StellarMate wer hat das ? | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

StellarMate wer hat das ?

Foxi

Mitglied
Hi Sternfreunde

Was ist eigentlich StellarMate genau ? nur Guiding Hart und Software oder was noch?
ist das zu empfehlen? zu Umständlich?
hab mir Tutorials angesehn aber irgendwie keinen Plan! mein Englisch ist so la la


wer kann mir da was näheres dazu sagen

Hauptintresse bei mir Guiding!

P.s
da gibt es noch KStars ist das eine Anwenung die zu Stellarmate gehört? ist ein Sternkartenprogramm ähnlich
wie Cartes du Ciel ,glaub ich wenigstens...

Gruß Franz
 

Heymann

Mitglied
Stellarmate ist ein fertiges Image von Ubuntu Mate, auf welchem die Anwendungen Ekos mit kstars, PHD2 usw bereits vorinstalliert sind und entweder über ein Remoteprogramm oder über deren App "Stellarmate" von smarten Endgeräten aus gesteuert werden kann. Wenn Du dich mit Linux auf einem Raspberry auskennst, kannst Du dir das selber zusammenstellen. Aus meiner Sicht ist ein auf Windows basierender miniPc die bessere Variante (wenn auch vermutlich etwas teurer).

Gruß Silvio
 

fohnbit

Mitglied
Hallo,

ich habe es mir zugelegt, obwohl ich mich in Linux recht gut auskenne. Der Grund war das es einfacher und viel schneller ist, als selbst zu bauen.

Nach dem Kauf bekommst die Rechnung wo für den Pi3 und Pi4 jeweils ein Downloadlink dabei ist.
Das auf die SD geschrieben und schon läuft es.

Achtung: Bei mir ist alles in Englisch und noch nicht gesehen warum ich "German" nicht zur Auswahl habe. Aber das stört nicht so sehr.

Hauptkriterium war, das die für den Pi4 eine Beta Version haben, die bei mir soweit super läuft. Aber noch nicht viel fotografiert.

Und so teuer ist es auch nicht, drum habe ich es mir selber auch einfacher gemacht
:)


Ach ja: du kann auch einen Pi komplett fertig kaufen bei denen. Dann Solls da eine App geben, zum bedienen. Aber mit VNC bin ich mit dem Lapi komplett drauf.

LG

Hannes
 

zwent

Mitglied
Hallo zusammen,

neben den Punkten von Hannes ist der Stellarmate noch insofern interessant, als dass der Nutzer offiziellen Support bekommt. Beim Eigenbau muss die geneigte Astronomin halt immer selbst ran, was bei wenig bis keiner Linux-Erfahrung schnell sehr viel Zeit und nerven kosten kann.

Aus meiner Sicht ist ein auf Windows basierender miniPc die bessere Variante (wenn auch vermutlich etwas teurer).

Weshalb, wenn ich fragen darf? Einen RPI mit minimaler indi-Installation um dann von einem Client via EKOS drauf zuzugreifen finde ich schon relativ alternativlos. Und für mich macht ASCOM und die schnell recht unübersichtliche Anzahl an benötigten Treibern und Tools die Sache nicht unbedingt komfortabler oder stabiler. Kommt natürlich auf Vorlieben, Setup und Anforderung an.

Viele Grüße
Sven
 

Foxi

Mitglied
Danke für euere Infos
Leider versteh ich nach wie vor Bahnhof
muß da mal einen Sternfreund löchern der kennt sich da aus, für mich hört sich
das Umständlich und kompliziert an.
 

zwent

Mitglied
Hallo Franz,

ich versuche es nochmal kurz und knackig :D

Es gibt mit libindi [1] eine Astro-Bibliothek für (u.a.) Linux zum Ansteuern von Intrumenten; Montierungen, Kameras, Fokuser, Astrohütte, was man sich so vorstellen kann. Es bietet eine Alternative zum nur unter Windows verfügbaren ASCOM.

Ein RaspberryPi [2] ist ein kleiner, vergleichsweise günstiger Bastelrechner auf dem vorzugsweise Linux läuft. Darauf lässt sich nun libindi installieren, dann schließt man seinen Hardware-Fundus an den Pi und hängt alles an die Montierung (inkl. Pi!), setzt sich ins warme Wohnzimmer vor seinen Laptop und steuert dann z.B. über Kstars und dem Plugin EKOS das eigene Equipment fern. Ist alles frei verfügbare Software und lässt sich von Hand installieren und konfigurieren. Das geht je nach Anforderungen und genauem Szenario mehr oder weniger schnell und kompliziert von statten.

Mit Stellarmate gibt es eine Lösung, die die obigen Komponenten vom Hersteller schon fertig aufgesetzt und konfiguriert hat. Und mit ggf. angepasster Oberfläche zu Dir kommt. Inkl. Support.

ZWO hat so etwas auch im Programm [3], Atik setzt auf den RPI noch ein paar Anschlüsse [4] und ich meine irgendwo auch noch zumindest eine andere kommerzielle Lösungen gesehen zu haben.

Indi lässt sich natürlich auch auf dem Notebook direkt installieren und man setzt sich ohne Pi wieder direkt neben die Montierung.


Viele Grüße
Sven

[1] Home
[2] Raspberry Pi – Wikipedia
[3] ZWO-ASIAIR | ZWO ASI
[4] https://www.atik-cameras.com/product/atik-base/
 

Foxi

Mitglied
Danke Sven

aber das geht bei mir nicht in den Kopf , ist mir zu hoch für mein Alter :)
obwohl ich ein Computer Fuzzi bin....
 

fohnbit

Mitglied
Hallo @Foxi

dann wäre Stellarmate wohl das beste.
Du kaufst das Image, ladest es runter, klopierst es auf eine schnelle micro SD Karte und rein in den Raspberry.

Einschalten: läuft

LG

Hannes
 

Foxi

Mitglied
Hannes

hört sich leicht an........ Raspberry ist das Ding für 179euro und das Image muß man auch noch kaufen oder wie zu verstehn?
 

fohnbit

Mitglied
Hallo @Foxi

die Pi4 sind aktuell fast überall ausverkauft.
Aber als Beispiel:
1. PI4 besorgen: Raspberry Pi Boards (nimm mind. 2 GB .. aktuell eh nur 4GB lagernd, bzw sonst im Netz suchen)
2. Stellarmate OS beorgen: StellarMate OS (ca. 45 Euro)
3. eine schnelle Micro SD karte ist von Vorteil: https://www.alternate.at/ADATA/Prem.../1504786?campaign=Speicherkarte/ADATA/1504786 (ca. 32 Euro)
4. Ein USB-C Kabel mit Ladegerät ... je nachdem über USB oder Steckernetzteil.
5. Ein Micro HDMI damit du ein Bild an einem normalen Monitor hast: Kabel und Adapter | haym.infotec GmbH

Gehäuse habe ich ein Pi3 ... das paßt fast :cool:
Ich habe es offen gelassen, da der PI4 aktuell recht warm werden soll.

Die verlinkten Hardwareseiten sind nur Beispiele. Am besten dort kaufen wo du dich wohl fühlst!

Wenn du alles hast, ladest du Stellarmate 4 Beta runter. Link ist auf der Rechnung von Stellarmate.

Extrahiere das File und spiele das Image auf eine SD Karte:
Ich nutze Win32 DiskImager:

Da gibts aber auch noch andere :)

Wenn die Karte fertig beschrieben ist, in den Pi und hochstarten und du hast am Bildschirm den Ubuntu Mint Desktop mit allen Programmen fertig installiert.

Wenn der Pi NICHT am Netzwerk hängt (LAN) gibt er einen eigenen WLAN Hotspot aus. Dann kannst du dich mit einem Laptop über WLAN auf den PI verbinden. Klappt recht gut!

Damit dann alles mit deinem System läuft, musst du dann das fertig installierte Kstar einrichten.
Guiding mit dem fertig installierten PHD2 Software

Ich selbst bin noch nicht zum guiden gekommen, da das Wetter noch nicht mitspielt.

Stellarmate und die ganze Software darauf sind in Englisch ... ich muss mal schauen wie ich den Desktop und rest auf Deutsch umstellen kann. Er hatte mir keine deutsche Oberfläche angezeigt. Sollte hoffentlich aber gehen, wobei ich damit nicht so ein großes Problem habe.

Für Kstar (darin ist INDI und Ekos) und PHD2 gibts hier sicher genug Experten :)

Gutes gelingen!
 

Heymann

Mitglied
Du darfst;). Für Win gibt es alles mögliche an Anwendungen und es ist eigentlich einfach zu ist installieren. Der Umgang mit einen Raspberry und den entsprechenden Linux-Distributionen erfordert schon eine gewissen Affinität. Ich bin von diesem ganzen - in meinen Augen gefrickel - weg und habe für mich mit ASIAIR die Lösung gefunden.

Gruß Silvio
 

zwent

Mitglied
Du darfst;). Für Win gibt es alles mögliche an Anwendungen und es ist eigentlich einfach zu ist installieren. Der Umgang mit einen Raspberry und den entsprechenden Linux-Distributionen erfordert schon eine gewissen Affinität. Ich bin von diesem ganzen - in meinen Augen gefrickel - weg und habe für mich mit ASIAIR die Lösung gefunden.

ASIAir ist die gleich Kiste in grün, aber was hat das mit einem windowsbasierten mini-PC zu tun? Da hast Du halt andere Probleme.. :D

Viele GRüße
Sven
 

Heymann

Mitglied
Deine Frage war, warum ich der Meinung bin, das Windows aus meiner Sicht besser ist, als ein auf Linux basierendes System, richtig? Benutzt Du ein ASIAIR?
 

Joschi

Mitglied
Hallo Frank,

das sind die sogenannten Mini PC, da gibt es sehr viele Modelle die auch immer Leistungsfähiger werden.
Ich z.B. habe einen Belink BT7, 11x11x2,5cm da ist alles drin um mit allen gewohnten Programmen zu arbeiten.
Auch der Remote Betrieb ist möglich.
Nur Planeten Videos gehen nur eingeschränkt. Da sind die Komponenten trotz USB3 einfach zu schwach.
Auch der Stromverbrauch ist sehr niedrig, meiner braucht maximal 5W.

VG Cl.-D.
 

Peter_O

Mitglied
Hallo Franz,

wenn ich Deine Fragen richtig verstehe, dann rate ich Dir, die Finger von Stellarmate und Co zu lassen.
Ich weiß, dass ich gleich Prügel beziehen werde, aber für mich hatte sich das Thema vor einem Jahr erledigt und jetzt liegen
hier auf dem Fensterbrett zwei Raspi rum, einer mit einem selbstkonfigurierten Image von Mate und Indi und einer mit einem Image von Stellarmate.
Auch wenn die beiden mit den Kameras und Montierungen die ich besitze, hätten zusammen arbeiten sollen, sind die nächtlichen Aktionen immer fehl geschlagen.
Wie gesagt, mein Kenntnisstand ist von vor einem Jahr und die Raspis sind ein 3 und ein 3B. Leider war mir dann irgendwann die Zeit zu schade, um zu recherchieren, wie man die beiden doch noch mit meiner Teleskop und Kamera Hardware zur Zusammenarbeit hätte bewegen können.
Bei unseren selten klaren Nächten fiel dann meine Entscheidung zugunsten der Fotografie mit einem funktionierenden System.
Ich ziehe meinen Hut vor allen, die damit ernsthaft erfolgreich fotografieren, aber mich würde auch interessieren, wieviele einmal damit, wie ich, mit Enthusiasmus begannen und bei denen der Raspberry jetzt rumliegt.

Gruß Peter
 

Optikus

Mitglied
Hi,
mich würde auch interessieren welcher auf Windows basierende Kleinstrechner in Frage käme.
ASIAIR und Stellarmate basieren beide auf dem Raspi3 und somit auf Linux.

CS Frank

Hallo Frank,

auch auf dem PI läßt sich Windows "in the box" betreiben, man darf vom PI keine Wunder erwarten, aber man kann durchaus eine DSLR oder eine andere Kamera, für die man die entsprechenden Treiber installiert, betreiben und die Bilder auf einen anderen Windows-Rechner übertragen.

Mit dem neuen Pi4 dürfte noch mehr gehen, aber wie gesagt, es geht. Speziell ist es, vor allem muss man schon etwas tiefer in die Hardware einsteigen um alles ans Laufen zu bekommen. In meinem Bekanntenkreis wurde das mit XP exerziert, wie ich im Web gesehen habe, geht aber auch Win7 und folgende, man muss nur die Installation klein halten.

Die Maschine verhält sich, mit dem entsprechenden Boot-Skript, richtig konfiguriert wie ein echter, kleine Windows-Rechner.

CS
Jörg
 

frasax

Mitglied
Hi,

naja, ich habe ja schon ein Raspi3 und StellarMate bzw. Astroberry installiert. Ein paar Erfahrungen habe ich also schon:)
Nur bin ich mir unsicher, ob ich mich da weiter rein fuchsen will oder doch einfach einen Windows Mini PC nehme. Hier mal so ein paar Dinge die mir aufgefallen sind (persönliche Meinungen besser gesagt):

-Selber konfigurieren des Raspi mit EKOS/INDI/ etc. ist nur etwas für absolute Linux Cracks und nicht zu empfehlen für Normalos.
-StellarMate kaufen (entweder das OS oder gleich zusammen mit der Hardware) wird vermutlich das beste sein.
-Astroberry (gratis) läuft soweit OK, mit einigen lästigen Einschränkungen/Workarounds.
-EKOS und Indilib sind nicht intuitiv, man muss sich da rein arbeiten wie in eine neue Software.
-Der Support ist dann super, wenn man sich für den Kauf von StellarMate entscheidet.
-Der Preis und die Größe ist nicht vergleichbar mit einem MiniPC (Der Raspi ist mit Gehäuse gerade mal eine Zigarettenschachtel und wiegt nichts!)
-Hardwareverbindung läuft m.E. genauso gut wenn nicht besser wie unter ASCOM.
-Die Steuerung einer DSLR und Nachführung via PHD2 sind recht problemlos. Also eine sehr günstige Alternative zu Stand Alone Guidern.

Ich fummel da mal noch ein bisschen weiter mit rum.

CS Frank
 

Heymann

Mitglied
Hi,
mich würde auch interessieren welcher auf Windows basierende Kleinstrechner in Frage käme.
ASIAIR und Stellarmate basieren beide auf dem Raspi3 und somit auf Linux.

CS Frank
Eine "Empfehlung" für einen auf Windows basierenden miniPC im Sinne von "habe ich ausprobiert", kann ich nicht geben. Da gibt es - wie Joschi bereits schrieb - viele Modelle am Markt. Das war auch nicht der Punkt. Auf Grund meiner negativen Erfahrung mit Stellarmate würde ich es nicht weiter empfehlen. An Stelle von Stellarmate halte ich ein auf Windows basierenden miniPC mit z. Bsp. APT im Zweifel für die bessere Wahl. Da ich jedoch ASIAIR nutze, stellt sich für mich die Frage so nicht mehr. Im Übrigen bin ich immer wieder überrascht, dass ASIAIR und Stellarmate in einem Zusammenhang genannt werden.

Gruß Silvio
 

suedwind

Mitglied
Hi,

naja, ich habe ja schon ein Raspi3 und StellarMate bzw. Astroberry installiert. Ein paar Erfahrungen habe ich also schon:)
Nur bin ich mir unsicher, ob ich mich da weiter rein fuchsen will oder doch einfach einen Windows Mini PC nehme. Hier mal so ein paar Dinge die mir aufgefallen sind (persönliche Meinungen besser gesagt):

-Selber konfigurieren des Raspi mit EKOS/INDI/ etc. ist nur etwas für absolute Linux Cracks und nicht zu empfehlen für Normalos.
-StellarMate kaufen (entweder das OS oder gleich zusammen mit der Hardware) wird vermutlich das beste sein.
-Astroberry (gratis) läuft soweit OK, mit einigen lästigen Einschränkungen/Workarounds.
-EKOS und Indilib sind nicht intuitiv, man muss sich da rein arbeiten wie in eine neue Software.
-Der Support ist dann super, wenn man sich für den Kauf von StellarMate entscheidet.
-Der Preis und die Größe ist nicht vergleichbar mit einem MiniPC (Der Raspi ist mit Gehäuse gerade mal eine Zigarettenschachtel und wiegt nichts!)
-Hardwareverbindung läuft m.E. genauso gut wenn nicht besser wie unter ASCOM.
-Die Steuerung einer DSLR und Nachführung via PHD2 sind recht problemlos. Also eine sehr günstige Alternative zu Stand Alone Guidern.

Ich fummel da mal noch ein bisschen weiter mit rum.

CS Frank

Ich habe auch seit längerem mit der Idee geliebäugelt, einen Raspberry und Kstars einzusetzen, allerdings als Volllösung, d.h. der Rsapberry steuert alles und ich greife nur noch auf den Desktop zu, um ggf. etwas zu korrigieren. Ich benutze ansonsten MaxImDL, wollte aber nicht noch für automatische Sequenzen weiteres Geld investieren. Dafür gibt es genug andere Alternativen (MaxImDL funktioniert ansonsten aber tadelllos, ist von der Benutzeroberflächen nur etwas veraltet).

Beim Raspberyy 3 und 3+ ist die Speicherausstattung mit 1Gb m.E. der Bottleneck. Wenn ich mit einer DSLR mit 24 Mb Bilder aufnehme und mir im Fitsviewer anschaue, ist wenig Platz im Hauptspeicher, manchmal stürzt die Kiste ab, ob es daran liegt, kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen. Ansonsten läuft Kstars aber gut. Mit Raspberry 4 dürften diese Probleme behoben sein.

Ich habe mir dann einfach einen Intel-Nuc (NUC8i3BEH) gekauft und mit Teilen aus der Bastelkiste (ssd und ram) ausgerüstet. Die Leistung ist etwas oversized, aber dafür kann man auch PI drauf laufen lassen und die Aufnahmen parallel anschauen und untersuchen. Der nuc hat die neueste Intelhardware an Bord und (das gefällt mir sehr) serienmäßig 5 USB 3.1-Anschlüsse (davon 1 x C, über Steckkabel können noch 2 USB-Anschlüsse 2.0 nachgerüstet werden). Also keine weiteren Hubs notwendig.

Trotzdem fahre ich den nuc sowohl mit ubuntu und Kstars als auch mit Windows und MaxImDL. Die Entwicklung bei Kstars läuft prima weiter und ich teste gerne mal neue Funktionen. Arbeitspferd bleibt aber MaxImdL (bis es mich endgültig nervt).

Ansonsten taucht gerade NINA auf, von der Benutzeroberfläche viel moderner und mit eigentlich allem ausgerüstet was man braucht. Und da wird auch zurzeit viel Gehirnschmalz investiert.

Schönen Gruß
Hein
 

Optikus

Mitglied
Da kann ich Hein nur zustimmen,

NINA ist ne spannende neue Sache und man darf gespannt sein, wie sich das weiter macht. Die aktuellen Versionen laufen schon recht achtbar.

CS
Jörg
 

fohnbit

Mitglied
Guten Morgen @suedwind

Bei dem Raspi 3 kann ich dir nur zustimmen. Auch ich konnte mit meiner Canon nicht richtig arbeiten. Der Pi4 hat dann wohl scheinbar dir nötigen Reserven und da klappt das.

Würd mir nächstes mal aber wohl gleich die 4Gb Variante holen.

LG

Hannes
 

frasax

Mitglied
Hallo,

ich benutze zur Zeit SGP. Wo liegen die Vorteile von N.I.N.A gegenüber diesem?

Die Canon steuern via EKOS ist natürlich so eine Sache, das sind ggf. schon echt große Datenpakete. Mir fehlt da noch einiges an Usererfahrung.
Was mich am Raspi reizt ist ganz einfach die Größe und das Gewicht. Lieber wäre mir aber zweifelsohne eine Windows Lösung.

CS Frank
 

harmony

Mitglied
Hallo Foxi

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und INDI mit all seinen Komponenten händisch installiert für ein 2. Setting. Aus Zeitmangel habe ich aber noch nicht einen richtigen Test mit allen Geräten (Teleskop, Monti, etc.) machen können.

Es braucht schon einiges an Zeit und Erfahrung, da nebst der Installation der Software zusätzliche Anpassungen am System notwendig sind, um ein funktionierendes System zu erreichen. Dokumentiert habe ich es hier: INDI auf dem Raspberry einrichten.

Ich würde es somit nur Leuten empfehlen, die wirklich Interesse haben und einen technischen IT Background haben. Als Alternative gäbe es dann noch Astroberry, aber auch dort wird es vermutlich nach er Installation Probleme und Fragen geben, die dann wieder nur mit Fachwissen beantwortet werden können.

Grüsse, David
 

GanymedRN

Mitglied
Also ich bentuze StellarMate und habe verschiedene Kameras, ATIK, ZWO ASI, Canon und Sony am Laufen.
Ich guide mit einer Lodestar und auch das klappt einwandfrei.
Die NEQ6 Montierung ist mittels Bluetooth oder USB-seriell Kabel angebunden.
Beobachtungplanung und Goto mit Plate Solving mittels KStars ist einfach.
AutoFokus mit FocusLynx funktioniert auch.
Das integrierte Polar Alignment habe ich noch nicht ausprobiert.

Ich benutze einen Raspi 3B+ und habe StellarMate OS auf eine 64GB SD Karte geflasht und dort speichere ich auch die Bilder.
Das Ganze braucht sehr wenig Strom und kann z.B. von einer USB Powerbank versorgt werden. Das ist für mich wichtig da ich mobil unterwegs bin.
Zum Raspi verbinde ich mich mittels VNC viewer von einem Tablet oder von einem Notebook.
Ja StellarMate läuft auf Linux (Ubuntu Mate) aber was macht das für einen Unterschied für den Anwender? Die Programme starten mit Doppelklick und dann bin ich in KStars/Ekos. Der SW Update wird über ein vorinstalliertes Programm auf dem Desktop gemacht. Also habe ich auch da keinen Kontakt mit Linux.

Mit der Sony A7RII habe ich noch ein paar Ungereimtheiten. Jaseem von StellarMate ist da aber schon am Debuggen.
Ich habe noch nirgendwo so guten und schnellen Support bekommen wie bei StellarMate.

Ein Umstieg auf Raspi 4 macht bestimmt Sinn. Speziell da dort mehr Arbeitsspeicher (bis zu 4GB statt nur 1 GB) zur Verfügung steht. Ich warte aber noch bis die Raspi 4 günstiger und wieder verfügbar sind und die SW stabil läuft.
 
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