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Passende Okulare finden

Yannick.M

Mitglied
Hallo zusammen.
Erst mal vorne weg, ich bin ein blutiger Neuling.
Nun habe ich seit kurzem ein Celestron Nexstar 6se, ich will damit hauptsächlich Planeten, Sterne und den Mond beobachten. Falls es mit diesem Teleskop möglich ist auch Deepsky Objekte.
Nun zu meiner Frage der richtigen Okularwahl:
Bis jetzt habe ich nur das dazu gelieferte Okular von Celestron mit einer 25mm Brennweite, was bei meinem Teleskop mit einer Brennweite von 1500mm eine 60fache Vergrösserung gibt oder ?
Den Mond sehe ich sehr schön und scharf detailliert, doch die Planeten sind nur ein heller Punkt. Liegt das am Okular oder mache ich sonst was falsch ? Habe gelesen ab 60-facher Vergrösserung sollte man die Planeten erkennen.
Ist mir klar das ein Okular mit 10mm Brennweite und 190-facher Vergrösserung besser dafür geeignt ist.
Ich möchte mir 3 gute Okulare zutun: für die minimale, optimale und maximale Vergrösserung. Habt ihr da ein paar Tips für mich ? Es gibt so viele und habe keine Ahnung welche für mich ideal sein könnten.
Sie dürfen auch so 200Euro pro Stück kosten.
Mein Teleskop hat ein 1.25" Anschluss und ein Öffnungsverhältnis f10.

Danke im Voraus für eure Hilfe.
Gruss Yannick
 

roblindau

Mitglied
Hallo Jannick,

dein Teleskop ist mit einem Öffnungsverhältnis von f/10 sehr "gutmütig" und kommt eigentlich mit jedem Okular zurecht.
Du hast also freie Auswahl. Dein 25mm Okular ist für mittlere Brennweist auf jeden Fall erstmal brauchbar.

Ich würde für dein Teleskop Okulare mit mindestens 68° scheinbarem Gesichtsfeld verwenden. Ein Okular mit ca. 10-13mm und ein Übersichtsokular mit 35-40mm Brennweite und ca. 68°. Das Übersichtsokular aber mit 2" Anschluss. Du solltest auf 2" umrüsten.

Die meisten Weitwinkelokulare haben einen Augenabstand von 10-16mm. Wenn Du mit Brille beobachten musst, z.B. wegen Horhautverkrümmung oder Asti, dann ist ein Okular mit größerem Augenabstand besser. Hier empfehle ich für das 10-15mm Okular z.B. Baader Hyperion, Baader Morpheus, Pentax XW, und andere. Die Oklare mit großer Brennweite haben von Haus aus schon ausreichend Augenabstand.

Sehr empfehlenswert wäre auch das Baader Hyperion Zoom. Da hast Du von 8-24mm erst mal ausgesorgt. Dazu ein Übersichtsokular.

Gruß Robert
 

Yannick.M

Mitglied
Hallo Jannick,

dein Teleskop ist mit einem Öffnungsverhältnis von f/10 sehr "gutmütig" und kommt eigentlich mit jedem Okular zurecht.
Du hast also freie Auswahl. Dein 25mm Okular ist für mittlere Brennweist auf jeden Fall erstmal brauchbar.

Ich würde für dein Teleskop Okulare mit mindestens 68° scheinbarem Gesichtsfeld verwenden. Ein Okular mit ca. 10-13mm und ein Übersichtsokular mit 35-40mm Brennweite und ca. 68°. Das Übersichtsokular aber mit 2" Anschluss. Du solltest auf 2" umrüsten.

Die meisten Weitwinkelokulare haben einen Augenabstand von 10-16mm. Wenn Du mit Brille beobachten musst, z.B. wegen Horhautverkrümmung oder Asti, dann ist ein Okular mit größerem Augenabstand besser. Hier empfehle ich für das 10-15mm Okular z.B. Baader Hyperion, Baader Morpheus, Pentax XW, und andere. Die Oklare mit großer Brennweite haben von Haus aus schon ausreichend Augenabstand.

Sehr empfehlenswert wäre auch das Baader Hyperion Zoom. Da hast Du von 8-24mm erst mal ausgesorgt. Dazu ein Übersichtsokular.

Gruß Robert
Danke für die ausführliche Antwort und die Tips :) Wie rüste ich dann auf ein 2" um ? Ich weiss umgekehrt von 2" zu 1.25" gibt es Adapter. Was müsste ich tun ?
 

roblindau

Mitglied
Du brauchst einen Adapter von SC Gewinde auf 2" und einen 2" Zenitspiegel. Ja, kostet erst mal Geld, aber lohnt sich. Nur so bekommst du ein möglichst großes Gesichtsfeld. Viele Sternhaufen und Nebel kommen erst so richtig zur Geltung.
Schau dich auch mal auf dem Gebrauchtmarkt hier oder im Astrotreff um oder mache eine konkrete Anfrage im Suche Forum.

Gruß Robert
 

Radfahrer

Mitglied
Hallo Yannick,
Habe gelesen ab 60-facher Vergrösserung sollte man die Planeten erkennen.
ja. aber das bedeutet nur, daß Du Saturn von Jupiter unterscheiden kannst, nicht daß du Einzelheiten erkennst.

Die Diskussion mit der Umrüstung auf 2" hatten wir hier

Gruß Uwe
 
Hi,
da war wieder jemand schneller, ich lasse meinen Text trotzdem mal raus:

also das mit den 2" ist zwar grundsätztlich ne nette Sache aber die Frage ist ob man das an 6" so unbedingt braucht nur um über die 25mm zu kommen?
Einzig wenn das 25mm ein sehr enges ist könnte man im nächsten Schritt überlegen das auf ein 68° aufzuweiten bzw. ein besseres zu nehmen.

Ich würde sagen im Moment brauchst du das Geld nicht auszugeben und investierst es in ein oder zwei gute Okular im unteren Brennweitenbereich.
Denn erstens bist du Anfänger, also wirst du wohl mit den Messiers anfangen, und da muss man sich mal überlegen welche dieser Messiers im 6" Gerät überhaupt so hell sind das ich auf eine Flächenausdehnung komme die ein 25er 1,25" Okular nicht schaft. Ich empfehle diese Seite: astronomy.tools
Um eine Relation zu bekommen schnappst Du Dir in der nächsten Wolkenlücke den Orionnebel der recht groß ist und guckst mal was du vergleichsweise in deinem Teleskop siehst. Anhand der bekannten Flächenhelligkeiten (von mir aus aus wikipedia) kannst du etwa abschätzen was du bei anderen Objekten sehen wirst.

Das ist, mit Verlaub, so wenig, das selbst für die Andromeda dein Okular ausreichen wird. Nach den zwei guten Okularen kann man sich immer noch überlegen ob man
denn nun 2" braucht.
Aus Erfahrung gesprochen: Wenn ich nicht am 14" Dobson spechtel sitze ich hinter einem Intes 5" und da pack ich so gut wie nie die 2" Nagler rein.
Kugelsternhaufen, Planetarische Nebel etc, alles klein, alles nur in höhren Vergrößerungen.

Ich würds mal austesten und die 1,25 Okulare mit höhren Brennweiten brauchst du sowieso da würde ich mal mit anfangen. Und wenn Du dann über die Zeit merkst das Du die 5 Objekte gefunden hast die mehr Gesichtsfeld brauchen hat man wieder Geld an der Hand und muss nicht das Billigste kaufen.


Grüße
Sebastian



Was mir noch eingefallen ist, ich hab zwar auch ein gute Barlow aber sie hat meine feine Abstufung an Okularen nicht ersetzt.
Dasselbe gilt für Zoomokulare, sind tendenziell nicht besser als zwei oder drei Einzelokulare. Aber da hat jeder seine ansichten zu.
Die Barlow wartet jetzt auf eine Planetenkamera, da wird sie gute Dienste leisten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Yannick.M

Mitglied
Hallo Yannick,

ja. aber das bedeutet nur, daß Du Saturn von Jupiter unterscheiden kannst, nicht daß du Einzelheiten erkennst.

Die Diskussion mit der Umrüstung auf 2" hatten wir hier

Gruß Uwe
Das hat was und unterscheiden konnte ich sie
Hi,
da war wieder jemand schneller, ich lasse meinen Text trotzdem mal raus:

also das mit den 2" ist zwar grundsätztlich ne nette Sache aber die Frage ist ob man das an 6" so unbedingt braucht nur um über die 25mm zu kommen?
Einzig wenn das 25mm ein sehr enges ist könnte man im nächsten Schritt überlegen das auf ein 68° aufzuweiten bzw. ein besseres zu nehmen.

Ich würde sagen im Moment brauchst du das Geld nicht auszugeben und investierst es in ein oder zwei gute Okular im unteren Brennweitenbereich.
Denn erstens bist du Anfänger, also wirst du wohl mit den Messiers anfangen, und da muss man sich mal überlegen welche dieser Messiers im 6" Gerät überhaupt so hell sind das ich auf eine Flächenausdehnung komme die ein 25er 1,25" Okular nicht schaft. Ich empfehle diese Seite: astronomy.tools
Um eine Relation zu bekommen schnappst Du Dir in der nächsten Wolkenlücke den Orionnebel der recht groß ist und guckst mal was du vergleichsweise in deinem Teleskop siehst. Anhand der bekannten Flächenhelligkeiten (von mir aus aus wikipedia) kannst du etwa abschätzen was du bei anderen Objekten sehen wirst.

Das ist, mit Verlaub, so wenig, das selbst für die Andromeda dein Okular ausreichen wird. Nach den zwei guten Okularen kann man sich immer noch überlegen ob man
denn nun 2" braucht.
Aus Erfahrung gesprochen: Wenn ich nicht am 14" Dobson spechtel sitze ich hinter einem Intes 5" und da pack ich so gut wie nie die 2" Nagler rein.
Kugelsternhaufen, Planetarische Nebel etc, alles klein, alles nur in höhren Vergrößerungen.

Ich würds mal austesten und die 1,25 Okulare mit höhren Brennweiten brauchst du sowieso da würde ich mal mit anfangen. Und wenn Du dann über die Zeit merkst das Du die 5 Objekte gefunden hast die mehr Gesichtsfeld brauchen hat man wieder Geld an der Hand und muss nicht das Billigste kaufen.


Grüße
Sebastian



Was mir noch eingefallen ist, ich hab zwar auch ein gute Barlow aber sie hat meine feine Abstufung an Okularen nicht ersetzt.
Dasselbe gilt für Zoomokulare, sind tendenziell nicht besser als zwei oder drei Einzelokulare. Aber da hat jeder seine ansichten zu.
Die Barlow wartet jetzt auf eine Planetenkamera, da wird sie gute Dienste leisten.

Ich glaube da hast du recht. Ich werde mich zuerst mal mit dem 1.25" abgeben und für den Einstieg mit Fokus Planeten und Sterne reicht dies völlig aus.
Ich konzentriere mich jetzt auf gute Okulare mit 1.25".
Was heisst Zoomokulare sind nicht besser ? Fahre ich besser mit mehreren Einzelnen oder sind sie gleichwertig ?
Ich tendiere zum Baader Okular für den kleinen Brennwert. Lohnt es sich ein Baader Hyperion Zoom 8-24mm, da ich ja bereits das 25mm plössel habe ? Oder sollte ich mich da eher für ein Hyperion 8mm entscheiden ?
 

Radfahrer

Mitglied
Hallo Yannick,
Was heisst Zoomokulare sind nicht besser ? Fahre ich besser mit mehreren Einzelnen oder sind sie gleichwertig ?
das ist eine schwierige Frage. Das teuerste Zoomokular was es am Markt gibt ist jedem Billigplössl haushoch überlegen. Es gibt aber genauso Okulare, die dem Hyperionzoom gleichwertig oder überlegen sind.

Vereinfacht gesagt, kann man die Okulare - unabhängig von der Brennweite - bewerten nach ihrer optischen Qualität ( mit vielen Unterpunkten ) und dem scheinbaren Gesichtsfeld. Letzteres ist die Schwachstelle der Zoomokulare. Hier die sGF des Hyperionzooms:
24mm 50°
20mm 52,5°
16mm 55°
12mm 57,5°
8mm 68°
Das Hyperionzoom kostet 245€ und würde die drei Hyperions 8mm / 13mm / 17mm ersetzen können. Die kosten zusammen 420€, haben aber jedes für sich 68°sGF.

Was ist besser, nur ein Zoom und damit jede beliebige Brennweite zu haben bei gleichzeitigen Verzicht auf große sGFs? Oder geht Gesichtsfeld über alles? Dies Frage kannst nur Du dir beantworten.

Wenn möglich, versuche leihweise ein 24 oder 25mm Okular mit 68° sGF zu bekommen und vergleiche es mit Deinem 25mm Plössl damit du ein Gefühl die unterschiedlichen Gesichtsfelder bekommst.

Gruß Uwe
 
Hi,

Zoomokulare sind auf den ersten Blick eine nette Option Geld zu sparen. Das Thema Gesichtsfeld hat Uwe ja schon angerissen.
Grundsätzlich gilt in jedem Optischen System das je mehr Glas im Lichtweg liegt desto "schlechter" wird es. Man könnte die besten Komponenten nehmen, und
Technisch messebar wäre es, das die Kombi schlechter ist als wenn man eine Komponente weglässt.
Die Frage ist wie gut sind die Komponenten und wieviel kann man weglassen. Zenitspiegel und den ein oder anderen Filter möchte man sicher benutzen. Bleibt eigentlich nur das Okular. Da weitwinklige Okulare (und Zooms) nunmal mehr Linsen brauchen nehmen viele am Planeten sogenannte Planetenokulare die nach dem Orthoskopischen Design gebaut sind und somit weniger Flächen haben. Das hilft den Kontrast gerade am Planeten nochmal einen Tick besser darzustellen, siehe hierzu Reese - Astronomische Okulare unter Okulartypen).
Nachteil, wenig Gesichtsfeld -> <52°, was bei Planeten und so Objekten wie M13 alles noch ok ist.
- Für die durchschnittliche Beobachtung ist man eher geneigt ein bisschen mehr Gesichtsfeld zu haben.
Ich würd dir raten, wenn es der Händler mitmacht, bestell ein Zoom und zwei moderate Weitwinkel im unteren Bereich zwischen 7 und 15mm in 1,25" und schick zurück was Dir nicht zusagt. Letztlich musst Du ja auch mit dem Einblickverhalten etc. klar komen (Brillenträger?)
Mit den WW bist du Glasmäßig zwischen den Orthos und knapp unter einer wilden Linsenansammlung eines Zooms oder einer Barlow.
Und lass Dir entsprechend Zeit einräumen damit du auch anständig testen kannst. Also eine Zeit wo der Mond da ist, er aber auch untergeht und es maximal dunkel wird.
Planeten sind ja im Moment leider nicht so der Bringer, an denen trennt sich am ehesten die Spreu vom Weizen. Orthos würde ich erst später in Betracht ziehen wenn man Geld "übrig" hat und das letzte bisschen rauskitzeln will, selbiges wie oben schon gesagt gilt für die 2" Okulare, wobei ich die wie gesagt an dem Teleskop nicht so sehe. Da müsste man dann einen super dunklen Himmel und evtl einen 2" UHC ans 31mm WW packen um das noch zu begründen.
Noch ein Wort zur Höchstvergrößerung, mein 5mm habe ich in der Stadt noch nie einsetzen können (am 5" Mak, theoretisch 250x ) unter 7mm würde ich erstmal nicht gehen.

Grüße
Sebastian
 

komposer

Mitglied
Hallo Yannick,

ich würde auch erst einmal in 2 weitere Okulare investieren. Ich habe selbst sehr auf das Preis-Leistungsverhältnis geachtet und bin damit am 8" F6 und 12" F5 Dobson bisher gut gefahren.
Meine beiden Lieblingsokulare: 8mm Planetary und TS-SW15mm (15mm Blaukante).

Gruß,
Holger
 

Quanten

Mitglied
Hallo Yannick

Für dein Teleskop würde sich die Baader Hyperion Okularserie mit 13-10-8mm gut anbieten.
Diese haben einen angenehmen Augenabstand mit 20mm ein schönes Gesichtsfeld mit 68° und bilden genau so scharf ab, wie ein Ortho oder Plössl.
Okulare mit kürzerer Brennweite als 8mm würde ich erst einmal nicht kaufen, die 187fach ergeben eine AP von 0,8mm. Da müsstest du erst einmal eine Zeitlang beobachten und den Schärfe Eindruck bei 187fach dir ansehen.
Die Maximalvergrößerung von AP 0,5mm ist nur für die Punktabbildung von Sternen bzw. der Abbildung des Beugungsscheibchen geeignet.
Bei dieser Vergrößerung von 300fach wirst du keinen Kontrast mehr für die Planeten haben. Wenn die Optik sehr gut ist, allenfalls noch am Mond mit seinen hellen und harten Kontrasten.
Die Planetensaison ist leider erst einmal vorbei.
Die Planeten mit den Oberflächendetails sind Mars, dieser ist jedoch zu klein geworden und zeigt nur noch größere Albedostrukturen. Jupiter und Saturn haben sich verabschiedet.
Bei Monokularer Beobachtung, also mit nur einem Auge hat man oft das Problem das die Planten zu hell abgebildet werden und die Oberflächendetails überstrahlt werden.
Die Planeten mit der Phasengestalt wie z.B. der Merkur, dieser kommt nun ende Januar über Horizont und Venus ist noch am Morgenhimmel zu sehen beide zeigen jedoch z.Z. keine großartige Phasengestallt und mit deinem Teleskop auch keine Oberflächendetails.
Uranus bei Mars zeigt nur ein weiß-grünes Scheibchen von 3,5" Bogensekunden.
Bleibt also noch der Mond.
Am 20.01. würde sich die Hadley Rille und am 22.01. würde sich der Krater Tycho optimal in geeigneter Höhe beobachten lassen, wenn das Wetter mitspielt.
Ich empfehle dir auch die Anschaffung eines Jahrbuchs und den Download einer Planetariums Software, damit du weist wann was zu beobachten ist.
Für die Mond und Planetenbeobachtung muss das Teleskop ausgekühlt und justiert sein.
Das heißt wenn du einen Stern defokussierst und die Fresnellringe siehst, dürfen sich nur vereinzelt Luftschlangen und diese nur ganz langsam über das Bild bewegen.
Siehst du jedoch noch wildes gewabere ist die Optik nicht ausgekühlt.
Ebenso muss der Fangspiegelschatten sich im Zentrum der Fresnellringe befinden. Ist dieser versetzt ist das Teleskop dejustiert und das Instrument kann seine volle Leistung nicht zeigen.
Für die Vergrößerung rechnest du Brennweite Teleskop/Brennweite Okular:
1500/21=71fach
Für die Austrittspupille rechnest du Öffnung/Vergrößerung:
152/71=2,1mm

CS
 

Kerste

Mitarbeiter
Hallo Uwe,

wo hast du denn die Brennweitenwerte für das Hyperion Zoom her? Baader gibt da andere Daten an: https://www.baader-planetarium.com/...specifications_drawing_and_technical_data.pdf Wobei ich das IVer auch mal vermessen hatte und bei den kurzen Brennweiten sogar größere Gesichtsfelder rausgekriegt hatte – aber das muss ich noch mal in Ruhe messen, wenn ich wieder auf unsere Sternwarte kann.

Meine Erfahrung mit meinem deutlich älteren Hyperion Zoom (Mark I oder II?) ist, dass ich ab 20mm Weitwinkel-Feeling hatte und nicht den Bedarf hatte, es durch Hyperion-Weitwinkel zu ersetzen. Am C8 ist das Zoom plus ein 2"-Übersichtsokular immer noch meine Lieblingsausstattung, weil so mit zwei Okularen fast alle Vergrößerungen außer der Höchstvergrößerung am Planet abgedeckt sind - mobil ist mir eine aufgeräumte Zubehörablage wichtiger als das beste Bild. Am ED80/600 deckt es einen wesentlich kleineren Vergrößerungsbereich ab und wurde nun komplett durch ein 9mm Morpheus mit 76° abgelöst, mittlerweile ist es nur noch am Spektiv im Einsatz. Da bin ich wieder ganz bei Uwe: Dir müsste klar sein, was dir wichtiger ist, Komfort oder Bildfeld.

Ansonsten auch von mir: Die Hyperion-Festbrennweiten sind schöne Okulare mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und können durchaus die endgültige Ausstattung sein. Je nach Geldbeutel kannst du erst einmal bei 1,25" bleiben; auf 2" lohnt sich auch am C6, ist aber nicht unbedingt allererste Priorität, wenn du noch keine weiteren Okulare und begrenztes Budget hast.

Durchaus eine Überlegung für langfristig: Das Hyperion Aspheric 36mm wird mit einer 1,25" und einer 2"-Steckhülse ausgeliefert. Mit 1,25" hat es zwar kein so großes Bildfeld, aber du kannst es später an einem 2"-Zenitspiegel verwenden. Das wäre zumindest sinnvoller, als die Okularpalette nach oben mit einem 32mm-Plössl in 1,25" abzurunden.

Einziges Caveat bei allen Weitwinkelokularen: Viele haben recht breite Gehäuse und können an der Klemmschraube vom 1,25"-Zenitspiegel anstoßen, wenn diese über den Rand der Okularaufnahme heraussteht. Bei 2"-Spiegeln gibts diese Falle nicht mehr, ebensowenig bei guten 1,25"-Spiegeln. Die haben dann auch einen Messingspannring statt einer einfachen Klemmschraube.

Beste Grüße,
Alex
 

Radfahrer

Mitglied
Hallo Alex,

die Daten sind aus der Grafik der Reese-Seite.

Ich habe noch das Mark II und bei mir stellt sich bei 20mm noch kein Weitwinkel-Feeling ein. Ich finde meins erst ab 16mm brauchbar, bei 12mm o.k. und bei 8mm gut. Offenbarend die Hyperion-zooms inzwischen etwas besser geworden.

Ich finde den Brennweitenbereich von 8-24mm ideal für ein SC mit f/10, keine Frage, ich wollte nur darauf hinweisen das es im langen Bereich nicht so gut ist. Da bin ich wieder bei Dir : das 31mm Hyperion und das Zoom von 16-8mm, zusammen perfekt.

Gruß Uwe
 

Kerste

Mitarbeiter
Hallo Uwe,

das ist eine Erklärung - Reese ist ja auch schon ein paar Jahre alt.

Und ich habe in den 90ern mit guten 80er-Jahre Ortho-, Mittenzwey und Kellner-Okularen angefangen, da ist auch ein Plössl schon gar nicht schlecht :) Zumindest ist das Hyperion Zoom bei 24mm kein Rückschritt zum vorhandenen 25er Plössl.

Beste Grüße,
Alex
 

Yannick.M

Mitglied
Hi,

Zoomokulare sind auf den ersten Blick eine nette Option Geld zu sparen. Das Thema Gesichtsfeld hat Uwe ja schon angerissen.
Grundsätzlich gilt in jedem Optischen System das je mehr Glas im Lichtweg liegt desto "schlechter" wird es. Man könnte die besten Komponenten nehmen, und
Technisch messebar wäre es, das die Kombi schlechter ist als wenn man eine Komponente weglässt.
Die Frage ist wie gut sind die Komponenten und wieviel kann man weglassen. Zenitspiegel und den ein oder anderen Filter möchte man sicher benutzen. Bleibt eigentlich nur das Okular. Da weitwinklige Okulare (und Zooms) nunmal mehr Linsen brauchen nehmen viele am Planeten sogenannte Planetenokulare die nach dem Orthoskopischen Design gebaut sind und somit weniger Flächen haben. Das hilft den Kontrast gerade am Planeten nochmal einen Tick besser darzustellen, siehe hierzu Reese - Astronomische Okulare unter Okulartypen).
Nachteil, wenig Gesichtsfeld -> <52°, was bei Planeten und so Objekten wie M13 alles noch ok ist.
- Für die durchschnittliche Beobachtung ist man eher geneigt ein bisschen mehr Gesichtsfeld zu haben.
Ich würd dir raten, wenn es der Händler mitmacht, bestell ein Zoom und zwei moderate Weitwinkel im unteren Bereich zwischen 7 und 15mm in 1,25" und schick zurück was Dir nicht zusagt. Letztlich musst Du ja auch mit dem Einblickverhalten etc. klar komen (Brillenträger?)
Mit den WW bist du Glasmäßig zwischen den Orthos und knapp unter einer wilden Linsenansammlung eines Zooms oder einer Barlow.
Und lass Dir entsprechend Zeit einräumen damit du auch anständig testen kannst. Also eine Zeit wo der Mond da ist, er aber auch untergeht und es maximal dunkel wird.
Planeten sind ja im Moment leider nicht so der Bringer, an denen trennt sich am ehesten die Spreu vom Weizen. Orthos würde ich erst später in Betracht ziehen wenn man Geld "übrig" hat und das letzte bisschen rauskitzeln will, selbiges wie oben schon gesagt gilt für die 2" Okulare, wobei ich die wie gesagt an dem Teleskop nicht so sehe. Da müsste man dann einen super dunklen Himmel und evtl einen 2" UHC ans 31mm WW packen um das noch zu begründen.
Noch ein Wort zur Höchstvergrößerung, mein 5mm habe ich in der Stadt noch nie einsetzen können (am 5" Mak, theoretisch 250x ) unter 7mm würde ich erstmal nicht gehen.

Grüße
Sebastian
Danke erstmals für all die Hilfbereitschaft. Ich werde mich für mind ein Weitwinkel so mit 10mm Brennweite entscheiden und lasse das mit dem Zoom weg und auch von den Orthos lasse ich noch die Finger für den Anfang. Kann mich dann immer noch spezifisieren, wenn ich weiss welche Objekte ich am liebsten beobachte.
Kannst du auch was gutes für die minimale Vergrösserung für den Überblick empfehlen ? Mein plössel 25mm mit 60-facher Vergrösserung ist entweder eine zu niedrige Brennweite oder ein kleiner Wickel des Gesichtsfeld um den Mond ganz zu betrachten. Möchte ein besserer Überblick und für die Oberfläche und Krater kann ich auch ein 15mm oder so verwenden.
Gruss Yannick
 

arago

Mitglied
Hallo Yannick

Genau für den Überblick ist ein 2"-Zenitspiegel mit SC-Anschluß und einem Okular im Brennweitenbereich von 35-42mm sinnvoll. Mit Deinem 25er Plössel kommst Du nicht all zu weit. Es erfasst nur einen Bildkreis (Feldblende) von ca. 21mm. Damit erreichst Du einen Himmelsausschnitt von 0,8° oder 48 Bogenminuten. Mit einem 32er Plössel in 1 1/4" kommst Du auch nicht viel weiter. Es erfasst einen Bildkreis von 27mm oder mageren 1,03°. Erst mit einem 2"-Okular kannst Du einen Bildkreis von etwa 35mm oder 1,34° nutzen! Das Gesichtsfeld wird damit also nochmals um rund ein Drittel im Durchmesser größer! Das reicht dann auch für die etwas größeren Klassiker wie Plejaden, H & Xi-Persei , Cirrus-Nebel oder ansatzweise die Andromedagalaxie. Zudem erreichst Du auch mit der längeren Okularbrennweite eine etwas größere Austrittspupille was Dir später zu gute kommt wenn Du mal einen OIII- oder UHC-Filter nutzen möchtest.

Gruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,


Mein plössel 25mm mit 60-facher Vergrösserung ist entweder eine zu niedrige Brennweite oder ein kleiner Wickel des Gesichtsfeld um den Mond ganz zu betrachten.
Also wenn ich den Rechner auf astronomy.tools mal dein Teleskop eingebe und ein Celestron 25mm Plössel, dann ist der Mond aber komplett drin? Ist ja klar, Mond = +/-0,5° dein 25mm bringt bestenfalls 0,8°. Wenn evtl. am Rand auch nicht so schön abgebildet. Für den Anfang geht das, am Mond ist der Griff zu 10mm ja dann schnell gemacht, dann gibts auch mehr Krater. Ich frag mal doof, ist es wirklich ein 25mm oder hat sich der Celestron-Mitarbeiter vergriffen und ein 10er ins Packet gepackt?
Je nach Geldbeutel kannst du erst einmal bei 1,25" bleiben; auf 2" lohnt sich auch am C6, ist aber nicht unbedingt allererste Priorität, wenn du noch keine weiteren Okulare und begrenztes Budget hast.
Das bringt es auf den Punkt.
Aber am Ende des Tages wirds dann eh ein anderes Objektiv ;) die Sucht hat gerade erst begonnen...


Grüße
Sebastian
 

Kerste

Mitarbeiter
Hi!

Deshalb mein Vorschlag für das 36 Hyperion Aspheric: Es holt aus 1,25" das heraus, was an Bildfeld geht (und fast alles an Austrittspupile/Bildhelligkeit, was ohne zu großen Tunnelblick geht), und wenn dann 2" oder ein anderes Teleskop kommen, hat man immer noch ein sehr schönes Übersichtsokular mit angenehmem Einblickverhalten (solange man die 2"-Steckhülse nicht verschlampt) und dann auch größerem Eigengesichtsfeld, weil die Beschränkung durch die Steckhülse entfällt.

Beste Grüße,
Alex
 

Radfahrer

Mitglied
Hallo,
......Celestron 25mm Plössel, dann ist der Mond aber komplett drin? Ist ja klar, Mond = +/-0,5° dein 25mm bringt bestenfalls 0,8°
das sehe ich genauso. Faustregel ist, Mond ist mit 60-80 Fächer Vergrößerung ganz zu sehen. Deshalb mein Rat, ein 25mm Okular mit ca.68° zu leihen. Wenn dann im Vergleich zum 25mm Plössl kein oh oder wau Effekt entsteht brauchen wir über einen 2" ZS nicht mehr zu reden.

Gruß Uwe
 

roblindau

Mitglied
Hallo zusammen,

Zoom oder Festbrennweite? Das ist oft die Frage.

Ich mag Zooms gerne für den Einsatz bei mittlerer bis hoher Vergrößerung.

Es mag sein, dass Okulare mit fester Brennweite im Vergleich zu einem Zoom bei gleicher Brennweite etwas besser korrigiert sind und ein etwas größeres Geichtsfeld haben. Aber das ist nicht immer ein fairer Vergleich, da diese Brennweite möglicherweise nicht das Optimum für ein bestimmtes Objekt ist. Das liegt daran, dass einer der vielen Vorteile eines Zooms darin besteht, dass man genau die beste Brennweite für das betrachtete Objekt wählen kann. Ein Zoom hat innerhalb seines Zoombereichs von z.B. 8-24mm eine unendliche Auswahl an Brennweiten. Daher sind Zooms im Vergleich zu einem entsprechenden Satz von Festbrennweiten bei weitem Preis-/Leistungssieger.

Ich mag besonders die Möglichkeit, die Vergrößerung sehr schnell zu erhöhen, um kurze Momente guten Seeings zu nutzen. Es braucht mehr Zeit, ein Okular auszutauschen, und die Gelegenheit kann dann verpasst werden. Insbesondere vorteilhaft bei Mond- und Planetenbeobachtung. Zooms ermöglichen es auch, das Sichtfeld zu variieren, um ein Objekt so einzurahmen, dass man es am schönsten sieht. Aus diesem Grund mag ich sie besonders für Sternhaufen.

Viele derjenigen, die hier posten und Festbrennweiten befürworten, sind erfahrene Beobachter. Man vergisst so leicht, wie es als Anfänger war! Ein Zoom-Okular ermöglicht es Anfängern, leicht zu lernen, welchen Unterschied eine Änderung der Vergrößerung bei all den verschiedenen Objektklassen macht. Es zeigt ihnen auch, welche Brennweiten für ihre Augen, ihr Teleskop und ihre Beobachtungsbedingungen am sinnvollsten sind. Sie haben dann die Möglichkeit, die für sie am besten geeigneten Okulare mit fester Brennweite zu kaufen oder nicht zu kaufen. Aus diesen Gründen halte ich es für sinnvoll, Anfängern immer ein gutes Zoom als erstes Okular zu empfehlen. Bei Nichtgefallen oder nach dem Kauf weiterer Frestbrennweiten kann man das Zoom ohne hohen Wertverlust wieder verkaufen.

Gruß Robert
 

Yannick.M

Mitglied
Hallo zusammen,

Zoom oder Festbrennweite? Das ist oft die Frage.

Ich mag Zooms gerne für den Einsatz bei mittlerer bis hoher Vergrößerung.

Es mag sein, dass Okulare mit fester Brennweite im Vergleich zu einem Zoom bei gleicher Brennweite etwas besser korrigiert sind und ein etwas größeres Geichtsfeld haben. Aber das ist nicht immer ein fairer Vergleich, da diese Brennweite möglicherweise nicht das Optimum für ein bestimmtes Objekt ist. Das liegt daran, dass einer der vielen Vorteile eines Zooms darin besteht, dass man genau die beste Brennweite für das betrachtete Objekt wählen kann. Ein Zoom hat innerhalb seines Zoombereichs von z.B. 8-24mm eine unendliche Auswahl an Brennweiten. Daher sind Zooms im Vergleich zu einem entsprechenden Satz von Festbrennweiten bei weitem Preis-/Leistungssieger.

Ich mag besonders die Möglichkeit, die Vergrößerung sehr schnell zu erhöhen, um kurze Momente guten Seeings zu nutzen. Es braucht mehr Zeit, ein Okular auszutauschen, und die Gelegenheit kann dann verpasst werden. Insbesondere vorteilhaft bei Mond- und Planetenbeobachtung. Zooms ermöglichen es auch, das Sichtfeld zu variieren, um ein Objekt so einzurahmen, dass man es am schönsten sieht. Aus diesem Grund mag ich sie besonders für Sternhaufen.

Viele derjenigen, die hier posten und Festbrennweiten befürworten, sind erfahrene Beobachter. Man vergisst so leicht, wie es als Anfänger war! Ein Zoom-Okular ermöglicht es Anfängern, leicht zu lernen, welchen Unterschied eine Änderung der Vergrößerung bei all den verschiedenen Objektklassen macht. Es zeigt ihnen auch, welche Brennweiten für ihre Augen, ihr Teleskop und ihre Beobachtungsbedingungen am sinnvollsten sind. Sie haben dann die Möglichkeit, die für sie am besten geeigneten Okulare mit fester Brennweite zu kaufen oder nicht zu kaufen. Aus diesen Gründen halte ich es für sinnvoll, Anfängern immer ein gutes Zoom als erstes Okular zu empfehlen. Bei Nichtgefallen oder nach dem Kauf weiterer Frestbrennweiten kann man das Zoom ohne hohen Wertverlust wieder verkaufen.

Gruß Robert
Hallo Robert.
Deine Argumentation hat mich nochmals ordentlich zum nachdenken gebracht und es ist für mich sehr schwierig zu entscheiden. Ich habe mich dennoch gegen ein Zoomokular entschieden und werde mir stattdessen zwei Baader Hyperion mit 8 und 13mm und ein Baader Hyperion Aspehric mit 36mm Brennweite mit dem Doppelanschluss 1.25 und 2" zulegen. Fals ich mal umrüsten werde, kann ich diesen dann immer noch benutzen. Ob nun Gesichtsfeld über jede mögliche Brennweite geht, muss ich nun selber für mich herausfinden.
Ich danke allen für die hilfreichen Beiträge.
Lg Yannick
 

roblindau

Mitglied
Hallo Yannick,
da hast Du dir schöne Okulare ausgesucht, die dir am SC bestimmt gefallen werden.
Das 13mm Hyperion habe ich auch und es ist eines meiner liebsten Okulare am SC.
Viel Freude damit.
Gruß Robert
 

Radfahrer

Mitglied
Hallo Yannick,

dann berichte mal bitte, wie Du mit diesen Okularen zufrieden bist. Vor allem der Vergleicht zwischen Deinem 25mm Plössl und dem 36mm Hyperion interessiert mich.

Gruß Uwe
 

arago

Mitglied
Hallo Yannick

Fall´s Du daran zweifelst was eine 2"-Ausrüstung in Sachen großes Gesichtsfeld / Übersicht bringt dann schau Dir mal diese Bilder an. Bitte herunter scrollen zum Abschnitt "Nun wird "gemessen"! Das Bild mit dem 32er Plössel zeigt Dir was ein 1 1/4"-Okular an Ausschnitt hergeben kann und das Bild mit dem 40er zeigt Dir was in Sachen Bildfeld mit 2" möglich ist. Die Bilder wurden mit einem C5 gemacht aber mit einem C6 sind die Unterschiede vergleichbar!
Nur eins noch : Das Bild mit dem 32er Plössel ist hier im Vergleich zum 40er vergrößert dar gestellt! Stichwort: 50° zu 68°.

Gruß Peter
 

Yannick.M

Mitglied
Hallo Yannick

Fall´s Du daran zweifelst was eine 2"-Ausrüstung in Sachen großes Gesichtsfeld / Übersicht bringt dann schau Dir mal diese Bilder an. Bitte herunter scrollen zum Abschnitt "Nun wird "gemessen"! Das Bild mit dem 32er Plössel zeigt Dir was ein 1 1/4"-Okular an Ausschnitt hergeben kann und das Bild mit dem 40er zeigt Dir was in Sachen Bildfeld mit 2" möglich ist. Die Bilder wurden mit einem C5 gemacht aber mit einem C6 sind die Unterschiede vergleichbar!
Nur eins noch : Das Bild mit dem 32er Plössel ist hier im Vergleich zum 40er vergrößert dar gestellt! Stichwort: 50° zu 68°.

Gruß Peter
Hallo Peter
Ich möchte überhaupt nicht daran zweifeln, dass eine 2" Ausrüstung definitiv mehr Gesichtsfeld gibt.
Nur die Frage ist, ob dies für einen kompletten Neuling wie mich am Anfang das wichtigste ist. Viele Objekte werde ich auch mit dem 1.25 gut und schön beobachten können. Klar ist mir das Gesichtsfeld auch wichtig, aus diesem Grund habe ich mich auch gegen ein Zoomokular entschieden.
Ich kann ja, wenn ich dann ein bisschen Erfahrung habe, immer noch umrüsten.
Gruss Yannick
 
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