SC oder RC oder doch ein APO! | Seite 2 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

SC oder RC oder doch ein APO!

Defunct

Mitglied
Mein Vorhaben ist in erster Linie das Ablichten von M31, M42, NGC 700 und 2244, sowie die Sieben Schwestern, dunkle Ecken sind für mich erstmals ausgeklammert. Sekundärer wäre auch Gasplaneten zu Fotografieren und Ihre Monden - dies steht aber nicht Vordergrund.

Rom ist in der kleinsten Huette.
Fuer M31 & M42 und die Pleiaden tut's grundsaetzlich auch erst mal die D60, weil helle Objekte (allerdings auch dran denken: Nicht alles steht zu jeder Jahreszeit guenstig am Himmel...). Fuer NGC 7000 (NGC 700 ist ein finsterer Klecks mit Magnitude 15,6) und NGC2244 wird es von der Rotempfinglichkeit damit dann schon eher grenzwertig, denn das sind H_alpha Nebel und was Du auf den Bildern siehst, liegt im Infraroten.

Da wuerde Ich dir raten doch mal nach einer gebrauchten SLR Ausschau zu halten, die astromodifiziert ist (d.h. IR-Filter ist ausgebaut) und etwas aktueller ist. Die findet man (Consumer-Electronics hat eine kurze Halbwertszeit) gebraucht eigentlich wie Sand am Meer:


Wie schon weiter oben geschrieben, all deine bisher aufgezaehlten Ziele lassen sich mit kurzen Brennweiten und so einer Kamera gut abdecken. Kannst Du mit vertretbarem Wertverlust dann in 1-2 Jahren weiterverkaufen, falls Du dir dann doch mal eine dezidierte Astrokamera holst.
Fuer Gasplaneten brauchst Du im Gegensatz dazu einfach viel Brennweite und eine schnelle Kamera (>10 Bilder/s) mit kleinen Pixeln. Stichwort ist "Lucky Imaging". Das ist ausruestungsmaessig so ziemlich das Gegenteil von obigen Objekten. Das kannst Du erst mal mit der Guide-Kamera auf deinem zukuenftigen Hauptrohr versuchen und einer 3x Barlow. Aber Du wirst schnell merken, dafuer braucht man eher eine andere Optik.
 

VisuSCor

Mitglied
Hallo John,

es ist sicher kein Fehler, mit Deiner Kamera anzufangen und das ganze Procedere der Astrofotografie zu erlernen! Konzentriere Dich dabei auf die Objekte, die mit der Kamera gut machbar sind.

Mit etwas Erfahrung kannst Du dann auch besser einschätzen welche/s Schritte / Equipment Dich dann weiterbringt.

CS.Oli
 

Via_Lactea

Mitglied
@Defunct
Danke für deine Empfehlung, über die Kameras, ja die kleinere Pixelen werden sicherlich früher oder später auch in Betracht gezogen.
PS: Was meinst Du mit der Optik: eine grössere Brennweite?

--------

@VisuSCor
Ja, wenn das so ist, dann kann ich meine D60 einsetzen, sofern es einen T-Ring für F-Mound gibt, werde dies auf die Zubehörliste einpflegen 😉
In den ersten Anfängen steht die Bildqualität eh nicht im Vordergrund.

-------

@MeisterDee
Ist rein Rhetorisch gemeint, natürlich wird es mir Spass machen. Bin eh viel auf dem Feld und geniesse die Ansicht der Sternen, auch freue ich mich endlich die Objekten mal von näheren zu betrachten, als mit meiner 17mm WW-Objektiv 😉
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Daher würde es mich freuen, sofern Ihr Zeit und Geduld habt, mir einige Grund-Systeme zu empfehlen:
  • Teleskope
  • Autoguiding
  • Montierung
  • CMOS-Chip Astro-Kamera (bei der Astro-Kamera wird es wohl so kommen, dass die kosten, primär auf Montierung, AutoGuiding-System und Teleskope ausgerichtet wird, später nach meinem praxiswissen Aufbau dann zu einer Pro Kamera Upgrade führt.
Hallo John, erst mal muss man sich mal für ein Teleskop entscheiden, erst dann kann man die passende Montierung und Kamera dazu wählen... es kommt ja auf Gewicht, Brennweite und Auflösung etc. an. ;)

lg
Niki
 

Defunct

Mitglied
PS: Was meinst Du mit der Optik: eine grössere Brennweite?

Ja:
  • Andromeda (drei Vollmond Durchmesser breit) hast Du mit 350-600mm Brennweite und ein APS-C Sensor gut im Bild.
  • Den Orion Nebel hast Du so mit 650mm Brennweite und ein APS-C Sensor gut im Bild.
  • Den Saturn hast Du mit sowas wie einer ASI 280MC und 3-4m Brennweite richtig gut im Bild. Und da muss zusaetzlich eben auch mehr Oeffnung her, um das ueberhaupt aufzuloesen, ansonsten ist das nur Leervergroesserung.
Diese ganze Bandbreite mit nur einer Optik abzudecken ist sehr schwierig. Daher einfach mal am Anfang einen Schwerpunkt setzen und nicht gleich alles auf einmal machen wollen. Und rein fotografisch ist die Planetenfotografie und die DS-Fotografie schon sehr verschieden.
 

markusbodensee

Mitglied
Hoi John,

wenn Ende Sommer/Anfang Herbst die Nächte wieder länger werden, und Dir eine Stunde Fahrzeit vom Uetliberg nach Schaffhausen nicht zu weit ist, könnte ich Dir möglicherweise äusserst praxisnah aufzeigen, wie Du mit günstigem Equipment deutlich unter 2000 € schon sehr ansehnliche Fotos von Objekten wie M31, M42, NGC 7000, NGC 2244 und weiteren Kandidaten erstellen kannst. Auch viele weitere Fragen (Fokussieren, Polsucherjustage, Tauschutz, Stromversorgung, etc.) sind in einem persönlichem Gespräch möglicherweise deutlich schneller geklärt als im Onlineforum. Im Bedarfsfall einfach eine PM senden, hat ja noch ein paar Wochen Zeit :)

Und selbstverständlich drücke ich Dir die Daumen, dass Du zuvor schon Deine Firstlights erstellen kannst :)

Grüess

Markus
 

Via_Lactea

Mitglied
Hallo zusammen

Danke für die prompte Rückmeldung,
Die Gasplaneten waren auch nur sekundär gedacht. Mein Fokus sind Nebelstrukturen und Galaxien aber nichts Extremes- solches was wir ja schon in den Dunklen Nächte von hier unten betrachten können, obwohl ein Bild von der M104 und M82 hätte ich gerne mal geklickt.

Für das Teleskope kommen evt. die hier schon genannten Omegon, Vixen und einige von TS-Optics, wobei die nur mit einer Brennweite von 353mm bis 480mm klassifiziert sind. Würg; also weit weg von der genannten 600~650mm


Ob ich den gewünschten first-lights in diesem Jahr tätigen kann, kommt auf die Lieferzeiten der Händler an, Montierungen u.a. teile sind kaum lieferbar.

@markusbodensee Gerne nehme ich dein Angebot an, aber ACHTUNG mein wissendurst ins enorm 😉.
 

Via_Lactea

Mitglied
Die Physikalische +/- Anomalie,
und meine persönliche Odyssee mit Nachspiel!

Meine Frage als Neuling konnte ich, bis Anhieb noch nicht auflösen,

Der Funke: (Aug/Sep. 2020, erster Anlauf - Teleskope Anschauungen)
Über Medien und das schöne W3 (World Weide Web) bin ich mit meinem (mageren) Budget meistens auf die Bresser-Teleskope gestossen, aus den vielen Beitragen von Fertigung Mängeln hinterliess mir ein schlechter Nachgeschmack. Bei meinen späteren Recherchen kamen dann die Kostengünstigen Dobson ins Fadenkreuz (meine Begeisterung orientierte sich nur noch auf den Grössenverhältnissen, Hand x Pi; jäh, grösser desto besser). Ja, ja. Als unwissender bin ich hier falsch abgebogen.

Die Orientierung: (Astrofotografie)
Mein Wunsch ist doch primär die Astrofotografie. Also unternahm ich ein weitern Anlauf, und kam auf die Umlaufbahn der Skywatcher (der Grössenwahn ist noch nicht abgeklungen) mit dem Tubus von 250mm und der 300mm Durchmesser die ja beeindruckend sind, hatten mir Sehr gut aufgezeigt das ich wirklich keine Ahnung habe über diese Materie (Angriffsfläche x Wind = fürchterliche Bildergebnissen) diese Monster- Apparaten, hatten mir aufgezeigt das man solche Dinger Irgendwie festhalten muss, der Eckpfeiler zeigt mir auf, wie Wichtig eine gute Montierung ist. Diese System Einheit, Montierung: ist unabdingbar und zwingend für die Astrofotografen.

Der Gang nach vorne: (Gewicht)
Endlich bewege ich mich vorwärts, und Neue Fragen habe sich aufgetan, habe mich von der SC-T RASA 8 endlich befreit und halte Ausschau auf ein Reisefreundliches Set. Eigentlich ist die Lösung sichtbar für mich, da ich mitten in der Stadt Misere wohne. Dies triftet mich auf die APO’s zu, klein, leicht und farbenfroh, diese Systeme binden mich und ein gefallen kommt auf, mit den neuen INPUT bzw. Erkenntnissen kommen auch schnell einige Zweifel auf. Was kann ich eigentlich Fotografieren?

Die Odyssee nimmt Fahrt auf:
Ich recherchiere…… und denke mal, dass ich in einigen Segmenten von den reichhaltigen Facetten der T-Systeme, mein Wissen entfaltet hat. Ich Besuchte und halte Kontakt zu einigen Händler. Das Resultat ist schmetternd – die bringen mich wieder auf meinem alten Koordinatenpunkt zurück «SC-T RASA 8 und EDGE-HD 8» Die Aussagen richtet sich hier auf DS Fotografie. Mein Vorhaben mit der hübschen RetCat 51/250mm f/5 zu vereinigen ist dahin, so auch die 500gr. schwerere BlackCat das Omegon APO 72/432mm f/6 ist nicht empfehlenswert für mein Gelingen.

Die Abfolge:
Liebe Astro Gemeinschaft, was haltet Ihr von meine zukünftige Ausrüstung:


APO: die genannten RetCat oder BlackCat
Montierung mit GoTo: z.B. EQ3 (oder aus den Astro-Börsen)
AutoGuiding: OAG z.B. von ZWO
Astro-Kamera gekühlt: Omegon veTEC1600 C


Die Frage ist, ob ich mit diesem System-Set meine Wünsche abdecken kann für die Astrofotografie.

Wunsch Kandidaten - Nebel- und Galaxien M1 (NGC 1952), M8 (NGC 6523), M16 (NGC 6611), M17 (NGC 6618), M20 (NGC 6514), M27 (NGC 6853), M31 (NGC 224), M42 / M43 (NGC 1976 / 1982), M45 (NGC 1435), M51 (NGC 5194/5), M1 (NGC 1952), M82 (NGC 3034) u.a. oder mindestens einige von diesem schönen Gefüge möchte ich ablichten.

Ist es machbar, oder doch ein SC-T.



Danke im Voraus für euren Rat, Hilfestellungen und Aufklärung.
CS an alle

PS: hier ist das Wetter seit Wochen ächzend – aber heute im späteren Verlauf öffnet sich was 😊 mach mich vom Acker mit meinem 17mm und der Vixen StarTrecker zu den Voralpen……..
 

Staring

Mitglied
Mein „Anfänger-Setup“ war eine Heq-5, Esprit 100, ASI1600MM mit ZWO Filterrad, Astronomik-Filtern und Lakeside-Astro Autofokus. Zu Coronapreisen nun über Budget, aber solide und einfach in der Handhabung (die ersten Male fühlten sich trotzdem an, als würde ich einen bemannten Raumflug organisieren). Das RASA ist um mehrere Größenordnungen aufwendiger (Faktor 100 ist nicht übertrieben).

Um den Preis zu reduzieren, würde ich eher zu einer günstigeren Optik als dem Redcat raten: 60mm - 80mm ED Apo mit Reducer/Flattener. Die EQ-3 hat keine Reserve, falls doch mal mehr Brennweite gewünscht ist. Das Redcat hat außerdem den Nachteil, dass es nur aufwändig mit Motorfokus auszustatten ist, da ist ein klassischer Crayford oder R&P-Auszug einfacher. Bevor die optische Qualität eventuell Probleme machen kann, müssen erstmal Nachführung und Fokus stimmen - und das ist mit einer soliden Montierung und Motorfokus viel einfacher.

Über die Omegon-Kamera habe ich nicht viel Gutes gelesen. Ich war mit dem ZWO-Äquivalent zufrieden, aber der Chip ist 10 Jahre alt und wird nicht mehr produziert. Er hat einige Eigenheiten. Für etwa das gleiche Geld gibt es die ASI533MC, die ist deutlich einfacher in der Handhabung (kleinerer Chip ist immer einfacher, der Sensor verzeiht viel mehr Ungenauigkeiten). Bei ZWO gibt es auch gleich viele Adapter dabei, die Kosten dafür läppern sich nämlich auch.
 

Via_Lactea

Mitglied
@Staring Danke für deinen Beitrag.

Die EQ3 hatte ich für ein Reisetaugliches System gerechnet, und musste nur ein APO ohne upgrade tragen (< 2Kg, kompakt und leicht). Schade, der RedCat hate einen guten Preis, denke das es für einem bestimmte Zwecke seine Leistung erbringen kann.

Das Red- und BlackCat sind mir im Fokus geraten, weil ich diese auch bei Tage für Tierfotografie einsetzen kann – daher war mein Interesse gross.

Meine Anschauungen und die Monatelangen Recherchen für ein neues Komplet System hat aber endlich ein ende genommen
Eigentlich landete ich dort wo ich als erstens begann (Gross und Fett) Mein suche über ein Teleskope Systeme war am Anfang nur auf Grösse ausgerichtet, danach suchte ich ein Reisefreundliches System, bin ja immer wieder auf dem Feld mit meinen zwei Kameras; Sony und Nikon. Das neue Komplet System wird jetzt in diesem Jahr nur stationär gebraucht – muss erst mein Lernlevel erhöhen, danach kann ich es aufs Feld mitnehme. Mit 3 Kameras 😉 (Sony für Timelaps mit der LR Pro Timer, Nikon für die Nördliche Sternenkreise & Mond Aufnahmen, und zu Letzt das neue SC HD für DS Aufnahmen.

Ich observiere noch ein APO (leicht muss es sein) TS oder das von Borg bis 72~80 für Tages und kurze Ausland Aufenthalte Einsätzen. Dies wird wohl mein nächster Angriff sein für das Jahr 23-24.

Mal schauen, wie sich das SC HD verhält in einer Stadt mit Bortle 7~8 Klass _jungeschlagen: Bin auch gespannt, wie ich klarkomme mit all den neuen Soft- Hardware – aber fürs erste ist nicht das Bild, sondern ob ich in der Lage bin, 10Min die Stelle zu halten ohne Spuren zu hinterlassen.

Samplings will given later…… denke mal in 2 Monaten 😊

CS an euch
john
 

Staring

Mitglied
Viel Glück! Wenn ich nicht mit nem APO angefangen hätte, hätte ich wohl aufgegeben. Das RC war echt ne andere Nummer, nicht nur vom Tracking, auch wegen der Justage, gerade mobil. Auf welcher Montierung betreibst Du das SC und welche Größe?
 

Via_Lactea

Mitglied
Die 8er EDGE-HD, 203mm und mit dem SC-Set Montierung AVX (14KG Packesel, wobei ich unter 9Kg bin), wollte eigentlich das HEQ-6 die aber zurzeit nicht lieferbar ist – die sollte es schaffen für eine länge Belichtungszeit.
 

Staring

Mitglied
Es kann sein, dass Du das nun nicht lesen möchtest, ich meine es aber gut:

Die AVX steht nicht in dem Ruf, genau nachzuführen. Für visuell tut sie sicherlich. Fotographisch ist sie bei der Brennweite eigentlich unter grenzwertig. Die HEQ-5 wäre auch überfordert, zumindest ohne Tuning - bei mir gehen nach Riemenmodifikation und viel Aufwand beim Balancieren 1500mm Brennweite (mit Carbon RC8: 8kg mit Allem) so gerade. Meine AZ-EQ6 produziert 25-30% Ausschuss bei 2000mm (CFF 10" Carbon RC: Mit Kamera 16kg). Die Kombination des langsamen Teleskops mit den kleinen Pixeln der Kamera braucht lange Belichtungszeiten, auch mit CMOS: Mit LP-Filter irgendwo jenseits von 5 Minuten, für mono Schmalband 20 Minuten. Außerdem ist es unbarmherzig, was die Justage und Nachführung angeht: Jeder kleine Fehler ist sofort sichtbar. Durch die langen Belichtungszeiten geht bei jedem "Ausschussbild" gleich viel Belichtungszeit flöten, die Du bei Bortle 7 aber dringend brauchst.

Ich würd auf die Montierung als Erstes testweise nur die Guiding-Kamera mit nem Leitrohr (250-400mm Brennweite, geht auch ein billiger Achromat oder ein altes Tele) drauf machen und schauen, ob das guiding ausreichend gut funktioniert (für die 2000mm Brennweite brauchst Du RMS <= 0.8" in PHD bei normalem Seeing, sonst kannst Du Dir den Aufwand mit dem großen Teleskop sparen). Dann bist Du sicher, dass Ungenauigkeiten später auf die Stabilität des Unterbaus oder des Teleskops oder des Fokussierers oder auf Spiegel-Shifting/Flop oder Fokusinstabilität (oder, oder...) zurückzuführen sind und nicht ein generelles Problem mit der Montierung besteht. Bei Verdacht auf ein Montierungsproblem würde ich rasch zurückschicken bzw. umtauschen.
 

Via_Lactea

Mitglied
Ja, ich habe einiges schon mitbekommen das die Montierung nicht optimal ist für die Astrofotografie. Auch mein Händler empfahl mir das HQE-6, diese ist aber zurzeit nicht zu bekommen. Sicherlich werde ich in nähere Zukunft ein besseres zulegen, wen die Handelsruten wieder stabiler laufen, dann sollte auch der Preis wieder fallen – bis dahin gibt es auch einiges an Occasionen.

Dein AZ-EQ6 Packt doch 33Kg, Du liegst weit unter dem 30% frei Gewicht, ¼ Ausschuss?

Heeehee Mein Server Rack hat eigentlich genügend freie TB, aber wenn ich denke, wie viele Tagen Belichtungszeit dies ergibt – befolge ich erst Dein Rat mit dem Guiding-Test (wobei ich ein OAG habe, muss ich mir was einfallen lassen) 300 Tele habe ich, muss nur die passende Adaption dazukaufen ☹

Das oder; oder; oder von Dir möchte ich gar nicht Analysieren noch nachdenken, deshalb war mein Interesse auch auf ein APOs von TS-mit Zertifikat. Wenn ich eine Gurke bekomme, ist es eben Pech. Ob ich diesen Level mit Chapeau bestehe, wird sich noch zeigen – denke schon das ich einige Startschwierigkeiten habe.

Meine Ersten Schritte war eine gute Einordung am Tage zu tätigen – auch wird eine Markierung mit drei kleinen 6mm Stahl Platten am Boden fixiert und nivelliert, somit habe ich immer die gleiche Ausgangslage.

Ob ich im ersten Anlauf die Lichter am Himmel (Sternen) in Kugelform bringe und gleich die Beugung (Spikes) im Griff habe – wäre ein Anfänger glück. Ich kenne nur das Theoretische, und Praxiserfahrung sind bei mir gleich 0.

Eigentlich wollte ich erst die RASA 8, aber die Hürden war für mich nicht kalkulierbar, der EDGE-HD ist; soll hier um einiges leichter sein mit den Toleranzen. Auch fehlt mir noch der Fokusmotor, wollte zuwarten und erst meine Kisten durchwühlen vielleicht ergib sich was mit einem Raspberry.

PS: hoffe nur das die Montierung kein Montags Fertigung ist :rolleyes:

CS
John
 

Staring

Mitglied
Die AZ-EQ6 ist mit 20kg angegeben, fotographisch sind die 16kg grenzwertig, das produziert dann halt mal Eier, ich glaub durch Vibrationen durch Wind. 0.4“/Pixel hat wenig Spielraum für Ungenauigkeiten. Meine Mesu 200e kann‘s besser (aber auch nicht immer).

Zum Einnorden empfehle ich SharpCap. Die Toleranzen für die FL sind echt gering, da muss alles stimmen, besonders wenn die Montierung nicht die Beste ist. Das Edge ist schwieriger nachzuführen und optisch einfacher in den Griff zu bekommen als das RASA - no free lunch.

Viel Erfolg!
 

Via_Lactea

Mitglied
Ja, Gesamtgewicht von der Montierung sind 33KG, nicht die Zuladung ( von 20Kg).
Danke für die Empfehlung: Das SharpCap welche Version: die 4 oder besser die 3.2. Pro oder die Kostenlose!

Mein Interesse war eigentlich auf N.I.N.A ausgerichtet, für Anfänger scheint es bekömmlicher zu sein, gerade wegen der Automatisierung für die Optimale Belichtungszeiten, sowie die Multi-Modi für Filter mit dem Elektronischen Filterrad.

Aber SharpCap (die Kostenlose) werde ich auf jeden Fall genauer anschauen und Testen bzw. vergleichen.

Ich weiss auch nicht welche Software ich eigentlich brauche? und welche zwingen sind für den Einsatz.
....meine Recherechen bozog sich hauptsächlich über die Hardware Eigenschaften.


#Moteration braucht es evtl. hier einen neuen Thread?

Welche Software sind eigentlich zwingend für meine Ausrüstung:
Die einen Software, die noch eine Internetverbindung brauchen, ärgert mich immer wieder und können bei Umständen nicht genutzt werden – wenn ich mich auf der Alp verweile.

Auch frage ich mich ob es sinnvoll ist, die ZWO Software zu installieren oder braucht es diese für die Treiber Update?
[soweit ich es verstehe, übernimmt hier alles die ShapCap oder N.I.N.A]

Meine System: Aplanatische SC-T
Montierung: AVX
Tubus: EDGE-HD 8
OAG: ZWO mit ASI290MM mini Kamera
Kamera: ASI294MC Pro Color
Filter: Optolong L-eNhance 2" und L-PRO Multi Pass Bands 2"

Was könnt Ihr noch empfehlen über die Software Tools. Kostenlose und eben die verrückten Abos- die jährlich zu begleichen sind.
PHD2, Artemis Capture, CPWI, N.I.N.A und die ShapCap etc.


Danke für eure Empfehlungen - Erfahrungen.
CS john
 

Staring

Mitglied
Ja, wir entfernen uns hier vom Thema, glaub ich.

Sharpcap hat eine Funktion für die Polhöheneinstellung, deshalb meine Empfehlung. Ich glaub, die ist nur in der Abo-Version dabei. Aber die ist gut und einfach, allein schon die Abo-Gebühr wert. Sharecap macht auch nettes Live-Stacking, und ich benutze es zur Teleskop-Justage.

Ich habe SGP, NINA und Voyager zur Automatisierung benutzt, die funktionierten alle gut. NINA ist umsonst, stabil und hat viele Features. Es enthält gleich Treiber für die Kamera. Momentan nutze ich Voyager weil‘s ein paar speziellere Dinge besser automatisiert. Ist aber unübersichtlicher, finde ich.

ASCOM und Treiber für (Guiding-)Kamera, Motorfokus und Filterrad musst Du in jedem Fall installieren.

Fast jeder, der nicht eine Standalone-Lösung (Mgen, z. B.) nimmt, benutzt PHD2 für‘s Guiding. Die Automatisierungsapps integrieren das gut.
 

Via_Lactea

Mitglied
Danke für die nützlichen Infos 😊
…ich werde es auslagern in einem neuen Thread oder mich einbringen auf ein bestehendes «über System-Software»


Morgen hole ich das Komplet-System beim Händler ab. Das Wetter hier ist ziemlich durcheinander :eek: bis ich mal alles einordnen und mein First-Light erblicke geht noch eine Weile :regen: _schnee: :sonnewolke: :sternklar: . .. ... .......vermutlich nächste Woche.

– danach kommen die Fragen.

CS john
 
Oben