Optimales Klima

MikeWölle

Mitglied
Hallo Hoschie, ich denke, hier findet keine Diskussion mehr statt, da Mike im Grunde nicht auf andere Argumente eingehen möchte. Da es nur mehr unsachlich ist, kann man es eigentlich bestenfalls als Lust an der Provokation werten.

"Die vielen Lawinentoten pro Jahr werden weniger." - Dafür ertrinken dann mehr Menschen auf Inseln und in Stürmen auf See ...
"Die Heizkosten sinken." - Dann reden wir mal über die Klimaanlagen, die angeworfen werden...
etc... etc...

Ich beende hiermit meinen Versuch, in eine interessantes Gespräch oder eine sachliche Diskussion zu kommen. (n)

lg
Niki
Niki ich rede hier von meiner Heimat. In Österreich gibts kein Meer und nicht wirlich wahnsinnig viele Inseln. Und die Einsparung an Energie durch weniger Heizkosten ist wesentlich größer als zusätzlich Klimaanlagen verbrauchen, das muss dir doch klar sein.
CS Mike
 

MikeWölle

Mitglied
Nun der Sinn ist, auch die lokalen Vorteile eines wärmeren Klimas hervorzustreichen,
aufzuzeigen, daß es neben der täglichen Botschaft der öffentlich rechtlichen Medien, auch noch andere Meinungen gibt.
Wer friert schon gerne?
Übrigens laut einer Umfrage im deutschen Sprachraum ist die mit großem Abstand unbeliebteste Jahreszeit der Winter! Nur 7 % sehen ihn als liebste Jahreszeit an.

CS Mike
 

Feldstecher

Mitglied
daß es neben der täglichen Botschaft der öffentlich rechtlichen Medien, auch noch andere Meinungen gibt.
...mal abgesehen davon, dass der Klimawandel keine "Meinung" ist. Deine "Meinung", das du des dufte findest in Zukunft in deiner dann nicht mehr so kalten Region mit dem Cabrio rumfahren zu können, nimmt dir doch keiner. Ich denke auch nicht, dass du damit alleine dastehst, wenn ich mir die Karren mancher Zeitgenossen und den zunehmenden Autoverkehr ansehe. Das Thema tangiert doch in Wirklichkeit die wenigsten. Hauptsache Schiffsreisen, Flugreisen und Autofahren ohne Tempolimit, ist ja die "letzte Freiheit" die wir noch haben (heul). Du kannst diese idiosynkratische Sicht haben, wegen mir. Aber teilen tu ich sie nicht, denn das Klima hat weit größere Auswirkungen, die nicht nur das Wetter betreffen. Aber das haben andere schon geschrieben. Traurig, traurig.

Matthias
 

Demokrat

Mitglied
Hallo Eichi, Jörg, Matthias, ich weiß nicht, warum Mike hier so eifrig darum bemüht ist, sich als einseitig denkende, egoistische und - wie Matthias schrieb - idiosynkratisch agierende :) Person darzustellen, die von der für sie glücksbringenden Erderwärmung schwärmt, weil sie dann mehr Cabrio fahren kann und im Winter Heizkosten spart. Auf die globalen Auswirkungen einzugehen ist für Mike bislang nicht interessant... aber wer die thermohaline Zirkulation als pure Spekulation bezeichnet darf sich jetzt auch über unseren kopfschüttelnden Ärger freuen (zusätzlich zur Freude über die Erderwärmung). Um mehr als seine persönliche Freude an unserem Kopfschütteln dürfte es ihm hier also nicht gehen. :coffee:

Genauso gut hätte er meines Erachtens in die Runde werfen können: "Hey, Leute, ich wohne auf einem Berg, und da es mühsam ist, hinaufzusteigen, würde ich mich sehr freuen, wenn die Erde für mich morgen zur Scheibe werden würde." :sleep:

lg
Niki
 

Moderator_HP

Mitarbeiter
Moderator
Wenn wir alle nur nach dem St. Florians-Prinzip denken, und nach dem Vogel-Strauß-Prinzip handeln, wird es uns nicht mehr lange geben...

Besten Gruß HP
 

MikeWölle

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Hallo HP,

ich denke nicht, daß ich ein großer Klimasünder bin, ich bin seit 10 Jahren nicht mehr geflogen und mach auch keine Kreuzfahrten mehr. Da wir unsere Firma im Haus haben, fahre ich nur sehr wenig, aber genußvoll mit dem Auto. Vom handeln her bin ich kein schlimmer Klimasünder. Aber wenn ichs in meiner Vorstellung gerne wärmer hätte, wird das wohl kaum einen Einfluß aufs Klima haben.

Ich kann mich noch gut an einen 24. Dezember erinnern, der auf einen Sonntag fiel, der Himmel war komplett klar und ich bin mit einem Astrokumpel und meinem Spiegeltelekop auf den nächsten Hügel gefahren um Kometen zu beobachten. Gleich 3 Stück konnnten wir damals sehen, aber die Temperatur betrug minus 17 Grad.
Das kann schon gefährlich werden und ist nicht mehr wirklich angenehm. Gottseidank sind solche extremen Tiefstwerte seltener bei uns geworden.
CS Mike
 

Feldstecher

Mitglied
Nochmal an Mike und seine Aussage zu der "täglichen Botschaft der öffentlich rechtlichen Medien".

Ich zitiere hier aus Fraser, Ronald: Once around the sun. The story of the International Geophysical Year. New York 1957. S. 37.

Ich betone hier nochmal den Zeitpunkt dieser US-amerikanischen Publikation: 1957!

"Man-made cimate: ...that mankind is quite unwittingly altering the overall climate of the earth, by spewing carbon dioxide into the atmosphere in ever-increasing quantities, from factory chimneys, industrial plants, and car exhausts. At the moment, something like 10 billion tons of CO2 per annum are being poured into the atmosphere from man-made engines, as against a total atmospheric content of rather less than 3 trillion tons. By the end of the present century, we may expect an annual increase of around 50 billion tons.
This is an amount sufficient to affect the radiation balance of the earth. The greenhouse effect of the increased percentage of CO2 in the atmosphere must be expected to raise the overall temperature. The consequences are cumulative, however: first, the wamed-up oceans will have to part with some of their dissolved carbon dioxide; which will result in their getting still warmer; so second, they begin to evaporate larger quantities of water vapour. The nett result is an enhanced H2O-cum-CO2 greenhouse effect, which could melt the polar ice-caps, so that London, Paris, and New York would all be inundated with salt sea-water. Scientits are alread thinking seriously of ways of keeping track of this man-made phenomenon, so as to be able to predict what the future has in store."

Wie gesagt 1957 in USA.

Gruß
Matthias
 

MikeWölle

Mitglied
Hallo Feldstecher,

ich habe ein ca. 100 Jahre altes Buch von Svante Arrhenius in deutscher Sprache über unser Planetensystem, indem der Ausdruck Treibhauseffekt bereits erwähnt wird. Gut das es ihn gibt, denn ohne ihn wäre es für uns Menschen zu kalt auf unserem Planeten. Das es den Treibhauseffekt gibt ist ja unbestritten, aber diese Klimahysterie heutzutage ist weit überzogen, ich glaube auch nicht, das eine Umkehr zu weniger Wasserdampf und CO2 in der Athmosphäre leicht möglich ist. Wir werden uns eben anpassen an höhere Temperaturen und manche werden -wenns sie das dürfen -sich eben darüber freuen.
CS Mike
 

Feldstecher

Mitglied
Hallo Mike,
den Zeitpunkt hatte ich deswegen betont, da die 1950er Jahre in die Epoche des Atomzeitalters fallen, mit einem unerschütterlichen Glauben daran durch Technik und Wissen die Zukunftsprobleme zu meistern und z.B. mittels Atomtechnik die Wüste zu begrünen (siehe Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung). Im zitierten Beitrag von Fraser wird nicht darüber spekuliert, dass die Klimaänderung nur Gutes oder überhaupt etwas Gutes für den Menschen bringen könnte! Im Gegenteil Fraser problematisiert diesen Aspekt und er spricht von Menschen gemachten Problemen. Ich finde das bemerkenswert.
Matthias
 

Schiefspiegler

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Ich wusste gar nicht, dass die Österreichischen Alpen so ein besch* Ort sind, dass ihre Bewohner das Verrecken von Millionen Küsten- und Inselbewohner achselzuckend abtun, solange dafür ihre eigenen Strassen im Winter weniger glatt sind und sie keine umittelbare persönliche Nachteile erwarten. Überraschend.
Christopher
 

maximilian

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Hallo!

Das es den Treibhauseffekt gibt ist ja unbestritten, aber diese Klimahysterie heutzutage ist weit überzogen, ich glaube auch nicht, das eine Umkehr zu weniger Wasserdampf und CO2 in der Athmosphäre leicht möglich ist.
Das Problem heute, und damit dje Ursache der aktuellen „Klimahysterie“ sind die vielen Menschen, die es bis vor kurzem noch nicht gab. Erstens multiplizieren sie das Problem durch ihre schiere Zahl und ihren (nachvollziehbaren) Wunsch nach einer komfortablen Lebensweise und zweitens ist es fast unmöglich geworden, sie umzusiedeln. Zu Zeiten der Römer war das Klima auch schon wärmer als heute. Und zwar auf ganz natürliche Weise. Damals gab es eine Weltbevölkerung von vielleicht 500 Millionen Menschen, die einfach den Orten hinterhergewandert ist, an denen das Leben am angenehmsten war. Mit sieben Milliarden Menschen geht das leider nicht mehr. Da sterben entweder bald ganz viele oder sie drängen mit Gewalt dahin, wo man noch leben kann. Und das einzige was wir (momentan) tun können (eher könnten...), ist diesen Prozess zu verlangsamen, in dem wir unseren Anteil am Treibhauseffekt verringern. Das ist keine Hysterie, sondern simples Kalkül.

Grüße
Maximilian
 

klawipo

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Hallo,

ich weigere mich Menschen als Problem zu sehen. Wer das tut kann gerne mit der Bevölkerungsminimierung bei sich selbst anfangen. Die Probleme lauten Gier und mangelnder Respekt vor der Natur, und da schließe ich Menschen als Teil derselben mit ein. Gerade dieser Respekt ist extrem verloren gegangen seit der letzten Öko-Bewegung der 80er, gepaart mit dem Bedürfnis nach immer mehr. Vor wenigen Jahren fragte ich ein junges intelligentes Mädchen nach ihrem Berufswunsch. Die Antwort war "irgendwas wo man viel Geld verdient". Da lief es mir kalt den Rücken runter. Ich bin entsprechend dankbar für die Fridays for Future Bewegung, die es nur noch schaffen muss ihre Panik durch Optimismus zu ersetzen. Wenn die Großen es dann noch bewerkstelligen die größten CO2 Verursacher und Umweltsünden zu identifizieren und zu eliminieren dann ist mir um die Zukunft nicht bange. Der politische Druck muss aber erstmal noch deutlich wachsen.

VG Klaus
 
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pem.bn

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ich weigere mich Menschen als Problem zu sehen. Wer das tut kann gerne mit der Bevölkerungsminimierung bei sich selbst anfangen.
Du kannst Dich zwar weigern, die Überbevölkrung als Problem anzusehen, aber damit verschließt Du nur die Augen vor dem Problem. Zudem disqualifizierst Du Deine Moral, die Du danach fortlaufend äußerst, selber durch den nachfolgenden Satz.

Wenn man das Thema Überbevölkerung ernst nimmt, liefern die Klima-Kinder nicht die Lösung, sondern sind Teil des Problems. Aufgrund der hohen moralischen Werte der westlichen Länder ist aber keine Lösung in Sicht. Wenn die
Überbevölkerung weiter explosionsartig zunimmt, sind Kriege und Verteilungskämpfe unausweichlich. Wobei die moralisch Integeren sicherlich unterlegen sein werden. Wie das immer so ist in der Welt.

Das Klima ist zur Religion geworden. Je weniger die Menschen davon verstehen, umso mehr geraten sie in Panik und Hysterie und rufen nach Kontrolle und Einschränkungen. ich bin auch sehr skeptisch gegenüber den Klima-Wissenschaftlern eingestellt. Die verfolgen eigene Interessen und schielen nach Forschungsgeldern. Und fühlen sich geschmeichelt durch die große Aufmerksamkeit, die ihnen von Politik und Gesellschaft entgegengebracht wird.

Die Klimamodelle sind allerdings alles andere als zuverlässig und stabil. Letztlich können diese Forscher nur auf
verlässliche Zahlen über ca 150 Jahre zurückgreifen. Mit der systematischen Vermessung der Welt seit Anfang des 19. Jahrhunderts kann man Statistiken auswerten. Da verwundert es eigentlich nicht, dass es überall Veränderungen gibt.
Doch auf solche Veränderungen reagieren die Menschen meistens panisch. Das hat etwas mit den Lebensbedingungen zu tun, denen wir in den letzten 250,000 Jahren seit dem es Gattung "Homo Sapiens" gibt, ausgesetzt waren. Besonders Kilmaveränderungen stellten für die Menschen seit jeher eine Bedrohung ihrer Welt dar.

Hinzu kommt noch die religiöse Komponente der "Erbschuld". Der Mensch ist angeblich schuld am Klimawandel. Wie selbstverständlich wird davon ausgegangen, dass durch "buße tun" (also weniger CO2-Ausstoß und mehr persönliche Einschränkung) der Klimawandel gestoppt werden kann. Das suggerieren natürlich auch die Klimawissenschaftler. Ob sich durch weniger CO2 in der Luft das Klima beeinflussen läßt? Die Pflanzen sind auf CO2 angewiesen, werden aber durch die Überbevölkerung stark reduziert (Abholzung weltweit).

Durch die "Kleine Eiszeit" im 17. Jahrhundert kam es zu Missernten und Hungersnöten. Eigentlich sollten wir uns
über eine Klimaerwärmung freuen. Die wirkt der Kälte einer kleinen Eiszeit entgegen.

Aber eine "natürliche" Klimaveränderung wird von den Klimahysterikern gar nicht in Betracht gezogen. Alles muß vom Menschen kontrollierbar und vorhersagbar sein in deren Vorstellung.
 
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Marty_McFly

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Einfach mal Klimawandel in Wikipedia eintippen und den Temperaturverlauf der letzten 2000 Jahren anschauen. Sieht für mich jetzt nicht soooo super normal aus.

Ok aber sagen wir mal die zig Tausend Wissenschaftler handeln alle aus Eigeninteresse. Die Simulationen und Praxistest sind alle falsch aufgesetzt. Klar, kann gut sein. Alle schön im Einklang damit sie auch eine Daseinberechtigung haben. Eine riesen Verschwörung.

Aber mal an die Klimawandelleugner: Was ist wenn die Mainstream-Wissenschaftler doch recht hatten?! Unberechtigte Panik ist doch besser als vernachlässigte Reaktion. Ich mag es eigentlich wenn mich der Arzt vorsorglich zur Untersuchung schickt als wenn er dann später sagt "sorry, hab mich geirrt", obwohl es ja alle anderen vorausgesagt haben.
 

DocHighCo

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Hallo,

wie dem auch sei - Klimaänderung vom Menschen verschuldet oder natürlich ist egal. Tatsache ist, daß der CO2-Gehalt der Atmosphäre laut Messungen in den letzten Jahrzehnten rasant gestiegen ist und der durchschnittlich Temperaturanstieg über den Treibhauseffekt mit dem CO2-Gehalt korrelliert. Einen hohen CO2-Gehalt in der Atmosphäre gab es auch schon vorher in der Erdgeschichte. Das ist wahr. Speziell scheint die Geschwindigkeit des Anstiegs zu sein.
Aus meinen Regelungstechnikvorlesungen in grauer Vorzeit glaube ich noch zu wissen, daß sich ein lineares System bei langsamer Änderung der Eingangsgröße langsam asymptotisch auf einen neuen Endzustand (Ausgangsgröße) zubewegt. In der Vergangenheit hatte die Natur meist genügend Zeit ein neues Gleichgewicht zu finden. Bei einer sprunghaften Änderung der Eingangsgröße (i.e. CO2) kann es aber schon bei linearen Systemen zu heftigen Oszillationen (Über- oder Unterschwingern) kommen. Bei nichtlinearen System ist es noch viel schlimmer. Das heißt, das es trotz CO2-Anstieg auch zu kurzen Phasen starker Abkühlung kommen könnte - zumindest systemtechnisch gesehen. Und die Natur hat nicht mehr genügend Zeit sich darauf einzustellen. Das Eis ist dann schneller geschmolzen, als die Eisbären nach Süden wandern und sich mit Braunbären kreuzen können.
Lange Rede, kurzer Sinn. Meiner Meinung nach hilft es auch schon den Anstieg zu verlangsamen, um die Sprungantwort des Systems abzumildern, selbst wenn immer noch ein höheres CO2-Level am Ende herauskommt. Sofort CO2-effizienter Gaskraftwerke zu bauen statt der alten ineffizienten Kohlekraftwerke, wäre da besser als auf die CO2-neutrale grüne Gesellschaft in 25 Jahren zu hoffen. Auch Diesel ist CO2 effizienter als Benzin und sogar (pfui Teufel) Atomkraft hat da noch gewisse Vorteile.
Wer effizienten Klimaschutz will, muß auch einige ideologische Zöpfe abschneiden. Und es hift da nicht die eventuellen natürlichen Gradienten (bei z.B. der Erwärmung oder CO2-Gehalt) durch künstliche noch steiler zu machen.

Gruß

Heiko
 

pem.bn

Mitglied
Ich bin eben nur skeptisch gegenüber der Allheilmeinung, man brauche nur am CO2 zu drehen wie an einem Heizthermostaten und alles wird gut. Das ist meines Erachtens ein Irrglaube. Das Wetter und damit auch das Klima sind hoch-chaotische Prozesse, die man nicht mit ein paar Parametern beschreiben kann. Deshalb kann man das Wetter auch nur für maximal 3 Tage im voraus einigermaßen präzise vorhersagen. Das bestäigen selbst Meteorologen. Und beim Klima sieht es nicht anders aus.

Ich weiß nicht, ob die Zersiedelung und Verstädterung auf den Kontinenten mit in die Rechnung eingehen. Das Klima in Deutschland hat sich sicher aufgrund der Abholzung, landwirtschaftlichen Nutzung und zunehmender Zersiedelung maßgeblich verändert. Und das liegt nicht am CO2. Hausdächer, Parkplätze und sonstige Flächen, die sich bei Sonnestrahlen aufheizen, tragen nachweislich zu längerem Platzregen bei. Und die mittleren Temeraturen im Innerstädtischen liegen auch um einiges höher als in der Natur fernab.

Also ist die Überbevölkerung mit ihren Auswirkungen auf die Natur maßgeblich am Klimawandel beteiligt. Warum schauen wir nur aufs CO2? Das große Problem der Überbevölkerung wird gar nicht thematisiert. Nicht sein kann, was nicht sein darf.
 

DocHighCo

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Ja, hängt natürlich alles zusammen. Was ich sagen will ist, daß , da das Klima ein hochchaotisches schwer zu verstehendes System ist, man nicht mit dem dicken Hammer draufschlagen sollte. Auf so einen Stoß reagieren die meisten chaotischen Systeme unvorhersagbar empfindlich. Den Hammer in etwas mehr Watte packen, kann da nicht verkehrt sein.

Heiko
 

Admin Astronomie.de

Mitarbeiter
Admin
Hallo Klaus,

Ich möchte Dich bitten, besser auf Deine Wortwahl zu achten. Wir möchten gerne ein positives miteinander, wo jeder seine eigene Meinung vertreten darf, ohne andere zu verletzen.

Ich habe Deine Passage in Deinem Beitrag entsprechend ausgegraut.

Stefan
 

klawipo

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Ich wollte nur darauf hinweisen was es bedeutet wenn man die angebliche Überbevölkerung angehen will. Dann müssen Leute sterben oder zumindest keine bis wenig Kinder machen. Beides kann human kaum erzwungen werden.

Es ist mir schon klar dass so ein Perspektivwechsel krass ist und das sollte er auch sein. Aber wer denkt denn da ernsthaft an einen Suizidaufruf? Also manchmal weiß ich auch nicht was ihr euch so zusammenreimt...

Es gibt nicht zu viele Menschen. Nur zu viele Menschen die zuviel wollen. Wer das nicht sieht verschließt nur die Augen vor der Realität. Kann ich jetzt genauso behaupten und das ist bestimmt weniger falsch als pauschal über Überbevölkerung zu lamentieren.

Na denn, schönen Abend noch und viel Spaß beim "Abschied" von "Die Ärzte".

VG
Klaus
 

pem.bn

Mitglied
Es gibt nicht zu viele Menschen. Nur zu viele Menschen die zuviel wollen. Wer das nicht sieht verschließt nur die Augen vor der Realität. Kann ich jetzt genauso behaupten und das ist bestimmt weniger falsch als pauschal über Überbevölkerung zu lamentieren.
"Nur zuviele Menschen, die zuviel wollen." Wer bestimmt denn das? Wer darf denn wieviel wollen? Es gab mal einen Staat, der nannte sich DDR (Deutsche Demokratische Republik). Dieser Staat wollte genau das, den Menschen im Land sagen, was sie wollen dürfen.
Allerdings merkte man schnell, dass das Volk noch nicht "reif" war für diese progressiven Ideen und man sah sich gezwungen, es einzusperren. Selbstschußanlagen und Mauern wurden gebaut, um die Ideologie zu schützen, die die Intellektuellen für gut hielten und ihnen Macht und Einfluß gab. Das nannte man dann auch noch Demokratie, weil man dachte, es wäre genau das, was das Volk wolle. Doch das Volk wollte einfach nur weg aus diesem Staat. Dumm gelaufen.
 
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Bachianer

Mitglied
Hallo,

ich weigere mich Menschen als Problem zu sehen. Wer das tut kann gerne mit der Bevölkerungsminimierung bei sich selbst anfangen. Die Probleme lauten Gier und mangelnder Respekt vor der Natur, und da schließe ich Menschen als Teil derselben mit ein. Gerade dieser Respekt ist extrem verloren gegangen seit der letzten Öko-Bewegung der 80er, gepaart mit dem Bedürfnis nach immer mehr.
Hallo Klaus,

ich denke hier schliesst sich der Kreis, wenn du die Gier und den mangelnden Respekt vor der Natur abschaffen willst musst du gleichsam den Menschen abschaffen!
Spätestens mit Sesshaftwerdung des Menschen haben sich diese beiden negativen Aspekte im Menschen manifestiert, der Urmensch der im Einklang mit der Natur gelebt hat ist wohl mehr ein frommer Wunsch.
Schon immer haben die Menschen die Natur geplündert, dass zieht sich durch unsere ganze Kulturgeschichte, ganze Regionen hat der Mensch auch damals schon umgestaltet und hätten die Menschen damals schon die technischen Möglichkeiten gehabt die es heute gibt wären sie auch eingesetzt worden.

Die Gier spielt auch seit jeher eine Rolle, es gab in allen Gesellschaften Menschen die "Mehr" wollten, die Sklavenhaltung, der Frondienst, die Leibeigenschaft, die Untertanen, dass Ritter und Soldatentum, der Krieg ansich, dass heutige System des ungebremsten Kapitalismus, alles begründet sich aus Gier.
Letztlich sollte man die Religionen nicht vergessen, "Würdenträger" haben seit jeher die frommen Schafe ausgebeutet um ihre Gier zu befriedigen, nicht nur auf materieller sondern auch auf geistiger Ebene, die Menschen in Angst und Schrecken versetzt damit sie ewigen Gehorsam leisten.
Anleitungen wie mit der Natur und der Gier umzugehen ist finden sich ja sogar in der "heiligen Schrift"..."Macht Euch die Erde Untertan!"...die Gier wird also von höchster Stelle verordnet, wen es dann noch wundert...?

Andreas
 

Hoschie

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Also ist die Überbevölkerung mit ihren Auswirkungen auf die Natur maßgeblich am Klimawandel beteiligt. Warum schauen wir nur aufs CO2?
Tja, sehr wahr, das mit der Überbevölkerung. Wahrscheinlich wird es eben sein wie mit den Bakterien im Hefewürfel: Gedeckelt wird die Weltbevölkerung durch die Verfügbarkeit von Nahrung (und da kann man leider "überziehen" - Stichwort Überfischung, Erosion, Auslaugung von Böden) - sofern nix anderes dazwischenkommt.

Und warum schaut man nur aufs CO2? Ausschlaggebend sind die Verweilzeit des Gases in der Atmosphäre, ihr anthropogener Anstieg und das "Treibhauspotential". CH4 z.B. hat sich inzwischen mehr als verdoppelt im Vergleich zur vorindustriellen Zeit, und hat viel stärkere Auswirkungen, im Vergleich zu CO2. Aber es würde auch relativ schnell wieder verschwinden, wenn (!) man sich eines Tages tatsächlich eingestehen sollte, dass es jetzt wirklich nicht mehr so weitergeht. Krasse Sachen habe ich neulich irgendwo gelesen über irgendwelche Fluorhaltige Schweinereien aus der Halbleiterei, z.B. SF6.

Esst mehr Gemüse!
Hoschie
 
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eckehardt70

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Guten Abend Mike,

ich habe mir mal die Mühe gemacht meine Heimat mit deiner Gegend wettertechnisch zu vergleichen, bevor es wieder zur Sache geht und die Leugner bzw. Skeptiker des menschgemachten Klimawandel zuschlagen.
Dein Hochalpental suggeriert eine Kälte, die so schlimm nicht ist, wenn das Jahresmittel dort wirklich bei 9°C liegt. Das hat zum Beispiel in meiner Gegend das Erfurter Becken und das ist schon die wärmste Gegend in meinem Bundesland Thüringen.
Bei mir im Ort ( ca. 230 NHN) am Fuße der Thüringer Waldes sind es im Jahresmittel 7,5°C . Dazu kommen die ca. 1500 Sonnenstunden im langjährigen Mittel, die in Mitteldeutschland üblich sind.
Der Alpenhauptkamm hält einiges an Schlechtwettereinflüssen ab und so konnte dein Tal in 2016 und 2017 jeweils 2000 Sonnenstunden aufbieten. Im langjährigen Mittel sind das mindestens 300 Sonnenstunden mehr. Das bedeutet, das es im gleichen Verhältnis auch mehr klare Nächte bei dir gibt.
Dann gibt es bei dir noch den größen Vorteil, das du die Möglichkeit hast über die herbstliche Nebelsuppe zu kommen, während viele Hobbyastronomen in anderen Gegenden im Nebel stehen.
Klar ist das Gras auf der anderen Seite des Zaunes immer güner, aber du steht schon auf der Sonnenseite, und das kann man fast wörtlch nehmen. Klar geht immer mehr, aber ich würde erst einmal ausgleichen wollen ;-)

Gruß und CS
Thomas
 

RudiRatlos

Noch ein anderer Aspekt der Debatte [neben den bereits erwähnten früheren Klimaerwärmungen, z.B. zur Zeit der Römer - die in ihren kurzen Hosen und Sandalen - bis nach Schottland liefen und zur Zeit der Walserwanderungen über die - wohl -gletscherfreien Pässe rund um Matterhorn und Monte Rosa im 12. /13. Jahrhundert (man hat Weizenreste auf 2000 (!) m Höhe gefunden) ist wohl die typisch deutsche Natur-Katastrophen-Panik: In den frühen 90igern gab es die Waldsterben-Panik! In Frankreich ist damals ein beues Wort enstanden, "le waldsterben". Wenn man diese Wort - damals wie heute - in Frankreich benutzt, zaubert man ein mitleidiges Lächeln auf die Gesichter der -höflichen - Franzosen, welches zu sagen scheint: "oh diese Deutschen mit ihrer Naturkatastrphenpanik" !
Rudi
 

Bachianer

Mitglied
In Frankreich ist damals ein beues Wort enstanden, "le waldsterben". Wenn man diese Wort - damals wie heute - in Frankreich benutzt, zaubert man ein mitleidiges Lächeln auf die Gesichter der -höflichen - Franzosen, welches zu sagen scheint: "oh diese Deutschen mit ihrer Naturkatastrphenpanik" !
Rudi
Rudi das macht mich Ratlos!
Wie geht das denn jetzt zusammen?
Klimakonferenz in Paris: Hollande wirbt leidenschaftlich für Weltklimavertrag
"Der französische Außenminister und Konferenzleiter Laurent Fabius sagte, sein Entwurf sei ehrgeizig, ausgewogen und rechtlich bindend. Der Text enthalte wichtige Fortschritte, die viele vorher für unmöglich gehalten hätten. So solle die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad begrenzt werden. Versucht werden solle sogar, unter 1,5 Grad zu bleiben."
"Hollande sagte: „Frankreich bittet Sie, beschwört Sie, die erste universelle Klima-Einigung anzunehmen.“ Und weiter: „Angesichts des Klimawandels sind unsere Schicksale miteinander verknüpft.“

Das zaubert mir doch ein mitleidiges Lächeln auf's Gesicht: " oh diese Franzosen mit ihrer Naturkatastrophenpanik!"

Andreas
 

markusbodensee

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Hallo,

nur zur Info...

Ich habe hier noch keine Informationen zum Pliozän gefunden. Daher ein gerade aktueller, nur oberflächlicher Artikel zur mittleren Vergangenheit unseres Standorts: Der Standard

Und entsprechend Wikipedia: Pliozän
(Die Jahresdurchschnittstemperaturen lagen zunächst etwa zwei Millionen Jahre lang rund 2–3 °C über den Temperaturen vorindustrieller Zeit. Verschiedene Klimaproxies dokumentieren einen 15–25 Meter erhöhten Meeresspiegel im Vergleich zu heute)

Wie gesagt, nur zur Info :)

CS

Markus
 
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Feldstecher

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Hallo Rudi,

"le Klimawandel" soll eine deutsche Panikdebatte sein? Was ist mit Kyoto, Paris? Liegt das in oder an Deutschland? Deutschland tut doch eigentlich sehr wenig, wenn es um Klimaschutz geht - im internationalen Vergleich, da herrscht doch eher keine Panik.
Und was ist mit dem Friedensnobelpreis an Al Gore und IPCC. Sind das Deutsche? Auch das Nobelpreiskomittee, alles Deutsche? Mein Zitat von Fraser, weiter oben im Thread, von 1957, war der auch Deutscher?

Du lässt einen ratlos zurück, in der Tat.

zum nachlesen (aber vielleicht sind die UN auch von Deutschen mit ihrer Panik unterwandert?)
Climate Change

Matthias
 
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