Pflicht von Preisangaben im Bieteforum | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Pflicht von Preisangaben im Bieteforum

AstroCarsten

Mitglied
Hallo,

könnte man es ggf. einrichten, dass zu jeder Anzeige im Bieteforum eine Preisangabe Pflicht ist? Ich finde es immer etwas merkwürdig, wenn ein Artikel ausführlich beschrieben wird und dann nur "VB" oder "Angebote per PN", etc. darunter steht.

Was will man damit erreichen? Den besten Preis ausloten oder einfach mal schauen ob der Verkauf sich lohnt? Im gewerblichen Handel gibt es eine Preisauszeichnungspflicht. Warum nicht auch hier? Andere Foren handhaben es zum Teil auch so, dass Anzeigen ohne Preis direkt gelöscht werden und es funktioniert Bestens.

Gruß Carsten
 

VisuSCor

Mitglied
ich finde das sollte jeder handhaben wie er möchte. Wenn jemand sich nicht sicher ist und den Preis ausloten will - warum nicht? Du musst ja nicht drauf eingehen.

CS.Oli
 

MikeWölle

Mitglied
Da möchte ich Carsten voll zustimmen. Der Anbieter will ja etwas erreichen, den Verkauf seiner Ware. Und dies gelingt ihm sicher besser mit einer Preisangabe.
Andere Fehler beim Verkaufen sind zu hoher Anfangspreis und dann mehrmalige Preissenkung und Sprüche ala "letzte Gelegenheit...."
CS Mike
 

AstroCarsten

Mitglied
Andere Fehler beim Verkaufen sind zu hoher Anfangspreis und dann mehrmalige Preissenkung und Sprüche ala "letzte Gelegenheit...."

Hallo Mike,

das stimmt. Wenn ich am Anfang das Gefühl habe, dass der Verkäufer Mondpreise erreichen will, reagiere ich auch nicht mehr, wenn der Preis gesenkt wird. Wobei ich eine gewisse Verhandlungsspanne immer einplane, denn irgendwie gehört das ja dazu. Bei Angeboten ohne Preisangabe reagiere ich grundsätzlich nicht, da dies aus meiner Sicht kein ordnungsgemäßes Geschäftsverhalten ist.

Gruß Carsten
 

MeisterDee

Mitglied
Grüße Euch,
auch wenn ich es ähnlich sehe, wie Rainer und Carsten, und mir Angebote ohne Preisangabe deutlich weniger attraktiv erscheinen, so kann ich sehr gut verstehen, wenn manche Angebote zunächst ohne Preis eingestellt werden.
Manche Anbieter haben überhaupt keine Vorstellung davon, was sie für das Angebotene realistisch verlangen können. Das birgt das Risiko, einen Artikel deutlich unter Wert abzugeben (was nicht klug ist), aber auch das Risiko sich lächerlich zu machen. So mancher Sahne-APO wechselte innerhalb von Minuten den Besitzer - da war der Preis offenbar etwas zu niedrig angesetzt; So mancher V2 MGEN, Mitte 2020 für über 500 € angeboten löst dagegen schallendes Gelächter aus. Beides möchte man doch vermeiden.
Diese Anbieter fahren nicht schlecht, wenn sie zunächst nur Verkaufsabsicht zeigen, und sich der Preis erst später bildet. Der Vorteil liegt aber nicht nur beim Verkäufer, auch ein schneller Bieter hat weiterhin die Chance, ein Schnäppchen zu machen.

Ich habe mir angewöhnt, bei absoluter Ahnungslosigkeit bezüglich des zu erwartenden Erlöses, bei eBay anzubieten. Dort stellt sich in der Regel nach einer Woche ein einigermaßen realistischer Marktpreis ein. Allerdings muss ich dann in jedem Fall das Auktionsende abwarten,
und kann in der Zeit nicht mehr freihändig verkaufen. (Wenn bereits Gebote abgegeben wurden).

Nicht selten wird auch im „Markt & Preise“-Forum gefragt, was das Eine oder Andere für einen Verkaufswert haben könnte. Gute Idee, aber auch hier gibt es bei den Tipps eine Bandbreite von „gut getroffen“ bis „völlig daneben“.

Letzlich muss Jeder selbst wissen, wie er seinen Kram anbietet.
Ich komme mit Vielem zurecht......

CS

Dietmar
 

Dju

Mitglied
Hallo Carsten,
jeder Jeck ist anders. Ich finde es ok dass bei einem Privatangebot der Verkäufer auch mal gegen Gebot verkauft. Auch nicht jeder preist wie Du eine Verhandlungsspanne ein. Ich z.B. kaufe oder verkaufe gerne ohne den Verhandlungsklimbim den ich im Grunde meines Herzens nicht leiden kann.
Gruess, Thomas
 

VisuSCor

Mitglied
Der Anbieter will ja etwas erreichen, den Verkauf seiner Ware. Und dies gelingt ihm sicher besser mit einer Preisangabe.

Das ist aber allein das Problem des Anbieters und wen es nicht interessiert muss ja nicht antworten.

Andere Fehler beim Verkaufen sind zu hoher Anfangspreis und dann mehrmalige Preissenkung und Sprüche ala "letzte Gelegenheit...."

Dem stimme ich zu! Vor allem letztetes bringt halt garnix, ausser dass man das Angebot zurück nehmen muss, wenn man glsubhaft bleiben will.

CS.Oli
 

nightrider

Mitglied
Hallo,

könnte man es ggf. einrichten, dass zu jeder Anzeige im Bieteforum eine Preisangabe Pflicht ist? Ich finde es immer etwas merkwürdig, wenn ein Artikel ausführlich beschrieben wird und dann nur "VB" oder "Angebote per PN", etc. darunter steht.

Was will man damit erreichen? Den besten Preis ausloten oder einfach mal schauen ob der Verkauf sich lohnt? Im gewerblichen Handel gibt es eine Preisauszeichnungspflicht. Warum nicht auch hier? Andere Foren handhaben es zum Teil auch so, dass Anzeigen ohne Preis direkt gelöscht werden und es funktioniert Bestens.

Gruß Carsten

Hallo Carsten,

ich teile deine Ansicht zu 100 %!

"Schlimmer" finde ich es allerdings, wenn Händler ihre "Angebote" ohne Preis einstellen und die potentiellen Kunden nur mit einem Link zum Produkt auf deren Website locken wollen! :n:

Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis und würde mich freuen, wenn es in dieser Richtung mal eine klare Regelung geben könnte.

Clear skies
Jörg
 

Horst66

Mitglied
Hallo Carsten,

ich teile deine Ansicht zu 100 %!

"Schlimmer" finde ich es allerdings, wenn Händler ihre "Angebote" ohne Preis einstellen und die potentiellen Kunden nur mit einem Link zum Produkt auf deren Website locken wollen! :n:

Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis und würde mich freuen, wenn es in dieser Richtung mal eine klare Regelung geben könnte.

Clear skies
Jörg

Das wiederum kann ich gut verstehen, denn die Beiträge bleiben erhalten und sind auch nach Monaten und Jahren noch zu finden.
Ich als Händler wollte mich nicht erklären müssen, warum ein Artikel derzeit 80% teurer ist als in meinem Weihnachtsspezialangebot vom letzten Jahr...


Was mich massiv stört, sind private Verkaufsanzeigen, die lediglich auf eine laufende Ebayversteigerung verweisen. Am besten noch mit täglicher Aktualisierung der verbleibenden Restlaufzeit. Meine Meinung: Entweder ich biete hier was zum Kauf an oder ich versteigere es auf Ebay (oder ähnlichem Portal).

Gruß Horst
 

maximilian

Mitglied
Hallo!

So lästig das alles sein mag (ich ignoriere prinzipiell auch alle Angebote ohne Preisangabe, sowohl von Privatleuten als auch von Händlern) würde ich doch vorschlagen, dass wir uns diesbezüglich an die gesetzliche Regelung halten. Das Thema ist nämlich bereits zigmal durch die Gerichte gezerrt worden, angefangen mit fehlenden Preisauszeichnungen im Schaufenster und später erweitert auf den Onlinehandel. Mit dem (fast) immer gleichen Ergebnis, dass der Händler eben keine Preisangabe bei seinen beworbenen Produkten machen muss (siehe z.B. hier: BGH: Keine Pflicht zur Preisangabe bei Werbeangeboten | Online-Marketing & Recht)

Und da wir ohnehin hierzulande durch das wohl umfangreichste Gesetzeswerk weltweit in allen Bereichen des Lebens mehr als ausreichend gegängelt und beschränkt werden, würde ich vorschlagen, dass wir all diesen Gesetzen nicht auch noch eigene Regeln hinzufügen. Manche Dinge muss man auch noch selbst entscheiden dürfen!

Grüße
Maximilian
 

Marktplatz-Moderator

Forenleitung
Mitarbeiter
Moderator
Was mich massiv stört, sind private Verkaufsanzeigen, die lediglich auf eine laufende Ebayversteigerung verweisen. Am besten noch mit täglicher Aktualisierung der verbleibenden Restlaufzeit. Meine Meinung: Entweder ich biete hier was zum Kauf an oder ich versteigere es auf Ebay (oder ähnlichem Portal).

Gruß Horst


Das ist sogar nach den Forenregeln nicht erlaubt.


... und es wird auch konsequent mit einem Löschen der Anzeige und einer Meldung an das entsprechende Mitglied geahndet.

Gruß
Volker
 

winnie

Mitglied
Moin zusammen!

>> Was mich massiv stört, sind private Verkaufsanzeigen, die lediglich auf eine laufende Ebayversteigerung verweisen.
> Das ist sogar nach den Forenregeln nicht erlaubt.

Tja, Freunde der Sonne, es war hier aber mal erlaubt, wenn die Anzeige einen entsprechenden Vermerk [ebay] trug und sich ansonsten an die Regeln, was das Pushen anging, gehalten wurde. Diese Regelung ist anscheinend irgendwann vor kurzem (?) klammheimlich und ohne Hinweis auf die Änderung verschwunden, so daß es nicht zu allen Nutzern durchgedrungen ist.
 

MeisterDee

Mitglied
Hallo Micha,
das ist auch, soweit ich weiß, immer noch so.
Wenn die Anzeige hier im Bieteforum mindestens den gleichen Informationsgehalt hat wie die Artikelbeschreibung der eBay-Anzeige, ist ein Link zur Auktion weiterhin erlaubt.
Was nicht gewünscht ist, ist hier eine knappe Anzeige mit Link, und ausführlicher Artikelbeschreibung dann auf eBay.

ebay-Beschreibung Copy + Bieteforum Paste = Alles Gut.

CS

Dietmar
 

winnie

Mitglied
Tja, aber die Methode, die ich beschrieben hatte, ist mittlerweile tatsächlich aus dem MP-Regelwerk entfernt.
Dort wird eBay im Grunde normalen Gebrauchtmarktlisten gleichgestellt (und die Verlinkung dorthin war und ist unerwünscht).

Der schnelle Klick:
 

Marktplatz-Moderator

Forenleitung
Mitarbeiter
Moderator
Hallo zusammen,

ich bin seit September 18 dabei und kann euch versichern, dass es seitdem genau so ist, wie es aktuell ist - nämlich so wie Dietmar schreibt.
Eine Verlinkung dorthin ist keinesfalls verboten. Hier der Wortlaut der Regel:
Einträge, die lediglich auf andere Webseiten mit Gebrauchtlisten (wie zum Beispiel ebay) verweisen, sind nicht erlaubt. In der Anzeige soll eine Beschreibung des Artikels vorhanden sein, so dass Interessenten schnell und im Detail erkennen können, um was es sich handelt. Der Informationsgehalt der Anzeige auf unserem Markt sollte dem der Anzeige auf der externen Liste entsprechen, im Idealfall gleichen. Ein Link am Ende der Beschreibung ist jedoch gestattet.

Gruß
Volker
 

MeisterDee

Mitglied
Hallo Micha,
im Punkt 4 der aktuellen Regeln ist das meines Erachtens klargestellt:

Einträge, die lediglich auf andere Webseiten mit Gebrauchtlisten (wie zum Beispiel ebay) verweisen, sind nicht erlaubt.
In der Anzeige soll eine Beschreibung des Artikels vorhanden sein, so dass Interessenten schnell und im Detail erkennen können, um was es sich handelt. Der Informationsgehalt der Anzeige auf unserem Markt sollte dem der Anzeige auf der externen Liste entsprechen, im Idealfall gleichen.


Das Verlinken auf eine Auktion ist also mit entsprechender Beschreibung hier im Bieteforum nicht unerwünscht. Das entnehme ich auch diesem Satz:

Ein Link am Ende der Beschreibung ist jedoch gestattet.


Eines wird jedoch beim Einstellen auf beiden Plattformen aber oft vergessen:
Wer einen Artikel auf eBay in einer Auktion anbietet, darf diesen Artikel, sowie Gebote darauf abgegeben wurden, nicht mehr freihändig verkaufen. Wer das trotzdem tut, handelt sich eine Verwarnung oder bei Wiederholung eine Sperre ein.

Nur Auktionen, auf die noch nicht geboten wurde, können jederzeit beendet werden.

Das hat allerdings mit den Forumsregeln nix zu tun..........

CS

Dietmar
 

winnie

Mitglied
Leute, lest doch mal richtig:

> Dort wird eBay im Grunde normalen Gebrauchtmarktlisten gleichgestellt (und die Verlinkung dorthin war und ist unerwünscht).

Hier meine ich die reine Verlinkung ohne Begleitmusik.
Der eBay betreffende Regeltext ist verändert worden, ich kann mich noch an den Spruch "wo eBay draufsteht, ist auch eBay drin" erinnern. Außerdem fehlt ja neuerdings die Passage mit dem [ebay]-Marker.

Ich bin übrigens seit 2001 hier Nutzer, habe schon einige Änderungen miterlebt und kann mich noch gut an die alte Regelung erinnern.

> Wer einen Artikel auf eBay in einer Auktion anbietet, darf diesen Artikel, sowie Gebote darauf abgegeben wurden, nicht mehr freihändig verkaufen. Wer das trotzdem tut, handelt sich eine Verwarnung oder bei Wiederholung eine Sperre ein.

Nein, nicht nur, er handelt sich Schadeneersatzansprüche des Höchstbietenden ein, wenn der die Ware anderweitig bereits verkauft hat. Auktionen kann man bei eBay jederzeit beenden und Gebote streichen, so ist das ja nicht.
 

Spunti

Mitglied
Ich find es schlimm, dass sich neuerdings über alles empört wird. Jeder - ich übertreibe - will dem anderen von oben herab irgendwelche Regeln aufzwängen. Aber wehe es hat einer eine abweichende Meinung. Ich weiß nicht, ob das früher schon so war, ich glaube fast nicht.

Seid gegrüßt
Spunti
 

Horst66

Mitglied
Ich seh das etwas anders:
Wenn Rücksichtnahme keine Selbstverständlichkeit ist, kommt man um ein aufzwingen von Regeln nicht herum:

Als Beispiel bei Sonderangeboten die Vorschrift: Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen.

Und für mich ich das Bieteboard eine Kaufgelegenheit. Die Verlinkung auf eine Ebay-Auktion jedoch nur reine Werbung...

Gruß Horst
 

Marktplatz-Moderator

Forenleitung
Mitarbeiter
Moderator
Lieber winnie,

ich bin mir ehrlich gesagt nicht wirklich sicher, was du uns mit deinem letzen Beitrag mitteilen möchtest.
Dass die Regelung früher anders gewesen ist, mag durchaus sein, das möchte ich auch gar nicht abstreiten. Seitdem ich die Verantwortung für den Marktplatz übernommen habe, wird die oben genannte Regelung für ebay, ebay Kleinanzeigen und ähnliche Marktplätze angewendet (überall da, wo man als Privatperson seine Artikel verkaufen kann).
Ob ein User entscheidet, einen Artikel auf ebay als Auktion anzubieten und zusätzlich bei uns, ist völlig ihm überlassen. Wenn er ihn dann auf ebay verkauft und hier herausnimmt, hat er gegen keinerlei Regel auf Astronomie.de verstoßen. Für die Einhaltung der Regeln bei ebay ist natürlich jeder User selbst verantwortlich.

Volker
 

maximilian

Mitglied
Hallo!

Ich find es schlimm, dass sich neuerdings über alles empört wird. Jeder - ich übertreibe - will dem anderen von oben herab irgendwelche Regeln aufzwängen.

Da gebe ich Dir absolut recht. Die (leider stetig größer werdende) Gruppe der dauerempörten Wutbürger sind für mich eine der schlimmsten Auswüchse, den unsere Gesellschaft hervorgebracht hat. Wenn man seit zwei Generationen keine echten Probleme mehr hat macht man sich und anderen eben neue. Unsere Großeltern haben es als großes Geschenk empfunden, wenn sie endlich wieder mit dem Zug ans Meer fahren konnten. Heute sieht man Urlauber, die mit dem Notizblock in der Hand jede Minute Verspätung ihres Flugzeugs protokollieren und aufschreiben, wenn sie nach 22 Uhr aus dem Nachbarhotel noch Urlaubsgeräusche hören...

Aber zum Thema zurück: Diese kleine Lästigkeit („Ärgernis“ ist eigentlich schon zu stark) besteht schon so lange ich mich erinnern kann. Früher zu Zeiten der Kleinanzeigen in der Tageszeitung war es noch viel schlimmer. Da hat Telefonieren noch Geld gekostet. Und als Student hatte ich anfangs nichtmal ein eigenes Telefon, sondern musste noch draussen eine freie Telefonzelle suchen. Wenn man dann nach mehreren Versuchen den Verkäufer endlich erreicht hat und seine Preisvorstellung präsentiert bekam, hat sich ein relativ großer Aufwand von einem Moment zum anderen in Luft aufgelöst. Da wäre ein gewisses Maß an Empörung sogar gerechtfertigt gewesen, auf auf so eine Idee kam man vor 40 Jahren noch gar nicht. Das war halt so.

Wirklich blöd finde ich aber bis heute den falschen Gebrauch der relevaten Fachausdrücke und Abkürzungen. Wenn die immer richtig verwendet würden, könnte man sich auch die eine oder andere E-Mail bzw. Anruf ersparen. Das wurde früher tatsächlich noch mehr beachtet als heute, manche Tageszeitungen druckten sogar in jeder Ausgabe bei den Kleinanzeigen eine Erklärung dazu:
- Eine nackte Preisangabe ohne Zusatz ist ein Festpreis. Wenn ich den nich zahlen will blättere ich gleich weiter.
- Eine Preisangabe mit dem Zusatz „VB“ (für VerhandlungsBasis) ist ein Wunschpreis des Verkäufers, der evtl. aber auch ein niedrigeres Angebot akzeptiern würde. In englischsprachigen Anzeigen heisst das übrigens „ONO“ (für „or nearest offer“), oft mit einem Verfallsdatum. Wer bis dahin entweder den „asking price“ akzeptiert oder das höchste Gebot abgegeben hat bekommt den Artikel. Eine Angabe „VB“ ohne Preisvorstellung ist demnach vollkommen sinnlos, weil nämlich dann die Basis für die Verhandlung fehlt...
- Dafür gibt es „VHS“ oder „VS“ (nicht Voklshochschule oder Villingen-Schwenningen, sondern „VerHandugsSache“). Bei so einem Verkauf gibt es gar keine Preisangabe, sondern der Vekäufer teilt mit, dass er den Preis aushandeln will. Was sein gutes Recht ist, vor allem bei Dingen (Altertümchen, Eigenbauten, beschädigte Gegenstände, ...) für die man so ohne weiteres gar keine Preisangabe machen kann.

Ich hoffe, dass ich mit dieser Ausführung dem einen oder anderen etwas gesagt habe, das er noch nicht wusste. Oder ihn zumindest wieder an die gute alte Zeit des kalten, stinkenden Münztelefons (Raucher gab es damals auch schon, aber niemand wäre auf die Idee gekommen, ihnen das Rauchen im Telefonhäuschen zu verbieten) im Winter erinnert habe, das natürlich ausgerechnet jetzt keine 10-Pfennig-Stücke annehmen will, wenn ich dringend telefonieren möchte... :p Insofern ist das Ärgernis ein klitzekleines, wenn ich 15 Sekunden meiner Zeit aufwenden muss, um jemandem einen Einzeiler per Mail zu schicken in dem ich ihn nach seiner Preisvorstellung frage!

Grüße
Maximilian
 

Marktplatz-Moderator

Forenleitung
Mitarbeiter
Moderator
Hallo liebe Nutzerinnen und Nutzer,

eine Preisangabepflicht (welch schönes Wort...) können und möchten wir nicht einführen.
Um die Angabe etwas einfacher zu gestalten, haben wir aber zwei zusätzliche optionale Felder im Biete-Forum eingeführt:
"Preis" und "Basis für den Preis".
Unter "Preis" kann freiwillig eine Preisvorstellung eingefügt werden, unter "Basis für den Preis" kann zwischen "Verhandlungsbasis", "Festpreis" und "zu verschenken" ausgewählt werden.

Gruß
Volker
 

AstroCarsten

Mitglied
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