Seestar S50

Ich bin seit Mittwoch stolzer Besitzer eines Seestar S50 und wie immer konnte ich leider noch nicht viel testen, weil Regen.

Ich hatte die Hoffnung, ich könnte neben dem Android-Smaprtphone mit App auch mein Lenovo Chromebook mit der App von ZWO bestücken und das Seestar entsprechend mit einen Chromebook steuern. Leider scheint das mit dem Bluetooth Probelme zu geben und auch bei Cloudy-Nights habe ich gelesen, dass Leute ihr Cromebook trotz Android und installierter App nicht mit dem Seestar connecten konnten.
Wenn jemand einen Workaround kennt, wäre ich für Infos dankbar.

Ansonsten hätte ich die Frage, ob mir jemand ein Android-Tablet bis 200€ für die Steuerung des Seestar empfehlen kann?
Da ich das Teil auch nutzen möchte um mit meinem Vierjährigen ein wenig Mond und Sonne zu Beobachten gerne mit Displays ab 10".

Vielen Dank und Gruß schonmal!

P.S.: Erste Eindrücke folgen selbstverständlich, wenn vorhanden.
 
Hallo zusammen,
hat das Seestar sein eigenes WLAN und wie weit reicht es? Das konnte ich mir nirgends erlesen.
 
Ah, ok. Dann könnte ich ein Remote vom warmen Büro aus realisieren? Das wäre schon ein Vorteil.
 
Erste Eindrücke vom "Neuen":
Das Seestar hat Limitierungen, aber auch viele Vorteile ggü. meinem normalen Setup, welches ich zuerst aufbauen und einnorden muss. Das kleine Teil ist in wenigen Minuten einsatzbereit und wenn man das Leveln 2–3-mal gemacht hat, geht das erstaunlich schnell. Alles in allem ist das Ziel nach ca. 5 Minuten angefahren und zentriert.

Bisher konnte ich mich am Mond

der Sonne

und heute noch am M42/Orionnebel versuchen.

Das Anfahren der Ziele ging erstaunlich gut. Einmal ist das Seestar beim Suchen des Mondes gescheitert, ansonsten hat er immer Mond oder Sonne gefunden. Hier sollte man entspannt bleiben, wenn er einmal zu weit fährt. Dann dauert es noch ein paar Sekunden, aber schließlich hat er das Objekt irgendwann zentriert.

DeepSky (Orion) ging ganz zackig dank Platesolve denk ich. Er ist einmal grob in die Richtung gefahren, hat eine 5s Belichtung gemacht und hatte danach M42 driekt drin.
Die Out of Cam JPEGs von Sonne und Monde, wenn man einfach schnell ein Bild schießt, sind gut, aber für meinen Geschmack leicht überschärft. Aber für einmal schnell Sonne oder Mond fotografieren und im Status teilen etc aber mehr als ausreichend. Für Sonne und Mond habe ich ansonsten 1-2 minütige Videos im RAW aufgenommen, was aber schnell >2GB pro File wird. Das Stacken im zwoASI Programm fand ich ... hmm .. nicht so gelungen. Ich habe die Videos in AutoStakkert weiterverarbeitet und dank Drizzeling auch brauchbare Bilder erhalten (siehe Links).

Für M42 konnte ich 10 Minuten BLZ sammeln und da war schon ein bisschen was an Information drin. Zwar hätte mich mir 30 Minuten gewünscht um das Rauschen stärker zu drücken, aber für 10 Minuten bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Mein bisheriges Fazit: Trotz HEQ5, 2 dicken Teleskopen, 6Da und Mono-Cam mit Filterrad habe ich keinen Zweifel dran, dass das Seestar mein Astro-Hobby nachhaltig bereichern wird. Das kleine Köfferchen kann ich einsatzbereit neben der Couch stehen lassen und ratz, fatz ist das Teil vor dem Haus oder auf der Terrasse aufgebaut. Keine Notwendigkeit, Polaris im Blick zu haben. Kein Frust, wenn man nach einer Stunde Wolkenlücke wieder einpacken muss. Das ist "Spaß-Astro" für mich mit dem Einschränkung, dass die Qualität ggf nicht "top" sondern nur "ok" ist.
Die Feldrotation der Alt/Az Monti merkt man schon bei tief stehendem M42 nach 10 Minuten und die dürfte deutlicher werden, wenn man damit z.B. die Sommermilchstraße nahe Zenit macht.

Aber wo ich wirklich den Einsatzbereich für mich sehe: helle Nebel, Sonne, Kometen, Sternhaufen. Das ist sicher kein Teleskop mit dem ich versuchen werden 10h BLZ für einen schwachen Nebel zu sammeln ... dafür habe ich anderes Equipment.
Es wird aber definitiv ein Teleskop sein, welches für "mal schnell ein Bild", "mal schnell die Supernova in NGC_XYZ fotografieren" o.ä. eingesetzt wird. Ich bin mir recht sicher, dass die Anzahl der Astrobilder bei mir mit dem Seestar S50 steigen wird.

Pries/Leistung? Ist OK, angesichts der Tatsache, was man schon an Geld für ein C8 Edge oder Filterrad + Filter raus gehauen hat. Wenn Montag das Tablet dafür da ist freue ich mich auch drauf, mit dem 4-jährigen mal "Mond-TV" machen zu können. Dafür ist das kleine Ding einfach herrlich unkompliziert.
 
Hallo und guten Morgen,

eine etwas ausführlichere Zusammenfassung inkl. Bildern vom ersten Eindruck habe ich auch als Blogbeitrag verfasst:
https://python4lab.de/2024/03/01/zwo-seestar-s50-erster-eindruck/

Ansonsten hatte ich gestern die Gelegenheit mal 45 Minuten Lights von M51 zu sammeln und das Ergebnis sieht OK aus.
Ich werde hoffentlich heute nochmal 2 Stunden nachlegen können um dann auf ca. 3h gesamt Belichtungszeit zu kommen und wollte mit den Daten dann tatsächlich mal auch in PixInsight registrieren und stacken. Das Ergebnis wirds auf jeden Fall hier zu sehen geben.

Btw. Ein Vorteil ist ja auch beim Sammeln über mehrere Nächste, dass man die Kamera NICHT rotieren kann und es somit beim Stacken immer recht gut passt. Bei üblichen Astrofoto-Setups ist es ja immer ärgerlich, wenn die Kamerarotation der zweiten Nacht nicht zur ersten passt: dann hat man zwar ne parallaktische Montierung und trotzdem Field-Rotation :p

So long, schönen Freitag
 
Bin ein Seestar Fan. :)
Vor allem weil es klein und handlich ist.
Man schnell mal Wolkenlücken nutzen kann.
Es seinen Job super macht.

Mond_11a.jpg


M_31a.jpg


Mond_01a.jpg


M_13a.jpg


12PPons-Brooksa.jpg


Gruß Play
 
Hallo und guten Morgen,

eine Frage zum Kauf eines S50..
Wo bekommt man so ein Gerät relativ günstig.
Man kann es ja wohl auch für 500 Dollar kaufen, aber da fallen denn ja noch Zollgebühren an.
Weiss da auch wer Bescheid, was das dann kosten würde?

CS Olaf
 
Wie immer 19% des Kaufpreises incl. Versand + ~€10,- Handling ...

Also heute:
499$ -> €467,- -> 19% -> €555,- -> Handling -> €565,-

CS, Ralf
 
Danke,

das ist ja krass, wenn hier so ein Teil für 800 Euro verkauft wird.
Gruss Olaf
 
Naja, der Händler muss seine Angestellten, Räumlichkeiten, einen ganzen Blumenstrauß an Steuern, Werbemaßnahmen, Service usw. auch bezahlen.

Kalkulationsfaktoren von 1,5-3,0 und mehr sind für Handelsware nicht unüblich um kostendeckend zu wirtschaften.

CS, Ralf
 
Hallo und guten Morgen,

eine Frage zum Kauf eines S50..
Wo bekommt man so ein Gerät relativ günstig.
Man kann es ja wohl auch für 500 Dollar kaufen, aber da fallen denn ja noch Zollgebühren an.
Weiss da auch wer Bescheid, was das dann kosten würde?

CS Olaf
Early Bird war am 14.4.2023 sogar 399 US$ + Transport und Zoll/Steuer ...
Meine beiden Systeme laufen seitdem einwandfrei.

Gruß,
Peter
 
Ich hab zwar selber kein Seestar, weil mir bei der derzeitig erhältlichen Version die Möglichkeit fehlt den Bildausschnitt zu drehen - und ich mir zudem EQ statt AZ wünschen würde…. Aber generell kannst du kostenlos die FIT-Daten einfach und kostenlos in Siril bearbeiten.
Hier mal kurz der Link zu der 6teiligen Siril Reihe, die ich letzten Herbst auf YT hochgeladen habe. Als Anfänger für Anfänger. Inzwischen hat sich zwar ein bisschen was getan, zum Beispiel mit GraXpert und so, aber im Kern ist das Tutorial nach wie vor relativ up to date - wenn auch leider ein bisschen leise.
In der ersten Folge geht es los mit der Installation der Software, den PlugIns, und der generellen Einrichtung. Danach folgen Schrittweise die einzelnen Punkte der Bearbeitung der Daten, vom Stacking übers Sternentfernen und stretching bis hin zum finalen Bild, das man dann ggfs. noch in einer externen Software feintunen könnte.
Vielleicht hilft es dir ja?!
 
Vom Preis muß man eher mit 600,- Euro rechnen. Habe 3x Seestar und daher kenne ich den Preis recht gut.
500,- Dollar sind ca. 475,- Euro. 125,- Euro kommen an Porto, Zoll und Steuern dazu.

Um das Seestar EQ zu betreiben, habe ich mir einen 3D Druck Winkel gedruckt. Für die Neigung in Hamburg.
Ausserdem ist das Gewicht durch den Winkel wieder nahezu mittig über dem Stativ.

IMG_20240402_123207720~2.jpg


Gruß Play
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Habe jetzt 3x Handys mit der Seestar App versehen, um alle 3x Seestars gleichzeitig steuern zu können.
Dann kann ich simultan 3x Objekte gleichzeitig fotografieren, .... und oder länger.

Gruß Play
 
Guten Morgen,

@Jorrit

klappt das denn gut, mit dem Neigungswinkel? Bei Youtube gibt es jemanden, der dafür eine Polhöhenwiege angebaut hat.
Hast Du schon längere Aufnahmen damit gemacht?

CS Olaf
 
Hallo Serestar-Freunde,
das ist schon ein witziges kleines Instrument, wo ich noch garnicht weiß, was ich davon halten soll. Die Bilder, die Ihr so zeigt, sind total beeindruckend. Da kommt sogleich das "will haben" Gefühl auf! Anschließend kommen Bedenken...
Schließlich fotografiert man etwas, was man garnicht sehen kann, wo man garnicht wissen muß, wo das Objekt am Himmel zu finden ist und wartet (im Warmen?) ab, bis es fertig ist und bekommt dann schon ein tolles Foto "out of the box". Das hat ja nur noch wenig mit Astronomie zu tun, kann sozusagen Google auch.
Olaf hat mal toll ehrlich geäußert, daß er auch nicht unbedingt ein Fan von nächtlichen "Teleskoparbeiten" im Finstern und Kalten und in unbequemer Haltung ist (richtig?). Das kann ich gut nachvollziehen. Und dann so tolle Bilder mit einem leichten und automatischen Gerät, ohne viel Geraffel drumrum. Einfacher als das doch aufwendige EAA - Fotografieren. Ein Spielzeug, aber ein tolles! Manchmal habe ich den Eindruck, daß der Spaß nicht im Sternegucken draußen besteht, sondern eher im cleversten Nachbearbeiten der "Rohbilder". Und das mit tollen Erfolgen! Aber da kommt man dann wieder in die Nähe von EAA.
Zum näheren Verständnis hätte ich aber noch ein paar Fragen an Euch:
Läßt sich das Gerät auch in mehr zugebauten Gegenden verwenden? Bei mir habe ich nur begrenzte Ausblicke nach Osten, einen kleinen Abschnitt gen Süden und einen gen Westen. Kann sich das Seestar auch an einem 15 - 20 ° breiten Abschnitt orientieren? Und wie empfindlich reagiert es auf Straßenbeleuchtung oder nachbarliche Bewegungsmelder, wenn auch nicht in direktem Sichtfeld? Und brauche ich zum Betrieb nur mein Handy oder ein Tablet? Wo werden die vielen Fotos zwischengespeichert?
Ihr seht, Fragen über Fragen. Am schönsten wäre es, wenn mir jemand mit einem solchen Gerät in der Nähe meines Wohnortes (Herbolzhein in Baden, zwischen Freiburg und Offenburg) das einmal zeigen könnte...
Ich bleibe dran!
In diesem Sinne und mit viel Freude weiterhin
Alexander
 
Hallo Alexander,

zunächst mal ist das Seestar vom Prinzip nicht viel anders als ein normales Teleskop mit Alt-AZ-Montierung und einer Astrokamera. Das wäre nach Deinen Mutmaßungen aus dem ersten Absatz dann auch keine Astronomie, sondern nur Google. Das möchte ich entschieden zurückweisen. Wer sich mit dem Seestar nur über die App beschäftigt, der wird nichts lernen, das gilt für jedes Goto-Teleskop aber genauso. Wer nachvollzieht, was das Gerät macht, ist sehr wohl astronomisch tätig. Die Bilder sind dann eben nicht im Okular, sondern auf dem Handy oder Tablet.

Zu Deinen Fragen:

- Das Gerät lässt sich auch in bebauten Gegenden verwenden. Das genau notwendige sichtbare Feld kann ich Dir allerdings nicht aus dem Handgelenk nennen. Da müssten andere helfen. Man kann aber auch ganz konservativ manuell die Objekte anfahren, man ist nicht darauf angewiesen, dass das Seestar die Objekte selbst findet.

- Die Empfindlichkeit gegenüber Störlicht ist klein. Die Orientierung stört es nicht, die Kamera ist genauso empfindlich wie eine normale Astrokamera. Es ist der Chip der Asi 462 verbaut

- Die Seestar App läuft am besten auf dem Handy. Tablet geht auch.

- Die Fotos werden im internen Speicher des Seestar gespeichert, der mit USB-Kabel ausgelesen und auf den PC übertragen werden kann. Wenn das Seestar ins Heimnetzwerk eingebunden ist, geht der Zugriff auch über WLAN

Schade, dass ich zu weit weg wohne, sonst würde ich Dir den Seestar gerne demonstrieren. :)

LG Olaf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Olaf,
erstmal vielen Dank für Deine schnelle Antwort!
Natürlich hat das Seestar alle Komponenten, wie ein normales Teleskop auch. Was nach meinem Eindruck wegfällt, ist die Möglichkeit eines direkten Zugangs zur Optik und visuellem Beobachten. Auch ein Teleskop mit Kamera bietet die Möglichkeit, sie wegzunehmen und durch ein Okular zu ersetzen oder durch ein paralleles Teleskop (oder Sucher) zu schauen. Es stimmt, ein goto Teleskop kann auch ohne Himmelskenntnisse benutzt werden, kommt mir aber das näher dran vor. Trotz goto gibt es eine Menge Einstell- und Kontrollarbeiten, die einen am Teleskop und am Himmel halten. Beim Seestar gibt es da nichts zu tun außer aussuchen und abwarten. Wenn man es so handhabt, dann kommt mein Google-Vergleich ins Spiel, billiger und bessere Fotoqualität. Das irritiert mich, auch wenn man natürlich versuchen kann, die Aktionen des Seestar nachzuvollziehen. Trotz allem faszinierend.
Danke für die Infos, das hilft mir schon mal sehr. Ich finde es auch schade, daß wir so weit weg voneinander wohnen, Deine Beiträge lese ich immer gern und kann sie gut nachvollziehen. Aber vielleicht gibt es doch noch jemanden in der Nähe.
LG
Alexander
 
Hallo,
noch eine Frage: Kennt jemand die Firma "LilliCook" , die das Seestar für 599 € verkauft? Leicht zu verwechseln mit sehr ähnlich klingenden anderen Firmen wie "Lili Cook" oder " lillicook" oder "Lilli Cook". Ich kann keine Erfahrungsberichte mit der Firma in Google finden.
LG Alexander
 
Hallo Olaf,
erstmal vielen Dank für Deine schnelle Antwort!
Natürlich hat das Seestar alle Komponenten, wie ein normales Teleskop auch. Was nach meinem Eindruck wegfällt, ist die Möglichkeit eines direkten Zugangs zur Optik und visuellem Beobachten. Auch ein Teleskop mit Kamera bietet die Möglichkeit, sie wegzunehmen und durch ein Okular zu ersetzen oder durch ein paralleles Teleskop (oder Sucher) zu schauen. Es stimmt, ein goto Teleskop kann auch ohne Himmelskenntnisse benutzt werden, kommt mir aber das näher dran vor. Trotz goto gibt es eine Menge Einstell- und Kontrollarbeiten, die einen am Teleskop und am Himmel halten. Beim Seestar gibt es da nichts zu tun außer aussuchen und abwarten. Wenn man es so handhabt, dann kommt mein Google-Vergleich ins Spiel, billiger und bessere Fotoqualität. Das irritiert mich, auch wenn man natürlich versuchen kann, die Aktionen des Seestar nachzuvollziehen. Trotz allem faszinierend.
Danke für die Infos, das hilft mir schon mal sehr. Ich finde es auch schade, daß wir so weit weg voneinander wohnen, Deine Beiträge lese ich immer gern und kann sie gut nachvollziehen. Aber vielleicht gibt es doch noch jemanden in der Nähe.
LG
Alexander
Hallo Alexander,

danke für die Blumen, ich gebe Dir natürlich Recht, dass ein Seestar kein konventionelles Teleskop ersetzen kann. Das habe ich auch hier schon mehrfach betont. Für mich ist es nur ein I-Tüpfelchen auf mein sonstiges Equipment und sicher das Gerät, auf das ich als erstes verzichten könnte. Es ist ein nettes Gimmick, allerdings leistungsfähiger als ich vorher gedacht hätte. Ich würde es auch keinem Anfänger empfehlen, der glaubhaft macht, sich für Astronomie zu interessieren. Aber für alle, die ein konventionelles Teleskop haben (ob mit oder ohne Kamera) kann es ein nettes Zusatzgerät sein, wenn man sich von der Technik faszinieren lassen kann. Oder für den, der gerne mal den Himmel beobachten will, aber keine Lust auf die Physik und die Mechanik dahinter hat, aber das dürften nicht viele sein. Ich bin auch nicht sonderlich begabt in Naturwissenschaften, aber der Himmel hat mich schon immer interessiert. Nicht nur optisch, sondern auch was da substanziell dahinter steckt.

Man darf sich aber auch nicht täuschen lassen von den tollen Bearbeitungskünsten einiger hier: An die Fotos eines konventionellen Teleskops kommt das Seestar nicht ran. Es liefert keine besseren Bilder als ein Teleskop mit Kamera. Sie sind nur erstaunlich schnell zu sehen und mit der richtigen Bearbeitung staunt man noch mehr. Aber wer Fotos machen will, dem würde ich schon zu einem anderen Teleskop raten.

Das Seestar lebt von Spontaneität, Schnelligkeit und Einfachheit, und liefert eine gewisse Mindestqualität, die einen nicht abschreckt, sondern auf der man aufbauen kann. Das ist für die Größe erstaunlich genug.

LG Olaf
 
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