Skywatcher 150/750 auf HEQ-5 welche Kamera für DeepSky? | Seite 2 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Skywatcher 150/750 auf HEQ-5 welche Kamera für DeepSky?

APM2101

Mitglied
Ich will mich hier auch mal bei allen ganz herzlich bedanken. Ich habe heute weit mehr gelernt als in den ganzen Videos, die ich zu den Themen angesehen haben. Durch die Videos konnte ich zwar super den Umgang mit DSS lernen, aber gerade die spezifischen Dinge, die vor allem Anfänger wie mich irritieren, können diese Videos nur unzureichend beantworten. Das Forum hier ist echt Top und vor allem Anfängern, wie mir wird mit bestem Wissen und Gewissen versucht zu helfen. Was ich daraus mache ist natürlich mein eigenes Verantworten. Aber ich habe heute echt schon sehr viel gelernt auch Dinge, die mir zuvor so gar nicht im Kopf waren.
Ihr seit echt Super. Danke
 

astro-yogi

Mitglied
Mal ein Vergleich M57 (Ringnebel)
Ohne Guiding / mit Guiding
Also für DS klares Votum mit dem Guiding nicht zu lange zu warten.
Üben am besten bei helleren Objekten, z.B. Sternhaufen.
So, mache den Laden erstmal dicht.
Gute n8.
Jürgen
 

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mbba18

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das ist ja genial, dass das Programm dir das gleich in ein Foto umrechnet.
zum Verständnis nochmal:
- man kann in Firecapture eine sogenannte "Vorverarbeitung" einstellen.
- da gibt es, unter anderem, "Bilder summieren" und "Bilder addieren", der Unterschied ist mir noch nicht so ganz eingängig :rolleyes:
- ich nutze Bilder summieren, also Du kannst von 0 (was Qutasch ist ;)) bis ??? hab ich noch gar nicht ausprobiert, wie hoch das geht :D
- im Moment nehme ich 5 Bilder a 4,5 Sekunden, das Bild wird abgespeichert, könnte man als "Live-Stacking" bezeichnen
- das lasse ich 100-mal wiederholen.
- diese 100 Bilder stacke ich mit Autostakkert
- keine Nachbearbeitung bei dem gezeigten Bild.

Muss mal meine parallaktische GoTo hernehmen und das ausprobieren.
 

APM2101

Mitglied
Was nutzt ihr eigentlich zur Nachbearbeitung ( Außer Photoshop, Gimp)? Manche entfernen ja die Sterne, um die Nebel oder Galaxien stärker auszubilden und fügen die Sterne dann später wieder ein.
 

mbba18

Mitglied
Wenn ich denn mal Nachbearbeite nutze ich Astra Image.
Bin dann mehr der Purist.
Muss dann jeder für sich entscheiden.
 

astro-yogi

Mitglied
Planeten stacken mit AutoStakkert oder RegiStax 6.
Versuche manchmal beides und schaue, wo das Ergebnis besser ist.
Sonne mit Autostakkert (Einstellung "Surface")
DeepSky halt mit DeepSkyStacker

Die gestackten Bilder bearbeite ich dann mit Adobe Photoshop.
Das ist mir persönlich erstmal ausreichend.
Bin da eher etwas "faul" oder sagen wir mal ich versuche da ein Optimum zwischen Aufwand und Ergebnis zu finden.
Aber mit Photoshop kann man schon wirklich sehr viel machen.

Jürgen
 

APM2101

Mitglied
Okay super danke. Dann habe ich auch schonmal ne kleine Vorstellung, mit welchen Programmen die Pros arbeiten. Gute Nacht :D
 

noideaforaname

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Also wenn ich das hier so lese wäre meiner Meinung nach eine kleinere Brennweite mit der heq5 die bessere Wahl gewesen für den Anfang.

Mit meinem alten WO Z61 360/f6 App habe ich kein Guiding benötigt. Ausschuss war eigentlich keiner dabei und ich konnte 3-5 Minuten lang belichten je nach Einnordungsqualität über den Polsucher.

Mit dem 150/750 PDS sieht das aber anders aus.

Bevor du dir überhaupt eine Kamera kaufst und dich weiter für Guiding, fotografieren usw interessierst... Hast du dich mit der Justage deines Newton auseinander gesetzt? Das muss regelmäßig vor jedem beobachten oder fotografieren geschehen... mindestens der Hauptspiegel, der Fangspiegel ist Recht stabil, sollte aber auch regelmäßig kontrolliert werden.

Ansonsten bist du enttäuscht was das Spechteln und die Fotografie angeht.

CS

Ralph
 

APM2101

Mitglied
Hallo Ralf,
Ja darüber habe ich mich schon informiert. Der Newton wurde vom Verkäufer eingestellt und wird dann von mir mit dem Laser kollimiert.
Ich weis auch, dass man den Laser ebenfalls auf korrekte Justage kontrollieren muss.

Grüße

APM2101
 

APM2101

Mitglied
Die schönen Apos sind zwar echt Spitzenklasse, aber das spiegelt sich halt auch im Preis wider. Der Verkäufer, der mich beraten hatte, meinte, dass ich anfangs gerne auf einen Newton setzen kann, da diese wesentlich günstiger sind als Apos und eben keine Farbfehler haben, wie es die günstigen Achromaten hätten( Die Apos korrigieren den Fehler ja aber das kostet halt extra). Ich hatte eh vor gehabt in der Zukunft auch einen kleineren Refraktor zu kaufen, wenn ich komplett in das Thema Astrofotografie einsteigen will aus genau den Gründen, die du oben erwähnst.
Viele DSO sind ja sehr groß, wie zb. M31 und da ist Vergrößerung ja nicht so wichtig, wie so viel Lichteinfall wie möglich zu erreichen.

Ich will damit ja nicht nur Fotografieren, sondern auch Visuell was sehen. Ich weis auch, dass der 150er da eigentlich schon wieder zu klein wäre und ein 200er oder größer besser wäre, dann aber mit der HEQ5 wieder an die Grenzen kommen würde.

Ich bin halt alles aber kein Experte also alles was oben steht, könnte auch kompletter Nonesense sein. So habe ich das verstanden und hoffe, dass das halbwegs stimmt, bin aber gerne bereit mich eines besseren zu Belehren :)
Grüße

APM2101
 

SK100

Mitglied
Hallo Alex,

ich war jetzt trotz viel Mondschein draußen und habe zwei drei Sachen ausprobiert (man lernt nie aus - exzessiver Drill spart Zeit wenn die Bedingungen top sind). Nun ist es leider zugezogen :(
Erstmal letzter Rat von mir :): Du darfst dir jetzt nicht zu viel Input holen. Lerne den Newton und die Montierung kennen. Die Kombi ist gut und für den Anfang (auch länger) alles was zum Start notwendig ist. Bleib erstmal visueller Beobachter. Besorge Dir hier (falls nicht dabei) 2 max. 3 Okulare. Mit einem 150iger Newton sieht man schon sehr sehr viel. Wenn alles immer klappt und Dir langweilig wird - schreibe hier, dass Du glaubst soweit zu sein :)
Und fang an zu sparen ;) - die Liste der Dinge die Du noch brauchst/ die sinnvoll sind ist lang...

in diesem Sinne, CS u. viel Spaß+Erfolg
Silvio

p.s. Und "zeichne" nicht mehr APM.... Alex - ich denke immer der Markus Ludes schreibt ;)
 

mbba18

Mitglied
Hallo Alex,

Du darfst dir jetzt nicht zu viel Input holen. Lerne den Newton und die Montierung kennen. Die Kombi ist gut und für den Anfang (auch länger)
Ich habe auch mit dem 150/750-er Newton, leider auf der EQ3-2, angefangen.
Da gab es über die ersten Monate wirklich reichlich Wow-Effekte. Die mag wohl jeder anderes definieren, aber ich werde nie den ersten Jupiter, ersten Saturn, die ersten Plejaden usw. usw. vergessen.
Ja, ich hatte auch vor Astrofotografie zu betreiben, aber nach etwas einlesen hab ich das erst mal verschoben.
OK, ich habe mir so ca. nach einem Jahr die Asi224 angeschafft, so weit ich mich erinnere habe ich die auch recht günstig bekommen, neu. Ab und an mal an Planeten ausprobiert, aber erst jetzt, so nach vier, fünf Jahren kommt sie häufiger zum Einsatz.
Es hat diese Zeit gebraucht um das Equipment zu finden, das/die Teleskope, Montierung, Okulare... ..., mit dem ich klar komme, was zu meiner Beobachtungssituation (Beobachtungsort, Transport etc.) und dem was ich gern beobachten möchte passt.
Ob die Zusammenstellung jetzt das Finale ist... ... keine Ahnung. Ob sich an dem, was ich beobachten möchte, was ändert... ... keine Ahnung.
Ich bins jetzt zufrieden :D.
Zuletzt sind nur noch "Kleinigkeiten", die dennoch ins Geld gehen, dazu gekommen. ClickLock, Reducer, Winkelsucher... ...
Klar sind noch Dinge auf der Liste, aber gemach ;), das Geld dafür muss ja, leider, erst mal verdient werden.

Wie gesagt, ich bin jetzt damit beschäftigt mich ins Live-Stacking/EAA, kurze Belichtungszeiten an DeepSky... ... einzuarbeiten. Wobei "einarbeiten" nicht wirklich passt :D, es macht Spaß. Die kleinen und größeren Fortschritte freuen einen, wie auch bei der Findung des Equipments, die kleinen und größeren "Rückschläge"... ... mei, "again what learnd" ;).

Das Beobachten drängt einem, um nicht zu sagen, "zwingt" einen zur Ruhe und Geduld. Nicht aus der Hüfte zu schießen.
Bitte jetzt nicht esoterisch zu verstehen. Einklang mit der Natur oder Bäume umarmen, dafür sind wir viel zu sehr urbane Menschen geworden, zumindest ich, auch wenns nur eine Kleinstadt ist.

Nimm Dir die Ruhe und die Zeit. Die Sterne sind schon länger da und werden, aller Voraussicht nach ;), noch länger bleiben.
 

Ulrike2312

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Hallo Alex,

ich bin selbst Anfängerin im Bereich Astrofotografie und habe mit einer DSLR auf einer einfachen Reisemontierung angefangen. Jetzt habe ich eine EQ3 (also der kleine Bruder deiner Montierung und ebenfalls mit GoTo) und arbeite mich da so langsam ein.

Neben den ganzen Sachen, die man beim Aufnehmen der Fotos machen kann, muss man auch die Bildbearbeitung danach lernen. Wie sieht es da bei dir aus? Da wirst du ggf auch noch ein paar EUR investieren müssen, auch wenn es da zum Teil Freeware gibt.

Ich wünsche dir viel Spaß mit diesem schönen Hobby (mit 400 EUR Budget wärst du tatsächlich nicht weit gekommen).

CS,
Ulrike
 

mbba18

Mitglied
Hallo,

das bitte nicht fehlinterpretieren!
Die EQ3-2 ist eine feine, kleine Montierung.
Leicht zu transportieren, sauber manuell zu bedienen. Bei mir hat sie kein GoTo bekommen, aber hat mir "bei gebracht" die Systematik einer parallaktischen Montierung zu verstehen.
Meinen kleinen MC (Maksutow-Cassegrain) 127/1500 trägt die wunderbar, ebenso meinen 120/600 Refraktor FH.
Mit kleinen Optiken eine schöne Kombination.
 

APM2101

Mitglied
Hallo nochmal an die, die sich noch gemeldet hatten.
Ja ich lasse mich jetzt erstmal visuell drauf ein und werde den Ratschlag mich dann nochmal zu melden, wenn ich dann soweit bin auf jeden Fall auch umsetzen. Den Anfang habe ich schonmal... Jetzt muss ich sehr sehr viel Erfahrung und viele Eindrücke sammeln und dann wenn ich mich bereit fühle, werde ich beginnen mir eine Kamera zu besorgen und dann Schritt für Schritt mich hocharbeiten. Ich gehe auch mit keinen Erwartungen rein, denn Erwartungsbilder, wie hier im Forum zu finden sind, sind noch Lichtjahre davon Entfernt, was ich jetzt erreichen kann :D
Vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben mir zu helfen. Ihr habt mir echt sehr geholfen.

Grüße

Alex :)
 

APM2101

Mitglied
Guten Abend allerseits,
ich bin mir nicht sicher, ob euch das angezeigt wird, wenn ich eine Nachricht in die alte Unterhaltung mit einbringe aber es hat sich einiges getan seit unserem Gespräch.
Um ehrlich zu sein, habe ich mit dem Newton ein oder zwei mal visuell beobachtet und hatte schon keine Lust mehr^^ Fürs visuelle ist der Feldstecher überlegen, weil man sofort ohne ewiges hin und her schwenken die Objekte seiner Lust suchen kann und so auch Freunde schnell mal einen Blick erhaschen können.
Ich wollte mehr...
Nach ein wenig Suche in der Bucht, habe ich mir eine günstige 1000D (Noch unmod.) mit damals ca. 6500 Auslösungen mit Standard Objektiv für 105 € gekauft. APT & Eos Software zeigen hier den gleichen Wert an. Eigentlich sollte direkt danach der Baader MPCC MK3 kommen aber dank der Pandemie waren alle vergriffen. Den habe ich mir jetzt zusammen mit einem Justierlaser gekauft. Zuvor habe ich bereits ohne Komakorrektor Messier 81 bzw. Bodes Galaxie fotografieren wollen, konnte aber dank eines plötzlichen Wetterumschwunges nur 4x 130s Lights bei ISO 1600 aufnehmen. Danach ging irgendwie nichts mehr. Die Montierung hat rumgesponnen (Wobei der Fehler wie immer vor dem Gerät saß) und das GOTO fand gar nichts mehr und ich weis bis heute nicht warum. Jetzt war seit Samstag schönes Wetter und ich wagte mich nach Monaten erneut an die Sache ran. Stellte alles super penibel ein und kontrollierte auch mit Stellarium die AltAz Position von Messier 101, die seit Sonntag die Nacht durch belichtet wurde.
Und plötzlich lief alles Perfekt. Während ich fotografierte flogen ein paar Sternschnuppen herum und ich genoss den Himmel mit dem Fernglas während mein Skywatcher beschäftigt war. Heute Abend kommt noch die Whirlpool Galaxie dran. Erschwerend kommt neben der üblen Lichtverschmutzung, die ich mit Gimp :D mehr oder minder in den Griff bekomme auch noch der zunehmende Mond hinzu. Mittels Zeitschaltuhr und Laptop steuere ich die Aufnahmen und die getrennt davon arbeitende HEQ5. Eine Guidecam besitze ich noch nicht. Seit Sonntag nutze ich auch Flatframes, auch wenn die mehr nach gut Glück und hoffen, im Abendhimmel mit weißem T-Shirt gefilmt worden sind.

Ich will euch die Aufnahmen mal zeigen, betone aber nochmals: Lichtverschmutzung, sichtbarer zunehmender Mond, keine Guidecam und quasi nicht vorhandene EBV- Kenntnisse. Alle aktuellen Aufnahmen sind 130sek. bei ISO 800 aufgenommen. Achjaa fokussieren tu ich mit einer selbstgebauten Bahtinov Maske aus Pappe :D
Für die ersten 2 resp. 3 Bilder bin ich ganz zufrieden wenn da nicht die Lichtverschmutzung wäre...
M81: 4x130s ohne MPCC MK3 bei Neumond
M101: 183x130x (4h 34min laut DSS) mit MPCC MK3 vorgestern & gestern aufgenommen
Mizar als unbearbeitete konvertierte CR2 Aufnahme.

Edit: Hab noch ein PNG mit der Galaxie, wo ich einfach den übel verschmutzten Teil entfernt hatte, um die Galaxie ein bisschen besser zu bearbeiten mit drangehängt.
 

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noideaforaname

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Das sind doch schonmal gute Ergebnisse für den Anfang!!! Wegen der Lichtverschmutzung würde ich mir nicht so den Kopf zerbrechen... du lebst in Deutschland und nicht in Namibia. Mit der richtigen Software lässt sich das beheben.

Ich habe mal einfach das JPG von deiner M101 genommen und in Siril mit Hilfe Hintergrund-Extraktion von Lichtverschmutzung befreit. Hat ganz gut funktioniert. Bei den Originalbildern ist da sicherlich mehr zu holen ;) Ich habe Anfangs auch viel mit GIMP rumexperimentiert, würde aber speziell für Entfernung von Lichtverschmutzung ein Programm empfehlen, welches auf dafür ausgelegt ist. SIRIL wenn es kostenlos sein soll, AstroPixel Processor oder PixInSight falls du bereit bist dafür auch Geld auszugeben.

Der Mond ist halt von Nachteil und verfälscht, bzw. Überstrahlt einiges an Information... und du brauchst viel mehr Belichtungszeit, dass wird aber alles keine neue Info für die sein!

Klare Nächte!

Ralph

m101-lp.jpg
 
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