Neues "potenziell" intelligentes Signal aus Proxima Centauri | Seite 2 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Neues "potenziell" intelligentes Signal aus Proxima Centauri

Okke_Dillen

Mitglied
Moin,

mal angenommen, es gibt mehrere sog. intelligente Lebensformen da draußen und sie betreiben alle Technologie und es gibt sie schon ein paar Mio Jahre (nach Belieben gerne auch mehr), fänden sie es bestimmt interessant, über "aufstrebende" Zivilisationen informiert zu sein. Soweit d'accord.

Nur, wie würden sie sich verhalten?
Würden sie tatsächlich aktiv kommunizieren?
Dann würden sie damit unterentwickelten (synonym für "aufstrebend") Z. möglicherweise indirekt und vor allem ungewollt Mittel an die Hand geben, die nicht in deren Hände gehören (in Analogie zu "Messer, Gabel, Scher' und Licht sind für kleine Kinder nicht!")

Also wird passiv kommuniziert. ZB indem "Fallen" aufgestellt werden, die dann ein Signal beliebiger Art abgeben, um den "Fallensteller" über den "Fang" zu informieren. Vorteil: man muß nicht aktiv gucken gehen (dabei muß der Fang nicht merken, daß er gerade in eine Falle getappt ist, kann sogar völlig unbehelligt davon bleiben)

Um einen potenziellen "Fallensteller" nicht mit Fehlalarmen zuzumüllen, sind die "Sensoren" entsprechend weit verstreut, getreu dem Motto "wenns einer bis hierher schafft, verdient er meine Aufmerksamkeit, wenigstens kurz".

Schaumermol, ob sich da noch was tut...

Gibt es eigtl auch eine Info darüber, wie breitbandig das Signal war? Die Frequenz wurde ja angegeben, nur eine angegebene Bandbreite bei der Betonung der Schmalbandigkeit des Signals fand ich nicht...

:alien:-Grüße,
Okke
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Okke
Nur, wie würden sie sich verhalten?
Würden sie tatsächlich aktiv kommunizieren?
Dann würden sie damit unterentwickelten (synonym für "aufstrebend") Z. möglicherweise indirekt und vor allem ungewollt Mittel an die Hand geben, die nicht in deren Hände gehören (in Analogie zu "Messer, Gabel, Scher' und Licht sind für kleine Kinder nicht!")
Ich denke nicht dass sie einen aktiven Kontakt wollten, rein logisch hätten sie mit uns auch nichts zu kommunizieren.
Wenn sie technologisch so weit entwickelt wären und uns vielleicht auch besuchten/besuchen dann wüssten sie bereits alles Wichtige.
Den Schritt müssten also wir anstreben, sei es auch mit UKW Signalen.

Also wird passiv kommuniziert. ZB indem "Fallen" aufgestellt werden, die dann ein Signal beliebiger Art abgeben, um den "Fallensteller" über den "Fang" zu informieren. Vorteil: man muß nicht aktiv gucken gehen (dabei muß der Fang nicht merken, daß er gerade in eine Falle getappt ist, kann sogar völlig unbehelligt davon bleiben)

Da bin ich deiner Meinung, es wären kleine Krümmel für die Menschheit verstreut, nur suchen und intepretieren müssen wir sie selber.
Kleinkinder auf dem Weg zum erwachsen Menschen.


lg Simon
 

Okke_Dillen

Mitglied
Moin nochmal,

gerade schau ich mir das aktuelle Video von Urknall-Weltall-Leben zum Stand der Fusionforschung an, kommt am Ende u.a. ein Hinweis auf eine Video genau zum Thema hier, zwar mit den üblichen youtube-Wahn-Hinweisen "klick mich - abonnier mich - glock mich", aber immerhin:

Achso, Nachtrach zur Kontaktaufnahme: ich spekuliere mal, hinter Signalen, die sich auf den ersten Blick als :alien: identifizieren ließen, stüken höchstwahrscheinlich Ziv'en auf etwa unserer Entwicklungsstufe, was wenig bringt (also ein großes Halllooo in die Welt und "wir kommen in Frieden"...) - außer dem großen Bingo! natürlich. Ein Kulturschock wäre das schon, hihi. Aber imho unwahrscheinlich, zwei so ähnlich entwickelte Z'n so nah beieinander zu finden...

Sollte es von weiter weg stammen, dann nicht von einer Ziv. unserer Stufe, wir können viel... also, viieel zu wenig Energie aufbringen, als daß das auch nur irgendjemand mitbekäme da draußen... selbst eine Tsar-Bombe auf voller Leistung (>100Mt) verschwindet vor der Sonne in deren Rauschen...

Nett finde ich den Ansatz im letzten Absatz des im vorigen Post verlinkten Artikels, mit dem "Funkmast", hat was. Bei "funken" - auf welcher Wellenlänge auch immer - fällt mir nur immer gleich die unbeschwerte Langsamkeit der Lichtgeschwindigkeit ein und daß die schnöde Hintergrundstrahlung dann zu härtester Gammastrahlung wird, sofern man das als Reisegeschwindigkeit in Betracht zieht. Also nicht Funkmast, sondern vielleicht Schalter? Für irgendwas. Etwas, das sich mit heutiger Physik noch nicht beschreiben läßt. Also hinkommen und auslösen, ist die Devise. Was, wenn Starshot den auch auslösen würde...? :devilish:
In meim Kopfkino spielt sich schon die unvermeidliche Storyline für nen Scifi-Blockbuster ab... 🤣

Naja, spekulieren macht Spaß und ich bin mal gespannt, was da am Ende noch rauskommt :cool:
Achja, qua Radioastronomie, 982,002MHz ist zwar im Bereich unserer Empfänger für Meteorscatter und ne Yagi-Antenne für die Frequenz wäre auch schnell gebaut, aber, die Australier hatten eine Schüssel mit 64m :oops: Durchmesser am Start und eben nicht nur nen "Drahthaufen"... :whistle:
Achjeh, Südhalbkugel ist hier auch nicht...

Wieauchimmer, die Damen und Herren Wissenschaftler waren wohl wenig beglückt, daß vor dem Abschluß der Studie etwas ge-leakt ist. Klar, hab ich ganz und gar Verständnis für.

Schaumermol...
LG Okke
 

TriffiD

Mitglied
Na ja, sei es wie es sei. Bislang haben wir wirklich nicht den Hauch eines Hinweises auf andere Zivilisationen. Mag dieses "Signal" auch als noch so mysteriös gefeiert werden. Ich möchte wetten, dass es am Ende entweder gar keine Erklärung dafür gibt oder eine enttäuschend profane.
Irgendwie haben die Menschen von 200 Jahren zum Himmel geschaut und ratlos mit den Armen gewedelt und heute ist es doch im Grunde kein Stück besser geworden. Sicher: Heute können schon Amateure Fotos machen, die die Objekte im Weltraum in hoher Qualität abbilden und was die Profis heute so zu Tage fördern ist ganz und gar erstaunlich, aber kein einziges Alien ist bislang irgendwo gelandet und hätte sich die Mühe gemacht, mal aus seiner Untertasse herauszukommen und zu klatschen. Nicht mal eine Grußkarte haben wir bekommen.
Ausschließen kann man natürlich nicht, dass morgen tatsächlich ein belastbares Signal von Außerirdischen kommt, aber erwarten tue ich das nicht mehr wirklich und ob wir noch sehr viele bewusste Jahre haben, um darauf zu warten, kann man mit Blick auf die Bolsonaros, Trumps, Johnsons und Putins dieser Welt doch nur sehr leise hoffen.

Gruß
Sebastian
 

Demokrat

Aktives Mitglied
aber kein einziges Alien ist bislang irgendwo gelandet und hätte sich die Mühe gemacht, mal aus seiner Untertasse herauszukommen und zu klatschen.
Zumindest nicht in Begleitung unserer Presse. Abgesehen davon ist es fraglich, ob wir das machen würden, wenn wir höher entwickelt wären und einen Planeten besuchen. Wenn es tatsächlich eine Kontaktaufnahme geben sollte oder gegeben hat, wäre es auch überlegenswert, wem man hier bei uns eigentlich winken sollte.

"Hallo Erde" wird es wohl nicht sein, also den Chinesen? Den Russen? Den Schweizern? Es gibt keine Weltgemeinschaft, also fiele es uns ja selbst schwer, zu sagen, wen man hier im Namen der Kleinen Grauen oder wemauchimmer ansprechen sollte. Siehe lustigerweise auch: Verwirrung um UN-Erstkontakt-Vertreter für Alien-Besucher - derStandard.at

Ich denke auch, dass diese Diskussion schon oft hier geführt wurde, aber ebenso ohne Konsens, da es (offenbar aufgrund der Dualität) immer mindestens zwei Lager geben muss. Und diese Lager können sich maximal anerkennen, aber werden sich nicht von der Meinung anderer anstecken oder gar überzeugen lassen. Offenbar funktioniert die Welt so. Siehe Republikaner und Demokraten. In den Häusern dort steht es meist knapp um 50:50.

Die einen suchen mittels Seti, die anderen lachen sie aus. Die einen schicken goldenen Schallplatten und Signale hinaus, die andern tippen sich mit dem Finger auf die Stirn. Die einen "glauben an" UFOs, die anderen empfehlen Aluhüte für besonders schwere Fälle. Und dabei wissen wir allesamt so gut wie nichts über die ganze Sache, außer, dass viele Menschen (zehntausende) merkwürdige Dinge am Himmel und auf Erden gesehen haben. Und manche davon waren Piloten oder Radartechniker, und das erkenne ich zumindest an, dass es neben 99% natürlicher Erklärungen für etliche Wahrnehmungen keine Erklärung gibt. Und die sind für mich interessant.

Offenbar sind die Phänomene aber recht selten, da die Kollegen hier ja auch routinierte Beobachter des Nachthimmels sind, und nicht andauernd unklare aeronautische Phänomene sichten. Wenn auch, zugegeben, diese manchmal doch gesichtet werden. Meist sind es Raketenstufen, Satelliten, auch Satelliten im Parallelflug, aber dann, wenn von rasanten Beschleunigungen berichtet wird, fallen die Satelliten schon mal raus.

Aber das führt jetzt zu weit, ich finde nur, die generelle Behauptung, dass hier quasi "niemand ausgestiegen ist und gewinkt hat" ist erstens möglicherweise im weitesten Sinn nicht korrekt, und zweitens würde das auch nicht belegen, dass es da draußen niemanden gibt, nach der alten Formel: "sonst wären sie ja schon längst da".

Wir hören keine Signale, wir sehen keine gelandeten UFOs am Hauptplatz. Wir landen andererseits auch nicht auf einem anderen Planeten ein paar Lichtjahre entfernt, und das bedeutet ebensowenig, dass wir nicht existieren... :coffee:

Vielleicht gibt es ja ein kosmisches facebook... oder twitter... Trump wäre wohl der erste, der schreiben würde: "Hi from Terra, if you need some Oil or properties for a good investment, call me. Or meet me at Area 51, we can have some of the best steaks there."

lg
Niki
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Niki
Und dabei wissen wir allesamt so gut wie nichts über die ganze Sache, außer, dass viele Menschen (zehntausende) merkwürdige Dinge am Himmel und auf Erden gesehen haben. Und manche davon waren Piloten oder Radartechniker, und das erkenne ich zumindest an, dass es neben 99% natürlicher Erklärungen für etliche Wahrnehmungen keine Erklärung gibt. Und die sind für mich interessant.

Daneben auch Aussagen vom Militär, Astronauten etc..
Interessant ist es alle mal, jedoch scheint zumindest bisher der Erkenntnisgewinnn aus solchen "Sichtungen" gegen Null zu laufen.
Was bleibt ist rein die psychologisch-philosophische Komponente, sprich wir gehen wir damit um und vor Allem wie richten wir unsere weitere Forschung
diesbzgl. aus.
Wenn wir nicht daran glauben dann werden wir auch nicht danach suchen.


lg Simon
 

maximilian

Mitglied
Hallo!

...sprich wir gehen wir damit um und vor Allem wie richten wir unsere weitere Forschung diesbzgl. aus.
Es gibt doch genug Forschungsprogramme zum Thema SETI. Bei jedem großen Radioteleskop läuft irgendeine Software mit (und sei es sowas wie SETI@home), welche den Datenstrom nach künstlichen Signalen filtert. Ausserdem werden nach wie vor Beobachutngen und Sichtungsberichte gesammelt uns ausgewertet. An ganz vielen Stellen in ganz vielen Ländern.

Wenn wir nicht daran glauben dann werden wir auch nicht danach suchen.
Es wird aber doch danach gesucht. Und an ein vorweggenommes (!) Ziel einer Forschung nicht zu glauben bzw. diesem eine gewisse Skepsis entgegenzubringen macht die Forschung nicht schlechter. Die schlimmste Ufoforschung kommt schon immer von den Ufogläubigen, die sich mit ihrer hanebüchenen Pseudowissenschaft oft nur lächerlich machen.

Grüße
Maximilian
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo,

es stimmt zwar, daß die "Abwesenheit eines Beweises nicht der Beweis der Abwesenheit von etwas ist". Trotzdem gehört es zum wissenschaftlichen Prozedere, daß die die eine Hypothese der Existenz von etwas aufstellen, dies beweisen bzw. mit stichhaltigen Indizien untermauern müßen - nicht umgekehrt. "Es gibt den Weihnachtsmann" müßte bewiesen werden, "Schweine können fliegen" auch und " es gibt außerirdische Zivilisationen" auch. Bis dahin ist im wissenschaftlichen Tagesgeschäft von der Nichtexistens des Weihnachtsmannes, fliegender Schweine und außerirdischer Zivilisationen auszugehen.
Aber last euch deswegen nicht vom Spekulieren abhalten. Das ist trotzdem ganz interessant. Man nennt das auch "Science Fiction" ;).

Gruß

Heiko
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Aber last euch deswegen nicht vom Spekulieren abhalten. Das ist trotzdem ganz interessant. Man nennt das auch "Science Fiction" ;).
Spekulation auf wissenschaftlicher Basis muss keine Science Fiction sein („wie würden sich die Zahlen der Covid-Infektionen verändern, wenn ab dem 1.Januar pro Woche xxxyz Menschen geimpft werden könnten“ ist auch nichts anderes als eine Spekulation. Aber Science Fiction bestimmt nicht).

Man kann sich durchaus Fragen stellen, die sich mit den heute vorliegenden Daten nicht beantworten lassen. Um daraus z.B. den Schluss zu ziehen, welche Art von Daten wir gezielt sammeln müssen um der Antwort schneller näher zu kommen.

Grüße
Maximilian

PS: Mein Vater hat als Physiker in einem Kernforschungszentrum gearbeitet. Dort gibt es seit den 1960er Jahren einen „UFO Club“, dem ich als Schüler natürlich auch angehört habe. Die meisten Mitglieder waren „richtige“ Wissenschaftler die sich ganz ernsthaft mit der Frage beschäftigt haben, wie wir ausserirdische Intelligenz erkennen und mit ihr kommunizieren können. Nur mit science, und ganz ohne fiction.
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo Maximilian,

so gesehen hast Du recht. Eine Hypothese aufstellen und dann auf wissenschaftlicher Basis nach Belegen dafür suchen ist legitim. Nur die Tatsache, daß man man nach etwas sucht, ist noch kein Indiz und schon gar kein Beweis, daß es auch existiert. Deshalb stelle ich auch gar nicht die Suche nach außerirdischen Intelligenzen in Frage, ich halte nur die Erfolgsaussichten für gering - aber das ist was anderes.
Aber zu sagen es gibt unerklärliche Phänomene, also sind das wahrscheinlich die Außerirdischen und zu versuchen damit die Hypothese der Existenz Außerirdischer zu untermauern, ist an den Haaren herbeigeholt und deshalb Science Fiction. Es gibt unerklärliche Phänomene, Signale etc. . Das ist unbestritten. Aber als Erklärung dafür sind Außeriridische im Prinzip nicht besser als andere - inklusive Weihnachtsmann und fliegender Schweine. Aussagen von Zeugen sind auch immer mit Vorsicht zu genießen. Vor allem wenn die schon im vorraus von etwas überzeugt sind. Frag mal bei Millionen von Vierjährigen nach, ob sie Hinweise darauf haben, daß es den Weihnachtsmann gibt.
Zeigt mir nur eine einzige klitzekleine außerirdische Zivilisation, dann habt ihr mich umgestimmt. Mehr muß man dazu eigentlich nicht sagen.

Viele Grüße

Heiko
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Zeigt mir nur eine einzige klitzekleine außerirdische Zivilisation, dann habt ihr mich umgestimmt. Mehr muß man dazu eigentlich nicht sagen.
Das geht mir schon ganz genauso. Und was mich überhaupt nicht beeindruckt ist, wenn immer wieder „Astronauten“, „Präsidenten“ und „Wissenschaftler“ zitiert werden, die unerklärliche Lichterscheinungen am Himmel gesehen haben wollen. Das mag ja so sein, die sind diesbezüglich genauso Laien wie jeder andere auch, aber diesen Beobachtungen dann ein besonderes Gewicht hinsichtlich der Hypothese verleihen zu wollen, dass nur Ausseridische die Ursache dafür sein können, ist schlichtweg absurd. Wie stand irgendwo schon vor langem sinngemäß zu lesen: „Seit 500 Jahren schauen jede Nacht tausende von Astronomen in den Himmel. Aber ausserirdische Besucher zeigen sich immer nur Hinterwäldlern und entführen diese zusammen mit ihren Kühen.“ Da kann man schon ins Grübeln kommen.

Grüße
Maximilian
 

Okke_Dillen

Mitglied
Moin,

dann habt ihr mich umgestimmt. Mehr muß man dazu eigentlich nicht sagen.
doch, eins noch: warum sollten "wir" (in Anlehnung an "ihr") dich umstimmen wollen? Du hast deine Meinung dazu und die wird respektiert. Andere haben eben andere Meinungen, vielleicht wollen die ja auch nur respektiert werden. Es gibt gute Argumente pro und contra und das macht die Sache interessant, solange weder das eine, noch das andere bewiesen ist. Daß die Sache so interessant ist, liegt daran, daß die Wahrscheinlichkeit für extraterrestrisches Leben so hoch ist - was nicht gleichbedeutend ist mit extrat. intelligentem Leben und erstrecht nicht in fortgeschrittener Form ;)

LG Okke
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo Okke,

das war eine Feststellung, keine Aufforderung :coffee:
Hast recht, solange wir keine Beweise haben, haben wir nur Meinungen. Meinungen sind einfach und vielfältig zu bekommen, Beweise leider nicht. Das ist ja wohl die Krux an der Sache mit Außerirdischen. Von Mikroben sprechen ich nicht, die halte sogar ich für nicht unwahrscheinlich.

Gruß

Heiko

PS:
... solange weder das eine, noch das andere bewiesen ist.
Wie ich oben schon sagte: Der der die Existenz von etwas postuliert muß es beweisen - nicht umgekehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Demokrat

Aktives Mitglied
Der der die Existenz von etwas postuliert muß es beweisen
Nö. Der, der etwas postuliert, postuliert etwas.

Postuliert ist beispielsweise, dass Leben im Universum mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts Einzigartiges ist. Postuliert wird auch von Astronomen und Astrophysikern wie auch Astrobiologen, dass es wahrscheinlich auch intelligentes Leben draußen gibt. Beweisen können all diese Leute maximal, wie sie zu den Schlussfolgerungen gelangen, welche Berechnungen sie anstellen und mit welcher Wahrscheinlichkeit diese Aussagen zutreffen können.

Wenn Du Krebst hast (Gott behüte) und dem Arzt mitteilst: "Zeigen sie mir eine einzige Krebszelle, dann glaube ich das", obwohl die CT-Bilder den Tumor zeigen, wäre das also naiv. Wenn also auch die hochgebildeten Fachleute heute der Meinung sind, Leben müsste vielfältig "da draußen" existieren (und auch mehr als nur in Form von Mikroben), dann nützt es auch nicht, sich naiv zu stellen und zu verlangen, sie sollen Dir quasi ein Alien vor die Wohnungstür stellen, damit du daran glaubst.

Es ist völlig unerheblich, ob jemand daran "glaubt" oder nicht.
Das Universum ist, wie es ist. Egal, was ich glaube oder Du glaubst.
Mir ist auch nicht wichtig, ob Du an etwas glaubst.
Bis dahin ist im wissenschaftlichen Tagesgeschäft von der Nichtexistens des Weihnachtsmannes, fliegender Schweine und außerirdischer Zivilisationen auszugehen.
Umgelegt auf unser Thema würde das heißen, Du postulierst, dass Aliens ganz allein deshalb nicht existieren können, weil noch niemand bewiesen hat, dass es sie gibt. Das ist natürlich Unsinn. Was man aussagen kann, ist, dass man es nicht WEISS, und daraus folgt keineswegs, dass es nicht existieren kann. Ich gehe also nicht von der Nichtexistenz aus, wenn ich etwas nicht weiß, sondern davon, dass man Mittel und Wege geht, es zu suchen. Das tun wir ja auch. Und keiner geht davon aus, dass es nicht existiert, weil es nicht bewiesen ist, sonst würden wir ja nicht nach gerade diesen Beweisen suchen. Seti läuft nicht seit Jahrmillionen. Seti ist jung. Und es muss auch in 100 Jahren noch keinen Erfolg haben. Vielleicht auch nie (was ich übrigens denke).

Wir können hier also über Wahrscheinlichkeiten reden, aber der Ruf nach Beweisen kommt um Jahre, Jahrzehnte oder Jahrhunderte zu früh. Und bis dahin gilt nicht die Schlussfolgerung, dass es das, was wir suchen nicht gibt, weil es noch nicht bewiesen ist, sondern dass wir eben noch auf der Suche sind. :coffee:

lg
Niki
 

Dju

Mitglied
... Wie stand irgendwo schon vor langem sinngemäß zu lesen: „Seit 500 Jahren schauen jede Nacht tausende von Astronomen in den Himmel. Aber ausserirdische Besucher zeigen sich immer nur Hinterwäldlern und entführen diese zusammen mit ihren Kühen.“ Da kann man schon ins Grübeln kommen. ...
Na ja, das Pentagon hat ja dieses Jahr drei Videos als real bezeichnet, die eine Begegnung mit unbekannten Objekten zeigen, die derzeit vom Militär nicht hinreichend bzw. abschliessend geklärt werden können.

Sind also nicht immer Hinterwäldler, denen so etwas passiert. Auch ich hatte mal ein Objekt über mir in der Nacht bei dem ich keine Erklärung beibringen konnte was es war. Aber immerhin hält mich dieses Erlebnis auch nun schon seit Jahrzehnten bei der Stange, es bleibt spannend.

CS, Thomas
 

DocHighCo

Mitglied
Niki,

zeig mir nur eine winzig kleine außerirdische Zivilisation! Bis dahin ist alles andere .... Meinung. Daran kann man seine Zeit verschwenden oder nicht.
Viel Spaß beim Weiterspekulieren. Ich schalte mich wieder ein, wenn ET angerufen hat.

Gruß

Heiko
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Na ja, das Pentagon hat ja dieses Jahr drei Videos als real bezeichnet, die eine Begegnung mit unbekannten Objekten zeigen, die derzeit vom Militär nicht hinreichend bzw. abschliessend geklärt werden können.
Das Youtube Video in diesem Link ist nicht „von diesem Jahr“, sonderm von 2019 (das Youtube Video wohlgemerkt - von wann die gezeigte CNN Sendung ist wird leider nicht gesagt) und die gezeigten Videos sind von Anno donnemals, genauso wie der einzige Augenzeuge, den sie dazu präsentieren können. „Getretener Quark wird breit, nicht stark“ sagte schon Goethe. Ausserdem ist nicht von Ausserirdischen die Rede, sondern von „unidentified aerial phenomena“, auf Deutsch: Nicht identifizierte Luftphänomene. Von Weltraum keine Rede. Es ist genau dieser Mist, wegen dem sich um ihren fachlichen Ruf besorgte Wissenschaftler nicht mit UFOkram beschäftigen wollen.

Grüße
Maximilian
 

Dju

Mitglied
Ein US Senator befürchtet, es seien die Russen oder Chinesen ...

Die in diesem Jahr offiziell von der Navy freigegebenen Videos sind hier zu finden, ich kannte sie noch nicht, wurden offenbar vor einigen Jahren geleakt (FLIR, GOFAST, GIMBAL): Documents | NAVAIR - FOIA

CS Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:

maximilian

Mitglied
Hallo!

Whatever we call it.
Was denkst Du, was es ist?
Weiß ich nicht. Mir fällt aber auf, dass sich dieses „Objekt“ auf dem Radar nicht bewegt. Egal was das Flugzeug macht, es ist immer an der selben Stelle auf dem Bildschirm. So gut kann keiner ein Flugzeug steuern (nichtmal ich :p ), dass ein verfolgtes Objekt so exakt zentriert bleibt... Sowas sehe ich bei uns auf dem Wetterradar, wenn sich Eis auf der Flugzeugnase bildet (hinter der die Radarantenne ist). Das sieht dann aus wie eine Gewitterwolke direkt vor dem Flugzeug.

Grüße
Maximilian
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Mir fällt aber auf, dass sich dieses „Objekt“ auf dem Radar nicht bewegt.
Meines Wissens stammt das Video von einer Flir-Kamera, die nach einer Zielerfassung automatisch nachgeführt wird, solange sie das kann. (Also ein militärisches "MGEN" hält quasi das Objekt in der Mitte). Darunter zieht die Meeresoberfläche vorbei.

Es gab dazu interessante Interviews im TV, sowohl von mehren beteiligten Piloten, als auch von einem Radartechniker auf dem Kriegsschiff. Auch der Pilot, der das Flugzeug steuerte erzählte von der Begegnung, und erwähnte, dass das gefilmte Objekt dann wegflog und als er zum Schiff zurückkehrte war es bereits dort wieder aufgetaucht. Insgesamt "begleiteten" diese Objekte (?) die Flotte in den Wochen des Einsatzes laut den Beteiligten immer wieder. Sie wurden also angeblich so etwas wie "alte Bekannte".

However, skurril. Ich habe wirklich sehr viel Zeit damit verbracht (machte mir auch Spaß und ich war diesbezüglich immer neugierig), alles zu dem Thema anzugucken, ob fake oder nicht, ob hanebüchen oder m.E. gaubwürdig, von Piloten, die manchmal auch nur von einer einzigen Begegnung in ihrer Karriere berichtet haben, die von Beschleunigungen jenseits unserer Möglichkeiten berichten und auch sehr futuristische Szenarien beobachtet haben wollen. Zumindest bei der Beurteilung solcher Sichtungen sind Piloten für mich nicht unglaubwürdig. Die meisten schwiegen wohl eher und lieber über solche Dinge. Trotzdem gibt es offenbar hunderte dokumentierte Fälle, weltweit wohl tausende.

Und doch ist auch der Bauer, der ein Licht über seiner Weide oder einem Berg sieht, für mich kein thumber Spinner, auch nicht ein Sheriff oder ein Kind. Sie alle können Dinge beobachtet haben, die sie nicht erklären können. Das heißt nicht, dass es keine Erklärung gibt, aber wir kennen sie meist nicht. Den "Wetterballon" lassen wir hier mal aus. ;)

Schade, dass Du als Pilot offenbar noch nicht das Vergnügen hattest, etwas Unerklärliches am Himmel zu sehen. Du könntest eine Menge falscher Erklärungen technisch und fliegerisch ausschließen und technische Faktoren sicher präziser beschreiben, als "normale" Menschen unten am Boden...

lg
Niki
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Niki

es gibt neben Videos auf der Erde auch etliche offizielle NASA Videos von Astronauten im Weltall.
Dort sind solche Objekte offenbar an der Tagesordnung. Es gibt schöne Videos wo plötzlicher Richtungswechsel erfolgt,
plötzliche Beschleunigung auf über 40 G.

Aber habt ihr schon die Bilder von der komischen Struktur auf der Mondrückseite im Paracelsus C Krater gesehen?
Hier als PDF wurde es untersucht.

Ach hier schön zu sehen LINK

Es gibt also durchaus brauchbares Forschunsmaterial für die Erdlinge.


Grüße
Simon
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Interessante Formation... man müsste mal einen Geologen fragen.
Wenn wir schon 10 Jahre in der Zukunft wären, dann würde ich sagen dass es die Reste einer Falcon Super Heavy nebst Starship sind, die ihren Landeplatz um einen halben Mondumfang verpasst haben :whistle: Ansosten fühle ich mich 40 Jahre in der Zeit zurückversetzt, als das Marsgesicht die Drukerpressen der Kreativwissenschaftverlage zum Glühen brachte. Irgendeiner aus dieser Szene (Buttlar, Däniken, ...? Nein: Wikipedia sagt Walter Hain) hat damals drei ganze Bücher drüber geschrieben.

Immerhin haben die oben von Simon verlinkten Forscher im Gegensatz zu damals einen ordentlichen wissenschaftlichen Ansatz gewählt, um solche Strukturen auf dem Mond zu finden und zu analysieren.

Grüße
Maximilian
 

Demokrat

Aktives Mitglied
:D Ich liebte die Geschichte vom "Marsgesicht", sogar eingestürzte Pyramiden wurden in der Nähe "entdeckt". Und eine kleine Mars-Stadt... viele Leute waren begeistert von der Story, ich auch. Natürlich irgendwie merkwürdig, dass sonst auf dem ganzen Planeten an Monumenten nichts zu finden war, außer einem einzelnen, recht aztekisch wirkenden Antlitz aus Stein und Staub.

Beim link von Simon dachte ich auf den ersten Blick ebenfalls an Raketentrümmer... aber so zugestaubt und mondfarben die Elemente sind, müsste ein Absturz in fernster Vergangenheit stattgefunden haben. So das Zeug überhaupt von uns stammen würde. :coffee:

lg
Niki
 
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