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Umfrage zum Thema Rolldachhütte

Dunkle Energie

Mitglied
Hallo, liebe Astrogemeinde,

wie bei sicher vielen unter Euch kam bei mir irgendwann (und zwar schon mit dem Wiedereinstieg in das Hobby) der Wunsch nach einer festen Sternwarte auf. Die Vor- und Nachteile von Kuppeln und Rolldachhütten muß ich wohl nicht nennen, da diese hinreichend bekannt sein dürften. Zwei der - für mich entscheidenden - Vorteile einer Rolldachhütte sind, daß sie sich gut an die bestehende „Gartenlandschaft“ anpassen (also unauffälliger ist) und ggf. mit Anbauten erweitern läßt, also einen Mehrfachnutzen hat. Beides macht das Ganze in der Regel „partnerkompatibler“. ;-)

Ich habe mich seinerzeit über die Angebote informiert und war, sagen wir mal, mäßig begeistert. Es gibt noch halbwegs erschwingliche, aber dabei auch relativ einfache Modelle, die einer gewissen Pflege bedürfen, um langlebig zu sein und gar nicht mehr soooo günstig sind, wenn man die Gesamtkosten betrachtet. Auf der anderen Seite gibt es auch hochwertige Hütten, die ggf. ganz individuell angepaßt werden, aber auch nicht gerade billig sind. Es kam also, wie es kommen mußte: Nach längerer Planungsphase wurde die Hütte selbst gebaut.

Die Überraschung kam anschließend: Obwohl die einzelnen Konstruktionsmerkmale nicht neu sind, waren alle Hobbyastronomen, die die Hütte gesehen haben - darunter auch einer der bekannten Händler - von dem Konzept so angetan, daß ich mir überlegt habe, die Hütte bei ausreichendem Interesse zur Verkaufsreife weiterzuentwickeln.

Dabei will ich versuchen, die oben genannten Probleme so weit wie möglich zu beseitigen. Klar, vernünftige Qualität kann nicht verschenkt werden. Ich möchte aber zunächst nur ein Basismodell (ggf. in zwei Größen) anbieten und dieses so gestalten, daß es möglichst vielen Wünschen gerecht wird. Durch die weitgehende Standardisierung soll der Preis auf einem für alle Beteiligten akzeptablen Niveau liegen.

Von Euch wüßte ich nun gerne, auf was Ihr Wert legt. Welche Eigenschaften (Mindest- oder Maximalgröße, Funktionalität, Gestaltung, Technik usw.) sind Euch wichtig? Ich habe mich zunächst auf möglichst geringe Abmessungen bei möglichst hohem Nutzwert konzentriert.

Die aktuelle Plan sieht Folgendes vor:
  • Grundkonstruktion aus solidem Tragwerk (KVH zwischen 60 x 100 und 100 x 100 mm)
  • Außenhaut in wetterfester Ausführung, z.B. Trapezblech, Lärcheschalung o.a.
  • freitragender Boden mit Belag aus stabilem und widerstandsfähigem Material, z.B. Siebdruckplatten
  • zusätzlicher Basisrahmen aus Lärche/Douglasie
  • alle der Witterung ausgesetzten Hölzer wie z.B. Laufschienenträger und Stützpfosten aus Lärche/Douglasie
  • mittig montierter elektrischer Antrieb für Rolldach (keine Gefahr des Verkantens)
  • obere Hälfte der Wand, die der „Rolldachverfahrseite“ gegenüberliegt, mittels separatem elektrischen Antrieb
  • Antriebe einzeln oder gemeinsam zu steuern (per Taster lokal/über Kabel oder per Funk; später ggf. mit Steuerung für den Remote-Betrieb)

Sonstiges:
  • Eingangstür 1,9 m hoch, also keine „Kriechklappe“
  • Auf der Türseite (Abrollseite) läßt sich ein Vordach, Beobachtungsraum, Geräteschuppen oder Ähnliches anbauen; bei unserem Prototypen ist es ein Gewächshaus geworden
  • bauseits müssen nur noch Punktfundamente (alternativ Streifen-/Ringfundament oder Bodenplatte) und ggf. die Säule angefertigt werden.
  • Um möglichst wenig „externe Obstruktion“ zu haben, ist für die Grundversion ein Pultdach vorgesehen.
  • Selbstmontage problemlos möglich

Die derzeitige Auslegung der Hütte erlaubt es, auf einer Innenfläche von 2,4 x 2,4 (außen ca. 2,65 x 2,65) Metern z.B. einen 12“-f/5-Newton oder ein 12“-SC mit Tauschutzkappe beliebig zu schwenken, das Dach bei jeder Stellung des Instrumentes ohne Kollision zu schließen und trotzdem auf drei Seiten eine Mindestausblickhöhe von 15° und auf der vierten Seite 35° (beim Auffahren nach Osten oder Westen) zu erreichen.
Ich habe keine Ahnung, welche Geräte wie häufig im Einsatz sind, daher ist eine Frage an Euch: Ist es in der Regel wichtiger, die Hütte möglichst kompakt zu halten oder wären z.B. 3 x 3 m in der Regel besser?

Natürlich läßt sich die Hütte auch mit einfacherer Ausstattung (manuelle Antriebe, einfacheres Material für die Verkleidung usw.) herstellen.
Neben Euren Vorschlägen wüßte ich aber gerne: Was wäre nach Eurer Ansicht ein fairer Bruttopreis für die oben beschriebene Komplettvariante mit Antrieben, Boden, wetterfester Verkleidung usw. (Nur Hütte, also ohne Lieferung und ggf. Montage), was wärt Ihr bereit, dafür auszugeben?

Wenn sich jemand spontan für eine solche Hütte begeistern kann und eventuell sogar bereit ist, als „Betatester“ die letzten Entwicklungsschritte zu begleiten, ist auch eine direkte Kontaktaufnahme unter info@vari-o.de willkommen.


Vielen Dank im voraus für Eure Gedanken und Anregungen

Markus
 

Dunkle Energie

Mitglied
Kommentare und Meinungen wären sehr hilfreich, auch wenn es nur ein "klingt gut" ist.
Keine Angst vor Preisvorschlägen; wir streben wirklich einen sehr fairen Preis an. :)
 

Okke_Dillen

Mitglied
Hi Markus,

zunächst sei mal ein "klingt gut" bestätigt! ;)
Auch ich denke immer wieder mal über Möglichkeiten, so etwas zu realisieren, nach.

Jetzt sind wir hier in Deutschland, einem Land, in dem Vorschriftenkataloge nur so "blühen", ja geradezu wuchern. Das heißt, man darf sich so eine Hütte nicht mal eben so nach eigenem Ermessen hinstellen, nicht mal im eigenen Garten, da will sofort irgendein "Mister/Misses Wichtig" den erhobenen Zeigefinger schwingen und damit sind wir gleich beim dicksten Brett, das es zu bohren gilt.

Wenns nicht der eigene Garten ist (der ja i.d.R. eher suboptimale Beobachtungbedingungen bietet), käme noch ein Flecken Grund in der Pampa in Frage, möglichst weit ab von Zivilisation und idealerweise erhöht, wenigstens ein paar hundert Meter. Zumeist darf man dort dann gar nix mehr außer 2x im Jahr die Wiese mähen.
Hurra Deutschland!

Ok, soweit ein gesunder Pessimismus (aka Realismus). Da hilft nur genaues Informieren und entsprechende bauliche Auslegung, die maximal kompatibel/flexibel zur Anpassung an diese Situation ist.

Dann fallen mir weitere Aspekte ein, die berücksichtigt werden wollen:
- Vandalismus
- Versicherung
- Sommerlicher Hitzestau
- Sturmfestigkeit
- Wasser-Management (Regen/Feuchtigkeit/Abfluß)
- Insekten (staatbildende, nestbauende, fädenziehende, bausubstanzverzehrende)
- Rollstuhltauglichkeit
- Parkmöglichkeiten

Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist eine Herausforderung. Aber nicht unmöglich. Ich bin da eher in die Richtung "geht nicht gibts nicht" gestrickt ;)
Deine Hütte würde ich mir auch gerne mal anschauen, deine Beschreibung macht neugierig.

Einsatz der Geräte: bei mir ausgeglichen, mal die große Brennweite, mal die kleine, mal ein Fotoapparat mit Weitwinkelobjektiv. Alles ausschließlich mobil, da mein Wohnort total lichtverseucht ist.

Vllt hilft dir das schonmal weiter?

Viele Grüße,
Okke
 

Raumfisch

Mitglied
Hallo Markus,

klingt gut :p

Die Überraschung kam anschließend: Obwohl die einzelnen Konstruktionsmerkmale nicht neu sind, waren alle Hobbyastronomen, die die Hütte gesehen haben - darunter auch einer der bekannten Händler - von dem Konzept so angetan, daß ich mir überlegt habe, die Hütte bei ausreichendem Interesse zur Verkaufsreife weiterzuentwickeln.
Gibt es da öffentliche Bilder, welche man sich mal anschauen könnte ?

Die derzeitige Auslegung der Hütte erlaubt es, auf einer Innenfläche von 2,4 x 2,4 (außen ca. 2,65 x 2,65) Metern z.B. einen 12“-f/5-Newton oder ein 12“-SC mit Tauschutzkappe beliebig zu schwenken, das Dach bei jeder Stellung des Instrumentes ohne Kollision zu schließen und trotzdem auf drei Seiten eine Mindestausblickhöhe von 15° und auf der vierten Seite 35° (beim Auffahren nach Osten oder Westen) zu erreichen.
Diese Angabe ist für jemanden der sich damit noch nicht tiefgreifend beschäftigt hat (mich z.B.) sehr viel wert.
Ich würde jetzt auch behaupten so ein Beispiel noch bei keinem Angebot gelesen zu haben...
Eine zusätzliche Information auf welcher Höhe der Montierungskopf sitzt (für die Wahl der Säulenhöhe) wäre noch von Vorteil.

Da ich keine Ahnung habe was die Bauteile im Einzelnen so kosten und was man überhaupt alles so braucht, säume ich das Pferd mal von hinten auf:

Dieses Angebot inkl. Remote-Motoriesierung liegt bei etwa 5.000 € und sieht für mich 0815 aus. Das würde ich so nicht dafür ausgeben wollen. Die Blechhütten, welche Wolfi aus Spanien anbietet gefallen mir schon eher; aber die Versand"hürden" nicht...
Stattdessen sammel ich Anregungen aus den zahlreichen Selbstbau-Berichten und würde die Hütte wahrscheinlich selber dahinklatschen mit Rolltor-Antrieb aus Fernost; unbedingt notwendig muss das aber nicht sein.

Ob ich so eine Hütte dann Familienintern genehmigt bekomme steht auf einem anderen Blatt.
Hochwertige Materialien mit abgerundeten Pflegehinweisen erleichtern die Argumentation aber definitiv ;)

Gruß
Dennis
 

Dunkle Energie

Mitglied
Hallo, die Herren,

danke für Eure Antworten und die Anregungen.
Dann will ich mal kommentieren:

Die Punkte Vandalismus, Versicherung und Sturmfestigkeit überschneiden sich zumindest hinsichtlich der Eigenschaft "Stabilität".
Wenn man ehrlich ist, muß man zugeben, daß eine solche Hütte immer leicht zu knacken ist. Ein beherzter Ruck an der Tür, ein zufällig vorhandener Akkuschrauber oder der Bolzenschneider, der immer im Kofferraum sein sollte, reichen meistens. ;-)
Je weiter die Sternwarte von der nächsten menschlichen Behausung entfernt steht, desto riskanter ist die Sache. Daran läßt sich nur mit enormem Aufwand etwas ändern, wobei es immer nur um Reduzierung des Risikos gehen kann, sicher ist die Sache nie.
Aber nun zur Stabilität jenseits des Einbruchsschutzes: Aufgrund der soliden Grundkonstruktion und des daraus resultierenden Dachgewichtes (bei meinem Prototypen ca. 300 kg), gepaart mit dem wenig Angriffsfläche bietenden Pultdach und den zusätzliche Sicherungen, in die das Dach automatisch fährt, sollte eine ausreichende Sturmsicherheit gegeben sein.
Die Versicherungsfrage muß man mit dem einzelnen Anbieter klären, da gibt es wohl große Unterschiede. Wenn jemand Erkenntnisse hat, die man mit vertretbarem Aufwand berücksichtigen kann: Her damit!

Nächste Punkte: sommerlicher Hitzestau, Wasser-Management, Insekten
Hier gibt es ganz klar Widersprüche: Ist die Hütte dicht und damit insektengeschüzt, ist das nicht so gut für das Feuchtigkeit- und Temperaturmangement. Eine Kuppel dürfte da leichte Vorteile haben, weil es weniger abzudichtende Fugen gibt. Man kann alle Fugen mit den passenden Bürsten versehen, ob der Bau dann wirklich insektendicht wird, wage ich zu bezweifeln. Einen gewissen Schutz bietet das aber sicher.
Dem dann geringeren Luftaustausch kann man mit einem feuchte- und temperaturgesteuerten Lüfter begegnen. Alles kein allzugroßer Aufwand, den ich aber derzeit noch als optional ansehe (wobei ich auch da lernfähig bin).
Da bei uns die Hütte auf dem Grundstück steht, habe ich das pragmatisch gelöst: An Tagen, an denen "Flugwetter" für Wespen und nicht sowieso ein Beobachtungsabend vorgesehen war, habe ich nachgeschaut, ob trotz des aufgestellten Schüsselchens mit Essigessenz (den Geruch mögen die Wespen nämlich nicht) irgendwo ein angefangenes Nest zu sehen war und habe das gleich entfernt, die Wespen haben sich dann an den anderen auf dem Grundstück zahlreich vorhandenen Möglichkeiten niedergelassen. Nach wenigen Wochen ist der Spuk sowieso vorbei. Durch den guten Luftaustausch war dafür (die Hütte steht seit November 2018) nie ein zu heißes oder gar feuchtes Klima zu verzeichnen.

Rollstuhltauglichkeit: Die hängt etwas von der Größe des Instrumentes ab. Als vorbehaltlos rollstuhlgerecht würde ich eine etwas größere Variante, natürlich mit Rampe, bezeichnen, ggf. mit angepaßter Seitenwandhöhe, damit die Säule niedriger geplant werden kann.

Womit wir beim nächsten Thema wären: Wie Dennis korrekt anmerkt, ist die Angabe zur Säulenhöhe essentiell. Da auch die Größe der Montierung eine Rolle spielt, würden wir für jeden Kunden selbstverständlich das korrekte Maß ermitteln. Ausgangspunkt ist zunächst der Schnittpunkt der Montierungsachsen relativ zur Aufstandsfläche und im zweiten Schritt die Lage des/der Instrumente(s) relativ dazu. Wichtig ist auch die Größe der Instrumente (wegen des Bewegungsvolumens). Angabe der Säulenhöhe über Unterkante Hütte.

Nicht jeder ist wie ich in der Situation, daß der/die Partner(in) beim ersten Blick durchs auf M81 und M82 ausgerichtete Teleskop "Das sind zwei Galaxien? Cool!" ausruft, daher spielt der mögliche Zusatznutzen (WAF = Woman's Acceptance Factor) eine wesentliche Rolle. Neben den bereits genannten Möglichkeiten haben wir im Frühjahr eine weitere entdeckt: Bei kühlem, aber sonnigen Wetter haben wir das Teleskop abgedeckt und die offene Hütte als windgeschützen Sitzplatz genutzt. Seitdem hat die den Spitznamen "Cabrio". ;-)

Bilder des Prototypen füge ich an. Ein paar Erläuterungen dazu:
  • Da das Ding noch selbstgezimmert ist, bitte keine Kommentare zur schreinerischen Qualität. ;-) Das "Serienmodell würde ein örtlicher Schreiner bauen.
  • Ein klappbare dritte Wand brauche ich nicht, weil beim Nachbarn hohe Büsche wachsen.
  • Um die Sache einfacher zu machen, habe ich zunächst eine simple Seilzugbetätigung installiert. Der motorische Antrieb kommt demnächst.
  • Die Dachrinne ist auch noch eine vorläufige Lösung, die endgültige Version ist ins Dach integriert.
  • Die Dacheindeckung besteht aus EPDM-Folie (nur eine der Möglichkeiten)
  • Die Bodenelemente werden - so die Planung - im Serienmodell statt aus OSB- aus Siebdruckplatten oder vergleichbarem robusten Material bestehen.
  • Die Seitenwände in der Serie werden etwas niedriger sein und das Dach etwas weiter auffahren.
Die genannten 5.000 Euro sehe auch ich als Schmerzgrenze. Daß Vergleichbares woanders 30–40 % mehr kostet (bei zugegebenermaßen etwas größerem Innenraum) ist uns durchaus bekannt, solche Preise wollen wir wie gesagt aber mittels eines Standardmodells, das wenig Wünsche offen läßt, vermeiden.

Noch Fragen? Dann los!

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Okke_Dillen

Mitglied
Sieht gut aus, gefällt mir. Nu ist auch klar, was du mit "Gewächshaus" meintest. Ggfs würde ich auch Stegplatten in Erwägung ziehen.

Meine angeführten Punkte sind auch nicht als Kritik oder gar Projektkiller gedacht, im Gegenteil. Ich denke nur, man sollte sich über diese Punkte Gedanken machen, bevor man vor unliebsamen Überraschungen steht ;)
 

Dunkle Energie

Mitglied
Dennis: Ich habe es gerade gestoppt: Wenn man wie ein Gestörter kurbelt, schafft man einen Weg in unter 20 Sekunden. ;-)

Okke: Ich habe das ausschließlich als konstruktive Kritik, die mir tatsächlich sehr geholfen hat, verstanden!
Da das Gewächshaus nicht im Lieferumfang enthalten ist, sondern ohnehin eine optionale Erweiterung darstellt, sind wir für alles offen. Wir waren einfach nur geizig: Die Wellplatten waren günstiger.
 

Hans_Peter

Mitglied
Ich glaube, bei all der Begeisterung für unser Hobby, wird es wie so oft, an der Masse an Interessenten mangeln. Ich meine es ist schon ein sehr spezielles Hobby und dann noch gepaart mit/und als Eigenheimbesitzer mit Garten, verständnisvollem Partner, Lage usw. wird der pot. Kunde schon weniger. Die Stückzahlen werden m.E. sehr überschaubar bleiben...

Wie man so schön bei uns sagt: Reich wird man dabei nicht, aber wenns Spaß macht...;)
 

Foxi

Mitglied
Meiner Frau gefällt mein Hobby aber nicht die vielen euros die drauf gehn :)
aber wenn mal alles da ist ,dann braucht man lange kein Geld mehr ausgeben,außer
man braucht ständig das allerneuste...
 

Foxi

Mitglied
Ja komisch ich kann mich mit mir selbst beschäftigen,find immer was zum rumbasteln, und die
Frauen wollen immer reden.........
 

Dunkle Energie

Mitglied
Hans-Peter: "Wie man so schön bei uns sagt: Reich wird man dabei nicht, aber wenns Spaß macht …"

Das trifft es genau. Ich hatte beim Bauen meiner Hütte nie daran gedacht, so etwas auch anderen anzubieten. Erst das Interesse anderer Hobbyastronomen hat mich darauf gebracht. Wenn ab und zu mal eine dieser Hütten verkauft wird, ist es gut, wenn nicht, werde ich es auch überleben. :)

Trotzdem werde ich versuchen, die Dinge, die mich bei anderen Hütten stören, zu vermeiden und gute Qualität und Funktionalität zu einem fairen Preis anzubieten.
 

Raumfisch

Mitglied
Was ich auch recht spannend finde, sind die Umbauten/ Modifikationen von "frei verkäuflichen" Gartenhütten.
Dazu ein fertiges Umbau-Kit mit Schienen+Rollen und Motorisierung inkl. Anleitung.
 

Dunkle Energie

Mitglied
Der Gedanke ist naheliegend und Dome-Parts macht genau das.

Ich habe nie einen Gedanke daran verschwendet, weil ich über einen Zeitraum vom zwei Jahren versucht habe, unsere Gartenhütte - das ist ein solches Teil - wasserdicht zu bekommen. Am Ende habe ich eine Vorsatzfassade aus Lärche montiert.
Die Hütten sind zwar schnell montiert und sehen gut aus, die Eckverbindungen sind aber eine Schwachstelle. Manchmal klappt das gut (auch eigene Erfahrung), manchmal eben gar nicht. Eine weitere, "naturgegebene" Schwierigkeit ergibt sich aus dem Konstruktionsprinzip: Man sollte nicht unterschätzen, wie stark das Holz in den ersten beiden Jahren noch schrumpft (die Dinger sind nämlich nicht richtig durchgetrocknet) und wie stark die Maßschwankungen im Laufe eines Jahres sind; der Leichtgängigkeit der Mechanik ist das nicht gerade zuträglich. Wenn jemand das ein Eigenregie baut, ist das kein Problem, wenn ich so etwas anbiete, soll das aber auch das ganze Jahr fehlerfrei funktionieren.
 

Foxi

Mitglied
Blos die frei verkäuflichen kosten viel Geld, ich hab mir auch eine große Gartenhütte gebaut (keine Warte)
die Kosten auch unter 1000euro, wenn du diese größe kaufen würdest,liegst bei 3500euro oder mehr!
Eine Rolldachhütte bauen ist ein Klacks, hab damals beim Erstbau keine 3 Tage gebraucht,war aber auch um
30 Jahre Jünger :)
 

Mondkrater

Mitglied
Hallo Markus und alle Mitleser,

wenn ich deinen interessanten Ansatz richtig verstanden habe, möchtest du selbst die Produktion und den Vertrieb/Aufbau deiner Rolldachsternwarte verwirklichen.

Bist du Handwerker? Ich frage, weil Firmen ja auch eine Garantie und eine Berechnung der Statik abgeben müssen. Bei meinen Bemühungen vor Ort einen Betrieb für mein Vorhaben zu gewinnen, bekam ich bei dem Thema Rolldach Absagen oder es wurden hohe Kosten für die Statik berechnet. Letztendlich habe ich mir ein „Gartenhaus“ nach meinen Wünschen bestellt und alles in Eigenarbeit allein zu einer Rolldachsternwarte aufgebaut. Und ehrlich gesagt, dass Rolldach und die möglichen Winterstürme hier an der Küste sind meine größte Sorge. Da werde ich noch bei der Befestigung nachrüsten. Das Öffnen des Daches geschieht manuell, da ich große, verzinkte Rollen eingebaut habe ist das keine Anstrengung.

Die Kosten habe ich nicht einzeln zusammengerechnet. Sie liegen aber mit Erdarbeiten (Kabel für Strom / Internet / Säulenfundament) Grundfläche (3,5 x 3,5 Meter - Betonplatten) Blockhaus Mellum (3,19 x 3,19 x 2,0) und zusätzliches Material für die Konstruktion für des Rolldaches bei ca. 7.000,- Euro. Das Blockhaus war da mir 1.500,- Euro noch „günstig“.

Mein Fazit: nehmt euch reichlich Zeit für die Planung. Es gibt ja wirklich viele Vorschläge im Internet. Ich hatte das Glück, in der Neubausiedlung mit vielen Handwerkern sprechen zu können. Da fast alle über mein Vorhaben staunten und so etwas noch nicht gemacht hatten, waren sie sehr interessiert und gaben bereitwillig Tipps zu den verschiedenen Gewerken.

Liebe Grüße aus Mittelsten-Thüle

Manfred

Bilder: Fast fertige Sternwarte
 

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Dunkle Energie

Mitglied
Hallo, Manfred,

eine schöne Hütte hast Du! Nicht gerade günstig, aber dafür sehr schick.

Ich halte mich für handwerklich begabt, schließlich habe ich auch meine Hütte komplett selbst gebaut, bin aber nicht vom Fach. Die Herstellung würde ein örtlicher Schreiner übernehmen, die Planung stammt von mir. Danke für die Hinweise hinsichtlich Statik usw. Das und noch ein paar andere Dinge kläre ich derzeit, das meiste ist aber schon erledigt.

Dadurch, daß ich für meine Hütte schon etliche Varianten virtuell (im 3D-Programm) aufgebaut und simuliert hatte, habe ich viele Vor- und Nachteile schon vorm dem Bau des Erstlingswerkes gegeneinander abwägen können, unter Anderem auch die Kosten. Schließlich hat die dann gebaute Variante die in der Summe besten Eigenschaften.
Die Hütte steht seit November, ist dicht und funktioniert einwandfrei..
Sicher wird es im Verkauf des Projektes noch das eine oder andere Problem geben, das meiste dürfte aber eher bürokratischer Natur sein. Lediglich ein Langzeittest des elektrischen Antriebes steht noch aus. Da die Antriebe aber für Außenanwendug gemacht sind und in der Hütte sogar wettergeschützt montiert werden, sehe ich der Sache zuversichtlich entgegen.

Nochmals vielen Dank für Deinen Kommentar!

Markus
 

Foxi

Mitglied
Hi Manfred
Tolle Hütte Respekt !
und auch Gut ausgestattet was ich so seh...
was hast du auf dem Dach oben? Dachpappe-Schindeln?

Gruß aus Niederbayern
 

Dunkle Energie

Mitglied
Hallo, Manfred,

vielen Dank! Ich melde mich, wenn es Neuigkeiten gibt. :)
Wer noch Fragen oder Vorschläge hat, kann diese natürlich weiterhin gerne posten!

Viele Grüße

Markus
 

Foxi

Mitglied
Hab auch Dachpappe drauf aber Lebenslang hmmmm meist geht er nach 15 Jahren kaputt, der stockt
total ab! der letzte hat keine 6 Jahre gehalten.
 
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