Neues "potenziell" intelligentes Signal aus Proxima Centauri | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Neues "potenziell" intelligentes Signal aus Proxima Centauri

maximilian

Mitglied
:D Ich liebte die Geschichte vom "Marsgesicht", sogar eingestürzte Pyramiden wurden in der Nähe "entdeckt". Und eine kleine Mars-Stadt... viele Leute waren begeistert von der Story, ich auch. Natürlich irgendwie merkwürdig, dass sonst auf dem ganzen Planeten an Monumenten nichts zu finden war, außer einem einzelnen, recht aztekisch wirkenden Antlitz aus Stein und Staub.
Irgendwie hatte man von Schiaparellis Marskanälen 100 Jahre davor nichts gelernt...
Beim link von Simon dachte ich auf den ersten Blick ebenfalls an Raketentrümmer... aber so zugestaubt und mondfarben die Elemente sind, müsste ein Absturz in fernster Vergangenheit stattgefunden haben. So das Zeug überhaupt von uns stammen würde. :coffee:
Da habe ich auch gleich danach geschaut, aber wenn sie ihre Größenangaben richtig ausgerechnet haben, dann ist das größere „Rohr“ etwa 50m lang. Meines Wissens sind aber die größten Raketentrümmer, die „von uns“ bisher auf dem Mond eingschlagen sind einige S-IVB Oberstufen des Apolloprogramms. Und die waren nur knapp 20m lang. Also entweder Alienraketen oder solche von den Atlantern oder Lemuriern (Aus der Akasha-Chronik – Wikipedia).

Grüße
Maximilian
 

Simon1988

Mitglied
Hallo

die mutmaßliche Quaderstruktur sieht schon sehr verdächtig aus, vor allem auch weil es daneben weit und breit nichts vergleichbares gibt.
Überhaupt habe ich bisher keine Struktur auf dem Mond gesehen die Dieser ähnelt.

Worauf ich hinaus will, die Struktur ist da, einen Katzensprung entfernt und kann theoretisch relativ einfach untersucht werden, falls dies
nicht längst geschehen ist. Ich muss zugeben dass ich soetwas weitaus spannender finde als etliche Kilos Mondgestein.



Lg Simon
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Ich muss zugeben dass ich soetwas weitaus spannender finde als etliche Kilos Mondgestein.
Das kann schon sein (wobei ich für mich das Wort „spannend“ durch „interessant“ ersetzen würde). Aber ohne Mondgestein wüssten nicht viel über Aufbau, Entstehung und Alter des Mondes. Und ohne dieses Wissen können wir über Oberflächenstrukturen wie diese nur blind Spekulieren. So aber können wir die Möglichkeiten deutlich eingrenzen bzw. gegeneinander abwägen. Ist Vulkanismus (auf der Erde gibt es ja auch eckige und längliche Basaltstrukturen) die Ursache? Wann wurde zuletzt eine so dicke Staubschicht auf der Oberfläche des Mondes abgesetzt, dass Strukturen in dieser Größe teilweise davon bedeckt werden? Und so weiter. Basis dafür ist aber immer die „unspannende“ Untersuchung von dem was wir haben, nämlich Gesteinsproben. Und von denen haben wir längst noch nicht genügend, um wirklich etwas sagen zu können. Was jetzt nicht heissen soll, dass nicht jemand parallel dazu Mondfotos pixelweise untersuchen soll, um vielleicht interessanten Stellen zu finden, die man bei zukünftigen Besuchen näher erforschen kann.

Grüße
Maximilian
 

Easyrider

Mitglied
Interessante Formation... man müsste mal einen Geologen fragen.
Wer braucht da Kreuzworträtsel, wenn es spannende Dinge gibt... :D

lg
Niki

Auch wenn dein Post schon etwas älter ist... ich bin zufällig Geologe.

Ohne den Anspruch auf wissenschaftliches Arbeiten oder so würde ich dazu gerne eine Aussage tätigen....

Diese Formationen erinnern mich stark an typisch ausgeformte Impaktite (Gesteinsmetamorphose durch Einschläge von Meteoriten). Sie sehen von der Beschaffenheit und von der Anordnung aus der Vogelperspektive ziemlich genau so aus wie einige Formationen des Nördlinger Rieses, die ich persönlich besichtigt und mit meinem Hämmerchen drauf rum gehauen habe.
Hinweise / Gründe für die viel ausgeprägtere Beschaffenheit / Prägnanz auf dem Mond würden mir spontan einfallen:
Keine Atmosphäre, deutlich weniger Schwerkraft.

Kann das Hertzsprung-Russel Diagramm immer noch auswendig... obwohl ich schon seit 5 Jahren nicht mehr studiere und es nie mehr brauchte. Irgendwas hat mich da schon fasziniert :)
 

Easyrider

Mitglied
Ja, das ist witzig, oder? Eigentlich müsste sowas dort am laufenden Band gefunden werden. Passiert aber nicht. Hab mich schonmal leicht damit beschäftigt, aber leider kann ich nicht einfach mit dem Hammer dort hin fliegen :)

Was hier interessant wäre, wäre zu wissen, wie die Wichte eines in dem Moment des Einschlages entstehendes Impaktitgestein sein müsste (Beschaffenheit ist ähnlich Erde da ähnliche Chemie von Mond und Erde) um als Formation zurückbleibend ausgeschmolzen auftreten zu können. Auf der Erde bleibt das ganze Gelümps liegen oder rieselt wieder zu Boden, ohne Schwerkraft direkt als Trümmer ins All? Die richtig großen Brocken auf der Erde (etwa Haus-groß) sehen aber wirklich ähnlich aus wie auf dem Bild.

So könnte man das Auftreten dieser großen Teile erklären, dass die also einfach liegen bleiben. Würde auch erklären, warum der Mond nicht von einem Tuch aus kleinen und mittelgroßen Impaktiten überzogen ist. Erklärt für mich aber nicht die Seltenheit, man müsste mal ähnlich große Krater absuchen und versuchen, noch mehr solcher Fotos zu finden.
 

Simon1988

Mitglied
Auch wenn dein Post schon etwas älter ist... ich bin zufällig Geologe.

Ohne den Anspruch auf wissenschaftliches Arbeiten oder so würde ich dazu gerne eine Aussage tätigen....

Diese Formationen erinnern mich stark an typisch ausgeformte Impaktite (Gesteinsmetamorphose durch Einschläge von Meteoriten). Sie sehen von der Beschaffenheit und von der Anordnung aus der Vogelperspektive ziemlich genau so aus wie einige Formationen des Nördlinger Rieses, die ich persönlich besichtigt und mit meinem Hämmerchen drauf rum gehauen habe.
Hinweise / Gründe für die viel ausgeprägtere Beschaffenheit / Prägnanz auf dem Mond würden mir spontan einfallen:
Keine Atmosphäre, deutlich weniger Schwerkraft.

Kann das Hertzsprung-Russel Diagramm immer noch auswendig... obwohl ich schon seit 5 Jahren nicht mehr studiere und es nie mehr brauchte. Irgendwas hat mich da schon fasziniert :)
Hi Simon

danke für die Einschätzung, aber so recht dran glauben mag ich doch nicht, vor Allem weil es weit und breit keine vergleichbare Struktur gibt.
Ich erinnere mich vor Jahren gelesen zu haben dass die Amis eine Sonde zur selbigen Struktur schicken wollen kenn aber die Quelle nicht mehr.

Lg Simon :)
 

Easyrider

Mitglied
Hallo Namensvetter :)

ich habe ja auch nur angemerkt, an was mich dieses Objekt erinnert, aber das hat denke ich auch jeder verstanden. Das war alles reine Mutmaßung ohne Anspruch, hab ich ja extra noch davor geschrieben.

Ich hab auch einfach mal in dieser Karte ca. 30 min rum gescrollt im selben Maßstab wie beim Link. Wenn es wirklich so wäre, wie ich gesagt habe, dann müsste man solche Dinger eindeutig mit einer statistisch vorhersehbaren Wahrscheinlichkeit überall auf dem Mond verteilt vorfinden. Dies kann man anhand der Karte zumindest nicht erkennen.
Ich kann mir aber auch mit Biegen und Brechen irgendwie so nichts vorstellen, nach was das aussehen könnte (sonst noch).
Geht es dir ähnlich?

Es gibt jedenfalls Meteoriten, die durch Impakte auf den Mond vom Mond Richtung Erde geschleudert werden und es hier dann auch bis zum Erdboden schaffen und als Mondgestein gefunden und identifiziert werden. Kann mir also schon vorstellen, so wirklich viel hält die mittleren bis kleineren Trümmer nicht auf dem Mond fest :)

Es sieht ja schon irgendwie "gesteinsmäßig" aus, das einzelne und bisher einzige Auftreten spricht aber allerdings schon für einen anthropogenen Ursprung. Wer weiß, was von den Raumschiffen noch so alles abgesprengt oder abgekoppelt wurde, über das halt niemand groß berichtet hat, weil uninteressant oder geheim. Kann ja dann je nach Orbit bzw. Anflug sonst wo auf den Mond krachen. Ist aber auch wieder nur 100% Spekulation.

Aber irgendwie schon sehr interessant, was so ein Foto alles an Diskussion auslösen kann :)
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Simon

ich wollte deine Expertise in keinster Weise anzweifeln, da bist du der Experte!
Die Sache ist nur die, dass diese quaderähnliche Struktur so noch nicht auf dem Mond vorgekommen ist, der Paracelsus C Krater,
wo sich die struktur befindet, ist sonst komplett langweilig außer dieser "Quader" da.

Ich habe die schöne Mondmap teilweise rauf und runter abgesucht, vor Allem die Mondrückseite, und nichts auch nur annährend gleiches gefunden.
Die Struktur, falls künstlich, ist mit Mondstaub überdeckt was somit einen menschlichen Ursprung ganz sicher ausschließt, aber mehr kann ich auch nicht
dazu sagen.

Ich spiele jetzt einfach mal einen Gedanken durch und behaupte dass, falls es eine künstliche und nicht menschliche Struktur ist, es wohl keine Medienwirksame Mission geben wird, sondern eher streng geheim wie so vieles.
Im übrigen ist die Mondmap natürlich ein Puzzle aus vielen Aufnahmen von mehreren Missionen, ich werde mal nachsehen von wann die älteste
Aufnahme des Paracelsus C Kraters ist.


lg Simon
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
... und behaupte dass, falls es eine künstliche und nicht menschliche Struktur ist, es wohl keine Medienwirksame Mission geben wird, sondern eher streng geheim wie so vieles.
Und was verleitet Dich zu dieser Annahme? Weil man die ganzen UFOs und Exoterristen in Roswell auch geheimgehalten hat vielleicht?

Grüße
Maximilian

PS: An den Moderator: Ich wünsche mir zum Jahresanfang ein Board „Verschwörungstheorien“ :)
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Nun, man kann sich gerne an den Stammtisch der "UFO-Gegner" setzen und sich dort wohl fühlen. Es bedeutet halt auch nicht viel, außer, dass man an gewisse Dinge nicht "glaubt", weil man sie selbst nicht gesehen oder erlebt hat. Wissen tun die UFO-Gegner auch nicht mehr, als die Anhänger dieser Phänomene. Sie fühlen sich in der Argumentation nur sicherer, weil sie keine Beweise haben, keine sehen und keine bekommen, und wenn sie welche bekommen, dann wären das in ihren Augen auch nur Geschichten und Vermutungen, kurz, es ist völlig egal, was man davon hält, die UFO-Gegner können sich genauso als "Verschwörer" gegen die m.E. etwas ergebnisoffeneren Befürworter betrachten, wenn sie wollten... :coffee:

PS: sicherheitshalber hat die USA das Phänomen wieder umbenannt, damit die unsäglichen "UFO"-Diskussionen ein Ende haben. Nun heißt es: "Unidentified Aerial Phenomena = UAP"

Also auf ein Neues. :D:y:

lg
Niki
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Maximilian

du stellst mir eine Frage und lieferst dir die Antwort auch gleich mit?
Dabei habe ich doch glasklar geschrieben, dass ich dies nur unter der Tatsache so sehe, falls es doch keine natürliche Struktur ist.
Man mag mir verzeihen dass ich den Satz so formuliert habe, muss wohl im Zuge des "Gefechts" enstanden sein. ;)
Dass Du dabei so erschreckst und gleich Roswell und sonstigen Blödsinn ins Spiel bringst, muss bei dir andere Gründe haben.

(Falls der Moderator in meinem Beitrag einen Versuch sieht irgendwelche Verschwörungstheorien zu verbreiten, dann werde ich den Beitrag natürlich löschen)

Zur Info: ich habe nachgeschaut, die Struktur ist auch im NASA-Image AS15-M-0083 (Apollo15) zu sehen.


Lg Simon

 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Nun, man kann sich gerne an den Stammtisch der "UFO-Gegner" setzen und sich dort wohl fühlen.
Es geht hier doch nicht um irgendwelche Stammtische oder um „UFOgegner“ gegen „UFObefürworter“. Es geht darum, ein Phänomen (bzw. eine zu einem Phänomen zusammengefasste Vielfalt von Beobachtungen) auf wissenschatlicher Basis zu untersuchen. Meines Wissens sind bisher nur ganz wenige wissenschaftliche Untersuchungen niemals veröffentlicht worden. Und zwar immer dann, wenn es einen Zusammenhang mit der Landesverteidigung gab und davon auszugehen ist, dass die Bedrohung immer noch existiert. Eine Steinstruktur auf der Rückseite des Mondes fällt nicht in diese Kategorie. Es gibt keinen plausiblen Grund, ihre Erforschung geheim durchzuführen.

Grüße
Maximilian
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Dabei habe ich doch glasklar geschrieben, dass ich dies nur unter der Tatsache so sehe, falls es doch keine natürliche Struktur ist.
Das weiß man aber erst, wenn man dort war und die untersucht hat. Und ich behaupte, dass genau diese Untersuchung im Jahre 2021 und folgende ein zu großes Medienspektakel wäre, als dass es sich irgendjemand entgehen lassen würde. Die Schlagzeile „Wir haben auf dem Mond Reste einer nichtmenschlichen Zivilisation gefunden“ würden sich weder die Chinesen noch ein Elon Musk entgehen lassen.

Grüße
Maximilian
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Maximilian

du bist ziemlich naiv in deiner Denkweise! (entschuldige dass ich so schreibe)
Ohne die Spannung bzw. Dualität des kalten Krieges, hätten die beiden Parteien kaum das Wagnis einer bemannten Mondlandung so
schnell vorangetrieben. Dass die Menschheit bereits 1969 am Mond war hat in erster Linie politische Gründe und sonst nichts.
Die Trägerraketen wurden rein zur militärischen Nutzung konzipiert, die ersten Satelliten waren auch nur Spionagesateliten und erste die Mondlandung
diente in erster Linie dem Zweck die Russen in die Schranken zu weisen. Wie groß der Druck damals, sowohl technisch als auch wirtschaftlich, war zeigt
sich erst heute als wir merken dass wir von einer erneuten bemannten Mondlandung noch weit entfernt sind, zumindest in diesem Tempo.
Die damalige Situation zeigt aber auch wie schnell etwas gehen kann wenn eben der Druck da ist.

Und ich kann mich nicht daran erinnern dass die Mondlndung und die paar Kilos Mondgestein irgendetwas mit Landesverteidigung zu tun hatten.

Ich hoffe so sehr wie du, dass man sich sehr bald an dieses Struktur heranwagt, zumindest bessere Aufnahmen wären toll bevor man sich entschließt
überhaupt einen Rover rauf zu schicken. Denn das wäre prktisch vor der Haustür man müsste nur wollen.


lg Simon
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo,

wer Lust hat, kann ja mal in den LROC-Bildern browsen: LROC Image Search
Wäre interessant, was man da so entdeckt und ob diese Blöcke wirklich so einzigartig sind. Ich finde, man findet viele Blöcke die scheinbar isoliert rumliegen. So eine Sensation ist das nicht und deshalb ein außerirdischer Ursprung für mich unwahrscheinlich. Hier ein ganzer Haufen, die eng zusammenliegen und drumherum nichts:
1609773502511.png


Was soll das sein? Ein Mond-Stonehenge?
Die Bilder oben sind 10 Jahre alt. So eine neue Sensation kann das nicht sein.
Immer schön skeptisch bleiben!

Gruß

Heiko
 

Easyrider

Mitglied
Falls meine Antwort Auslöser für so manchen Schwachsinn hier gewesen sein sollte...

"Anthropogen" bedeutet "menschlichen Ursprungs"... nix Aliens, nix Mann im Mond, ok??? o_O
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Eine Steinstruktur auf der Rückseite des Mondes fällt nicht in diese Kategorie. Es gibt keinen plausiblen Grund, ihre Erforschung geheim durchzuführen.
Nein, die nicht, aber in der ganzen UFO-Diskussion ist die angebliche "Vertuschung" halt eines der vielen Themen. Es gab den CONDON Report und viele andere Untersuchungen vom Militär damals, man sprach von leuchtendem Sumpfgas und ähnlichen Erklärungen, die zuletzt sogar der wissenschaftliche Leiter später für Unfug erklärte. Man wollte Ruhe, und der Report sollte eben Ruhe bringen. However. WENN heute die Dinge untersucht werden, dann leider nicht publizistisch wertvoll, weil ich kenne keine aktuelle Untersuchung von staatlicher oder wissenschaftlicher Seite. No, na, welcher Wissenschaftler lässt sich auslachen, das zu erforschen außer vielleicht das Hessdalen Phänomen, das wurde von der Hochschule Østfold untersucht, oder in Canneto in Süditalien, da wurden Techniker beauftragt, zu untersuchen, warum dort immer wieder Feuer ausbrachen, da gab es aber keine vorrangige "UFO-Problematik"...

Der ehemalige Leiter der Untersuchungsstelle Luis Elizondo in den USA stieg aus und gründete mit Kollegen ein eigenes Team - also wieder nix mit offiziellen Untersuchungen...

lg
Niki
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Niki

etliche Länder haben Untersuchungsstellen die sich mit dem Thema befassen.
Es gibt aber Länder die gehen offener damit um und andere weniger offen. In Deutschland kennt man nichts!
 

Easyrider

Mitglied
Hab Nikis Post nix hinzuzufügen aber um vielleicht doch noch mal in die andere Richtung zu gehen.
Ich habe etwas recherchiert und bei auf die Erde transportiertem Mondgestein wurde Coesit gefunden.

Coesit ist ein Indexmineral für Impaktite und spricht somit schon für die Eventmetamorphose ( bspw. Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche etc...)

Wär doch echt mal interessant, Krater mit ähnlich großem Durchmesser nach solchen Formationen und „Geröll“ abzusuchen. Vielleicht kann man ja einen durchschnittlichen Durchmesser angeben, um welche sich häufig solche zurückgebliebenen Formationen befinden.

Das wäre doch schon irgendwie aufregend, oder?
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
du bist ziemlich naiv in deiner Denkweise! (entschuldige dass ich so schreibe)
Schon OK.
Ohne die Spannung bzw. Dualität des kalten Krieges, hätten die beiden Parteien kaum das Wagnis einer bemannten Mondlandung so
schnell vorangetrieben. Dass die Menschheit bereits 1969 am Mond war hat in erster Linie politische Gründe und sonst nichts.
Die Trägerraketen wurden rein zur militärischen Nutzung konzipiert, die ersten Satelliten waren auch nur Spionagesateliten und erste die Mondlandung
diente in erster Linie dem Zweck die Russen in die Schranken zu weisen.
Naja, mir fehlt die Zeit, das alles zu beantworten, denn ich habe ein bisschen Hintergrundwissen zu diesem Thema (mit amtlichem Brief und Siegel und Eintrag im Pass und Personalausweis sogar). Aber nur so viel: Die Saturn Raketen sowie die Apolloraumschiffe hatten keinerlei militärischen Hintergrund und keine militärische Anwendung. Und die ersten Satelliten waren keine Spionagesatelliten.

Und ich kann mich nicht daran erinnern dass die Mondlndung und die paar Kilos Mondgestein irgendetwas mit Landesverteidigung zu tun hatten.
Keine Ahnung, wie Du diesen Zusammenhang aus meinem Beitrag herausliest. Ich habe doch verständlich geschrieben, dass es keine geheimgehaltenen wissenschatlichen Entdeckungen gibt ausser denen, die einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Verteidigung haben. Genau deswegen war nichts am Apolloprogramm geheim. Und vieles von dem, was bei Vorgänger- und Nachfolgerprogrammen wegen miltärischer Anwendung geheimgehalten wurde ist inzwischen auch frei zugänglich.

Ich hoffe so sehr wie du, dass man sich sehr bald an dieses Struktur heranwagt, zumindest bessere Aufnahmen wären toll bevor man sich entschließt
überhaupt einen Rover rauf zu schicken. Denn das wäre prktisch vor der Haustür man müsste nur wollen.
Ich denke, dass die Liste der erkundenswerten Orte auf dem Mond sehr lang ist. Wie hoch oben auf der Prioritätenliste dieser ist werden wir sehen. Entscheiden tun die, die dafür bezahlen.

Grüße
Maximilian
 

DocHighCo

Mitglied
Naja, prinzipiell setze ich sogar 2 Taks dagegen (wogegen war das doch gleich?), aber wir werden wohl nicht alt genug, um zu erfahren, wer Recht hat...
Hallo Niki,

es ging um den Nachweis außerirdischer Zivilisationen. Aber wenn wir das für innerhalb der nächsten 10 Jahre festlegen sollte doch genug sein. Uralt müßen wir dafür nicht werden. Wenn ich Dich richtig verstehe, sind wir doch kurz davor, den Nachweiß zu haben:
Das Signal von Proxima Centauri (die könnten sogar innerhalb 10 Jahren antworten), die Aufnahmen von "UFOs" welche die bösen USA jetzt nicht mehr so nennen, weil sich das mittlerweile nur noch nach ETs anhört, künstlich aussehende Strukturen auf dem Mond, Astronautenberichte über unerklärliche Beobachtungen, Blue Book, Condon-Berichte, Tabbys Stern und, und, und ..
Also wenn da nur ein Bruchteil auf Außerirdische zurück geht, dann müßten die ja kurz davor stehen uns die Bude einzurennen. In 10 Jahren müßte man doch eindeutig etwas beweisen können. Wenn Du recht hättest, wäre das so eine Sensation, da wäre mir mein EdgeHD egal. Und wenn nicht, hätte ich noch zwei Taks :)
Was ist?

Gruß

Heiko

PS: Den Celestron-Fokuser, ein zweite Prismenschiene, Taukappe, Balanciergewicht, passende Bathinovmaske und Sonnenfilter gebe ich noch mit dazu, um es interessanter zu machen.
 

Simon1988

Mitglied
Hallo Maximilian

ich glaube dir dass du diesbzgl. mir um Lichtjahre überlgen bist, und das meine ich wirklich so!
Worauf ich hinauswollte ist die naive Vorstellung von der heilen Welt, hier aus wissenschaftl. Sicht.

Die Trägerraketen waren natürlich keine Waffen, gingen aber direkt aus Waffen hervor, allen voran der erbeuteten A4 und die
ersten Spionagesatelliten gingen bereits ende der 50er Jahre hinauf. Worauf ich plump hinauswill=> Nix da mit Wissenschaft.
Die spätere Mondlandung war da keine Ausnahme sondern einfach ein politischer Wettstreit, hätte es diesen so nicht gegeben
wären wir vermutlich erst Jahrzehnte später oben gewesen.
Und ja, ich hasse es genauso wie du, dass dem militärischen Komplex zuerst die Ehre zuteil wird.

Aber schieß dich nicht auf den plumpen Satz von mir ein, den habe ich ganz blöd formuliert, mir geht in erster Linie um die Sichtweise.
Missionieren ist das Letzte was ich will.


Gruss Simon
 

maximilian

Mitglied
Hallo!
Nein, die nicht, aber in der ganzen UFO-Diskussion ist die angebliche "Vertuschung" halt eines der vielen Themen. Es gab den CONDON Report und viele andere Untersuchungen vom Militär damals, man sprach von leuchtendem Sumpfgas und ähnlichen Erklärungen, die zuletzt sogar der wissenschaftliche Leiter später für Unfug erklärte.
Schon, aber zu der Zeit hatte man ja noch einen gewissen Grund zu der Annahme, dass „der Feind“ tatsächlich irgendeine Technologie entwickelt haben könnte, die der eigenen so weit voraus ist. Immerhin sind die Amerikaner vom Stand der Deutschen Raketen- und Flugzeugtechnologie bei Kriegsende ziemlich überrascht worden. Ebenso wie der Rest der Welt von den Amerikanischen Atombomben, von denen vor Hiroshima niemand etwas geahnt hat. Insofern ist es verständlich, dass man bei UFO (ich bleibe jetzt bei diesem Begriff, egal wie andere das inzwichen nennen) Sichtungen erstmal die Russen (oder irgendwelche Altnazis aus Paraguay mit Reichsflugscheiben und Haunebus) im Verdacht hatte. Und es deswegen geheimgehalten hat. Aber diese Zeiten sind seit 50 Jahren vorbei, niemand kann heute mehr irgendwas wirklich großes lange Zeit ganz geheim halten.

Grüße
Maximilian
 

Simon1988

Mitglied
Für mich ist der interessante Punkt bei Thema UFOs und Außerirdische gerade der, wenn man um das Thema herum diskutiert, denn
da eröffnen sich weitaus spannendere Fragen als wenn man den x-ten Bereicht zitiert.
 

Simon1988

Mitglied
Geheimhalten muss man es heute nicht mehr, es würde reichen den "Verräter" öffentlich für verrückt zu erklären.
 
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