich bereits oben ausgeführt habe.

Wird nun weiterhin auf diese Art diskutiert, werden wir den Thread schließen.

Vielen Dank,
Volker
 

Simon1988

Mitglied
Hallo,

ich werde ja nun auch langsam älter und vielleicht entgeht einem da ja auch ab und an mal einiges. Deshalb frage ich hier einfach mal an, ob meine Beobachtung, dass sich die Diskussionskultur im Netz langsam ändert korrekt ist. Konkret geht es darum, dass Kommentare häufig gelöscht oder gar nicht erst freigeschaltet werden, wenn sie nicht der Sichtweise des Erstellers der Website oder des Videos entsprechen. Das reicht von angemerkten Kleinigkeiten wie Dinge günstiger zu erreichen sind bis hin zu Kritik an offensichtlichen schweren inhaltlichen Fehlern. Auffällig ist hierbei dass ab und an der erste Kommentar zunächst noch zugelassen wird, aber nur um persönliche Angriffe, haltlose Unterstellungen und oder die Frage los zu lassen warum man sich denn die Inhalte ansieht, wenn man nicht der gleichen Meinung wie der Ersteller ist.

Habe ich da was Grundsätzliches an den Kommentarsektionen falsch verstanden und sind die heute wirklich nur noch für das Bekräftigen der Meinung des Erstellers der jeweiligen Inhalte gedacht oder haben sich viele Menschen in Schneeflöckchen verwandelt, welche mit relativ harmloser Kritik oder auch nur Anregungen nicht mehr umgehen können.


MfG

Rainmaker
Hallo Rainmaker

die Anonymität eines Forums diente schon immer hervorragend als Ventil und zugleich als Bestätigung der eigenen Meinung.
Vor Allem dann wenn die eigene Meinung über allen Anderen zu stehen hat!
Betrachtet man sich einige, öffentlich ausgetragene, wissenschaftliche Diskussionen dann stellt man schnell fest dass nicht die
Fakten oder etwaige Forschungsergebnisse zählen, sondern schlichtweg der vorgegebene Meinungsfluss in dem man schwimmt.
Eine fatale Komponente bei etlichen Schneeflöckchen, ist der Glaube wir wären im Jahre des Herrn 2021 mental weiter als 1521.

Die Zeiten werden rauer und die Meinungen eben auch.


lg Simon
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Boiler
@Demokrat
wer Opfer, und wer Täter ist, wird in einem Rechtsstaat druch Gerichte anhand eindeutig feststellbarer Beweise u./o. Indizien festgestellt, und nicht dadurch, dass in einem Internetforum/Tweet/Hashtag etc. jemand einfach von jemand anderem/anderer als Täter bzeichnet wird.
Das ist aber ein schöner Wunschtraum dem du hier folgst.
Ein fast legendäres zitat von mir sagt: :D
"Eine fatale Komponente bei etlichen Schneeflöckchen, ist der Glaube wir wären im Jahre des Herrn 2021 mental weiter als 1521"
Blöd nur das jeder Rechtsstaat sich das Recht so zurechtbiegt wie es ihm gerade passt.

Und, um das klarzustellen, selbstverständlich ist nicht jede Person, die sich unter dem Thema meT(w,x,z.z..)oo äussert, quais umgekehrt diskriminierend eingestellt. Hier ist meine Äusserung leider etwas pauschal geraten. Ich meine aber, der Anteil ist -leider -sehr hoch, und sehr viele in diesem Sinne geäusserten Statements weisen meines Erachtens eben schon ähnlich diskiriminierende Züge auf wie die, gegen die sie sich richten.
metoo ist doch nur ein winziges Puzzle im, komplett versandeten, Getriebe der gesellschaftlichen Ordnung.
Um so näher sich ein solches Gesellschaftskonstrukt dem Abgrund nähert, desto höher müssen die moralischen
Ergüsse sein! => Umso näher es ans Sterben geht, desto unsterblicher müssen die Gedanken sein.
Man kann sagen, das heutige Gesellschaftssystem hat sich komplett verbraucht und feuert nun die letzten Salven (metoo, 3 bis 100 weitere Geschlechter, etc.)


lg Simon
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Man kann sagen, das heutige Gesellschaftssystem hat sich komplett verbraucht ...

Man kann aber auch (optimistisch!) sagen, dass unsere Gesellschaft alle grundsätzlichen Probleme im Griff hat und jetzt am Feinschliff arbeitet. Und dabei zum Beispiel endlich auch bisher vergessenen bzw. unterdrückten Geschlechter berücksichtigt, die mangels Lobby bisher nie gehört wurden.

Grüße
Maximilian
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Man kann sagen, das heutige Gesellschaftssystem hat sich komplett verbraucht
Die Anzeichen scheinen sich zu mehren. Auch, dass wir bei Themen über den Ge- und Missbrauch von Kommentarfunktionen auch letztlich wieder nur bei der Gesellschaft und den Ansprüchen alle an alle landen, zeigt, dass die Ursachen halt immer im Gesamtsystem liegen.

Schau ich mir die Welt an, von Trump über China, Brexit, Myanmar (Militärputsch) bis Russland (wo gerade der Arzt von Navalny plötzlich verstorben ist) und alle von der Pandemie und unseren Wirtschaftsstopps gebeutelt sind... wie soll man über die Netzkultur sprechen, ohne die Welt dahinter mit zu beobachten. Die Bühne ist groß, die Protagonisten sind winzige, sich artikulierende Pünktchen auf einer kleinen Weltkugel.

:coffee:

lg
Niki
 

Simon1988

Mitglied
Hallo!


Man kann aber auch (optimistisch!) sagen, dass unsere Gesellschaft alle grundsätzlichen Probleme im Griff hat und jetzt am Feinschliff arbeitet. Und dabei zum Beispiel endlich auch bisher vergessenen bzw. unterdrückten Geschlechter berücksichtigt, die mangels Lobby bisher nie gehört wurden.

Grüße
Maximilian
Blöd nur wenn wir übermorgen feststellen dass es noch 99 weitere Geschlechter gibt, deswegen ist das mit dem Feinschliff so ne Sache.
Die Probleme löst man hierzulande schon lange nicht mehr, sondern bedeckt sie mit Geld und sitzt die Situation aus.
Jaja, die Optimisten sind mir die liebsten!
 

Simon1988

Mitglied
Die Anzeichen scheinen sich zu mehren. Auch, dass wir bei Themen über den Ge- und Missbrauch von Kommentarfunktionen auch letztlich wieder nur bei der Gesellschaft und den Ansprüchen alle an alle landen, zeigt, dass die Ursachen halt immer im Gesamtsystem liegen.

Schau ich mir die Welt an, von Trump über China, Brexit, Myanmar (Militärputsch) bis Russland (wo gerade der Arzt von Navalny plötzlich verstorben ist) und alle von der Pandemie und unseren Wirtschaftsstopps gebeutelt sind... wie soll man über die Netzkultur sprechen, ohne die Welt dahinter mit zu beobachten. Die Bühne ist groß, die Protagonisten sind winzige, sich artikulierende Pünktchen auf einer kleinen Weltkugel.

:coffee:

lg
Niki
Bis heute ist mir nicht klar wieso so viele auf das Trump-bashing aufgesprungen sind!
Hätte doch nur George Bush jun. den selbigen gesellschaftlichen Druck verspürt als er ohne Grund
den Irak platt machte und Chaos hinterließ. Aber das war vor langer Zeit und damals war man noch nicht beim Feinschliff wie heute. :LOL:
Gerade Astronomieaffine sollte in der Lage sein über den Tellerrand zu blicken!
 

Marktplatz-Moderator

Forenleitung
Mitarbeiter
Moderator
Seufzend erhebe ich letztmalig meine Hand zur Ermahnung der allgemeinen Userschaft.
Auch wenn ihr mittlerweile von den persönlichen Beleidigungen abgekommen seid, so ist dies ein Forum für Astronomie, auch wenn wir diese Rubrik "Smalltalk" für nicht-astronomische Themen eingeführt haben. Doch politische Auseinandersetzungen sind nicht "small" , hier völlig fehl am Platz und führen oftmals wieder zu den persönlichen Angriffen, die wir ebenfalls vermeiden wollen.
Eine Schließung des Threads steht daher unmittelbar bevor, womit wir alle auch wieder ein Stück zur aktuellen Diskussionskultur im Netz beigetragen hätten.

Gruß
Volker
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Gerade Astronomieaffine sollte in der Lage sein über den Tellerrand zu blicken!
Deshalb schrieb ich, was ich schrieb über Trump. Egal, ob jemand ihn "basht" oder nicht, er ist einer der gefährlicheren Typen auf diesem Planeten. Punkt. Mich wundern Menschen, die sich über "Trump-basher" wundern... ;) und ja, er hat die Wahl natürlich gewonnen, wie er sagt, oder? _affeaugen::sick:

lg
Niki
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Seufzend erhebe ich letztmalig meine Hand zur Ermahnung der allgemeinen Userschaft.
Ich denke, im Lockdown und überhaupt haben sich viele gesellschaftliche (und politische) Themen aufgestaut, da muss man schon genau auf Deine Bemühungen und die erhobene Hand achten und und die Maus weglegen, sonst übersieht man die Mäßigungsrufe - ich auch... aber ich werde mich zurückhalten... :affemund: (und weniger schreiben)

lg
Niki
 

Miquel Prado

Mitglied
Trump gibt es nicht mehr, manchmal siegt auch das Gute. Und Putins Tage sind auch gezählt.
Deshalb schrieb ich, was ich schrieb über Trump. Egal, ob jemand ihn "basht" oder nicht, er ist einer der gefährlicheren Typen auf diesem Planeten.
Was soll diese Meinungsmache? Das gehört hier nicht her!

Euch ist schon klar, dass viele Menschen ihn mögen? Immerhin wurde er durch ein Demokratisches System gewählt. Und er hat keinen Krieg vom Zaun gebrochen wie Busch. Ist das nicht das Wichtigste? Ich glaube da werden die Prioritäten falsch gesetzt. Seine Frisur interessiert weitaus mehr.. Den Meisten ist wohl durch die Medien das Denken weichgespült worden.
Und man möge jetzt nicht wieder die Hälfte aller Amerikaner für [zensiert]en erklären, das zeigt nur den eigenen begrenzten Horizont..
Dieser Threat sollte wirklich geschlossen werden..
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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