Sollte man von diesem Standort aus überhaupt Astrofotographie betreiben? | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Sollte man von diesem Standort aus überhaupt Astrofotographie betreiben?

Papa Brummbär

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Hallo Leute,

gestern dachte ich gehe mal schnell nur mit der Kamera auf die Dachterrasse und mache mal ein paar Sternbildaufnahmen :-(. Sollte wohl nicht so sein. Habe gleich nach der ersten Aufnahme aufgehört. Jetzt frage ich mich ob es überhaupt von hier aus sinn macht oder ob Schmalband da etwas bringt. Bevor ich in neue Technik investiere dachte ich da frage ich mal die "alten Hasen" (passt ja gerade) nach ihrer Meinung.

Hier zwei Aufnahmen die gestern so gegen 22:15Uhr entstanden sind.

Himmelsqualität.jpg


Wenn man Richtung Mannheim blickt sieht man wie die Stadt und der große Güterbahnhof den gesamten Himmel erleuchten, und gegenüber strahlt Heidelberg mit den umliegenden Dörfern.

Da meine Ausrüstung schon sehr alt und klapprig ist müsste ich für die Astrofotographie alles erneuern. Ja jetzt bin ich mir unsicher ob das überhaupt von hier meinem Standort aus Sinn macht. Und groß Lust und Zeit in dunkle Zonen zu fahren habe ich auch nicht. Daher wollte ich Euch fragen was Ihr dazu meint.

Für einen Vorabtest habe ich mir gerade die ASI290MM (als Guiding Kamera für später gekauft) und mit ihr einmal einen RGB-Test gemacht (keine Profisache),

RGB Test.jpg

Also diese Aufnahme ist mit Darks, Flats usw. in Fitswork bearbeitet/ zusammengestellt worden (aber noch kein tuning). Da sieht man auch dass alles rot strahlt.

Jetzt meine Frage macht das Sinn hier in Technik zu investieren?

Vielen Dank für Euro Meinung und Unterstützung.

LG frohe Ostern
 
Hallo Hampo,

es gibt hier Kollegen, die machen mitten aus Berlin heraus oder anderen Großstädten hochanständige Astrophotos. Schau mal auf eine Light Pollution Map und vergleiche die Bortle-Werte mit dem deinigen. Und auch deren Equipment und Verfahrenstechnik könnte Dir Hinweise liefern. Das sollte die Frage klären.

Frohe Osteern, Gerd

EDIT: Hatte den Link gerade nicht zur Hand:
 

Papa Brummbär

Mitglied
Hallo Gerd, vielen dank für Deine Antwort, also Berlin Zentrum Bortle 8-9 bei mir Bortle 6-7 ok, da bin ich mit dem Standort sicher besser dran, jetzt werde ich mal auf Bildersuche gehen und vergleichen was die so gemacht haben. Danke für den Tipp
 

SkyBob

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Ich habe auch hier im Forum schon ordentliche Stadtaufnahmen gesehen.
Schau Mal hier im Board in die Sektion "Galaxien usw."

Achte da auf Beiträge wie "Balkonsternwarte" " aus der Stadt herraus" oder ähnliches.

Mit einem IDAS LPS D1 Filter z.B. sind da
auch schon schöne Aufnahmen bei.

Solche Filter kosten natürlich.
200-300€ sind da nicht untypisch.

Gruß Markus
 

Pitufito

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Hallo,
Ich musste zu diesen Zeiten den Wohnsitz wechseln, und mein Balkon sitzt fast neben einer Straßen Lampe auf Brusthöhe! Autsch!
Visuell ist für mich von Balkonien sehr wenig möglich, außer der Sonne und Mond.
In Astrofotografie mach ich mir mein Weg voran, da kommt dann nächstens ein Filterrad mit Schmalbandfiltern, oder ein DuoBand Filter, muss ich noch sehen. Plus noch ne ASI 183 die dann die DSLR ablösen wird.
Erstens musste ich die Taukappe stark verlängern mit schwarzer Pappe.
Lichtschutz.jpg
Man bemerke die äusserst krasse Lichtverschmutzung. Plus Corona Ausgangs Sperre...
Aber stark am tüfteln und Erfahrungen am sammeln. Wie sagt man, der hat Blut gelegt und hält ihn nichts mehr davon ab(naja die Wolken im Moment...).
Plus keine Sicht auf Polaris weder Zenith, aber trotzdem komm schon auf 0.5RMS Total beim Guiding. Hat einiges gedauert! Macht aber auch Spaß.
Es lohnt sich für mich, die Sach geht voran.

CS, Martin
 

h.kothe

Mitglied
Hallo Hampo, ich habe in PSP nur das Histogramm angepasst und das Ergebnis angehängt. Sieht nicht so schlecht aus. Was allerdings schlecht aussieht, ist der deutliche Farbfehler in der Sternabbildung, jeder Stern ist ein kleiner Regenbogen. Wenn das Foto mit einem Newton gemacht ist, gibt es dafür keine Erklärung, wenn es mit dem Refraktor gemacht ist, taugt der nichts, ist jedenfalls kein ED oder muss neu eingerichtet werden. Letzteres kann eigentlich nur ein Fachmann. Unter Umständen kann es helfen, monochrome Aufnahmen zu machen, dann gibt es jedenfalls keinen Farbfehler. Kannst ja mal probieren, mit H alpha und O3 Filter zu arbeiten. Zunächst würde ich UHC versuchen. Viel Erfolg und lass dich nicht entmutigen. Zeig hier weiter deine Bilder und wenn du Fragen hast, frag einfach.
CS Harald
 

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    RGB Test 2.jpg
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Papa Brummbär

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Hallo Markus, danke bin schon dabei und mal schauen, werde wohl ein zwei Filter kaufen und nochmal testen, das muss doch besser gehen.
Hallo Oli, danke für den Link echt tolle Aufnahme kann es kaum glauben, wenn ich da sehe was ich für Daten sammle :-((

schöne Ostern
 

Astrozombie

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Moin aus Hamburg,

ich gehöre auch zu den Balkonfotografen.
Ich schaffe es gerade innerhalb der Woche nicht zum Rausfahren und will trotzdem klare Nächte nutzen.

Hier ist mal mein Thread dazu:


Gruß Mathias
 

Papa Brummbär

Mitglied
Hallo Harald,
vielen Dank für schnelle Nachbearbeitung und die Tipps, die "Regenbögen" kommen daher (vermute ich) da meine Montierung für die Fotographie überhaupt nicht taugt und die Achsen schon ziemlich ausgelutscht sind. Die Sterne sind auch keine Kreise sondern eher Kartoffeln und bei dem RGB übereinanderlegen wird die Überlappung nicht möglich. Aufgenommen habe ich das mit einem GSO 8" Newton, gut etwas hier und da nachgestellt ist er jetzt eigentlich ganz ok (für 250Euro kann man nicht meckern/ war nur ein Testkauf bevor man richtig Geld ausgibt ). Aber ich werde das mit dem UHC oder einem der Duo-Filter mal ausprobieren, da muss ich noch etwas lesen und nachforschen. Was meinst du UHC oder Duo-Filter und dann wie gesagt vorerst in SW bzw. Graustufen aufnehmen. Nun ja vielen Dank und schöne Ostern
 

Papa Brummbär

Mitglied
Hallo Mathias,
ja echt super was da geht aber du Fliegst mit einem Kampfflugzeug und radle mit dem Dreirad hinterher (zur Zeit), ja die EQ6 will ich auch dann habe ich die Möglichkeit auch sauber nachzuführen, meine alte Vixen Superpolaris ist da gerade noch für visuelle Beobachtung tauglich. Nochmals vielen Dank, weiter so und schöne Ostern
 

h.kothe

Mitglied
Ich habe mir einen 2" UHC über ebay aus China bestellt, kostet keine 30€ und ich bin von der Qualität überrascht. Wahrscheinlich kaufen die deutschen Händler auch da ein. Einen Duo Filter hab ich in der Größe noch nicht unter 200€ gesehen, deshalb habe ich noch keinen. Wenn du monochrom fotografierst, brauchst du den auch nicht, er ist eigentlich gedacht, mit Farbkameras ähnliche Ergebnisse wie mit Monokameras zu erreichen. Ich verwende UHC, H alpha und O3. Das reicht mir.
CS Harald
 

Papa Brummbär

Mitglied
Danke Harald,
ja die Händler kaufen auch dort ein, ich habe einen Justierlaser über Ebay gekauft der ist genauso wie die von den Händlern nur 70% günstiger. werde mal mit UHC anfangen, wenn die ganzen Stadtlichter unterdrückt sind sollte es doch helfen. LG & CS Hampo
 

etalon

Mitglied
Hallo Hampo,

auch wenn es an dunkleren Standorten mehr spass macht, so kann man auch aus der Stadt was machen. Ich habe auf meinem straßenlampenumzingelten Balkon letztes Jahr im ersten Lockdown nach langer Zeit mal wieder ein paar klare Nächte genutzt:

https://forum.astronomie.de/threads/und-noch-ein-pferdchen.282522/

Da siehst du auch eine Rohaufnahme. Die sieht ähnlich aus, wie die deinen. Aber mit etwas Bildbearbeitung kann man schon noch etwas daraus machen. Also davon erst mal nicht abhalten lassen...

Grüße Markus
 

steffens

Mitglied
Hallo,

Meine Balkonstenwarte mit Straßenlaternen, Bortle 6 Himmel und Lichtglocke von Mannheim und BASF sieht so aus:
Balkonsternwarte.jpg

Ich verwende für meine Aufnahmen keinerlei Lichtverschmutzungsfilter. Da halte ich nicht so wahnsinnig viel von. Schmalbandfilter wären sicher sehr hilfreich, aber leider nicht an meiner unmodifizierten DSLR...
Das einzige was wirklich hilft: runter mit der ISO-Empfindlichkeit (ich verwende ISO 200), hoch mit der Belichtungszeit. An Gesamtbelichtungszeit muss man locker drei mal so viel rechnen, wie die Kollegen an dunklen Standorten brauchen.

Aber es geht. Ein paar brauchbare Aufnahmen habe ich, denke ich mal (meine Bilder hier). Man lernt auf jeden Fall Bildbearbeitung dabei, und die Herausforderung ist ja auch Teil der Faszination an der Astrofotografie.

Grüße und CS,
Steffen
 

Autofokus

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Hallo Hampo,

da du ja in der Rheinebene wohnst (ich schätze mal in der Nähe von Schwetzingen), hättest du es ja nicht so weit in den Odenwald zum Beispiel. Ich wohne an der Bergstraße, Nähe Weinheim und selbst in meinem Kaff überstrahlt die Lichtglocke der Ebene noch den Himmel, aber so 4, 5 Kilometer in den Odenwald rein ist der Himmel noch ziemlich dunkel und das macht dann einfach mehr Spaß, so ganz ohne Filter und mit kurzen Belichtungszeiten.

Ich gebe aber gerne zu, dass es schon auch etwas lästig sein kann, immer rausfahren zu müssen, und für Experimente ist der heimische Balkon viel unaufwändiger. Aber nach einigen Versuchen, von meinem Balkon aus zu fotografieren oder zu beobachten, war für mich klar: ich muss raus.

Für die Astrofreunde aus der Großstadt ist es aber oft die einzige Möglichkeit (von Ausgangssperren mal ganz abgesehen), und da kann man mit entsprechenden Filtern auch schon tolle Ergebnisse erzielen.

Liebe Grüße
Jochen
 

h.kothe

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Natürlich ist es am besten, die Ausrüstung an einen dunklen Standort zu transportieren. Es erfordert aber auch viel Sorgfalt und Disziplin. Ganz ehrlich, eines davon fehlt mir. Hab es ein paarmal versucht, um dann an einem dunklen Standort, abgeschleppt und durchgefroren, festzustellen, dass ich das Verbindungskabel von der mobilen Stromversorgung zur Montierung nicht eingepackt habe oder so ähnlich. Oder nach dem Aufbau der Ausrüstung sind Wolken aufgezogen usw.
Heute habe ich einen Photorobot und eine mechanische Nachführung unter einem Velux Fenster. Ich habe ordentlichen Blick nach Süden und Westen, aber nicht bis ins Zenit. Mein Achtzöller steht nur noch rum, dafür ist der kleine ED Refraktor im Dauerbetrieb. Mit den 450mm Brennweite ist der Photorobot auch an der Belastungsgrenze. Die gesamte jetzt von mir genutzte Ausrüstung kostet nur 20 % von der Großen, dafür wird sie in wirklich jeder klaren Nacht genutzt. Mit den Ergebnissen bin ich noch nicht zufrieden, aber ich erkenne den Weg...

CS Harald
 

Papa Brummbär

Mitglied
Hallo Steffen,
sieht ja super aus alles tolle Aufnahmen (alle Eure Aufnahmen sehen super im Gegensatz zu meinen aus, ich bin noch schlimmer als ein Lehrling) <:-((
Ich hatte mal gelesen das man eine mittlere Verstärkung einstellen soll damit das Sensorrauschen gut überschritten wird, daher bin ich auf ISO 800 (die 30D hat einen Bereich von 100 - 1600) bzw. bei der ASI290 auf Gain 200 - 300 unter NINA. Das kann ich natürlich runter drehen, aber da ich quasi ohne Nachführung arbeitet kann ich eigentlich nicht länger als 10s belichten. Da muss definitiv eine neue Montierung her.
Aber das macht Hoffnung auf gute Ergebnisse, nochmals danke und LG und schöne Ostern
 

Papa Brummbär

Mitglied
Danke Jochen,
ja das ist natürlich einfacher in die Dunkelheit zu fahren aber ehrlich gesagt, bin ich zur Zeit nicht dafür so zu begeistern, klar der Odenwald ist nicht weit weg aber bis alles im Auto ist und ich von hier zum Odenwald gefahren bin wieder alles raus und danach wieder in Auto zurück und zu Hause erneut aus dem Auto in Haus puh da sind mal locker 2 - 4 Stunden nur dafür weg. Zur Zeit kann ich mir das nicht vorstellen, aber vielleicht kommt das mal ?

Aber dennoch vielen Dank das macht Mut LG und schöne Ostern
Hampo
 

Papa Brummbär

Mitglied
Hallo Harald,
warum steht Deine große Ausrüstung nur noch herum? Weil du nicht mehr Brennweite brauchst oder Dir der Platz fehlt? Oder die Technik mit dem 8" nicht so gut nachführt usw. ?
LG Hampo
 

h.kothe

Mitglied
Lieber Hampo,
ich bin einfach zu faul. Der innere Schweinehund kommt einfach besser damit klar, ein Velux Fenster zu öffnen und in drei Minuten einsatzbereit zu sein, als stundenlang zu fahren und aufzubauen. Ich wohne mitten in Baden-Baden, das ist auch nicht wirklich dunkel, die Sternwarte Karlsruhe auf der Teufelsmühle ist etwa 40 Minuten entfernt und bietet beste Bedingungen, aber ich war erst einmal in fünf Jahren dort oben.
CS Harald
 

Papa Brummbär

Mitglied
Hallo Harald,
das kann ich gut nachvollziehen, nach einem harten Arbeitstag bzw. Arbeitswoche muss man sich sowieso zusammenreisen um noch etwas zu unternehmen und wenn viel los ist ist auch Zeit eine Mangelware, dann muss es eben schnell bzw. einfach gehen. Kannst du mal ein Foto von Deiner Dachfensterlösung reinstellen. Würde mich interessieren. Denn ich jetzt noch dabei herauszufinden wie ich überhaupt von meinem Wohnsitz aus Aufnahmen machen kann und wenn das geht möchte ich eine feste Station aufbauen, das ständige auf und abbauen ist frisst mir zu viel Zeit (obwohl der reine Aufbau max. 20min. dauert aber das raus und reintragen, aus und einräumen usw. das bracht schon seine Zeit).
Vielen Dank und liebe Ostergrüße aus Plankstadt
CS Hampo
 

h.kothe

Mitglied
Hallo Hampo, hoffentlich hattest du schöne Ostern. Ein Foto meiner Lösung stelle ich gerne zur Verfügung, allerdings muss ich schon auch auf- und abbauen. Es geht halt sehr schnell. Fenster auf, Stativ hochkurbeln, Fernrohr drauf, Kamera anschließen und los gehts.
Ein wenig stolz bin ich auf die zweite Lösung. Das Oberteil eines (Guten) Stativs mit Kugelkopf ist mit einer mechanischen Nachführung bestückt. Darauf kommt die Kamera mit Objektiv (maximal 300mm). Das komplette Teil kann ich bei offenem Fenster einfach in eine Halterung stecken und kann sofort fotografieren. Eine Riesenhilfe sind für mich programmierbare Fernauslöser, weil mit dem Equipment natürlich keine minutenlangen Belichtungen möglich sind. Ich programmiere also viele (meist 40 bis 50) Einzelbelichtungen zwischen 10 und 20 Sekunden, beim 85mm Objektiv auch mal nur 5 Sekunden, weil es einfach zu lichtstark ist. Ich löse über die Fernbedienung aus und kann dann einige Minuten gehen. Wenn ich mehr Licht benötige, mache ich auf diese Weise das gleiche Objekt zwei- oder dreimal. Das geht beliebig oft. Ich habe so Belichtungszeiten von 20 Minuten erreicht. Damit geht schon sehr viel. Eingeschränkt bin ich hinsichtlich der Brennweite. Mein ED hat 450mm und damit ist der Photorobot schon an der Grenze. Immerhin schaffe ich Belichtungszeiten bis zu 15 Sekunden, wenn das Objekt sehr nah am Südpunkt ist.
Mein ED mit 600mm und mein 8Zöller stehen jetzt fast nur noch rum. Den kleinen Maksutov kann ich vielleicht noch für Mond und Planeten gebrauchen, hab ich aber noch nicht.
Weil meine Systeme kein Goto haben, habe ich mir Blitzschuhaufsätze gekauft, auf denen ich GreenLightlaser anbringe. Die zeigen mir bei guter Ausrichtung genau, wohin ich fotografiere. Sehr nützlich. Ganz wichtig ist es für mich, hervorragenden Atlanten zu verwenden. Einerseits ist es wichtig, die schönsten Objekte in ihrer Stellung zu helleren Sternen zu sehen, wichtig für das Einstellen mittels Laser, dafür nehme ich gerne den Deep sky Reiseatlas. Andererseits erreiche ich mit dem Refraktor Sterne der 16. Größe und DSO bis 14. Größe. Um die zu identifizieren, verwende ich den Triatlas C. Das ist sehr viel Papier, aber es ist der einzige Atlas, der da annähernd etwas taugt. Auf dem PC ist Stellarium sehr nützlich.
So, das war´s erstmal. Bilder stelle ich später ein.
Liebe Grüße und CS Harald
 

Papa Brummbär

Mitglied
Hallo Harald,
echt super Info, vielen Dank, ich möchte eigentlich auch etwas festinstalliertes haben, dann kann ich in der wenigen Zeit die einem noch bleibt "schnell" ein paar Aufnahmen machen. Ich werde mir Deine Ansätze mal durch den Kopf gehen lassen und mal sehen was dabei raus kommt.

Danke der Nachfrage Ostern war OK aber wir mussten auch Arbeiten so hatten wir 11/2Tage frei wobei da auch einiges an Haushalt usw. zu tun war. Obwohl die eine Nacht gut gewesen wäre konnte ich mich leider nicht aufraffen raus zu gehen und einige Aufnahmen zu machen :-((. Wäre es fix gewesen, dann hätte man schon mal mit NINA oder so schnell einige Bilder machen können. Kannst Du für Deine Lösung NINA nicht verwenden, die Software finde ich nach den paar Versuchen recht gut und sie funktionierte auch bei mir recht zuverlässig (habe da eine EOS30D angeschlossen und die ASI290MM).

Nun ja so ist es eben, nochmals vielen Dank die Infos sind echt hilfreich.

Also bis bald LG & CS
Hampo
 

h.kothe

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Hier jetzt ein paar Bilder meiner Installation. Das zweite Bild zeigt rechts die mechanische Nachführung. Durch den Arm kann ich einen größeren Himmelsabschnitt fotografieren. Rechts ist der Adapter mit dem Laser. Die Holzplatte ist ein Klapptisch, an dem wir den Sonnenuntergang genießen können. Das Stativ rechts steckt hinter der Holzplatte auf einem Stift.
CS Harald
 

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Papa Brummbär

Mitglied
Hallo Harald,
Danke für die Bilder / tolle Sache, das kann ich mir jetzt vorstellen, kannst Du im Sommer auch von dort Aufnahmen machen (weil sich die Ziegel aufheizen usw.)? Weil ich habe noch eine Dachterrasse, Garagendach, kleines Nebengebäude-Dach und das Dach vom Haus in alle Richtung noch "frei", wobei auf dem Dach vom Haus würde es mir am besten gefallen weil ich dann nicht eingeschränkt wäre und ziemlich viel Himmel hätte.
Lieben Dank bis bald LG & CS Hampo
 

h.kothe

Mitglied
Hallo Hampo,
auf die Dachterrasse bin ich echt neidisch, ich habe nicht mal einen Balkon. Aber wenn man in der Innenstadt von Baden-Baden wohnen möchte, darf man nicht so wählerisch sein. Schön wäre es, wenn ich meine Montierung aufstellen könnte, aber bei mir stößt das Gegengewicht an die Fensterverkleidung. Balkon oder Dachterrasse wären schon super. Von deinem Wohnort her würde ich schätzen, dass Richtung Osten und Südosten der Himmel ok sein sollte. Probier dann noch einige Filter und es sollte klappen. Viel Erfolg und wenn du einen Tip brauchst, melde dich einfach.
CS Harald
 

MeisterDee

Mitglied
Weil meine Systeme kein Goto haben, habe ich mir Blitzschuhaufsätze gekauft, auf denen ich GreenLightlaser anbringe. Die zeigen mir bei guter Ausrichtung genau, wohin ich fotografiere. Sehr nützlich.

Ja, sehr nützlich. Aber nur für Dich.

Hallo Harald,
Bist Du Dir darüber im Klaren, dass Du Dich mit Deinem Laser äußerst unbeliebt machen kannst?
Die Dinger haben eine beachtliche Reichweite, und sind aus einer sehr, sehr großen Region wahrnehmbar.
Deshalb ist die Menge der Menschen, die Deinen Laserstrahl sehen, ebenfalls sehr groß.
Und in einer klaren Nacht sind da sicher auch Hobbyastronomen dabei. In klaren Nächten bist Du nie allein......
Für visuelle Beobachter stellt Dein Lasereinsatz sicher nur eine kurze Störung dar.

Einem Astrofotografen versaust Du allerdings die Aufnahme.

Sollte Dir das nicht egal sein, empfehle ich Dir einen kleinen Leuchtpunktsucher.
Der funktioniert genauso wie Dein „nützlicher“ Laser, allerdings mit dem Unterschied, dass nur Du den Lichtpunkt siehst.

CS

Dietmar
 
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