Rotator am Newton

SRUastro

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Moin,
Ich habe mal ne Frage. An meinem Newton steckt im OAZ ein 2“ Skywatcher Komakorrektor. Dahinter sind eine ZWO 2500mc Pro, ein Filterrad und ein OAG. Alles zusammen Hat die gewünschten 55mm Backfokus. Ich brauche keine Distanzhülsen. Wenn ich jetzt einen Rotator einbauen will, verlängert sich mein Backfokus um mindestens 17mm. Damit dürfte ich aus dem Fokus fliegen, zumal der OAZ jetzt schon fast voll eingezogen ist. Ist da mein Setup an seine Grenze gekommen? Ich möchte nur sehr ungern den OAG gegen einen Rotator tauschen. Da ist mir das Guiding direkt durch das Rohr zu wichtig. Hat jemand ne Lösung? Habe ein Bild meines aktuellen Setups beigefügt.

Thx für alle guten Tips
Stefan
 

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Hi Stefan,

ich hatte damals an meinem Newton ein ähnliches Problem, welches ich mit einem passenden Korrektor mit grösseren Arbeitsabstand gelöst habe. Der RCC I hat einen Arbeitsabstand von 91.5 mm ab T2 Gewinde und 94.5 mm ab M48 Gewinde. Da ist mehr als massig Platz.

 
Danke Dane. Habe mir das Teil bei Baader bestellt. Bin gespannt, ob die Komakorrektur am Rand auch so gut ist wie bei meinem Skywatcher KK. Aber bei einem F4 Newton soll der Baader ja top sein… Ich werde berichten :)
 
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Na das ging ja schnell, vielleicht wären hier noch bessere Vorschläge von anderen reingekommen. :)

Es ist schon ein paar Jahre her, aber ich erinnere mich noch, das ich bei dem Korrektor mit meiner ASI2600MC Pro an einem ONTC1012 Newton nichts zu beanstanden hatte.

AV7A0210_klein.jpg


Ich habe bei mir das M48 Gewinde genutzt, und habe dort als Anschlag noch einen M48 Abstimmring verbaut, welcher als Anschlag dient, aber auch zur Prüfung, ob der Korrektor vielleicht verkippt eingeklemmt wurde.

AV7A0062_klein.jpg
 
Hallo, ich selbst habe den RCC I auch im Gebrauch. Der Aufbau ähnelt den von Dane im letzten Bild. Verbaut an einem Skywatcher 200 PDS, der Korrektor muss schon fast ganz rein. Aber er bildet gut ab.
CS Alex
 

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Der RCC1 reagiert sehr empfindlich auf schon geringste Verkippungen und er vignettiert schon sehr deutlich - den Komfort des langen Arbeitsabstands gibt es leider nicht geschenkt... Ich bin deshalb auf den GPU umgestiegen und verzichtete lieber auf den Rotator. Eine andere Lösung wäre ein OAZ, welcher selbst rotierbar ist, wie z.B. von Moonlite.

viel Erfolg - Ronald
 
Hallo,

was spricht eigentlich gegen ein Leitrohr? Bei den heutigen Belichtungszeiten bei CMOS von 60 bis 300s ist das doch völlig unproblematisch. Ich habe fast 20 Jahre mit Dualchip SBIGs gearbeitet, aber jetzt arbeite ich nur noch mit Leitrohr, bis 2600mm BW (RC16) nachgeführt mit MGEN3 @ 230mm.

Angenehmer Nebeneffekt ist, dass beim Fokussieren (Filterwechsel Ha, O3,…) der Guider schön im Fokus bleibt…

CS
Wolfgang
 
Hallo Dane,
meine sind homofokal - nur wenn der Autofokus anspringt, ist der Leitstern (*) leider mal weg... :cool:
CS
Wolfgang

(*) mehr als einen Stern habe ich im OAG (2", 3") selten gesehen
 
Hallo Wolfgang,

das klingt für mich etwas ungewöhnlich. Ich kenne nur den Autofokus der Asiair, und ja, beim Start fährt es erst einmal aus dem Fokus raus, und tastet sich dann stufenweise vor. In dem Prozess sollte das Guiding natürlich automatisch gestoppt werden. Und wenn nach den 2-3 Minuten Autofokus dann auch noch der Leitstern weg ist, ist das gleich noch ungewöhnlicher. Also auch selbst bei 2800 mm was bei mir was Maximum ist, konnte ich das nie feststellen.

Aber glücklicher Guidescope-Nutzer braucht dich das auch nicht mehr zu kratzen. :) :y:
 
Ich wüsste nicht warum ich meinen KK mitdrehen möchte :unsure:
Die Dinger sind auch nicht immer 100% akurat gefertigt; alleine deswegen sollte man ja immer mit KK kollimieren.

OAG-L + 174mini ist schon gamechanging ;)
 
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