Philosophische Betrachtungen über Sinn und Zweck unseres Seins im Universum

allpen

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Moinsen,
@ Demokrat: Respekt, Respekt.
Aber vielleicht, aber nur vielleicht ist alles viel einfacher.
Ich habe Mal von einer Theorie gehört, das das was es gibt nur daraus resultiert, das das entstehende Universum eben genauso geworden ist und gar nicht anders hätte werden können, weil bestimmte Bedingungen in bestimmten Momenten des Urknalls genauso waren wie sie waren und nicht auch nur geringfügig hätten anders sein dürfen, sonst gäbe es dieses Universum so nicht. Ergo, also auch uns so nicht.
Was ja an und für sich ja nicht schlimm wäre, denn wir wüßten es ja nicht.
Auf der anderen Seite könnte man nun daraus schließen das, wenn die obige Theorie stimmen würde, im Grunde alles und jedes von diesem Moment aus an vorbestimmt war, ist und bleibt.

Ach Du Donner.
Aber vielleicht ist alles auch ganz anders.........
Welche Frage mich allerdings brennend interessiert ist, wieso gab es eigentlich einen Urknall und wo war das Zeug bevor es den Urknall gegeben hat.

Was ich auch noch wichtig finde ist, das wir Menschen das nur aus unserer menschlichen Perspektive heraus betrachten. Eine andere kennen wir nämlich nicht.
als dann bis denn
allpen
 

astroluchs

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Ja, der Sinn und der Zweck unseres Daseins. Das ist die Frage? Was war der Sinn und der Zweck der Dynosaurier? Was war der Sinn der Einzeller? Was war der Sinn der Pflanzen? Was war der Sinn der Erfindung des Auges aus einer ehemals lichtempfindlichen Hautzelle? Was war der Sinn des Feuers und der Entwicklung des Menschen? Was war der Sinn auf den Mond zu fliegen?

Im Grunde macht es überhaupt keinen Sinn und keinen Zweck. Denn die Erde wird irgendwann einmal von Ihrer Sonne wieder verschluckt werden, wenn ihr der Brennstoff ausgeht und explodiert wahrscheinlich in einer Supernova. Bis dahin hat sie jedoch über Jahrmilliarden über stabile Verhältnisse gesorgt und es ermöglicht dass sich aus Atomen und Molekülen Verbindungen gebildet haben, die stabil genug waren und sich irgendwann mit einer Zellmembran umgeben haben, einen Einzeller bildeten, um sich von Ihrer Umwelt abzugrenzen, Informationen zu sammeln, sich zu teilen begannen und ihre Informationen weitergegeben haben.

Zusammen waren sie stärker und bildeten Mehrzeller. Darauf basiert letztlich alles. Erworbene Informationen und Fähigkeiten weiterzugeben in einen neuen Organismus der darauf aufbauen kann und sich weiterentwickeln kann. Die Einzeller nutzten die Sonnenenergie um daraus Kohlenstoffverbindungen herzustellen. Aus der Abspaltung von Wasser setzte sich Sauerstoff frei und sie lagerten Wasserstoff ein. Aus den Einzellern entstanden dann irgendwann Pflanzen die den Kohlenstoff in Form von Blättern bzw. Holz abspeicherten. Irgendwann entstanden Lebewesen die den Sauerstoff benutzten um damit die Pflanzen zu nutzen um daraus Ihre Energie zu gewinnen. Wären die damaligen Urwälder mit Ihrer Nahrung nicht gewesen, wären auch keine Saurier entstanden. Die hatten bereits Krallen, das Auge, Federn und das Ei erfunden. Ohne diese Erfindungen der Natur gäbe es Säugetiere und den Mensch wahrscheinlich nicht. Der Mensch hat heute noch mit seinen Fingernägeln diese Erfindungen von damals mitübernommen. Von der Erfindung des Auges, den Gliedmaßen, den Organen, Blutkreislauf und Herz hat er so ziemlich alles übernommen was damals schon erfunden war. Von den Pflanzen und Tierresten bedient er sich in Form von Erdöl bis heute. Ohne das Ei könnte er kaum etwas zum Essen zubereiten. Der Mensch bedient sich in der Natur und nimmt alles was er kriegen kann. Auf Kosten der Natur und seiner Rohstoffe bis letztlich wohl alles aufgebraucht sein wird.

Die Saurier haben sich ebenfalls hemmungslos an der Natur ausgetobt bzw. alles aufgefressen bis sie so groß und gefräsig waren, dass schon ein kleiner Meteoriteneinschlag genügte um das Pflanzenwachstum für einige Jahre zu stören und die Umgebungstemperatur deutlich abkühlen zu lassen, dass sie verendeten. Die weniger gefräsigen und kleineren Säugetiere konnten überleben. Allerdings haben die Saurier mehrere Jahrmillionen gelebt, sagen wir mal 50 Millionen Jahre. Der Homo sapiens, sapiens dagegen existiert erst seit ca. 50000 Jahren und seine Vorläufer wie Australopitikus, oder die die erst den aufrechten Gang erlernen mussten, haben eine geschätzte Vorfahrenlinie von nur ca. höchstens 500000-1 Million Jahre.

Nun stellt sich die Frage wer in der Natur gefräsiger ist. Der heutige Mensch hat erst vor ca. 120 Jahren als er das Automobil erfunden hat, begonnen das Erdöl zur Verbrennung zu nutzen. Davor genügte ihm noch das Öl von Walfischen und der Teer aus Holzkohle um damit seine Lämpchen zu füllen oder seine Fässer und Boote abzudichten. Die Araber machten vor 100 Jahren um die Erdöltümpel noch einen großen Bogen um nicht darin zu versinken wie in einem Moor und aßen Ihre Datteln im Beduinenzelt. Das ist noch gar nicht so lange her. Heute sind Ihre Städte und Hochhäuser größer, höher und schöner als die in New York und goldene Wasserhähne sind in den Suiten obligatorisch. Aber nur weil sie täglich 30 Millionen Liter Rohöl verkaufen und die anderen ölexportierenden Staaten ebensoviel. Arbeiten tut dort keiner. Wozu auch. Die Waren und Mercedes Wagen kommen alle aus USA, Europa und China. Es ist nur die Frage, wie lange reicht das Öl noch, das über Millionen von Jahren lang entstanden ist und nun in weniger als 100 Jahren schon fast aufgebraucht ist. Was macht der Mensch wenn in 50 Jahren das Öl so knapp geworden ist, dass es über Warenverkauf und Geld nicht mehr zu bezahlen ist. Oder in 100 Jahren dann ganz aufgebraucht und verbrannt ist? Was macht der Mensch, wenn der letzte Baum im Amazonas gefällt, der letzte Fisch gegessen, das letzte Huhn im Kochtopf gelandet oder das besagte letzte Ei aufgeschlagen wurde?

Deshalb sollte sich der Mensch schnellstmöglichst die Frage nach dem Sinn und Zweck seines Lebens stellen. Denn nur er kann es und kann es beantworten und sein Leben und Handeln ändern. Wenn der Mensch jedoch so weitermacht wie in den vergangenen 100 Jahren wird es ihm wohl ähnlich wie den Sauriern ergehen. Nur viel schneller und ohne Meteorieteneinschlag. Die Erde wird sich weiterdrehen und eine neue Spezies wird sich emporentwickeln.
 

allpen

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Moinsen,
zunächst eine kleine Berichtigung betreffend der archäologischen Zeitmarken im Thread von Niki.
Das erscheinen des Homo sapiens sapiens geschah in Europa während der letzten Eiszeit vor ca. 50.000 Jahren.
Heute gehen Archäologen von einer Entwicklung aus dem Homo erectus zum homo sapiens sapiens in Afrika von bis zu 200.000 - 300.000 Jahren aus. Also der frühe Homo sapiens sapiens in Afrika ist viel älter als 50.000 Jahre.
In Europa war das etwas anders, dort entwickelte sich aus dem, aus Afrika eingewanderten, Homo erectus (alter ca 1,5 mill.) der Homo sapiens Neanderthaler, der sich dann später wieder mit dem vor 50.000 jahren eingewanderten H.S.S., vermischte und vor ca 30.000 verschwand.
Das soll keine Kritik und keine Besserwisserei sein.

@ Demokrat:
ich möchte ja nicht als Nihilist da stehen, aber diese schöne Metapher mit dem "Sinn des Lebens" würde bedeuten, das hinter dem ganzen großen und sehr heftigen Urknall sowie dessen noch heftigeren unabsehbaren Folgen bis heute, vielleicht kein plan, aber unter sehr mysteriösen Bedingungen ein Ziel steckt.
Was aber in kosmischen Zeiträumen gesehen, Milliarden Jahre später zu einem Raum wird der keinerlei Leben mehr in sich trägt ja nicht einmal mehr Licht, zumindest nicht nach menschlichem ermessen und den heutigen Theorien. Da taucht dann doch in meinem Gehirn die sicherlich berechtigte Frage auf was zur Hölle soll das eigentlich "hier". Und gibt es noch andere" hier", und damit meine ich keine extraterrestrischen ureinwohnenden Lebensformen.
Es gibt noch eine ganz andere Problematik die wir, die meisten wohl absolute Laien, immer wieder vergessen.
Nämlich die wahre Größe unserer Blase in der dieses Universum beherbergt ist und was ist hinter der Blasenwand und was ist wenn die platzt.
Ich bin für die "the giantsoapfoambubbletheory".
Spass beiseite.

Abgesang:
Egal was mit diesem Planeten geschieht bzw. was wir ihm antun, meines Erachtens nach wird er einen Weg finden bis die Sonne sich ausbreitet und ihn zerstäubt. pfffffffff.........t.
Es gibt auf diesem Planeten nur eine Art und Weise wie das Leben der höher entwickelten Formen verschwinden kann, nämlich wenn das Wasser verschwindet. "OutoftheBluetheory"
"Hoffentlich"
als dann bis denne
allpen
 

Michi67

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Der Sinn unseres Daseins besteht darin, für eine kommende, weit entwickelte Pflanzenpopulation auf einem menschenfreien Planeten, eine ausreichende Kompostmasse zu bilden.

Im Übrigen wissen wir doch alle, dass die Antwort auf all diese Fragen "42" ist !

LG Michael Aaron
 
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Demokrat

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aber unter sehr mysteriösen Bedingungen ein Ziel steckt.
Ich denke nicht, dass vor 50.000 Jahren jemand einen jungen Homo mit 8 Jahren gefragt hat: "Na, Junge, was ist Dein Ziel?"
Der Nonsens ist eine Zeiterscheinung der Spezialisierung und der krampfhaften Sinngebung.

Ich habe zB ein Motorrad.
Nun, was war mein Ziel?
Deppert gasgeben.
Nächste Frage. :eek::LOL:

Ich hatte eine Beruf.
Was war mein Ziel?
Kohle verdienen.
Noch was?

Toll, dieses zieloptimierte Leben. Man muss dauernd Ziele vorweisen können. Gott hatte wohl auch Ziele. Und jeder Mensch erst recht. Und die Wirtschaft. Und dieses Forum. Und meine Zeilen hier! Was ist mein Ziiiel? Was will ich denn sagen, erreichen, auslösen, erklären... hach... ein Traum. Wir sind so schön zielorientiert... :ROFLMAO:

lg
Niki
 

allpen

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Moinsen,
Naja, ich arbeite mit Menschen die fast keine Zielorientierung haben. Bzw aus ihrem Leben keinen Sinn kreieren können, die leiden unter Langerweile und sinnlosen zum Teil selbst und fremdgefäherdenden Handlungen.Ein großer und starker Sinn ist es zu überleben und sich fortzupflanzen, im allgemeinen nennt man das Triebe oder Instinkte, um seine Art zu erhalten.​
Aber das spielt alles keine Rolle denn das wirklich große und ganze läßt sich damit zunächst nicht erklären und auch nicht im Ansatz deuten.
Vielleicht sollten wir Mal bei den Astrologen nachfragen😎
In meinen Augen ist wie schon weiter oben erwähnt die Frage
1. Was ist außerhalb der soapbubble und wenn ja wie viele.
Und
2. Was hat es schon gegeben bevor es geknallt hat.
Und
3. Wo hat es überall geknallt.
Ich habe den Eindruck das wir Teil eines Systems Sinn das wir nicht Mal in Ansätzen durch,- bzw. Überblicken.
Von daher können wir uns entspannt zurücklehnen.
Und wie auch schon gesagt, wir sehen es nur aus unserer ganz einfachen Hominiden sichtweise, es mag andere geben die mehr sehen und mehr wissen.
P.s
Treffen sich 2 Planeten sagt der eine zum anderen: oh Mann ich glaube ich habe homo sapiens!!?
Sagt der andere: ach du scheise, aber mach dir nichts draus das geht vorbei.
Als dann bis denn
Allpen
 

Demokrat

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Naja, ich arbeite mit Menschen die fast keine Zielorientierung haben.
Also bist Du sozial tätig. Das klingt gut. (y)

1. Was ist außerhalb der soapbubble und wenn ja wie viele.
In 100 Jahren haben wir ganz andere Theorien... ich bin der Meinung, dass unsere Vorstellungen und Modelle nicht immer verbessert und verfeinert werden, ich denke, irgendwann kommt ein neuer Einstein und sagt: "Alles ist ganz anders, Leute, vergesst den Quatsch von gestern". So wird es sein. Wir werden nicht mehr über "Blasen" wissen, die wir sowieso nie sehen und messen können, aber mehr über die Funktion, die Energie als Materie erscheinen lässt.

Ich habe den Eindruck das wir Teil eines Systems Sinn das wir nicht Mal in Ansätzen durch,- bzw. Überblicken.
Nicht mal in Ansätzen von Ansätzen. Zumindest nicht mit der Wissenschaft.

Die Wissenschaft ist nett, sie hat Formeln und man kann mit ihnen schöne Linsen schleifen und Tomographen bauen und Zahnarztbohrer und Strahltriebwerke. Sie hat unseren Horizont erweitert, dass wir erkennen, wie blind wir sind, aber sie kann keine Sekunde vor den Urknall sehen, falls es ihn überhaupt gegeben hat. Und wenn die Zeit und der Raum mit ihm entstanden sein wollen, dann gab es kein "Vorher". Nur nützt uns dieser Unsinn erfahrungstechnisch genau Nüsse. Wenn wir alles in einen zeitlichen Ablauf einordnen müssen, um uns eine Entwicklung vorzustellen, nützt mir ein Physiker nichts, der sagt, vorher war nix, weil es kein Vorher gab.

Wenn dem exakt so ist, dann ist der Rest unserer Kosmologie leider auch Unfug. Dann ist das Universum etwas ganz anderes, dann ist es eher eine Gleichzeitigkeit, in der wir einen roten Faden des Bewusstseins durchlaufen, und es bleibt immer noch ungeklärt, wie aus "Nichts" all das geworden sein soll. Wenn wir doch mit unseren Formeln ausweisen, dass ein Zustand A sich in B verwandelt, aber keine Formel sagt 0 = 1, also "aus Nichts kommt alles".

Wer bitte, hat dann dieses Nichts erschaffen? :)

Vielleicht erklärt Dein Nick jedoch alles. Du bist "All PEN", der Beweis des "allumfassenden Polyethylennaphthalat (PEN)", Du bist die philosophische Metapher für ein künstlich geschaffenes All. Eine Allegorie zum Polyester - nichts weiter ist das Universum, es wurde also künstlich geschaffen... :p

lg
Niki
 

TriffiD

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Hallo zusammen,

ich bin überrascht, dass ihr auf derartigen Unsinn überhaupt einsteigt. o_O

Gruß
Sebastian
 

allpen

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Moinsen
@ Demokrat
Die Wahrheit über meinen Nick ist eine sehr einfache.
"All" weil ich da demnächst in den Tiefen des Weltalls unterwegs bin, zumindest optisch, wenn auch nicht wirklich tief, zum anderen weil ich dann nicht Penne, und da "Penne" auch Nudel bedeutet, fiel mir sofort die Stringtheorie ein.
Aber wieder gibt es eine Wahrheit hinter der Wahrheit die lautet:
Eigentlich wollte ich natürlich "Alpen" schreiben aber ich dachte "allpen" passt besser. Und mein Passwort war dann auch so das ich mir nicht viel merken muss. Aber nein, mein Passwort ist natürlich nicht "allpen" da kommt noch mehr.
Das mit dem Avatar bekomme ich auch noch hin, ich muss nur meinen Ereignishorizont überwinden.
@ Sebastian:
Meinst du meine Ausführungen, oder das Thema im allgemeinen.
@ All:
Ich mache auf Partys manchmal Riesenseifenblasen (RSB), und wenn ich dann sehe, wie so eine RSB durch die Atmosphäre wabbert, muss ich immer daran denken ob das mit unserer Blase genauso aussieht, denn ich denke kaum das diese völlig kreisrund und ebenmäßig ist.
Und dann denke ich wieder ob es meinem Gehirn auch so geht.

@ Off topic: diese RSB kann man/frau auch bei leichten Minustemperaturen machen, allerdings gefrieren sie dann und zerschellen mit einem leichten knistern am Boden.
End of Offtopic

@: mal ernsthaft😁:
Alles was ich über die verschiedenen Entstehungs,- und weiter führenden Entwicklungstheorien gelesen habe, und natürlich, soweit ich sie für Laien geschrieben verstanden habe, fehlt mir immer etwas hinten raus zum Abschluss und weit vorne beim Anfang des Anfangs.
Nicht daß ich mich wiederholen will, aber irgend wie macht das alles erstmal keinen Sinn für mich, außer das ganze solange es geht zu genießen, wenn es was zu genießen gibt.
Aber der Mensch an und für sich, zumindest viele können ohne eine übergeordnete postmortale Sinnhaftigkeit nicht oder nur sehr schwer leben und würden vielleicht in ständiger Angst leben wenn sie keine Schöpfer,- oder Schöpfungsidee in ihrer Logikwelt hätten.
Und hier greift wieder das PLS ( Pippilangstrumfsyndrom)
"Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt."
@klarer Sternenhimmel (cs):
Ich habe jetzt mein Galaxy d8 / 1200 seit 2 Wochen und noch nicht einmal auch nur andeutungsweise so etwas wie ein seeing gehabt. Ich finde das blöd, obwohl mein Herz da gespalten ist wenn ich überlege das wir Regen viel dringender brauchen als klare Sicht ins Universum, wiederum macht es aber auch etwas Spass als Ersatzhandlung in das Storchennest zu schauen und dem Storchenvater oder der Storchenmutter dabei zu zusehen wenn sie oder er 5 Mäuse in den Horst kotzt um die 3 Jungen zu Ernähren.
Als dann bis denn
Allpen
 
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allpen

Mitglied
Moinsen,
Mir ist immer noch nicht klar welchen Post du meinst, meinen Einstiegspost oder Einstiegspost in den Thread.
Als dann bis Denne
Allpen
 

allpen

Mitglied
Moinsen,
@ menzel
Also nun mal langsam mit den nukliden Pferden.
Kernspaltung Otto Hahn 1938 und 1939
@ 47tau
Dieses Zitat von rei&men ist eine sehr sehr grobe Zusammenfassung, eben von wem, genau Epikur bzw zumindest einem Teil seiner Lehren.
Nur das er das mit dem Denken der Atome hinzugefügt hat.
Nach zulesen bei Wikipedia.
Als dann bis denne
Allpen
 
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47Tau

Mitglied
Hallo allpen,
na, da lege ich aber Einspruch ein ;). Unser selbsternannter Aphoristiker faßt hier keineswegs Epikur zusammen. Er zielt in eine völlig andere Richtung als dieser, zumal es ihm nicht um die gute Lebensgestaltung geht.
Nicht mal Demokrit, auf dem Epikur fußt, kann als Folie dienen, denn der kannte zwar "Seelenatome", die aus feuriger Substanz gebildet sein sollten. Aber mit dem Tod verlassen diese den Körper und die Seele war vergänglich und endlich. Also nix mit "ewig unvergängliches Denken".

antike Grüße
Thorsten
 

Michi67

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Ich dachte immer, der Kosmos wurde von den beiden Konstrukteuren Trurl und Klapauzius erschaffen ?;) Und was unsere Zukunft angeht, so waren wir ja schon einmal nahe dran, völlig ausgelöscht zu werden, als Trurl eine Maschine konstruierte, die alles , was mit dem Buchstaben "N" anfängt erschaffen konnte. Als die Maschine dann von Klapauzius beleidigt wurde, hätte sie im Zorn fast alles wieder in "Nichts" verwandelt ...puh...gut, dass es Klapauzius rechtzeitig einfiel sich bei der Maschine zu entschuldigen.........aber, was fasele ich hier ?
Waren das vorhin etwa KEINE Süßstoffpillen, die ich in meinen Tee plumpsen liess ????

Verwirrt, Michael Aaron:unsure:

Nachtrag : gerne hätte ich Trurl zu dieser , von Herrn Menzel ausgelösten ,Diskussion eingeladen. Leider war seine telefonische Antwort ernüchternd : "Lieber Michi, mein IQ ist leider zu hoch, um mich an dieser Diskussion sinnvoll beteiligen zu können !"
:whistle:

Ich rief dann auch noch Klapauzius an. Leider war auch seine Antwort ernüchternd :
"Lieber Michi, mein IQ ist leider zu niedrig, um mich an dieser Diskussion sinnvoll beteiligen zu können !"
:unsure:
 
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DocHighCo

Mitglied
Ich halte es hier damit:
"Lieber den Mund halten und für einen Trottel gehalten werden, als den Mund aufzumachen und jeden Zweifel zu beseitigen ..." :oops:

Heiko
 

Demokrat

Mitglied
Lieber Heiko,

das hättest Du mir vor 50 Jahren sagen müssen, als ich 7 war... mittlerweile sind wohl alle Zweifel beseitigt. :oops:
Abgesehen davon: in 50 Jahren ist das alles dermaßen völlig und nachhaltig absolut total egal, was ich hier geschrieben habe... :eek:

Michi, wer den Kosmos gebaut hat, ist ja im Moment vielleicht gar nicht so wichtig. Slartibartfaß hat die Erde ganz gut hinbekommen, Eva hat sich aus einer Rippe Adams geschaffen (ne, wussten jetzt auch wieder nicht alle, gell), weil irgend jemand ja die Menschheit weiterentwickeln musste (Adam kam ja damals nicht mal die Idee, es zu versuchen)... alles andere ist sicher nicht soooo wichtig. :geek:

lg
Niki
 

Miquel Prado

Mitglied
Wenn wir träumen, dann ist doch auch alles möglich.
Wir aber gehen einfach mal davon aus real zu sein. Wie arrogant!!
Wie oft hat sich die Wissenschaft geirrt?
Und können woanders nicht andere Gesetze gelten? (Stichwort Quantenphysik).

Also tut euch doch den Gefallen auch einmal in Betracht zu ziehen,
vielleicht nicht das zu sein, was wir zu sein glauben!!

Und wenn wir nicht real sind,
für wen macht es dann noch einen Unterschied was das Universum ist?

Wie wichtig ist dann noch, all das was im Traum geschah, nachdem wir aufgewacht sind?
Schweißgebadet sind wir vielleicht noch, aber dann auch froh, dass es nur ein Traum war.
Oder wir sagen: "Ach schade, dass es nur ein Traum war".

So wachen wir vielleicht auch aus diesem Traum eines Tages wieder auf.
All das Strampeln, Wühlen und Wuseln for nothing! Muss es einen Sinn haben?
Oder sind es alles nur Energie Ereignisse?
Ein ewiger Tanz der Existenz - welchen der, der wir zu sein glauben - niemals verstehen kann.

Noch nie einer in Betracht gezogen?
 

allpen

Mitglied
Moinsen

Nach Epikur ist die Materie ungeschaffen und unvergänglich. Ihre letzten unteilbaren Einheiten die Atome, sind unsichtbar und haben als Eigenschaften Größe, Gestalt und Schwere. Die Anzahl der Atomformen und ihrer möglichen Kombinationen ist sehr groß, aber endlich. Auch die Seele, die im ganzen Körper verbreitet ist, aber ihren hauptsächlichen Sitz im Herzen hat, besteht aus Atomen.
Auszüge. Wikipedia.
Als dann..........
 

Miquel Prado

Mitglied
ich denke, irgendwann kommt ein neuer Einstein und sagt: "Alles ist ganz anders, Leute, vergesst den Quatsch von gestern". So wird es sein. Wir werden nicht mehr über "Blasen" wissen, die wir sowieso nie sehen und messen können, aber mehr über die Funktion, die Energie als Materie erscheinen lässt.
Ja, das denke ich auch. Aber immer nur innerhalb gewisser Grenzen.
Wir kommen den Grenzen immer näher, aber das "Problem" ist,
dass wir diese Grenzen nicht durchbrechen können.

Folgende Analogie um das zu veranschaulichen:
Ameisen können nicht zu menschlichen Erkenntnissen gelangen, weil sie Ameisen sind.
Menschen können nicht zu (Göttlichen?) Erkenntnissen gelangen, weil sie Menschen sind.

..jedenfalls nicht im materiellen Körper.
Was nach dem Tod ist, ist eine andere Geschichte.
 

Michi67

Mitglied
Nützt ihnen aber leider nichts, wenn sie von barbarischen, zweibeinigen Bleichlingen gesetzeswidrig harpuniert werden !:(
LG Michael Aaron
 

Miquel Prado

Mitglied
Nützt ihnen aber leider nichts, wenn sie von barbarischen, zweibeinigen Bleichlingen gesetzeswidrig harpuniert werden !:(
LG Michael Aaron
Nützt ihnen nichts, wenn es darum geht zu überleben. Dass sollte man unbedingt dazu sagen.
Denn für das Tier ist Überleben eher ein angeborener Automatismus als eine Willensentscheidung.

Tiere veranstalten in der Regel keine Trauerzeremonien wenn Artgenossen sterben. Im Gegenteil erfreuen sich einige noch am Kadaver. Also muss man klar folgern: schlecht ist das Ausrotten einer Tierart in erster Linie nur für den Menschen, weil er dann keinen mehr zum "Spielen" hat. Niemanden mehr zum "Bewundern"

Wir folgern also munter weiter: Auch Tierschutz hat rein egoistische Motive.
 
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