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Vermutlich interstellarer Komet im Sonnensystem entdeckt

Okke_Dillen

Mitglied
Oh! Spannend!! Sind die Variationen in Größe des Erscheinungsbildes und Schweiflänge auf unterschiedliche Beobachtungsbedingungen (Instrument, Belichtungszeit, etc) zurückzuführen oder auf Rotation oder gar Desintegration?

Hoffentlich läßt er sich mit unseren Mitteln beobachten!

Gruß und CS!
Okke
 

M_Hamilton

Mitglied

P_E_T_E_R

Mitglied
Nun hat der zweite interstellare Besucher auch einen offiziellen Namen bekommen:

Naming of new interstellar visitor: 2I/Borisov

The orbit is now sufficiently well known, and the object is unambiguously interstellar in origin; it has received its final designation as the second interstellar object, 2I. In this case, the IAU has decided to follow the tradition of naming cometary objects after their discoverers, so the object has been named 2I/Borisov.

Wikipedia
 

Martin_D

Mitglied
In einem Artikel der Welt ist folgendes zu lesen.

Der Komet ist den Analysen zufolge auf einer sogenannten Hyperbelbahn unterwegs, die ihn aus unserem System hinausführt – und eindeutig interstellarer Herkunft, wie die Internationale Astronomische Union (IAU) mitteilte.
Ist das wirklich so eindeutig. Natürlich ist eine interstellare Herkunft die mit Abstand plausibelste Erklärung für eine Hyperbelbahn. Aber ist es völlig geschlossen, dass eine nahe Begegnung des Kometen mit einem noch nicht entdeckten deutlich schwereren Objekt (Zwergplanet oder gar der von einigen vermutete Planet in großer Sonnenferne) zu einer solchen Bahnveränderung geführt hat, so dass der Komet sich inzwischen auf einer Kometenbahn bewegt ?
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Aber ist es völlig geschlossen, dass eine nahe Begegnung des Kometen mit einem noch nicht entdeckten deutlich schwereren Objekt (Zwergplanet oder gar der von einigen vermutete Planet in großer Sonnenferne) zu einer solchen Bahnveränderung geführt hat, so dass der Komet sich inzwischen auf einer Kometenbahn bewegt ?
Borisov hat eine sog. hyperbolic excess velocity von 32 km/s.

Um eine so hohe Geschwindigkeit zu erreichen, müsste er schon einem sehr massiven Körper wie Jupiter oder Saturn unter nahezu streifendem Einfall begegnen. Deren Fluchtgeschwindigkeit beträgt 60 bzw. 36 km/s. Aber so massive Objekte gibt es entlang seiner Bahn im äußeren Sonnensystem nicht, soweit wir wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lots

Mitglied
Hi,

der Komet kommt am Ende des Jahres in den Perihel, dann kann er vom Südhimmel aus mit 16 zoll erreichbar sein (dunkler Himmel vorausgesetzt).

Gruß and cs
Lothar
 
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