Reducer sinnvoll

#1
Hallo zusammen,
ich hab da mal ne Frage an euch.
Ich habe ein Meade SC 10" ACF mit 2500 Brennweite. Nun möchte ich den Mond gerade so füllend in ein Okular bekommen. Da wäre ein 32mm SuperPlössl genau richtig, wäre da nicht der schlechte Einblick in das Okular. Bei leichtem Wackeln oder wenn die Distanz vom Auge zum Okular nicht genau stimmt kommen vom Rand her sofort Abschattungen. Unterm Strich finde ich es sehr anstrengend, da durch zu beobachten. Ganz anders beim 26mm SuperPlössl von Meade Serie 4000. Hier stimmt für mich alles. Und dazu hätte ich die Frage. Ist es sinnvoll dem Teleskop den Optec Lepus Reducer (speziell für ACF) mit Faktor 0,62 zu verpassen, um somit mit der Brennweitenreduzierung und dem 26mm Okular beobachten zu können. Also bekomme ich dann den Mond füllend ins Okular. Wie ist es hier mit der Bildfeldebnung. Sind der Mond oder auch die Sterne zum Rand hin rund, oder werden das eher Eier?

Vielleicht hat jemand hier Erfahrung und kann mir helfen.

Alfred
 
#2
Hallo Alfred,
da gibt es außer den Plössls schon noch andere Okulartypen für deine schöne Optik. Ich würde nicht mit einem Reducer anfangen um dein Problem zu lösen.
Auch kannst du dir ggf ein kleine Hülse/Abstandshalter auf das 32mm Okular setzen um das Auge in einem bequemen Abstand zu halten.
Frohe Grüße,
Martin
 
#3
Hallo Alfred,

lass das lieber sein und nimm das Geld als Anfangskapital für ein 31mm Nagler. Damit wären all deine Probleme auf einmal gelöst.

CS,
Peter
 
#4
Hallo,
das hatte ich vergessen zu erwähnen. Beobachten möchte ich mit Maxbright-Bino. Damit bin ich auf 1 1/4" Steckung gebunden. 2"-Alternativen habe ich in 40 und 56mm. Da funktioniert es gut, aber eben nur monokular.
Alfred
 
#6
Ok das ändert die Sache natürlich. Ich hab auch ein 10" SC und ein Mark V von Baader. Damals habe ich mich aber recht schnell davon verabschiedet den gesamten Mond im Bild haben zu wollen, weil mir das mit den 50° Gesichtsfeldern keinen Spaß gemacht hat. 24mm Panoptics am Bino sind hier meine erste Wahl geworden und wenn's mal ins Detail geht zwei umgebaute 12mm Nagler (was der absolute Hammer ist).

CS;
Peter
 
#7
Ah, ich sehe gerade: Du hast ja einen ACF; dafür ist der Alan Gee nicht gerechnet.
Für alle anderen mir bekannten Reducer braucht dein Bino einen viel zu langen Glasweg; das wird also nicht gut funktionieren. Außerdem ist die ACF Optik anders als normale SCs. Ich glaube nicht, dass Du da einen Reducer finden wirst, der passt. Ich habe für SCs und Refraktoren ja schon viel durchprobiert, um visuell etwas mehr Gesichtsfeld zu bekommen, aber immer nur (außer beim Alan Gee) für 2´´. Kannst Du in einigen Threads hier nachlesen.
Tut mir leid, aber das wird nicht klappen.
Gruß Michael
 
#8
Hallo Alfred

Die Sache wird extrem schwierig. Die einzige Möglichkeit, die ich hier sehe, ist den Reducer möglichst nahe mit diesem Adapter ans Bino zu paltzieren damit der Lichtweg zwischen Reducer und Okular nicht zu lang wird. Dem Reducer wird dieser 2" Steck auf das 2" SC Gewinde Adapter vormontiert, also:
Zenitspiegel (2"?) - 2" Steck - Reducer - SC-auf-T2-Adapter - Bino.
Ich garantier hier aber für nichts denn der Eingang fernrohrseitig vom Max Bright Bino Ansatz hat nur einen Durchmesser von 23MM und okularseitig sind es nur 21MM. Mit dem ganzen Zeug brauchst Du dann mindestens 220MM Backfokus und ob Du damit dann noch in den Fokus kommst??? Bedenke: ein Reducer reduziert auch den Backfokus drastisch!

Oder man macht es so wie hier beschrieben.

Ein Großfeldbino mit kurzem T2-Prisma (38MM Lichtweg) ohne Reducer währe hier wohl besser denn das erfasst mit der 27MM Feldblende einen Himmelsausschnitt von bis zu 37 Bogenminuten bei ca. 160MM Backfokus.

Mit einem alten 60°-Bino von Celestron würdest Du bei ca. 110MM Backfokus und 22MM Ausleuchtung auf 30 Bogenminuten kommen.

Gruß Peter
 
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