Romane, Genre Sci-Fi oder Soc-Fi ,auf Deutsch

#1
Hallöchen,

welche 1 bis 3 Romane haben Euch, auf Deutsch gelesen, in den beiden Genres am besten gefallen?
Unter Soc-Fi verstehe ich Sachen wie die Silo-Trilogie von Hugh Howey, wo sich eine menschliche Gesellschaft in ausgedachter Lebensumgebung ordnet, welche Herausforderungen dabei auftauchen, wie sie regulativ gelöst werden usw. Sci-Fi Elemente kommen vor, überwiegen aber nicht, deshalb "Soc-Fi", societal fiction.

Dass sie Euch auf Deutsch gelesen gefallen haben, ist mir wichtig.

Merci!
LG Annette
 
#4
Ich weiß jetzt nicht, ob die jetzt genau passen, aber ich habe diese verschlungen:
Ringwelt-Romane (die ersten) von Larry Niven
Omni-Romane von Andreas Brandhorst

CS Christian
 
#7
Hallo,
die "Foundation" Trilogie von Assimov und "Der Unbesiegbare" von Lem. ;)
In eine etwas andere Richtung geht die Reihe von Douglas Adams - "Der elektrische Mönch" und Dirk Gentlys holistische Detektei" - und natürlich "Per Anhalter durch die Galsxis" :D

Ok waren jetzt mehr als drei...aber selbst das fiel mir schwer auszuwählen ;)

Grüße Rainer
P.S.: einen muss ich noch...es war zwar immer etwas schmerzhaft zu Lesen, aber "Der futurulogische Kongress" ebenfalls von Stanislav Lem gehört definitiv zu meinen Favoriten...
 
#10
Hallo!

Ich war nie der große Science Fiction Fan, aber von denen die ich gelesen habe sind mir folgende in guter Erinnerung geblieben (die Liste ist kein Ranking!):

- Das bereits genannte „Picknick am Wegesrand“
- „Die Astronauten“ von Lem (über eine Venusmission). Den Rest von Lem mochte ich nicht besonders.
- „Brüder der Erde“ von C.J. Cherryh in der „SocFi“ Katergorie (https://www.amazon.de/Brüder-Erde-C-J-Cherryh/dp/3453305612). Das fand ich so gut, dass ich mir noch andere Bücher von dieser Autorin gekauft habe. Die haben mir aber alle nicht so gut gefallen wie dieses.
- „Berge des Wahnsinns“ (At the mountains of Madness) von H.P..Lovecraft. Wird üblicherweise nicht in die SciFi Kategorie einsortiert, manchmal aber doch. Ich finde auch, dass man es als Science Fiction lesen kann.
- „Gateway“ von Frederick Pohl. Der erste Teil ist wirklich sehr gut und für mich unvergesslich. Erst letztes Jahr hat sich jemand die Filmrechte dran gekauft um eine Fernsehserie draus zu machen, mit Pohls Sohn als Berater (Robert Kirkman’s Skybound Entertainment Options Frederik Pohl Novel ‘Gateway’ (EXCLUSIVE)). Ich hoffe sie setzen es nicht in den Sand, wie leider viele andere SciFi Themen.

Viele Grüße
Maximilian
 
#11
Ich finde auch die humoristischen, ziemlich absurden Sachen von Lem lesenswert, insbesondere die späteren Romane mit Ijon Tichy: „Friede auf Erden“ bzw. „Der Flop“ (das ist das gleiche Buch) oder „Lokaltermin“.

Viele Grüße,
Sebastian
 
#14
Scifi:
Also ich fand die Bücher von Phillip P. Peterson super: Transport 1 bis 3
Paradox

Besonders Transport 1 ist super.

Mehr Infos zu Peterson auf Raumvektor.de

Ansonsten von Brandon Q Morris "the Hole".

Bisschen Scifi mit "Fantasy" wie bereits empfohlen -> Hyperion Gesänge von Dan Simmons

Viel Spaß beim lesen!

Vg Oliver
 
#15
Super hier. Habe schon viele nachgeschlagen, viele davon gebookmarkt für später und die vielempfohlenen Hyperiongesänge von Dan Simmons stehen in den Startlöchern gelesen zu werden. Es sei eine "Space Opera" heisst es, da freu ich mich richtig drauf. So wird auch die Foundation von Asimov klassifiziert, deren erste 3 Bände mir auch ans Herz gewachsen sind. Wenn auch auf Englisch.

@DarkSky82 "The hole" hat Dir auf Englisch gefallen? Ich habe in den letzten Monaten ein paar deutsch übersetzte Bücher von der Onleihe gehabt, die mir die Fussnägel haben kräuseln lassen, so unterirdisch. Wie mit Übersetzungssoftware erstellt, die nicht für Belletristik sondern f techn. Übersetzungen gedacht ist. Es ist mein Wunsch vermehrt Deutsches zu lesen, um meinen Wortschatz und all das Psychologische, das damit einhergeht, wieder zu trainieren. Daher fragte ich nach deutschen Ausgaben.
 
#16
Ich hab nur 1 beizutragen, das mir auf deutsch in höchst-allerbester Erinnerung geblieben ist:
Christopher Galt "Testament".
Wird als Thriller und Mystery beworben, was auch irgendwie hinhaut. Aber es geht weit darüber hinaus ins SciFi einer nahen Zukunft.

C. Galt ist ein Pseudonym von Krimiautor Craig Russel. Als C. Galt hat er nur dieses geschrieben und wohl alles reingepackt, was ihn wirklich fasziniert. Meine Onleihe hat "Testament", Eure bestimmt auch. Viel Spass!
 
#17
@silver: Peterson ist ein deutscher Autor. Da gibts keine Probleme mit der Übersetzung ;-)

The Hole habe ich auch normal in deutsch gelesen. Die Übersetzung ist mir nicht schlecht in Erinnerung. Ich lese eigentlich zu 99% Bücher in deutsch.
 
#19
Im Moment höchst aktuell wäre Rendezvous mit Rama von Arthur C. Clarke.
Es gibt davon auch mehrere Sequels, die jedoch nicht mehr so gut sind wie der "Pilot".

Als Pro würde ich die naturwissenschaftlich korrekte Physik in der Geschichte werten. Als Contra jedoch die distanzierte und blasse Beschreibung der Charaktere. Ist aber in dem Genre oft so.
 
#20
Ahja, den mag ich auch. Rama hab ich mir gebookmarkt, merci. Der Clarke muss ein ständiges Ideenfeuerwerk im Kopf gehabt haben, coole Plots (vergleichbar mit Stephen King). Rama II und III, die dir nicht gefielen, sind dann auch nicht mehr von Clarke selbst sondern von Gentry Lee.
 
#22
Ursula K. LeGuin: Linke Hand der Dunkelheit.

Keine Ahnung, ob es in das Genre gehört:
David Brin: Der Übungseffekt. Kannte den Autor nicht, das Buch war aber eine positive Überraschung.
 
Zuletzt bearbeitet:
#23
Ah, merci. Brin's Plot spricht an; Amazon-de-Rezensionen sind Augenbauengymnastik. Das lese ich jedenfalls, aber lieber auf Englisch. Vll sind die Meinungen der schlechten Übersetzung geschuldet, dann ist diese Genuss-Hürde im Original schon mal aus dem Weg.

Die Hyperiongesänge hab ich angefangen. Der Priester liest grade das Tagebuch vor, wonach sein Lehrer nun nach dem Gebet in der Kathedrale in Gefangenschaft ist.
Geiles Buch! Schon auf den ersten Seiten gefühlt zig Welt-spezifische Begriffe - ohne aber den Leser mit langatmigen Erläuterungen darauf hinzuweisen, dass er, der Leser, nicht aus dieser Welt stammt. Die Begriffe stehen einfach da und gut ist. Toll. Mutich. Angemessen. Spannungerzeugend.
Ich danke für die super Empfehlung von Euch!
 
#24
die Hyperiongesänge hab ich mir (vor mittlerweile 6 Jahren :censored:) auch geliehen. Bin aber nicht über die kritischen ersten Seiten gekommen, wo glaubich nur son Typ im Sessel hockt. Wollte mich die Tage nochmal dranmachen... :cool:
 

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